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Nachhaltiger Tourismus in Wien: Diskussion über Chancen und Herausforderungen

Im Rahmen des Club 20-Talks unter dem Titel „Ungebetene Gäste? – Wie nachhaltiger Tourismus funktionieren kann“ trafen sich Expertinnen und Experten sowie Vertreter der Tourismusbranche im InterContinental Wien, um über die Herausforderungen und Chancen des Tourismus in Wien im Kontext von Klimawandel und Overtourism zu diskutieren. Die Veranstaltung, die im Rahmen der 60-Jahr-Feiern des Hotels stattfand, wurde in Kooperation mit dem Falstaff Magazin organisiert. Wien verzeichnet nach der pandemiebedingten Flaute einen Tourismusboom. Doch die damit einhergehende wirtschaftliche Belebung bringt auch ökologische und soziale Herausforderungen mit sich. Besonders im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie sich Wien als nachhaltige Reisedestination positionieren kann. Die hochkarätige Podiumsrunde brachte wichtige Perspektiven zusammen, unter anderem von Susanne Kraus-Winkler, Staatssekretärin für Tourismus, Norbert Kettner, CEO von WienTourismus, und Matthias Winkler, Geschäftsführer der Sacher Hotels. Sie diskutierten mögliche Lösungsansätze, die sowohl den Tourismus als auch die Umwelt und die lokale Bevölkerung berücksichtigen. Im Mittelpunkt stand der Wunsch, nachhaltiges Reisen in Wien zu fördern, um nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und wirtschaftlich langfristig erfolgreich zu sein. Kettner betonte, dass die Wertschöpfung und die Schaffung von Ganzjahresarbeitsplätzen ohne eine hohe Belastung für die Stadt und ihre Bewohner eine Schlüsselstrategie seien. Auch Sandra Neukart von Österreich Werbung hob hervor, wie wichtig die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit für den Städtetourismus ist.

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Technische Panne verzögert Rückkehr von Wirtschaftsminister Habeck

Die Rückkehr von Wirtschaftsminister Robert Habeck von der Tech-Konferenz „Web Summit“ in Lissabon verzögert sich aufgrund einer technischen Panne am Regierungsflugzeug. Der Airbus A350-900, mit dem Habeck und seine Begleiter flogen, konnte nicht wie geplant in der Nacht abheben. Der Kapitän informierte die Passagiere über einen Defekt im Zündkreis eines Triebwerks, der zu einem Ausfall der Sicherung führte. Das Flugzeug durfte mit diesem Fehler nicht starten. Daher wird Habeck erst am Mittwoch in Berlin erwartet. Der Airbus A350-900 „Kurt Schumacher“ wurde erst im Juni dieses Jahres im Rahmen eines umfangreichen Modernisierungsprogramms der Flugbereitschaft der Bundeswehr in Dienst gestellt. Die neuen Maschinen sollten die alten, fehleranfälligen Modelle ersetzen, die in der Vergangenheit wiederholt für negative Schlagzeilen sorgten. Insbesondere das Regierungsflugzeug A340-300, bekannt als „Konrad Adenauer“, hatte wegen häufiger Pannen bei mehreren Reisen für Unannehmlichkeiten gesorgt. Im Herbst 2023 wurde dieses Flugzeug schließlich ausgemustert.

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Iberia startet transatlantische Flüge mit Airbus A321XLR

Die spanische Fluggesellschaft Iberia wird am 14. November 2024 als erste Airline weltweit den neuenAirbus A321XLR für transatlantische Strecken einsetzen. Der Jungfernflug führt von Madrid nach Boston und markiert einen Meilenstein in der Luftfahrtindustrie. Das Flugzeug ist das neueste Modell der A320-Familie und zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Reichweite von bis zu 7500 Kilometern aus, was es besonders für Langstreckenflüge attraktiv macht. Im Vergleich zu herkömmlichen Großraumflugzeugen ist der A321XLR deutlich treibstoffeffizienter, was zu einer Reduktion des Kraftstoffverbrauchs um über 40 % führt. Der A321XLR von Iberia bietet Platz für 182 Passagiere in zwei Klassen – Business und Economy – und ist mit modernen Annehmlichkeiten ausgestattet, die den Komfort auf Langstreckenflügen erhöhen. Mit der Einführung dieses Modells stärkt Iberia ihre Präsenz auf den transatlantischen Märkten. In den kommenden Monaten sollen noch weitere Maschinen dieses Typs in die Flotte aufgenommen werden, um neue Ziele in Nordamerika zu bedienen und die Kapazitäten auf bestehenden Strecken zu erweitern.

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Neues Lärmschutzprogramm für Anrainer des Flughafens Wien

Ab 2025 können Anrainer des Flughafens Wien von einem neuen Lärmschutzprogramm profitieren. Der Flughafen stellt in den nächsten acht Jahren bis zu 24 Millionen Euro bereit, um Schallschutzmaßnahmen in den umliegenden Gemeinden zu fördern. Haushalte in den besonders betroffenen Lärmschutzbereichen können Förderungen von bis zu 800 Euro pro Quadratmeter Fensterfläche erhalten. Die Antragstellung wird ab dem ersten Quartal 2025 möglich sein. Das Programm richtet sich an Bewohner der Region, deren Wohnungen einen bestimmten Lärmpegel überschreiten – insbesondere in den Nachtstunden. Mit diesem neuen Lärmschutzprogramm setzt der Flughafen Wien einen weiteren Schritt zur Reduzierung der Fluglärmbelastung. Im Dialogforum Flughafen Wien, das seit 2005 als Plattform für den Interessenausgleich zwischen Flughafen, Anrainer-Gemeinden und Bürgerinitiativen dient, wurden die Maßnahmen gemeinsam erarbeitet. Der Flughafen Wien hat sich zudem verpflichtet, bereits ab einem nächtlichen Schallpegel von 45 dB(A) und einem Tagespegel von 54 dB(A) Lärmschutz zu bieten – strengere Kriterien als die gesetzlichen Mindestanforderungen. Betroffene Anrainer können sich ab 2025 online für das Programm anmelden und erhalten individuelle Unterstützung bei der Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen, wie dem Austausch von Fenstern und der Installation von Schalldämmlüftern. Der Flughafen Wien führt diese Schallschutzprogramme bereits seit 1998 durch und sorgt so für eine kontinuierliche Verbesserung der Lebensqualität in der Umgebung.

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Boeing: Streik hinterlässt deutliche Spuren in den Auslieferungen

Der monatelange Mechanikerstreik bei Boeing hat im Oktober 2024 die Flugzeugproduktion des US-Konzerns erheblich beeinträchtigt. Im Oktober konnte Boeing lediglich 14 Flugzeuge an Kunden ausliefern, darunter neun 737 MAX und drei 787-10. Insgesamt lieferte Boeing im Jahr 2024 bisher 305 Flugzeuge aus, was einen deutlichen Rückstand von 254 Maschinen gegenüber dem europäischen Konkurrenten Airbus bedeutet. Der Streik, der seit dem 13. September andauerte, wurde nun nach monatelangen Verhandlungen mit einer Gehaltserhöhung von 38 Prozent und Einmalzahlungen für die Beschäftigten beendet. Der Tarifkonflikt führte zu massiven Produktionsausfällen, die sowohl Boeing als auch dessen Zulieferer schwer belasteten. Insgesamt haben die Produktionsverzögerungen und der Streik weitreichende Folgen für die Luftfahrtbranche. Airlines, die auf eine rechtzeitige Lieferung von Flugzeugen angewiesen sind, müssen weiterhin mit ungewissen Zeitplänen und möglichen Umstellungen bei der Flugzeugflotte rechnen. Der Streik hatte auch Auswirkungen auf die Zulieferer, wie etwa Spirit AeroSystems, die aufgrund der Lieferprobleme bei Boeing Personal entlassen mussten.

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Münchner Messe Food & Life 2024 lockt Besucher mit Kulinarik, Start-ups und Workshops

Vom 27. November bis 1. Dezember 2024 präsentiert die Messe Food & Life auf dem Münchner Messegelände eine breite Auswahl an kulinarischen Angeboten und regionalen Spezialitäten. Rund 250 Aussteller aus verschiedenen europäischen Regionen stellen in Halle A4 ihre handwerklich gefertigten Produkte vor. Zu den besonderen Programmpunkten zählen Probiertouren, Kochshows sowie eine „Weihnachtsbäckerei“ für Familien, in der Kinder zusammen mit Kuchentratsch-Plätzchen dekorieren können. Die Messe findet parallel zur Heim+Handwerk statt und erwartet an fünf Tagen Besucherinteresse aus ganz Deutschland. Die diesjährige Food Start.up Area hebt kreative Ideen der Gastronomieszene hervor: Insgesamt 20 Start-ups präsentieren neue Konzepte wie Energy-Kaugummis, Kombucha aus München und vegane Instant-Currysoßen. Mit der Verleihung des „Foodchanger 2024“-Awards werden die besten innovativen Start-ups von einer Fachjury prämiert. Der Preis wird am 30. November um 11 Uhr auf der Kochbühne verliehen. Ein weiteres Highlight der Messe sind geführte Probiertouren durch das Münchner Unternehmen Weis(s)er Stadtvogel, bei denen Besucher an ausgewählten Stationen Wissenswertes über die Herstellung regionaler Produkte erfahren und direkt probieren können. Die Anmeldung erfolgt über die Website des Anbieters. Auf der Kochbühne bieten bekannte Persönlichkeiten wie Veronique Witzigmann und Antje de Vries live Einblicke in ihre kulinarischen Geheimnisse. Zudem präsentiert das Start-up Good Crop regionale Hülsenfrüchte und Getreidesorten als Fertiggerichte und setzt sich für nachhaltige Ernährung ein. Der Münchner Ernährungsrat und Slow Food München informieren ebenfalls über ihre Projekte und die Bedeutung regionaler Lebensmittel. Die Messe ist täglich von 9:30 bis 18:00 Uhr geöffnet und kann über den Eingang Ost betreten werden. Besucher können Online-Tickets im Vorverkauf für 15

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Umweltbedenken dämpfen Kreuzfahrt-Interesse

Eine neue Studie der Unternehmensberatung Simon-Kucher zeigt, dass Umweltsorgen ein entscheidender Faktor dafür sind, warum viele Deutsche Kreuzfahrten kritisch sehen. Rund 51 Prozent der Befragten äußern Umweltbedenken, besonders unter den Millennials, die Kreuzfahrten zunehmend als Belastung für die Natur wahrnehmen. Trotz dieser Bedenken ziehen fast 70 Prozent der Deutschen eine Kreuzfahrt in Erwägung. Jeder vierte Befragte zeigt sogar großes Interesse, eine Kreuzfahrt zu buchen, und dies trotz der negativen Umweltauswirkungen, die damit verbunden sind. Interessanterweise sind etwa 79 Prozent der Deutschen bereit, für einen CO₂-Ausgleich zu zahlen. Jüngere Reisende unter 45 Jahren würden sogar rund ein Viertel des Ticketpreises investieren, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Neben der Bereitschaft, höhere Kosten zu tragen, zeigen sich viele auch offen für Verzicht: So könnten sich zahlreiche Urlauber vorstellen, auf Pools, Buffets und unbegrenzte Speisemöglichkeiten an Bord zu verzichten, um die Reise nachhaltiger zu gestalten. Doch ob diese Anpassungen tatsächlich ausreichen, um die Umweltbelastungen der Kreuzfahrtindustrie zu mindern, bleibt fraglich. Trotz der zunehmenden Verwendung von Flüssigerdgas (LNG) und technischen Maßnahmen wie Abgasreinigungsanlagen, die Emissionen reduzieren sollen, kämpft die Branche weiterhin mit hohen CO₂-Werten, die auf den großen Energiebedarf der Schiffe zurückzuführen sind. Die Umstellung auf nachhaltigere Alternativen ist kostspielig und gestaltet sich angesichts der komplexen Infrastruktur sowie strikter Umweltvorgaben schwierig. Daher gelten Kreuzfahrten nach wie vor als umweltschädlicher als andere Transportarten, auch wenn Technologien wie die Nutzung von Hybridantrieben, Solarenergie oder Luftschmierungssystemen entwickelt werden, um den Energieverbrauch zu senken. Durch ihre Umweltpolitik strebt die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) eine Reduzierung der maritimen Emissionen um mindestens

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Erhältlich: Digitale Vignette 2025 mit neuen Preisen

Seit dem 12. November 2024 können Autofahrer die Digitale Vignette 2025 erwerben. Angeboten wird sie im ASFINAG Mautshop und über die ASFINAG-App, sowie an Tankstellen, Trafiken und über Partner wie ÖAMTC, ARBÖ und ADAC. Sie wird jedoch erst ab dem 1. Dezember 2024 gültig. Damit Kunden ihre Vignette rechtzeitig zum Start des Gültigkeitszeitraums nutzen können, ist der 13. November 2024 die letzte Frist für den Online-Kauf. Hier greift eine gesetzlich vorgeschriebene Konsumentenschutzfrist von 18 Tagen, innerhalb derer die Vignette erst nach Ablauf der Rücktrittsfrist in Kraft tritt. Für Kurzzeitvignetten wie die 1-Tages- und 10-Tages-Variante entfällt die Wartefrist bei Online-Kauf, sie gelten sofort ab dem gewählten Datum. Doch auch sie sind erst ab dem 1. Dezember 2024 für den Verkehr nutzbar. Im Vergleich zu Vorjahren gibt es eine Preissteigerung von 7,7 Prozent: Die Jahresvignette für Pkw kostet nun 103,80 Euro und 41,50 Euro für Motorräder. Zudem führt die ASFINAG mit der Klebe-Vignette in „Seegrün“ eine neue Farbe für das kommende Jahr ein.

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Saisonende am Flughafen Lübeck: Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Sundair

Die Fluggesellschaft Sundair und der Flughafen Lübeck haben die Saison 2024 erfolgreich abgeschlossen. Von April bis Anfang November waren verschiedene Urlaubsziele wie Mallorca, Rhodos, Kreta, Korfu und Kos im Angebot. Die Stationierung eines Airbus A319 ermöglichte bequeme Flugzeiten, sodass Reisende bereits früh abfliegen und abends zurückkehren konnten. Laut Holger Conrad, Verkaufsleiter von Sundair, bewährte sich die Kooperation mit dem Lübecker Flughafen, der alle operationellen Anforderungen gut umsetzte. Im Jahr 2025 wird Sundair aufgrund eines temporären Mangels an Flugzeugen vorerst kein Flugzeug in Lübeck stationieren. Der Flughafen plant jedoch weiterhin ein erweitertes Angebot an Gruppen- und Sonderreisen zu Zielen wie Lappland, Nordspanien und Zypern. Flughafen-Geschäftsführer Prof. Jürgen Friedel betonte, dass neue Ziele für 2025 voraussichtlich Anfang Dezember bekanntgegeben werden, um den Passagieren weiterhin abwechslungsreiche Flugoptionen zu bieten.

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Verkehrsprobleme durch Andreas-Gabalier-Konzert in Graz und Nations-League-Spiel in Wien erwartet

Am Wochenende des 16. und 17. November 2024 werden durch zwei Großveranstaltungen in Graz und Wien erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet. Am Samstag, den 16. November, tritt Andreas Gabalier mit seiner „Halftime Show 1984“ in der Grazer Stadthalle auf. Tausende Besucher werden erwartet, was laut ARBÖ insbesondere rund um die Conrad-von-Hötzendorf-Straße und andere Zufahrtswege zu längeren Wartezeiten und Staus führen dürfte. Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten Konzertbesuchern zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie den Straßenbahnlinien 4, 5 und 6, um die Situation zu entschärfen. Am Sonntag, den 17. November, bestreitet das österreichische Nationalteam der Männer sein letztes Nations-League-Spiel im Ernst-Happel-Stadion gegen Slowenien. Spielbeginn ist um 18 Uhr, und zahlreiche Fans werden ihre Anreise mit dem Auto antreten, was nach Angaben des ARBÖ auch in Wien zu Verkehrsstaus führen könnte. Betroffen sind voraussichtlich die Südosttangente (A23) und Straßen in der Nähe des Stadions wie die Meiereistraße und Stadionallee. Auch hier empfiehlt der ARBÖ die Nutzung von Park+Ride-Anlagen und die Anreise mit den U-Bahn-Linien U2 und den Buslinien 77A, um den Parksuchverkehr zu verringern.

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