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Niederösterreich eröffnet den 30. Weinherbst

Der 30. Weinherbst Niederösterreich ist am 4. September 2025 in der Kellergasse von Arbesthal offiziell eröffnet worden. Rund 130 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, bei der ausgewählte Weine der Region Carnuntum vorgestellt wurden. In den kommenden Wochen finden im Rahmen des Weinherbstes hunderte Veranstaltungen wie Weinkostproben, Riedenwanderungen und Kellergassenfeste statt. Die Initiative soll die Bedeutung des Weinbaus für Niederösterreich als wichtigste Weinbauregion des Landes und als Tourismusfaktor hervorheben. Niederösterreich ist mit rund 28.000 Hektar Rebfläche für etwa 60 Prozent der gesamten österreichischen Weinproduktion verantwortlich. Der Eröffnungsort Arbesthal liegt im Weinbaugebiet Carnuntum, das sich durch sein pannonisches Klima auszeichnet. Die Region ist vor allem für kräftige Rotweine wie Zweigelt und Blaufränkisch bekannt. Winzerinnen aus dieser Region präsentierten ihre Weine während der Auftaktveranstaltung.

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Lipizzanerheimat eröffnet neue Mountainbike-Wege

Die Erlebnisregion Graz hat in Zusammenarbeit mit der Leader-Region Lipizzanerheimat die ersten beiden von insgesamt neun geplanten Mountainbike-Touren eröffnet. Das Projekt ist Teil eines umfassenden Ausbaus der Radangebote im Bundesland Steiermark. Die beiden neuen Wege, die „Altes Almhaus Tour“ und die „Brendlalm Tour“, sind zwischen 20 und 40 Kilometer lang und verlaufen zum großen Teil auf bestehenden Forststraßen. Mit der Erweiterung der Strecken soll das touristische Angebot der Region weiter gestärkt werden. Gleichzeitig dient die klare Beschilderung der gezielten Lenkung von Besuchern. Das Vorhaben wird als sogenanntes Leader-Projekt mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Europäischen Union gefördert. An der Umsetzung sind neben der Erlebnisregion Graz auch lokale Gemeinden beteiligt. Die neuen Touren wurden nach den Kriterien des Landes Steiermark erstellt, die auch eine Haftungsregelung für Grundbesitzer umfassen.

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Ryanair kritisiert österreichische Flugsicherung wegen Verspätungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Flugsicherung Austro Control wegen einer steigenden Anzahl von Flugverspätungen scharf kritisiert. Das Unternehmen behauptet, daß Personalmangel und organisatorische Probleme die Ursache für diese Verzögerungen seien. Laut Angaben von Ryanair seien innerhalb von nur einer Woche im September rund 36.000 Passagiere auf Flügen von und nach Österreich betroffen gewesen. Seit Jahresbeginn solle es bereits über 890.000 Flugreisende betroffen haben, die aufgrund dieser Probleme mit unnötigen Verspätungen bei 4.900 Ryanair-Flügen konfrontiert gewesen seien. Die österreichische Flugsicherung Austro Control weist derartige Vorwürfe in der Regel zurück und verweist auf die komplexen Bedingungen im europäischen Luftraum sowie auf die erforderlichen Sicherheitsstandards. Konflikte zwischen Fluggesellschaften und der Flugsicherung sind im europäischen Luftverkehr keine Seltenheit. Die Fluggesellschaft fordert den österreichischen Verkehrsminister Peter Hanke dazu auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um eine ausreichende Personalbesetzung bei den Flugsicherungsdiensten sicherzustellen. Die Forderung richtet sich auch an die EU-Kommission.

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Dortmund: Wizz Air erhöht Flugfrequenz nach Chisinau

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ihre Verbindung zwischen Dortmund und Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau, deutlich ausbauen. Ab dem 2. März 2026 soll die Strecke siebenmal pro Woche angeflogen werden. Der Grund für die Frequenzsteigerung ist laut der Fluggesellschaft die hohe Auslastung der bisherigen Flüge, die viermal pro Woche stattfanden. Mit der täglichen Verbindung sollen die Reisemöglichkeiten zwischen dem Ruhrgebiet und Moldau verbessert werden. Der Flughafen von Chisinau ist mit über drei Millionen Fluggästen pro Jahr der größte des Landes. Die Maßnahme spiegelt die strategische Bedeutung von Verbindungen zu osteuropäischen Zielen wider, die oft sowohl von Privat- als auch von Geschäftsreisenden genutzt werden.

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Schienen-Control: Wettbewerb mit der Straße größte Herausforderung für Eisenbahnunternehmen

Eine aktuelle Erhebung der Regulierungsbehörde Schienen-Control belegt, daß der Wettbewerb mit dem Straßenverkehr die größte Herausforderung für österreichische Eisenbahnunternehmen darstellt. Die Ergebnisse basieren auf einer systematischen Befragung von Marktteilnehmern in Österreich. In einigen Bereichen erreicht der österreichische Schienenverkehr im europäischen Vergleich weiterhin gute Werte. So werden etwa die Infrastrukturqualität, die Ausbildungseinrichtungen und die Sprachkompetenz des Personals als besonders positiv bewertet. Die Konkurrenz durch den Straßenverkehr wurde mit 3,82 in der Schulnotenskala so schlecht wie nie zuvor bewertet. Auch die Kosten und Verfügbarkeit von Triebfahrzeugen und Energie, sowie die Höhe der Trassengebühren, werden als Probleme angeführt. Zudem hemmen technische Probleme bei Sicherungssystemen wie ETCS die Interoperabilität im grenzüberschreitenden Verkehr. Die Erhebung der Schienen-Control dient als Grundlage für die Beurteilung der Lage im Schienenverkehr und solle politischen Entscheidungsträgern helfen, die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn zu erhalten.

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Klagenfurt Airport Night Run findet am Samstag statt

Am Samstag, dem 6. September 2025, findet zum zweiten Mal der Klagenfurt Airport Night Run statt. Die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten ausgerichtet wird, erwartet bis zu 1.500 Teilnehmer. Die nächtlich beleuchtete Start- und Landebahn des Flughafens dient als Laufstrecke. Die Läufer können eine 5,5 Kilometer lange Strecke innerhalb eines 1,5-stündigen Zeitfensters laufend oder gehend absolvieren. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Zeit, sondern die Freude an der Bewegung. Die Preise für die Teilnehmer werden über eine Tombola verlost, sodaß jede Startnummer eine Chance auf einen Gewinn hat. Ein weiterer Bestandteil der Veranstaltung ist der soziale Zweck. Der gesamte Erlös des Laufs geht an die Kärntner Krebshilfe. Ein Sportlerteam des österreichischen Bundesheeres leitet zudem ein professionelles Aufwärmprogramm für die Teilnehmer. Die Veranstaltung sei ein Teil der Initiative „Gesundheit fördern – Kärnten bewegen“ des Landes Kärnten. Das Event am Flughafen soll als Symbol für die Förderung von Sport und Gemeinschaftssinn dienen.

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Streikwelle in Italien beeinträchtigt Flugverkehr

Reisende in ganz Italien müssen sich im September auf erhebliche Störungen im Flugverkehr einstellen. Mehrere angekündigte Arbeitsniederlegungen sollen das Flug- und Bodenpersonal betreffen, was zu weiten Verzögerungen und Ausfällen führen könnte. Für den 6. September ist ein 24-stündiger Ausstand des Flugpersonals von easyJet sowie ein Streik der Bodenabfertigung von Swissport geplant. Für den 14. September ist ein ganztägiger Streik des Bodenpersonals an den Mailänder Flughäfen Linate und Malpensa angekündigt. Am 26. September solle es zu landesweiten Streiks unter anderem bei der Fluggesellschaft Volotea kommen. Eine Expertin der Firma AirHelp wies darauf hin, daß ein Anspruch auf finanzielle Entschädigung nach der EU-Verordnung 261/2004 davon abhänge, wer genau die Arbeit niederlege. Während bei einem Streik von eigenem Flugpersonal unter Umständen eine Entschädigung möglich sei, gelten Streiks von externen Mitarbeitern als außergewöhnliche Umstände, die keinen Anspruch begründen. Generell gelte jedoch bei Verzögerungen von mehr als zwei Stunden der Anspruch auf Mahlzeiten und Getränke. Bei längeren Wartezeiten sowie bei Flugausfällen müssen die Fluggesellschaften zudem alternative Beförderung oder eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises anbieten.

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Teilzeit in Tourismusbranche in der Kritik

Die Gewerkschaft Vida kritisiert die hohe Teilzeitquote im österreichischen Tourismus und der Gastronomie. Sie sieht in dieser Entwicklung ein strukturelles Hindernis für Arbeitnehmer, die gerne Vollzeit arbeiten würden. Die Gewerkschaft wirft Arbeitgebern vor, Beschäftigte nach dem Ende der Hochsaison in Teilzeit zu drängen. Laut Angaben von Statistik Austria lag die Teilzeitquote im Tourismus im Jahr 2023 bei 39,2 Prozent, was deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 31,6 Prozent liegt. Auffällig sei auch, daß Männer im Tourismusbereich mit 24,8 Prozent überdurchschnittlich oft in Teilzeit arbeiten. Die Gewerkschaft fordert die konsequente Durchsetzung der bestehenden Regelungen sowie bessere Betreuungseinrichtungen als Grundlage für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zudem solle der gesetzliche Anspruch auf eine Stundenaufstockung durch die Arbeitgeber besser umgesetzt werden. Vertreter der Hotellerie- und Gastronomiebranche betonen hingegen, daß die saisonale Natur des Geschäfts eine hohe Flexibilität erfordere, um Betriebe zu führen und Massenentlassungen zu vermeiden.

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Flughafen München begrüßt 84 neue Lehrlinge

Am Montag, dem 1. September, haben insgesamt 84 Nachwuchskräfte ihre Berufsausbildung oder ihr duales Studium am Flughafen München begonnen. Davon starten 57 bei der Flughafen München GmbH (FMG), während 27 junge Frauen und Männer bei Tochterunternehmen ausgebildet werden. Die Auszubildenden wurden aus rund 2.000 Bewerbungen ausgewählt, wobei viele von ihnen aus den Nachbargemeinden und der Flughafenregion stammen. Der Flughafen bietet eine Auswahl aus über 20 verschiedenen Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen in Bereichen wie IT, Technik, Sicherheit und Logistik. In den ersten Tagen werden die neuen Mitarbeiter mit einem Einführungsprogramm auf den Berufseinstieg vorbereitet. Dazu gehört auch ein mehrtägiges Training in den Allgäuer Bergen. Die Flughafenleitung betont die Bedeutung der Nachwuchsarbeit und die spätere Übernahme der ausgebildeten Kräfte.

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Alpbachtal testet digitalen Sprachassistenten für Tourismus

Die Tourismusregion Alpbachtal in Tirol hat in 24 Pilotbetrieben ein Sprachassistenzsystem installiert. Mit dem sogenannten „Alpbachtal Voice Concierge“ sollen Fragen von Gästen automatisiert beantwortet werden. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Thoesch GmbH entwickelt. Das System, das auf der Technologie von Amazon Alexa basiert, kann Auskünfte über Frühstückszeiten oder Ausflugsziele geben. Zusätzlich ist es möglich, Zusatzleistungen wie Tischreservierungen vorzunehmen. Ziel ist es, Mitarbeiter von Routineaufgaben zu entlasten, damit diese mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Gäste haben. Das Alpbachtal führt als erste Destination in Europa eine flächendeckende Lösung ein. Zudem wird erstmals ein spezielles Modul für den Kongressbereich getestet. Die Einführung fiel bewußt in die Zeit des European Forum Alpbach, um das System unter realen Bedingungen zu erproben`. Der Betreiber betont, daß Datenschutz gewährleistet werde. Sprachanfragen werden nicht gespeichert und personenbezogene Daten nicht erhoben. Jedes Gerät kann zudem jederzeit deaktiviert werden. Nach einem Jahr sollen die Ergebnisse des Projekts ausgewertet werden.

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