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„Urlaub am Bauernhof“ über stabile Buchungslage erfreut

Der Landesverband „Urlaub am Bauernhof“ in Kärnten hat seinen neuen Katalog und ein begleitendes Magazin veröffentlicht. Unter dem Motto „Eine heile Welt, die eine ganze Weile hält“ bietet der Katalog mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren eine detaillierte Übersicht über 465 Mitgliedsbetriebe und 218 Almhütten. Die Neuerung besteht in einem zusätzlichen Magazin im A3-Format, das Gäste mit abwechslungsreichen Geschichten und praktischen Tipps durch die Jahreszeiten begleiten soll. Laut Edith Sabath Kerschbaumer, Geschäftsführerin des Verbandes, nutzen sie den Katalog als wichtiges Marketinginstrument, um die Sichtbarkeit des Angebots zu erhöhen und neue Zielgruppen zu erreichen. Trotz des Trends zur Digitalisierung bleiben Printprodukte von großer Bedeutung. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 80% der befragten Vermieter mit der diesjährigen Sommersaison zufrieden sind. Die Nachfrage für den Herbst 2024 sieht stabil aus, wobei kurzfristige Buchungen zunehmen. Gäste legen großen Wert auf bäuerliche Aktivitäten und authentische Erlebnisse. Nachhaltigkeit gewinnt ebenfalls an Bedeutung. Der Durchschnitt der Aufenthaltsdauer hat sich auf über 7 Nächte erhöht, und der Anteil an Stammgästen bleibt hoch. Online-Buchungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, mit einem Umsatz von 2,5 Millionen Euro bis Juli 2024. Die 465 Mitgliedsbetriebe bieten insgesamt etwa 5.200 Betten und verzeichnen jährlich rund 780.000 Nächtigungen. Die Gäste kommen aus 48 Nationen, wobei Deutschland und Österreich die Hauptquellen darstellen. Der Verband kann jährlich etwa 20 neue Mitgliedsbetriebe gewinnen und erzielt eine Wertschöpfung von über 76 Millionen Euro.

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Leipzig-Vorfall: ADV kritisiert Klimakleber scharf

In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2024 haben Aktivisten der Gruppierung „Letzte Generation“ das Gelände des Flughafens Leipzig/Halle unerlaubt betreten. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel verurteilte die Aktion als „kriminelle und rücksichtslose Handlung“ und warf den Aktivisten vor, gezielt die Sommerpause auszunutzen, um mediale Aufmerksamkeit zu erlangen. Beisel betonte, dass die Flughafenbetreiber über umfassende Sicherheitskonzepte verfügen, die in diesem Vorfall erfolgreich funktionierten. Laut Beisel ging es den Eindringlingen nicht um eine sinnvolle Debatte über Klimaschutz, da sie Gesprächsangebote abgelehnt hätten. Stattdessen bezeichnete er die Aktivisten als Straftäter, die durch ihre Aktionen das Versammlungsrecht missbrauchen. Die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen, einschließlich der Alarm- und Detektionssysteme, haben die Gefahr für Mitarbeiter und die Eindringlinge selbst wirksam abgewehrt. Die Polizei und die Flugsicherung arbeiteten schnell und effizient zusammen, um den Vorfall zu bewältigen, was laut Beisel die Funktionsfähigkeit der Sicherheitsmaßnahmen unter Beweis stellt.

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Tipps für einen sanften Übergang vom Urlaub zurück in den Alltag

Nach dem Urlaub kehrt oft schnell der Stress zurück, insbesondere durch eine hohe Arbeitslast und unerledigte Aufgaben. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ bietet hilfreiche Tipps, um das Erholungsgefühl langfristig zu bewahren. Eine effektive Strategie ist, bereits vor der Abreise eine Urlaubsvertretung zu benennen oder die Abwesenheitsnotiz in den Kommunikationskanälen länger aktiv zu lassen. Zudem kann es nützlich sein, nicht sofort am Montag wieder zur Arbeit zu gehen, sondern ein paar Tage zur Erholung zu Hause zu bleiben. Freizeitaktivitäten können ebenfalls zur Stressreduktion beitragen. Statt ein überladenes Programm zu verfolgen, sollte man versuchen, sich bewusst Zeit zur Entspannung zu nehmen. Kleine tägliche Auszeiten, wie eine Tasse Kaffee im Lieblingssessel, können helfen, den Alltag weniger belastend zu gestalten. Psychologen empfehlen zudem, die Arbeit nicht als Feind des Urlaubs zu betrachten, sondern positive Aspekte des Berufslebens zu erkennen. Eine ausgewogene Work-Life-Balance sollte nicht nur Erholung, sondern auch die positiven Seiten der Arbeit berücksichtigen.

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Regional Express Holdings: Insolvenz und Stellenabbau bei australischer Fluggesellschaft

Die australische Fluggesellschaft Regional Express Holdings (Rex) hat nach der Anmeldung einer freiwilligen Insolvenz angekündigt, Hunderte von Arbeitsplätzen abzubauen. Insgesamt sollen 360 Stellen bei der Tochtergesellschaft, die die Boeing 737-Flüge betreibt, gestrichen werden. Zusätzlich werden 250 weitere Arbeitsplätze in anderen Bereichen abgebaut. Trotz dieser Einschnitte plant Rex, den Betrieb der Regionalflüge mit der Saab-340-Flotte fortzusetzen. Die Fluggesellschaft, die ursprünglich nur regionale Strecken bediente, hatte 2021 begonnen, auf den stark umkämpften Strecken zwischen Sydney, Brisbane und Melbourne zu operieren. Doch Rex konnte sich gegen die etablierten Marktführer Qantas Airways und Virgin Australia nicht durchsetzen, die über 90 Prozent des Marktes kontrollieren. Als Insolvenzverwalter wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young eingesetzt.

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AUA-Trestl zu China Eastern: „Wenn Wettbewerb, dann mit gleichen Spießen“

Kürzlich wurde bekannt, dass China Eastern Airlines seitens der Republik Österreich keine Verkehrsrechte für die geplante Route zwischen Shanghai und Wien erhalten hat. Dabei soll Austrian Airlines interveniert haben, berichten einige Medien. Offensichtlich will sich die AUA nicht dem Wettbewerb stellen, denn das chinesische Luftfahrtunternehmen darf – im Gegensatz zu Austrian Airlines – den russischen Luftraum nutzen und profitiert somit von deutlich kürzeren Flugrouten. Das wirkt sich vorteilhaft auf die Betriebskosten aus. Genau damit scheint man bei Austrian Airlines ein Problem zu haben und will sich seitens der österreichischen Bundesregierung protegieren lassen. Die Folge daraus: China Eastern Airlines hat – zumindest vorläufig – keine Verkehrsrechte erhalten. Auf Nachfrage sagte AUA-Chief Commercial Officer Michael Trestl, dass das China-Geschäft derzeit generell nicht nach den Erwartungen verlaufen würde. Es würden weniger Geschäftsreisende und Touristen in das Reich der Mitte fliegen und auch erheblich weniger chinesische Touristen nach Europa kommen. Er räumt ein, dass sich die Nichtnutzbarkeit des russischen Luftraums für Austrian Airlines nachteilig auswirkt, da man längere Flugrouten fliegen muss und daher höhere Kosten habe. „Wenn Wettbewerb dann aber mit gleichen Spießen“, war der einzige Kommentar auf die Frage warum Austrian Airlines beim Verkehrsministerium derartig interveniert hat, dass China Eastern Airlines vorläufige die Streckenrechte verweigert wurden.

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AUA denkt über zwölften Dreamliner nach

Die schleppend verlaufenden, jedoch dann zu einem Abschluss gebrachten KV-Verhandlungen, sollen Austrian Airlines einen Schaden von etwa 35 Millionen Euro gebracht haben. Nun wurde auch bekannt, dass die Dreamliner-Flotte eigentlich auf 13 Maschinen hätte ausgebaut werden sollen. Firmenchefin Annette Mann betonte, dass sich dies zwar nachteilig auf das Halbjahresergebnis, das tiefrot ausgefallen ist, ausgewirkt habe, jedoch wäre es ein einmaliger Effekt. Man hake das Thema nun ab, denn es wäre mit der Gewerkschaft eine dreijährige Friedenspflicht vereinbart worden. Gleichzeitig übte die AUA-Generaldirektoren erhebliche Kritik an den Standortkosten in Österreich. Die Inflation wäre deutlich höher als in anderen europäischen Staaten, was steigende Lohnkosten zur Folge habe. Die Ticketpreise würden derzeit mehr oder weniger stagnieren und wären nicht in jenem Ausmaß gestiegen wie geplant. Dennoch hatten die KV-Verhandlungen Folgen, denn eigentlich hätte die Langstreckenflotte künftig aus 13 Boeing 787-9 bestehen sollen. Zwei Maschinen wären „eingespart“ worden. Aber: Man überlegt derzeit, ob nun doch Dreamliner Nummer 12 zur geplanten Flotte stoßen soll. Diesbezüglich habe man noch keine Entscheidung getroffen. Fix wären mal 11 Flugzeuge dieses Typs, so Mann.

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Delta Air Lines: IT-Ausfall verursacht Schäden in Millionenhöhe

Ein IT-Ausfall infolge eines fehlerhaften Updates der Sicherheitsfirma Crowdstrike hat Delta Airlines erheblichen finanziellen Schaden zugefügt. Die US-Fluggesellschaft gibt an, durch die Störungen einen Verlust von einer halben Milliarde Dollar erlitten zu haben. Delta-CEO Ed Bastian kündigte rechtliche Schritte an, um die Kosten von Crowdstrike und Microsoft zurückzufordern. Der Vorfall, der am 19. Juli begann, führte dazu, dass Delta 40.000 Server manuell neu starten musste. Andere Airlines, die ebenfalls betroffen waren, konnten ihre Systeme schneller wiederherstellen. Delta plant nun, seine IT-Systeme zu überarbeiten, um zukünftige Ausfälle zu vermeiden.

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Passagierzahlen an deutschen Flughäfen im ersten Halbjahr 2024 gestiegen

Im ersten Halbjahr 2024 verzeichneten die großen deutschen Flughäfen 90,8 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Dies berichtet das Statistische Bundesamt. Trotz des Zuwachses liegen die Zahlen noch 14,6 Prozent unter dem Niveau von 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie. Die Ticketpreise sind um 3,1 Prozent gesunken. Spanien bleibt das beliebteste Reiseziel mit 2,9 Millionen Fluggästen, gefolgt von der Türkei (2,0 Millionen) und Italien (1,3 Millionen). Italien verzeichnete das stärkste Wachstum (+11,9 Prozent). Die Türkei konnte im Vergleich zu 2019 ein Wachstum von 20 Prozent verzeichnen, während Spanien und Italien Rückgänge aufwiesen.

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Leipzig/Halle: DHL verlängert Vertrag bis 2053

Die Mitteldeutsche Flughafen AG und DHL, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post, haben ihren Vertrag für das Frachtzentrum am Flughafen Leipzig/Halle vorzeitig bis 2053 verlängert. Die Vereinbarung sichert dem Standort langfristige Investitionen und höhere Entgelte von DHL. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer begrüßte die Verlängerung als wichtige Entscheidung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Trotz der höheren Kosten sieht DHL-Vorstand Tobias Meyer die Vereinbarung als wirtschaftlich tragfähig an. Die Vertragsdetails, einschließlich der Erhöhung der Nachtflugkomponente, bleiben größtenteils vertraulich. Kritiker bemängeln die mangelnde Transparenz und befürchten fortgesetzte finanzielle Belastungen für den Staatshaushalt.

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JetBlue verschiebt Flugzeuglieferungen zur Kostensenkung

JetBlue hat im Rahmen der Bekanntgabe ihrer Ergebnisse für das zweite Quartal 2024 eine strategische Anpassung zur Verbesserung der Liquidität und Profitabilität angekündigt.  Die US-amerikanische Fluggesellschaft plant, die Auslieferung von 44 Airbus A321neo von den Jahren 2025 bis 2029 auf das Jahr 2030 und darüber hinaus zu verschieben. Diese Maßnahme soll helfen, die finanziellen Reserven zu stärken und eine nachhaltige Profitabilität zu erreichen.

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