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Wizz Air senkt Jahresgewinnprognose nach kräftigem Rückgang des Betriebsgewinns

Wizz Air hat ihre Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt, nachdem der Betriebsgewinn im ersten Quartal um 44 Prozent gesenkt wurde. Der Rückgang ist zum Teil auf Probleme mit Triebwerken von Pratt & Whitney und hohe Kosten für Wet-Lease-Verträge zurückzuführen. Vorstandsvorsitzender Jozsef Varadi erklärte, dass die Konkurrenz niedrigere Tarife anbietet, was Wizz Air unter Druck setze. Die neue Prognose für den Nettogewinn liegt bei 350 bis 450 Millionen Euro, was unter der ursprünglichen Schätzung von 500 bis 600 Millionen Euro liegt. Der Betriebsgewinn im ersten Quartal belief sich auf 44,6 Millionen Euro, während Analysten 144,3 Millionen Euro erwartet hatten. Trotz dieser Rückschläge bleibt die Nachfrage nach Flügen stark. Wizz Air plant, ihre Kapazität durch neue Airbus-Flugzeuge auszubauen. Derzeit sind 46 Flugzeuge wegen Triebwerksinspektionen am Boden, was die Kapazität einschränkt. Der Luftfahrtsektor kämpft allgemein mit den Auswirkungen der Pandemie, Verzögerungen bei Boeing und Airbus sowie weiteren Herausforderungen in der Lieferkette.

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Wizz Air verzeichnet Passagierrückgang im Juli 2024

Wizz Air hat im Juli 2024 etwa 5,4 Millionen Passagiere befördert, was einem Rückgang von 1,4 Prozent im Vergleich zum Juli 2023 entspricht. Die Auslastung der Flugzeuge verringerte sich im gleichen Zeitraum von 94,9 Prozent auf 93,8 Prozent. Dieser Rückgang könnte auf saisonale Schwankungen oder veränderte Reisemuster zurückzuführen sein. Trotz des leichten Rückgangs bleibt die Auslastung weiterhin hoch, was auf eine insgesamt starke Nachfrage hinweist.

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Ryanair verzeichnet Passagierwachstum im Juli 2024

Ryanair hat im Juli 2024 etwa 20,2 Millionen Passagiere befördert, was einem Anstieg von acht Prozent im Vergleich zum Juli 2023 entspricht. Die Fluggesellschaft operierte im vergangenen Monat rund 100.500 Flüge, bei denen die Auslastung der Flugzeuge 96 Prozent betrug. Das Wachstum im Passagieraufkommen spiegelt die kontinuierliche Erholung des Reiseverkehrs wider. Die hohe Auslastung der Flüge deutet auf eine starke Nachfrage und effiziente Nutzung der verfügbaren Kapazitäten hin.

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Lufthansa Group streicht Flüge nach Tel Aviv und Beirut

Die Lufthansa Group hat mit sofortiger Wirkung alle Passagier- und Frachtflüge von und nach Tel Aviv bis zum 8. August gestrichen. Dies teilte ein Sprecher der deutschen Fluggesellschaft mit und begründete die Entscheidung mit der aktuellen Entwicklung in der Region. Auch die Flüge nach Beirut wurden bis zum 12. August eingestellt. Bereits in der Nacht zuvor hatte die Lufthansa einen Weiterflug von Zypern nach Tel Aviv aus Sicherheitsgründen abgesagt. Der Flugzeugtyp Airbus A321 war planmäßig von München in Larnaka gelandet, um dann nach Israel weiterzufliegen. Aufgrund der vorübergehenden Sperrung des iranischen Luftraums wurde der Weiterflug jedoch storniert. Die Sicherheitslage im Nahen Osten hat sich weiter verschärft, nachdem der Iran Israel für Angriffe in Teheran verantwortlich gemacht hat und mit Vergeltung droht. Infolgedessen entschieden sich 23 der 190 betroffenen Fluggäste, nicht nach München zurückzukehren und auf Zypern zu bleiben. Die Lufthansa hatte kürzlich eine Zwischenlandung auf der Insel eingeführt, um Übernachtungen der Crew im Spannungsgebiet zu vermeiden. Ein weiterer Flug der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines musste nach Sofia umgeleitet werden.

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Fly2Sky erweitert Flotte um A321-200 und strukturiert Unternehmen neu

Fly2Sky, eine bulgarische ACMI- und Charterspezialistin, hat ihre Flotte um einen Airbus A321-200 erweitert, nur fünf Monate nachdem sie den Betrieb dieses Typs eingestellt hatte. Das 21,45 Jahre alte Flugzeug, das zuvor von Sunclass Airlines betrieben wurde, wurde am 24. Juli von Kemble nach Sofia überführt und anschließend nach Tel Aviv geflogen. Dort wird es bis Ende Oktober im Rahmen eines Wet-Lease-Vertrags von Arkia Israeli Airlines eingesetzt. Die aktuelle Flotte von Fly2Sky besteht nun aus sechs A320-200. Zusätzlich plant die Fluggesellschaft, im August eine weitere A320 und eine A321 sowie im September eine weitere A320 in die Flotte aufzunehmen. In einer Mitteilung an CH-Aviation.com kündigte Fly2Sky auch an, dass sie ihre Rechtsform von einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (LLC) in eine Aktiengesellschaft (JSC) umwandelt, um die Unternehmensstruktur und -organisation zu verbessern. Das Kapital der neuen AG beträgt 441.100 Lewa (244.000 USD), und die Anteile werden weiterhin zwischen ALG Aero Holding (51 %) und Aerovista (49 %) aufgeteilt.

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Bundesheer: Wechsel an der Spitze des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 4

Am 1. August 2024 wurde in der Liechtenstein-Kaserne in Allentsteig das Kommando über das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 (AAB4) an Oberstleutnant Matthias Wimmer übergeben. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte bei der Zeremonie die Kompetenz und Erfahrung Wimmers, der das Kommando von Oberst des Generalstabsdienstes Georg Schiller übernimmt. Wimmer, der 42-jährige neue Kommandant, ist der sechste Bataillonskommandant des AAB4. Oberstleutnant Matthias Wimmer trat im Jahr 2000 als Grundwehrdiener in das Bundesheer ein und hat seitdem zahlreiche Funktionen innerhalb des Bataillons erfüllt. Nach seinem Abschluss an der Theresianischen Militärakademie in der Waffengattung Artillerie im Jahr 2011 sammelte er Erfahrungen als Unteroffizier in verschiedenen Waffengattungen und war zuletzt stellvertretender Kommandant des AAB4 sowie Einsatz- und Planungsoffizier. Wimmer hat zudem an Auslandseinsätzen in Bosnien und Herzegowina sowie im Kosovo teilgenommen. Das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4, stationiert in Allentsteig und Horn, ist für die Informationsbeschaffung der 4. Panzergrenadierbrigade und für weitreichende Feuerunterstützung mit Artillerie verantwortlich. Die modernen technischen Ausrüstungen des Bataillons umfassen elektronische Feuerleitsysteme, Laser-Entfernungsmesser sowie Navigations- und Richtanlagen.

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Swiss setzt Flüge nach Tel Aviv und Beirut aufgrund der Lage im Nahen Osten aus

Swiss International Air Lines (Swiss) hat beschlossen, ihre Flüge von Zürich nach Tel Aviv (LX252) und zurück (LX253) bis einschließlich 8. August 2024 auszusetzen. Auch die Verbindungen nach Beirut bleiben bis zum 12. August eingestellt. Diese Entscheidung erfolgte nach einer sorgfältigen Prüfung der Sicherheitslage im Nahen Osten. Swiss steht in engem Kontakt mit ihren Mitarbeitern in Tel Aviv und bietet ihnen die Möglichkeit, das Land zu verlassen. Die Fluggesellschaft bedauert die Unannehmlichkeiten für die Passagiere, betont jedoch, dass die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen oberste Priorität hat. Betroffene Fluggäste werden kontaktiert und erhalten die Möglichkeit, ihre Flüge kostenlos umzubuchen oder den Ticketpreis vollständig erstattet zu bekommen. Swiss beobachtet die Situation im Nahen Osten kontinuierlich und steht in engem Austausch mit den zuständigen Behörden.

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Erster Klagenfurt Airport Night Run: Sportevent für den guten Zweck

Am 7. September 2024 wird am Flughafen Klagenfurt der erste „Klagenfurt Airport Night Run“ stattfinden, organisiert in Zusammenarbeit mit der Initiative „Kärnten Bewegen“ und Antenne Kärnten. Ab 21:00 Uhr haben Teilnehmer die Möglichkeit, auf der beleuchteten Start- und Landebahn des Flughafens eine Strecke von 5,5 km zu laufen oder zu gehen. Das Event bietet ein einmaliges Erlebnis und ist für Läufer aller Alters- und Leistungsgruppen geeignet. Die erzielten Einnahmen werden an die Organisation Rainbows Kärnten gespendet, die Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Das Event ist Teil der Initiative „Gesundheit erhalten. Kärnten bewegen“, die von der Gesundheitsreferentin des Landes Kärnten, Beate Prettner, ins Leben gerufen wurde, um die Bevölkerung zu mehr Bewegung zu motivieren. Neben der Laufveranstaltung wird es eine After Run Party geben, und Preise werden per Tombola verlost. Das Nenngeld beträgt 27 Euro, und die ersten 500 Anmeldungen erhalten ein Geschenkpaket.

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Handgepäckscanner in der EU: Auswirkungen auf Flughäfen und Passagiere

Die Einführung neuer Beschränkungen für Handgepäckscanner in der EU ab dem 1. September 2024 könnte erhebliche betriebliche und finanzielle Belastungen für Flughäfen verursachen. Die Änderungen betreffen die C3-Scanner, die es bisher ermöglichten, Flüssigkeiten ohne Einschränkungen im Handgepäck zu transportieren. Zukünftig wird eine Begrenzung auf 100 ml für einzelne Flüssigkeitsbehälter eingeführt, was den Hauptvorteil dieser Spitzentechnologie zunichtemacht und den Passagierdurchsatz an den Sicherheitskontrollstellen verringert. Dies erfordert zusätzliche personelle und infrastrukturelle Maßnahmen. Flughäfen, die bereits in die teuren C3-Scanner investiert haben, sehen sich nun benachteiligt. Die Anschaffung und der Betrieb dieser Geräte sind deutlich kostspieliger als herkömmliche Röntgenprüfgeräte. ACI EUROPE kritisiert die plötzliche Änderung der EU-Richtlinien und fordert die Europäische Kommission auf, einen klaren Fahrplan zur Aufhebung der Beschränkungen zu entwickeln, um das Vertrauen in das EU-Zertifizierungssystem wiederherzustellen und die betrieblichen Auswirkungen zu minimieren.

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