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Swan Hellenic erweitert Expeditions-Kreuzfahrten bis 2026

Die britische Reederei Swan Hellenic hat ihr Programm an Expeditions-Kreuzfahrten bis Herbst 2026 vorgestellt und setzt dabei auf exklusive Routen mit Zielen, die bisher noch kein Kreuzfahrtschiff angesteuert hat. Zu den neuen Reisezielen zählen neun Orte weltweit, darunter Hermana in Südafrika und mehrere abgelegene Regionen in Gabun, Angola und Norwegen. Die beiden modernen Schiffe SH Diana und SH Vega, die nur 152 bis 192 Passagiere aufnehmen, zeichnen sich durch hohe Wendigkeit und ihre Fähigkeit aus, entlegene Orte auch in Eiszonen anzufahren. Ein Highlight wird der erstmalige Anlauf von Hermana im November 2025 sein, wo Passagiere Natur- und Tierbeobachtungen, darunter Wale und Pinguine, erwarten. Auch selten angesteuerte Ziele wie die italienische Insel Pantelleria, Nosy Vao in Madagaskar sowie Flussregionen im Amazonas werden in das Angebot aufgenommen. Swan Hellenic fokussiert sich auf Erkundung und Naturerlebnis, abseits gängiger Routen und mit besonderen ökologischen und kulturellen Einblicken für Reisende.

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Neue Kosmetikmarke in der Swiss First Class: Sisley-Produkte erweitern Angebot

Swiss International Air Lines bietet ihren First-Class-Passagieren ab sofort exklusive Pflegeprodukte der französischen Luxusmarke Sisley an. Die erlesenen Kosmetikartikel ergänzen das Premium-Erlebnis an Bord und sind nun sowohl in den Waschräumen als auch in den sogenannten „Amenity Kits“ zu finden. Diese Kits beinhalten die Handcrème „Crème Réparatrice Mains“, die Gesichtscrème „Hydra-Global“ sowie den Augen- und Lippenbalsam „Baume Efficace“. Im Waschraum stehen eine Handcrème und eine Gesichtslotion aus dem Sisley-Sortiment bereit. Alle Produkte sind Teil des regulären Sisley-Portfolios und sollen das luxuriöse Ambiente in der First Class von Swiss unterstreichen. Sisley, ein Pariser Familienunternehmen, ist bekannt für innovative Rezepturen mit hochwertigen Inhaltsstoffen und gilt international als angesehene Marke im Kosmetiksektor. Die Einführung dieser Produkte soll den hohen Anspruch von Swiss an Service und Qualität im Premium-Segment untermauern.

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Tus Airways erhält neuen Mehrheitsinvestor mit Kaufoption auf restliche Anteile

Die zypriotische Fluggesellschaft Tus Airways hat mit den israelischen Unternehmern Ami Cohen und Arnon Englander zwei neue Mehrheitsinvestoren gewonnen. Die beiden Investoren erwarben kürzlich über ihre Firma Logo Jet zusammen 41,6 Prozent der Anteile an der Airline, wodurch ihr Gesamtanteil an Tus Airways auf 75 Prozent stieg. Die verbleibenden Anteile werden weiterhin von Global Knafaim Leasing und dem US-Unternehmer Kenneth Woolley gehalten, die nun jeweils noch 12,5 Prozent besitzen. Laut Global Knafaim haben Cohen und Englander zudem das Recht, bis spätestens März 2028 die restlichen Anteile an Tus Airways zu erwerben. Der Einstieg der Investoren wurde im Oktober 2023 von der zypriotischen Wettbewerbsbehörde genehmigt. Tus Airways setzt auf diese Kapitalerweiterung, um ihre Expansion weiter voranzutreiben und Marktanteile im Mittelmeerraum auszubauen.

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Bulgaria Air und Air Serbia verlängern Wetlease

Die Fluggesellschaften Air Serbia und Bulgaria Air setzen ihre Zusammenarbeit im Rahmen einer ACMI-Vereinbarung fort und planen deren Ausbau. Bulgaria Air stellt Air Serbia derzeit zwei Embraer E190-Flugzeuge im sogenannten Wet-Lease-Verfahren zur Verfügung. Dabei übernimmt die bulgarische Airline neben dem Flugzeug auch die Bereitstellung von Besatzung, Wartung und Versicherung. Diese Vereinbarung ermöglicht es Air Serbia, Kapazitäten kurzfristig zu erhöhen und auf die wachsende Nachfrage zu reagieren, während Bulgaria Air von einer besseren Auslastung ihrer Flugzeuge profitiert. Die Kooperation begann im April 2024 und wird kontinuierlich an den Bedarf angepasst. Air Serbia plant zudem, ihre Flotte langfristig zu erweitern und verfügt derzeit über mehrere Wet-Lease-Partner, um Flexibilität zu gewährleisten. Auch in Zukunft möchte die Fluglinie ihren eigenen Flugzeugbestand aufstocken, um die Abhängigkeit von Wet-Lease-Vereinbarungen schrittweise zu reduzieren.

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Französische Pilotengewerkschaft ruft zu Streik gegen Steuererhöhung auf

Die französische Pilotengewerkschaft SNPL hat ihre Mitglieder für den 14. November 2024 zu einem eintägigen Streik aufgerufen, um gegen eine geplante Erhöhung der Steuer auf Flugtickets zu protestieren. Die französische Regierung plant, die Luftverkehrsabgabe zu verdreifachen, um Mehreinnahmen für den Staatshaushalt zu erzielen. Die Maßnahme soll jährlich etwa eine Milliarde Euro in die Staatskasse spülen und ist Teil des Sparbudgets, mit dem bis 2027 rund 60 Milliarden Euro eingespart werden sollen. Die Gewerkschaft befürchtet jedoch erhebliche Nachteile für die Luftfahrtindustrie im Land, insbesondere für französische Fluggesellschaften wie Air France. Air France reagiert auf den Streikaufruf zurückhaltend und weist darauf hin, dass ein Streik sowohl das Unternehmen als auch die Passagiere treffen könnte. Viele Piloten betrachten den Streikaufruf kritisch, da die Steuerkosten ohnehin an die Passagiere weitergegeben würden. Ähnliche Entwicklungen gibt es auch in Deutschland, wo die Luftverkehrssteuer jüngst um 25 % erhöht wurde. Die deutschen Fluggesellschaften, darunter Ryanair, kritisieren ebenfalls die Belastungen durch Steuern und Gebühren und fordern deren Senkung.

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Croatia Airlines plant deutliche Expansion für Sommer 2025

Die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines will im Jahr 2025 ihr Streckennetz erweitern und ihre Flugfrequenzen erhöhen. Ab Sommer sollen acht neue internationale Routen eingeführt und das Angebot von 28 bisherigen Sommerstrecken beibehalten werden. Dieses Wachstum ist eng an die rechtzeitige Lieferung der neuen Airbus A220-Flugzeuge geknüpft, deren Einsatz es Croatia Airlines ermöglichen soll, effizientere Verbindungen anzubieten. Die Airline erwartet die Auslieferung mehrerer Airbus A220-300-Maschinen bis zur Hauptreisezeit im Sommer und plant, ihre Kapazität durch die neuen Maschinen insgesamt um 57 Prozent zu steigern. Zu den geplanten neuen Verbindungen gehören unter anderem Routen von Zagreb nach Tirana, Berlin und Stockholm sowie von Split nach Istanbul. Auch sollen Verbindungen aus Split nach Oslo und Skopje wieder aufgenommen werden, um die touristischen Ziele Kroatiens international besser zugänglich zu machen. Darüber hinaus ist eine Verlängerung der Betriebszeit der Sommerflüge vorgesehen, welche die Flüge bereits ab Ende März starten und bis Ende Oktober fortgeführt werden lassen. Der kroatische Tourismusverband begrüßt diese Maßnahmen, da sie die Erreichbarkeit Kroatiens in der Vor- und Nachsaison deutlich verbessern und somit ein nachhaltiges Wachstum des Tourismus ermöglichen könnten. Croatia Airlines plant über 17.200 Flüge mit insgesamt mehr als 2 Millionen verfügbaren Sitzplätzen in der kommenden Hochsaison und rechnet damit, durch die neuen Strecken und Flugzeuge zusätzliche Marktanteile in Europa zu gewinnen.

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Air Canada weitet intermodales Reiseangebot in Europa und Asien aus

Air Canada setzt seine Strategie fort, Reisenden kombinierte Flug-, Bahn- und Busreisen zu ermöglichen und hat hierzu in mehreren europäischen Ländern sowie in Südkorea neue Verbindungen eingerichtet. In Zusammenarbeit mit Eisenbahnunternehmen wie der SNCF in Frankreich, der Deutschen Bahn, der SBB in der Schweiz und der ÖBB in Österreich können Fluggäste nahtlose Verbindungen zu zahlreichen Zielen innerhalb dieser Länder buchen. Die Ausweitung auf weitere Länder in Europa und Asien ergänzt das bestehende Angebot von Air Canada, das seit Dezember 2023 bereits in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Österreich besteht. Das Programm soll den Reisenden nicht nur zusätzliche Flexibilität bieten, sondern auch umweltfreundlichere Transportmöglichkeiten. So können die Kunden direkt beim Flugticket-Kauf Zugverbindungen zu Städten wie Nantes, Bordeaux, Marseille, Frankfurt oder Zürich buchen. Außerdem plant Air Canada, seine Kooperationen im Rahmen des „Lufthansa Express Rail“ Programms zu erweitern, um Kunden einen noch besseren Zugang zu europäischen Zielen zu ermöglichen. Mit dieser neuen Option können Passagiere nicht nur Zeit sparen, indem sie durchgehende Tickets buchen und Check-Ins für alle Teilstrecken vorab erledigen, sondern profitieren auch von automatisierten Umbuchungen bei Verspätungen. Air Canada erwartet, dass das kombinierte Flug-Bahn-Angebot nicht nur mehr Reisekomfort bietet, sondern auch den CO₂-Ausstoß im Reiseverkehr reduziert.

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GOL Linhas Aéreas reduziert Schulden um Milliardenbetrag durch Chapter-11-Restrukturierung

Die brasilianische Fluggesellschaft GOL Linhas Aéreas hat eine umfassende Vereinbarung zur finanziellen Neuordnung getroffen, die ihre Schuldenlast erheblich verringern soll. Durch das Insolvenzverfahren nach Chapter 11 in den USA plant das Unternehmen, etwa 2,5 Milliarden US-Dollar an Verbindlichkeiten zu restrukturieren. Ein Großteil dieser Schulden soll durch Eigenkapitalumwandlungen und günstigere Kreditbedingungen abgebaut werden. Die Muttergesellschaft Abra Group, die auch Avianca und Wamos Air umfasst, unterstützt diesen Plan und will bis zu 950 Millionen US-Dollar an neuem Eigenkapital sowie 850 Millionen US-Dollar an Rücknahmeschulden bereitstellen. Von diesen Schulden könnten 250 Millionen US-Dollar bei bestimmten Bedingungen bis 2027 ebenfalls in Eigenkapital umgewandelt werden. Ziel der Restrukturierung ist es, GOLs Finanzlage zu stabilisieren und die Marktposition durch neue Investitionen in die Flotte zu stärken. Insgesamt will das Unternehmen bis zu 1,85 Milliarden US-Dollar an Kapital durch neue, gesicherte Schulden aufnehmen, um die laufenden Verpflichtungen abzudecken und seine Expansionsstrategie zu finanzieren. Die Vereinbarung sieht auch eine Beteiligung der ungesicherten Gläubiger vor, die bis zu 235 Millionen US-Dollar an Eigenkapital erhalten könnten, falls bestimmte finanzielle Ziele erreicht werden. Nach der geplanten Beendigung des Insolvenzverfahrens, voraussichtlich im April 2025, wird GOL mit einer verbesserten Liquidität und einer deutlich reduzierten Schuldenlast aus dem Verfahren hervorgehen, was die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Flexibilität des Unternehmens stärken soll.

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Embraer aktualisiert Prognose für 2024 und erzielt positive Ergebnisse im 3. Quartal

Embraer hat seine Prognose für das Jahr 2024 überarbeitet und erwartet nun eine Auslieferung von 70 bis 73 Flugzeugen im Bereich der kommerziellen Luftfahrt. Dies liegt unter der vorherigen Prognose von 72 bis 80 Flugzeugen. Die Auslieferung von Geschäftsreiseflugzeugen wird jedoch unverändert auf 125 bis 135 Einheiten geschätzt. Trotz dieser Anpassungen bleibt die Umsatzprognose mit 6,0 bis 6,4 Milliarden US-Dollar unverändert. Das Unternehmen rechnet zudem mit einer bereinigten EBIT-Marge zwischen 9,0 und 10,0 % sowie einem freien Cashflow von mindestens 300 Millionen US-Dollar. Im dritten Quartal 2024 konnte Embraer 59 Flugzeuge ausliefern, darunter 41 Geschäftsreiseflugzeuge, 16 Verkehrsflugzeuge und zwei Mehrzweckflugzeuge im Bereich Verteidigung. Dies entspricht einem Anstieg von 26 % im Vergleich zum Vorquartal und einem Anstieg von 37 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand erreichte mit 22,7 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekord. Das Unternehmen profitierte besonders von den Bereichen Executive Aviation und Verteidigung & Sicherheit, die jeweils ein Umsatzwachstum von 65 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten. Das bereinigte EBIT für das dritte Quartal lag bei 297,5 Millionen US-Dollar, was einer Marge von 17,6 % entspricht. Zudem wurde Embraers Kreditrating von Fitch Ratings auf „BBB-“ heraufgestuft, was das Unternehmen nun mit einem stabilen Ausblick im Bereich Investment Grade positioniert.

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Panne bei British Airways: A380-Start nach Miami abgebrochen

Am 6. November 2024 musste ein Airbus A380 von British Airways seinen geplanten Transatlantikflug von London-Heathrow nach Miami kurz nach dem Start abbrechen. Ein technisches Problem mit dem Ölkreislauf eines Triebwerks führte dazu, dass die Piloten entschieden, den Flug vorübergehend abzubrechen. Nach dem Abbruch begannen die Piloten, den überschüssigen Treibstoff über dem Ärmelkanal zu verbrennen, um ein sicheres Zurückkehren zum Flughafen Heathrow zu ermöglichen. Der Flugzeugtyp, der ursprünglich eine schnelle Verbindung nach Miami bieten sollte, kehrte nach etwa 3 Stunden und 20 Minuten in der Luft wieder sicher in London-Heathrow zurück. Laut Berichten von „Flightradar24“ flog die Maschine dabei in mehreren Schleifen, um den Treibstoffabwurf durchzuführen.

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