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Thailändische Luftwaffe bestellt Airbus A330 MRTT+

Die Königlich Thailändische Luftwaffe (RTAF) hat bei Airbus Defence and Space einen Airbus A330 Multi Role Tanker Transport Plus (MRTT+) bestellt. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Weiterentwicklung des bewährten Luftbetankungs- und Transportflugzeugs auf Basis der A330neo. Die Maschine soll über zwei Betankungssysteme verfügen, sowohl über das Sonde-Trichter-System (hose-and-drogue) als auch über einen starren Ausleger (boom). Die Auslieferung an den Kunden ist für das Jahr 2029 geplant. Das Flugzeug wird im Jahr 2026 im A330 MRTT-Zentrum in Getafe, Spanien, für den militärischen Einsatz umgebaut. Neben seinen Kernfunktionen wird das Flugzeug mit einem Medical Evacuation-Kit für Sanitätseinsätze ausgestattet sein und eine VVIP-Kabinenkonfiguration für den Transport hoher Persönlichkeiten erhalten. Laut Jean-Brice Dumont, dem Leiter von Air Power bei Airbus Defence and Space, unterstreiche die Wahl Thailands das Vertrauen in die Plattform und deren Weiterentwicklung. Die A330 MRTT-Plattform hat sich bereits bei neun Kunden weltweit bewährt und über 340.000 Flugstunden gesammelt. Die strategische Ergänzung der Flotte zielt darauf ab, die nationale Verteidigung Thailands zu stärken und die Reaktionsfähigkeit bei Krisen zu verbessern. Die fortgeschrittenen Fähigkeiten des A330 MRTT+ sollen zur Sicherung der Souveränität, zur Unterstützung bei humanitärer Hilfe und Katastrophenhilfe (HADR) sowie bei Sanitätsevakuierungsmissionen beitragen. Das auf der A330-800 basierende Modell nutzt Innovationen wie Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke und optimierte Aerodynamik, was die Betriebseffizienz steigert. Die maximale Startmasse wurde auf 242 Tonnen erhöht, was die Reichweite und die Treibstoffkapazität verbessert. Airbus wird parallel zur Auslieferung des Flugzeugs die Zusammenarbeit mit Thai Aviation Industries (TAI) ausbauen. Die Unternehmen unterzeichneten ein erweitertes Memorandum of

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Eurowings integriert Codeshare-Flüge in Buchungsplattform

Die Fluggesellschaft Eurowings hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihres digitalen Angebotes unternommen. Kunden können ab sofort sogenannte Codeshare-Flüge direkt über die Eurowings-Webseite und die App suchen, buchen und hierfür einchecken. Zum Start des neuen Systems wurden die Partnerfluggesellschaften Aegean Airlines und Smartwings integriert. Die Reisenden profitieren dadurch von einer größeren Auswahl an Strecken und mehr verfügbaren Flugtagen. Die Entwicklung des neuen Systems nahm nahezu zwei Jahre in Anspruch und erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Lufthansa Group Hub Airlines, Lufthansa Systems und dem Lufthansa Group Digital Hangar. Das Projekt schafft eine wichtige technische Grundlage für das künftige Wachstum der Airline und soll die Anbindung weiterer Partnerfluggesellschaften ermöglichen – sowohl im Codeshare- als auch im sogenannten Non-Codeshare-Bereich. Das Ziel ist es, die eigene Webseite und App zur zentralen Buchungsplattform für Reisen auszubauen. Durch die Erweiterung des Marketplace auf eurowings.com werden erstmals alle relevanten Flugoptionen in einer einzigen Buchungsstrecke gebündelt. Michael Erfert, Geschäftsführer von Eurowings Digital, betonte, daß die Kunden hierdurch mehr Auswahl, Flexibilität und eine deutlich komfortablere Abwicklung erhalten. Mit der neuen Funktion zählt Eurowings zu den wenigen Fluggesellschaften weltweit, die sowohl „Ticketless“- als auch „Ticketed“-Flüge auf einer gemeinsamen Plattform anbieten. Eurowings, die als der größte deutsche Ferienflieger gilt, verbessert damit nicht nur die Möglichkeit zur kombinierten Buchung von eigenen Flügen und Codeshare-Flügen, sondern baut auch die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Online-Plattform aus. Die Digitalisierung des Angebots ist Teil der strategischen Ausrichtung der Lufthansa-Tochter, um die Marktposition im digitalen Vertrieb weiter zu stärken und den Reisenden eine zentrale Anlaufstelle für ihre Buchungen

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Flughafen Köln/Bonn feiert 75 Jahre zivile Luftfahrt

Der Flughafen Köln/Bonn hat am Freitag das 75. Jubiläum seines ersten zivilen Linienfluges gefeiert. Am 26. September 1950, nur wenige Wochen vor der offiziellen Gründung der Flughafengesellschaft, startete eine Maschine der Fluggesellschaft British European Airways (BEA) nach Berlin und eröffnete damit den zivilen Linienverkehr am Standort in der Wahner Heide. Dieser historische Flug mit einer Vickers Viking markierte den Beginn einer neuen Ära für den Flughafen, der zuvor militärisch genutzt worden war. Der Flughafen hat sich seit jenem Tag zu einem bedeutenden Standort für den internationalen Personen- und Frachtverkehr entwickelt. British Airways, die Nachfolgegesellschaft der BEA, pflegt auch heute noch die enge Partnerschaft mit dem Airport und verbindet ihn bis zu zwölf Mal pro Woche mit London-Heathrow, einem der wichtigsten internationalen Drehkreuze. Von dort aus können Passagiere zu Zielen in der ganzen Welt weiterreisen. Die Geschichte des Flughafens, der anfangs als „Köln-Butzweilerhof“ bekannt war, reicht bis ins Jahr 1913 zurück, als das Areal für militärische Zwecke genutzt wurde. Nach dem Krieg wurde es von der britischen Royal Air Force wiederaufgebaut und 1950 zur zivilen Nutzung freigegeben. Anläßlich des Jubiläums veranstalteten der Flughafen und die Fluggesellschaft eine Feier am Flugsteig für die Passagiere des British-Airways-Fluges nach London-Heathrow. Es gab eine spezielle Jubiläumstorte sowie Geschenke und eine Candy Bar. Zusätzlich wurden in den Terminals Postkarten verteilt, die an den historischen Tag von 1950 erinnerten. Die Bedeutung des ersten Fluges war bereits damals offensichtlich, wie ein Bericht der „Kölnischen Rundschau“ aus jener Zeit belegt, der unter der Überschrift „Katzensprung nach Berlin“ über das

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Schweiz feiert ersten Broadway Musicals Day

Die Schweiz führt am Montag, den 29. September 2025, erstmals den Schweizer Broadway Musicals Day ein. Die Initiative geht auf den führenden Veranstalter internationaler Musicals in der Schweiz, FBM Entertainment, zurück. Ziel des Tages ist es, die kulturelle Bedeutung und die Vielfalt des Genres Musical in der Schweiz hervorzuheben. Die Idee wurde vom etablierten „Broadway Musicals Day“ in New York inspiriert. FBM Entertainment ist seit 2006 im Schweizer Markt tätig und hat in dieser Zeit zahlreiche Schweizer Erstaufführungen von international bekannten Produktionen realisiert. Dazu zählen erfolgreiche Titel wie We Will Rock You, die Disney-Klassiker Mary Poppins und Lion King sowie das Udo Jürgens Musical Ich war noch niemals in New York. Das Unternehmen kündigte an, in den kommenden Monaten zwei weitere herausragende Produktionen als Schweizer Erstaufführung im Theater 11 in Zürich zu präsentieren: Kinky Boots – The Musical und Moulin Rouge! The Musical. Besondere Beachtung gilt dabei der Show Moulin Rouge! The Musical. Basierend auf dem oscarnominierten Film von Baz Luhrmann, feierte das Stück bereits weltweit große Erfolge. Die Produktion kombiniert bekannte Pop-Hits mit einer opulenten Bühnenshow. Ab dem 21. Januar 2026 wird im Theater 11 in Zürich die weltweit erste Tournee des englischsprachigen Originals zu sehen sein. Zürich ist damit die erste Station der Tournee auf dem europäischen Festland, was die Bedeutung des Schweizer Standortes für internationale Produktionen unterstreicht. Der Schweizer Broadway Musicals Day wird von FBM Entertainment mit verschiedenen Aktivitäten und Angeboten auf seinen sozialen Kanälen begleitet. Die Einführung dieses Tages soll die Faszination für das Musical-Genre in

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Flughafen Basel präsentiert sich mit neuem Internetauftritt

Der EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg hat seinen Internetauftritt umfassend modernisiert. Der Flughafen, der sich in der Schweiz und in Frankreich befindet, präsentierte einen neuen Webauftritt, der sich durch ein modernes Design, eine benutzerfreundlichere Navigation und eine starke Ausrichtung auf mobile Endgeräte auszeichnet. Der Relaunch ist ein wichtiger Schritt in der digitalen Entwicklung des Flughafens und soll den Besuchern ein verbessertes Online-Erlebnis bieten. Die Notwendigkeit einer Modernisierung war gegeben, da der bisherige Internetauftritt in die Jahre gekommen war. Das neue Design der Webseite erstrahlt in klaren Strukturen und wurde konsequent auf den Mobile-First-Ansatz ausgerichtet. Da immer mehr Reisende über Smartphones und Tablets auf die Flughafeninformationen zugreifen, garantiert die neue Gestaltung eine intuitive Bedienung und schnelle Ladezeiten auf allen Geräten. Dies ist besonders wichtig für die Passagiere, die kurzfristige Informationen zu Abflugzeiten, Gates oder Anreise benötigen. Neben dem optisch überarbeiteten Design wurde der Internetauftritt auch technisch umfassend erneuert. Die Ladezeiten wurden verbessert, und die Anforderungen an Barrierefreiheit und Datenschutz werden erfüllt. Der Relaunch ist als Startpunkt für eine stetige digitale Weiterentwicklung gedacht. In zukünftigen Ausbauschritten ist unter anderem die Einführung eines modernen Systems für Online-Reservationen und Zahlungen geplant. Der EuroAirport, der eine wichtige Rolle für die trinationalen Wirtschaftsregionen spielt, möchte damit seine Dienstleistungen für die Reisenden weiter optimieren. Der EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg ist der einzige Flughafen weltweit, der von zwei Staaten, der Schweiz und Frankreich, gemeinsam betrieben wird. Die kontinuierliche Modernisierung, auch im digitalen Bereich, soll die Position des Flughafens im Wettbewerb mit anderen regionalen und internationalen Drehkreuzen sichern und stärken.

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Emirates Skywards feiert 25-jähriges Jubiläum

Das Vielfliegerprogramm Emirates Skywards von Emirates und Flydubai feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Aktionen und einer speziellen Flugzeuglackierung. Ein Airbus A380 wird das sogenannte silberne Jubiläum des Programms mit einem auffälligen Design bewerben und ab Oktober weltweit auf verschiedenen Strecken eingesetzt werden. Das Treueprogramm, das bei den International Loyalty Awards 2025 als „Bestes globales Vielfliegerprogramm“ ausgezeichnet wurde, hat seit dem Jahr 2000 ein enormes Wachstum erfahren. Seit seiner Einführung im Jahr 2000 ist die Mitgliederzahl des Programms rasant von rund 76.000 im ersten Jahr auf heute mehr als 37 Millionen Reisende aus über 190 Ländern angestiegen. Wöchentlich verzeichnet Emirates Skywards rund 78.000 Neuanmeldungen. Die Mitglieder können in den vier Stufen Blue, Silver, Gold und Platinum Meilen und Points bei über 100 Partnern sammeln, zu denen Fluggesellschaften, Hotels, Autovermieter sowie Finanz- und Lifestyle-Marken gehören. Die gesammelten Meilen können für eine Vielzahl von Prämien eingelöst werden, darunter Flugtickets, Upgrades und Hotelaufenthalte. Zur Feier des Jubiläums profitieren die Mitglieder vom 25. September bis zum 20. Oktober von verschiedenen Goodies. Dazu gehören die Verlosung von bis zu einer Million Skywards-Meilen und ein Bonus von 50 Prozent auf Meilen bei Buchungen mit Emirates und Flydubai. Zudem gibt es 25 Prozent Bonusmeilen bei Buchungen mit Partnerfluggesellschaften sowie bei Einkäufen und Restaurantbesuchen in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei den sogenannten Skywards Everyday-Partnern. Am Flughafen Dubai (DXB) können Passagiere zudem Anfang Oktober an interaktiven Quizzen teilnehmen, um kostenlosen Lounge-Zugang und andere Prämien zu gewinnen. Emirates Skywards unterhält Kooperationen mit Partnern, die über 1.400 Flugziele und

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Drohnensichtungen legen Flugbetrieb in Dänemark lahm

Nachdem bereits am vergangene Woche Drohnen in der Nähe der Flughäfen Kopenhagen und Oslo gesichtet wurden, kam es zwei Tage später erneut zu Vorfällen im skandinavischen Luftraum. Aufgrund von Drohnenaktivitäten mußte der Flughafen Aalborg im Norden Dänemarks, einer der größten des Landes, vorübergehend geschlossen werden. Kurz darauf wurden weitere Drohnensichtungen an den Flugplätzen Esbjerg und Sønderborg sowie an einem Luftwaffenstützpunkt gemeldet. Solche Vorfälle führen regelmäßig zu massiven Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Die wiederholten Drohnensichtungen haben erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Bereits am Montag mußten in Kopenhagen, einem der größten Drehkreuze Skandinaviens, 100 Flüge gestrichen und 31 Flüge umgeleitet werden. Diese Drohnenwarnungen gelten als schwerwiegende Störungen der öffentlichen Sicherheit und führen dazu, daß die Flughäfen den Betrieb aus Sicherheitsgründen umgehend einstellen müssen. Die Behörden untersuchen derzeit die Hintergründe der Vorkommnisse. Im vergangenen Jahr gab es ähnliche Vorfälle an mehreren europäischen Flughäfen, die die Verletzlichkeit des zivilen Luftverkehrs gegenüber unbefugten Drohnen unterstrichen. Fluggäste, die von den daraus resultierenden Flugausfällen und Verspätungen betroffen sind, haben nach Auskunft von Nina Staub, Fluggastrechtsexpertin bei AirHelp, keinen Anspruch auf eine Entschädigungszahlung nach der Europäischen Fluggastrechteverordnung. Da Drohnensichtungen als außergewöhnliche Umstände gelten und außerhalb des Einflußbereichs der Fluggesellschaften liegen, entfällt der Anspruch auf die Entschädigung von bis zu 600 Euro. Trotzdem haben die betroffenen Passagiere Anspruch auf Ersatzleistungen. Die Fluggesellschaften müssen entweder eine alternative Beförderung anbieten oder den vollen Flugpreis erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden sind die Airlines zudem verpflichtet, Mahlzeiten, Getränke und Kommunikationsmöglichkeiten am Flughafen bereitzustellen. Sollte sich die Beförderung auf den nächsten Tag verschieben,

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Miles & More vergibt Meilen für CO2-Ausgleichspakete

Das Kundenbindungsprogramm Miles & More der Lufthansa Group vergibt ab sofort zusätzliche Meilen und Points für sogenannte CO2-Ausgleichspakete. Fluggäste, die solche Pakete hinzubuchen, um ihre flugbezogenen Emissionen auszugleichen, können dadurch ihren Vielfliegerstatus schneller erreichen. Die neuen Anreize ergänzen die bereits seit 2023 für den Green Fares-Tarif gewährten Bonusmeilen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Kunden stärker zu motivieren, sich für entsprechende Angebote zu entscheiden. Die Ausgleichspakete beinhalten den bilanziellen Ausgleich der individuellen CO2-Emissionen des Fluges. Dieser erfolgt durch den nachträglichen Einsatz von Sustainable Aviation Fuel (SAF) sowie einen Beitrag zu Klimaprojekten der Lufthansa Group. Je nach gewähltem SAF-Anteil können Miles & More-Teilnehmer zusätzlich zu den regulären Gutschriften bis zu 80 Prozent mehr Points und Qualifying Points sowie bis zu 20 Prozent mehr HON Circle Points sammeln. Für jeden Euro Umsatz werden zusätzlich bis zu sechs Prämienmeilen gutgeschrieben. Die neuen CO2-Ausgleichspakete bieten Kunden eine hohe Flexibilität. Sie können direkt bei der Flugbuchung, vor dem Abflug im persönlichen Bereich, auf den Websites von Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings, Lufthansa und SWISS sowie nachträglich über die Miles & More App gebucht werden. Die Gutschrift erfolgt automatisch für alle neugebuchten Pakete. Selbst Teilnehmer, die seit Januar 2025 ein entsprechendes Paket erworben haben, sollen rückwirkend die zusätzlichen Meilen und Points erhalten. Die Lufthansa Group, die sich nach eigenen Angaben als Vorreiterin positioniert, verzeichnet bereits eine steigende Akzeptanz: Aktuell wählen knapp fünf Prozent der Gäste die Angebote für entsprechend gestaltetes Reisen.

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Interims-Kaffeehaus „Decentral“ eröffnet in Wien

In Wien hat das Interimskonzept „Decentral“ seine Pforten geöffnet und bietet in der Freyung einen neuen Treffpunkt mit Wiener Kaffeehausflair. Das Projekt wurde von Palais Events ins Leben gerufen, um während der temporären Schließung des berühmten Café Central in der Herrengasse eine Ausweichmöglichkeit für Liebhaber der Wiener Kaffeehauskultur zu schaffen. Das Café Central, eine Institution der Wiener Tradition, schließt ab Frühjahr 2026 für eine behutsame Renovierung und soll im Herbst desselben Jahres wiedereröffnet werden. Das „Decentral“ befindet sich im Palais Harrach und bietet neben einem Gastgarten an der Freyung auch einen stilvollen Innenbereich. Bei der Eröffnungsfeier waren zahlreiche prominente Gäste aus der Tourismus-, Gastronomie- und Kulturszene anwesend, darunter Birgit Wallner vom Verkehrsbüro und der Geschäftsführer von Eurotours, Maik Gruba. Das Konzept des „Decentral“ ist darauf ausgerichtet, vertraute Wiener Kaffeehauskultur neu zu interpretieren und einen Ort für ungezwungene Begegnungen mitten in der City zu schaffen. Auf der Speisekarte stehen Kreationen aus der berühmten Café Central-Patisserie, ergänzt durch Focaccias, klassische Kaffeespezialitäten und moderne Drinks. Eine besondere Attraktion ist die „Bar Non Lieu“, ein intimer Rückzugsort für nur zwei Gäste, der von der legendären American Bar des Architekten Adolf Loos inspiriert ist. Das „Decentral“ ist von Dienstag bis Samstag geöffnet und dient als Übergangslösung, bis das renovierte „Café Central“ in der Herrengasse seinen Betrieb wieder aufnimmt. Die Wiener Kaffeehauskultur, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist, zieht jährlich zahlreiche Touristen an. Das „Café Central“ gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten dieser Kultur, und seine temporäre Schließung wird nun durch das „Decentral“

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Berliner Bürgermeister fordert mehr Langstreckenflüge für den BER

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat seine Kritik an den fehlenden Langstreckenverbindungen am Hauptstadtflughafen BER erneuert. Er forderte eine bessere Anbindung an den internationalen Luftverkehr und warnte vor negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft in ganz Ostdeutschland. In einer Äußerung an die Deutsche Presse-Agentur bezeichnete Wegner den BER als hervorragenden Flughafen, der jedoch vom internationalen Luftverkehr weitgehend abgeschnitten sei. Wegner betonte die Bedeutung eines leistungsfähigen Flughafens für die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands. Er kündigte an, das Thema bei der Konferenz der ostdeutschen Ministerpräsidenten (MPK) mit Bundeskanzler Friedrich Merz zu besprechen. Der Berliner Politiker sieht in dem Ausbau des Langstreckenangebots auch ein Zeichen der Gerechtigkeit nach 35 Jahren Deutscher Einheit. Die Berliner Wirtschaft und der Tourismussektor haben in der Vergangenheit ebenfalls die unzureichenden Langstreckenverbindungen bemängelt. Die Kritik von Kai Wegner und den ostdeutschen Ländern zielt auf die Bundesregierung. Der Regierende Bürgermeister fordert eine Minimierung der Hemmnisse im Luftverkehr und eine Senkung der Luftverkehrsteuer, um das Flugangebot von Deutschland aus wieder wettbewerbsfähig zu machen. Die Luftverkehrsteuer war erst kürzlich erhöht worden und wird von der Luftfahrtbranche als ein Hauptgrund für die hohen Kosten und die Verlagerung von Flügen an ausländische Flughäfen angesehen. So hatte die Lufthansa Group die deutsche Luftverkehrspolitik als eine der in Europa am wenigsten wettbewerbsfähigen bezeichnet. Trotz der Forderung nach mehr Langstreckenflügen am BER sind die Zahlen des Flughafens nach der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Im Jahr 2024 wurden 23,2 Millionen Passagiere gezählt, während für 2025 ein leichter Anstieg erwartet wird. Allerdings bleibt der Flughafen Berlin hinter den größeren Drehkreuzen

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