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Drohnensichtung über dem Hamburger Hafen: Untersuchung eingeleitet

Am Freitag wurde über dem Hamburger Hafen eine Drohne gesichtet, während der britische Flugzeugträger HMS Queen Elizabeth dort vor Anker lag. Die Bundeswehr bestätigte den Vorfall und setzte ein Drohnenabwehrteam mit einem Störsender HP-47 ein. Eine Schussabgabe erfolgte nicht. Die Drohne, etwa 1,5 Meter groß, verschwand Berichten zufolge in einem Containerterminal. Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit unklar. Die Präsenz des Flugzeugträgers in Hamburg ist Teil eines diplomatischen Besuchs zur Vertiefung der deutsch-britischen Verteidigungsbeziehungen. Auf der Queen Elizabeth fanden hochrangige Gespräche über die militärische Zusammenarbeit und Rüstungsbeschaffung statt, an denen Vertreter aus Deutschland und Großbritannien teilnahmen. Der Hafenbesuch markiert zudem die erste Ankunft eines Trägers dieser Klasse in Hamburg.

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Flughafen Köln/Bonn übernimmt Sicherheitskontrollen ab 2025

Zum Jahresbeginn 2025 wird der Flughafen Köln/Bonn die Organisation und Steuerung der Luftsicherheitskontrollen eigenverantwortlich übernehmen. Dies wurde durch einen Beleihungsvertrag zwischen dem Bundesinnenministerium und dem Flughafen beschlossen. Die Vereinbarung soll am 25. November 2024 offiziell unterzeichnet werden. Bisher oblag diese Aufgabe der Bundespolizei, die nun entlastet wird, um sich stärker auf polizeiliche Kernaufgaben konzentrieren zu können. Der Schritt folgt dem Beispiel anderer Flughäfen wie Frankfurt und Berlin-Brandenburg, die ähnliche Verantwortungsübergänge bereits umgesetzt haben. Laut Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn, soll diese Maßnahme die Effizienz der Abläufe verbessern und lange Wartezeiten vermeiden, die in der Vergangenheit zu Beschwerden geführt hatten. Schon seit 2023 liefen Verhandlungen, um die Übergabe rechtlich und organisatorisch vorzubereiten. Besondere Herausforderungen werden in der Logistik und der Schulung neuen Sicherheitspersonals erwartet. Der Flughafen sieht sich jedoch gut aufgestellt, da er bereits Erfahrungen in der Organisation anderer Sicherheitsprozesse wie der Warenkontrolle vorweisen kann.

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EASA: Reorganisation und Digitalisierung als Antwort auf wachsende Anforderungen

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) sieht sich 20 Jahre nach ihrer Gründung mit einer „Reifekrise“ konfrontiert. Der neue Exekutivdirektor der EASA, Patrick Ky, wies in einer Anhörung des Ausschusses für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments auf die Notwendigkeit hin, die begrenzten Ressourcen der Agentur durch eine umfassende Reorganisation und verstärkte Digitalisierung zu optimieren. Ziel dieser Maßnahmen sei es, die Effizienz zu steigern und den steigenden Anforderungen der Luftfahrtbranche gerecht zu werden. Die EASA, welche die höchsten gemeinsamen Sicherheits- und Umweltschutzstandards für die zivile Luftfahrt in Europa festlegt, ist eine zentrale Institution in der Strategie der Europäischen Union für die Flugsicherheit. Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung von Sicherheits- und Umweltvorschriften auf europäischer Ebene, die Überwachung der Umsetzung durch Inspektionen sowie die Bereitstellung von Fachwissen, Schulungen und Forschung. Trotz der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden in vielen Bereichen, wie etwa der Zulassung von Luftfahrzeugen, steht die Agentur vor der Herausforderung, ihre Struktur an die wachsenden Anforderungen der Luftfahrtindustrie anzupassen. Mit über 800 Mitarbeitenden und einer Vielzahl an Aufgaben in einem dynamischen Sektor, ist es entscheidend, dass die EASA ihre Ressourcen effizienter einsetzt, um weiterhin die hohen Sicherheitsstandards in Europa gewährleisten zu können.

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Schadenersatzforderung gegen ehemalige Adria-Airways-Manager

In Slowenien wurde Ende Oktober 2024 eine Anhörung im Fall einer Schadenersatzforderung in Höhe von 78 Millionen Euro gegen die ehemaligen Manager von Adria Airways durchgeführt. Der Konkursverwalter der Fluggesellschaft, Janez Pustatičnik, wirft den beiden Beklagten, Arno Schuster und Holger Kowarsch, vor, ihre Pflichten im Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß erfüllt zu haben, was den Gläubigern erheblichen Schaden zugefügt haben soll. Die beiden ehemaligen Geschäftsführer der Airline, die bis zum Zusammenbruch im Besitz des deutschen Fonds 4K Invest war, bestreiten diese Vorwürfe. Bei der Anhörung, die vor dem Bezirksgericht Kranj stattfand, waren weder die Kläger noch die Beklagten persönlich anwesend; lediglich ihre Anwälte erschienen. Berichten zufolge haben die Parteien der Mediation zugestimmt. Adria Airways war 2019 aufgrund hoher Schulden in Konkurs gegangen, und der Insolvenzverwalter erkannte Forderungen von insgesamt 88 Millionen Euro an, von denen bislang nur ein Teil beglichen wurde. Im Rahmen des Verfahrens wird untersucht, inwiefern die Verantwortlichen der Airline ihre Aufgaben im Hinblick auf die Insolvenz korrekt wahrgenommen haben. Der Ausgang des Falls ist noch offen, und der Zeitplan zur endgültigen Lösung des Konflikts bleibt unklar.

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Sukhoi Superjet 100 nach Landung in Antalya in Brand geraten

Am 24. November 2024 fing ein Sukhoi Superjet 100-95LR der russischen Azimuth Airlines nach der Landung auf dem Flughafen Antalya (Türkei) Feuer. Der Flug hatte von Sotschi abgeflogen. Trotz der Rauchentwicklung und Flammen aus einem Triebwerk konnten alle 89 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder sicher evakuiert werden. Feuerwehr und Rettungsteams löschten den Brand umgehend. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Der Flughafenbetrieb war vorübergehend gestört.

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Boeing kündigt massive Stellenstreichungen an

Boeing plant, rund 10 Prozent seiner globalen Belegschaft abzubauen, was etwa 17.000 Arbeitsplätze betrifft. Diese Maßnahme betrifft alle Unternehmensbereiche, einschließlich Verkehrsflugzeuge, Verteidigung und globale Dienstleistungen. Besonders betroffen sind Standorte in Washington, Missouri, Arizona und South Carolina. Der Stellenabbau ist eine Reaktion auf finanzielle und regulatorische Herausforderungen sowie auf den fast zweimonatigen Streik der Mechanikergewerkschaft, der die Produktion erheblich beeinträchtigte.

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Copa Airlines setzt vier Routen vorübergehend aus

Copa Airlines hat angekündigt, ab Januar 2025 vier ihrer Flugstrecken vorübergehend auszusetzen. Grund dafür sind Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge von Boeing. Betroffen sind die folgenden Verbindungen: Santiago de los Caballeros in der Dominikanischen Republik (ab dem 10. Januar), Tulum in Mexiko (ab dem 11. Januar), Mexiko-Stadt (ab dem 12. Januar) und Armenia in Kolumbien (ab dem 20. Januar). Diese Maßnahme soll es der Airline ermöglichen, ihr Streckennetz effizient zu verwalten, bis die neuen Flugzeuge planmäßig eintreffen.

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Baubeginn für Terminal 3 am Flughafen Shanghai Pudong

Am 20. November 2024 wurde der Baubeginn für Terminal 3 am Shanghai Pudong International Airport verkündet. Das neue Terminal soll eine Kapazität von 50 Millionen Passagieren jährlich bieten und ist Teil der Phase-IV-Erweiterung des Flughafens. Der Bau, der südlich der bestehenden Terminals 1 und 2 sowie des Satellitenterminals stattfinden wird, ist für die Fertigstellung im Jahr 2028 geplant. Mit dem Abschluss der Erweiterung wird der Flughafen insgesamt über drei Terminals und vier Start- und Landebahnen verfügen.

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Oman Air tritt Oneworld-Allianz 2025 bei

Oman Air wird am 30. Juni 2025 offiziell der Luftfahrtallianz Oneworld beitreten. Ursprünglich war ein Beitritt noch für Ende dieses Jahres geplant, jedoch wurde dieser Termin nun auf den Sommer 2025 verschoben. Der Schritt stärkt die globale Vernetzung der Fluggesellschaft und bietet den Passagieren erweiterte Reisemöglichkeiten innerhalb der Allianz.

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Condor streicht Flüge von Rostock-Laage nach Mallorca

Condor hat bekanntgegeben, dass die Flugverbindungen vom Flughafen Rostock-Laage nach Mallorca ab dem Sommerflugplan 2025 nicht mehr angeboten werden. Aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit und einer geringeren Auslastung als erwartet wurden die zwei wöchentlichen Flüge gestrichen. Die Airline reagiert damit auch auf gestiegene Standortkosten in Deutschland und verlagert Kapazitäten. Die Verbindung nach Palma war erst im Sommer 2024 in den Flugplan aufgenommen worden. Eine Stellungnahme des Flughafens Rostock-Laage steht noch aus.

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