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Air Baltic feiert 20 Jahre Basis Vilnius

Die nationale lettische Fluggesellschaft Air Baltic feiert den 20. Jahrestag ihrer Basis in Vilnius, Litauens Hauptstadt. Seit Juni 2004 ist Air Baltic ein wichtiger Akteur bei der Anbindung von Vilnius an die Welt und bietet tägliche Flüge, die ein nahtloses Reisen ermöglichen. Das Streckennetz umfasst 19 Nonstop-Ziele und wird durch über 20 Codeshare-Partner verstärkt, wodurch weltweite Verbindungen ermöglicht werden. Martin Gauss, Präsident und CEO von Air Baltic, betonte die Bedeutung Litauens als Heimatmarkt und das kontinuierliche Bestreben, die internationale Anbindung des Landes zu verbessern. Er hob das stetige Passagierwachstum hervor und kündigte die weitere Expansion des Streckennetzes an. Simonas Bartkus, CEO der litauischen Flughäfen, würdigte die langjährige Partnerschaft und die Fortschritte, die durch die Zusammenarbeit erzielt wurden, einschließlich der Einführung moderner Flugzeuge und der Verbesserung des Passagierservices. Seit 2004 hat Air Baltic 6,6 Millionen Passagiere und über 20 Millionen Kilogramm Fracht und Post über die Basis Vilnius befördert. Die Airline beschäftigt über 100 Litauer, darunter mehr als 40 Flugkapitäne und zahlreiche weitere Fachleute. Ein besonderes Highlight war die Einführung eines Airbus A220-300 mit einer speziellen Lackierung in den Farben der litauischen Flagge im August 2019.

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Industrie und Flughafen Leipzig/Halle präsentieren ‚NetZeroLEJ‘-Studie

Im Rahmen der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin wurden den Bundesministern Volker Wissing und Robert Habeck die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „NetZeroLEJ“ vorgestellt. Diese Studie, durchgeführt von Airbus, DHL, HH2E und InfraLeuna in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Leipzig/Halle und den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt, zielt darauf ab, die Produktion und den Einsatz nachhaltiger synthetischer Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) im industriellen Maßstab vorzubereiten und umzusetzen. Geplant ist die Produktion am Chemiestandort Leuna, wo das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Technologieplattform zur Erforschung und zum Testen von Power-to-Liquid (PtL) Kraftstoffen errichtet. Robert Habeck lobte das Projekt als Beispiel für die Energiewende und betonte die Notwendigkeit enger Zusammenarbeit zwischen Energie- und Transportwirtschaft. Die Studie identifizierte mehrere Ansätze zur Kostensenkung von SAF, darunter die Reduktion der Stromkosten für die Elektrolyse und die Senkung der Kapitalkosten. Politische Unterstützung und regulatorische Sicherheit wurden ebenfalls als entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung genannt. Die Vorstellung der Studienergebnisse markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Luftfahrtindustrie und zeigt das Engagement aller Beteiligten für innovative Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels. SAF sollen einen großen Beitrag zu einem klimaneutralen Passagier- und Frachtflugverkehr leisten und könnten kurzfristig die Klimabelastung reduzieren und langfristig zur Klimaneutralität des Sektors beitragen.

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Austrian Airlines hat über Zukunft der OE-LZQ noch nicht entscheiden

Noch hat Austrian Airlines nicht final über das weitere Schicksal des schwer beschädigten Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZQ entschieden. Vor einigen Wochen wurde das äußerst junge Flugzeug während einem Schleppvorgang, bei dem sich keine Personen an Bord befanden, in Mitleidenschaft gezogen. Dabei erlitt der Mittelstreckenjet eine schwere Beschädigung. Austrian Airlines hat aber noch nicht entschieden, ob man die Maschine reparieren wird oder ob ihr gar die Verschrottung blüht. Dazu eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Eine Reparatur der OE-LZQ wird nach wie vor evaluiert. Eine Entscheidung dazu wird voraussichtlich im Juli fallen“.

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Emirates und Condor starten Codesharing

Die Fluggesellschaften Emirates und Condor haben eine Codeshare-Partnerschaft angekündigt, die im Oktober 2024 starten soll, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen. Diese Vereinbarung ermöglicht Emirates-Kunden nahtlose Verbindungen und erweiterte Umsteigemöglichkeiten auf Condor-Flügen über Deutschland zu beliebten Zielen wie Mallorca, den Kanarischen Inseln sowie internationalen Destinationen in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Karibik. Im Gegenzug wird Condor Emirates-Flüge mit dem Code DE versehen und neue Reiseoptionen für Condor-Kunden zu Zielen im Nahen Osten, Afrika, Zentralasien und dem indischen Subkontinent anbieten. Die Codeshare-Aktivierung erfolgt zeitgleich mit der neuen Condor-Strecke zwischen Berlin und Dubai. Die Vereinbarung wurde von Adnan Kazim, Emirates Deputy President und Chief Commercial Officer, und Peter Gerber, CEO von Condor, auf der IATA-Jahreshauptversammlung in Dubai unterzeichnet. Adnan Kazim betonte die Vorteile der Partnerschaft für Emirates-Kunden durch mehr Flugoptionen und eine verbesserte Konnektivität. Peter Gerber hob die strategische Bedeutung der Partnerschaft für Condor hervor, die ihren Kunden eine größere Auswahl an Flügen und verbesserten Komfort bietet. Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe, ergänzte, dass Skywards-Mitglieder in Deutschland von der Partnerschaft profitieren, indem sie Emirates-Meilen auf Condor-Flügen sammeln und einlösen können. Diese Codeshare-Partnerschaft baut auf einem im November 2023 geschlossenen Interline-Abkommen auf, das Fluggästen verbesserte Fluganbindungen auf 70 Strecken in Europa, Afrika, Asien, Australasien sowie dem Nahen und Mittleren Osten bietet. Flüge können online auf den Websites der Fluggesellschaften sowie über Reisebüros gebucht werden.

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Flughafen Hamburg hat Reisemarkt neu eröffnet

Nach einer sechswöchigen Modernisierungsphase hat der Reisemarkt am Hamburg Airport heute seine Neueröffnung gefeiert. Im Zentrum der Neugestaltung steht ein gemütlicher Loungebereich mit Flatscreen, auf dem Reise-Impressionen von beliebten Zielen wie Mallorca bis hin zu exotischen Destinationen wie Namibia gezeigt werden. Insgesamt sind zehn renommierte Reiseveranstalter im Reisemarkt vertreten, die neben umfassender Beratung auch an Sonn- und Feiertagen Buchungen ermöglichen. „Der Reisemarkt am Hamburg Airport bietet mit zehn Reiseveranstaltern eine einmalig große Auswahl in Norddeutschland. Viele schätzen bei der Urlaubsplanung nach wie vor den persönlichen Kontakt. Die Reiseveranstalter erstellen individuelle Reisen nach den Wünschen der Kunden, was einen großen Vorteil gegenüber Onlinebuchungen darstellt. Ich freue mich, dass wir den Reisemarkt modernisiert haben und den Norddeutschen noch mehr Inspiration und Komfort bieten können“, erklärte Lutz Deubel, Bereichsleiter Center Management am Hamburg Airport.

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Flugbereitschaft hat weiteren Airbus A350 übernommen

Lufthansa Technik hat auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin das letzte Regierungsflugzeug des Typs Airbus A350 an die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) übergeben. Das Flugzeug mit der Registrierung 10+03 wurde von Verteidigungsstaatssekretär Nils Hilmer offiziell in Dienst gestellt. Es handelt sich um das dritte von insgesamt drei neuen A350-Maschinen, die zwei ältere Airbus A340 ersetzen sollen. Das Modernisierungsprogramm umfasste vier Kabinenmodifikationen für die drei Großraumjets und wurde innerhalb des veranschlagten Zeit- und Kostenrahmens abgeschlossen. Die ersten beiden Flugzeuge, die 10+01 „Konrad Adenauer“ und die 10+02 „Theodor Heuss“, wurden bereits 2022 und 2023 ausgeliefert. Die 10+03 „Schumacher“ war zunächst mit einer Interimskabine ausgestattet und erhielt kürzlich ihre endgültige Kabinenausstattung. Zudem wurde das äußere Erscheinungsbild an das modernere Design der Schwesterflugzeuge angepasst. Sören Stark, CEO von Lufthansa Technik, lobte die erfolgreiche Durchführung des Programms trotz der Herausforderungen der Pandemie und dankte dem Team für seine herausragende Leistung.

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Bremen-Handling unter neuer Geschäftsleitung

Ulrike Reddel übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Bremen Airport Service GmbH und der Bremen Airport Handling GmbH, beide 100-prozentige Tochterunternehmen der Flughafen Bremen GmbH. Darüber hinaus leitet sie die Customer Experience und berichtet in allen Funktionen an Marc Cezanne, den Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH. Zuvor war Reddel zehn Jahre als Leiterin Produkte und Services am Flughafen München tätig. Ihre Karriere umfasst Stationen bei den Flughäfen Köln/Bonn und Frankfurt am Main sowie bei Air Berlin. Reddel bringt umfangreiche Erfahrung und Fachwissen mit, was laut Cezanne die positive Entwicklung des Flughafens Bremen weiter stärken wird. Mit der Anbindung an sechs internationale Drehkreuze und einer Mischung aus Linien-, Charter- und Low-Cost-Fluggesellschaften sieht Reddel ihre neuen Aufgaben als äußerst reizvoll an.

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British Airways fliegt bald dreimal täglich nach Delhi

Die Fluggesellschaft British Airways plant, im Sommer 2025 die Strecke London Heathrow-Delhi auszubauen. Die Fluggesellschaft plant einen dritten täglichen Flug. Die Fluggesellschaft British Airways plant im Sommer 2025 die Strecke London Heathrow-Delhi aufzustocken. Konkret plant die Airline einen dritten täglichen Flug, wie das Portal Aero Routes berichtet. Der zusätzliche Flug soll mit einer Boeing 787-8 Dreamliner durchgeführt werden.

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Ryanair erweitert am Flughafen Frankfurt-Hahn

Der Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz hat seinen Sommerflugplan erweitert, indem er seit Anfang Juni neue Ziele anfliegt. Ryanair bedient nun Budapest in Ungarn und Alghero in Italien, wie in einer offiziellen Mitteilung des Flughafens angekündigt wurde. Besonders hervorgehoben wurde, dass Alghero auf Sardinien erstmals seit 2021 wieder ins Programm aufgenommen wurde. Die Flüge nach Budapest und Alghero finden jeweils zweimal pro Woche statt. Die Gesamtzahl der wöchentlichen Verbindungen ab dem Hahn steigt von 103 auf 122, eine Erhöhung um 19 Verbindungen. Seit Ende Mai ist eine dritte Ryanair-Maschine am Flughafen stationiert, was zu einer häufigeren Bedienung verschiedener Strecken führt. Des Weiteren kündigte der Flughafen an, dass ab dem 2. August 2024 die Fluggesellschaft Wizz Air zusätzlich das bulgarische Varna anfliegen wird.

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Ryanair verliert Klage gegen staatliche Finanzspritze für Finnair vor EU-Gericht

Die Fluggesellschaft Ryanair hat vor dem Gericht der Europäischen Union eine Klage bezüglich einer Finanzspritze von 600 Millionen Euro für Finnair während der Covid-19-Pandemie verloren, die von der finnischen Regierung garantiert wurde. Finnland hatte im Frühjahr 2020 staatliche Hilfe in Form eines Darlehens aus einem Pensionsfonds gewährt, wobei die Regierung 90 % des Betrags garantierte. Die Hilfe war zur Sicherung von Finnairs Rückzahlungen an den Pensionsfonds gedacht. Die Europäische Kommission genehmigte diese staatliche Beihilfe im Mai 2020, ähnlich wie bei anderen Fluggesellschaften während der Pandemie. Das Gericht entschied, dass ein Zusammenbruch von Finnair schwerwiegende Folgen für die finnische Wirtschaft gehabt hätte. Ryanair argumentierte gegen die Beihilfe und bezeichnete sie als diskriminierend. Das Gericht wies die Klage jedoch ab. Ryanair hat bereits mehrere ähnliche Entscheidungen vor Gericht angefochten und musste nun auch die Kosten des Verfahrens tragen.

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