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Rückreisewelle zum Ferienende in Nordrhein-Westfalen

Zum Ende der Sommerferien 2025 in Nordrhein-Westfalen haben Zehntausende Reisende die Flughäfen im Bundesland zur Rückkehr genutzt. Die größten Verkehrszentren, Düsseldorf und Köln/Bonn, meldeten für das Wochenende hohe Passagierzahlen. Allein der Düsseldorfer Flughafen zählte zwischen Freitag und Sonntag rund 210.000 Passagiere. Am Flughafen Köln/Bonn wurden in dem selben Zeitraum etwa 115.000 Fluggäste abgefertigt. Trotz des hohen Passagieraufkommens sei es nach Angaben der Flughäfen nicht zu längeren Wartezeiten gekommen. Das reibungslose Vorgehen deute darauf hin, daß die Flughäfen ihre Abläufe im Umgang mit der Reisewelle optimiert hätten. Die Rückreisewelle am Ende der Sommerferien ist traditionell eine der verkehrsreichsten Zeiten des Jahres im deutschen Luftverkehr. Die hohen Passagierzahlen in Nordrhein-Westfalen unterstreichen die anhaltende Erholung des Freizeitflugverkehrs.

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Griechische Fluggesellschaften warnen vor Streik der Fluglotsen

Die beiden griechischen Fluggesellschaften Aegean Airlines und Olympic Air haben ihre Passagiere über mögliche Störungen im Flugverkehr am Donnerstag, dem 28. August 2025, informiert. Grund ist eine geplante vierstündige Arbeitsniederlegung der griechischen Fluglotsen. Der Ausstand ist für die Zeit von 9:30 bis 13:30 Uhr angesetzt und ist Teil eines größeren 24-Stunden-Streiks der Gewerkschaft Adedy, welche die Anliegen des öffentlichen Dienstes vertritt. Eine gerichtliche Entscheidung über die Rechtmäßigkeit des Streiks steht jedoch noch aus. Aegean Airlines und Olympic Air bieten Reisenden die Möglichkeit, ihre Flüge bis zum 30. September ohne zusätzliche Gebühren oder Tarifdifferenz umzubuchen. Diese Maßnahme soll Passagiere entlasten, da am Donnerstag in Griechenland mit erheblichen Verspätungen und Flugausfällen zu rechnen ist. Fluglotsenstreiks können den gesamten Luftraum eines Landes lahmlegen und haben weitreichende Folgen für den Tourismus, der eine Schlüsselrolle in der griechischen Wirtschaft spielt. Die geplante Arbeitsniederlegung fällt zudem in die Hauptreisezeit.

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El Al veröffentlicht Winterflugplan mit neuen Verbindungen

Die israelische Fluggesellschaft EL AL hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 bekanntgegeben. Dieser sieht neue Verbindungen von Salzburg nach Tel Aviv sowie die Wiederaufnahme der Inlandsstrecke von Tel Aviv nach Eilat vor. Die saisonale Anbindung von Salzburg startet am 11. Dezember 2025 und wird zweimal wöchentlich von der EL AL-Tochter Sundor durchgeführt. Zudem kehrt die innerisraelische Strecke zwischen Tel Aviv und der Stadt Eilat nach mehr als zehn Jahren Pause in das Programm der Airline zurück. Die Route nach Eilat ergänzt das bestehende Portfolio der Fluggesellschaft um eine wichtige Inlandsverbindung. Für den deutschsprachigen Raum sind weiterhin zahlreiche Verbindungen geplant. Die Fluggesellschaft bietet in der Wintersaison vier wöchentliche Flüge von Frankfurt und Wien sowie je fünf wöchentliche Flüge von München und Zürich nach Tel Aviv an. Von Berlin aus wird Tel Aviv ebenfalls fünfmal pro Woche angeflogen. Der neue Flugplan signalisiert das Bestreben von EL AL, die Anbindung Israels an den europäischen Markt zu festigen und das Inlandsgeschäft zu stärken. Die neuen Strecken nach Salzburg und Eilat sollen dabei den Tourismus in beide Richtungen fördern.

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Spirit Airlines gerät nach Sanierungsverfahren erneut in finanzielle Schieflage

Die amerikanische Fluggesellschaft Spirit Airlines hat nach dem Scheitern eines kürzlich abgeschlossenen Insolvenzverfahrens Beraterfirmen beauftragt, um strategische und finanzielle Optionen zu prüfen. Das Unternehmen kämpft weiterhin mit hohen Verlusten und einer drohenden Liquiditätskrise. Berichten zufolge verlor die Fluggesellschaft zwischen Mitte März und Juni dieses Jahres 256 Millionen US-Dollar, entgegen früherer Gewinnprognosen. Um einen drohenden Liquiditätsengpaß abzuwenden, sicherte sich Spirit kürzlich einen Kredit über 275 Millionen US-Dollar. Zusätzlich wurden Vereinbarungen mit einem Kreditkartenabwickler revidiert und zusätzliche Sicherheiten gewährt. Als Reaktion auf die schwierige Lage wurden 270 Piloten beurlaubt und 140 Flugkapitäne herabgestuft. Das Unternehmen prüfe zudem den Verkauf von Vermögenswerten wie Flugzeugen, Immobilien und Gates, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Die erneuten Schwierigkeiten von Spirit Airlines spiegeln die angespannte Situation im amerikanischen Luftfahrtmarkt wider, der unter einem Überangebot und einer schwachen Nachfrage im Freizeitverkehr leidet. Prognosen deuten darauf hin, daß die Fluggesellschaft ohne weitere Umstrukturierung die vereinbarten Liquiditätsziele verfehlen könnte.

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Korean Air bestellt 103 neue Boeing-Flugzeuge

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air plant, ihre Flotte mit einem Großeinkauf zu modernisieren. Das Unternehmen hat die Bestellung von 103 neuen Flugzeugen des Herstellers Boeing angekündigt. Die Vereinbarung umfaßt sowohl Passagiermaschinen als auch Frachtflugzeuge. Der Auftrag umfaßt acht B777-8F Frachter, eine erstmalige Bestellung für diesen Typ. Außerdem werden weitere 20 B777-9 und 25 B787-10 bestellt, welche bestehende Aufträge ergänzen. Für den Kurzstreckenverkehr sind 50 zusätzliche B737-10 geplant. Die massive Bestellung ist Teil einer strategischen Flottenerneuerung und steht im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme der Konkurrentin Asiana Airlines. Der Auftrag soll die Position des zusammengelegten Unternehmens im Passagier- und Frachtgeschäft stärken. Mit dem Auftrag erhöht sich die Zahl der noch ausstehenden Bestellungen von Korean Air bei Boeing auf 175 Maschinen. Die neuen Flugzeuge sollen bis Ende 2030 ausgeliefert werden und machen diesen Auftrag zur größten Einzelbestellung, die Boeing jemals von einer asiatischen Fluggesellschaft erhalten hat. Die Ankündigung, die im Rahmen eines politischen Besuchs in den Vereinigten Staaten stattfand, unterstreicht die enge wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.

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Australisches Start-up Koala sichert erste Flugzeuge für Markteintritt

Das australische Luftfahrt-Start-up Koala Airlines hat die Leasingverträge für seine ersten drei Flugzeuge abgeschlossen. Wie das Unternehmen bekannt gab, handelt es sich um Maschinen vom Typ Boeing 737 Max, die den Grundstein für den geplanten Betriebsstart legen sollen. Die Auslieferung der ersten drei Jets ist für Juli oder August 2026 geplant, mit dem operativen Start der Airline Ende desselben Jahres. Koala Airlines strebt an, seine Flotte mittelfristig auf mindestens 20 Flugzeuge zu erweitern. Der Fokus der neuen Fluggesellschaft liegt auf dem Ferien- und Touristikverkehr. Die ersten Strecken sollen auf nachgefragten Inlandsrouten bedient werden, darunter die Verbindung zwischen den Metropolen Sydney, Melbourne und Brisbane. Der Markteintritt von Koala Airlines wird den Wettbewerb im australischen Luftverkehr erhöhen, der derzeit von wenigen großen Anbietern dominiert wird. Die geplante neue Fluggesellschaft positioniert sich als Anbieter für das Freizeitsegment im Inland.

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Dertour bietet 2026 exklusive Charterflüge ab Nürnberg an

Der Reiseveranstalter Dertour wird im Jahr 2026 exklusive Gruppenreisen mit Sonderflügen ab dem Flughafen Nürnberg anbieten. Die Flugpakete richten sich an Reisende aus der Region, die ausgewählte Ziele ansteuern möchten. Zu den angebotenen Zielen zählen die spanische Insel Menorca, die vom 28. April bis 5. Mai mit der Fluggesellschaft Sundair angeflogen wird. Eine Woche später, vom 6. bis 13. Mai, folgt ein Flug nach Tivat an der montenegrinischen Adriaküste, der von Air Montenegro durchgeführt wird. Für den Herbst 2026 ist zudem ein weiterer Sonderflug nach Apulien in Italien vorgesehen. Die Organisation exklusiver Charterflüge ermöglicht es Dertour, Ziele anzubieten, die nicht Teil des regulären Linienflugplans sind. Dieses Vorgehen zielt darauf ab, Kunden in regionalen Märkten zu erreichen und eine Alternative zu den großen Drehkreuzen wie Frankfurt oder München zu schaffen. Mit den neuen Angeboten unterstreicht der Reiseveranstalter seine Präsenz im süddeutschen Markt. Die Sonderflüge sind auch für den Flughafen Nürnberg von Bedeutung, da sie dessen Streckennetz im Bereich des Touristikverkehrs erweitern.

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Austrian Airlines reduziert Flüge nach Teheran

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines wird Anfang 2026 ihre Flugverbindungen zwischen Wien und Teheran vorübergehend reduzieren. Die Anpassung des Flugplans sei eine gängige Maßnahme zur Optimierung des Streckennetzes in der Nebensaison. Im Zeitraum vom 9. Jänner bis 4. März 2026 wird die Flugfrequenz von derzeit vier auf drei wöchentliche Verbindungen gesenkt. Diese temporäre Reduzierung betrifft die Frequenzen am Beginn des neuen Jahres. Die Route von Wien nach Teheran ist für Austrian Airlines von strategischer Bedeutung, da die Airline eine der wenigen europäischen Fluggesellschaften ist, die regelmäßige Verbindungen in den Iran anbietet. Die Nachfrage auf der Strecke schwankt jedoch saisonal, weshalb Fluggesellschaften in der Regel die Kapazitäten anpassen, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern. Trotz der vorübergehenden Anpassung bleibt die Verbindung zwischen Wien und Teheran aufrechterhalten, was die fortlaufende Bedeutung der Strecke für Austrian Airlines und das Drehkreuz Wien unterstreicht.

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Südkorea verurteilt Youtuber wegen Falschmeldungen zu Flugzeugunfall

Ein südkoreanisches Gericht hat zwei Youtuber zu Haftstrafen verurteilt, weil sie nach einem Flugzeugunfall am Flughafen Muan falsche Behauptungen in sozialen Medien verbreitet hatten. Der 60-jährige Hauptverantwortliche erhielt eine dreijährige, sein 71-jähriger Mittäter eine einjährige Freiheitsstrafe. Die Verurteilten hatten über hundert Videos mit Falschaussagen verbreitet. Darin behaupteten sie, der Unfall sei computergeneriert und die Angehörigen der Opfer seien Schauspieler. Das Gericht befand, daß das Vorgehen besonders verwerflich sei, da die Angeklagten keinerlei Einsicht oder Reue gezeigt hätten. Selbst nach der Löschung ihrer ursprünglichen Kanäle erstellten sie neue Konten, um ihre Falschmeldungen fortzusetzen. Das Urteil unterstreicht die Entschlossenheit der südkoreanischen Justiz, gegen die Verbreitung von Verschwörungstheorien und die Verunglimpfung von Opfern tragischer Ereignisse vorzugehen. Solche Falschinformationen fügen den Betroffenen und ihren Familien zusätzliches Leid zu.

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Sun Express erhöht Kapazitäten für Herbstferien in die Türkei

Der Ferienflieger Sun Express hat die Flugfrequenzen von der DACH-Region zu Zielen an der türkischen Riviera für die bevorstehenden Herbstferien erhöht. Die Airline stellt im Oktober ein deutlich größeres Sitzplatzangebot zur Verfügung. Allein im Oktober bietet die Fluggesellschaft rund 1,1 Millionen Sitzplätze auf Verbindungen nach Antalya, Izmir, Bodrum und Dalaman an, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das erweiterte Flugangebot soll bis Mitte November fortgesetzt werden. Höhere Kapazitäten werden von zahlreichen deutschen Abflughäfen angeboten, darunter Dresden, Erfurt, Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart. Einige Routen, wie von Dresden und Erfurt nach Antalya, werden nun bis zu zweimal täglich bedient. Die Entscheidung der Fluggesellschaft, welche ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines ist, trägt der anhaltend hohen Nachfrage nach Urlaubszielen in der Türkei Rechnung. Durch die zusätzlichen Kapazitäten positioniert sich Sun Express als wichtiger Anbieter im saisonalen Ferienflugverkehr.

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