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EuGH: Kein Ärgernis, keine Ausgleichsleistung

Mit zwei aktuellen Entscheidungen stellt der EuGH klar, dass eine Ausgleichsleistung bei Flugverspätungen nur dann zusteht, wenn der Passagier tatsächlich von der Verspätung betroffen ist. Im ersten Fall (C-474/22) buchte ein Passagier einen Flug von Düsseldorf nach Palma de Mallorca. Nachdem das Luftfahrtunternehmen kurz vor Abflug den Passagier über eine voraussichtliche Verspätung informiert hatte, entscheidet sich der Fluggast – da er befürchtet, einen Geschäftstermin zu versäumen – den Flug nicht wahrzunehmen. Tatsächlich kommt der Flug schließlich mit einer Verspätung von 3 Stunden und 32 Minuten an. Ähnlich gestaltete sich der zweite Fall (C-54/23). Auch hier wurde der Passagier eines Fluges von Düsseldorf nach Palma von einer voraussichtlichen Verspätung informiert. Diesmal buchte der Fluggast jedoch – ebenfalls in Sorge, einen Geschäftstermin zu versäumen – in Eigenregie einen alternativen Flug, durch welchen er Palma mit weniger als drei Stunden Verspätung erreichte. In beiden Fällen sieht der EuGH keinen Anspruch auf Ausgleichsleistung als gegeben an und hielt klar fest, dass der Passagier im Falle einer Verspätung eingecheckt sein und sich rechtzeitig bei einem Vertreter des ausführenden Luftfahrtunternehmens einfinden muss (C-474/22). Bucht sich der Passagier selbst einen Ersatzflug, durch welchen er eine Verspätung von weniger als drei Stunden erleidet, steht ihm ebenfalls kein Ausgleichsanspruch zu (C-54/23). „Eine sehr wichtige Klarstellung“, zeigt sich Martin Klemm, Partner bei Brenner & Klemm Rechtsanwälte über die Entscheidung erfreut, „abgesehen davon, dass es nicht nachvollziehbar wäre, weshalb ein Fluggast einen Ausgleichsanspruch für eine Verspätung erhält, die ihn gar nicht betrifft, entspricht diese Auslegung auch dem klaren Wortlaut der Verordnung“.

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Comeback nach 40 Jahren: Icelandair ist zurück in Innsbruck

Die Fluggesellschaft Icelandair hat am Samstag, den 27. Jänner 2024, eine saisonale Flugverbindung zwischen Keflavik und Innsbruck aufgenommen. Diese wird in den nächsten fünf Wochen mit Boeing 737-Max-8 bedient. Überpünktlich landete am Sonntag um 17:07 Uhr erstmalig eine Boing 737 Max der Icelandair mit 150 bestens gelaunten Passagieren an Bord am Flughafen Innsbruck. Genau zu Sonnenuntergang setzte die Maschine in Innsbruck auf. Icelandair ist kein gänzlich neuer Airlinepartner für den Flughafen, wenngleich die Partnerschaft schon viele Jahre zurückliegt. Vor rund 40 Jahren gab es bereits eine Direktverbindung nach / von Innsbruck. Umso mehr freut man sich am Flughafen Innsbruck, dass diese Partnerschaft nun wieder neu aufgenommen wird. Icelandair fliegt zwischen 27. Januar und 02. März jeden Samstag von Reykjavik (KEF) nach Innsbruck und retour. Im Einsatz ist eine Boing 737 Max, die Flugzeit beträgt rund 4,5 Stunden.

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Fraport gründet neues IT-Unternehmen

Der börsennotierte Flughafenbetreiber Fraport AG und das in der IT-Branche tätige Unternehmen Dakosy haben unter dem Namen „Allivate GmbH“ eine gemeinsame Firma gegründet. Die beiden Partner halten jeweils die Hälfte der Anteile. Ziel ist es, dass die Cargo-Systeme aufgebaut und weiterentwickelt werden. Weiters will man nach und nach auch künstliche Intelligenz einfließen lassen, mitgeteilt.

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100 Lufthansa-City-Center-Reisebüros treten dem DRV bei

Rund 100 Lufthansa-City-Center-Franchisenehmer werden dem Deutschen Reiseverband beitreten. Dazu wurde laut DRV eine entsprechende Gruppenvereinbarung zwischen dem Franchisegeber und dem Verband unterschrieben. Rund 50 Betriebe werden dem Deutschen Reiseverband beitreten. Diese betreiben etwa 100 Lufthansa-City-Center-Reisebüros. LCC ist eine Franchisemarke. Die Agenturen werden nicht von Lufthansa selbst betrieben.

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B737-Max-9-Probleme haben Alaska Airlines rund 150 Millionen U.S.-Dollar gekostet

Die Fluggesellschaft Alaska Airlines hat mitgeteilt, dass aufgrund des Groundings der Boeing-737-Max-9-Flotte ein finanzieller Schaden in der Höhe von rund 150 Millionen U.S.-Dollar entstanden ist. Im Nachgang des Vorfalls, bei dem eine von dieser Airline betriebene Maschine im Steigflug einen Notausgang verloren hat, ordnete die FAA ein Flugverbot sowie umfangreiche Inspektionen an. Dies hatte zur Folge, dass Alaska Airlines die betroffenen Flugzeuge nicht kommerziell einsetzen kann. Bis Anfang Feber 2024 sollen diese wieder schrittweise in den Linienbetrieb zurückgebracht werden.

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DHL übernimmt Danzas AEI Emirates

Der Unternehmensbereich DHL Global Forwarding der Deutsche Post-DHL-Group hat die verbliebenen Anteile am einstigen Joint-Venture Danzas AEI Emirates gekauft. Ursprünglich handelte es sich um eine Kooperation zwischen DHL und der Al Tayer Group. Nun befindet sich das in Dubai ansässige Unternehmen vollständig im Eigentum des deutschen Logistikkonzern, der sich davon laut Mitteilung einen verbesserten Zugang zu Kunden in dieser Region erhofft.

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Emirates sucht 5.000 neue Flugbegleiter

Golfcarrier Emirates Airline befindet sich weltweit auf der Suche nach 5.000 weiteren Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man in zahlreichen Städten offene Bewerbertage. Die Neuzugänge sind für die Maschinentypen Airbus A350 sowie Boeing 777-8/-9 vorgesehen. In über 460 Städten veranstaltet man offene Bewerbertage, bei denen sich interessierte Personen vorstellen können. Besonders ist Emirates Airline an Neueinsteigern interessiert.

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Budapest: Frequenzerhöhungen auf China-Strecken

Einige China-Strecken werden im Sommerflugplan 2024 ab Budapest weiter aufgestockt. Darüber zeigt sich der Airport in einer Medienerklärung erfreut. Shanghai Airlines wird in Zusammenarbeit mit China Eastern Airlines die Verbindungen zwischen Shanghai und Budapest durch eine Erhöhung der Flugfrequenz verbessern. Die Fluggesellschaft, die derzeit drei wöchentliche Flüge durchführt, wird mit Beginn der Sommersaison zu täglichen Flügen übergehen und damit die Bemühungen des Flughafens fortsetzen, die Partnerschaften zu stärken und den Passagieren bessere Reiseoptionen zu bieten. Die modernen Vier-Klassen-Flugzeuge des Unternehmens (B787-9) werden bis zur Wintersaison eingesetzt, wodurch die Kapazität der Fluggesellschaft während S24 um 35 % erhöht wird. Mit den neuen täglichen Flügen bietet China Eastern eine noch bessere Anbindung an Südostasien, Neuseeland und Australien ab Budapest. Neben der Erweiterung der Shanghai-Flüge erhöht Air China auch die Flugfrequenzen nach Peking. Ab der kommenden Saison S24 wird die Fluggesellschaft ihre wöchentlichen Flüge von zwei auf drei erhöhen und damit die Erreichbarkeit zwischen Budapest und der chinesischen Hauptstadt weiter verbessern.

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Ab April: Uzbekistan Airways fliegt öfter nach Riga

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways plant für die Sommersaison eine Aufstockung der bestehenden Flüge zwischen Taschkent und Riga. Konkret soll das Flugangebot nach Lettland um einen zusätzlichen Flug erweitert werden. Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways plant, in der Sommersaison die Verbindung zwischen Taschkent und Riga auszubauen. Die Strecke soll um einen zusätzlichen Flug erweitert werden, so dass Riga viermal pro Woche angeflogen wird. Die Erweiterung ist für den 4. April geplant und wird mit einem Airbus A320 durchgeführt. Der zusätzliche Flug wird donnerstags angeboten, wie das Portal Aero Routes bestätigt.

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All Nippon Airways stockt Tokio (Haneda)-München auf

Die japanische All Nippon Airways beabsichtigt im Sommer 2024 ihr Deutschland-Angebot wieder hochzufahren. Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2024 auch München wieder zweimal täglich ab Tokio-Haneda angesteuert werden. Die Frankfurt-Route hat man bereits aufgestockt, jedoch steht die bayerische Landeshauptstadt bislang nur viermal wöchentlich im Flugplan. Der Carrier hat auch angekündigt, dass man die Flüge nach Wien-Schwechat reaktivieren wird.

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