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Flughafen Klagenfurt expandiert mit neuer Direktverbindung nach Rom

Der Kärntner Flughafen Klagenfurt hat sein internationales Streckennetz um eine Linienverbindung in die italienische Hauptstadt erweitert. Seit dem 4. Juni 2026 bedient die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps die neue Route nach Rom-Fiumicino. Die Verbindung wird im aktuellen Sommerflugplan jeweils donnerstags und sonntags angeboten. Damit richtet sich das Angebot sowohl an Kurzurlauber und Geschäftsreisende aus Österreich als auch an italienische Urlauber, die das Bundesland Kärnten besuchen möchten. Der Erstflug am Donnerstag war nach Betreiberangaben nahezu vollständig ausgebucht und wurde am Boden mit einer traditionellen Wassertaufe durch die Flughafenfeuerwehr empfangen. Die Flüge werden vorerst bis zum Ende der Herbstferien am 1. November 2026 durchgeführt. Wie Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, erklärte, streben die Verantwortlichen jedoch eine Ausweitung zu einer ganzjährigen Flugverbindung an. Als Fluggerät setzt Skyalps Regionalbahnen des Typs Dash 8-Q400 mit 76 Sitzplätzen ein. Josef Gostner, Präsident von Skyalps, betonte, dass die Marktgröße des Klagenfurter Flughafens optimal zur Kapazität dieser Turboprop-Maschinen passe. Das Geschäftsmodell der Fluggesellschaft, die ihren Heimatstützpunkt im italienischen Bozen hat, zielt primär auf die Direktverbindung kleinerer Regionalflughäfen ohne den Umweg über große Drehkreuze ab. Aus Sicht der Kärntner Landespolitik stellt die neue Route einen wichtigen Schritt zur Stabilisierung des Flughafenstandorts dar, der in der Vergangenheit mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und sinkenden Passagierzahlen zu kämpfen hatte. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und der Aufsichtsratsvorsitzende der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft, Martin Payer, sehen in der Anbindung einen wichtigen Faktor zur Stärkung des regionalen Wirtschaftsstandorts sowie zur Hebung des touristischen Potenzials. Italien repräsentiert mit jährlich rund 325.000 Übernachtungen einen der wichtigsten Herkunftsmärkte für den Kärntner

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Österreichische Fußballnationalmannschaft bricht von Wien zur Weltmeisterschaft 2026 auf

Die österreichische Fußballnationalmannschaft hat am Donnerstagmorgen, dem 4. Juni 2026, ihre offizielle Reise zur Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko angetreten. Unter dem Programmtitel „Mission World Cup Starts Here“ wurde die Delegation am Flughafen Wien-Schwechat feierlich verabschiedet. Um Punkt 10:00 Uhr hob die Maschine des Typs Boeing 777-200ER mit der Flugnummer OS51 nonstop in Richtung Los Angeles ab. Der Flughafen Wien und die nationale Fluggesellschaft Austrian Airlines, die als offizieller Partner des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) agiert, organisierten für den Abflug eine feierliche Verabschiedung auf dem Vorfeld des Flughafens. An dem Festakt im Ehrenhof und auf dem Rollfeld nahmen neben hochrangigen ÖFB-Funktionären auch Spitzenvertreter der österreichischen Bundespolitik teil, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Vizekanzler Andreas Babler und Staatssekretärin Michaela Schmidt. Rund 200 geladene Fans und Kinder in Nationaltrikots bildeten vor dem Einstieg in das Großraumflugzeug ein Spalier, um die Spieler und das Betreuerteam um Teamchef Ralf Rangnick zu verabschieden. Die Weltmeisterschaft 2026 wird erstmals mit einem erweiterten Teilnehmerfeld von 48 Nationen ausgetragen, wobei Los Angeles zu den zentralen Spielorten der Vorrunde gehört. Eine fliegerische Besonderheit wies die Besatzung des Langstreckenfluges auf. Im Cockpit der Boeing 777 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen OE-LPA saß als Erster Offizier der ehemalige Profifußballer Andreas Bammer. Der Co-Pilot absolvierte in seiner früheren sportlichen Karriere Einsätze für die österreichische U19-Nationalmannschaft sowie rund 200 Spiele in der ersten und zweiten Bundesliga für Vereine wie die SV Ried, den SCR Altach und Wacker Innsbruck. Bammer hatte bereits während seiner aktiven Zeit auf dem Rasen mit der Pilotenausbildung begonnen und

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Flughafen Münster/Osnabrück verlängert Partnerschaft mit Smartseller vorzeitig bis 2036

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und der Duty-Free- sowie Gastronomie-Dienstleister Smartseller haben ihre bestehende Kooperation vorzeitig um zehn Jahre verlängert. Wie die Vertragspartner am 3. Juni 2026 am Flughafensitz in Greven mitteilten, läuft die neue Vereinbarung nun langfristig bis zum Jahr 2036. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen begann im Jahr 2020. Mit Beginn der Sommersaison 2023 setzte der Dienstleister am regionalen Airport ein neues, integriertes Store-Konzept um, das die zuvor strikt getrennten Bereiche für Einzelhandel und Gastronomie auf einer gemeinsamen Fläche zusammenführte. Das Geschäftsmodell von Smartseller, einem Gemeinschaftsunternehmen des Reiseshoppingspezialisten Gebr. Heinemann und des Verkehrsgastronomen Casualfood, basiert auf einer Verknüpfung von Travel Retail, Food & Beverage sowie Convenience-Artikeln. Auf einer Gesamtfläche von rund 600 Quadratmetern direkt hinter der zentralen Sicherheitskontrolle bietet das Geschäft den Passagieren einen freien Blick auf das Vorfeld des Flughafens. Ein integrierter Regionalbereich, der sogenannte „Local-Sense“-Abschnitt, vermarktet zudem landestypische Produkte und Spezialitäten aus dem Münsterland und Westfalen, um die lokale Identität des Abflughafens zu betonen. Im Rahmen der langfristigen Standortsicherung planen die Partner eine schrittweise Erweiterung des Angebots. Einen ersten Ausbauschritt realisierte das Unternehmen bereits Ende 2025 mit der Inbetriebnahme eines vollautomatisierten Kioskmoduls im Non-Schengen-Bereich des Flughafens. Dieses Verkaufsmodul ist an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr geöffnet und stellt die lückenlose Versorgung von Passagieren auf internationalen Routen außerhalb des Schengen-Raums auch außerhalb der regulären Ladenöffnungszeiten sicher. FMO-Geschäftsführer Andrés Heinemann wertete die vorzeitige Vertragsverlängerung als Beleg für die wirtschaftliche Stabilität und die positive Entwicklung des Passagieraufkommens am Flughafen. Der Ausbau der kommerziellen Angebote am Flughafen Münster/Osnabrück

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Air France feiert sechzigjähriges Bestehen der Flugverbindung zwischen Wien und Paris

Die französische Fluggesellschaft Air France feiert im Juni 2026 das 60-jährige Bestehen ihrer ununterbrochenen Direktverbindung zwischen Wien und Paris. Seit dem offiziellen Erstflug am 1. Juni 1966 bedient die Fluggesellschaft die Strecke zwischen der österreichischen Bundeshauptstadt und dem zentralen französischen Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle. Historisch reichen die Wurzeln der französischen Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat sogar noch weiter zurück: Bereits im Jahr 1922 richtete die Vorläufergesellschaft CIDNA (Compagnie Internationale de Navigation Aérienne) erste Linienflüge zwischen den beiden Metropolen ein, bevor diese Fluggesellschaft 1933 in der neu gegründeten Air France aufging. In der aktuellen Sommerflugplanung für das Jahr 2026 betreibt Air France drei tägliche Umläufe auf der Strecke zwischen Wien und Paris. Julian Jäger, Co-CEO und COO des Flughafens Wien, würdigte das Unternehmen als einen der beständigsten Airline-Partner des Standorts, der die internationale Anbindung Österreichs über Generationen hinweg maßgeblich mitgeprägt hat. Über das Drehkreuz in Paris erhalten Passagiere aus Wien Anschluss an das weltweite Streckennetz der Fluggesellschaft, das im laufenden Sommerflugplan fast 170 Destinationen in 73 Ländern umfasst. Der Luftverkehrsmarkt profitiert dabei von einer engen Vertaktung des französisch-niederländischen Airline-Konzerns Air France-KLM an den europäischen Großflughäfen. Zusätzliche Recherchen zur strategischen Ausrichtung des Konzerns im Jahr 2026 zeigen, dass Air France das Langstreckennetz ab Paris im Rahmen einer globalen Flottenmodernisierung konsequent ausbaut. So wurde im April 2026 eine neue Direktverbindung nach Las Vegas in den Flugplan aufgenommen, während die Frequenzen zum Flughafen New York-Newark ab Juni 2026 verdoppelt werden. Um im Wettbewerb mit anderen europäischen Premium-Netzwerk-Airlines wie der Lufthansa Group zu bestehen, investiert

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Ryanair verzeichnet Passagierwachstum im Mai 2026

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im Mai 2026 einen spürbaren Zuwachs bei den Passagierzahlen verzeichnet. Wie das Unternehmen an seinem Hauptsitz in Dublin bekannt gab, transportierte die Airline im abgelaufenen Monat rund 20,7 Millionen Fluggäste. Dies entspricht einem Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, in dem 19,6 Millionen Reisende registriert wurden. Um dieses Passagieraufkommen zu bewältigen, führte der Low-Cost-Carrier im Laufe des Monats mehr als 114,000 Flüge im gesamten europäischen Streckennetz durch. Die Auslastung der Flugzeuge (Load Factor) blieb mit konstant 95 Prozent auf einem im Branchenvergleich sehr hohen Niveau. Auch in der längerfristigen Betrachtung setzt sich die Expansion des größten europäischen Billigfliegers weiter fort. Bei der rollierenden Passagierzahl über die vergangenen zwölf Monate hinweg verzeichnete Ryanair bis Mai 2026 insgesamt 210,4 Millionen Kunden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als die Fluggesellschaft 202,0 Millionen Passagiere an Bord begrüßen durfte, bedeutet dies eine Steigerung um vier Prozent. Die durchschnittliche Auslastung über das gesamte Jahr hinweg stabilisierte sich unverändert bei 94 Prozent. Diese kontinuierliche Zunahme verdeutlicht die anhaltend starke Nachfrage im Segment des preisgünstigen Punkt-zu-Punkt-Verkehrs in Europa. Zusätzliche Marktanalysen zeigen, dass Ryanair dieses Wachstum trotz anhaltender Herausforderungen in der globalen Luftfahrtindustrie erzielt hat. Die Branche leidet derzeit unter massiven Verzögerungen bei den Flugzeugauslieferungen des US-amerikanischen Herstellers Boeing, was die Kapazitätsplanung vieler Fluggesellschaften für den Sommerflugplan einschränkt. Ryanair kompensiert diese Engpässe durch eine optimierte Flottenrotation und den verstärkten Einsatz der effizienteren Boeing 737 Max 8-200. Durch die aggressive Preispolitik und den gezielten Ausbau von Regionalverbindungen gelingt es der Fluggesellschaft, Marktanteile von traditionellen

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SITA übernimmt Big Blue Analytics zur Optimierung des globalen Disruption-Managements

Der internationale Luftfahrt-IT-Spezialist SITA hat die Übernahme von Big Blue Analytics und dessen zentraler Softwareplattform OCC Assistant Manager (OCCam) bekannt gegeben. Das in Genf ansässige Unternehmen reagiert damit auf eines der kostspieligsten und komplexesten Probleme der zivilen Luftfahrtindustrie. Unvorhergesehene Betriebsstörungen durch Wettereinbrüche, technische Defekte oder Engpässe bei der Flugsicherung kosten Fluggesellschaften weltweit jährlich Summen im zweistelligen Milliardenbereich. Durch die Integration der neuen Technologie will SITA den Fluggesellschaften fortan eine hochentwickelte, auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Lösung zur Verfügung stellen, um den Flugbetrieb nach Unregelmäßigkeiten schneller zu stabilisieren. Die Software OCCam bricht mit den traditionellen, nacheinander ablaufenden Entscheidungsprozessen in den Einsatzzentralen der Fluggesellschaften. Bei einer Störung analysiert die KI-gestützte Triebkraft sämtliche betrieblichen Restriktionen simultan. Hierzu zählen die Verfügbarkeit von Flugzeugen und Ersatzteilen, die gesetzlichen Arbeitszeitregelungen der Cockpit- und Kabinenbesatzungen sowie die Umbuchungsoptionen für betroffene Passagiere. Innerhalb weniger Minuten generiert das System einen ganzheitlichen Wiederherstellungsplan. Praxisdaten zeigen, dass Fluggesellschaften die finanziellen Folgeschäden von Betriebsstörungen durch den Einsatz der Plattform um bis zu 30 Prozent senken können. Für eine mittelgroße Fluggesellschaft mit einer Flotte von etwa 100 Flugzeugen bedeutet dies ein Einsparpotenzial von mehreren Millionen US-Dollar pro Jahr. Die Akquisition gliedert sich in eine umfassende Expansions- und Digitalisierungsstrategie von SITA ein. Der Technologiekonzern hat sein Portfolio in jüngster Zeit bereits durch strategische Übernahmen wie Materna IPS, ASISTIM und CCM im Bereich der Flughafen- und Passagierabfertigung erweitert. SITA-CEO David Lavorel betonte, dass Agilität bei der Bewältigung von Systemausfällen in einem zunehmend volatilen Marktumfeld zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Fluggesellschaften wird. Langfristiges Ziel der Entwicklung

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Flixbus baut Streckennetz zum Flughafen Berlin Brandenburg deutlich aus

Der Mobilitätsanbieter Flixbus erweitert im laufenden Jahr seine Fernbusverbindungen zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) drastisch. Durch den Ausbau von Direktverbindungen und die Verdichtung bestehender Taktungen soll das gesamte ostdeutsche Einzugsgebiet sowie Westpolen enger an das Hauptstadt-Drehkreuz angebunden werden. Die Maßnahmen basieren auf einer im Juni 2025 geschlossenen strategischen Kooperation zwischen der Flixbus Zentraleuropa und der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Im Rahmen dieser Zusammenarbeit stellt die Flughafengesellschaft dem Mobilitätsdienstleister anonymisierte Passagierdaten und aktuelle Flugpläne zur Verfügung, um die Busabfahrten präzise auf die Hauptverkehrszeiten der Fluggesellschaften abzustimmen. Die Neuerungen betreffen sowohl Großstädte als auch ländliche Regionen im Osten der Bundesrepublik. Die Frequenz auf der Strecke von Leipzig zum BER wird von vier auf bis zu neun tägliche Fahrten je Richtung mehr als verdoppelt, wobei die kürzeste Fahrzeit knapp über zwei Stunden beträgt. Chemnitz, Jena und Schwerin erhalten zusätzliche tägliche Anbindungen, während Görlitz und Zittau komplett neu in das Flughafen-Netz aufgenommen werden. Erstmals erhalten zudem Orte im Erzgebirge, darunter Oberwiesenthal und Annaberg-Buchholz, eine tägliche Direktverbindung. Für den Sommerreiseverkehr in den Monaten Juli und August richtet das Unternehmen eine saisonale Linie ein, die den BER direkt mit den Ostseebädern Warnemünde, Bad Doberan und Kühlungsborn verknüpft. Ein weiterer Schwerpunkt des Ausbaus liegt auf dem polnischen Markt, der für den BER ein wichtiges Passagierpotenzial darstellt. Die Verbindung nach Poznań wird auf bis zu 15 tägliche Fahrten pro Richtung ausgeweitet. Breslau wird bis zu 13-mal und Stettin bis zu 12-mal am Tag direkt angesteuert. Mit diesen Kapazitätserhöhungen festigt der BER seine Position als wichtigster Flughafenstandort im

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Österreichisches Bundesheer unterstützt Waldbrandbekämpfung im steirischen Wörschach

Das Österreichische Bundesheer steht seit dem 2. Juni 2026 im obersteirischen Wörschach im Assistenzeinsatz, um einen schwer zugänglichen Waldbrand zu bekämpfen. Die Anforderung der militärischen Hilfe erfolgte durch die Landeswarnzentrale Steiermark, nachdem sich die Löscharbeiten für die zivilen Feuerwehren im steilen und felsigen Gelände des Ennstals als äußert schwierig erwiesen hatten. Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, wurden neben spezialisierten Bodentruppen der Jägerbataillone auch mehrere Luftfahrzeuge der Luftstreitkräfte in Marsch gesetzt, welche die Brandbekämpfung aus der Luft koordinieren und den Wassertransport sicherstellen. Im Zentrum der Luftunterstützung steht in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal der neue Mehrzweckhubschrauber des Typs Leonardo AW169 „Lion“. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte in einer offiziellen Stellungnahme die Notwendigkeit einer raschen und koordinierten Assistenzleistung zwischen den militärischen und zivilen Behörden in Krisensituationen. Der AW169 „Lion“ zeichnet sich durch eine hohe Leistungsfähigkeit im Hochgebirge aus und verfügt selbst in extremen Höhenlagen über erhebliche Kraftreserven. Aufgrund der großzügigen Kabinenstruktur kann die Maschine im Bedarfsfall auch für medizinische Evakuierungen und den isolierten Transport von verletzten Personen genutzt werden. Aus technischer Sicht stellt der Einsatz des AW169 eine erhebliche Kapazitätserweiterung für die Luftunterstützung des Bundesheeres dar. Im direkten Vergleich zu dem im Jahr 2023 ausgemusterten Vorgängermodell „Alouette III“ kann der neue Hubschrauber die zwei- bis dreifache Menge an Löschwasser pro Rotation transportieren. Das Wasser wird mithilfe von speziellen Außenlastbehältern, sogenannten Bambi Buckets, aus nahegelegenen Gewässern aufgenommen und direkt über den Brandherden abgeworfen. Unterstützt wird die Operation vor Ort durch Flugretter und Alpinwissenschaftler, welche die thermische Entwicklung des Bodens sowie die

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Deutschsprachige Tourismusverbände beraten über steigenden Kostendruck und verändertes Konsumverhalten

Die Fachverbände der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) haben ein länderübergreifendes Treffen der deutschsprachigen Tourismusverbände in Innsbruck organisiert. Zu den Teilnehmern gehörten Branchenvertreter aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol. Im Zentrum der dreitägigen Beratungen standen die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im alpinen und mitteleuropäischen Raum. Trotz einer stabilen bis guten Auslastung in vielen Ferienregionen blicken die Betriebe aufgrund einer massiven Verschiebung der Kostenstrukturen und einer spürbaren Konsumzurückhaltung der internationalen Gäste besorgt auf die kommenden Saisonen. Die Delegierten stellten fest, dass die Ertragslage im Hotel- und Gastgewerbe durch stark gestiegene Ausgaben in den Bereichen Energie, Wareneinkauf und Personal massiv belastet wird. Da Einsparpotenziale in den operativen Abläufen weitgehend erschöpft sind und die Kostensteigerungen aus Wettbewerbsgründen nur zu einem Bruchteil auf die Zimmer- und Speisenpreise umgelegt werden können, sinken die Umsatzrenditen kontinuierlich. Erschwerend kommt ein verändertes Ausgabeverhalten der Urlauber hinzu. Statistiken der Verbände zeigen, dass Gäste zunehmend bei gastronomischen Zusatzleistungen sparen, seltener teure Weine oder Desserts bestellen und auch Wellnessangebote wie Massagen restriktiver nutzen. Ein weiteres zentrales Thema der Konferenz war der anhaltende Strukturwandel in der Gastronomie. Seit Jahren wird in allen teilnehmenden Regionen ein kontinuierliches Sterben traditioneller Gasthäuser sowie ein existenzbedrohender Rückgang im Segment der Nachtgastronomie beobachtet. Als treibende Kräfte hinter dieser Entwicklung identifizierten die Experten den demografischen Wandel sowie ein grundlegend modifiziertes Freizeitverhalten jüngerer Gästegruppen. Vor diesem Hintergrund forderten Alois Rainer und Georg Imlauer von der WKÖ gemeinsam mit ÖHV-Präsident Walter Veit politische Reformen, um die Lohnnebenkosten zu senken, die bürokratischen Auflagen zu reduzieren und unternehmerische

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Flughafen München erhält als erster deutscher Airport renommierte Service-Zertifizierung

Der Flughafen München hat als erste deutsche Luftverkehrsdrehscheibe die Zertifizierungsstufe „Level 3“ im Rahmen des internationalen Qualitätsprogramms „Airport Customer Experience Accreditation“ erreicht. Diese Auszeichnung wird vom weltweiten Flughafenverband Airports Council International (ACI) vergeben und bewertet strategische Maßnahmen zur Optimierung des gesamten Passagiererlebnisses. In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Marktumfeld im europäischen Luftverkehr gewinnt die Servicequalität abseits der reinen Abfertigungseffizienz für die großen Drehkreuze massiv an Bedeutung, um Passagierströme langfristig an sich zu binden. Das vom ACI entwickelte Akkreditierungsprogramm ist das weltweit einzige Verfahren der Luftfahrtindustrie, das ein ganzheitliches Customer Experience Management an Flughäfen analysiert. Es unterteilt sich in fünf aufeinander aufbauende Stufen. Das vom bayerischen Großflughafen erreichte Level 3 setzt voraus, dass das Unternehmen eine umfassende Service-Strategie etabliert hat, die nicht nur operative Prozesse der Flughafengesellschaft umfasst, sondern auch externe Partnerfirmen, Behörden und das gesamte Bodenpersonal am Standort aktiv einbindet. Die Auditoren bewerten dabei unter anderem die Serviceangebote, die Aufenthaltsqualität in den Terminals sowie die Feedbacksysteme entlang der gesamten Reisekette. Jost Lammers, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, der gleichzeitig als amtierender Präsident des Weltverbandes ACI World fungiert, betonte die Relevanz dieser kontinuierlichen Weiterentwicklung für den Status des Münchner Premium-Drehkreuzes. Der Generaldirektor von ACI World, Justin Erbacci, würdigte den Flughafen in einer offiziellen Stellungnahme als Branchenführer im Bereich des Qualitätsmanagements. Das Erreichen der dritten Stufe ist für den Flughafen München auch wirtschaftlich von Bedeutung, da das Erlöswachstum im Non-Aviation-Bereich, wie dem Einzelhandel und der Gastronomie, direkt mit der Verweildauer und Zufriedenheit der Fluggäste in den Terminalbereichen korreliert. Die Vergabe des

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