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Frankreich will Streikrecht einschränken: Air France Piloten wollen dagegen streiken

Im französischen Oberhaus wird am 9. April 2024 ein Gesetzesentwurf, der das Streikrecht im Verkehrssektor einschränken soll, debattiert. Dagegen läuft die Gewerkschaft SPAF Sturm und ruft die Piloten von Air France zum Streik auf. Die französische Regierung beabsichtigt als Reaktion auf den Umstand, dass Arbeitsniederlegungen im Verkehrswesen immer wieder das Land regelrecht lahmgelegt haben, das Streikrecht einzuschränken. Dies wollen die Arbeitnehmervertreter verhindern und rufen die Air-France-Piloten am 15. und 16. April 2024 zum Streik auf. Sofern die Maßnahme nicht zuvor abgesagt werden sollte, ist mit Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen.

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Oman Air hat letzten Airbus A330 ausgeflottet

Die Fluggesellschaft Oman Air hat sich kürzlich von ihrem letzten Airbus A330 getrennt. Zuletzt hatte man noch vier A330-200 und sechs A330-300 in der Flotte. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com waren einige Einheiten schon länger nicht mehr in Betrieb. Oman Air steckt tief in den roten Zahlen und hat angekündigt, dass man sich verkleinern wird. Die Ausflottung der Langstreckenflugzeuge des Typs A330 bedeutet, dass man in etwa 22 Prozent der Gesamtkapazität aus der Produktion genommen hat.

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Rostec setzt Il-114-300-Flugtests fort

Nach längerer Pause führt die Rostec-Tochter UAC wieder Flugversuche mit dem Maschinentyp Ilyushin Il-114-300 durch. Am Sonntag, den 31. März 2024 erhob sich an einem russischen Werksflughafen wieder ein Prototyp in die Luft. Laut Rostec sollen dabei insbesondere die Komponenten und Systeme aus angeblich vollständig russischer Herkunft getestet worden sein. Eigentlich sollte die Il-114-300, deren Ursprungsmodell ein Ladenhüter der Extraklasse war, schon im Vorjahr in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden. Derzeit geht die UAC davon aus, dass es erst im Jahr 2026 soweit sein wird.

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Sale and Leaseback: Avolon kauft vier A330neo von Cebu Pacific

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific hat insgesamt vier Airbus A330neo, die noch gar nicht ausgeliefert wurden, im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals zu Geld gemacht. Die Maschinen, die ab Ende 2024 bis zum Jahr 2024 ab Werk ausgeliefert werden sollen, wurden an Avolon verkauft. Von diesem Unternehmen wird Cebu Pacific die Langstreckenflugzeuge dann leasen. Derartige Geschäfte werden in der Branche häufig eingesetzt, um die Liquidität kurzfristig erhöhen zu können.

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Southwind Airlines will EU-Bann anfechten

Die türkische Ferienfluggesellschaft Southwind will ihren Rauswurf aus den Lufträumen der Europäischen Union und des Vereinigten Königreichs nicht auf sich sitzen lassen. Man teilte mit, dass man ein Rechtsmittel erhoben hat. Das Unternehmen erhebt den Vorwurf, dass die Entscheidungen aufgrund eines Berichts der finnischen Zivilluftfahrtbehörde ergangen wären. Seitens Southwind heißt es, dass man angeblich zu keiner Stellungnahme aufgefordert worden wäre. Man hat nun Beschwerden erhoben und hofft, dass der Bann aufgehoben wird. Southwind Airlines werden Verbindungen zur russischen Nordwind Airlines vorgeworfen. Dies wird seitens des türkischen Unternehmens dementiert. Die Behörden des Vereinigten Königreichs, Finnlands und die EASA sind aber der Ansicht, dass die türkischen Eigentümer angeblich lediglich als Strohleute fungieren sollen.

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Kleinflugzeug erleidet Unfall am Flughafen Dortmund

Um die Mittageszeit hat sich am 3. April 2024 auf dem Flughafen Dortmund ein Unfall eines Kleinflugzeuges ereignet. Dieses hatte Startprobleme und ist auf einer Freifläche nach dem Pistenende zum Stehen. Die zwei an Bord befindlichen Personen konnten die Maschine leicht verletzt verlassen. Die Runway musste rund eine Stunde lang gesperrt werden. Die BFU hat bereits die Ermittlungen aufgenommen. Von der Sperrung betroffen war eine Maschine der Fluggesellschaft Ryanair. Die Maschine landete mit rund 15 Minuten Verspätung und musste nicht umgeleitet werden.

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Wizz Air mit 4,8 Millionen Passagieren im März 2024

Im März 2024 hatte die Wizz Air Group insgesamt 4,8 Millionen Fluggäste an Bord. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 12 Prozent zulegen. Die Firmengruppe besteht aus den operativen Fluggesellschaften Wizz Air Hungary, Wizz Air UK, Wizz Air Malta und Wizz Air Abu Dhabi. Seit einiger Zeit befindet sich in Saudi-Arabien ein weiterer Ableger im Aufbau. Die genannten Passagierzahlen schließen alle Airlines, die unter der Marke Wizz Air aktiv sind ein. Die Auslastung der Firmengruppe lag im März 2024 bei 91 Prozent.

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Air Baltic expandiert in Palanga

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic feierte mit Monatsbeginn ihre 20-jährige Präsenz auf dem Flughafen Palanga, den man unter anderem an das Drehkreuz Riga anbindet. Seit dem ersten Flug der Fluggesellschaft auf dieser Strecke am 1. April 2009 hat Air Baltic mehr als 545 Tausend Passagiere befördert und über 11 Tausend Flüge zwischen beiden Städten durchgeführt. In diesem Jahr plant Air Baltic eine Expansion in Palanga durch die Aufnahme von Direktflügen nach Amsterdam. Der erste Flug ist für den 29. Mai geplant, und die Fluggesellschaft wird zwei wöchentliche Flüge auf dieser Strecke durchführen. Im Jahr 2024 wird Air Baltic Litauen mit 19 Zielen verbinden und weiterhin zwei Flugzeuge in Vilnius stationieren. „Litauen ist einer unserer Heimatmärkte, und wir sind bestrebt, die Konnektivität von dort aus zu verbessern. Im Laufe der Jahre haben wir ein Passagierwachstum auf dieser Strecke beobachtet und freuen uns, unseren Kunden eine breite Palette von Reisemöglichkeiten mit einer One-Stop-Verbindung über die Heimatbasis von Air Baltic anbieten zu können. Unsere jüngste Ankündigung, im Mai eine Direktverbindung von Palanga nach Amsterdam aufzunehmen, unterstreicht unser Engagement, unseren Marktanteil in Litauen zu erhöhen“, erklärt Firmenchef Martin Gauss.

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Raumfahrt: Neue Forschungsprojekte in Niederösterreich

Bei einem Mediengespräch im Innovation Lab in Wiener Neustadt stellte LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf am Mittwoch Forschungsprojekte aus der Raumfahrt vor und betonte: „Niederösterreich ist bei der Weltraumforschung führend mit dabei. Mittlerweile fliegt bei unzähligen Missionen modernes Knowhow aus Niederösterreich mit. Wiener Neustadt ist die Keimzelle, was die Ausbildung, die Forschung und die erfolgreichen Spin-Offs von Fachhochschule und Forschungsunternehmen betrifft. Diese Stadt hat einerseits eine lange Tradition in der klassischen Luftfahrt und andererseits eine große Zukunft in der Raumfahrt.“ Die Fachhochschule Wiener Neustadt beheimatet den ersten Weltraum-Studiengang Österreichs mit bisher über 120 Absolventinnen und Absolventen. „Die Studentinnen und Studenten entwickeln derzeit den Satelliten CLIMB. Die letzten für den Start fehlenden Finanzmittel, bis zu 100.000 Euro, werden wir jetzt zur Verfügung stellen. Damit kann im Jahr 2025 der blau-gelbe Satellit starten und Niederösterreich damit den Weltraum erobern“, gibt Pernkopf bekannt. Die FOTEC wiederum ist eine Forschungstochter der Fachhochschule Wiener Neustadt und bei internationalen Projekten führend beteiligt. Aktuell werden umweltfreundliche chemische Triebwerke und hybride Antriebssysteme für Satelliten entwickelt. Dieses Projekt „CP/EP Thruster Development“ wird vom Land Niederösterreich mit 2,85 Millionen Euro unterstützt. Pernkopf hielt fest: „Bei uns im Bundesland Niederösterreich wird das Raumfahrt-Triebwerk der Zukunft entwickelt und ganz Europa schaut gespannt auf die Ergebnisse der blau-gelben Wissenschaft.“ Niederösterreich beteilige sich an der Forschung für neue Satellitentechnologie, weil es gut für die Menschen sei, die tägliche Anwendungen wie Navi, Handy etc. nutzen und gut für die damit verbundenen hochwertigen Arbeitsplätze und die gesteigerte Wertschöpfung. Zum dritten sei es wichtig, dass sensible Technik auch in

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Marco Sansavini ist neuer Iberia-Chef

Die Fluggesellschaft Iberia steht nun unter der Leitung von Marco Sansavini, der auf Fernando Candela gefolgt ist. Laut Mitteilung zählt zu seinen ersten Aufgaben, dass die geplante Übernahme von Air Europa zum Abschluss gebracht wird. Sansavini zeigt sich „sehr zuversichtlich für die Zukunft“ und würdigt die Professionalität und das Engagement der Iberia-Mitarbeiter, die es der Fluggesellschaft ermöglicht haben, 2023 Rekordergebnisse zu erzielen. Marco Sansavini tritt die Nachfolge von Fernando Candela als Präsident von Iberia an. „Fernando Candela musste sich mit sehr wichtigen Themen befassen, die er zusammen mit dem gesamten Team mit großem Erfolg bewältigt hat. Dadurch konnte Iberia im Jahr 2023 die besten Ergebnisse seiner Geschichte erzielen“, so Sansavini.

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