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Cathay Pacific kehrt nach Brüssel zurück

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific aus Hongkong hat ihre Flugverbindungen nach Brüssel wieder aufgenommen. Die Route wird viermal wöchentlich bedient, und zwar montags, mittwochs, freitags und sonntags. Für die Strecke wird ein modernes Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A350-900 eingesetzt. Die Wiederaufnahme der Flüge unterstreicht das Bestreben von Cathay Pacific, sein internationales Netzwerk auszubauen und die Position Hongkongs als globalen Luftfahrtknotenpunkt zu stärken. Die Wiederaufnahme der Verbindung war seitens der Fluggesellschaft bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden. Die Strecke wurde im März 2020 eingestellt, als der Flugverkehr weltweit durch die Reisebeschränkungen stark eingeschränkt wurde. Mit dem Ende der Pandemie und der fortschreitenden Erholung des internationalen Reiseverkehrs setzt die Fluggesellschaft nun auf die Wiederbelebung wichtiger europäischer Destinationen. Die Fluggesellschaft hatte in den vergangenen Monaten auch die Verbindungen nach Mailand und Zürich wieder aufgenommen und plant, ihr Europanetzwerk weiter zu stärken. Der Brüsseler Flughafen begrüßte die Rückkehr der Fluggesellschaft. Die Verbindung soll nicht nur den Geschäftsreiseverkehr, sondern auch den Tourismus zwischen Hongkong und Belgien fördern. Belgien ist ein wichtiger Handelspartner für Hongkong, und die Wiederaufnahme der Direktflüge wird als positiv für die wirtschaftlichen Beziehungen angesehen. Die Airbus A350-900, die auf der Strecke eingesetzt wird, bietet Platz für 280 Passagiere in drei Reiseklassen und verfügt über die neueste Kabinenausstattung, was den Komfort für die Passagiere erhöht. Cathay Pacific hat in den letzten Jahren seine Flotte kontinuierlich modernisiert und setzt verstärkt auf Langstreckenflugzeuge der Typen Airbus A350 und Boeing 777-9. Mit der Wiederaufnahme der Flüge nach Brüssel und der Stärkung anderer europäischer Strecken signalisiert das Unternehmen,

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Swiss nimmt Tel-Aviv-Flüge früher wieder auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss nimmt ihre Flüge nach Tel Aviv wieder auf. Ursprünglich war die Wiederaufnahme für den 29. September geplant, nun beginnt der tägliche Flugbetrieb bereits vier Tage früher, am 25. September 2025. Als Grund für die vorgezogene Entscheidung nennt das Unternehmen eine gestiegene Nachfrage. Auf der Route von Zürich nach Tel Aviv kommt ein Airbus A330-300 zum Einsatz. Die Flüge waren Mitte Juni 2025 ausgesetzt worden, um nach Angaben der Airline die operative Stabilität und Planbarkeit zu gewährleisten. Eine Neubewertung der Situation habe nun ergeben, daß eine frühere Wiederaufnahme möglich ist. Die Lufthansa Group, zu der Swiss gehört, hatte ihre Flüge nach Tel Aviv schon im August wieder aufgenommen. Die Rückkehr der Fluggesellschaften verdeutlicht die Tendenz in der Luftfahrtbranche, die Verbindungen nach Israel schrittweise zu normalisieren. Die Wiederaufnahme der Flüge erfolgt, obwohl die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) weiterhin von Reisen nach Israel abraten. Das EDA hatte seine Hinweise im Juni verschärft. Dennoch beobachten Fluggesellschaften wie Swiss, daß die Nachfrage nach Flügen in die Region zunimmt. Die Lufthansa Group hatte bereits zuvor darauf hingewiesen, die Entwicklung der Sicherheitslage fortlaufend zu überprüfen. Die Schweizer Fluggesellschaft hatte die Verbindung nach Tel Aviv nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren eingestellt. Bereits in früheren Phasen regionaler Spannungen war der Flugbetrieb ausgesetzt worden, um die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu gewährleisten. Die jetzt erfolgte Wiederaufnahme ist ein Signal für die vorsichtige Rückkehr zum Normalbetrieb.

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Condor startet Werbekampagne gegen Lufthansa

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat eine Werbekampagne gestartet, um die Geschäftspraktiken der Lufthansa zu kritisieren und einen fairen Wettbewerb im deutschen Luftverkehr einzufordern. Die Kampagne nutzt ein Ampelsystem, um Praktiken wie hohe Ticketpreise und geringes Angebot anzuprangern. Dies ist der jüngste Schritt in einem langwierigen Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Kündigung des sogenannten „Special Prorate Agreement“ durch Lufthansa Ende 2020. Dieses Abkommen regelte über viele Jahre die Konditionen für Zubringerflüge von Lufthansa für Passagiere, die anschliessend mit Condor auf die Langstrecke flogen. Seit der Kündigung tobt ein Rechtsstreit, in dem Condor bemängelt, daß Lufthansa ihre marktbeherrschende Stellung mißbrauche, um den Konkurrenten zu behindern. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat eine Entscheidung in diesem Hauptverfahren für den 20. August 2025 angekündigt, die als richtungsweisend für die zukünftige Wettbewerbssituation angesehen wird. Condor-Geschäftsführer Peter Gerber bezeichnete den Frankfurter Flughafen als „Festungshub der Lufthansa“ und forderte Zugang zu mehr Start- und Landerechten, sogenannten Slots. Er kündigte an, daß Condor bei fairen Wettbewerbsbedingungen seine Flotte auf bis zu 140 Flugzeuge erweitern könnte. Das Bundeskartellamt hatte sich in dem Streit bereits auf die Seite Condors geschlagen und Lufthansa 2022 untersagt, die Kooperationen zu beenden. Gegen diesen Beschluß legte Lufthansa Rechtsmittel ein. Parallel zu dem Gerichtsverfahren in Deutschland klagt Condor auch auf EU-Ebene gegen die Genehmigung des Einstiegs von Lufthansa bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways. Auch hier argumentiert Condor mit mangelndem Wettbewerb und sieht die Auflagen der EU-Kommission als unzureichend an, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Die juristischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fluggesellschaften verschärfen sich

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Alltours bietet 1. Klasse Rail&Fly-Tickets für Fernreisen im Winter

Der Reiseveranstalter Alltours hat eine neue Aktion für die kommende Wintersaison angekündigt. Kunden, die eine klassische Pauschalreise zu einem der 26 Fernziele des Unternehmens buchen, erhalten ein Rail&Fly-Ticket für die 1. Klasse der Deutschen Bahn kostenlos dazu. Das Angebot gilt für Reisen mit Abreise zwischen dem 1. November 2025 und dem 30. April 2026. Das Unternehmen teilte mit, daß es sich dabei um eine Maßnahme handelt, um die eigenen Fernreisen noch attraktiver zu gestalten. Die kostenlose Aktion, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn entstanden ist, gilt auch rückwirkend für alle Kunden, die ihre Fernreise für den genannten Zeitraum bereits gebucht haben. Sie sollen das 1. Klasse Ticket automatisch nachträglich erhalten. Laut Alltours ist das Segment der Fernreisen eines der am stärksten wachsenden Bereiche des Unternehmens. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen bereits einige neue Destinationen in das Programm aufgenommen. Neu im Winterprogramm sind beispielsweise die Ziele Jamaika und Los Cabos in Mexiko. Alltours hebt hervor, daß die Buchung der Tickets besonders kundenfreundlich gestaltet wurde. Als einziger Reiseveranstalter bietet das Unternehmen den Download der Rail&Fly-Tickets direkt über die eigene Reise-App an. Über diese App gelangen die Nutzer auf ein Gutscheinportal der Deutschen Bahn, wo die Eingabefelder bereits vorausgefüllt sind. Die Tickets können anschließend direkt in der Alltours-App gespeichert werden. Die Entscheidung von Alltours, die Bahnanreise zur Pauschalreise hinzuzufügen, ist ein gängiges Marketinginstrument in der Tourismusbranche. Viele Reiseveranstalter nutzen solche Angebote, um sich im Wettbewerb zu differenzieren und den Kunden einen zusätzlichen Mehrwert zu bieten. Die Kooperation mit der Deutschen Bahn,

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BER verzeichnet stabile Passagierzahlen und deutliches Frachtwachstum im Juli 2025

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat im Juli 2025 knapp 2,37 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der verkehrsreichste Tag des Monats war der 11. Juli, an dem 85.539 Reisende den Flughafen nutzten. Trotz der stabilen Passagierzahlen lag die Anzahl der Starts und Landungen mit 17.155 um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert, was auf eine effizientere Auslastung der Flugzeuge hindeutet. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete der Flughafen im Bereich der Luftfracht. Das Frachtvolumen stieg im Juli 2025 um 18,6 Prozent auf insgesamt 4.844 Tonnen. Dies unterstreicht die zunehmende Bedeutung des BER als Logistikstandort für die Region Berlin und Brandenburg. Das Frachtwachstum steht im Einklang mit einer allgemeinen Belebung des europäischen Luftfrachtmarktes, der sich nach Phasen der Stagnation wieder erholt. Das erste Ferienwochenende im Juli, das vom 23. bis zum 27. Juli dauerte, war für den BER besonders stark frequentiert. In diesem Zeitraum nutzten 394.212 Passagiere den Flughafen, was auf die hohe Reiseintensität zu Beginn der Sommerferien zurückzuführen ist. Die Zahl der Flugbewegungen in diesem kurzen Zeitraum betrug 2.728. Der BER ist seit seiner Eröffnung im Oktober 2020 zu einem wichtigen Drehkreuz für den Flugverkehr in der deutschen Hauptstadtregion geworden. Nachdem der Flughafen in den ersten Jahren mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte, hat er sich mittlerweile als zuverlässiger Flughafen etabliert, der sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich wächst.

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KLM und Pilotenverband einigen sich auf Arbeitszeitmodell

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und die Pilotengewerkschaft VNV haben eine Grundsatzvereinbarung getroffen. Diese soll der Airline ermöglichen, die Besetzung offener Pilotenstellen sicherzustellen, die Ertragslage zu verbessern und damit das Unternehmen finanziell zu stabilisieren. Kernpunkte der Vereinbarung sind eine erhöhte Arbeitszeit für Piloten in der Sommersaison 2026 und eine Flexibilisierung der Trainingszeiten. Im Gegenzug erhalten die Piloten eine entsprechende Vergütung und die dauerhafte Einführung eines bestehenden Rabattsystems. Als Überbrückungsmaßnahme bis zur vollständigen Neubesetzung der Pilotenkader arbeiten die Piloten der Fluggesellschaft während der Sommersaison 2026 einen zusätzlichen Tag pro Monat. Außerdem kann KLM ihre Piloten vierteljährlich für einen zusätzlichen Tag an Wochenenden einsetzen. Parallel dazu wurden für diesen Zeitraum Urlaubsregelungen angepaßt, um den erhöhten Personalbedarf decken zu können. Die Maßnahmen sind Teil des „Back-on-Track“-Programms zur Sanierung der Airline, das im Herbst 2024 angekündigt wurde. Das Programm zielt darauf ab, die Kosten zu senken, die Einnahmen zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit von KLM zu steigern. Ein weiterer Bestandteil der Übereinkunft ist die effiziente Einführung des neuen Langstreckenflugzeugs Airbus A350. Die Pilotenschlafräume der A350 werden mit verlängerten Betten ausgestattet, um der Größe der niederländischen Besatzungsmitglieder Rechnung zu tragen. Dies ermöglicht den Einsatz des Flugzeugs auf den längsten Routen im Netzwerk der KLM. Nach Angaben des Unternehmens soll die Einführung des Airbus A350 im Jahr 2026 beginnen. KLM und die VNV sehen in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt, um eine gesunde Zukunft für das Unternehmen zu sichern. Die Grundsatzvereinbarung, die von KLM-Personalchefin Miriam Kartman und VNV-Vorsitzendem Ruud Stegers vorgestellt wurde, wird den Gewerkschaftsmitgliedern im September

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Flixtrain erhebt neue Gepäckgebühren für größere Koffer

Die Fernverkehrsgesellschaft Flixtrain hat ihre Gepäckbestimmungen verschärft und verlangt seit Juli 2025 Zusatzgebühren für größere Koffer. Wie aus den neuen Regelungen des Unternehmens hervorgeht, fallen nun für Gepäckstücke mit den Maßen 50 mal 30 mal 80 Zentimeter und einem Gewicht von bis zu 20 Kilogramm zusätzliche Kosten an. Verkehrsexperten sehen in dieser Maßnahme eine faktische Preiserhöhung, die besonders bei Kurzstreckenreisen ins Gewicht fallen könnte. Die neuen Gebühren betragen, je nach Strecke und Buchungszeitpunkt, mindestens 5,49 Euro. Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Flixtrain können die Preise variieren. Werden die größeren Koffer nicht vorab gebucht, drohen den Reisenden Strafen in Höhe von mindestens 60 Euro oder dem doppelten Ticketpreis. Handgepäck bis sieben Kilogramm und kleinere Reisetaschen bis zehn Kilogramm bleiben weiterhin kostenfrei. Für spezielles Gepäck wie Musikinstrumente oder Sportausrüstung gelten gesonderte Tarife. Kinderwagen und Mobilitätshilfen sind von den neuen Bestimmungen ausgenommen. Als Begründung für die Einführung der Gebühren nannte Flixtrain die effizientere Nutzung der Abstellflächen in den Waggons. Das Unternehmen verfolgt damit eine Strategie, die bereits von vielen Fluggesellschaften praktiziert wird, bei der für Zusatzleistungen extra bezahlt werden muß. Interessanterweise bleiben im Angebot der Schwestermarke Flixbus größere Gepäckstücke im Fahrpreis inbegriffen, was zu unterschiedlichen Regelungen innerhalb desselben Konzerns führt. Mit dieser Entscheidung positioniert sich Flixtrain ähnlich wie einige seiner Mitbewerber, die ebenfalls auf Zusatzkosten für Gepäck setzen, um die Grundpreise niedrig zu halten. Die deutsche Deutsche Bahn hat hingegen in ihren Tarifen bisher keine separaten Gepäckgebühren. Die neuen Regelungen von Flixtrain könnten dazu führen, daß Reisende ihre Wahl zwischen den Anbietern stärker

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Schiffsreisen auf dem Göta-Kanal: Reiseveranstalter Atiworld veröffentlicht Programm für 2026

Der Reiseveranstalter Aviation & Tourism International (Atiworld) hat sein Programm für die Saison 2026 für Fahrten auf dem Göta-Kanal im Süden Schwedens veröffentlicht. Die Reisen dauern zwischen zwei und sechs Tagen und bieten ein entschleunigendes Erlebnis auf den historischen Wasserwegen. Der Göta-Kanal, der 1832 eröffnet wurde und sich über eine Länge von 190 Kilometern erstreckt, verbindet Stockholm und Göteborg und führt durch 58 Schleusen sowie über die beiden größten Seen Schwedens, den Vättern und den Vänern. Gäste reisen an Bord von historischen Schiffen, darunter die „MS Juno“ (Baujahr 1874), die als das älteste Kreuzfahrtschiff der Welt gilt, das noch in Betrieb ist. Ergänzt wird die Flotte durch die „MS Wilhelm Tham“ (Baujahr 1912) und die „MS Diana“ (Baujahr 1923). Alle Schiffe sind bis ins kleinste Detail restauriert und bieten neben kulinarischer Verpflegung auch tägliche Informationsveranstaltungen in deutscher Sprache. Atiworld-Gründer Jürgen Kutzer beschreibt die Fahrten als ein „authentisches“ und „aus der Zeit gefallenes“ Reiseerlebnis, das ein gehobenes Niveau mit dem Komfort des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts verbinde. Das vollständige Programm für 2026 bietet verschiedene Reisevarianten an, von einer zweitägigen Mini-Kanal-Reise bis zur sechs Tage dauernden Großen Schweden-Reise. Die Mini-Kanal-Reise ist bereits ab 585 Euro pro Person in der Doppelkabine buchbar. Zusätzlich zu den Kanalreisen offeriert Atiworld die Möglichkeit, die Reise mit An- und Abreisepaketen, einschließlich Flug und Hotel, zu kombinieren. Beliebt ist auch die Verbindung der Kanalreise mit Aufenthalten in den nordischen Metropolen Stockholm, Göteborg und Oslo. Interessenten können den neuen Flyer des Veranstalters kostenfrei anfordern. Das Programm beinhaltet

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Embraer bietet Starlink-Internet für Geschäftsflugzeuge an

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer wird in Zusammenarbeit mit Nextant Aerospace eine Starlink-Konnektivitätslösung als Nachrüstlösung für seine Geschäftsflugzeuge anbieten. Das neue Angebot richtet sich zunächst an die Kunden der Modelle Praetor 600, Praetor 500, Legacy 500 und Legacy 450. Die Zulassung der US-Luftfahrtbehörde FAA für die Praetor 500 und Legacy 450 Flotte liegt bereits vor. Die Zertifizierung für die Praetor 600 und Legacy 500 wird im dritten Quartal 2025 erwartet, gefolgt von der brasilianischen Behörde ANAC im vierten Quartal 2025 und der europäischen EASA im ersten Quartal 2026. Die Starlink-Technologie nutzt ein Netzwerk von Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn, um eine schnelle Internetverbindung mit geringer Latenz zu ermöglichen. Diese Konnektivität soll auch über abgelegenen Landschaften und Ozeanen funktionieren. Mit einer Latenzzeit von weniger als 99 Millisekunden unterstützt das System anspruchsvolle Anwendungen wie Videokonferenzen in 4K-Auflösung, Online-Spiele und VPN-Zugänge. Marsha Woelber, Vizepräsidentin für Kundenservice bei Embraer Executive Jets, betonte, daß diese Initiative das Engagement des Unternehmens für ein vernetztes Flugerlebnis unterstreiche. Die Zusammenarbeit wird auch auf die Phenom 300 Jets ausgeweitet, für die die Starlink-Nachrüstlösung voraussichtlich im vierten Quartal 2025 verfügbar sein wird. Flexjet, der größte Betreiber der Praetor-Flotte weltweit, plant, alle seine Maschinen mit der neuen Technologie auszustatten. Die Installation der Nachrüstlösung wird über das weltweite Servicenetz von Embraer mit neun Standorten unterstützt. Die Praetor-Modelle gelten als die modernsten und reichweitenstärksten Jets ihrer Klasse. Die Praetor 500 kann interkontinentale Distanzen von 6.186 Kilometern zurücklegen, während die Praetor 600 eine Reichweite von 7.441 Kilometern besitzt und Nonstop-Flüge von London nach New York

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Swiss-Erstflug des ersten Airbus A350 in Toulouse

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat am Mittwoch, den 6. August 2025, einen bedeutenden Meilenstein in der Modernisierung ihrer Langstreckenflotte erreicht. Der erste Airbus A350-900 mit dem Namen „Lausanne“ startete um 11:27 Uhr vom Flughafen in Toulouse zu seinem Erstflug. Während des mehrstündigen Testfluges prüfen Spezialisten von Airbus die Aerodynamik, die Steuerung, die Kabinensysteme sowie weitere technische Komponenten. Das Flugzeug mit der Seriennummer MSN 737 ist das erste von insgesamt zehn bestellten Maschinen dieses Typs, die bis 2031 ausgeliefert werden sollen. Dieser Erstflug markiert den Beginn eines umfassenden Testprogramms, das bereits mit Bodenprüfungen und einem simulierten Startabbruch bei hoher Geschwindigkeit begonnen hat. Die Testflüge dienen dazu, die zentralen Sicherheitssysteme des Flugzeugs wie Fahrwerk, Treibstoffsysteme und Elektronik zu überprüfen und die Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Erst nach Abschluß dieser Tests und der formellen Übergabe an Swiss Anfang Oktober 2025 wird das Flugzeug die Schweizer Kennzeichnung HB-IFA erhalten. Bis dahin fliegt die Maschine unter der französischen Registrierung F-WZHI. Die neuen Airbus A350-900 werden die alternden Airbus A340-300 und einige der Airbus A330-300 der Swiss-Flotte ersetzen. Die Flugzeuge werden mit der neuen „Swiss Senses“-Kabine ausgestattet sein, die ein neues Kabinenkonzept mit einem stärkeren Fokus auf den Komfort der Reisenden verspricht. Die erste Langstreckendestination des neuen A350 wird voraussichtlich Boston in den Vereinigten Staaten sein. Die Fluggesellschaft plant, die ersten Flüge ab Januar 2026 anzubieten. Der neue A350 wurde von Airbus in den letzten Monaten in Toulouse fertiggestellt, einschließlich der Montage von Rumpf, Flügeln und Triebwerken. Das Flugzeug trägt eine spezielle Lackierung mit

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