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Boeing meldet deutlichen Verlust im ersten Halbjahr 2024

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 einen negativen freien Cashflow (FCF) von über 8 Milliarden USD, bedingt durch anhaltende Qualitäts- und Sicherheitsprobleme. Im zweiten Quartal wurden nur 92 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert, ein Rückgang von 32 % im Vergleich zum Vorjahr. Dadurch sanken die Einnahmen in diesem Zeitraum um 15 % auf 16,8 Milliarden USD. Boeing beendete das Quartal mit einem Nettoverlust von 1,4 Milliarden USD. Trotz dieser Herausforderungen kündigte Boeing Pläne zur Produktionssteigerung der Modelle 737 MAX und 787 an und arbeitet an Verbesserungen im Qualitätsmanagement. Eine Vereinbarung zur Übernahme von Spirit AeroSystems wurde ebenfalls abgeschlossen.

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Nigerianische Regierung verhängt Flugverbot für Arik Air

Die nigerianische Regierung hat der zweitgrößten Fluggesellschaft des Landes, Arik Air, ein Flugverbot auferlegt. Grund sind laufende Rechtsstreitigkeiten zwischen der Airline und mehreren Gläubigern, darunter Atlas Petroleum International und die Asset Management Corporation of Nigeria (AMCON). Die Maßnahme betrifft alle Flüge der Airline, was zur Streichung zahlreicher Verbindungen und zur Strandung von Passagieren führte. Das Unternehmen bezeichnete das Verbot als „katastrophal und ungerecht“ und kritisierte die Regierung, die laufenden Gerichtsverfahren zu untergraben. Arik Air kämpft seit längerem mit finanziellen Problemen und ist nun gezwungen, seine Flotte von 14 Flugzeugen am Boden zu lassen. Die nigerianische Flughafenbehörde (FAAN) arbeitet daran, betroffene Passagiere auf andere Fluggesellschaften umzubuchen, um die Auswirkungen auf den Flugverkehr zu minimieren. Die Airline plant rechtliche Schritte gegen das Flugverbot.

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Philippine Airlines plant große Flugzeugbestellung zur Flottenerweiterung

Philippine Airlines erwägt eine umfangreiche Flugzeugbestellung, um der erwarteten steigenden Nachfrage gerecht zu werden. CEO Stanley Ng erklärte, dass Studien für eine Bestellung von etwa 75 Flugzeugen laufen. Zusammen mit den bereits bestehenden Aufträgen könnte der Gesamtauftragsbestand der Fluggesellschaft somit auf etwa 100 Maschinen anwachsen. Derzeit hat PAL Bestellungen für dreizehn Airbus A321-200N und neun A350-1000 aufgegeben, deren Auslieferung Mitte 2026 beziehungsweise in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 beginnen soll. Zusätzlich verhandelt die Airline mit Finanzinstituten über Kredite in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar, um Optionen für drei weitere A350-1000 zu finanzieren. Diese zusätzlichen Flugzeuge sollen als „Puffer“ dienen, um auf zukünftiges Wachstum vorbereitet zu sein. Derzeit bedient Philippine Airlines 72 Flughäfen in 21 Ländern mit einer Flotte von 80 Flugzeugen, darunter Modelle von Airbus, Boeing und De Havilland.

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Prüfung der Fusion zwischen Alaska Airlines und Hawaiian Airlines verlängert

Alaska Airlines und Hawaiian Airlines haben gemeinsam mit dem US-Justizministerium (DOJ) eine Verlängerung der Prüfungsfrist für ihre geplante Fusion bis zum 15. August vereinbart. Die ursprünglich bis zum 5. August 2025 gesetzte Frist wurde verlängert, um weitere Details des Zusammenschlusses, der auf 1,9 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, zu prüfen. Im Rahmen des Deals übernimmt die Alaska Air Group 900 Millionen US-Dollar Schulden von Hawaiian Airlines. Trotz der Fusion werden beide Fluggesellschaften weiterhin unter ihren eigenen Marken operieren und getrennte Betriebszertifikate behalten, bis sie von der Federal Aviation Administration (FAA) zu einem einzigen Zertifikat zusammengeführt werden. Dies soll den Kunden weiterhin Wahlmöglichkeiten bieten und integrierte Treueprogramme und Kundenservices sicherstellen.

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American Airlines reaktiviert geparkte Embraer ERJ 145-Flotte

American Airlines hat begonnen, ihre geparkte Flotte von Embraer ERJ 145-Flugzeugen, die seit der Pandemie in der Wüste von Arizona abgestellt waren, wieder in Betrieb zu nehmen. Die Flugzeuge gehören zur Tochtergesellschaft Piedmont Airlines und werden schrittweise bis Februar 2025 reaktiviert. Jeden Monat sollen zwei der Flugzeuge den Pinal Airpark in Marana verlassen, wodurch die Flotte von Piedmont auf insgesamt 70 Maschinen anwächst. Der Mangel an Piloten nach der Pandemie verzögerte zunächst die Wiederinbetriebnahme der Maschinen, doch nun kann die steigende Nachfrage im regionalen Flugverkehr besser bedient werden.

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DAT erwirbt zwei ATR72-500

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport hat dem Leasinggeber Nordic Aviation Capital zwei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-500 abgekauft. Allerdings soll nur eine der beiden Maschinen als Ersatz für die in die Jahre gekommenen ATR42 sorgen, denn die zweite Einheit will DAT laut einem Bericht des lokalen Portals Check-in.dk als Ersatzteilspender verwenden. Danish Air Transport ist eine dänische Regionalfluggesellschaft. In Deutschland steuert man unter anderem die Ziele Saarbrücken und Berlin an.

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American Airlines fliegt doch nicht nach Tampa

Die Fluggesellschaft American Airlines hat angekündigt, dass sie die Strecke Los Angeles-Tampa nicht mehr bedienen wird. Die Wiederaufnahme war für den 19. Dezember geplant. Die amerikanische Fluggesellschaft American Airlines hat die Streichung der Strecke Los Angeles-Tampa bestätigt. Die Strecke hätte ab dem 19. Dezember bedient werden sollen, doch dieser Plan wurde nun abgesagt, so das Portal Aero Routes.

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Croatia Airlines meldet Verlust im ersten Halbjahr 2024

Croatia Airlines hat im ersten Halbjahr 2024 einen Nettoverlust von 9,5 Millionen Euro verzeichnet, was hauptsächlich auf gestiegene Kosten durch die Umstellung auf die neue Airbus A220-Flotte und kurzfristige Wet-Leases zurückzuführen ist. Diese Verluste stehen im Gegensatz zu einem Gewinn von 1,7 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Obwohl die Einnahmen von 112,8 Millionen Euro auf 116,3 Millionen Euro gestiegen sind, erhöhten sich die Ausgaben um 14% auf 125,7 Millionen Euro. Trotz der finanziellen Herausforderungen zeigt sich das Unternehmen optimistisch, dass die Einführung der A220-Flotte die zukünftige Geschäftsentwicklung positiv beeinflussen wird. Croatia Airlines transportierte in der ersten Jahreshälfte 814.553 Passagiere, was einem Anstieg von 5,3 % gegenüber 2023 entspricht, jedoch 15,2 % unter dem Niveau von 2019 liegt. Die durchschnittliche Kabinenauslastung lag bei 62,3 %, wobei internationale Flüge einen Rückgang verzeichneten, während Inlandsflüge eine höhere Auslastung erreichten.

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Türkei verzeichnet deutlichen Anstieg der Besucherzahlen und Tourismuseinnahmen

Die Türkei konnte im ersten Halbjahr 2024 einen starken Zuwachs im Tourismus verzeichnen. Insgesamt besuchten 26,1 Millionen Gäste das Land, was einem Anstieg von 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Einnahmen aus dem Tourismus stiegen um 9,3 Prozent auf 23,7 Milliarden US-Dollar. Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy zeigte sich zuversichtlich, das Jahresziel von 60 Millionen Besuchern und 60 Milliarden Dollar Umsatz zu erreichen. Besonders stark war der Zuwachs aus den Hauptquellmärkten Russland, Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Die Anzahl deutscher Touristen stieg um neun Prozent auf über 2,5 Millionen. Ein gesteigertes Interesse zeigte sich auch an kulturellen Attraktionen des Landes; die Besucherzahlen in Museen und historischen Stätten stiegen um zwölf Prozent auf 14 Millionen. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehörten Ephesus, das Mevlana-Museum, Hierapolis und Pamukkale sowie die Region Kappadokien.

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Lufthansa storniert Flug nach Tel Aviv aufgrund verschärfter Sicherheitslage

Die Lufthansa hat in der Nacht einen geplanten Weiterflug von Larnaca, Zypern, nach Tel Aviv aus Sicherheitsgründen abgesagt. Der Flug war ursprünglich von München nach Larnaca geflogen, um anschließend mit einer neuen Crew nach Israel weiterzufliegen. Aufgrund der vorübergehenden Sperrung des iranischen Luftraums und der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten entschied die Lufthansa, den Flug nicht durchzuführen. Die Situation in der Region hat sich nach der Tötung zweier prominenter Gegner Israels verschärft, was zu Drohungen aus dem Iran führte. Der betroffene Lufthansa-Flug hatte 190 Passagiere an Bord, von denen 23 entschieden, auf Zypern zu bleiben, statt nach München zurückzufliegen. In einem weiteren Zwischenfall musste ein Flug der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines nach Sofia umgeleitet werden. Aktuell gibt es keine weiteren Einschränkungen im Flugbetrieb nach Tel Aviv.

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