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Malta plant strengere Regeln für Kurzzeitvermietungen

Die maltesische Regierung hat neue Regelungen für Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb und Booking vorgestellt, um die Auswirkungen des Massentourismus auf die lokale Bevölkerung zu reduzieren. Zukünftig sollen Wohnungsbesitzer vor der Vermietung die Zustimmung der Mehrheit der Miteigentümer einholen müssen, bevor sie eine entsprechende Lizenz beantragen können. Häuser, Villen und andere Immobilien mit separatem Straßenzugang sind von dieser Regelung ausgenommen. Malta, das jährlich rund drei Millionen Touristen empfängt, steht unter Druck: Die Wohnungsnot verschärft sich, und Anwohner beklagen Lärm sowie Müllbelastung durch Feriengäste. Laut Ministerpräsident Robert Abela sei die Kapazitätsgrenze für Touristen erreicht. Ziel der neuen Maßnahmen sei es, mehr „Qualitätstouristen“ anzuziehen und den Immobilienmarkt zu entlasten. Kritiker warnen jedoch vor möglichen negativen Auswirkungen auf Investoren und die Tourismusbranche. Auch wird bezweifelt, dass die Regelung die Verfügbarkeit von langfristigen Mietwohnungen spürbar erhöhen wird. Ähnliche Regulierungen sind bereits in Städten wie Barcelona, Paris und Lissabon umgesetzt worden, die ebenfalls versuchen, den Konflikt zwischen Tourismus und Wohnraummangel zu lösen. In Malta steht der Vorschlag nun zur Abstimmung im Parlament.

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Türkei: Deutlicher Anstieg im Kreuzfahrttourismus

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 wurden in der Türkei 1,7 Millionen Kreuzfahrtpassagiere gezählt. Dies entspricht einem Anstieg von 26,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das türkische Verkehrsministerium berichtet. Die Zahl der ankommenden Kreuzfahrtschiffe stieg um 3,7 Prozent auf 1.112. Der Hafen von Kuşadası bleibt das wichtigste Ziel für Kreuzfahrttouristen. Von Januar bis Oktober 2024 wurden dort 501 Kreuzfahrtschiffe und 791.300 Passagiere verzeichnet. Istanbul rangiert mit 184 angelaufenen Schiffen und 402.226 Passagieren auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Hafen Bodrum mit 92 Schiffen und über 100.000 Passagieren. Auch andere Häfen wie Izmir, Amasra und Trabzon trugen zum Wachstum bei. Besonders Istanbul und Kuşadası profitieren von einer starken internationalen Nachfrage und strategischen Investitionen in die Hafenkapazität, darunter die 2021 eröffnete Galataport-Anlage in Istanbul. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der Türkei als aufstrebendes Ziel im globalen Kreuzfahrttourismus. Im Jahr 2023 besuchten insgesamt 1.192 Kreuzfahrtschiffe türkische Häfen, ein Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zu 2022. Die Gesamtpassagierzahl stieg um bemerkenswerte 52,6 Prozent.

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Weiße Weihnachten: Diese europäischen Städte bieten die besten Chancen

Ein Vergleich der Schneewahrscheinlichkeiten in europäischen Städten zeigt, dass Riga, Helsinki und Vilnius zu den Spitzenreitern für weiße Weihnachten gehören. In Riga, der Hauptstadt Lettlands, liegt die Wahrscheinlichkeit für Schnee an Weihnachten bei 59 %, während 332 Dezembertage in den letzten zwei Jahrzehnten schneereich waren. Helsinki, die Hauptstadt Finnlands, folgt mit einer Schneewahrscheinlichkeit von 50 % und einer durchschnittlichen Schneehöhe von 12,3 cm im Dezember. Vilnius, die Hauptstadt Litauens, bietet sogar eine 64-prozentige Wahrscheinlichkeit für Schnee an Weihnachten – den höchsten Wert der analysierten Städte. Die baltischen Städte zeichnen sich nicht nur durch ihre Schneesicherheit, sondern auch durch eine malerische Winteratmosphäre aus. Weihnachtsmärkte und verschneite Altstädte machen Tallinn und Riga zu beliebten Reisezielen. Auch skandinavische Städte wie Oslo und Stockholm bieten gute Chancen auf Schnee, während Städte wie Bukarest oder Sofia durch moderate Schneehäufigkeit eine stimmungsvolle Kulisse für die Feiertage bieten. Die Daten basieren auf einer Analyse von 2000 bis 2021 und bewerten unter anderem Schneetage und -höhen im Dezember. Neben den baltischen Staaten und Skandinavien sind auch Städte wie Reykjavik und Chișinău eine Reise wert, wenn eine weiße Weihnacht gewünscht wird.

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Rekord bei Lufthansa Express Rail: Über 500.000 Buchungen erwartet

Die Kooperation zwischen Lufthansa und der Deutschen Bahn erzielt im Jahr 2024 Rekordergebnisse. Bereits bis Oktober nutzten rund 432.000 Passagiere das Angebot Lufthansa Express Rail, ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zum gesamten Vorjahr. Bis Jahresende werden über 500.000 Buchungen erwartet – ein Höchststand in der mehr als 20-jährigen Partnerschaft. Das Angebot wurde um vier neue Städte erweitert und umfasst nun 28 innerdeutsche Ziele, darunter Augsburg, Siegburg/Bonn, Wolfsburg und Essen. Zusätzlich wurde eine internationale Verbindung zwischen München und dem Flughafen Zürich eingeführt. Insgesamt stehen den Reisenden täglich mehr als 240 Zubringerverbindungen zur Verfügung, die mit einer Lufthansa-Flugnummer gebucht werden können. Besonders gefragt sind die schnellen ICE-Sprinterzüge, die kürzere Fahrzeiten zwischen Metropolen ermöglichen. Neben der erweiterten Städteauswahl bietet Lufthansa Express Rail zusätzliche Vorteile, darunter kostenlose Umbuchungsmöglichkeiten bei Verspätungen, größere Gepäckfächer und eine priorisierte Gepäckabwicklung am Flughafen Frankfurt. Auch internationale Fluggesellschaften der Star Alliance, wie United Airlines, integrieren zunehmend das Angebot in ihre Buchungssysteme. Die Verantwortlichen von Lufthansa und Deutscher Bahn betonten, dass die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werde, um Reisenden flexible und komfortable Verbindungen zwischen Zug und Flug zu bieten.

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Avianca führt neue Business Class „Insignia“ ein

Avianca hat seine Business Class auf Flügen zwischen Kolumbien und Europa mit der Einführung der neuen Marke „Insignia“ aufgewertet. Passagiere auf den Flugstrecken von Bogotá, Cali und Medellín nach London, Paris, Madrid und Barcelona können künftig in den modernen Boeing 787 Dreamlinern mit 180-Grad-Flachbettsitzen und einem exklusiven Service fliegen. Die Sitze bieten mehr Privatsphäre, und die Unterhaltung wird auf 16-Zoll-Bildschirmen angeboten. Zudem gibt es ein neues Amenity Kit, das in Zusammenarbeit mit der indigenen Gunadule-Gemeinschaft entworfen wurde und nachhaltige Produkte enthält. Das kulinarische Angebot hebt die kolumbianische Küche hervor. Das Menü wurde von den bekannten kolumbianischen Köchen Álvaro Clavijo und Catalina Vélez kreiert und kombiniert Haute Cuisine mit lokalen Aromen. Diese Neuerung soll das Business-Class-Erlebnis weiter an die Bedürfnisse von Reisenden anpassen, die Komfort, Luxus und Kultur suchen.

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Wizz Air Malta feiert Meilenstein mit dem 100. Flugzeug

Die Fluggesellschaft Wizz Air Malta, ein Tochterunternehmen der ungarischen Wizz Air Holdings, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Flotte umfasst nun 100 Flugzeuge, darunter den neuesten Airbus A321neo. Dieses Modell ist für seine umweltfreundliche Technologie bekannt und senkt den Treibstoffverbrauch sowie die CO2-Emissionen im Vergleich zu älteren Flugzeugtypen erheblich. Der Meilenstein wurde durch die Unterstützung der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde ermöglicht, die Wizz Air Malta seit ihrer Gründung im Jahr 2022 begleitet. Wizz Air Malta operiert derzeit mit einem wachsenden Streckennetz, das Europa, den Nahen Osten und Nordafrika umfasst. Die Flotte soll weiter ausgebaut werden, um die Nachfrage zu decken. Mauro Peneda, Geschäftsführer von Wizz Air Malta, betonte, dass der neue Airbus das Engagement der Fluggesellschaft für nachhaltiges Wachstum unterstreiche. Auch die maltesische Luftfahrtbehörde lobte die Zusammenarbeit und die Stärkung des Luftfahrtstandorts Malta durch Wizz Air. Der Carrier ist Teil der Expansionsstrategie der Muttergesellschaft und setzt auf die Einhaltung internationaler Umweltstandards, um eine nachhaltige Luftfahrtzukunft zu gestalten.

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Gemeinsam für Slow Travel: Österreich, Slowenien und Kroatien werben in den USA

Die Länder Österreich, Slowenien und Kroatien haben sich zusammengeschlossen, um den amerikanischen Reisemarkt als Slow-Travel-Destinationen zu erobern. Unter dem Motto „Von den Alpen bis zur Adria“ präsentierten sie sich im November 2024 erstmals gemeinsam auf der Signature Travel Network Sales Conference in Las Vegas. Die Kooperation soll insbesondere US-amerikanische Reisende ansprechen, die abseits von Massentourismus authentische und nachhaltige Erlebnisse suchen. Die Region „Alps-Adriatic“ verbindet die Alpenlandschaften Südösterreichs, die grünen Wälder und modernen kulinarischen Angebote Sloweniens sowie die Adriaküste und das Binnenland Kroatiens. Mit einem Fokus auf Genuss, Kultur und Natur wird das Konzept des Slow Travel gefördert, bei dem längere Aufenthalte und eine bewusste Reiseplanung im Vordergrund stehen. Die kulinarische Vielfalt, von Slow-Food-Dörfern bis hin zu Michelin-Restaurants, ist ein zentrales Element der Bewerbung. Ein gemeinsamer Paid-Content-Artikel mit *Condé Nast Traveler* sowie Veranstaltungen und Kampagnen unterstreichen die Zusammenarbeit, die von der Europäischen Reise-Kommission (ETC) initiiert und von der EU mitfinanziert wird. Die Region wird als Ziel für mindestens zwölf Tage empfohlen, um die vielfältigen Landschaften und Kulturen zu erleben. Ziel ist es, das Potenzial des US-Marktes, der für Kroatien bereits einen der wichtigsten Fernmärkte darstellt, weiter auszubauen.

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Wintersaison in Schladming-Dachstein beginnt mit eingeschränktem Betrieb

Die österreichische Urlaubsregion Schladming-Dachstein startet am Freitag, den 22. November 2024, in die Wintersaison. Dank kalter Temperaturen und moderner Beschneiungstechnik werden erste Liftanlagen auf der Planai und der Reiteralm in Betrieb genommen. Auf der Planai öffnet die Märchenwiesenbahn, während auf der Reiteralm die Schoberbahn sowie eine Gondelbahn in Betrieb gehen. Weitere Anlagen folgen je nach Schneelage. Auch Langläufer kommen auf ihre Kosten: In Ramsau am Dachstein wurden bereits drei Kilometer Loipen präpariert. Die Region bietet insgesamt 220 Kilometer Langlaufstrecken und genießt internationales Ansehen als Zentrum des nordischen Skisports. Ramsau ist bekannt für ihre Höhenloipen, die auch ambitionierte Sportler anziehen. Die Skiregion Schladming-Dachstein gehört zu Ski amadé, einem der größten Skiverbunde Europas, und bietet 230 Kilometer Pisten sowie 77 Liftanlagen. Die offizielle Eröffnung der gesamten Saison wird mit dem „Ski Opening“ vom 6. bis 8. Dezember gefeiert, begleitet von Auftritten internationaler Künstler wie Bryan Adams und Sting.

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Wien verzeichnet starkes Nächtigungsplus im Oktober 2024

Die Bundeshauptstadt Wien meldet für Oktober 2024 rund 1,7 Millionen Übernachtungen, ein Zuwachs von 9 % im Vergleich zum Vorjahr. Von Jänner bis Oktober stiegen die Nächtigungen ebenfalls um 9 % auf 15,3 Millionen. Deutschland bleibt mit 344.000 Nächtigungen führend, während Rumänien (+38 %) und Italien (+24 %) die höchsten Steigerungen verzeichnen. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im September 131 Millionen Euro (-1 %). Die durchschnittliche Zimmerauslastung im Oktober lag bei 73 %, das Bettenangebot stieg um 9 %.

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Swiss setzt auf Lufthansa Technik für A350-Komponentenversorgung

Swiss International Air Lines (Swiss) wird künftig die Expertise von Lufthansa Technik im Bereich der Komponentenversorgung für ihre neue Langstreckenflotte nutzen. Ein kürzlich unterzeichneter Vertrag über den Total Component Support (TCS) für die Airbus A350-Flugzeuge ergänzt die bestehende Zusammenarbeit für die A320-, A330- und A340-Flotten. Ab dem kommenden Jahr wird der Airbus A350 die Langstreckenflotte von Swiss verstärken. Neben der erweiterten Unterstützung für das Homebase-Teilelager am Flughafen Zürich wird die bestehende Partnerschaft weiter vertieft, um die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zu gewährleisten, auch angesichts der aktuellen globalen Lieferkettenprobleme. Claus Bauer, Leiter des technischen Flottenmanagements bei Swiss, äußerte sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik auch in der Zukunft dazu beiträgt, die hohe Qualität und Verfügbarkeit der Flugzeugkomponenten sicherzustellen. In der Vergangenheit hatte Swiss bereits von der Zuverlässigkeit des Dienstleisters profitiert, etwa bei der Nutzung der Aeroshark-Technologie zur Reduktion des Kerosinverbrauchs. Kai-Stefan Röpke von Lufthansa Technik betonte, dass die erweiterten Kapazitäten durch 15 globale Teilelager und flexible Transportlösungen sicherstellen werden, dass alle benötigten A350-Komponenten schnellstmöglich bereitgestellt werden.

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