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Ryanair leitet Strafverfahren gegen störenden Passagier ein

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am 19. März 2025 bestätigt, dass sie gegen einen Passagier ein privates Strafverfahren vor den spanischen Gerichten eingeleitet hat. Der Vorfall ereignete sich am 17. Januar während des Fluges FR2001 von Lanzarote nach Santiago. Der Fluggast hatte versucht, einen ihm nicht zugewiesenen Sitzplatz einzunehmen und verhielt sich gegenüber der Besatzung aggressiv, als diese nach seiner Bordkarte fragte. Trotz der Erklärung des Passagiers, ein UN-Diplomat mit „diplomatischer Immunität“ zu sein, wurde er von der Guardia Civil aus dem Flugzeug entfernt. Das ungebührliche Verhalten des Passagiers führte zu einer Verspätung von 40 Minuten und beeinträchtigte die Reise von 137 anderen Passagieren. Ryanair verfolgt eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Fehlverhalten von Fluggästen und setzt sich für ein sicheres und angenehmes Flugerlebnis ein. Ein Sprecher der Fluggesellschaft betonte, dass solche Störungen für die anderen Passagiere und die Crew nicht akzeptabel sind und dass Ryanair weiterhin entschlossen gegen solche Vorfälle vorgehen werde. Das private Strafverfahren könnte je nach gerichtlicher Entscheidung zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 12 Monaten oder einer Geldstrafe führen. Ryanair hofft, dass dieses Beispiel zukünftige Störungen auf ihren Flügen verhindert und eine respektvolle Atmosphäre an Bord gefördert wird.

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ÖHV-Forum in Lech: Fokus auf optimale Finanzierung und betriebliche Zukunftssicherung

Beim diesjährigen ÖHV-Forum am 10. April 2025 in Lech am Arlberg stehen Strategien zur Optimierung von Betriebsergebnissen durch gezielte Finanzierungsmaßnahmen im Mittelpunkt. Experten aus der Finanz- und Tourismusbranche diskutieren aktuelle Herausforderungen, neue Finanzierungsmöglichkeiten und die Anforderungen von Banken an Unternehmen im Hotel- und Gastgewerbe. Organisiert wird die Veranstaltung von der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) unter der Leitung von Präsident Walter Veit. Laut Veit sei ausreichender finanzieller Spielraum für Investitionen entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von Hotelbetrieben. Im Rahmen des Forums werden praxiserprobte Lösungen zur Verbesserung der betrieblichen Liquidität vorgestellt. Neben klassischen Finanzierungswegen stehen auch alternative Modelle wie Crowdfunding und Gutscheinlösungen auf dem Programm. Zu den Referenten gehören Mag. Helmut List von Kohl und Partner, der einen Überblick über betriebswirtschaftliche Kennzahlen gibt, sowie Dr. Gregor Hoch von Hoch Consulting, der Strategien zur Früherkennung und Vermeidung finanzieller Schieflagen präsentiert. Steuerliche Optimierungsmöglichkeiten werden von Mag. Andreas Kapferer von Deloitte Tirol erläutert. Ein weiteres zentrales Thema des Forums sind die Auswirkungen der neuen Basel-IV-Regelungen auf die Unternehmensfinanzierung. Mag. Bernhard Freudenthaler vom Bankenverband gibt hierzu einen Überblick. In einer anschließenden Podiumsdiskussion beleuchten Vertreter der Raiffeisen-Landesbanken Tirol und Vorarlberg sowie der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (OeHT) die aktuellen Erwartungen der Kreditinstitute an die Hotelbranche.

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Neuer Eigentümer von T’way Air plant Flottenausbau und Führungswechsel

Die südkoreanische Fluggesellschaft T’way Air steht vor einem umfassenden Umbau. Die Daemyung Sono Group übernimmt die Mehrheit an der Billigfluglinie und plant eine deutliche Erweiterung der Flotte sowie strukturelle Veränderungen im Management. Bis Ende 2027 soll die Zahl der Boeing 737-8 von derzeit zwei auf 20 Maschinen erhöht werden. Zusätzlich wird die Airline im kommenden Jahr fünf Airbus A330-900neo leasen. Die Daemyung Sono Group zahlt umgerechnet 172 Millionen US-Dollar (250 Milliarden Won) für die Mehrheitsbeteiligung, die bisher bei YeaRimDang Publishing Co. Ltd. lag. 90 Prozent des Kaufpreises wurden bereits beglichen, die restlichen 25 Milliarden Won (17,2 Millionen US-Dollar) sollen bis zum 31. März 2025 überwiesen werden. Im Zuge der Übernahme plant der neue Eigentümer, verstärkt in die Betriebssicherheit zu investieren, zusätzliche Ingenieure einzustellen und ein eigenes Wartungshangar am Flughafen Seoul-Incheon zu errichten. Mit dem geplanten Abschluss der Übernahme Ende März wird die Daemyung Sono Group voraussichtlich neun neue Direktoren in den Vorstand berufen und Lee Sang-yun als neuen Geschäftsführer einsetzen. Der bisherige CEO Jeong Hong-geun hat seinen Rücktritt angekündigt. Die endgültige Zustimmung der südkoreanischen Wettbewerbsbehörde steht noch aus, es werden jedoch keine Einwände erwartet. T’way Air betreibt aktuell 38 Flugzeuge, darunter verschiedene Modelle der Airbus-A330- und Boeing-737-Serie, und bedient 44 Flughäfen in 21 Ländern. Brancheninsidern zufolge könnte die Daemyung Sono Group nach der Übernahme eine Fusion mit der ebenfalls von ihr beteiligten Fluggesellschaft Air Premia vorantreiben, um ihre Marktposition weiter zu stärken.

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Österreicher geben mehr für Urlaub aus und verreisen länger

Die Ausgaben für Urlaubsreisen sind in Österreich zu Jahresbeginn 2025 deutlich gestiegen. Laut einer aktuellen Analyse des Vergleichsportals Durchblicker investieren Reisende durchschnittlich 2.244 Euro pro Reise – ein Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Familien und Paare geben mehr aus: Familien zahlen im Schnitt 600 Euro mehr, Paare 500 Euro. Gleichzeitig verlängert sich die durchschnittliche Reisedauer von 18 auf 23 Tage. Zu den beliebtesten Reisezielen zählen Österreich, Thailand, Griechenland, die USA und Italien. Mit der steigenden Reiselust wächst auch die Nachfrage nach Reiseversicherungen. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 nahm die Zahl der Versicherungsvergleiche bei durchblicker im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent zu. Laut dem Vergleichsportal liegt der Anstieg unter anderem an kurzfristig abgeschlossenen Versicherungen für Winterurlaube und Semesterferien. Zugleich zeigt sich ein starker Frühbuchertrend für Sommerreisen, der mit Rabatten und größerer Planungssicherheit begründet wird. Experten warnen jedoch vor den Risiken einer verspäteten Versicherungsbuchung. Viele Anbieter setzen eine Wartefrist von etwa zehn Tagen voraus, bevor der Versicherungsschutz bei Stornierungen greift. Zudem verlangen manche Versicherungen, dass die Police mindestens 28 oder 30 Tage vor Reiseantritt abgeschlossen wird. Ereignisse, die zwischen Buchung und Versicherungsabschluss eintreten, sind häufig nicht abgedeckt. Für Personen, die mehrmals im Jahr verreisen, kann ein Jahresvertrag finanziell vorteilhafter sein. Diese Versicherungen decken alle Reisen innerhalb eines Jahres ab und beginnen je nach Umfang und Selbstbehalt bei rund 50 Euro. Insbesondere bei mehreren Reisen lassen sich durch einen Preisvergleich erhebliche Einsparungen erzielen.

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Paraglider legt Flugverkehr auf Mallorca lahm

Ein unbekannter Paraglider-Pilot hat am vergangenen Sonntag den Flugverkehr am Flughafen Palma de Mallorca (Son Sant Joan) massiv gestört. Die spanische Guardia Civil fahndet nach dem Verursacher, der durch sein riskantes Flugmanöver die Umleitung von vier Flugzeugen und erhebliche Verspätungen verursachte. Der Vorfall ereignete sich gegen 13:00 Uhr, als die Fluglotsen einen Paraglider in unmittelbarer Nähe des Flughafens entdeckten. Die Guardia Civil, die Nationalpolizei und die örtliche Polizei wurden alarmiert. Die Fluglotsen meldeten Verspätungen von etwa 40 Minuten, bis der normale Flugbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Vier Flüge wurden auf alternative Flughäfen umgeleitet. Dem Paraglider-Piloten droht eine hohe Geldstrafe nach dem spanischen Luftverkehrssicherheitsgesetz 21/2003. Die Strafen für solche Verstöße können zwischen 45.000 und 250.000 Euro liegen. Die Ermittlungen der Fiscal Section der Guardia Civil am Flughafen laufen auf Hochtouren.

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Belgien verlegt geplante Militärbasis nach Ursel

Das belgische Verteidigungsministerium hat Ursel nahe Aalter als Standort für eine neue Militärbasis ausgewählt. Damit gibt die Regierung frühere Pläne zur Errichtung der Basis in Geraardsbergen auf. Der Wechsel des Standorts erfolgt aufgrund von Schwierigkeiten beim Landerwerb und anhaltendem Widerstand aus der lokalen Bevölkerung. Ursel war von Beginn an der bevorzugte Standort des Militärs, da sich dort bereits verteidigungseigene Flächen und ein kleines Flugfeld befinden. Dieser strategische Vorteil führte zur Entscheidung, das sogenannte „Northern Future Quarter“-Projekt in Ursel zu realisieren. Unterstützung erhält das Vorhaben unter anderem von Aalters Bürgermeister und dem ehemaligen Verteidigungsminister Pieter De Crem. Sowohl die belgische Armee als auch die Luftwaffe zeigen Interesse an der neuen Basis. Die Armee sieht in den weitläufigen Flächen einen geeigneten Standort zur Unterbringung neuer gepanzerter Fahrzeuge. Die Luftwaffe möchte die bestehende Landebahn für künftige Luftoperationen nutzen. Zudem wird das Verteidigungsministerium die zuvor geplante Schließung des Luftwaffenstützpunkts Koksijde rückgängig machen. Stattdessen ist eine Erweiterung des Geländes vorgesehen, einschließlich neuer Wohnanlagen für Militärangehörige. Die dort stationierten NH90-Such- und Rettungshubschrauber bleiben am Standort, und auch die Armee wird künftig in Koksijde vertreten sein.

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Flughafen Zürich streicht Durchsagen auf Französisch

Der Flughafen Zürich wird ab Juli 2025 keine Durchsagen mehr auf Französisch machen. Künftig erfolgen die Ansagen ausschließlich auf Deutsch und Englisch. Damit folgt der Flughafen dem internationalen Trend, die Zahl der Durchsagen zu reduzieren, um den Aufenthalt für die Reisenden angenehmer zu gestalten. Die Entscheidung basiert auf einer Auswertung von Nutzerdaten. Laut Angaben der Flughafenbetreiber wählen lediglich ein Prozent der Besucher die französische Sprache auf der offiziellen Webseite aus. Aufgrund dieser geringen Nachfrage habe man sich entschlossen, die französischen Ansagen einzustellen. Auch die Bodenabfertigungsgesellschaft Swissport wird ab Juli 2025 auf französische Durchsagen verzichten. Ein zusätzlicher Grund für diesen Schritt ist der anhaltende Fachkräftemangel in der Schweiz. Durch die Reduzierung sprachlicher Anforderungen soll die Rekrutierung neuer Mitarbeiter erleichtert werden. Kritiker bemängeln, dass die Maßnahme französischsprachige Reisende benachteilige. In der Schweiz ist Französisch neben Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch eine der vier Amtssprachen. Der Flughafen Zürich betont jedoch, dass wichtige Informationen weiterhin auf Anzeigetafeln in allen relevanten Sprachen verfügbar bleiben.

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Griechische Regionalflughäfen verzeichnen moderates Passagierwachstum

Die 14 von Fraport Greece betriebenen Regionalflughäfen in Griechenland verzeichneten im Februar 2025 ein moderates Wachstum des Passagieraufkommens. Insgesamt stieg die Zahl der Reisenden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,7 Prozent. Während die internationalen Ankünfte deutlich zunahmen, ging die Zahl der Inlandsreisenden leicht zurück. Besonders die internationalen Flugverbindungen trugen zum Wachstum bei. Im Februar stieg die Zahl der internationalen Passagiere um 13,5 Prozent auf 254.000. Im Gegensatz dazu sank das Inlandsaufkommen um 1,7 Prozent. Trotz des Rückgangs im innergriechischen Verkehr konnte durch die starke Nachfrage aus dem Ausland ein positives Gesamtergebnis erzielt werden. Unter den 14 Regionalflughäfen wiesen fünf ein Wachstum des Passagieraufkommens auf. An der Spitze lag der Flughafen Thessaloniki mit 423.000 Reisenden, gefolgt von den Flughäfen Chania und Rhodos. Die stärksten Rückgänge gab es auf den Flughäfen Zakynthos (-66,6 Prozent), Mykonos (-52,9 Prozent) und Aktion (-50,8 Prozent). Im Zeitraum von Januar bis Februar 2025 erreichte die Gesamtzahl der Passagiere 1,3 Millionen – ein Anstieg um 3,7 Prozent. Auch hier führte Thessaloniki mit 863.000 Reisenden und einem Zuwachs von 8,8 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging im Februar insgesamt leicht um 0,1 Prozent zurück. Während die Zahl der Inlandsflüge um 3,1 Prozent sank, stieg die der internationalen Flüge um 8,3 Prozent. Für die ersten beiden Monate des Jahres ergibt sich ein Rückgang der Gesamtflugbewegungen um 0,4 Prozent. Zu den wichtigsten Herkunftsländern der internationalen Reisenden zählen weiterhin Deutschland, Zypern, Italien, das Vereinigte Königreich und die Niederlande.

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Airbus und japanische Partner unterzeichnen Absichtserklärung zur SAF-Produktion

Airbus hat eine Absichtserklärung mit Japan Airlines sowie drei weiteren japanischen Unternehmen unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist die gemeinsame Herstellung von Sustainable Aviation Fuel (SAF), einem alternativen Flugkraftstoff, der aus japanischem Holz gewonnen werden soll. Die Partnerschaft stellt einen wichtigen Schritt in Richtung der Entwicklung und Nutzung von nachhaltigeren Kraftstoffen in der Luftfahrtindustrie dar. Die fünf Unternehmen planen, durch den Einsatz von japanischem Holz als Rohstoff eine neue Produktionsquelle für SAF zu etablieren. Dies soll nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern, sondern auch dazu beitragen, die CO2-Emissionen im Flugverkehr zu reduzieren. Die Zusammenarbeit wird dabei von den japanischen Unternehmen und Airbus gemeinsam vorangetrieben, um die Technologie und Produktion von SAF zu optimieren. Die Partnerschaft kommt in einem Zeitraum zunehmenden globalen Interesses an nachhaltigen Flugkraftstoffen, da viele Fluggesellschaften und Luftfahrtunternehmen bestrebt sind, ihre Emissionen zu verringern und die Luftfahrtindustrie auf umweltfreundlichere Technologien auszurichten. Der Fokus auf die Nutzung von japanischem Holz als Ressource für die SAF-Produktion zeigt das Bestreben, lokale Rohstoffe in den Prozess einzubeziehen, was auch zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen könnte.

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Trailrunning als touristische Chance: Erfolgsfaktoren für Regionen

Trailrunning entwickelt sich zunehmend zu einem bedeutenden Faktor im alpinen Tourismus. Was früher als Nischensport für eine kleine Gruppe ambitionierter Bergläufer galt, ist heute ein attraktives Angebot für zahlreiche Tourismusdestinationen. Doch ein erfolgreiches Trailrunning-Konzept erfordert mehr als bloße Wanderwege – entscheidend sind durchdachte Streckenführung, lokale Unterstützung und authentische Erlebnisse. Gerhard Gstettner, ein erfahrener Experte für alpine Produktentwicklung, betont, dass die Gestaltung der Strecken an die spezifischen Bedürfnisse von Trailrunnern angepasst werden muss. „Es reicht nicht, bestehende Wanderwege einfach umzuwidmen“, erklärt Gstettner. Wichtige Kriterien seien die Balance aus Höhenmetern, Bodenbeschaffenheit und Streckenvielfalt. Die Läufer suchen eine Mischung aus technischen Herausforderungen und flüssig laufbaren Passagen, kombiniert mit einem intensiven Naturerlebnis. Ein weiteres zentrales Element für den Erfolg ist die Einbindung der lokalen Bevölkerung und regionaler Akteure. Ohne die Unterstützung von Hüttenwirten, Bergführern und Sportvereinen könne ein Angebot langfristig nicht bestehen. Frühzeitige Kooperationen schaffen Akzeptanz und gewährleisten eine enge Verzahnung mit den regionalen Strukturen. Gstettner verweist auf seine erfolgreichen Projekte in Seefeld, Warth-Schröcken und am Wilden Kaiser, bei denen er auf die aktive Einbindung der Bevölkerung und einen praxisorientierten Ansatz setzte. Auch die Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle. Trailrunner legen Wert auf Authentizität und Naturverbundenheit – plakative Werbeslogans greifen hier nicht. Stattdessen sind glaubwürdige Botschaften und echte Erlebnisse gefragt. Gstettner, der seit über 17 Jahren in der alpinen Tourismusentwicklung tätig ist, betont die Bedeutung praktischer Erfahrung: „Nur wer die Bedürfnisse von Sportlern, Urlaubern und Touristikern wirklich kennt, kann Konzepte entwickeln, die Bestand haben.“

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