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Sun-Air stellt nach 34 Jahren den Linienflugbetrieb ein

Die dänische Regionalfluggesellschaft Sun-Air of Scandinavia beendet nach mehr als drei Jahrzehnten ihren Linienflugbetrieb. Die letzte Verbindung zwischen Billund und dem London City Airport wird Ende März 2025 eingestellt. Damit zieht sich die Fluglinie vollständig aus dem Linienverkehr zurück. Sun-Air war seit 1990 als Franchise-Partnerin von British Airways tätig und bediente zahlreiche Strecken zwischen skandinavischen Regionalflughäfen und europäischen Wirtschaftszentren. Zu den früheren Routen zählte unter anderem die Verbindung zwischen Billund und Düsseldorf. Als Grund für den Rückzug aus dem Liniengeschäft nennt das Unternehmen die veränderten Marktbedingungen nach der Covid-19-Pandemie und die fehlende Rentabilität speziell auf Geschäftsreise-Strecken. Für die Zukunft plant Sun-Air eine Neuausrichtung auf Charterflüge. Konkrete Entscheidungen zur weiteren Nutzung der bestehenden Flugzeugflotte wurden jedoch noch nicht getroffen. Die Flotte bestand zuletzt aus mehreren Dornier 328-Jets, die für ihre Eignung auf Kurzstrecken bekannt sind. Die Einstellung des Linienbetriebs markiert das Ende einer Ära für Sun-Air, die über Jahrzehnte als verlässlicher Anbieter im skandinavischen Flugverkehr galt. Der Rückzug unterstreicht den anhaltenden Druck auf kleinere Fluggesellschaften, die sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld behaupten müssen.

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Flughafen München veräußert Tochtergesellschaft Aerogate an AXS-Gruppe

Die Flughafen München GmbH (FMG) hat beschlossen, ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft Aerogate München Gesellschaft für Luftverkehrsabfertigungen mbH (Aerogate) an die Schweizer AXS-Gruppe zu verkaufen. Ab dem 1. April 2025 wird die AHS Aviation Handling Services GmbH, eine Tochtergesellschaft der AXS-Gruppe, sämtliche Anteile an Aerogate übernehmen. Aerogate war seit 1992 für die Passagier- und Gepäckabfertigung am Münchner Flughafen verantwortlich. Die FMG und die AXS-Gruppe streben durch diesen Verkauf eine langfristige Partnerschaft an, um die Qualität der Passagedienstleistungen weiterhin zu gewährleisten. Sowohl Kunden- als auch Arbeitsverträge von Aerogate bleiben unverändert bestehen. Die AXS-Gruppe ist eine Schweizer Unternehmensgruppe, zu der unter anderem die AAS Airline Assistance Switzerland (Bodenabfertigung), die AHS Aviation Handling Services (Passagierabfertigung) und die aastechnics (Reinigung, Catering und technische Dienstleistungen) gehören. Sie hat sich bereits als zuverlässiger Partner bei der Übernahme von Bodenabfertigungsdiensten in Berlin und Hamburg bewährt. Der Vertrag zur Übertragung der Geschäftsanteile wurde am 20. März 2025 unterzeichnet. Die rechtliche Beratung der FMG erfolgte durch KPMG Law in Zusammenarbeit mit den Steuerberatern der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

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Betrunkener Passagier verhindert Flugzeugstart in Bremen

Am Bremer Flughafen hat ein betrunkener und aggressiver Passagier am Sonntagabend den Start eines Flugzeugs nach Mallorca verhindert. Wegen des bedrohlichen Verhaltens des 53-Jährigen brach der Pilot den Startvorgang ab und kehrte zur Ausgangsposition zurück. Wie die Bundespolizei mitteilte, wurde der Mann daraufhin vom Flug ausgeschlossen und von Beamten zur Flughafenwache gebracht. Die Ehefrau des Mannes entschied sich freiwillig, den Flug ebenfalls nicht anzutreten und begleitete ihren Mann. Gegen den 53-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Der genaue Alkoholpegel des Passagiers wurde nicht veröffentlicht. Nach Angaben der Bundespolizei ignorierte der Mann wiederholt Sicherheitsanweisungen der Besatzung und verhielt sich verbal aggressiv und bedrohlich. Der Vorfall führte zu einer Verzögerung des Abflugs um etwa 45 Minuten. Die übrigen Passagiere konnten ihre Reise schließlich fortsetzen. Neben einem Bußgeld drohen dem Mann weitere finanzielle Konsequenzen. Die Fluggesellschaft könnte Schadenersatzansprüche wegen der verursachten Verspätung geltend machen. Die genaue Höhe möglicher Forderungen ist bislang nicht bekannt.

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Gericht verbietet Lufthansa irreführende Werbung zum CO₂-Ausgleich

Das Landgericht Köln hat der Lufthansa untersagt, bestimmte Werbeaussagen zum CO₂-Ausgleich bei Flugreisen weiter zu verwenden. Nach Auffassung des Gerichts stellt die Werbung eine Irreführung dar. Die Klage gegen die Fluggesellschaft hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eingereicht. Das Urteil (Az. 84 O 29/24 vom 21. März 2025) ist noch nicht rechtskräftig. Im Zentrum des Verfahrens standen Werbeaussagen auf der Internetseite der Lufthansa. Das Unternehmen hatte damit geworben, dass CO₂-Emissionen durch Beiträge zu Klimaschutzprojekten ausgeglichen werden könnten. Dabei hieß es, alle Projekte würden langfristig entweder CO₂ einsparen oder aus der Atmosphäre binden. Nach Ansicht des Gerichts fehlte jedoch eine konkrete Darstellung, wie die Emissionen eines gebuchten Fluges tatsächlich kompensiert werden. Zudem entstehe bei Verbrauchern der Eindruck, sie könnten durch eine Geldzahlung klimaneutral fliegen – was nach Auffassung des Gerichts nachweislich nicht zutreffe. Auch Aussagen der Lufthansa zu nachhaltigen Kraftstoffen bewertete das Gericht als irreführend. Laut Urteil darf die Fluggesellschaft diese Form der Werbung in Zukunft nicht mehr nutzen. Die Deutsche Umwelthilfe begrüßte die Entscheidung als wichtigen Erfolg im Kampf gegen Verbrauchertäuschung. Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch bezeichnete das Urteil als eines der „klarsten und wichtigsten“ gegen sogenanntes Greenwashing. Die Lufthansa äußerte sich zurückhaltend zu der Gerichtsentscheidung. In einer kurzen Stellungnahme erklärte das Unternehmen, man nehme das Urteil zur Kenntnis und werde es sorgfältig prüfen. Eine Entscheidung über weitere rechtliche Schritte, wie etwa eine Berufung, ließ die Fluggesellschaft zunächst offen.

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Austrian Airlines bündelt Kommunikation und Marketing unter neuer Leitung

Austrian Airlines stellt zum 1. April 2025 die Bereiche Kommunikation, Marketing und Markenführung neu auf. Die Leitung des neu geschaffenen Bereichs „Brand & Communication“ übernimmt Ingrid Gogl. Mit diesem Schritt will die Fluggesellschaft die Außendarstellung vereinheitlichen und die Markenpräsenz stärken. Gogl kommt von TGW Logistics, wo sie seit 2023 als Director Marketing, Communications & Brand tätig war. Ingrid Gogl verfügt über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Kommunikation, Marketing und Markenstrategie. Zuvor war sie unter anderem bei der ÖBB Holding tätig, wo sie den „Communications Newsroom“ mit aufbaute und leitete. Bei Yunex Traffic in München, einer Ausgliederung der Siemens ITS, verantwortete sie als Vice President Marketing & Communications die Etablierung der Marke. Ihre berufliche Laufbahn umfasst darüber hinaus Expertise in Vertrieb, Business Development und Transformationsprozessen. Im neu geschaffenen Bereich „Brand & Communication“ bleiben die bisherigen Zuständigkeiten weitgehend bestehen. Barbara Greul verantwortet weiterhin die externe und interne Kommunikation, während Aniela Sulej für Marketing und Werbung zuständig ist. Die Position des „Head of Brand Strategy & Design“ ist derzeit noch unbesetzt. Gogl plant, durch einen integrierten 360-Grad-Ansatz die Marke Austrian Airlines weiterzuentwickeln und die verschiedenen Kommunikationskanäle effizienter zu verzahnen. Laut Austrian Airlines-CEO Annette Mann soll die Neustrukturierung die Grundlage für eine gestärkte Markenpräsenz in den kommenden Jahren schaffen. Besonders im Hinblick auf das 70-jährige Bestehen des Unternehmens im Jahr 2027 strebt die Fluggesellschaft eine einheitliche und schlagkräftige Außendarstellung an.

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Hamburg investiert Millionen in die Modernisierung der Sanitäranlagen

Der Hamburger Flughafen setzt sein umfangreiches Erneuerungsprogramm für die Sanitäranlagen fort. Bis zum Jahr 2031 sollen insgesamt 20 öffentliche Toilettenanlagen vollständig modernisiert werden. Die Hälfte der Umbauten soll bereits bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Für die Sanierung und den Ausbau der Anlagen investiert der Flughafen rund 12 Millionen Euro. Ein besonderer Fokus liegt auf einem höheren Hygienestandard, kontaktloser Nutzung und mehr Platz für Passagiere. Die jüngste modernisierte Anlage befindet sich auf der Pier in Höhe der Gates A17-A18. Derzeit laufen weitere Bauarbeiten im Ankunftsbereich, und im Juli beginnt die Sanierung einer weiteren Anlage im Shoppingbereich. Bis 2027 sollen alle sanitären Einrichtungen im Sicherheitsbereich erneuert sein. Im Anschluss erfolgt die Modernisierung der Toilettenanlagen in der Gepäckausgabe sowie in den öffentlich zugänglichen Bereichen vor der Sicherheitskontrolle. Im Rahmen der Umbauarbeiten entstehen hinter der Sicherheitskontrolle zusätzliche kostenlose Wasserspender, an denen Passagiere ihre mitgebrachten Leerflaschen auffüllen können. Zudem erhalten 17 Sanitäranlagen im öffentlichen Bereich eine optische Aufwertung. Diese sogenannten „Facelifts“ umfassen neue Waschbecken, Armaturen, Beleuchtung und dekorative Elemente. Die ersten vier modernisierten Anlagen sollen bis März 2025 fertiggestellt sein, der Rest folgt schrittweise bis 2026. Um Vandalismus vorzubeugen, setzt der Flughafen auf spezielle Schutzmaßnahmen wie Anti-Graffiti-Anstriche und Kettenverschlüsse an WC-Sitzen. Laut Flughafenleitung wurden in der Vergangenheit bis zu 100 Toilettensitze pro Jahr entwendet – durch die neuen Sicherungen konnte die Zahl der Diebstähle bereits reduziert werden. Die Modernisierungen sind Teil des Programms „HAMUpgrade“, mit dem Hamburg Airport bis 2027 insgesamt rund 20 Millionen Euro in die Verbesserung der Infrastruktur und Aufenthaltsqualität investiert.

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Ryanair führt neues Abonnementprogramm „Prime“ ein

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat am 24. März 2025 ihr neues Abonnementprogramm „Prime“ vorgestellt. Für eine Jahresgebühr von 79 Euro erhalten Mitglieder verschiedene Vergünstigungen, darunter kostenlose Sitzplatzreservierungen, eine Reiseversicherung und Zugang zu monatlichen Sonderangeboten. Das Programm richtet sich insbesondere an Vielflieger, die durch regelmäßige Nutzung erhebliche Einsparungen erzielen können. Laut Ryanair können Kunden, die zwölfmal im Jahr fliegen, bis zu 420 Euro sparen – das Fünffache der Abonnementgebühr. Auch bei geringerer Nutzung sollen sich bereits Einsparungen ergeben: Wer dreimal im Jahr fliegt, kann laut Unternehmensangaben bis zu 105 Euro sparen. Das Angebot ist auf 250.000 Teilnehmer begrenzt und wird nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben. Das „Prime“-Programm ergänzt Ryanairs bestehende Zusatzangebote und ist Teil der Strategie, Vielflieger langfristig an die Airline zu binden. Der Dienst richtet sich an Passagiere, die regelmäßig innerhalb Europas reisen und dabei von niedrigeren Kosten profitieren möchten. Für die Anmeldung ist eine Registrierung auf der offiziellen Ryanair-Website erforderlich. Dara Brady, Marketingchef von Ryanair, betonte, dass das Unternehmen mit diesem Programm seine Preisführerschaft im europäischen Luftverkehr weiter ausbauen wolle. Ziel sei es, Vielfliegern kostengünstige Reisen zu ermöglichen, ohne auf zusätzliche Leistungen wie Sitzplatzreservierung und Versicherung verzichten zu müssen.

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Flyone startet neue Verbindung von Köln/Bonn nach Eriwan

Die Fluggesellschaft Flyone nimmt ab dem 31. März 2025 eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und Eriwan, der Hauptstadt Armeniens, auf. Die Flüge werden zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, durchgeführt. Damit erweitert der Flughafen Köln/Bonn sein Angebot an internationalen Hauptstadtverbindungen. Die Flüge starten jeweils um 20 Uhr in Köln/Bonn, die Rückflüge aus Eriwan erfolgen an denselben Wochentagen. Die Flugzeit beträgt etwa fünf Stunden. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320, der bis zu 180 Passagiere befördern kann. Laut Thilo Schmid, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, richtet sich das Angebot sowohl an Passagiere, die Familienangehörige besuchen, als auch an Reisende, die Armenien als Reiseziel erkunden möchten. Eriwan zählt zu den ältesten kontinuierlich bewohnten Städten der Welt. Die Stadt, die am Fuße des Ararat-Gebirges liegt, ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Armeniens. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Kaskade mit einem Panoramablick über die Stadt, die Festung Erebuni aus dem Jahr 782 v. Chr. sowie zahlreiche Museen und historische Bauwerke. Flyone Armenia, die die Strecke bedient, ist eine Tochtergesellschaft der moldauischen Airline Flyone und wurde 2021 gegründet. Die Fluggesellschaft ist auf Verbindungen zwischen Armenien und europäischen Destinationen spezialisiert. Mit der neuen Strecke baut der Flughafen Köln/Bonn sein Streckennetz im osteuropäischen Raum weiter aus.

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Euro gewinnt deutlich an Wert in Ägypten – Kaufkraftverluste in Mauritius und Kenia

In Ägypten ist der Euro im vergangenen Jahr um 35,16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Laut einer aktuellen Analyse des Unternehmens Wise, das sich auf Multi-Währungskonten spezialisiert hat, hat der Euro in keinem anderen Land so stark an Kaufkraft gewonnen. Während Reisende 2024 für einen Euro noch rund 33,67 Ägyptische Pfund erhielten, sind es im Jahr 2025 bereits 51,93 Pfund. Auch in Argentinien und Brasilien zeigt der Euro eine deutliche Aufwertung. In Argentinien stieg der Wechselkurs um 16,87 Prozent, wodurch Reisende für einen Euro nun rund 1.074,60 Argentinische Pesos erhalten. In Brasilien hat die Kaufkraft des Euro um 13,94 Prozent zugenommen. Weitere Länder mit einer spürbaren Aufwertung des Euro sind Mexiko (13,23 Prozent) und die Türkei (13,13 Prozent), wo die Währung ebenfalls an Wert gewonnen hat. Im Gegensatz dazu verzeichnet Mauritius den größten Wertverlust des Euro. Dort sank die Kaufkraft um 33,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Kenia verlor der Euro 32,45 Prozent an Wert, während Sri Lanka mit einem Rückgang von 14,21 Prozent ebenfalls zu den Ländern gehört, in denen der Euro schwächer geworden ist. Auch in Thailand (minus 9,56 Prozent) und Costa Rica (minus 8,79 Prozent) erhalten Reisende weniger für ihr Geld als noch 2024. Laut Thomas Adamski, Sprecher von Wise, zeigen die Ergebnisse, wie stark sich Wechselkursschwankungen auf internationale Zahlungen und Reisen auswirken. Während Verbraucher in einigen Ländern von einer höheren Kaufkraft profitieren, müssen Reisende in anderen Regionen mit höheren Kosten rechnen.

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Aeroitalia plant Flottenerweiterung und neue Strecken ab Frühjahr 2025

Die italienische Regionalfluggesellschaft Aeroitalia wird ihre Flotte in den kommenden Monaten erweitern und neue Verbindungen aufnehmen. Bis Ende April soll das zehnte Flugzeug des Typs Boeing 737-800 zur Flotte stoßen, ein elftes ist für Mai vorgesehen. Dies gab der Geschäftsführer von Aeroitalia, Gaetano Intrieri, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AGEEI bekannt. Die neuen Maschinen sollen vorrangig für den Ausbau der Flugverbindungen zur italienischen Insel Sardinien genutzt werden. Aeroitalia betreibt derzeit hauptsächlich Flüge innerhalb Italiens und zu ausgewählten internationalen Zielen. Die Fluggesellschaft ist einer der Hauptakteure bei der sogenannten territorialen Anbindung Sardiniens. Dieses System sichert die Erreichbarkeit der Insel durch spezielle Flugverbindungen, die von der italienischen Regierung reguliert werden. Die neuen Maschinen sollen die Kapazitäten auf diesen Strecken erhöhen und die Frequenzen zwischen Sardinien und dem italienischen Festland ausbauen. Darüber hinaus kündigte Aeroitalia die Einführung neuer internationaler Routen an. Ab dem Frühjahr 2025 werden Direktflüge von Rom-Fiumicino in die tschechische Stadt Brno und in die polnische Stadt Lublin aufgenommen. Zudem sollen die Verbindungen nach Bacău und Bukarest in Rumänien wieder in den Flugplan aufgenommen werden. Aeroitalia setzt dabei auf die Nachfrage nach Flügen zwischen Italien und osteuropäischen Zielen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Die Airline, die 2022 ihren Betrieb aufnahm, setzt auf eine Mischung aus Inlands- und internationalen Verbindungen. Neben Rom-Fiumicino zählen auch Flughäfen wie Mailand-Bergamo und Cagliari zu den wichtigsten Drehkreuzen des Unternehmens. Mit der geplanten Flottenerweiterung und den neuen Strecken will Aeroitalia ihre Position im italienischen Luftverkehr weiter stärken.

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