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Airbus zeichnet Aluminiumlieferanten erneut aus

Die AMAG Austria Metall AG ist von dem europäischen Flugzeughersteller Airbus zum vierten Mal in Folge mit dem Accredited Supplier Award ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt die durchgehend hohe Produktqualität und die Lieferzuverlässigkeit des österreichischen Unternehmens. Der Preis ist die höchste Auszeichnung innerhalb des Lieferantenprogramms SQIP (Supply Chain & Quality Improvement Program) von Airbus. Er wird ausschließlich an Unternehmen vergeben, die über einen Zeitraum von 24 Monaten herausragende Leistungen bei der Termintreue, der technischen Kompetenz und den Qualitätsstandards vorweisen können. AMAG und Airbus unterhalten seit Jahren eine enge Zusammenarbeit. Das Unternehmen liefert zertifizierte Aluminiumbleche und -platten, die für Struktur- und Außenhautteile von Flugzeugen verwendet werden. Dieses Angebot wird durch einbaufertige Bauteile ergänzt, die an den deutschen Standorten des Unternehmens gefertigt werden. Die vierte Auszeichnung in Folge bekräftigt die Position des Unternehmens als wichtiger und verlässlicher Partner in der Luftfahrtindustrie. Der kontinuierliche Einsatz von hochwertigen Materialien ist eine grundlegende Anforderung im Flugzeugbau.

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DHL bündelt Luftfrachtgeschäft an neuem Standort in Frankfurt

Der Logistikkonzern DHL hat sein Luftfrachtaufkommen am Flughafen Frankfurt in einem zentralen Neubau in der CargoCity Süd zusammengelegt. Mit der neuen Halle erweitert das Unternehmen seine Kapazitäten am Drehkreuz auf 300.000 Tonnen Luftfrachtumschlag pro Jahr. Nach einer Bauzeit von etwas mehr als einem Jahr hat der Flughafenbetreiber Fraport die neue Frachthalle vollständig an DHL Global Forwarding übergeben. Die neue Immobilie, die auf einem 55.000 Quadratmeter großen Grundstück liegt, umfaßt 24.500 Quadratmeter Hallenfläche. Dort sind insgesamt 54 Tore für Lastwagen vorhanden. Die Konsolidierung bündelt die bisherigen DHL-Aktivitäten an drei verschiedenen Standorten an einem Ort. Die neue Infrastruktur ist Teil der langfristigen Pläne des Flughafens, auf das prognostizierte Wachstum im Luftfrachtmarkt zu reagieren. Im Rahmen des Masterplans CargoHub plant Fraport, das Frachtaufkommen bis zum Jahr 2040 um rund 50 Prozent auf dann drei Millionen Tonnen Luftfracht pro Jahr zu steigern. Am neuen Standort in Frankfurt wurde auch die Europazentrale des konzerneigenen Dienstleisters StarBroker untergebracht, der die Luftfrachtkapazitäten für DHL Global Forwarding koordiniert. Die Investition am Flughafen Frankfurt stärkt die Position des Logistikkonzerns an einem der wichtigsten europäischen Drehkreuze für den Luftfrachtverkehr.

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Kanadisches Gericht erklärt Flugbegleiterstreik für illegal

Das kanadische Arbeitsgericht (CIRB) hat den Streik der 10.000 Flugbegleiter von Air Canada für illegal erklärt. Das Gericht ordnete die sofortige Wiederaufnahme der Arbeit und die Einleitung eines verbindlichen Schiedsverfahrens an. Der Streik, der sich im dritten Tag befindet, hat am Höhepunkt der Sommersaison den Reiseverkehr von täglich rund 130.000 Passagieren gestört. Die Fluggesellschaft hatte bereits am Sonntag einen geplanten Neustart des Flugbetriebs gestoppt, nachdem die von der Gewerkschaft CUPE vertretenen Mitarbeiter eine frühere Anordnung zur Rückkehr an den Arbeitsplatz ignoriert hatten. Als Reaktion auf die jüngste Entscheidung zerriß der CUPE-Präsident in einer öffentlichen Geste eine Kopie des Gerichtsbeschlusses und erklärte, daß die Gewerkschaftsmitglieder in dieser Woche nicht zur Arbeit zurückkehren würden. Der Konflikt dreht sich hauptsächlich um Lohnforderungen und die Bezahlung von Aufgaben, die Flugbegleiter am Boden verrichten, wenn das Flugzeug nicht in der Luft ist. Ein Vorschlag der Fluggesellschaft, die Gesamtvergütung über vier Jahre um 38 Prozent zu erhöhen, wurde von der Gewerkschaft als unzureichend abgelehnt. Die jüngste gerichtliche Anordnung verlangt, daß die Gewerkschaft eine schriftliche Mitteilung an ihre Mitglieder zur Wiederaufnahme der Arbeit herausgibt. Es bleibt jedoch unklar, welche Zwangsmittel der Behörde zur Verfügung stehen, sollte die CUPE sich weiterhin weigern. Das Arbeitsgericht kann die Fluggesellschaft jedoch dazu verpflichten, eine Rückerstattung des Flugpreises auf ihrer Internetseite oder ihrer App anzubieten.

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Streik bei Air Canada führt zur Einstellung des Flugbetriebs

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada hat aufgrund eines anhaltenden Arbeitskampfes mit der Flugbegleitergewerkschaft CUPE ihren Flugbetrieb vollständig eingestellt. Als Folge der massiven Betriebsstörungen zog das Unternehmen seine Finanzprognosen für das dritte Quartal sowie für das Gesamtjahr 2025 zurück. Der Arbeitskampf spitzte sich zu, nachdem die Gewerkschaft ihre Mitglieder angewiesen hatte, eine gerichtliche Anordnung zum Wiederaufnehmen der Arbeit zu ignorieren. Das kanadische Arbeitsgericht CIRB hatte am 17. August die Fluggesellschaft aufgefordert, den Betrieb wieder aufzunehmen. Gleichzeitig wurde die Gewerkschaft verpflichtet, ihre Mitglieder zur Wiederaufnahme der Arbeit aufzurufen, während ein verbindliches Schiedsverfahren angeordnet wurde, um den Tarifstreit zu lösen. Trotz der gerichtlichen Anordnung verweigerte die Gewerkschaft die Rückkehr zur Arbeit, so daß Air Canada den geplanten Neustart des Flugbetriebs erneut stoppen mußte. Der Streik, der auf einen noch nicht geklärten Tarifvertrag zurückgeht, hat weitreichende Folgen für Tausende Reisende und die betrieblichen Abläufe des Unternehmens. Die Einstellung des gesamten Flugbetriebs hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Geschäftszahlen von Air Canada. Das Unternehmen bedauerte in einer Mitteilung die Unannehmlichkeiten für Kunden und Partner. Der andauernde Konflikt stellt die Fluggesellschaft vor die große Herausforderung, das Vertrauen der Kunden wiederzugewinnen.

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Antonov An-24 rollt in Tjumen über das Ende der Startbahn

Am Montagmorgen ist es auf dem Flughafen Roshchino in Tjumen (Rußland) zu einem Zwischenfall gekommen. Eine Maschine des Typs Antonov An-24 ist während eines Startversuchs über das Ende der Start- und Landebahn hinausgerollt. An Bord des Flugzeuges der russischen Fluggesellschaft Utair befanden sich 40 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Auch die Maschine mit dem Kennzeichen RA-46493 blieb unbeschädigt. Ersten Hinweisen zufolge wird ein technisches Problem mit dem Bremssystem als mögliche Ursache für den Bahnüberschuß vermutet. Eine offizielle Untersuchung wurde eingeleitet, um die genaue Ursache des Vorfalls zu ermitteln. Die Antonov An-24 ist ein älteres russisches Turboprop-Flugzeug, das vorwiegend im Regionalverkehr eingesetzt wird. Der Zwischenfall unterstreicht die Wichtigkeit der regelmäßigen Wartung und der strikten Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, insbesondere bei älteren Flugzeugtypen.

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Zugfahrt zum BER wird erheblich schneller

Die Zuganbindung an den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wird für viele Fahrgäste erheblich schneller. Mit der lang erwarteten Inbetriebnahme der Dresdner Bahn verkürzt sich die Fahrzeit vom Berliner Hauptbahnhof zum Flughafen ab Mitte Dezember auf nur noch gut 20 Minuten. Der Flughafenexpress (FEX) wird dann nicht mehr über Gesundbrunnen und Ostkreuz fahren, sondern südlich über den Potsdamer Platz und Südkreuz. Die Frequenz der Züge wird auf einen 15-Minuten-Takt erhöht. Die 16 Kilometer lange neue Trasse der Dresdner Bahn zwischen Südkreuz und Blankenfelde soll zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember in Betrieb gehen und damit die Bahnanbindung des BER rund fünf Jahre nach seiner Eröffnung vollenden. Von den Änderungen profitieren insbesondere die Bewohner des Berliner Ostens, da der Flughafen dann besser an das dortige Verkehrsnetz angebunden ist. Die neuen Linien RE20 von Lübbenau und RB24 aus Eberswalde werden zum Flughafen verlängert. Die Linie RE32 aus Oranienburg soll ab Februar 2026 ebenfalls zum BER fahren. Für einige Fahrgäste wird es allerdings umständlicher. So verliert der Bahnhof Gesundbrunnen seine direkte Regionalbahn-Verbindung zum Flughafen, und auch Reisende aus den westlichen Bezirken Spandau und Falkensee müssen künftig umsteigen. Vor den Verbesserungen kommt es zudem zu Einschränkungen: Für die Einrichtung neuer elektronischer Stellwerke wird der Bahnhof Südkreuz zwischen dem 24. Oktober und dem 12. Dezember für den Regional- und Fernverkehr gesperrt.

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Tödlicher Hubschrauberabsturz in Portugal: Mängel bei Pilotenausbildung

Nach den Ermittlungen der portugiesischen Luftfahrtbehörde GPIAAF haben Mängel in der Ausbildung und der Aufsicht von Piloten zu einem tödlichen Hubschrauberabsturz im vergangenen Jahr beigetragen. Bei dem Unglück, das zu den schwersten in der Geschichte der Luftbrandbekämpfung des Landes zählt, kamen fünf Feuerwehrmänner ums Leben. Die Untersuchung ergab, daß es keinen mechanischen Defekt an der Maschine gab. Stattdessen wurde der Absturz auf die Entscheidung des Piloten zurückgeführt, den Hubschrauber in geringer Höhe und mit hoher Geschwindigkeit über dem Douro-Fluß zu fliegen, was das Unfallrisiko erheblich erhöhte. Die Ermittler stellten fest, daß dieses Vorgehen eine tief verwurzelte Kultur unsicherer Praktiken und fehlender Aufsicht widerspiegelte. Der Pilot Luís Rebelo ist bereits wegen fahrlässiger Tötung angeklagt und hat Flugverbot erhalten. Die Ermittler gaben ihm die volle Verantwortung für das Unglück. Die GPIAAF hat zudem Empfehlungen für eine strengere Überwachung der Piloten herausgegeben. Die Vereinigung der GNR-Berufsleute, der die Opfer angehörten, bestätigte zusätzlich, daß die fünf Feuerwehrmänner kein Training für den Fall eines Absturzes in Wasser erhalten hatten. Dieser Mangel unterstreicht weitere Lücken in den Sicherheitsvorschriften.

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Air Europa startet neue Verbindung zwischen Madrid und Genf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa nimmt im Sommerflugplan 2026 eine neue Flugverbindung in die Schweiz auf. Ab dem 19. Juni 2026 wird die Airline zweimal täglich die Strecke zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und Genf bedienen. Für die neue Verbindung setzt das Unternehmen Maschinen des Typs Boeing 737-800 ein. Die neue Route erhöht die Reisemöglichkeiten zwischen Spanien und der Schweiz und schafft zusätzliche Kapazitäten auf dieser Strecke. Air Europa, die zur Allianz SkyTeam gehört, stärkt mit der neuen Route ihre Präsenz auf dem schweizerischen Markt. Sie tritt in den Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften, die die Verbindung zwischen den beiden Städten ebenfalls bedienen. Die neue Flugroute verbindet das internationale Drehkreuz Madrid mit Genf, einem bedeutenden Zentrum für Handel und internationale Organisationen in der Schweiz. Die geplante Frequenz von zwei täglichen Flügen deutet auf eine erwartete hohe Nachfrage, sowohl von Geschäfts- als auch von Freizeitreisenden, hin.

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Emirates untersagt Nutzung von Powerbanks an Bord

Die Fluggesellschaft Emirates hat eine neue Regelung für die Mitnahme von Powerbanks angekündigt. Ab dem 1. Oktober 2025 ist die Verwendung der tragbaren Akkus an Bord ihrer Flugzeuge untersagt. Passagiere dürfen die Geräte zwar weiterhin im Handgepäck mitführen, sie jedoch nicht zum Laden anderer Geräte verwenden oder selbst aufladen. Die Airline begründet die Entscheidung mit einer umfassenden Sicherheitsprüfung. In den letzten Jahren sei die Anzahl der Zwischenfälle mit Lithium-Batterien in der Luftfahrtbranche gestiegen. Powerbanks, die vor allem Lithium-Ionen-Batterien verwenden, können bei Überladung oder Beschädigung eine Überhitzung auslösen, die zu Bränden oder Explosionen führen kann. Gemäß den neuen Vorschriften dürfen Reisende nur Powerbanks mit einer Kapazität von weniger als 100 Wattstunden mit an Bord nehmen. Diese müssen in der Sitztasche oder unter dem Vordersitz verstaut werden und dürfen nicht in den Gepäckfächern oder im aufgegebenen Gepäck transportiert werden. Zudem müssen alle Geräte ihre Kapazitätsangaben deutlich aufweisen. Das Verbot der Nutzung geht über die meisten internationalen Bestimmungen hinaus, die bereits das Mitführen von Lithium-Batterien im aufgegebenen Gepäck untersagen. Die strengere Regelung von Emirates zeigt die erhöhte Sensibilität gegenüber den Risiken, die von elektronischen Geräten an Bord ausgehen können.

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EASA verhängt Flugverbot für tunesische Fluggesellschaft

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA hat ein Flugverbot gegen die tunesische Fluggesellschaft Tunisair Express verhängt. Die Regionaltochter der staatlichen Fluggesellschaft Tunisair darf ab sofort den Luftraum der Europäischen Union nicht mehr nutzen. Die Maßnahme ist die Folge einer Entscheidung der europäischen Behörden, die Tunisair Express auf die sogenannte EU-Flugsicherheitsliste gesetzt haben. Diese Liste umfaßt Fluggesellschaften, bei denen erhebliche Sicherheitsbedenken bestehen. Solche Einschränkungen werden üblicherweise bei festgestellten Mängeln in der Wartung oder der behördlichen Aufsicht verhängt. Von dem Flugverbot sind vor allem die Verbindungen nach Italien betroffen, darunter die Routen nach Palermo, Neapel und Catania, sowie die Flüge nach Malta. Die beiden Flugzeuge des Typs ATR 72-600, die für die tunesische Airline im Einsatz sind, dürfen ihren Flugbetrieb innerhalb des Landes nach Djerba und Tozeur jedoch fortsetzen. Die Muttergesellschaft Tunisair ist von der Entscheidung der EASA nicht betroffen und darf weiterhin in die Europäische Union fliegen. Das Flugverbot gegen ihre Regionaltochter unterstreicht die strengen Sicherheitsauflagen, die in Europa für den kommerziellen Luftverkehr gelten.

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