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Paderborn/Lippstadt verzeichnet Rekordjahr mit Gewinn

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem bemerkenswerten Erfolg abgeschlossen. Erstmals in seiner Geschichte überschritt der Airport die Marke von 800.000 Passagieren und erzielte gleichzeitig einen Jahresüberschuß von 1,1 Millionen Euro. Diese positiven Zahlen wurden vom Flughafen bekanntgegeben und spiegeln eine anhaltend erfreuliche Entwicklung wider. Die Passagierzahlen des Flughafens zeigen seit 2022 einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Nach etwa 500.000 Fluggästen im Jahre 2022 und knapp 725.000 im Jahre 2023 stieg das Aufkommen im Jahre 2024 um weitere dreizehn Prozent auf über 818.000 Reisende an. Auch die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen des Flughafens weisen seit 2022 durchweg positive Ergebnisse auf, was die wirtschaftliche Stabilität und das Wachstum des Standortes unterstreicht. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafter des Flughafens würdigten die Entwicklung des Airports unter der Führung von Geschäftsführer Roland Hüser. Landrat Christoph Rüther, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, hob bei der Vorstellung des Jahresabschlusses hervor, daß sich das Ergebnis des Flughafens auch im bundesweiten Vergleich sehen lassen könne. Der Flughafen Paderborn/Lippstadt ist ein regional wichtiger Verkehrslandeplatz, der Verbindungen zu europäischen Metropolen und Ferienzielen bietet. Seine positive Entwicklung trägt zur Stärkung der regionalen Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe bei. Die Gesellschafterstruktur des Flughafens ist breit aufgestellt und umfaßt unter anderem den Kreis Paderborn, den Kreis Soest sowie die Stadt Bielefeld, was die regionale Bedeutung des Airports zusätzlich untermauert.

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Svenja Bonnichsen übernimmt Personalleitung am Hamburger Flughafen

Svenja Bonnichsen wird zum 1. Oktober 2025 die Leitung der Personalabteilung am Hamburger Flughafen übernehmen. Mit dieser Personalie setzt der Flughafen auf eine erfahrene Führungspersönlichkeit, die die strategische Weiterentwicklung des Personalbereichs vorantreiben soll. Bis zu ihrem Dienstantritt wird eine interimistische Lösung implementiert, in der Berit Schmitz, Geschäftsführerin des Hamburg Airport, gemeinsam mit einem externen Berater die Verantwortung für das Personalwesen trägt. Berit Schmitz äußerte sich positiv über die zukünftige Zusammenarbeit mit Svenja Bonnichsen. Sie betonte, daß man mit Bonnichsen eine engagierte Führungspersönlichkeit gewinnen konnte, die das Unternehmen mit ihrem Fachwissen und ihrer Führungskompetenz bereichern werde. Schmitz zeigte sich überzeugt, daß Frau Bonnichsen mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem strategischen Weitblick wichtige Impulse setzen und zur erfolgreichen Gestaltung der Zukunft des Hamburger Flughafens beitragen wird. Svenja Bonnichsen bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich Human Resources mit. Nach ihrem Diplomstudium der Wirtschaftspsychologie mit den Schwerpunkten Personal und Organisation begann sie ihre Karriere als Personalentwicklerin. In ihrer beruflichen Laufbahn übernahm sie Führungsverantwortung und steuerte erfolgreich komplexe Personal- und Transformationsprojekte für namhafte Unternehmen, insbesondere in der Energiebranche. Zuletzt war sie als Fachbereichsleiterin Personal für den Betrieb Gas bei der Hamburger Energienetze GmbH tätig. Die Hamburger Energienetze GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Freien und Hansestadt Hamburg und zuständig für den Betrieb und Ausbau der Strom- und Gasnetze in der Hansestadt. Die Neubesetzung der Personalleitung ist ein wichtiger Schritt für den Hamburger Flughafen, der sich als großer Arbeitgeber in der Region stets den Herausforderungen des Arbeitsmarktes stellen muß. Der Flughafen, ein teilprivatisiertes Unternehmen mit

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Ryanair fordert Rücktritt von der Leyens wegen Fluglotsenstreiks

Die Fluggesellschaft Ryanair hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zum Rücktritt aufgefordert, sollte sie weiterhin keine Maßnahmen ergreifen, um den Binnenmarkt für Überflüge während französischer Fluglotsenstreiks zu schützen. Diese Forderung wurde am Dienstag, dem 8. Juli 2025, in einem offenen Brief erhoben, nachdem vergangene Woche „freizeitbedingte“ Sommerstreiks der französischen Flugsicherung zu erheblichen Störungen im europäischen Flugverkehr führten. Die Streiks, die am Donnerstag und Freitag vergangener Woche stattfanden und bis zum Sonntag, 6. Juli, andauerten, resultierten in der Annullierung von rund 1.500 Flügen. Davon waren über 270.000 EU-Bürger betroffen, deren Reisepläne durchkreuzt wurden. Ryanair argumentiert, daß bis zu 90 Prozent dieser Ausfälle hätten vermieden werden können, wenn Überflüge über Frankreich während des Streiks nicht unterbrochen worden wären. Trotz wiederholter Appelle seitens der Luftfahrtbranche habe die Kommissionspräsidentin es versäumt, den Binnenmarkt für den Luftverkehr zu schützen, was Ryanair als untragbar und inakzeptabel bezeichnet. Michael O’Leary, der Geschäftsführer von Ryanair, verfaßte den offenen Brief an von der Leyen. Darin wies er die Behauptung der Kommission zurück, daß die Flugsicherung eine „nationale Zuständigkeit“ sei, während der Schutz des Binnenmarktes für den Luftverkehr klar in die Kompetenz der EU-Kommission falle. O’Leary betonte, daß es inakzeptabel sei, daß der Luftverkehrs-Binnenmarkt Europas wiederholt durch französische Fluglotsenstreiks lahmgelegt werde, während andere Verkehrswege wie Eisenbahnen oder Autobahnen nicht blockiert würden. Er forderte von der Leyen auf, entweder umgehend Maßnahmen zum Schutz von Überflügen zu ergreifen oder ihren Posten zu räumen. Die wiederholten Streiks der französischen Flugsicherung haben in den letzten Jahren immer wieder zu massiven Störungen im europäischen Luftraum

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Explorer erweitert Vertriebswege durch Amadeus Bistro Portal

Der Bausteinveranstalter Explorer, welcher zur Schauinsland-reisen-Gruppe gehört, ist ab sofort im Amadeus Bistro Portal gelistet. Dies soll Reisebüros einen schnelleren und einfacheren Zugang zu maßgeschneiderten Rundreiseangeboten weltweit ermöglichen. Die Integration der flexiblen TripBuilder-Angebote in das Bistro-System stellt eine Erweiterung des Rundreisenbereichs dar und erlaubt eine direkte Buchung sowie individuelle Anpassung der Reisen über die Plattform. Die Entscheidung von Explorer, sich dem Amadeus Bistro Portal anzuschließen, ist eine Reaktion auf die steigende Nachfrage von Reisebüros nach individualisierbaren Reiseangeboten. Solche Angebote sollen sich nahtlos in die bestehenden Beratungs- und Buchungsprozesse der Büros integrieren lassen. Heike Niederberghaus, die Geschäftsführerin von Explorer, äußerte sich erfreut über die Verfügbarkeit der flexiblen Rundreisen im Bistro Portal. Sie betonte, daß dies für die Vertriebspartner weniger Hürden und mehr Möglichkeiten bedeute, um ihren Kunden maßgeschneiderte Reiseerlebnisse anzubieten. Im Rahmen der Einführung sind die Explorer-Angebote in den Kategorien „Rundreise + Flug“ sowie „Nur Rundreise“ verfügbar. Die technische Umsetzung dieser Angebote erfolgt über den Nezasa TripBuilder. Dieses bewährte System ermöglicht es Reisebüros, komplette Reiserouten individuell zu konfigurieren und direkt über die Veranstalterseite zu buchen. Reisebüros sollen hierbei von einer direkten Weiterleitung in den TripBuilder mit persönlichen Anpassungsmöglichkeiten, einer transparenten Provisionierung und einer klaren Unterscheidung zwischen flexiblen und fixen Rundreiseangeboten innerhalb des Systems profitieren. Die neue Option steht allen Nutzern des Amadeus Bistro Portals ab sofort zur Verfügung. Mit dieser Präsenz unterstreicht Explorer seinen Anspruch, moderne Technologiepartnerschaften zu nutzen, um den Vertrieb und die Beratung im Reisebüroalltag gezielt zu stärken. Dies soll zu einer größeren Flexibilität, engeren Zusammenarbeit und höherer Effizienz

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Internationale Auszeichnung für Star Alliance

Die Star Alliance ist bei den Skytrax World Airline Awards 2025 erneut zur „Weltbesten Airline-Allianz“ gekürt worden. Dies ist das vierte Jahr in Folge, daß die Allianz diesen Titel erhält, und insgesamt bereits das dreizehnte Mal seit Einführung der Kategorie im Jahre 2005. Auch die Lounge der Star Alliance am Pariser Flughafen Charles de Gaulle konnte ihren Titel als „Weltbeste Airline-Allianz-Lounge“ verteidigen, eine Bestätigung ihrer Qualität seit Eröffnung im Oktober 2023. Theo Panagiotoulias, der Hauptgeschäftsführer der Star Alliance, betonte die Bedeutung dieser fortgesetzten Anerkennung. Er hob hervor, daß dies das Vertrauen widerspiegele, welches Millionen von Kunden den Mitgliedsgesellschaften der Allianz entgegenbrächten, um ihnen reibungslosere Reisen zu ermöglichen. Er sprach seinen Stolz aus und dankte den Mitarbeitern der Mitgliedsfluggesellschaften für ihr Engagement und ihre Bestrebungen nach Exzellenz. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Pariser Luftfahrtschau auf dem historischen Flughafen Le Bourget statt. Neben den beiden Auszeichnungen für die Allianz wurden auch vierzehn ihrer Mitgliedsfluggesellschaften in verschiedenen Einzelkategorien ausgezeichnet. Diese errangen insgesamt 62 Top-Platzierungen, was die hohe Qualität und den Service innerhalb des gesamten Allianz-Netzwerks unterstreicht. Zu den prämierten Fluggesellschaften zählen unter anderem renommierte Namen wie Singapore Airlines, Qatar Airways und ANA All Nippon Airways, die in verschiedenen Bereichen, von der Kabinenqualität bis zum Service, Anerkennung fanden. Edward Plaisted, der Hauptgeschäftsführer von Skytrax, würdigte die anhaltenden Bemühungen der Star Alliance, ein durchgängiges und ansprechendes Reiseerlebnis für internationale Passagiere zu schaffen, sowohl in der Luft als auch am Boden. Die Skytrax World Airline Awards, oft als die „Oscars der Luftfahrtindustrie“ bezeichnet, basieren auf

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Urlauberstau droht auf Österreichs Fernstraßen

Das kommende Wochenende verspricht erneut erhebliche Verkehrsbehinderungen auf Österreichs Hauptreiserouten. Mit dem Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland, sowie in Teilen der Niederlande, wird ein massiver Zustrom von Reisenden erwartet. Dies verschärft die ohnehin angespannte Verkehrslage auf den Transitstrecken durch Österreich. Zusätzlich zu den Ferienreisenden tragen die laufende Österreich-Radrundfahrt und ein Konzert des britischen Sängers Robbie Williams in Wien zu den erwarteten Staus bei. Der Automobilclub ARBÖ prognostiziert bereits für Freitagnachmittag erste nennenswerte Verzögerungen. Besonders am Samstag sei von den Vormittagsstunden bis in den frühen Abend hinein mit stundenlangen Staus zu rechnen. Auch der Sonntag könnte auf einigen Abschnitten noch längere Reisezeiten mit sich bringen. Betroffen sind voraussichtlich die Pyhrnautobahn (A9) vor den Tunnelketten und Baustellenbereichen, die Tauernautobahn (A10) im Bereich der Mautstelle St. Michael sowie der Tunnelportale, die Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel, die Inntalautobahn (A12) im Großraum Innsbruck und vor der Grenze Kufstein/Kiefersfelden, die Brennerautobahn (A13) vor der Mautstelle Schönberg und dem Baustellenbereich Luegbrücke, sowie die Fernpassstraße (B179) auf der Umfahrung Reutte und zwischen Lermoos und Nassereith. Der ARBÖ rät Reisenden, wenn möglich, den Antritt der Fahrt nicht auf das Wochenende zu legen oder die Reise sehr früh respektive sehr spät zu beginnen. Wichtige Empfehlungen für unterwegs sind ausreichend Flüssigkeitszufuhr, Beschäftigung für Kinder und regelmäßige Pausen. Zudem sind die in den Sommermonaten geltenden Abfahrtssperren an verschiedenen Orten zu beachten. Fahrzeugführer, die nicht zum Quell- oder Zielverkehr zählen, müssen im Falle eines Staus auf der Autobahn verbleiben. Die 74. Österreich-Rundfahrt, welche von Mittwoch, 9. Juli, bis

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Airbus ringt mit Lieferkettenproblemen trotz hoher Auslieferungszahlen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat im ersten Halbjahr des Jahres 2025 rund 300 Flugzeuge an seine Kunden ausgeliefert. Konzernchef Guillaume Faury hält dennoch – wenn auch mit Einschränkungen – am Jahresziel von 820 Auslieferungen fest. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Airbus im zweiten Halbjahr noch rund 520 Flugzeuge fertigstellen und übergeben, eine ambitionierte Aufgabe angesichts der anhaltenden Herausforderungen in der Lieferkette. Marktkenner schätzen, daß Airbus im Juni etwa 60 Maschinen ausliefern konnte. Diese Zahl liegt jedoch weiterhin hinter den industriellen Möglichkeiten des Konzerns zurück, was primär auf persistente Probleme in der Lieferkette zurückzuführen ist. Insbesondere Engpässe bei Triebwerken, wie den CFM LEAP-1A-Modellen für die A320neo-Baureihe, führen dazu, daß sich sogenannte „Gilder“ – fertige Flugzeuge, die auf fehlende Teile warten – an den Werken stauen. Diese Situation ist für Airbus besonders herausfordernd, da das Unternehmen mitten in einem Produktionshochlauf steckt. Langfristig ist geplant, die Fertigungsrate allein für das erfolgreiche A320neo-Programm bis 2027 auf 75 Flugzeuge pro Monat zu steigern. Guillaume Faury hatte bereits im Juni, im Vorfeld der Paris Air Show, das zu Jahresbeginn ausgegebene Ziel von 820 Auslieferungen für 2025 bekräftigt. Er räumte jedoch ein, daß dieses Ziel angesichts der Verzögerungen bei Triebwerken und anderen Komponenten „ein wenig anspruchsvoller geworden“ sei. Hinter vorgehaltener Hand heisst es aus dem Konzern, ohne die Stockungen in der Lieferkette wäre bereits jetzt eine vierstellige Jahresproduktion denkbar gewesen. Die Herausforderungen in der globalen Lieferkette, die seit der Pandemie die Luftfahrtindustrie belasten, betreffen nicht nur Airbus, sondern die gesamte Branche und erfordern eine ständige Anpassung

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Malaysia Aviation Group stockt Airbus A330neo-Bestellung auf

Die Malaysia Aviation Group (MAG), Muttergesellschaft von Malaysia Airlines, hat ihre Bestellung für Flugzeuge des Typs Airbus A330-900neo um 20 weitere Maschinen aufgestockt. Dies erhöht die Gesamtverpflichtung des Unternehmens für die A330neo-Flotte auf nunmehr 40 Flugzeuge. Die Bekanntgabe erfolgte im Rahmen des Besuches des malaysischen Premierministers Anwar Ibrahim in Frankreich. Dieser Schritt unterstreicht die anhaltenden Bestrebungen der Fluggesellschaft, ihre Langstreckenflotte zu modernisieren und ihre Kapazitäten auszubauen. Die A330neo-Modelle sind ein zentraler Bestandteil der laufenden Flottenerneuerungsstrategie der MAG für ihre Grossraumflugzeuge. Vier dieser Maschinen sind bereits ausgeliefert und auf Routen nach Melbourne, Auckland und Bali im Einsatz. Die Fluggesellschaft lobte in diesem Zusammenhang die Reichweite und das Reiseerlebnis, welche diese Flugzeuge den Passagieren bieten. Die A330neo wird von Rolls-Royce Trent 7000 Triebwerken angetrieben und verfügt über eine Reichweite von bis zu 7.200 nautischen Meilen, was etwa 13.300 Kilometern entspricht. Airbus begrüsste die erneute Bestellung als eine starke Bestätigung der Leistungsfähigkeit der A330neo. Dieser Flugzeugtyp, der bereits bei verschiedenen Fluggesellschaften weltweit im Einsatz ist, zeichnet sich durch seine fortschrittliche Technologie und Effizienz aus. Das Modell verfügt zudem über die sogenannte Airspace-Kabine von Airbus, welche moderne Annehmlichkeiten für die Passagiere bietet. Die Erhöhung der Bestellung durch die Malaysia Aviation Group signalisiert das Vertrauen des Unternehmens in dieses Flugzeugmodell für seine zukünftige Flottenentwicklung und Expansion.

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Falscher Feueralarm auf Ryanair-Flug in Palma de Mallorca führt zu Evakuierung

Ein falscher Feueralarm hat am späten Abend des 3. Juli 2025, kurz nach Mitternacht, zu einer Evakuierung eines Ryanair-Flugzeuges am Flughafen Palma de Mallorca geführt. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung G-RUKN sollte den Flug RK3446 nach Manchester durchführen, als die Evakuierung über die aufblasbaren Notrutschen eingeleitet wurde. Dies führte zu leichten Verletzungen bei Passagieren. Infolge der Evakuierung wurden 18 Personen leicht verletzt, darunter Verstauchungen und Prellungen. Sechs Personen mussten zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden, während andere direkt vor Ort medizinisch versorgt wurden. Solche Vorfälle, bei denen Passagiere über Notrutschen das Flugzeug verlassen müssen, sind selten und erfordern stets ein schnelles und koordiniertes Vorgehen von Flugpersonal und Rettungskräften. Das rigorose Sicherheitsprotokoll sieht bei einem Feueralarm, selbst wenn sich dieser als falsch herausstellt, eine sofortige Evakuierung vor, um die Sicherheit aller an Bord zu gewährleisten. Ryanair bestätigte in einer Erklärung, daß es sich um einen Fehlalarm handelte und kein tatsächliches Feuer an Bord ausgebrochen war. Für die betroffenen Passagiere wurde ein Ersatzflug mit einer Boeing 737-800 (Registrierung EI-DHA) bereitgestellt, der am folgenden Morgen, dem 4. Juli, seinen Flug nach Manchester aufnahm. Der Flugbetrieb am Flughafen Palma de Mallorca wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt und konnte planmässig fortgesetzt werden. Der Flughafen Palma ist einer der verkehrsreichsten in Europa, insbesondere während der Sommermonate, und solche Vorkommnisse können trotz hoher Sicherheitsstandards auftreten.

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Flugverkehr auf Madeira erneut durch Wetter beeinträchtigt

Der Flughafen Madeira, international auch als Flughafen Cristiano Ronaldo bekannt, war am Nachmittag des 6. Juli 2025 erneut von erheblichen Flugbehinderungen betroffen. Starke Winde und ungünstige Wetterbedingungen führten dazu, daß bereits vier Flüge umgeleitet werden mussten, während weitere vier Flugzeuge zwischen Madeira und Porto Santo kreisten und auf eine Landemöglichkeit warteten. Diese wiederkehrenden Beeinträchtigungen unterstreichen die Herausforderungen, die die exponierte Lage des Flughafens Funchal für den Flugbetrieb mit sich bringt. Zu den umgeleiteten Flügen gehörte ein easyJet-Flug aus Gatwick, der nach Faro ausweichen musste. Des Weiteren waren Umleitungen für Condor-Flug DE 1414 aus Düsseldorf, SAS-Flug SK 2901 aus Stockholm und Transavia-Flug TO 7840 aus Nantes, welcher nun Kurs auf Porto nahm, zu verzeichnen. Auch ein Flug von EW Discover, Flugnummer 4Y 704 aus München, war betroffen. Bereits am Vormittag musste ein SATA-Flug von den Azoren nach Porto Santo umgeleitet werden und wartete dort auf weitere Anweisungen. Zudem wurden zwei Flüge von Teneriffa Süd, ein Ryanair- und ein United Airlines-Flug, gestrichen, nachdem sie bereits am Vortag umgeleitet worden waren. Die Wetterbedingungen auf Madeira, insbesondere der Seitenwind am Flughafen Funchal, sind berüchtigt für ihre Herausforderungen im Flugverkehr. Die spezielle Geographie der Insel mit steilen Abhängen und der Nähe zum Atlantik führt oft zu turbulenten Anflügen und erforderte in der Vergangenheit bereits Umplanungen im Flugbetrieb. Es wird erwartet, daß sich die Wetterlage am Sonntag, dem 7. Juli, weiter verschlechtert. Passagieren wird daher dringend geraten, den Status ihrer Flüge vor der Anreise zum Flughafen zu überprüfen. Die Fluggesellschaften und die portugiesische Flugsicherung beobachten die

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