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Croatia Airlines erwägt Interkontinentalflüge mit A220-Flotte

Croatia Airlines erwägt die Einführung von Interkontinentalflügen unter Einsatz ihrer neuen A220-Flotte, schließt aber vorerst Langstrecken aus. Dies bestätigte CEO Jasmin Bajić auf einer Pressekonferenz in Zagreb, bei der auch Pläne für den Einsatz von Turboprop-Flugzeugen für regionale Strecken im Wet-Leasing vorgestellt wurden. Die Fluggesellschaft möchte in den Wintermonaten zusätzliche Flüge zu Zielen im Süden Kroatiens anbieten, um die saisonale Abhängigkeit auszugleichen. Ryanair plant unterdessen, die Frequenzen auf bestehenden Strecken zu erhöhen, darunter beliebte Freizeitrouten wie Malta, Paphos und Lanzarote ab Zagreb. Aktuell bietet Croatia Airlines ihre südlichste Linienverbindung zwischen Split und Istanbul an. Bajić betonte, dass Croatia Airlines durch Codeshare- und Interline-Partnerschaften der Star Alliance ihre Flugzeuge gut auslasten könne, obwohl die Bekanntheit außerhalb der Region begrenzt sei. Nach der Auslieferung aller geplanten A220-Flugzeuge bis Ende 2027 plant die Fluggesellschaft, ihr Netzwerk weiter auszubauen und die kroatische Wirtschaft sowie den Tourismus zu unterstützen.

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Flughafen Ljubljana will mehr Billigflieger anlocken

Der Flughafen Ljubljana Jože Pučnik arbeitet aktiv daran, den Anteil der Flüge von Billigfluggesellschaften zu erhöhen, um seine Konnektivität zu stärken. Dies erklärte Babett Stapel, Geschäftsführerin des Betreibers Fraport Slovenija, in einem Interview mit „Bloomberg Adria“. Derzeit liegt der Anteil der Low-Cost-Carrier (LCC) am Flughafen bei etwa 20 %, das Ziel sei jedoch eine Steigerung auf 30 %. Gleichzeitig betonte sie, dass der Flughafen weiterhin ein Drehkreuz bleibe und die Konnektivität von der Bedienung wichtiger Drehkreuze abhänge. Stapel lobte die Unterstützung der slowenischen Regierung, die seit April 2023 die Einführung neuer Flugziele fördert. Dadurch konnten Ziele wie Luxemburg, Riga, Kopenhagen und Madrid ins Portfolio aufgenommen werden. Zusätzlich wurde ein Anreizsystem mit Rabatten für Fluggesellschaften eingeführt, das auch eine Verlängerung staatlicher Beihilfen um weitere drei Jahre umfasst. Der Flughafen Ljubljana verzeichnete im Jahr 2023 erstmals über eine Million Passagiere und strebt für das laufende Jahr 1,4 Millionen Passagiere an. Langfristig plant der Flughafen, die Marke von zwei Millionen Passagieren zu überschreiten. Zu Spekulationen über die Gründung einer neuen slowenischen Fluggesellschaft äußerte sich Stapel zurückhaltend, da bestehende Strecken bereits gut bedient seien.

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Staatsanwaltschaft München prüft Strafanzeige gegen FTI-Geschäftsführung

Die Staatsanwaltschaft München untersucht eine Strafanzeige gegen die Geschäftsführung des Reiseveranstalters FTI wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung. Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ wird geprüft, ob Ermittlungen gegen die verantwortlichen Manager eingeleitet werden sollen. Hintergrund der Anzeige ist die Frage, ob FTI rechtzeitig Insolvenz angemeldet hat.

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Airline-Projekt Berways sucht Investoren

Louis Zuleger, Gründer des Airline-Projekts Berways, ist nach zweieinhalb Jahren Vorbereitung auf der Suche nach Investoren. Für den Start benötigt Berways insgesamt 20 Millionen Euro, davon 12 Millionen in drei Phasen und 8 Millionen als Reserve. Die Kostenplanung sei sehr konservativ, um geringere Ausgaben als kalkuliert zu ermöglichen. Berways plant, Ferienziele auf der Langstrecke ab Berlin und Düsseldorf zu bedienen. Dafür sollen bis zu drei Airbus A330 in drei Phasen zur Flotte stoßen. Zunächst soll der Betrieb mit einem einzigen Flugzeug beginnen, bevor weitere Maschinen hinzukommen. Beim Vertrieb setzt Berways sowohl auf Direktverkäufe als auch auf die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern. Zuleger betonte im Gespräch mit airliners.de die Offenheit gegenüber externen Partnern im Vertrieb.

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Lufthansa-Chef fordert mehr Arbeitsmigration nach Deutschland

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat sich für eine verstärkte Arbeitsmigration nach Deutschland ausgesprochen. In einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ betonte Spohr, dass der zukünftige Wohlstand Deutschlands ohne Einwanderung nicht gesichert sei. Er verwies auf die USA als Vorbild, wo Einwanderung zu Wirtschaftswachstum führe. Spohr kritisierte zudem, dass es für Migranten in Deutschland zu kompliziert sei, eine Arbeit aufzunehmen. Gleichzeitig äußerte er seine Besorgnis über die schwächelnde deutsche Wirtschaft und die fehlende Diskussion über die Pflichten von Bürgern und Arbeitnehmern. Stattdessen würden Debatten über Rechte und Privilegien dominieren. Spohr warnte, dass Deutschland Gefahr laufe, den globalen Wettbewerb nicht mehr ausreichend ernst zu nehmen.

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Condor und Fly Dubai unterzeichnen Interline-Abkommen für erweiterte Reiseoptionen

Condor und Fly Dubai haben auf der diesjährigen IATA-Jahreshauptversammlung in Dubai ein gegenseitiges Interline-Abkommen unterzeichnet. Diese Vereinbarung ermöglicht es Condor-Passagieren, über Dubai Zugang zu einer Vielzahl neuer Ziele in Afrika, dem Nahen Osten, Zentralasien und Südostasien zu erhalten. Das Abkommen erlaubt es Reisenden, ein einziges Ticket zu buchen und ihr Gepäck bis zum endgültigen Zielort durchzuchecken. Peter Gerber, CEO von Condor, hob hervor, dass die Partnerschaft die globale Konnektivität erweitert und den Kunden zusätzliche Reiseoptionen sowie ein nahtloses Erlebnis bietet. Ghaith Al Ghaith, CEO von Fly Dubai, betonte ebenfalls die Vorteile für Passagiere, indem die Partnerschaft den Komfort und die Konnektivität verbessert und gleichzeitig das Wachstum von Handel und Tourismus fördert.

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IAG bietet EU-Kommission weitere Vorschläge zur Übernahme von Air Europa an

Die International Airlines Group (IAG) hat der EU-Kommission neue Vorschläge zur Übernahme der spanischen Fluglinie Air Europa unterbreitet, um den Wettbewerb zu stärken. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung „El Pais“ ist IAG bereit, 52 Prozent der Air-Europa-Frequenzen aus dem vergangenen Jahr an Wettbewerber abzutreten. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass es auf allen Strecken mehrere Wettbewerber gibt und damit verschiedene Optionen für Reisende bestehen. Iberia, eine Tochtergesellschaft der IAG, plant bei der Übernahme von Air Europa Synergien zu schaffen und Streckenüberschneidungen zusammenzuführen. Die Verhandlungen mit den EU-Wettbewerbsbehörden werden als konstruktiver Dialog beschrieben. Die EU-Kommission soll bis zum 20. August über das weitere Vorgehen entscheiden, nachdem die Frist zuletzt verlängert wurde, da bisherige Zugeständnisse als unzureichend bewertet wurden. Zuvor war die IAG bereit, bis zu 40 Prozent der Frequenzen von Air Europa aus 2023 an Wettbewerber abzugeben. Nun strebt IAG an, 80 Prozent von Air Europa von der spanischen Globalia zu erwerben. Eine frühere Vereinbarung aus dem Jahr 2021 wurde aufgegeben, nachdem die EU-Regulierungsbehörden die Abhilfemaßnahmen als unzureichend erachtet hatten.

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SAS plant Netzwerkstrategie mit Skyteam-Allianz neu

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines plant ihre Langstrecken-Netzwerkstrategie zu überdenken, nachdem sie der Luftfahrtallianz Skyteam beigetreten ist. Dies kündigte CEO Anko van der Werff gegenüber „CH-Aviation“ an. Der Airbus A321neo soll dabei eine Schlüsselrolle spielen. Derzeit bedient SAS Langstreckenflüge hauptsächlich von Kopenhagen aus. Mit dem Beitritt zur Skyteam-Allianz am 1. September könnten jedoch mehr Routen von dezentralen Hubs und Flughäfen in Skandinavien hinzukommen. Van der Werff erklärte, dass neben bestehenden Verbindungen von Oslo-Gardermoen und Stockholm-Arlanda nach New York-Newark auch andere Ziele möglich sind, insbesondere nach dem Aufbau einer Partnerschaft mit Delta Air Lines. Die A321neo, ursprünglich für transatlantische Routen von Flughäfen wie Göteborg vorgesehen, wird derzeit hauptsächlich von Kopenhagen aus eingesetzt. Diese Jets fliegen mehrfach wöchentlich nach New York-JFK sowie nach Toronto von Kopenhagen und Stockholm aus. Seit dem 17. Juni bedient SAS auch das Delta-Drehkreuz in Atlanta. Van der Werff betonte die Besonderheiten des skandinavischen Marktes mit hohem Einkommen, aber einer verstreuten Bevölkerung, was die Netzwerkplanung besonders herausfordernd mache.

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Condor nimmt ersten Airbus A321neo in Empfang

Die Fluggesellschaft Condor hat ihren ersten Airbus A321neo in die Flotte aufgenommen. Der neue Jet flog am Mittwoch von Hamburg nach Frankfurt, wie auf der Plattform „Flightradar24“ zu verfolgen war. Das Flugzeug startete um 15:14 Uhr in Hamburg-Finkenwerder und landete knapp eine Stunde später in Frankfurt am Main. Die Maschine trägt das Kennzeichen D-ANMZ und ist durch ihre grün-weißen Streifen auffällig. Condor begann im Frühjahr mit der Modernisierung ihrer Mittelstreckenflotte und betreibt bereits eine A320neo im charakteristischen Ringel-Look. Insgesamt hat das Unternehmen 28 Airbus A321neo und 13 A320neo bestellt, um die Flotte zu erneuern und den Betrieb effizienter zu gestalten.

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Wizz Air sponsert erstmalig das Donauinselfest in Wien

Wizz Air gibt bekannt, das 41. Donauinselfest in Wien als offizieller Partner und Sponsor zu unterstützen. Diese Premiere markiert einen Schritt für die Airline in die Welt der kulturellen Großveranstaltungen und verspricht den Besuchern einzigartige Erlebnisse und Aktivitäten. Im Rahmen der Partnerschaft präsentiert Wizz Air den „Wizz Air Sky Flight“, eine Gondelfahrt, die den Festivalbesuchern einen spektakulären Blick auf das Festivalgelände und Wien aus der Luft bietet. Diese Attraktion wird durch verschiedene Aktionen und Challenges ergänzt, bei denen die Besucher spannende Preise gewinnen können. Valeria Bragarenco, Kommunikationsmanagerin bei Wizz Air, betonte die Freude über die Partnerschaft: „Das Donauinselfest verkörpert den Geist der Gemeinschaft und feiert Musik – Werte, die wir bei Wizz Air teilen. Wir sind begeistert, das Festival mit unserem Wizz Air Sky Flight und weiteren Aktivitäten zu bereichern.“ Das Donauinselfest, das jedes Jahr zwei bis drei Millionen Besucher anzieht, gilt als größtes kostenlose Open-Air-Musikfestival Europas. Vom 21. bis 23. Juni können die Besucher ein herausragendes Line-up mit Künstlern wie Christina Stürmer, Ronan Keating und Juju erleben. Wizz Air sieht die Partnerschaft als Möglichkeit, den integrativen und feierlichen Geist des Festivals zu unterstützen und betont dabei Werte wie Erschwinglichkeit, Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit.

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