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Deutschland startet stufenweise das neue EU-Einreisesystem

Deutschland wird das europäische Ein- und Ausreisesystem (EES) ab dem 12. Oktober 2025 schrittweise in Betrieb nehmen. Der Start beginnt am Flughafen Düsseldorf, bevor die Flughäfen in Frankfurt und München folgen. Die Einführung wird danach sukzessive auf alle weiteren Flughäfen und Häfen ausgeweitet. Das EES ist ein Schengen-weites System, das die Ein- und Ausreise von Drittstaatangehörigen digital erfasst. Es soll die bisherige analoge Abstempelung von Reisedokumenten durch die Speicherung von biometrischen Daten wie Fingerabdrücken und Gesichtsbildern ersetzen. Das Ziel ist, die Sicherheit an den Außengrenzen zu verbessern und unerlaubte Aufenthaltsverlängerungen besser zu erkennen. Der ursprünglich für November 2024 geplante Start des Systems mußte aufgrund technischer Schwierigkeiten verschoben werden. Die nunmehr schrittweise Einführung soll gemäß Angaben des Bundesinnenministeriums sicherstellen, daß mögliche Probleme im Echtbetrieb frühzeitig erkannt und lange Wartezeiten an den Grenzen vermieden werden. Für Bürger der Europäischen Union ändert sich durch die Einführung nichts.

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Sundair startet neue Flugroute von Nürnberg nach Beirut

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair wird ihren kommenden Winterflugplan ab dem Flughafen Nürnberg um eine neue Strecke erweitern. Flugplandaten zufolge soll die Airline ab dem 27. Oktober 2025 eine Direktverbindung in die libanesische Hauptstadt Beirut anbieten. Für den Flug soll ein Flugzeug des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Die Verbindung wird einmal wöchentlich durchgeführt. Die Maschine soll jeweils montags aus Nürnberg starten und dienstags nach Deutschland zurückkehren. Die neue Route ist ein ungewöhnlicher Zusatz für eine Freizeit-Fluggesellschaft wie Sundair, die sich zumeist auf klassische Ferienziele konzentriert. Die Strecke zielt damit vermutlich auf den Reiseverkehr von Personen ab, die Freunde und Verwandte besuchen. Die neue Flugverbindung ist ein bedeutender Zuwachs für den regionalen Verkehrsknotenpunkt in Nürnberg, da sie eine neue Direktverbindung in den Nahen Osten herstellt. Die Fluggesellschaft hat bereits ihren Flugplan angepasst, um die neue Strecke zu integrieren.

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Deutschland will kritische Infrastruktur besser schützen

Das Bundeskabinett plant die Verabschiedung eines Entwurfs für ein sogenanntes Kritis-Dachgesetz. Dieses Gesetz soll den Schutz von Einrichtungen der kritischen Infrastruktur vor Sabotage, Terroranschlägen und den Folgen von Naturkatastrophen verbessern. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betonte, daß das Gesetz die Widerstandsfähigkeit Deutschlands erhöhen werde. Das Gesetz sieht einheitliche Vorgaben für Betreiber kritischer Anlagen vor, die mehr als 500.000 Menschen versorgen. Diese müssen künftig unter anderem einen angemessenen physischen Schutz ihrer Liegenschaften gewährleisten und sind verpflichtet, Störfälle zu melden. Betreiber, die den Vorgaben nicht nachkommen, müssen mit Bußgeldern rechnen. Das Gesetz ist Teil einer Gesamtstrategie, die Deutschland widerstandsfähiger machen soll. Dazu gehört auch die Umsetzung der europäischen NIS-2-Richtlinie, die sich auf den Schutz vor Cyberangriffen konzentriert. Bereits unter der vorausgegangenen Regierung war ein ähnlicher Gesetzesentwurf in Arbeit, fand damals jedoch keine Mehrheit mehr im Bundestag.

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Lufthansa Group wird zu einer integrierten Airline-Gruppe umgebaut

Der Konzernchef Carsten Spohr hat Pläne zur Umstrukturierung der Lufthansa Group bestätigt. Ziel des Vorhabens ist es, die einzelnen Fluggesellschaften, darunter Lufthansa Airlines, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines, stärker zu integrieren und Prozesse zu vereinfachen. Der Umbau soll zu besseren Angeboten für die Reisenden sowie zu höheren Renditen führen. Unter dem Motto, die Gruppe von „einer Gruppe von Airlines zu einer Airlinegruppe“ umzubauen, sollen zukünftig zentrale Funktionen vereinheitlicht werden. So werden vier sogenannte Group Function Boards die Bereiche Technologie, Personal, Finanzen und die Flughafen-Drehkreuze verantworten. Die Kompetenzen sollen dabei auf die bestehenden Drehkreuze verteilt werden. So wird der Standort in Zürich für Flugplanung und Erlösmanagement zuständig sein, während der Standort Wien sich um die einheitliche IT der Gruppe kümmern soll. Die Angebote an Bord und am Boden hingegen sollen laut Konzernchef weiterhin ihre lokale Vielfalt beibehalten.

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Ferruccio Furlanetto wird für Lebenswerk geehrt

Der italienische Opernsänger Ferruccio Furlanetto wird mit dem Sonderpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Ehrung findet im Rahmen der Gala des Österreichischen Musiktheaterpreises am 17. September statt und fällt mit dem 50-jährigen Bühnenjubiläum des Künstlers zusammen. Der im Jahre 1949 geborene Furlanetto widmete sich nach einem Studium der Philologie und Naturwissenschaften ab 1972 dem Gesang. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 1986 in der Rolle des Königs Philipp II. in Verdis Oper „Don Carlo“ bei den Salzburger Osterfestspielen. Zuvor hatte er bereits an bedeutenden Opernbühnen wie der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera in New York und der Wiener Staatsoper debütiert. Für sein künstlerisches Schaffen wurde Ferruccio Furlanetto vielfach ausgezeichnet. Zu seinen Ehrungen zählen der „Premio alla Carriera“ sowie die Ernennung zum österreichischen Kammersänger und zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Er gilt als eine der prägendsten Baß-Stimmen seiner Generation.

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Podcast beleuchtet die Arbeit der ÖAMTC Flugrettung

Eine neue Folge des Podcasts #ON Air beleuchtet die Arbeit der ÖAMTC Flugrettung. In einem Gespräch zwischen dem Luftfahrtexperten Peter Malanik und dem Geschäftsführer der ÖAMTC Flugrettung, Marco Trefanitz, werden verschiedene Aspekte der Luftrettung in Österreich erörtert. Die ÖAMTC Flugrettung betreibt 30 Notarzthubschrauber von 18 ganzjährig und vier saisonal geöffneten Stützpunkten aus. Zentrale Themen im Podcast sind unter anderem die Vielfalt der Einsätze, die stark durch die Jahreszeiten geprägt sind, sowie die Anforderungen an die Piloten und weiteres Fachpersonal. Die Gesprächspartner gehen auch auf die Verwendung neuer Technologien, wie die Nutzung medizinischer Drohnen, und auf die internationale Zusammenarbeit ein. Der Podcast zeigt die Bedeutung der Flugrettung als zentralen Bestandteil der österreichischen Notfallversorgung, deren Aufgaben über spektakuläre Rettungen im Alpenraum hinausgehen.

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Steinzeit-Einbäume entstehen am Attersee

Am Attersee in Oberösterreich werden nach dem Vorbild prähistorischer Wasserfahrzeuge zwei neue Einbäume hergestellt. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Verein Pfahlbau am Attersee, den Österreichischen Bundesforsten und dem Naturhistorischen Museum. Die Aktion knüpft an die Tradition der steinzeitlichen Pfahlbauer an, deren Siedlungen am See seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Für die Fertigung der Boote werden zwei über 130 Jahre alte Weißtannen verwendet, die von den Bundesforsten in der Region geerntet wurden. Einer der Stämme wird vom Pfahlbauverein mit modernen Werkzeugen bearbeitet. Der zweite Einbaum hingegen entsteht unter der Leitung des Experimentalarchäologen Wolfgang Lobisser überwiegend mit nachgebauten prähistorischen Werkzeugen aus Stein, Holz und Bronze. Die Arbeiten dauern rund zwei Wochen, wobei rund 600 Stunden Handarbeit pro Boot veranschlagt werden. Nach der Erstbearbeitung werden die Bootsrohlinge, sogenannte „Prügel“, für mehrere Monate im Attersee versenkt. Ihre endgültige Form sollen sie im Sommer 2026 erhalten, woraufhin eine Einbaum-Regatta geplant ist.

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Flying Blue-Programm feiert 20-jähriges Bestehen

Das Treueprogramm Flying Blue der Gruppe Air France-KLM hat im Juni sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Das Programm wurde im Jahre 2005 aus der Zusammenlegung der Programme von Air France und KLM gegründet und verzeichnet heute nahezu 30 Millionen Mitglieder weltweit. Seit der Gründung wurde das Netzwerk sukzessive erweitert. Heute umfaßt es Kooperationen mit fast 40 Fluggesellschaften sowie über 100 kommerzielle Partner. Flying Blue hat in den letzten Jahren verschiedene Funktionen eingeführt, darunter die Cash & Miles Option sowie die Funktion Flying Blue Family, welche es Familienmitgliedern ermöglicht, Meilen gemeinsam zu sammeln. Das Programm wurde kürzlich vom Spezialisten Point.me als „weltbestes Airline-Prämienprogramm“ sowie von den Freddie Awards ausgezeichnet. Im Rahmen des Jubiläums hat die Gruppe eine globale Kampagne gestartet, die unter anderem an den Flughäfen Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam Schiphol zu sehen sein wird. Zudem können Mitglieder ihre Meilen an bestimmte Hilfsorganisationen spenden.

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Air France führt kostenloses Highspeed-WLAN ein

Die Fluggesellschaft Air France hat mit der Einführung eines neuen WLAN-Services an Bord ihrer Flugzeuge begonnen. Der Dienst soll den Passagieren eine schnelle, stabile und kostenlose Internetverbindung für die Nutzung persönlicher Geräte ermöglichen. Aktuell sind fünf Flugzeuge der Flotte mit dem System ausgestattet, darunter zwei Embraer 190 und zwei Airbus A220 im Regionalverkehr. Ein weiterer Airbus A350 soll diese Woche für den Langstreckendienst nachgerüstet werden. Die Fluggesellschaft plant, das WLAN bis Ende des Jahres auf 30 Prozent ihrer Flotte und bis Ende 2026 auf der gesamten Flotte anzubieten. Die Passagiere erhalten Zugang zu dem Dienst über ihr bestehendes Flying Blue-Konto. Für die Bereitstellung der Verbindung ist Air France eine Partnerschaft mit Starlink eingegangen, welches schnelles Internet über ein Netzwerk von Satelliten in erdnaher Umlaufbahn ermöglicht.

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Ryanair lockert Handgepäcksregeln und verschärft Kontrollen

Der Billigflieger Ryanair hat die maximal erlaubte Größe für kostenloses Handgepäck angehoben. Passagiere dürfen nun ein Gepäckstück mit den Maßen 40 x 30 x 20 Zentimeter mit an Bord nehmen, was zuvor auf 40 x 25 x 20 Zentimeter begrenzt war. Die Änderung fällt in eine Phase, in der das Europäische Parlament eine einheitliche Handgepäckregelung für Flugreisen fordert. Der Vorstoß von Ryanair könnte als Reaktion auf diese Entwicklung gewertet werden. Allerdings schreibt die Fluglinie weiterhin vor, daß das Gepäckstück unter den Vordersitz passen muß. Ein zusätzliches Handgepäckstück kann nur durch den kostenpflichtigen Priority-Boarding-Service mitgeführt werden. Gleichzeitig sollen die Kontrollen verschärft werden. Berichten zufolge wird das Bodenpersonal künftig mit Prämien belohnt, wenn sie zu große oder zu schwere Handgepäckstücke entdecken. Die neue Politik zeigt das Bestreben der Fluggesellschaft, einerseits eine kundenfreundliche Maßnahme umzusetzen, andererseits aber die Einhaltung ihrer Gepäckbestimmungen streng zu überwachen.

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