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Aeropers betont Geschlossenheit der Edelweiss-Piloten

Seit Ende Jänner 2024 sind Aeropers und Edelweiss in Verhandlungen über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für Piloten und Pilotinnen. Der Pilotenverband Aeropers hat Verbesserungen in der Planbarkeit des Soziallebens und eine nachhaltige finanzielle Perspektive gefordert. Trotzdem zeigte Edelweiss bisher keine wirkliche Gesprächsbereitschaft, was Aeropers am 11. April 2024 veranlasste, die Verhandlungen vorerst abzubrechen. Clemens Kopetz, Präsident des Pilotenverbandes Aeropers, betonte die starre Haltung von Edelweiss und den Wunsch der Piloten, ihre berechtigten Interessen voranzutreiben. Um diesem Anliegen Nachdruck zu verleihen, richteten sich die Piloten gemeinsam mit der Belegschaft direkt an den CEO von Edelweiss, Bernd Bauer. Eine überdimensionale Postkarte mit der Unterschrift von 219 Piloten und Pilotinnen, was 82 % der Edelweiss-Mitglieder bei Aeropers entspricht, wurde am Hauptsitz am Flughafen Zürich überbracht. Die Aktion verdeutlicht laut Aeropers die Geschlossenheit der Piloten in ihrer Forderung nach einer nachhaltigen finanziellen Perspektive und einem planbaren Sozialleben. Sie unterstützen damit auch ihren Verband. Janos Fazekas, Vorstandsmitglied der Aeropers, betonte die Dringlichkeit von Verbesserungen im Gesamtarbeitsvertrag, um den heutigen gesellschaftlichen Realitäten gerecht zu werden. Die Piloten sind weiterhin bereit, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden. Sollte jedoch bis zum 30. Juni 2024 kein neuer Gesamtarbeitsvertrag vereinbart sein, droht ab dem 1. Juli 2024 ein vertragloser Zustand.

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Streit um Volocopter: Bayern und Baden-Württemberg ringen um Start-up

In einem Streit um staatliche Bürgschaften und den möglichen Umzug des Flugtaxi-Start-ups Volocopter von Baden-Württemberg nach Bayern stehen sich die beiden Bundesländer gegenüber. Während die CSU die Chance als einen innovativen Schritt für Bayern betrachtet, warnt der Freie-Wähler-Fraktionschef vor Hochrisiko-Investitionen auf Kosten des Steuerzahlers. Das baden-württembergische Unternehmen Volocopter erhielt im März die Erlaubnis zur Serienproduktion seiner elektrischen Flugtaxis. Doch eine staatliche Bürgschaft von Baden-Württemberg blieb aus, was zu einem möglichen Umzug nach Bayern führen könnte. Die Situation verdeutlicht die Debatte um staatliche Unterstützung für zukunftsweisende Technologieunternehmen und die wirtschaftliche Tragfähigkeit solcher Investitionen.

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Air Serbia meldet einmillionsten Fluggast im Jahr 2024

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia hat ihren einmillionsten Passagier begrüßt. Dieser Meilenstein wurde zwei Wochen früher als im Vorjahr erreicht, als die Millionengrenze am 8. Mai überschritten wurde. Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia hat den einmillionsten Passagier des Jahres 2024 begrüßt. Dieser Meilenstein wurde zwei Wochen früher erreicht als im Vorjahr, als der millionste Passagier am 8. Mai abgefertigt wurde. CEO Jiri Marek lobte die außergewöhnliche Leistung, die Millionenmarke innerhalb von vier Monaten erreicht zu haben, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet.

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Boeing: 737-Max-Qualitätsprobleme verhageln die Finanzzahlen

Die Qualitätsprobleme in der Boeing-Fertigung haben einen starken Einfluss auf die Geschäftszahlen des US-Flugzeugbauers. Auf Anweisung der US-Luftfahrtbehörde musste Boeing die Produktion seines Verkaufsschlagers, der 737 Max, deutlich zurückfahren. Dies führte im ersten Quartal zu einem Umsatzrückgang von acht Prozent auf 16,6 Milliarden US-Dollar (rund 15,5 Milliarden Euro), wie Boeing in Arlington bekannt gab. Der Mittelabfluss stieg auf 3,93 Milliarden US-Dollar, etwa fünfmal höher als im Vorjahr. Trotz eines gesunkenen bereinigten Verlusts auf 388 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr warnt der scheidende Vorstandschef Dave Calhoun Anleger und Belegschaft vor weiteren Herausforderungen. Die Produktion wurde gedrosselt, um die Qualität zu verbessern, und Calhoun betonte die Priorität von Sicherheit und Qualität trotz möglicher Auswirkungen auf Kunden und Finanzen. Die Auslieferungen aller Flugzeugtypen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf insgesamt 83 Maschinen von Januar bis März.

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Für Lot: Lufthansa Technik Malta führte ersten B787-C-Check durch

Lufthansa Technik Malta (LTM) hat diese Woche erfolgreich ihren ersten Base-Maintenance-Check an einer Boeing 787 Dreamliner abgeschlossen. Der C-Check an einer Maschine von LOT Polish Airlines markiert den Beginn der Erweiterung des Service-Portfolios von LTM um das beliebte Langstreckenmuster. Mit mehreren Millionen Euro Investitionen in Schulungen und Ausstattung konnte LTM seine Rolle als europäisches Kompetenzzentrum für die Wartung von Großraumflugzeugen weiter stärken. Der C-Check beinhaltet umfangreiche Kontrollen der verschiedenen Systeme und der Struktur des Flugzeugs, wobei die Expertise von LTM im Umgang mit modernen Materialien und die Unterstützung durch das weltweite Netzwerk von Lufthansa Technik eine wesentliche Rolle spielen. LOT Polish Airlines betonte die robusten Fähigkeiten und die technische Expertise von Lufthansa Technik, die diesen Meilenstein erreicht haben. Maria Cilia, CEO von LTM, betonte die Bedeutung dieses Ereignisses für das Unternehmen und dankte ihren Kunden für ihr Vertrauen. Andreas van de Kuil, Vice President Central Sales Europe and CIS bei Lufthansa Technik, äußerte sich positiv über die Zusammenarbeit mit LOT Polish Airlines und hofft auf eine Vertiefung dieser Partnerschaft in Zukunft.

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Swiss wird erneut Namenssponsor von Eishockeystadion

Ab dem 1. Mai 2024 heißt das Eishockeystadion in Kloten wieder „Swiss Arena“. Swiss unterstützt damit den heimischen Eishockeyclub EHC Kloten. Diese Zusammenarbeit ergänzt das Engagement von Swiss in der Flughafenregion und im Sportbereich. Swiss International Air Lines (Swiss) wird ab dem 1. Mai 2024 wieder Namensgeber des Eishockeystadions in Kloten. Ab der Saison 2024/2025 heißt die Heimstätte des EHC Kloten erneut „Swiss Arena“. „Als einer der größten Arbeitgeber in der Flughafenregion ist uns lokales Engagement wichtig. Wir freuen uns daher sehr, nach einem pandemiebedingten Unterbruch wieder Namensgeber für das Eishockeystadion der Heimspiele des EHC Kloten zu sein. Wir hoffen natürlich, unser Engagement und unsere Partnerschaft bringen der Mannschaft Glück“, sagt Swiss Chief Commercial Officer Heike Birlenbach. „EHC Kloten und Swiss – für viele gehören die beiden Marken seit jeher zusammen. Umso schöner, dass wir die Zusammenarbeit nun neu aufleben lassen können! Die Swiss als neuer, alter Naming-Partner für den EHC Kloten, das ist ein großes Bekenntnis für die Sport- und Hockeyregion Kloten, bis weit über die Flughafenregion hinaus“, freut sich Jan Schibli, Verwaltungsratspräsident des EHC Kloten. Die Vereinbarung mit dem EHC Kloten gilt ab dem 1. Mai und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Bereits von Mai 2015 bis Sommer 2021 trug das Eishockeystadion in Kloten diesen Namen. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte Swiss den Vertrag im Frühling 2021 nicht verlängert.

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Beond nimmt Flüge von München nach Malé wieder auf

Ab dem 27. Oktober 2024 nimmt die Fluggesellschaft Beond die Flüge von München nach Malé auf den Malediven wieder auf. Die Airline wird jeden Mittwoch und Sonntag um 21:40 Uhr von München abheben und mit einem Airbus A319 mit 44 Liegesitzen Richtung Malediven fliegen. Dabei wird ein Zwischenstopp in Dubai-World Central eingelegt. Dieser ist aus technischen Gründen notwendig, da die Reichweite des eingesetzten Musters für Nonstopflüge auf dieser Route nicht ausreichend ist. Zuletzt hatte Beond mit einer schwachen Auslastung auf dieser Strecke zu kämpfen. Dies führte auch dazu, dass man die München Flüge für zunächst unbestimmte Zeit eingestellt hat.

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Cargolux meldet Gewinn für das Geschäftsjahr 2023

Die Cargolux Group hat trotz herausfordernder Marktbedingungen im Jahr 2023 ein positives Nettoergebnis erzielt, was die Agilität des Unternehmens bei sich ändernden Marktbedingungen widerspiegelt. Die finanziellen Kennzahlen für das Jahr 2023 umfassen einen Umsatz von 2,975 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 286 Millionen US-Dollar. Dieses finanzielle Ergebnis ermöglicht eine weitere Stärkung der Bilanz der Gruppe, um der erwarteten Volatilität in der Branche standzuhalten. Höhepunkte des Geschäftsjahres 2023: Ausblick 2024: Nach Jahren der Umwälzungen durch die Covid-19-Pandemie bewegt sich die Luftfrachtbranche auf ein normalisiertes Muster zu. Die zyklische Natur des Marktes, die Rückkehr der Bauchraumkapazität im großen Maßstab und der weltweite wirtschaftliche Abschwung werden zweifellos die Luftfracht beeinflussen. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen weltweit erschweren die Vorhersage zukünftiger Nachfrage- und Kostenauswirkungen. Die zurückkehrende Volatilität sowie die zunehmenden globalen Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit, insbesondere der Reduzierung von CO2-Emissionen und deren Kosten, werden weiterhin Druck auf unsere Branche ausüben.

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Flughafen Zürich will Pistenquerungen reduzieren

Airport plant umfangreiche Bauarbeiten zur Reduzierung von Pistenquerungen und zur Verbesserung der Sicherheit, indem die Piste 10-28 umgerollt wird. Über 100.000 Flugzeuge kreuzen jährlich am Flughafen Zürich die Piste 10-28, was Sicherheitsbedenken aufwirft. Um dieses Problem anzugehen, hat der Flughafenbetreiber ein Konzept für eine „Umrollung“ der Piste eingereicht, das nun vom Schweizer Ministerium für Energie und Infrastruktur genehmigt wurde. Die Umsetzung dieses Vorhabens wird jedoch umfangreiche Bauarbeiten erfordern, einschließlich des Abrisses von Gebäuden der General- und Business Aviation und der Schaffung neuer Moorflächen. Geplant ist, dass das Projekt bis 2028 abgeschlossen sein wird.

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Tiroler Wintertourismus verzeichnet trotz Herausforderungen ein Plus

Tirol bleibt auch in der Wintersaison 2023/24 ein begehrtes Reiseziel, trotz schwieriger Witterungsbedingungen und Inflation. Nach einer vorläufigen Bilanz verzeichnet der heimische Tourismus nach fünf von sechs Monaten der aktuellen Wintersaison ein Plus bei Ankünften, Nächtigungen und Wertschöpfung. In den Monaten November bis März, die über 90 Prozent der gesamten Winternächtigungen ausmachen, wurden 24,4 Millionen Übernachtungen verzeichnet, ein Plus von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Ankünfte stiegen um 7,6 Prozent auf 5,5 Millionen. Trotz der Verschiebung von Ostern in den März und einem Schalttag im Februar blieb die Entwicklung positiv. Die Wertschöpfung in der Wintersaison wird auf 3,76 Milliarden Euro geschätzt, ein Anstieg um 1,5 Prozent inflationsbereinigt im Vergleich zum Vorjahr. Besonders der deutsche Markt trug zu diesem Wachstum bei, mit einem Plus von 7,4 Prozent bei den Nächtigungen. Auch Gäste aus anderen Ländern wie den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Großbritannien trugen zum positiven Ergebnis bei. Für den kommenden Sommer herrscht Zuversicht in der Tiroler Tourismusbranche. Die Buchungslage für Unterkunftsbetriebe ist positiv, besonders die Nachfrage aus Deutschland zeigt sich vielversprechend. Ein neues Preis- und Buchungsmonitoring ermöglicht tagesgenaue Prognosen der Auslastung und Preise, um ein effizientes Preismanagement zu unterstützen und die Wertschöpfung zu steigern.

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