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Finnland: Finavia erhöht die Flughafengebühren

Der Flughafenbetreiber Finavia hat angekündigt, dass man mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 höhere Gebühren verlangen wird. Dies begründet man mit gestiegenen Material- und Dienstleistungskosten.  Die Änderungen umfassen eine Erhöhung der Passagierentgelte um 6,0 %, der Landeentgelte um 6,3 %, der Flugzeugabstellgebühren um 4,8 % und der Strominfrastrukturgebühren um 3,8 %. Die Sicherheitsgebühren für abfliegende Passagiere werden um 5,5 % angehoben. Insgesamt werden die Luftverkehrsgebühren im Vergleich zu 2023 um 5,9 % angehoben. 

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Ryanair setzt Akaba-Flüge aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihr Flugangebot nach Akaba (Jordanien) temporär eingestellt. Hintergrund ist, dass aufgrund der Grenznähe zu Israel die Nachfrage stark eingebrochen ist. Auch andere Anbieter pausieren derzeit ihre Flüge zu diesem Airport.  Bei Ryanair sind die Verbindungen von/nach Akaba ab Rom-Ciampino, Bergamo, Madrid, Köln/Bonn, Wien, Sofia und Charleroi betroffen. Derzeit ist vorgesehen, dass die gannten Strecken bis zumindest Mitte Dezember 2023 pausieren sollen. Bis dahin wird man entschieden, ob und wann die Routen reaktiviert werden. 

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Easyjet verlängert Zusammenarbeit mit SR Technics Malta

Der Billigflieger Easyjet hat einen bestehenden Wartungsvertrag mit SR Technics um weitere drei Jahre verlängert. Dieser betrifft die Tätigkeiten, die auf dem maltesischen Flughafen Luqa im Ort Hal Farrug durchgeführt werden. Seit dem Jahr 2010 ist Easyjet Kunde des maltesischen Betriebs von SR Technics. Die Zusammenarbeit umfasst sechs Stellplätze, die mehr oder weniger dauerhaft vom britischen Billigflieger für Wartungsdienstleistungen in Anspruch genommen werden.

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Flughafen Erfurt absolviert Notfallübung

Am vergangenen Wochenende wurde am Flughafen Erfurt eine Notfallübung abgehalten. Es handelt sich um ein Training, das in periodischen Abständen durchgeführt werden muss.  Das Szenario sah vor, dass ein im Anflug auf dem Flughafen Erfurt befindliches Flugzeug, eine Boeing 737-400, durch einen Vogelschlag am Triebwerk 1 beschädigt wird. Das Luftfahrzeug wurde durch die Firma ARFF als Übungsflugzeug gestellt. Es wurde durch die Vorfeldkontrolle (OCC) auf die Park-Position 24 geleitet. Das Flugzeug war mit ca. 25 Passagieren sowie 5 Crew Mitgliedern besetzt. Das Luftfahrzeug hatte noch ca. 3,8 t Kerosin an Bord. Beim Stillstand auf der Parkposition kam es zu einem Brand des Triebwerk 1. Durch den Brand und bei der Evakuierung der Personen von Bord kam es zu zahlreichen Verletzten.  Nach dem Unfall übernahmen die ersteintreffenden Einheiten der Flughafenfeuerwehr die Brandbekämpfung am Luftfahrzeug. Die erstanrückenden Kräfte und Mittel der Feuerwehr Erfurt gingen zur Rettung der Personen im Luftfahrzeug vor und unterstützen die Flughafenfeuerwehr bei der Brandbekämpfung.  Die verletzten Personen wurden dem Sanitäts- und Betreuungszug übergeben. Die externen Einsatzkräfte fanden sich im festgelegten Bereitschaftsraum ein, wo sie unter Angabe der realen Anfahrtszeiten registriert wurden. Weiterhin wurden während des Übungsszenarios die Alarm- und Einsatzpläne, die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdienste (Flughafen-Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Bundes- und Landespolizei) und die Funk– und Kommunikationspläne überprüft. Gleichzeitig fand eine Sicherung der Einsatzstelle statt, um weitere Gefahren abzuwehren.  Bei der Bewältigung dieses Schadenereignisses waren insgesamt 250 Einsatzkräfte mit 57 Einsatzfahrzeugen am Flughafen beteiligt. 

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Stuttgart feiert 25 Jahre Flughafen-Seelsorge

Die Airport Seelsorge am Flughafen Stuttgart feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen. Die im Dezember 1998 gegründeten Kirchlichen Dienste sind eine ökumenische Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart.   Zwei hauptamtliche Mitarbeiter, unterstützt von einem Team aus rund 30 Freiwilligen, kümmern sich um die seelsorgerliche Begleitung von Fluggästen und Mitarbeitern am Flughafen. Aktuell wird das Team geleitet von Matthias Hiller (Evangelische Landeskirche) und Mechthild Foldenauer (Diözese Rottenburg Stuttgart).     Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, gratuliert zum Jubiläum: „Wir sind froh, dass die Kirchlichen Dienste hier bei uns am Flughafen sind. Seit 25 Jahren begleiten sie bei Bedarf Reisende und Mitarbeitende, im Alltag und in schwierigen Grenzsituationen. Diese bewährte Unterstützung ist wichtig an einem Airport, an dem täglich tausende Menschen unterwegs sind. Unser Dank geht an alle, die diese Arbeit unterstützen – die beiden christlichen Kirchen, die Seelsorger, die hier aktiv sind oder waren, und all die engagierten Freiwilligen, ohne die diese ganze Arbeit gar nicht zu stemmen wäre“, so Heppe. „Wir wünschen der Airport Seelsorge weiterhin viel Energie bei ihrem wichtigen Dienst und freuen uns, wenn sie auch zukünftig einen Ankerpunkt in der Hektik des Flughafenalltags bietet.“ 

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Corona-Hilfen: Flughafen Salzburg blitzt vor dem VfGH ab

Der Salzburger Flughafen hat bis dato keine Corona-Hilfen erhalten. Es sieht auch nicht danach aus, dass noch etwas ausbezahlt wird, denn vor dem Verfassungsgerichtshof hat man eine Schlappe erlitten. Die umstrittenen Förderbedingungen, die von der damaligen Kurz-Regierung erfunden wurden, sehen vor, dass Unternehmen, die sich im Besitz der öffentlichen Hand befinden, ausgeschlossen sind. Sowohl die Messe als auch der Flughafen Salzburg haben dagegen zunächst vor dem Handelsgericht Wien geklagt. Der Fall zog sich bis zum Verfassungsgerichtshof, der zu Ungunsten der Kläger entschieden hat. Anders ist es für den Grazer Flughafen ausgegangen, denn dieser obsiegte und bekommt nachträglich inklusive Zinsen immerhin 1,5 Millionen Euro zugesprochen. Grund für die stark abweichenden Entscheidungen dürfte sein, dass die Eigentümerstruktur anders ist.

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Münster/Osnabrück hat den Ernstfall trainiert

Am Flughafen Münster/Osnabrück wurde am vergangenen Wochenende eine Notfallübung, an der rund 700 Personen teilgenommen haben, durchgeführt.  Simuliert wurde folgendes Szenario: Ein Mittelstreckenjet des Typs Airbus A320, der mit 114 Passagieren besetzt ist, hat Hydraulikprobleme. Die Maschine kommt bei der Landung von der Piste ab und bleibt im Gras stehen. Das Hauptfahrwerk kollabiert und das linke Triebwerk gerät in Brand. Etwa die Hälfte der Reisenden sind verletzt und auch vier Tote werden simuliert.  Die zuerst eintreffende Flughafenfeuerwehr wurde von den externen Feuerwehren, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen aus den umliegenden Städten und Gemeinden bei der Brandbekämpfung und der Rettung der Passagiere unterstützt.  

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IndiGo: Probleme mit PW-Triebwerken weiten sich aus

Bei der Billigfluggesellschaft Indigo scheinen sich die Probleme mit Pratt & Whitney Triebwerken auszuweiten. Der Carrier musste in den letzten Tagen mehrere Maschinen abstellen, da man nicht an benötigte Ersatzteile kommt. Die betroffenen PW1100G-Triebwerke müssen außerplanmäßig inspiziert werden. Wegen Lieferverzögerungen stehen jedoch nicht ausreichend Tauschmöglichkeiten zur Verfügung. Indigo ist nun gezwungen zunehmend Maschinen aus dem Liniendienst zu nehmen. „Wir haben eine Mitteilung von Pratt & Whitney bezüglich des Problems mit dem Metallpulver erhalten. Je mehr Werkstattbesuche stattfinden, desto klarer werden die Dinge, und dies könnte zu einer hohen Anzahl von Flugverboten führen. Wir werden Abhilfemaßnahmen ergreifen und mehr Flugzeuge leasen“, so das Unternehmen in einer Stellungnahme.

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O’Leary will russische Flugzeuge „nicht einmal geschenkt“

Dem Billigflieger Ryanair wird immer wieder nachgesagt, dass man Interesse an billigem Fluggerät aus China oder Russland habe. Konzernchef Michael O’Leary erteilte zumindest Maschinen aus russischer Fertigung abermals eine Absage. In einer von CNBC übertragenen Gesprächsrunde sagte der Manager, dass er russisches Fluggerät nicht einmal geschenkt haben will. Dies gelte gänzlich unabhängig von den Sanktionen, denn bereits zuvor wäre dies nie ein Thema gewesen. Vor längerer Zeit äußerte O’Leary gegenüber Aviation.Direct heftige Kritik an der russischen Luftfahrtindustrie und meinte, dass man dieser ohnehin nicht trauen könne.

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BDL räumt mehr Langstrecke ab Berlin wenig Chancen ein

Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin gilt schon lange als schwieriges Pflaster in Sachen Langstreckenflügen. Sowohl politisch als auch touristisch Verantwortliche fordern den Ausbau des Angebots. Das sieht aber der Bundesverband der deutschen Fluggesellschaften skeptisch und verweist darauf, dass die Ursache für das geringe Angebot sehr simpel ist: Es rechnet sich wirtschaftlich schlichtweg nicht, denn die als kaufkraftschwach geltende Region ist als Stand-Alone-Markt mit nur wenig Nachfrage gesegnet und dazu kommt, dass es kaum Zubringerflüge gibt. Berlin ist kein klassisches Drehkreuz wie Frankfurt oder München.

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