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Bergbahnen und Klimaticket Ö setzen Zusammenarbeit fort

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen und das Klimaticket Ö setzen ihre Zusammenarbeit fort. Die Kooperation, die den Titel Eins für Berg und Tal trägt, bietet Reisenden die Möglichkeit, von einem Preisvorteil bei der Nutzung von Seilbahnen zu profitieren. Bis Ende November 2025 erhalten Besitzer eines Klimaticket Ö an den Kassen der teilnehmenden Bergbahnen eine Ermäßigung von zehn Prozent auf den jeweiligen Tagespreis. Die Zusammenarbeit soll die Anreise zu alpinen Zielen erleichtern; über 80 Prozent der beteiligten Betriebe sind weniger als zehn Gehminuten von einer Haltestelle des öffentlichen Verkehrs entfernt. Die Initiative der Wirtschaftskammer Österreich umfaßt mittlerweile 82 Mitglieder mit insgesamt 100 zertifizierten Themenbergen. Diese bieten verschiedene Angebote, von Wanderwegen über Bike-Angebote bis zu Erlebnisparks, an. Die Kooperation unterstreicht das wachsende Bestreben, die Anreise zu touristischen Destinationen in Österreich durch eine Kombination von Mobilitäts- und Freizeitangeboten zu vereinfachen und attraktiver zu gestalten. Dies soll auch die Anreise aus entfernt gelegenen Landesteilen erleichtern.

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DRSF leitet finale Erstattungsphase für FTI-Kunden ein

Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat die finale Phase der Erstattung für von den Insolvenzen der Touristikunternehmen FTI und Big Xtra betroffene Kunden eingeleitet. Bislang wurden rund 260 Millionen Euro an etwa 180.000 Antragsteller ausgezahlt. Nach Angaben des Fonds haben rund 22.000 Verbraucher, die eine Pauschalreise oder verbundene Reiseleistungen gebucht haben, noch keinen Antrag gestellt. Der DRSF ruft diese Personen auf, sich umgehend zu melden, um die ihnen zustehende Rückerstattung zu erhalten. Anträge können online über das Erstattungsportal oder per Post eingereicht werden. Der Fonds weist darauf hin, daß die Anträge noch bis Ende 2027 gestellt werden können. Diese Frist basiert auf der gesetzlichen Verjährungsfrist des Bürgerlichen Gesetzbuches. Der DRSF wurde nach der Insolvenz von Thomas Cook eingeführt, um künftige finanzielle Verluste für Pauschalreisende in Deutschland zu vermeiden. Die Insolvenz der FTI-Gruppe gilt als der erste große Härtetest für das neue Sicherungssystem. Die bislang erfolgten Auszahlungen zeigen, daß das System im Falle einer Insolvenz die finanziellen Ansprüche der betroffenen Kunden im Rahmen des Pauschalreiserechts absichern soll.

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Norwegian startet neue Flugroute von Stockholm nach Ägypten

Die Fluggesellschaft Norwegian Air wird im Winterflugplan 2025/26 eine neue Flugverbindung aufnehmen. Ab dem 27. Oktober 2025 soll eine direkte Route von Stockholm-Arlanda nach Scharm asch-Schaich in Ägypten angeboten werden. Die neue Verbindung, die einmal wöchentlich jeweils am Montag bedient wird, ergänzt die bereits bestehenden Flüge von Norwegian nach Hurghada. Mit der Route reagiert die Fluggesellschaft auf die Nachfrage nach Sonnenzielen in der kalten Jahreszeit, insbesondere bei Reisenden aus Skandinavien. Die Aufnahme der neuen Strecke unterstützt das strategische Ziel des Flughafenbetreibers Swedavia, die internationale Anbindung des Flughafens Stockholm-Arlanda zu stärken. Scharm asch-Schaich gilt als beliebtes Ziel für Urlauber, die im Winter Sonne und Strand suchen. Die neue Verbindung unterstreicht die Rolle von Norwegian als wichtiger Anbieter für Low-Cost-Flüge zu Feriendestinationen. Sie zeugt von der anhaltend hohen Nachfrage nach Winterreisen von den nordischen Ländern aus.

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Menzies-Mitarbeiter in Portugal kündigen Streiks an

Die Gewerkschaft SIMA hat für die Mitarbeiter des Bodenabfertigers Menzies in Portugal neue Streiks angekündigt. Die Arbeitsniederlegungen sollen sich über einen ausgedehnten Zeitraum vom 3. September bis zum 2. Januar 2026 erstrecken und alle nationalen Flughäfen des Landes betreffen. Zu den zentralen Forderungen der Gewerkschaft gehören die Anhebung der Grundgehälter über den nationalen Mindestlohn von 870 Euro sowie die Bezahlung von Nachtschichten. Die Gewerkschaft argumentiert, daß die derzeitigen Gehälter nicht den rechtlichen Vorgaben entsprechen würden. Der Konflikt folgt auf bereits in den Sommermonaten durchgeführte Arbeitsniederlegungen. Die Streiks sind in periodischen Blöcken geplant und sollen auch lange Wochenenden sowie die Feiertage um Weihnachten und Neujahr umfassen. Die Arbeitsniederlegungen zielen auf eine maximale Störung des Flugverkehrs an den portugiesischen Flughäfen ab. Menzies seinerseits hat erklärt, daß die Absage früherer Streiks nicht das Ergebnis einer Verhandlung oder eines Zugeständnisses gewesen sei. Die Position des Unternehmens bleibe unverändert. Der Konflikt, der die Bodenabfertigung betrifft, unterstreicht die Spannungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in der Luftfahrtbranche.

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Emirates sichert sich weitere A380-Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Emirates hat sich den Erwerb von zwei weiteren Airbus A380 gesichert. Die Vereinbarung wurde mit der südafrikanischen Bank Investec getroffen und sieht die Übernahme der Flugzeuge nach dem Auslaufen ihrer Leasingverträge vor. Die Transaktion, die als Forward Sale bezeichnet wird, ermöglicht es Emirates, die Flugzeuge zu einem vorab festgelegten Preis zu erwerben und so die Flottenstrategie langfristig abzusichern. Derzeit verfügt die Airline über mehr als 100 Superjumbos in ihrer Flotte. Während viele andere Fluggesellschaften den A380 ausmustern, setzt Emirates weiterhin auf das Großraumflugzeug als zentralen Bestandteil ihrer Flotte. Die Akquise der zwei zusätzlichen Maschinen unterstreicht die Unternehmensstrategie, Kapazitäten für Langstreckenflüge zu sichern. Der Erwerb der Flugzeuge gilt als ein Signal für das Vertrauen von Emirates in die anhaltende Nachfrage auf stark frequentierten internationalen Routen. Er zeigt, daß die Airline den Superjumbo auch in Zukunft als Schlüsselkomponente für ihr Geschäftsmodell betrachtet.

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Kanarische Inseln: Einnahmen aus Tourismus steigen

Die Kanarischen Inseln haben im zweiten Quartal dieses Jahres touristische Einnahmen in Höhe von 4,4 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistikinstituts Istac verteilten sich die Einnahmen hauptsächlich auf Teneriffa und Gran Canaria, die zusammen für zwei Drittel des Gesamtumsatzes verantwortlich waren. Trotz der steigenden Einnahmen sank jedoch das durchschnittliche Tagesbudget pro Gast von 167 auf 158 Euro. Unterschiede zeigten sich auch nach Herkunftsländern: Gäste aus der Schweiz gaben mit durchschnittlich 174 Euro pro Tag am meisten aus. Dahingegen bildeten italienische Besucher mit 122 Euro das Schlußlicht. Die meisten Touristen übernachteten in Hotels, die mit einem Anteil von 58 Prozent die wichtigste Unterkunftsform blieben. Ein bemerkenswerter Trend ist die hohe Zahl an wiederkehrenden Besuchern; über 70 Prozent der Urlauber waren bereits zuvor auf den Inseln. Knapp die Hälfte der Touristen nutzte Pauschalreiseangebote mit Transport und Unterkunft.

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Norse Atlantic Airways stellt letzte USA-Route ab Skandinavien ein

Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways wird ihre Flugverbindung von Oslo nach New York–JFK im Winterflugplan 2025/26 einstellen. Damit gibt die Langstreckenairline ihre letzte verbliebene Route zwischen Skandinavien und den Vereinigten Staaten auf. Die Einstellung ist Teil einer strategischen Neuausrichtung. Das Unternehmen plant, sein Geschäftsmodell zu ändern und sich künftig stärker auf Wet-Lease-Geschäfte zu konzentrieren. Bei dieser Form der Vermietung stellt die Airline ihre Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung anderen Fluggesellschaften zur Verfügung. Der Schritt folgt den Herausforderungen im Segment der Low-Cost-Langstreckenflüge. Die Airline hat bereits mehrere unprofitable Routen eingestellt. Der Fokus auf das Wet-Lease-Geschäft ermöglicht es dem Unternehmen, seine Boeing 787-Flotte konstanter auszulasten und sich von den Schwankungen des Linienflugverkehrs unabhängiger zu machen. Die Entscheidung von Norse Atlantic Airways unterstreicht die Schwierigkeiten, die das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften auf der Langstrecke mit sich bringt. Der Markt für die Wet-Lease-Dienste gilt im Gegensatz dazu als stabil und zunehmend nachgefragt.

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Condor Holidays nutzt künstliche Intelligenz für Pauschalreisen

Die Fluggesellschaft Condor hat über ihre Tochtergesellschaft Condor Holidays die Einführung eines Systems bekanntgegeben, das auf künstlicher Intelligenz basiert. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen damit der erste deutsche Anbieter, der eine solche Technologie zur Erstellung von Pauschalreisen einsetzt. Das von Neusta Data Intelligence entwickelte System soll Flug- und Hotelpreise analysieren, um automatisch Reisepakete zu erstellen. Ziel ist es, den Kunden Angebote zu präsentieren, die den aktuellen Marktbedingungen entsprechen. Die operative Abwicklung der Reiseangebote übernimmt weiterhin das Partnerunternehmen HLX. Eine weitere Neuerung ist ein digitaler Schieberegler, der es Kunden ermöglichen soll, die Angebote nach ihren eigenen Präferenzen anzupassen. Dies soll eine flexible Reaktion auf die Nachfrage im Reisemarkt ermöglichen. Der Schritt von Condor Holidays ist eine Reaktion auf den zunehmenden Wettbewerb in der Branche. Auch andere Fluggesellschaften, wie die Konkurrenz von Eurowings, bauen ihr Geschäft mit Pauschalreisen aus. Die Nutzung von künstlicher Intelligenz in diesem Bereich gilt als Indikator für die fortschreitende Digitalisierung der Reisebranche.

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Paketversand in Österreich wächst weiter, Briefvolumen schrumpft

Ein neuer Jahresbericht des RTR Post Monitor bestätigt die anhaltenden Trends auf dem österreichischen Postmarkt. Im Jahr 2024 wurden in Österreich rund 430 Millionen Pakete befördert, was eine Steigerung von über 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gleichzeitig ist das Briefvolumen weiter rückläufig. Die inländischen Briefsendungen gingen um 6,1 Prozent zurück und beliefen sich auf 480,9 Millionen Stück. Die Entwicklung bei den Paketen ist laut dem Bericht eine direkte Folge des weiter wachsenden Online-Handels, der dazu führt, daß immer mehr Güter an Privatkunden versendet werden. Als Reaktion auf das steigende Paketvolumen hat die Branche die Infrastruktur für die Zustellung massiv ausgebaut. Die Anzahl der Abholstationen in Österreich hat sich im vergangenen Jahr auf über 3.200 mehr als verdoppelt. Das Land reiht sich damit im europäischen Mittelfeld ein. Der Bericht weist zudem auf eine Verlagerung des Kaufverhaltens der Verbraucher weg vom stationären Handel hin zum Internet hin. Die Zunahme des grenzüberschreitenden Online-Handels führt laut den Autoren des Berichts dazu, daß Wertschöpfung in der österreichischen Wirtschaft teilweise ins Ausland abfließt.

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Österreich nähert sich europäischem Standard bei Kartenzahlung an

Die Zahl der Zahlungsterminals in Österreich ist stark angestiegen und hat sich seit 2022 auf nunmehr 30 Terminals pro 1.000 Einwohner verdoppelt. Damit erreicht das Land nahezu den bereinigten EU-Durchschnitt. Österreich hat sich somit an die Dichte in Nachbarländern wie der Schweiz und Tschechien angeglichen. Der offizielle EU-Durchschnitt liegt bei rund 38 Terminals pro 1.000 Einwohner, wobei dieser Wert durch Länder mit einer sehr hohen Dichte wie die Niederlande stark beeinflußt wird. Im Vergleich dazu bleibt Deutschland mit lediglich 15 Terminals deutlich zurück. Der Anstieg in Österreich wird hauptsächlich durch den Tourismussektor getrieben, da ausländische Gäste zunehmend bargeldlose Zahlungen erwarten. Auch der technologische Fortschritt, insbesondere mobile Lösungen, die Smartphones in Bezahlterminals verwandeln, ermöglicht Kleinbetrieben einen einfacheren Zugang zur Kartenzahlung. Marktanalysen legen nahe, daß die Einführung bargeldloser Zahlungen den Umsatz von Händlern steigern und gleichzeitig Kosten sowie Risiken im Umgang mit Bargeld verringern kann. Die Zunahme der Zahlungsterminals gilt als wichtiger Faktor für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes.

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