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Luftfahrtbranche fordert drastische Senkung der Standortkosten zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland

Die deutschen Luftfahrt- und Tourismusverbände, darunter auch der Airline-Verband BARIG, sowie Gewerkschaften richten einen dringenden Appell an die Verhandlungspartner der neuen Bundesregierung. Die Branche fordert entschlossene Maßnahmen zur Wiederbelebung des Luftverkehrsstandorts Deutschland. Ohne eine Senkung der staatlichen Standortkosten und eine deutliche Erhöhung der Zukunftsinvestitionen droht der Luftverkehrssektor seine Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, was die Anbindung Deutschlands an internationale Märkte gefährden würde. Insgesamt 16 Verbände und Gewerkschaften haben den Appell unterzeichnet. Die Hauptforderung der Verbände und Gewerkschaften ist eine spürbare Entlastung bei den hohen staatlichen Standortkosten, insbesondere durch die Abschaffung der Luftverkehrsteuer. Eine solche Maßnahme würde Deutschland als Luftverkehrsstandort wettbewerbsfähiger machen und die Abwanderung von Fluggesellschaften ins Ausland stoppen. Sollte eine komplette Abschaffung der Steuer nicht möglich sein, wird zumindest eine Reduzierung auf das Niveau von 2011 sowie Entlastungen bei den Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren gefordert. Darüber hinaus betonen die Organisationen die Notwendigkeit, die Transformation der Luftfahrt hin zu nachhaltigen Antrieben und alternativen Kraftstoffen aktiv zu fördern. Sie fordern eine langfristige staatliche Unterstützung und Forschungsförderung, um Deutschland als Hightech-Standort für die Luftfahrtindustrie zu erhalten und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche langfristig zu sichern. Michael Hoppe, Chairman von BARIG, erklärte, dass Deutschland nach der Pandemie einen erheblichen Verlust an wirtschaftlicher Kraft erlitten habe und die Kapazitäten im Luftverkehr deutlich geschrumpft seien. Die Folge sei ein erheblicher Verlust an Konnektivität, wobei Deutschland in Europa zu den Schlusslichtern in der Erholung des Luftverkehrs gehört. Die Verbände und Gewerkschaften sehen in der Abschaffung der Luftverkehrsteuer einen wichtigen Schritt, um den Luftverkehr als Motor der Wirtschaft wieder anzukurbeln und

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Ryanair kritisiert Nachtflugverbot in Berlin: Überflüssige Umleitungen verursachen mehr Lärm und CO2-Emissionen

Ryanair hat sich erneut gegen das strenge Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg ausgesprochen. Die Fluggesellschaft fordert den Leiter des Flughafenbetriebes LuBB, Carsten Diekmann, zu einer Stellungnahme, warum das Verbot weiterhin zu erheblichen Beeinträchtigungen für Fluggäste führt. Ryanair argumentiert, dass das Verbot, obwohl es zur Verringerung der Lärmbelastung gedacht ist, in vielen Fällen kontraproduktiv wirkt und mehr Schaden anrichtet. Besonders Flüge, die nur wenige Minuten nach Beginn des Verbots hätten landen können, werden nach Hannover umgeleitet, was zu zusätzlichem Lärm und CO2-Emissionen führt. Im vergangenen Monat sollen durch diese unnötigen Umleitungen rund 60 Tonnen CO₂ zusätzlich ausgestoßen worden sein. Ryanair betont, dass diese Emissionen vermeidbar gewesen wären, wenn den Fluggesellschaften ein gewisser Spielraum bei der Einhaltung des Nachtflugverbots gewährt worden wäre. Die Fluggesellschaft fordert eine flexiblere Handhabung, die es den Airlines ermöglichen würde, auch nach Beginn des Verbots innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens zu landen. Ein Sprecher von Ryanair erklärte, dass das Unternehmen keineswegs gegen das Nachtflugverbot an sich sei, sondern lediglich eine Anpassung an die Gegebenheiten fordere, um die negativen Folgen für Passagiere und Umwelt zu minimieren. Es werde eine dringende Überprüfung der bestehenden Regeln gefordert, um unnötige Umleitungen und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu verhindern.

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Zürcher Flughafen erweitert Flugangebot im Sommer 2025

Der Sommerflugplan 2025 am Flughafen Zürich bringt zahlreiche neue Flugverbindungen innerhalb Europas und auf Langstrecken. Insgesamt bieten 63 Fluggesellschaften ab dem 30. März 2025 bis zum 25. Oktober 2025 Flüge zu 206 Zielen weltweit an. Neben neuen Destinationen in Europa erweitern mehrere Airlines ihr Angebot in die USA, Kanada und den Nahen Osten. Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS führt mehrere neue saisonale Strecken innerhalb Europas ein. Ab dem 17. April 2025 fliegt sie bis zu fünfmal wöchentlich nach Dubrovnik. Zusätzlich werden von Ende Juni bis Ende August Flüge nach Montpellier und Niš mit jeweils zwei Verbindungen pro Woche angeboten. Ein weiteres neues Ziel ist Heringsdorf, das einmal wöchentlich bedient wird. Edelweiss Air ergänzt ihr europäisches Streckennetz um Flüge nach Tiflis (zweimal wöchentlich ab April), Zadar, Calvi und Terceira auf den Azoren. Auch Condor erweitert ihr Angebot und verbindet Zürich ab Ende März zweimal täglich mit Frankfurt. Im Langstreckenbereich nimmt Edelweiss zwei neue Destinationen in Nordamerika auf. Ab Sommer 2025 wird zweimal wöchentlich nach Seattle und Halifax (Nova Scotia) geflogen. Delta Air Lines plant, ihre saisonale Verbindung nach Atlanta bereits Mitte April wieder aufzunehmen und ab Mai täglich zu bedienen. Zudem verdichtet Etihad Airways ihre Flüge nach Abu Dhabi und bietet ab Juli 2025 zwei tägliche Verbindungen an. Auch easyJet baut ihr Angebot ab Zürich aus. Die Billigfluggesellschaft nimmt sechs neue Ziele in den Flugplan auf: Rom, Palma de Mallorca, Malaga, Faro, Edinburgh und Olbia. Diese Strecken werden je nach Destination zwischen zwei- und fünfmal wöchentlich bedient. Zusätzlich bleibt die Verbindung nach

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Wizz Air plant tägliche Flüge zwischen Budapest und Mumbai ab Ende 2025

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air plant, ab Oktober oder November 2025 tägliche Direktflüge zwischen Budapest und Mumbai aufzunehmen. Dies kündigte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó während eines Besuchs in Indien an. Laut Szijjártó hat die Fluggesellschaft bereits alle erforderlichen Genehmigungen erhalten, um die Verbindung zu betreiben. Für die neue Langstreckenverbindung wird Wizz Air voraussichtlich den Airbus A321XLR (Extra Long Range) einsetzen. Dieses Flugzeug bietet durch seine größere Reichweite die Möglichkeit, längere Distanzen ohne Zwischenstopp zu bewältigen. Der Außenminister bestätigte zudem, daß derzeit Verhandlungen über eine mögliche Flugverbindung zwischen Budapest und Neu-Delhi laufen. Das bilaterale Luftverkehrsabkommen zwischen Ungarn und Indien aus dem Jahr 1966 erlaubt bislang nur Flüge nach Mumbai. Bereits im Juni 2023 hatte Wizz Air von den Luftfahrtbehörden in Italien, Österreich und Ungarn die Genehmigung erhalten, Flüge nach Indien durchzuführen. Die Verkehrsrechte für Flüge zwischen Italien und Indien wurden der maltesischen Tochtergesellschaft Wizz Air Malta zugewiesen. Das Abkommen zwischen Österreich und Indien erlaubt ausschließlich Verbindungen nach Neu-Delhi. Wizz Air verfügt derzeit über insgesamt 47 Airbus A321XLR, die auf ihre vier operativen Einheiten – Wizz Air Hungary, Wizz Air UK, Wizz Air Malta und Wizz Air Abu Dhabi – verteilt sind. Der erste Airbus A321XLR der Fluggesellschaft, mit der Seriennummer 11631, wurde kürzlich bei Testläufen in Hamburg-Finkenwerder gesichtet. Nach der Auslieferung soll das Flugzeug bei Wizz Air UK unter der Registrierung G-XLRA in Betrieb genommen werden.

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Etihad Airways und Ethiopian Airlines schließen Partnerschaft

Etihad Airways und Ethiopian Airlines haben eine weitreichende Partnerschaft vereinbart, die unter anderem ein Codeshare-Abkommen sowie die Einführung neuer Flugverbindungen zwischen dem Nahen Osten und Afrika umfasst. Beide Fluggesellschaften wollen so ihre Netzwerke ausbauen und die Verbindung zwischen Abu Dhabi und Addis Abeba stärken. Im Rahmen der Kooperation wird Ethiopian Airlines ab dem 15. Juli 2025 Flüge von Addis Abeba zum Abu Dhabi International Airport aufnehmen. Etihad Airways plant, ab dem 1. Oktober 2025 tägliche Verbindungen in die äthiopische Hauptstadt zu starten. Ethiopian Airlines wird die neue Strecke mit Großraumflugzeugen des Typs Boeing 777 und Airbus A350-1000 bedienen. Das Codeshare-Abkommen, das derzeit auf die Genehmigung der Regulierungsbehörden wartet, soll beiden Airlines ermöglichen, ihr Angebot zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Äthiopien zu erweitern und eng zusammenzuarbeiten. Neben der gemeinsamen Streckenerweiterung sieht die Partnerschaft auch weitere Kooperationsmöglichkeiten vor. Dazu gehören unter anderem die Zusammenarbeit bei Vielfliegerprogrammen, der Frachtabwicklung und der Mitarbeiterschulung. Laut Antonoaldo Neves, dem Vorstandsvorsitzenden von Etihad Airways, eröffnen die neuen Flüge nicht nur direkte Verbindungen zwischen Abu Dhabi und Addis Abeba, sondern auch bessere Anschlussmöglichkeiten zu weiteren Zielen in beiden Regionen. Für Ethiopian Airlines ist Abu Dhabi die dritte Destination in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Dubai und Sharjah (Fracht). Die Fluggesellschaft betreibt derzeit mehr als 120 Passagier- und Frachtflüge pro Woche in die Golfregion. Mesfin Tasew, Group CEO von Ethiopian Airlines, betonte, dass diese neue Verbindung Teil der Strategie sei, die globale Präsenz der Airline weiter auszubauen und den Kunden ein erweitertes Streckennetz mit verbesserten Serviceleistungen zu bieten.

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Air India stellt retrofitteten A320neo wieder in den Einsatz

Air India hat die erste überarbeitete A320-200N nach einem sechsmonatigen Umbau wieder in den planmäßigen Betrieb aufgenommen. Laut einer Pressemitteilung der Fluggesellschaft absolvierte das Flugzeug mit der Registrierung VT-EXN seinen ersten kommerziellen Flug am 1. März 2025. Die Maschine wurde auf der Strecke von Delhi nach Bhubaneswar eingesetzt und soll künftig sowohl auf Inlandsflügen als auch auf Kurzstreckenverbindungen ins internationale Ausland verkehren. Der Umbau ist Teil eines umfangreichen 400 Millionen US-Dollar teuren Programms von Air India, bei dem insgesamt 27 A320neo-Flugzeuge modernisiert werden. Ziel dieses Programms ist es, die gesamte Flotte von A320- und A321-Flugzeugen sowie breitrumpfigen Maschinen zu renovieren. Diese Flugzeuge stammen größtenteils aus der Zeit vor der Privatisierung der Airline. Die Umbauten umfassen die Ausstattung der Kabinen mit neuen Sitzen, frischen Teppichen und neuen Innenverkleidungen sowie die Neulackierung der Flugzeugrümpfe. Die umgerüsteten A320neo-Flugzeuge werden in einer Drei-Klassen-Konfiguration fliegen, bestehend aus acht Business-Class-Sitzen, 24 Premium-Economy-Sitzen und 132 Economy-Sitzen. Die Fertigstellung des Umbaus der schmalrumpfigen Flugzeuge ist bis zum dritten Quartal 2025 geplant. Air India kämpft jedoch mit Engpässen bei der Lieferung von Sitzen, insbesondere in der Business- und First-Class-Kategorie. Die Airline hat darauf hingewiesen, dass sich die Lieferung der benötigten Sitze aufgrund von Produktionsengpässen um bis zu 12 Monate verzögert hat. Im Rahmen des umfassenden Flottenmodernisierungsplans erwartet Air India, dass alle älteren Flugzeuge bis Mitte 2027 umgebaut sein werden. Der CEO der Airline, Campbell Wilson, geht davon aus, dass der globale Flugzeugmarkt in den kommenden Jahren weiterhin von Engpässen betroffen sein wird.

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Sri Lankas Regierung unentschlossen über Finanzierungsstrategie für Sri Lankan Airlines

Die Regierung Sri Lankas steht weiterhin vor der Herausforderung, wie sie die geplante Erweiterung der nationalen Fluggesellschaft SriLankan Airlines finanzieren soll. Wie die Zeitung Daily Mirror berichtet, konzentriert sich die Regierung derzeit darauf, die Schulden der staatlichen Airline umzustrukturieren, anstatt eine klare Strategie zur Finanzierung der Expansion festzulegen. Im Jahr 2024 wurden die bereits fortgeschrittenen Privatisierungspläne für SriLankan Airlines nach dem Scheitern potenzieller Käufer verworfen. Mit der Installation einer neuen Regierung nach den Wahlen wurden diese Pläne vollständig aufgegeben. Die neue Regierung sieht die Bedeutung von SriLankan Airlines für den Tourismussektor des Landes und erkennt an, dass die Fluggesellschaft eine Schlüsselrolle beim Transport von Touristen spielt. Statt einer Privatisierung setzt die Regierung darauf, dass sie das Unternehmen besser in die Lage versetzen kann, vom Tourismussektor zu profitieren, wenn sie weiterhin die Kontrolle über die Airline behält. SriLankan Airlines hat derzeit Schulden in Höhe von rund 1,2 Milliarden US-Dollar, wovon die Regierung zugesagt hat, etwa die Hälfte zu übernehmen. Die Unterstützung bei den laufenden Betriebskosten der Airline wird jedoch von der Regierung eher zurückhaltend betrachtet. Obwohl SriLankan Airlines 2023 einen Gewinn erwirtschaftet hat, wird für das Jahr 2024 ein Verlust erwartet. CEO Richard Nuttall hatte zuvor erklärt, dass die hohe Verschuldung des Unternehmens das Wachstum bremsen würde. Das Unternehmen hat der Regierung mehrere Optionen zur finanziellen Sanierung vorgelegt, darunter auch Pläne für eine Erweiterung der Flotte und des Streckennetzes. Eine endgültige Finanzierungsstrategie wurde jedoch noch nicht festgelegt.

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Slowenien startet achten Ausschreibungsaufruf für Fluggesellschaften

Slowenien hat einen achten Ausschreibungsaufruf gestartet, um Fluggesellschaften zu ermutigen, neue Verbindungen ins Land aufzunehmen. Diese Initiative folgt auf die siebte Ausschreibung, bei der keine Bewerbungen eingegangen sind. Im Rahmen des neuen Aufrufs können nur Fluggesellschaften, die im Europäischen Gemeinsamen Luftraum (ECAA) registriert und ansässig sind, von den angebotenen Subventionen profitieren. Das ECAA umfasst die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Island, Mazedonien, Norwegen, Kosovo und Montenegro. Ziel der slowenischen Regierung ist es, die Luftverkehrsverbindungen des Landes zu erweitern und die Anbindung an wichtige europäische Städte zu verbessern. Besonders gefragt sind Flüge nach Wien, Kopenhagen, Madrid, Prag, Berlin, Rom, Stockholm, Oslo, Barcelona und Lissabon, wobei grundsätzlich alle Ziele im ECAA für die Subventionen in Frage kommen. Interessierte Fluggesellschaften haben bis zum 14. April 2025 Zeit, ihre Anträge einzureichen. Die Eröffnung der Angebote wird nicht öffentlich durchgeführt, sondern erfolgt durch die zuständige Kommission innerhalb von 15 Tagen nach Ablauf der Bewerbungsfrist. Der Aufruf zur Bewerbung ist Teil der Bemühungen der slowenischen Regierung, die Luftverkehrsanbindung des Landes zu stärken, was sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch den Tourismus fördern soll. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Mal mehr Fluggesellschaften Interesse an den Subventionen zeigen werden als bei der letzten Ausschreibung.

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Tuzla plant öffentliche Ausschreibung für Subventionen für neue Strecken

Das Ministerium für Handel, Tourismus und Verkehr des Tuzla-Kantons hat Pläne bekannt gegeben, eine öffentliche Ausschreibung für Subventionen an Fluggesellschaften zu starten, um neue Flugverbindungen ab dem Flughafen Tuzla einzuführen. Insgesamt werden 615.000 Euro zur Verfügung gestellt, um Flüge zu Zielen wie Eindhoven, Hahn, Wien, Berlin, Malmö und Göteborg zu fördern. Die Regierung des Tuzla-Kantons soll diesen Vorschlag in der kommenden Woche genehmigen, woraufhin die Ausschreibung veröffentlicht wird. Fluggesellschaften haben dann 15 Tage Zeit, sich zu bewerben. Die Initiative wird als eine wichtige Maßnahme angesehen, um den Tourismus in der Region zu fördern und die lokale Wirtschaft zu stärken. Minister Almir Žilić erklärte, dass die Etablierung von Verbindungen zwischen dem Tuzla-Kanton und Städten der Europäischen Union die touristischen Ankünfte erheblich steigern und einen positiven wirtschaftlichen Einfluss haben werde. Diese Vorgehensweise werde auch in anderen Ländern der Region sowie in der EU verfolgt, wo finanzielle Anreize angeboten werden, um Fluggesellschaften zur Aufnahme neuer Verbindungen zu bewegen. Gerüchten zufolge könnte die Ausschreibung insbesondere auf Wizz Air abzielen. Die Fluggesellschaft hatte ihre Basis am Flughafen Tuzla 2023 geschlossen, hat jedoch kürzlich angekündigt, einen neuen Dienst zwischen Wien und Tuzla ab Mitte Juni aufzunehmen. Diese Flüge könnten ebenfalls von den Subventionen profitieren. Zudem hat der Flughafen Tuzla Gespräche mit Wizz Air über mögliche neue Verbindungen nach Malmö und Göteborg geführt. Seit der Schließung seiner Basis hat Wizz Air seine Präsenz in Tuzla aufrechterhalten, jedoch mit deutlich reduzierten Flugfrequenzen, was zu einem starken Rückgang der Passagierzahlen geführt hat. In der Vergangenheit gab es mehrere erfolglose

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Flughafen Ljubljana verzeichnet Rückgang der Passagierzahlen im Januar 2025

Der Flughafen Ljubljana hat im Januar 2025 einen Rückgang der Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Besonders auffällig war die Performance von Air France, die mit einem Rückgang von 604 Passagieren die größte negative Veränderung aufwies. Dies steht im Zusammenhang mit der Reduktion der Flugfrequenzen der Airline, deren durchschnittliche Auslastung bei 76,9% lag. Ebenso erlebte Wizz Air mit einer geringeren Zahl an Fluggästen auf der Strecke nach Skopje einen Rückgang von 584 Reisenden. Im Gegensatz dazu konnten die Fluggesellschaften Lufthansa und Swiss, beide Teil der Lufthansa Group, die größten Zuwächse verzeichnen. Jede der beiden Fluggesellschaften verzeichnete im Januar 2025 über 1.000 zusätzliche Passagiere im Vergleich zum Januar 2024. Dennoch musste die Lufthansa mit ihren zwei Verbindungen nach Ljubljana einen geringeren Zuwachs verzeichnen als Turkish Airlines, die mit nur einer Verbindung mehr Passagiere an Bord begrüßen konnte. Die Gesamtzahl der Passagiere am Flughafen Ljubljana ging dennoch zurück. Dies war vor allem auf die saisonalen Anpassungen und den Wegfall einiger Winterverbindungen zurückzuführen. British Airways stellte seine Flüge nach Ljubljana im Winter ein, während auch Wizz Air den London-Service einstellte. Insgesamt gab es im Januar 2025 einen spürbaren Rückgang bei den Passagierzahlen, was auf die reduzierte Anzahl von Frequenzen und den Wegfall bestimmter Verbindungen zurückzuführen ist. Trotz der negativen Entwicklung im Januar konnten einige Fluggesellschaften stabile Ergebnisse erzielen. So blieb Air Serbia nahezu auf dem Niveau des Vorjahres, obwohl die Kapazität verringert wurde, und Air Montenegro konnte sogar 313 zusätzliche Passagiere verzeichnen.

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