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Schadenersatzforderung gegen ehemalige Adria-Airways-Manager

In Slowenien wurde Ende Oktober 2024 eine Anhörung im Fall einer Schadenersatzforderung in Höhe von 78 Millionen Euro gegen die ehemaligen Manager von Adria Airways durchgeführt. Der Konkursverwalter der Fluggesellschaft, Janez Pustatičnik, wirft den beiden Beklagten, Arno Schuster und Holger Kowarsch, vor, ihre Pflichten im Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß erfüllt zu haben, was den Gläubigern erheblichen Schaden zugefügt haben soll. Die beiden ehemaligen Geschäftsführer der Airline, die bis zum Zusammenbruch im Besitz des deutschen Fonds 4K Invest war, bestreiten diese Vorwürfe. Bei der Anhörung, die vor dem Bezirksgericht Kranj stattfand, waren weder die Kläger noch die Beklagten persönlich anwesend; lediglich ihre Anwälte erschienen. Berichten zufolge haben die Parteien der Mediation zugestimmt. Adria Airways war 2019 aufgrund hoher Schulden in Konkurs gegangen, und der Insolvenzverwalter erkannte Forderungen von insgesamt 88 Millionen Euro an, von denen bislang nur ein Teil beglichen wurde. Im Rahmen des Verfahrens wird untersucht, inwiefern die Verantwortlichen der Airline ihre Aufgaben im Hinblick auf die Insolvenz korrekt wahrgenommen haben. Der Ausgang des Falls ist noch offen, und der Zeitplan zur endgültigen Lösung des Konflikts bleibt unklar.

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Sukhoi Superjet 100 nach Landung in Antalya in Brand geraten

Am 24. November 2024 fing ein Sukhoi Superjet 100-95LR der russischen Azimuth Airlines nach der Landung auf dem Flughafen Antalya (Türkei) Feuer. Der Flug hatte von Sotschi abgeflogen. Trotz der Rauchentwicklung und Flammen aus einem Triebwerk konnten alle 89 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder sicher evakuiert werden. Feuerwehr und Rettungsteams löschten den Brand umgehend. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Der Flughafenbetrieb war vorübergehend gestört.

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Boeing kündigt massive Stellenstreichungen an

Boeing plant, rund 10 Prozent seiner globalen Belegschaft abzubauen, was etwa 17.000 Arbeitsplätze betrifft. Diese Maßnahme betrifft alle Unternehmensbereiche, einschließlich Verkehrsflugzeuge, Verteidigung und globale Dienstleistungen. Besonders betroffen sind Standorte in Washington, Missouri, Arizona und South Carolina. Der Stellenabbau ist eine Reaktion auf finanzielle und regulatorische Herausforderungen sowie auf den fast zweimonatigen Streik der Mechanikergewerkschaft, der die Produktion erheblich beeinträchtigte.

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Copa Airlines setzt vier Routen vorübergehend aus

Copa Airlines hat angekündigt, ab Januar 2025 vier ihrer Flugstrecken vorübergehend auszusetzen. Grund dafür sind Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge von Boeing. Betroffen sind die folgenden Verbindungen: Santiago de los Caballeros in der Dominikanischen Republik (ab dem 10. Januar), Tulum in Mexiko (ab dem 11. Januar), Mexiko-Stadt (ab dem 12. Januar) und Armenia in Kolumbien (ab dem 20. Januar). Diese Maßnahme soll es der Airline ermöglichen, ihr Streckennetz effizient zu verwalten, bis die neuen Flugzeuge planmäßig eintreffen.

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Baubeginn für Terminal 3 am Flughafen Shanghai Pudong

Am 20. November 2024 wurde der Baubeginn für Terminal 3 am Shanghai Pudong International Airport verkündet. Das neue Terminal soll eine Kapazität von 50 Millionen Passagieren jährlich bieten und ist Teil der Phase-IV-Erweiterung des Flughafens. Der Bau, der südlich der bestehenden Terminals 1 und 2 sowie des Satellitenterminals stattfinden wird, ist für die Fertigstellung im Jahr 2028 geplant. Mit dem Abschluss der Erweiterung wird der Flughafen insgesamt über drei Terminals und vier Start- und Landebahnen verfügen.

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Oman Air tritt Oneworld-Allianz 2025 bei

Oman Air wird am 30. Juni 2025 offiziell der Luftfahrtallianz Oneworld beitreten. Ursprünglich war ein Beitritt noch für Ende dieses Jahres geplant, jedoch wurde dieser Termin nun auf den Sommer 2025 verschoben. Der Schritt stärkt die globale Vernetzung der Fluggesellschaft und bietet den Passagieren erweiterte Reisemöglichkeiten innerhalb der Allianz.

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Condor streicht Flüge von Rostock-Laage nach Mallorca

Condor hat bekanntgegeben, dass die Flugverbindungen vom Flughafen Rostock-Laage nach Mallorca ab dem Sommerflugplan 2025 nicht mehr angeboten werden. Aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit und einer geringeren Auslastung als erwartet wurden die zwei wöchentlichen Flüge gestrichen. Die Airline reagiert damit auch auf gestiegene Standortkosten in Deutschland und verlagert Kapazitäten. Die Verbindung nach Palma war erst im Sommer 2024 in den Flugplan aufgenommen worden. Eine Stellungnahme des Flughafens Rostock-Laage steht noch aus.

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Wintereinbruch in Frankreich und Deutschland: Starke Schneefälle erwartet

Ein Tiefdruckgebiet hat in Frankreich bereits am Donnerstag für erste Wintereinbrüche gesorgt, die zu erheblichen Beeinträchtigungen führten. Am Flughafen Charles de Gaulle in Paris kam es zu Flugausfällen und Verspätungen, auch der Bahnverkehr war betroffen. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert nun starke Schneefälle für die nächsten Tage in den süddeutschen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, was erneut mit Verkehrsbehinderungen und Verzögerungen verbunden sein könnte.

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USA verhängt Inspektionspflicht für Boeing 787 Höhenleitwerke

Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA plant Inspektionen an den Höhenleitwerken der Boeing 787. Grund dafür sind mögliche Fertigungsfehler, die im August von Boeing gemeldet wurden. Betroffen sind insbesondere fehlerhafte Montagekomponenten, wie der Pivot Pin Lock Ring, die die Stabilität des Höhenleitwerks beeinträchtigen könnten. Die FAA ordnete Inspektionen für 145 in den USA registrierte Dreamliner an. Boeing unterstützt die Maßnahme und stellt sicher, dass die Flugzeuge weiterhin sicher betrieben werden können.

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Tarom überbrückt Kapazitätslücke mit Dan-Air-Wetlease

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air wird zwischen dem 22. November 2024 und dem 13. Januar 2025 für Tarom tägliche Flüge auf der Strecke Bukarest–Madrid übernehmen. Hintergrund ist ein ACMI-Vertrag, mit dem Tarom Kapazitätsengpässe während der Flugzeugwartung überbrückt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen. Beide Airlines betonten, dass Zuverlässigkeit und Sicherheit Priorität haben und die Zusammenarbeit auf eine langfristige Verbesserung der Konnektivität abzielt.

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