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Neue Lehrlinge starten am Flughafen Nürnberg

Der Flughafen Nürnberg, einer der größten Arbeitgeber im Nürnberger Norden mit über 4.000 Beschäftigten, begrüßt zum 1. September 2024 eine neue Generation von Lehrlingen. Insgesamt fünf junge Menschen beginnen ihre Karriere am Airport: Eine Kauffrau für Büromanagement, ein angehender Werkfeuerwehrmann sowie drei Servicekaufleute im Luftverkehr. Diese Ausbildungszweige bieten vielfältige berufliche Perspektiven innerhalb der Flughafeninfrastruktur. Geschäftsführer Michael Hupe betont die Bedeutung frischer Ideen in der dynamischen Luftverkehrsbranche und lädt Interessierte ein, sich bereits jetzt für die Ausbildungsplätze im nächsten Jahr zu bewerben.

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Lufthansa und Condor beklagen hohe Standortkosten in Deutschland

Die deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Condor sehen sich durch steigende staatliche Kosten und rigide politische Vorgaben zunehmend im Nachteil gegenüber internationalen Konkurrenten. Condor-Chef Peter Gerber kritisierte bei einer Veranstaltung am Frankfurter Flughafen die Verdopplung der staatlichen Abgaben für Flugsicherung, Sicherheitskontrollen und Luftverkehrsteuer in den letzten vier Jahren auf sieben Milliarden Euro jährlich. Diese Belastungen führten dazu, dass internationale Airlines deutsche Flughäfen zunehmend meiden, was zu einem Rückgang der weltweiten Verbindungen führe. Lufthansas Personalvorstand Michael Niggemann warnte zudem vor den negativen Auswirkungen der EU-Vorgaben zur Beimischung nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF), die ab 2025 in Kraft treten. Die Verpflichtung, zwei Prozent des Treibstoffs aus SAF zu beziehen, stehe im Widerspruch zu den geringen Produktionskapazitäten, was die Kosten weiter in die Höhe treibe und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Airlines im Vergleich zu außereuropäischen Drehkreuzen gefährde.

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Lufthansa warnt vor unerfüllbarer PTL-Quote in der Luftfahrt

Die Lufthansa sieht die von der Politik geforderte Verwendung nachhaltiger Kraftstoffe in der Luftfahrt, insbesondere strombasierter Kraftstoffe (Power-to-Liquid, PTL), als unrealistisch an. Kay Lindemann, Leiter der Konzernpolitik bei Lufthansa, kritisierte in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ die nationale PTL-Quote, die Airlines ab 2030 erfüllen müssen, als unerfüllbar. Grund sei die mangelnde Verfügbarkeit solcher Kraftstoffe, die europaweit derzeit nicht in ausreichendem Maße produziert werden. Lindemann fordert die Bundesregierung auf, ihre nationale Sonderlösung zu überdenken, um unnötige Strafen für die Fluggesellschaften und deren Kunden zu vermeiden.

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Anstieg des Passagieraufkommens bei russischen Fluggesellschaften

Die russischen Fluggesellschaften haben in den ersten sieben Monaten des Jahres 2024 mehr als 63 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einem Anstieg von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die russische Luftfahrtaufsichtsbehörde Rosaviatsia mitteilte. Trotz internationaler Sanktionen und wirtschaftlicher Herausforderungen zeigt die russische Luftfahrtbranche damit eine stabile Entwicklung.

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SAS EuroBonus-Mitglieder können Status-Match bei Star Alliance beantragen

Mitglieder des SAS EuroBonus-Programms mit Gold- oder Silber-Status haben ab sofort die Möglichkeit, ihren Status auf Vielfliegerprogramme ausgewählter Star Alliance-Mitgliedsgesellschaften zu übertragen. Dieses Angebot richtet sich an Kunden in Skandinavien, die von den Treuevorteilen der weltweit größten Luftfahrtallianz profitieren möchten. Zu den teilnehmenden Fluggesellschaften gehören unter anderem Lufthansa, Turkish Airlines und United. Die Aktion läuft bis zum 30. November 2024 und ermöglicht es Vielfliegern, nahtlos den entsprechenden Status bei einer anderen Airline der Star Alliance zu erhalten.

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SAS ist jetzt ein Skyteam-Mitglied

Scandinavian Airlines (SAS) ist am 1. September 2024 der globalen Luftfahrtallianz SkyTeam beigetreten, nachdem sie erfolgreich ihre Restrukturierung nach Chapter 11 abgeschlossen hat. Dieser Beitritt, der mit einem Austritt aus der bisherigen Star Alliance einhergeht, ermöglicht SAS-Kunden den Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk mit über 1.060 Zielen weltweit, insbesondere in Regionen wie Afrika, Lateinamerika und der Karibik. Der Allianzwechsel wird durch eine bedeutende Investition von Air France-KLM unterstützt, die eine 19,9-prozentige Beteiligung an SAS erworben hat. SAS-CEO Anko van der Werff betonte, dass der Beitritt zu SkyTeam eine neue Ära für die Fluggesellschaft einläutet, die das globale Netzwerk stärkt und den Passagieren zusätzlichen Mehrwert bietet.

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Gewerkschaften in Israel rufen zu Streik nach Fund von Geiselleichen auf

Nach dem Fund der Leichen von sechs Geiseln im Gazastreifen hat der israelische Gewerkschaftsdachverband Histadrut für Montag einen landesweiten Proteststreik angekündigt. Der Streik sollte um 06:00 Uhr Ortszeit beginnen und ab 08:00 Uhr auch den internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv betreffen, was zur Einstellung aller Landungen und Abflüge führen wird. Der Gewerkschaftsvorsitzende Alon Bar David erklärte, dass die Tötung der Geiseln in Gaza nicht akzeptabel sei und rief zur schnellen Aushandlung eines Abkommens mit der Hamas auf. Die israelische Armee hatte zuvor die Leichen der Geiseln in einem Tunnel im Süden des Gazastreifens entdeckt. Während das israelische Militär die Hamas für den Tod verantwortlich macht, behauptet ein Sprecher der Hamas, dass die Geiseln durch israelisches Bombardement ums Leben gekommen seien.

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Streik der Grenzbeamten am Flughafen Heathrow wegen Streit um Arbeitszeiten

Am größten britischen Flughafen London-Heathrow haben Grenzbeamte heute einen viertägigen Streik begonnen. Hintergrund ist ein Konflikt zwischen der Gewerkschaft Public and Commercial Services (PCS) und dem Innenministerium über neue Dienstpläne, die seit April 2023 in Kraft sind. Rund 650 Beschäftigte legen die Arbeit nieder, um gegen die als belastend empfundenen Arbeitszeiten zu protestieren. Anschließend planen die Mitarbeiter vom 4. bis 22. September, streng nach Vorschrift zu arbeiten und Überstunden zu verweigern. Der Streik dürfte jedoch keine größeren Auswirkungen auf Reisende haben, da die Grenzkontrollen nur bei der Einreise erfolgen. Die Gewerkschaft fordert mehr Flexibilität bei der Dienstplanung, um das Wohlbefinden der Beschäftigten zu verbessern. Das Innenministerium betont seine Bereitschaft, die Gespräche fortzusetzen und Störungen für Reisende möglichst zu minimieren.

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Qantas: Lohnerhöhungen für Kabinenpersonal nach neuer australischer Gesetzgebung

Nach der Verabschiedung der „Same Job Same Pay“-Gesetzgebung durch die australische Regierung im Dezember 2023 hat Qantas Lohnerhöhungen für sein Kabinenpersonal angekündigt. Diese betreffen sowohl das Kurzstreckenpersonal als auch die internationale Crew. Ab dem 1. November erhalten die Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung, die auf drei Anträgen der Gewerkschaft Flight Attendants Association Australia (FAAA) basiert, die von Qantas unterstützt werden. Für das internationale Kabinenpersonal, das rund 2500 Mitarbeiter umfasst, wurde eine grundsätzliche Einigung über einen neuen Unternehmensvertrag erzielt. Dieser beinhaltet ebenfalls Gehaltserhöhungen und den Zugang zu den neuen A350-1000-Flugzeugen, die im Rahmen des Projekts Sunrise eingesetzt werden sollen. Die Änderungen bedeuten für Qantas zusätzliche Kosten von etwa 60 Millionen Australischen Dollar pro Jahr.

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Charter: Neos bedient wieder Langstreckenflüge ab Bratislava und Ostrava

Die italienische Fluggesellschaft Neos wird in der Wintersaison 2024/25 Charterflüge von der Tschechischen Republik und der Slowakei nach Phuket anbieten.  Zwischen November und März fliegt Neos vier Mal wöchentlich ab Ostrava und sechs Mal ab Bratislava nach Phuket. Für diese Strecken werden Boeing 787-9 Dreamliner eingesetzt. Die Flüge erfolgen im Auftrag eines Reiseveranstalters, wie das Portal Aeroroutes.com berichtet.

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