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DLR testet Drohneneinsatz für Offshore-Windparks am Flughafen Cochstedt

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am Flughafen Cochstedt eine spezielle Geozone eingerichtet, um den Einsatz von Drohnen in Offshore-Windparks zu erproben. Seit Juni dürfen Drohnen mit einer Abflugmasse von bis zu 800 Kilogramm dort fliegen, ohne dass eine spezielle Genehmigung erforderlich ist, solange sie bestimmte Sicherheitsstandards einhalten. Die Geozone erlaubt Drohnenflüge außerhalb des Sichtfeldes, was für die Logistik in Offshore-Windparks von entscheidender Bedeutung ist. Am 19. und 20. Juni fand die „Offshore Drone Challenge“ statt, bei der verschiedene Hersteller ihre Technologien zur Drohnenlieferung in Offshore-Windparks präsentierten. Dabei wird das „Sora“-Verfahren angewendet, um ein minimales Betriebsrisiko sicherzustellen. Langfristig plant das DLR, die Geozone dauerhaft zu nutzen, um die Entwicklung und den Einsatz von Drohnentechnologien weiter voranzutreiben. Das Testgelände in Cochstedt dient sowohl der Forschung als auch der praktischen Erprobung neuer Technologien im Bereich der Drohnenlogistik.

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Airbus Defence and Space präsentiert Geschützten Verwundeten-Transportcontainer für Bundeswehr

Airbus Defence and Space hat im Rahmen der Informationslehrübung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Feldkirchen das erste Seriensystem des Geschützten Verwundeten-Transportcontainers (GVTC) vorgestellt. Die Bundeswehr erhält insgesamt 12 Seriencontainer sowie ein Nachweismuster. Diese Container spielen eine zentrale Rolle in der medizinischen Evakuierung und Sicherstellung der Versorgung von Verwundeten in Krisengebieten. Der GVTC bietet eine umfassende medizinische Versorgung für bis zu acht Patienten und schließt eine bedeutende Fähigkeitslücke innerhalb der Bundeswehr. Das System ist auf geschützten Trägerfahrzeugen mobil einsetzbar und verfügt über Schutzmaßnahmen gegen Minen, Explosionen und ABC-Gefahren. Die Auslieferung der 12 Systeme ist für die Jahre 2024 bis 2026 geplant.

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Heathrow Airport erweitert Gesellschafterkreis

Der Londoner Flughafen Heathrow hat seinen Gesellschafterkreis erweitert. Der französische Private-Equity-Verwalter Ardian übernimmt knapp 23 Prozent der Anteile, während der saudische Staatsfonds 15 Prozent erwirbt. Der umfangreiche Deal war ursprünglich für November 2023 geplant, hat sich jedoch verzögert und fällt nun größer aus. Ardian erwirbt 22,6 Prozent der Geschäftsanteile an der Heathrow-Gesellschaft FGP TopCo. Auch der spanische Ferrovial-Konzern und andere Altgesellschafter verkaufen Anteile. Ursprünglich plante Ardian den Kauf von 15 Prozent der Firmenanteile, erhöhte diesen jedoch im Laufe der Verhandlungen. Parallel zu Ardian beteiligt sich der saudische Staatsfonds mit 15 Prozent an Heathrow. Insgesamt wurden rund 38 Prozent der Heathrow-Anteile verkauft, was einem Wert von etwa 3,8 Milliarden Euro entspricht. Im Zuge der Transaktion reduziert Ferrovial seinen Anteil auf 5,25 Prozent.

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Fortschritte bei der Umgestaltung des Berliner Flughafengeländes Tegel

Der Berliner Senat treibt die Planungen für die Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes Tegel im Nordwesten der Stadt voran. Bei seiner Sitzung am Dienstag hat der Senat einen ersten Bebauungsplanentwurf für eine rund 13 Hektar große Teilfläche beschlossen. Diese Fläche umfasst den Eingangsbereich des geplanten Industrie- und Forschungsparks Urban Tech Republic (UTR), wie Stadtentwicklungs- und Bausenator Christian Gaebler (SPD) mitteilte. Der Urban Tech Republic soll Platz für bis zu 1.000 Unternehmen, Start-ups und wissenschaftliche Einrichtungen bieten. Ein Hochschulcampus ist ebenfalls vorgesehen. Der Bebauungsplan ermöglicht die Umnutzung bestehender Gebäude des früheren Flughafens. Gaebler erwartet, dass die ersten Firmen 2027 oder 2028 auf dem UTR-Gelände einziehen können. Derzeit sind auf dem Flughafengelände mehrere Tausend Geflüchtete untergebracht. Diese Unterkünfte sollen voraussichtlich bis Ende 2025 genutzt werden. Der Bereich der Urban Tech Republic wird davon jedoch nicht beeinträchtigt sein, so Gaebler. Zusätzlich zur UTR plant der Senat das Kurt-Schumacher-Quartier, ein neues Stadtviertel auf dem ehemaligen Flughafengelände. Ein Bebauungsplanentwurf hierfür soll zeitnah fertiggestellt und dem Senat vorgelegt werden. Erste Baumaßnahmen werden im Jahr 2026 erwartet.

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Vorsicht beim Donauinselfest: Strenge Abschleppmaßnahmen

Das Donauinselfest vom 21. bis 23. Juni 2024 bringt nicht nur Musik und Unterhaltung, sondern auch strenge Verkehrsregelungen mit sich. Der ÖAMTC warnt, dass Fahrzeuge, die verkehrswidrig abgestellt werden, rigoros abgeschleppt werden. Die Kosten für Abschleppung, Verwahrung, Anzeige und eventuell benötigte Taxis können über 400 Euro betragen. Um Einsatzfahrzeugen freie Zufahrtswege zu gewährleisten, sollten Besucher des Festes öffentliche Verkehrsmittel und Park-and-Ride-Anlagen nutzen. Wer nicht zum Donauinselfest möchte, sollte laut ÖAMTC auf die vignettenpflichtigen Verbindungen über die Praterbrücke (A23) oder die Nordbrücke ausweichen. Auf den Floridsdorfer-, Brigittenauer- und Reichsbrücken ist mit Behinderungen durch starken Zustrom zu rechnen. Zusätzlich ist am Freitag die flächendeckende Kurzparkzonenregelung in Wien (Mo-Fr, 9-22 Uhr) zu beachten. Der ÖAMTC bietet in seiner App und dem Routenplaner Informationen zu Kurzparkzonen, Anrainerzonen, Parkgaragen, -plätzen und Park-and-Ride-Anlagen.

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Lockheed Martin liefert 2.700. C-130 Hercules an das U.S. Marine Corps aus

Lockheed Martin hat kürzlich das 2.700. taktische Mehrzweck-Luftfahrzeug vom Typ Hercules ausgeliefert und dadurch die weltweite C-130-Flotte erweitert. Das ausgelieferte KC-130J Super Hercules-Tankflugzeug wird vom U.S. Marine Corps Aerial Refueler Transport Squadron 252 am Marine Corps Air Station in Cherry Point, North Carolina, betrieben. Die C-130-Lufttransporter von Lockheed Martin sind in 70 Nationen im Einsatz und unterstützen verschiedene Missionen weltweit. Die KC-130J ist speziell als taktischer Tanker konzipiert und zählt zur C-130J Super Hercules-Familie, die für 18 verschiedene Missionsprofile zertifiziert ist. Rod McLean, Vizepräsident und Geschäftsführer des Lockheed Martin-Geschäftsbereichs Luftmobilität und maritime Einsätze, betonte die Bedeutung dieses Meilensteins für die weltweite Luftfahrtindustrie und die militärische Unterstützung weltweit.

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Umfrage zeigt: Freiheit und Flexibilität sind Hauptgründe für Urlaubsreisen mit dem Auto

Eine aktuelle Umfrage von AutoScout24 unter 500 Österreichern zeigt, dass die Mehrheit der Befragten das Auto aufgrund der Freiheit und Flexibilität für Urlaubsreisen bevorzugt. Besonders Familien mit Kindern und Personen im Alter von 40 bis 49 Jahren schätzen die uneingeschränkte Mobilität und die Möglichkeit, beim Packen nicht limitiert zu sein. 78 Prozent der Befragten gaben an, dass Freiheit der Hauptgrund für die Wahl des Autos als Reisemittel ist. 84 Prozent der Familien und 87 Prozent der 40- bis 49-Jährigen betonten diesen Aspekt besonders. Ein weiterer wichtiger Grund ist die kurzfristige Planbarkeit von Reisen mit dem Auto, die für 73 Prozent der Befragten von Vorteil ist, wobei Männer (77 Prozent) dies häufiger betonten als Frauen (69 Prozent). Zudem wird das Auto bevorzugt, wenn das Reiseziel nicht weit entfernt liegt (62 Prozent). Auch Kosten spielen eine Rolle, vor allem für Familien, die das Auto als günstigere Alternative zur Flugreise sehen (35 Prozent). Nur 7 Prozent der Befragten sehen einen Vorteil in Bezug auf den Klimaschutz.

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Österreicher ziehen Urlaub auf Balkonien in Betracht

Eine aktuelle Marktforschung des Online-Portals Willhaben zeigt, dass 85,9 Prozent der Immobiliensuchenden in Österreich großen Wert auf Freiflächen wie Balkon, Terrasse oder Garten legen. Die Umfrage, die von Marketagent im März und April 2024 durchgeführt wurde, befragte 1.600 Personen im Alter von 18 bis 59 Jahren, die in den letzten sechs Monaten nach Immobilien gesucht haben oder aktuell suchen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass trotz schwieriger Marktbedingungen das Interesse an Freiflächen ungebrochen ist. Judith Kössner, Head of Immobilien bei Willhaben, bestätigt den anhaltenden Trend: „Die Nachfrage nach Freiflächen aller Art hat während und nach der Pandemie einen Boom erlebt. In herausfordernden Zeiten sind Kompromisse gefragt, aber auf die Vorzüge von Balkon, Terrasse oder Garten wollen viele Österreicher nicht verzichten.“ Die Studie zeigt, dass 48 Prozent der Befragten Freiflächen eine „sehr große“ und 37,9 Prozent eine „eher große“ Bedeutung beimessen.

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Lufthansa Cargo erweitert Frachtnetzwerk mit neuer Route München-Istanbul

Lufthansa Cargo nimmt ab dem 6. Juli 2024 eine neue Frachtlinie von München nach Istanbul in Betrieb. Diese Strecke markiert den ersten Einsatz von Frachtflugzeugen am süddeutschen Drehkreuz der Airline. Die A321F-Frachter sollen zweimal wöchentlich eingesetzt werden, um das bestehende Bellynetzwerk aus München zu ergänzen, wie das Unternehmen bekanntgab. „Die neue Verbindung wird samstags und sonntags unter den Flugnummern LH8350 bzw. LH8351 sowie LH8346 bzw. LH8347 operieren“, teilte Lufthansa Cargo mit. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen der Strategie, das Frachtnetzwerk weiter auszubauen, um den Kundenbedürfnissen besser gerecht zu werden. Lufthansa Cargo CEO Ashin Bhat betonte die Bedeutung des Münchner Flughafens für den Luftfrachttransport: „Der Flughafen München bietet ideale Bedingungen für schnellen und zuverlässigen Frachttransport. Mit dem Start unseres Frachtbetriebs legen wir den Grundstein, um unser Netzwerk zukünftig noch genauer an den Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten.“ Jost Lammers, der CEO des Münchner Flughafens, hob die starken Wachstumsraten hervor, die München als bedeutendes Drehkreuz für Fracht etabliert haben: „Das zeigt, dass der Münchner Flughafen immer mehr an Bedeutung gewinnt, auch für den Frachtverkehr.“ Aktuell betreibt Lufthansa Cargo eine Flotte von vier A321F, die normalerweise am Hauptdrehkreuz in Frankfurt stationiert sind und von Lufthansa CityLine betrieben werden. Das Unternehmen prüft derzeit die Möglichkeit, die Flotte zu erweitern, um die Nachfrage im innerdeutschen und innereuropäischen Kurzstreckenfrachtmarkt besser bedienen zu können.

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Air Serbia plant Ausbau der Großraumflotte und Langstreckennetz

Air Serbia plant, ihre Großraumflotte in Zukunft auf bis zu acht Flugzeuge zu erweitern und bereitet sich auf die Auslieferung ihres dritten Airbus A330-200 vor. Dieser wird voraussichtlich Ende Juli oder Anfang August dieses Jahres eintreffen. Das Flugzeug befindet sich derzeit zur Wartung bei Lufthansa Technic, wo das Fahrwerk überholt wird. Die Erweiterung der Langstreckenflotte ist Teil eines langfristigen Fünfjahresplans, der darauf abzielt, das Langstreckennetz der serbischen Fluggesellschaft auszubauen. Zukünftige Ziele umfassen die Aufnahme neuer Fernmärkte wie Miami im Jahr 2025, ergänzend zu den bereits bedienten Zielen wie New York, Tianjin, Chicago sowie den geplanten Zielen Shanghai und Guangzhou Ende 2024. Die neuen A330-200 Flugzeuge werden mit der gleichen Kabinenausstattung von Etihad Airways ausgerüstet, um eine einheitliche Produktqualität zu gewährleisten. Air Serbia plant, die gesamte A330-Flotte entsprechend auszustatten. Parallel zur Expansion der Langstreckenflotte hat Air Serbia auch ihre ATR72-Turboprop-Flotte erneuert und das Ziel der Verdopplung mit der Lieferung der zehnten ATR72-600 erreicht. CEO Jiri Marek betonte die strategische Bedeutung der Flottenerneuerung: „Die Erneuerung der Turboprop-Flotte war eines unserer Hauptziele. Wir haben ältere Modelle schrittweise durch moderne ATR72-600 ersetzt, was zu einer deutlichen Verbesserung der betrieblichen Effizienz führte.“ Air Serbia strebt weiterhin an, ihre Position als führende Fluggesellschaft in der Region zu stärken, indem sie ihre Flotte modernisiert und ihr Streckennetz erweitert, um den wachsenden Marktbedürfnissen gerecht zu werden.

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