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Zwei Airbus A340 nach Iran umgeleitet – Verstoß gegen US-Sanktionen vermutet

Zwei Airbus A340, die der gambischen Leasinggesellschaft Macka Invest gehören, wurden laut einem Bericht von vz.lt nach Iran umgeleitet, anstatt ihre vorgesehenen Ziele Sri Lanka und Philippinen zu erreichen. Die Flugzeuge starteten Ende Februar in Šiauliai, Litauen, und schalteten beim Einflug in den iranischen Luftraum ihre Transponder aus. Eines der Flugzeuge landete auf dem Teheraner Flughafen Mehrabad, das andere auf dem Flughafen Konarak in Chabahar. Dieses Manöver ermöglichte es Mahan Air, einem iranischen Luftfahrtunternehmen, die Flugzeuge zu übernehmen, was gegen die US-Sanktionen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm verstößt. Ein drittes Flugzeug von Macka Invest wurde in Šiauliai gegroundet, da es Ersatzteile geladen hatte. Aurelija Kuezada, Direktor des Flughafens Šiauliai, erklärte, dass das Flugzeug zurückgehalten wurde, um eine mögliche Landung im Iran zu verhindern. Oro Navigacija, die staatliche litauische Flugsicherung, betonte, dass die Flugzeuge keinen Verdacht erregten und dass ihre Bewegungen außerhalb Litauens in die Zuständigkeit anderer Länder fielen.

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Niederländischer Tourist wegen Rauchens an Bord auf Kos verhaftet

Ein 25-jähriger niederländischer Tourist wurde am Flughafen Kos verhaftet, nachdem er während eines Transavia-Fluges beim Rauchen einer elektronischen Zigarette erwischt worden war. Der Vorfall ereignete sich auf dem Flug zur griechischen Insel, wie ein Transavia-Sprecher bestätigte. Der Mann wurde wiederholt ermahnt, das Rauchen einzustellen. Ein Sprecher von Transavia betonte, dass das Rauchen an Bord, einschließlich elektronischer Zigaretten, strikt verboten sei, da es die Sicherheit der Passagiere gefährde. Nach der Landung in Kos wurde der Mann den örtlichen Behörden übergeben. Das Rauchen von Zigaretten, einschließlich elektronischer Varianten, ist seit den 1990er Jahren in Flugzeugen verboten, um Sicherheitsrisiken wie Brandgefahr zu vermeiden. Ein Transavia-Sprecher erklärte, dass der Rauchalarm in solchen Fällen auslösen könne, was gefährlich sei und daher streng verboten bleibe. Der Vorfall auf dem Flug nach Kos ist selten. Der Transavia-Sprecher erklärte, dass solche Berichte ungewöhnlich seien, da die meisten Passagiere wissen, dass Rauchen an Bord nicht erlaubt ist. Die Besatzung sei darauf geschult, schnell zu reagieren und solche Situationen zu bewältigen. Das Rauchen an Bord kann zu Geldstrafen und strafrechtlicher Verfolgung führen. In vielen Ländern, darunter auch Griechenland, können Verstöße mit hohen Geldstrafen geahndet werden. Ob der niederländische Tourist eine solche Strafe zahlen muss, ist derzeit unklar. Er wurde inzwischen freigelassen. Die griechische Polizei auf Kos war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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Zahlreiche Flugausfälle bei SAS wegen technischer Probleme und Krankheit von Crews

Die Fluggesellschaft SAS musste in den letzten Tagen rund zehn Flüge streichen, was Hunderte von Passagieren betraf. Ursache waren technische Probleme und krankheitsbedingte Ausfälle der Mitarbeiter. Unter den Betroffenen war auch die Familie von Anders Kringstad, die am Flughafen Værnes in Trondheim erhebliche Schwierigkeiten hatte, nachdem ihr Flug nach Alicante gestrichen wurde. Dies zwang sie zu einer kostspieligen Umbuchung auf Norwegian, wodurch sich ihr Urlaub in Spanien verkürzte. Zu den annullierten Flügen gehörten Verbindungen nach Athen, Zürich, Tromsø, Bergen und Ålesund. Bereits zuvor waren Flüge nach Alicante, Larnaca, Bodø, Chania und Reykjavik gestrichen worden. SAS bemüht sich, die betroffenen Passagiere auf andere Fluggesellschaften umzubuchen und gegebenenfalls Hotelunterkünfte zu organisieren. Viele Passagiere warten jedoch weiterhin auf Unterstützung. Zusätzlich musste ein SAS-Flugzeug auf dem Weg von Gardermoen nach Longyearbyen nach einem Vogelschlag nach Oslo zurückkehren. Diese Rückkehr erforderte eine Inspektion und führte zu weiteren Verzögerungen.

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Technischer Defekt zwingt KLM-Flug zur Umkehr nach Amsterdam

Eine Boeing 777-200 der KLM, registriert als PH-BQB, musste am Samstagnachmittag zum Amsterdamer Flughafen Schiphol zurückkehren, nachdem während des Fluges ein technisches Problem aufgetreten war. Der Flug KL705 nach Rio de Janeiro war etwa 40 Minuten in der Luft, als die Maschine über Belgien umkehrte. KLM und die niederländische Flugsicherung versicherten, dass die Sicherheit der Passagiere zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Aus Sicherheitsgründen ließ das Flugzeug seinen Treibstoff über der Nordsee ab, bevor es sicher in Schiphol landete. Rettungsdienste standen vorsorglich bereit. Die Passagiere wurden anschließend in eine Boeing 777-300ER mit der Registrierung PH-BVW umgeladen und konnten ihre Reise nach Rio de Janeiro mit einer Verzögerung von viereinhalb Stunden fortsetzen.

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Corendon Airlines bietet Vorabend-Check-in in Düsseldorf und Köln/Bonn an

Passagiere, die von den Flughäfen Düsseldorf (DUS) und Köln/Bonn (CGN) aus fliegen, können sich auf eine stressfreiere Reisevorbereitung freuen. Corendon Airlines bietet vom 1. Juli bis 27. Oktober 2024 erneut den praktischen Vorabend-Check-in an. Zwischen 18 und 20 Uhr können Reisende ihr Gepäck bereits am Abfertigungsschalter aufgeben. Dieser Service reduziert die Wartezeit am Abreisetag erheblich und ermöglicht einen entspannten Start in den Urlaub. Die Gebühr für den Vorabend-Check-in beträgt fünf Euro. In Düsseldorf ist das Einchecken für Flüge bis 8 Uhr des nächsten Tages möglich, in Köln/Bonn bis 10 Uhr. Familien können ebenfalls von diesem Angebot profitieren, indem ein Erwachsener die Gepäckaufgabe für alle Reisenden übernimmt. Corendon Airlines fliegt in der aktuellen Sommersaison von insgesamt 20 deutschen Flughäfen ab, was mehr Verbindungen als jede andere Fluggesellschaft ermöglicht. Besonders ab Düsseldorf und Köln/Bonn gibt es über 100 Flüge pro Woche zu beliebten Urlaubszielen rund um das Mittelmeer wie Türkei, Griechenland, Ägypten sowie zu den Kanaren und Marokko.

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EasyJet-Flug von Glasgow nach Faro durch störende Passagiere erheblich verspätet

Am vergangenen Donnerstag, den 20. Juni 2024, wurde der Easyjet-Flug U2 3163 von Glasgow nach Faro um etwa zweieinhalb Stunden verzögert, nachdem 26 Männer aufgrund ihres störenden Verhaltens aus dem Flugzeug entfernt wurden. Der Airbus A320 mit der Registrierung G-EZTN sollte ursprünglich um 16:25 Uhr starten, doch die Situation erforderte das Eingreifen der Polizei. Ein Sprecher von Easyjet erklärte, dass die Gruppe wegen ihres Verhaltens vom Boarding ausgeschlossen wurde. Dabei betonte er, dass die Sicherheit und das Wohlbefinden der Passagiere höchste Priorität hätten. Solche Vorfälle seien selten, würden aber sehr ernst genommen. Die schottische Polizei bestätigte ihr Eingreifen, stellte jedoch klar, dass keine strafbaren Handlungen vorlagen. Unklar ist, ob die Männer zu einem Junggesellenabschied gehörten, ein häufiger Anlass für Störungen unter Touristen, die nach Albufeira reisen. Die Stadtverwaltung vor Ort hat kürzlich ihre wachsende Frustration über derartige Zwischenfälle geäußert und auf eine zunehmende Intoleranz gegenüber störendem Verhalten hingewiesen.

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Kapitän stirbt im Flug: Sky Vision Airlines landet Airbus sicher in Dschidda

Ein tragischer Vorfall erschüttert die Luftfahrt: Während eines Fluges von Kairo nach Ta’if ist der Kapitän der ägyptischen Chartergesellschaft Sky Vision Airlines plötzlich verstorben. Der Erste Offizier übernahm die Kontrolle über den Airbus A320 und führte eine Notlandung am Flughafen Dschidda in Saudi-Arabien durch. Die Crew informierte die Passagiere über den Vorfall und sorgte für deren Sicherheit. Medienberichten zufolge ereignete sich der Vorfall über dem Roten Meer, als der Kapitän unerwartet verstarb. Die genauen Umstände seines Todes sind noch Gegenstand von Untersuchungen. Sky Vision Airlines und die ägyptische Luftfahrtbehörde arbeiten eng mit den saudischen Behörden zusammen, um den Vorfall zu klären und mögliche Konsequenzen zu ziehen. Dieser tragische Zwischenfall wirft Fragen zur Sicherheit und den Notfallprotokollen in der Luftfahrt auf, insbesondere in Bezug auf die Besatzungszusammensetzung und die Ausbildung von Crewmitgliedern.

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Wasserstoff-Testprojekt am Flughafen Brüssel: Zukunft der Bodenabfertigung im Fokus

Der Flughafen Brüssel führt derzeit in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern VIL und DHL ein wegweisendes Wasserstoff-Pilotprojekt für die Bodenabfertigung durch. Ziel ist es, die Nutzung von Wasserstoff als alternativem Kraftstoff für Bodenfahrzeuge zu evaluieren und Einblicke in seine Effizienz und Anwendbarkeit zu gewinnen. Dieses Projekt, Teil des Stargate EU Green Deal, umfasst die Installation einer mobilen Wasserstofftankstelle und den Einsatz einer wasserstoffbetriebenen Mulag-Schleppmaschine für Frachttransporte. Die mobile Tankstelle, erst kürzlich auf dem Rollfeld installiert, ermöglicht das Betanken der wasserstoffbetriebenen Mulag-Schleppmaschine direkt vor Ort. Das Pilotprojekt soll sechs Wochen lang laufen und dient als Modell für andere Flughäfen, um Erkenntnisse über Sicherheitsstandards, Betriebsverfahren und die Umsetzbarkeit von Wasserstofftechnologien zu gewinnen. Wasserstofffahrzeuge bieten im Vergleich zu konventionellen Lösungen wie elektrischen Fahrzeugen den Vorteil einer schnellen Betankung und reduzieren sowohl CO2-Emissionen als auch Lärmemissionen erheblich. Dies ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Luftfahrtindustrie, der Potenzial für eine breitere Implementierung der Wasserstofftechnologie in Flughafenumgebungen aufzeigt.

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Flughafen Wien: Vertragsverlängerung für Jäger und Ofner

Der Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG hat heute einstimmig beschlossen,  Julian Jäger und  Günther Ofner für neue Funktionsperioden ab dem 1. Oktober 2025 wiederzubestellen.   Julian Jäger wird für weitere fünf Jahre bis zum 30. September 2030 im Vorstand bleiben, während  Günther Ofner für drei weitere Jahre bis zum 30. September 2028 fungieren wird. Die beiden Vorstandsmitglieder sind seit 2011 im Amt und haben den Flughafen Wien während ihrer Amtszeit zu einer der führenden Luftverkehrsdrehscheiben Europas entwickelt. Besonders während der Covid-19-Krise hätten sie das Unternehmen erfolgreich geführt. Der Flughafen verzeichnet aktuell eine starke Wachstumsphase, internationale Auszeichnungen für die Servicequalität sowie einen CO2-neutralen Betrieb. Seit 2011 hat der Aktienkurs des Unternehmens um mehr als 600% zugelegt, der Börsenwert liegt derzeit bei € 4,2 Mrd. Die Entscheidung zur Wiederbestellung der beiden Vorstände wird als notwendige Kontinuität für zukünftige Projekte, insbesondere die Terminal-Süderweiterung, betrachtet, wie Ewald Kirschner, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Wien AG, betont.

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Korean Air erweitert Flugkapazitäten nach China und Japan

Korean Air reagiert auf die steigende Nachfrage und erweitert ihr Flugangebot nach China und Japan deutlich. Ab dem 1. Juli 2024 werden die Strecken Busan-Shanghai Pudong und Jeju-Peking mit täglichen Flügen wieder aufgenommen. Zusätzlich erhöht die Airline die Frequenzen auf verschiedenen Routen, darunter Seoul Incheon-Yanji und Seoul Incheon-Dalian. In Japan wird die Verbindung Jeju-Tokio Narita ab dem 19. Juli wieder dreimal wöchentlich bedient. Korean Air zeigt sich bestrebt, ihr umfangreiches globales Streckennetz anzupassen, um den vielfältigen Bedürfnissen der Passagiere gerecht zu werden.

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