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Condor nimmt neue Inlandsverbindung zwischen Frankfurt und Düsseldorf auf

Die deutsche Fluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2026 eine neue Inlandsverbindung zwischen Frankfurt und Düsseldorf aufnehmen. Der Flug soll einmal täglich stattfinden. Die Bestätigung der neuen Route erfolgte durch das Unternehmen auf Anfrage. Die Verbindung soll das Zubringernetz der Airline stärken und Reisende aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, Nordrhein-Westfalen, an das Langstrecken-Drehkreuz in Frankfurt anbinden. Condor nutzt die Route zudem für operative Zwecke, wie den Transport von Crews und Wartungsereignisse bei der Condor Technik in Düsseldorf. Die täglichen Flüge sollen am Abend nach Düsseldorf und am Morgen zurück nach Frankfurt erfolgen. Zum Einsatz kommen soll ein Airbus A320-Flugzeug. Die neue Strecke nach Düsseldorf ergänzt die bereits bekanntgegebenen neuen City-Ziele für den kommenden Sommerflugplan. Zu diesen gehören Budapest, Venedig und Barcelona, die Condor ebenfalls ab Frankfurt anfliegen wird.

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Internationale Sicherheitskontrollen am Flughafen Nuuk ausgesetzt

Die dänische Verkehrsbehörde hat die internationale Sicherheitskontrolle am Flughafen Nuuk in Grönland vorübergehend ausgesetzt. Passagiere, die ins Ausland reisen, müssen sich nun über andere grönländische Flughäfen umleiten lassen, um dort die Sicherheitskontrolle zu durchlaufen. Die Aussetzung soll mit der Ausbildung des Sicherheitspersonals zusammenhängen, welche den behördlichen Anforderungen für internationale Flüge nicht vollständig genüge. Die Zertifizierung für Inlandsflüge sei von der Maßnahme nicht betroffen. Betroffene Reisende werden vorerst als Inlandspassagiere behandelt, bis sie einen Flughafen mit entsprechender Zertifizierung erreichen, wie etwa Kangerlussuaq oder Narsarsuaq. Die Fluggesellschaften, darunter Air Greenland, würden die Passagiere über die geänderten Reisepläne informieren. Laut Greenland Airports werde intensiv mit der dänischen Verkehrsbehörde an einer Lösung des Problems gearbeitet, um den internationalen Flugbetrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Der Vorfall folgt auf frühere Verzögerungen am Flughafen Nuuk im Zusammenhang mit der Sicherheitsbereitschaft.

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Hahnair erweitert globales Netzwerk um 20 neue Partner-Airlines

Der Ticketingdienstleister Hahnair hat sein globales Netzwerk um 20 neue Partner-Airlines erweitert. Die neuen Partner verteilen sich auf verschiedene Kooperationsmodelle. Das Unternehmen arbeitet nun mit mehr als 350 Fluggesellschaften zusammen und ermöglicht diesen den Ticketvertrieb über 100.000 Reisebüros in 190 Märkten. Hahnair fungiert als Zwischenhändler für Airlines, die auf diesem Weg in Regionen ohne eigene Vertretung Flugtickets verkaufen wollen. Acht der neuen Fluggesellschaften haben Interline-Vereinbarungen mit Hahnair geschlossen. Neun Airlines sind über den Codes X1 in den globalen Buchungssystemen verfügbar. Drei Unternehmen nutzen eine Dual-Partner-Lösung, die beide Vertriebswege umfaßt. Der Ausbau des Partnernetzwerks soll den Fluggesellschaften neue Vertriebskanäle eröffnen.

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LOT Polish Airlines präsentiert Kabinendesign für Airbus A220

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat Entwürfe für die Kabinen ihrer neuen Airbus A220-Flugzeuge vorgestellt. Die neuen Maschinen sollen ab 2027 in Dienst gestellt werden. Die A220-Flotte wird in einer Zweiklassen-Konfiguration betrieben, wobei die Sitzanordnung 2-3 beträgt. Die vom Hersteller RECARO gelieferten Sitze sollen 18 Zoll breit sein und über USB-C-Ladeanschlüsse verfügen. Das Kabinenkonzept sieht geringere Geräuschpegel und größere Stauräume für das Handgepäck vor. Zudem werde die Kabine mit einem dynamischen LED-Lichtkonzept und größeren Fenstern ausgestattet. Die Airline plant, WLAN an Bord anzubieten. Die Einführung des A220 gilt als ein Meilenstein in der Modernisierung der LOT-Flotte. Die Flugzeuge sollen künftig auf Kurz- und Mittelstreckenflügen eingesetzt werden.

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Flughafen Kopenhagen verzeichnet Rekordhalbjahr mit 14,9 Millionen Passagieren

Die Betreibergesellschaft Copenhagen Airports A/S hat in der ersten Hälfte des Jahres 2025 einen Gewinn vor Steuern von 595 Millionen Dänischen Kronen erzielt. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als der Gewinn 491 Millionen Kronen betrug. Die Umsätze stiegen um acht Prozent auf 2,54 Milliarden Kronen, angetrieben durch Einnahmen aus dem Flugverkehr sowie aus Bereichen wie dem Einzelhandel und Parkplätzen. Mit 14,9 Millionen Passagieren wurde ein Rekordwert für ein Halbjahr erzielt, was einer Zunahme von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der Transferverkehr stieg um 23 Prozent und stärkte die Rolle des Flughafens als Drehkreuz für Nordeuropa. Zur Bewältigung des Wachstums wurden neue CT-Scanner-Sicherheitskontrollen in Betrieb genommen, die Wartezeiten reduzieren sollen. Für das Gesamtjahr 2025 wird eine Passagierzahl von rund 32 Millionen erwartet, bei einem Gewinn von 1,45 bis 1,65 Milliarden Kronen. Das Management warnte jedoch vor geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheit, die die Reisenachfrage beeinflussen könnten. Eine bedeutende Entwicklung stellt die geplante Übernahme der Mehrheitskontrolle durch den dänischen Staat dar, die von der Europäischen Kommission bereits genehmigt wurde.

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Flughafen Paderborn/Lippstadt mit stabilen Passagierzahlen in den Sommerferien

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat in den Sommerferien des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen 150.835 Fluggäste gezählt. Der Zeitraum umfaßte die Wochen vom 12. Juli bis zum 26. August 2025. Das Ergebnis entspricht dem hohen Niveau des Vorjahres und habe die Erwartungen des Managements erfüllt. Als wichtigste Reiseziele für die Urlauber aus Ostwestfalen und Lippe hätten sich erneut Antalya in der Türkei und Palma de Mallorca in Spanien erwiesen. Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser bewertete das erzielte Ergebnis als sehr gut und hob die Stabilisierung der Fluggastzahlen hervor. Die Sommerferien gelten als die frequenzstärkste Phase des Jahres am Heimathafen. Der Flughafen hatte sich personell und organisatorisch auf die Hauptreisezeit vorbereitet. Damit konnte ein reibungsloser Ablauf während der stärksten Phase gewährleistet werden.

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Braathens stellt Flotte um und trennt sich von Airbus-Jets

Die Fluggesellschaft Braathens hat eine strategische Umstellung ihrer Flotte angekündigt. Bis 2027 sollen die Airbus-Flugzeuge ausgemustert werden. Das Unternehmen will sich zukünftig ausschließlich auf den Betrieb des Turboprop-Flugzeugs ATR72-600 konzentrieren und als ACMI-Anbieter auftreten. Die Entscheidung wurde getroffen, da der langfristige Produktionsvertrag für die Airbus-Flotte im Dezember 2026 ausläuft. Laut Unternehmensangaben seien die Airbus-Jets nicht mehr optimal für die Anforderungen von Reiseveranstaltern und klassischen Fluggesellschaften konfiguriert. Gleichzeitig tendiere die Nachfrage im ACMI-Sektor, in dem Flugzeuge inklusive Personal und Wartung vermietet werden, zu flexiblen Turboprop-Lösungen. Die ATR72-600-Maschinen gelten als effizient und sind besonders für saisonale Routen, regionale Strecken und die Erschließung neuer Märkte geeignet. Durch die Konzentration auf einen einheitlichen Flugzeugtyp erhofft sich die Airline, ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken und die Rentabilität zu erhöhen. Das Management von Braathens kündigte an, mit den Gewerkschaften zusammenzuarbeiten, um den Airbus-Crews Übergangsmöglichkeiten auf die ATR-Flotte zu ermöglichen.

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Deutsche Bahn und PKP Intercity bauen Zugverkehr nach Polen aus

Die Deutsche Bahn und die polnische PKP Intercity erweitern das Fernverkehrsangebot zwischen Deutschland und Polen deutlich. Wie der deutsche Konzern mitteilte, soll das Angebot ab Mitte Dezember um mehr als 50 Prozent wachsen. Reisenden stehen dann 17 statt bisher elf direkte Verbindungen zur Verfügung. Ein siebtes Zugpaar auf der Hauptstrecke Berlin-Warschau ermöglicht künftig einen Zweistundentakt mit einer Reisezeit von fünf Stunden. Eine komplett neue Verbindung wird zudem zwischen Leipzig, Breslau und Krakau eingeführt, die zweimal täglich verkehren soll. Einer dieser Züge fährt weiter bis Przemysl an der polnisch-ukrainischen Grenze. Geplant sind auch neue Nachtzugverbindungen. Ein täglicher Eurocity wird Berlin über Breslau und Krakau mit Przemysl verbinden. Eine weitere Route führt von Berlin über Lodz und Warschau nach Chelm in der Nähe der ukrainischen Grenze. Durch zusätzliche Wagen im Nachtzug München-Warschau entsteht eine neue Direktverbindung zwischen Süddeutschland und Südpolen.

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Durchwachsene Bilanz der Freibäder in Niederösterreich

Die rund 140 Bäderbetriebe in Niederösterreich ziehen eine nüchterne Bilanz der abgelaufenen Saison. Laut Harald Gölles, Sprecher der Bäderbetriebe in der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ), verzeichneten die Bäder einen durchschnittlichen Rückgang von 20 Prozent bei den Besucherzahlen und im Umsatz. Die Besucherzahlen sind demnach vor allem wegen des verregneten Wetters im Mai und Juli stark eingebrochen. Einige Betriebe mußten einen Rückgang von bis zu 44 Prozent hinnehmen. Die Betriebe haben versucht, die Einbußen durch Preisanpassungen von fünf bis 25 Prozent teilweise auszugleichen. Der Bäderbesuch bleibe aber weiterhin leistbar. Die Bäderbetriebe sind neben den Wetterbedingungen auch mit hohen Energiekosten und Personalengpässen konfrontiert, besonders bei Aufsichtspersonal. Zur Kostenreduktion wurden bauliche Maßnahmen und Einsparungen vorgenommen. Die WKNÖ fordert kreative Konzepte und finanzielle Unterstützung, um den Erhalt der Bäder zu sichern. Ein Großteil der Bäder schließt mit Schulbeginn. Die Wirtschaftskammer NÖ verweist auf die Bedeutung der Bäder als öffentliche Aufgabe für Schwimmausbildung und Gesundheitsförderung und schlägt unter anderem interkommunale Kooperationen als Modell vor.

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Wiener Gastronomie sieht sich mit steigenden Kosten konfrontiert

Die Gastronomie in Wien sieht sich durch stark steigende Kosten unter Druck gesetzt. Laut Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien, müssen die Betriebe Preise erhöhen, um die gestiegenen Ausgaben für Energie, Mieten und Lebensmittel zu decken. Laut Peschta sind die Löhne in der Branche in den letzten fünf Jahren um über 30 Prozent gestiegen. Auch die Preise für Lebensmittel wie Rind- und Schweinefleisch sowie für Versicherungen und Instandhaltung seien deutlich angestiegen. Dieser wirtschaftliche Druck bringe viele Betriebe an ihre Grenzen. Eine aktuelle Umfrage unter Gastronomen zeigt demnach, daß 90 Prozent der Betriebe die Mehrkosten nicht vollständig an ihre Gäste weitergeben können. Viele Lokale würden ihre Margen reduzieren, um die Kundenfrequenz zu halten, da die Kunden zurzeit zum Sparen tendierten. Die Gastronomen versuchen, durch Effizienzsteigerung, Lieferantenvergleiche und Anpassung ihrer Speisekarten auf die Situation zu reagieren. Peschta äußerte die Hoffnung, daß die Kunden ihren Wirten die Treue halten, um durch höhere Gästezahlen eine bessere Verteilung der Fixkosten zu ermöglichen.

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