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Neues Familien-Bistro und historisches Karussell beleben Schönbrunner Areal

Die Schönbrunn Group hat im Rahmen des Entwicklungsprojekts „Hietzinger Areal“ im westlichen Teil des UNESCO-Welterbes Schloss Schönbrunn einen wichtigen Meilenstein erreicht. Am 11. November 2025 öffnete das Fürstenkarussell Bistro & Café im denkmalgeschützten Fürstenstöckl seine Pforten. Dieses neue gastronomische Angebot ist gezielt auf Familien mit Kindern ausgerichtet und soll einen ansprechenden Treffpunkt im historischen Parkgelände schaffen. Die Entwicklung des Areals vom Hietzinger Eingang bis zum Schloss steht unter dem expliziten Schwerpunkt „Kinder“, wodurch die Attraktivität des Standorts für diese wichtige Besuchergruppe weiter erhöht wird. Das Design des Familien-Bistros stammt vom renommierten Architekturbüro Wehdorn Architekten. Die gestalterische Vorgabe war es, ein „bürgerliches Wohnzimmer“ aus vergangener Zeit zu schaffen, das alle Annehmlichkeiten der Gegenwart bietet. Die Inneneinrichtung im 49 Quadratmeter großen Bistro sowie der 64 Quadratmeter große Gastgarten legen Wert auf hochwertige Materialien und historische Stimmigkeit, um dem barocken Umfeld des Fürstenstöckl gerecht zu werden. Die Speisekarte ist familienfreundlich konzipiert und umfasst klassische Gerichte wie Pinsa-Variationen, Spaghetti Bolognese und Bratwurst mit Pommes. Die Schönbrunn Group, die als eigenwirtschaftlich geführtes Unternehmen ohne öffentliche Fördermittel agiert, finanziert diese Maßnahmen, um den langfristigen Erhalt des umfangreichen kulturellen Erbes zu sichern. Namensgebend für das neue Bistro & Café ist das historische Karussell, das direkt vor dem Gastgarten aufgestellt wurde. Es handelt sich um ein liebevoll restauriertes Fahrgeschäft aus dem Jahr 1903, das ursprünglich im Böhmischen Prater in Wien beheimatet war. Es stellt ein wichtiges Zeugnis historischer Vergnügungskultur dar und soll voraussichtlich ab Frühjahr/Sommer 2026 in Betrieb genommen werden, um junge Besucher mit seinem nostalgischen Charme zu

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Embraer rüstet A-29 Super Tucano zur Drohnenabwehr auf

Embraer, eines der weltweit führenden Luft- und Raumfahrtunternehmen, hat angekündigt, das Aufgabenspektrum seines leichten Angriffs- und Trainingsflugzeugs A-29 Super Tucano massiv auszuweiten. Künftig soll das Flugzeug in der Lage sein, moderne unbemannte Luftfahrzeuge (UAS) effektiv zu bekämpfen. Der erweiterte Fähigkeitssatz basiert auf einem neuen Betriebskonzept (CONOPS) und der Integration spezifischer Sensor- und Waffensysteme, um der weltweit dringenden Notwendigkeit zur Drohnenabwehr zu begegnen. Bosco da Costa Junior, Präsident und CEO von Embraer Defense & Security, hob hervor, dass der A-29 ein ideales Werkzeug darstelle, um diese Bedrohungen kostengünstig zu neutralisieren. Die technische Aufrüstung zielt darauf ab, die A-29 mit den notwendigen Komponenten für die präzise Verfolgung und Neutralisierung kleiner, langsam fliegender Ziele auszustatten. Dazu gehören die Integration spezifischer Datenverbindungen zur Übermittlung erster Zielkoordinaten sowie die Nutzung des elektrooptischen/infraroten (EO/IR) Sensorsystems zur Laserzielverfolgung und -markierung. Zur Zielbekämpfung werden lasergesteuerte Raketen sowie die in den Tragflächen montierten 0.50-Maschinengewehre eingesetzt. Dieses Vorgehen ermöglicht es den Betreibern, die Drohnenabwehr als flexible Zusatzmission in ihr Einsatzprofil aufzunehmen. Die Aufrüstung unterstreicht die wachsende Bedeutung von kostengünstigen Lösungen im militärischen Bereich, da der Einsatz von teuren Kampfjets gegen weit verbreitete, billige UAS wirtschaftlich nicht tragbar ist. Der A-29 Super Tucano genießt bereits eine starke Position in der Luftfahrtindustrie und ist bei 22 Luftstreitkräften weltweit im Einsatz. Er ist bekannt als leistungsfähiges Turboprop-Flugzeug, das sich durch seine Robustheit und Langlebigkeit auszeichnet. Diese Eigenschaften erlauben den Betrieb von unbefestigten Pisten und vorgeschobenen Stützpunkten in schwierigem Gelände. Seine Vielseitigkeit umfasst bereits ein breites Spektrum an Missionen, wie erweiterte Pilotenausbildung, Luftnahunterstützung (CAS),

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Emirates SkyCargo modernisiert Flotte mit Euro-6-Lkw von MAN

Emirates SkyCargo, die Frachtsparte der größten internationalen Fluggesellschaft der Welt, hat ihre Flotte für den Straßentransport durch die Einführung von 40 hochmodernen Euro-6-Modellen von MAN Trucks aufgerüstet. In Zusammenarbeit mit Allied Transport Company ist Emirates SkyCargo der erste Betreiber von schweren Euro-6-Fernverkehrsfahrzeugen in der Region. Mit dieser Erneuerung implementiert das Unternehmen die derzeit fortschrittlichste Lkw-Technologie in seine Bodenoperationen. Diese Initiative ist Teil einer breiteren Strategie des Unternehmens, die betriebliche Effizienz zu steigern und die Infrastruktur für das prognostizierte Wachstum der Frachtvolumen in und durch Dubai zu stärken, das durch die Wirtschaftsagenda des Emirats vorangetrieben wird. Die Lkw der Euro-6-Norm erfüllen strenge Abgasstandards, was im Vergleich zu älteren Modellen zu einer deutlichen Reduzierung schädlicher Emissionen führt. Für Emirates SkyCargo bedeutet die Ersetzung von 40 älteren Lkw durch die neuen MAN-Modelle eine voraussichtliche jährliche Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen aus dem Lkw-Betrieb um 17 Prozent. Die Modernisierung betrifft einen besonders stark frequentierten Transportkorridor: Die Lkw-Flotte befördert täglich über 1.000 Tonnen Fracht zwischen dem Al Maktoum International Airport (DWC) und dem Dubai International Airport (DXB). Die 77 Kilometer lange, zollfreie Verbindung wird pro Lkw bis zu sechsmal täglich befahren, was die Investition in modernste, effiziente Fahrzeuge für den reibungslosen Ablauf im Zwei-Flughafen-Drehkreuz von Dubai kritisch macht. Über die fortschrittliche Motorentechnologie hinaus sind die neuen Euro-6-Lkw mit einer Reihe von Fahrerassistenz-, Sicherheits- und Überwachungssystemen ausgestattet. Hierzu gehören Spurwechselassistenten, Bordsteinkameras, Rückfahrkameras und Toter-Winkel-Reduzierungssysteme, welche die Rundumsicht und damit die Verkehrssicherheit erhöhen. Besonders hervorzuheben ist das KI-gestützte Fahrerüberwachungssystem, das Ablenkung oder Müdigkeit des Fahrers erkennt und in Echtzeit

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El Al meldet Rekordquartal und Führungswechsel im Zeichen der Markterholung

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat für das dritte Quartal 2025 beeindruckende Finanzergebnisse vorgelegt. Trotz der anhaltend angespannten Sicherheitslage in der Region und einem erhöhten operativen Druck konnte das Unternehmen den Umsatz auf den Allzeitrekordwert von rund 1,074 Milliarden US-Dollar steigern. Dies entspricht einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (1,003 Milliarden US-Dollar). Der Nettogewinn für das Quartal stieg ebenfalls um acht Prozent auf rund 203 Millionen US-Dollar. Die starke Nachfrage nach El Al-Flügen, bedingt durch das begrenzte Angebot am Ben Gurion Flughafen Tel Aviv nach dem zeitweisen Rückzug ausländischer Gesellschaften, traf mit der saisonalen Hochphase der Sommer- und Feiertagsreisen zusammen und trug maßgeblich zum Rekordergebnis bei. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat die Fluggesellschaft ihre Produktionskapazitäten konsequent ausgebaut. Dies umfasste die Erweiterung der Flotte durch die Aufnahme einer 17. Boeing 787 und die Wiederinbetriebnahme einer zusätzlichen Boeing 777 sowie die Anmietung zusätzlicher Flugzeuge (ACMI). Der Sitzladefaktor (LF) stieg um 1,5 Prozentpunkte auf sehr hohe 95,3 Prozent. Die Finanzkraft des Unternehmens wird durch einen massiven Anstieg des Eigenkapitals auf 997 Millionen US-Dollar (Ende 2024: 527 Millionen US-Dollar) und einen Netto-Cash-Überschuss von über einer halben Milliarde US-Dollar weiter untermauert. Diese solide finanzielle Basis, die auch auf verbesserte Netto-Finanzerträge zurückzuführen ist, soll als Fundament für den weiteren Wachstums- und Konsolidierungskurs des Unternehmens dienen. Parallel zur Präsentation der Finanzergebnisse kündigte Dina Ben Tal Ganancia ihren Abschied vom Chefposten an. Nach rund zwei Jahrzehnten im Unternehmen, davon dreieinhalb Jahre als CEO, wird sie Ende 2025 zurücktreten. Sie führte die Airline unter

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Crystal Cruises kündigt dritte „Wellness at Sea“-Retreats für 2026 an

Die Reederei Crystal lädt im August 2026 zum dritten Mal zu ihrem jährlichen Wellness-Retreat „Wellness at Sea“ ein. An Bord des Luxusschiffes Crystal Symphony werden zwei aufeinanderfolgende Reisen angeboten, die eine ganzheitliche Auszeit in den Fokus stellen. Die erste, siebentägige Route beginnt am 17. August 2026 in Vancouver und führt entlang der Westküste Amerikas über Oregon und San Francisco nach San Diego. Die zweite, zwölftägige Etappe startet am 24. August in San Diego und nimmt Kurs nach Süden über Baja California und Mittelamerika bis nach Guayaquil in Ecuador. Die Reisenden haben die Möglichkeit, beide Teilstrecken für eine umfassende Kur zu kombinieren, die passend zum US-amerikanischen „National Wellness Month“ im August stattfindet. Das Programm an Bord zielt auf körperliche und geistige Verjüngung ab und umfasst eine breite Palette an Aktivitäten von Yoga und Meditationen über Funktionstraining, Atemübungen und Klangbäder bis hin zu Somatischem Training und Kältetherapie. Ein zentraler Bestandteil ist dabei das Thema Longevity und gesundes Altern. Lektoren teilen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Bewahrung geistiger Frische, Stärkung körperlicher Vitalität und den Auswirkungen von Emotionen auf die allgemeine Herzgesundheit. Auch eine zweitägige Entgiftungskur, die Elemente der digitalen Achtsamkeit beinhaltet, wird angeboten. Die Crystal Symphony, die 2023 nach der Übernahme durch die A&K Travel Group einer umfassenden und millionenschweren Modernisierung unterzogen wurde, bietet hierfür mit dem Aurōra Spa und dem sogenannten „Wimbledon Court“ für Pickleball und Paddle-Tennis den entsprechenden Rahmen. Geleitet wird das Retreat von ausgewiesenen Fachleuten für körperliches und geistiges Wohlbefinden. An vorderster Front steht Dalila Roglieri, Crystals Wellness-Botschafterin und frühere italienische

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Italienische Bahngesellschaften planen Markteinstieg in Deutschland

Der Fernverkehr auf deutschen Schienen, der bisher nahezu vollständig von der Deutschen Bahn (DB) dominiert wird, könnte in naher Zukunft deutliche Konkurrenz aus Italien erhalten. Sowohl die staatliche Bahngesellschaft Ferrovie dello Stato Italiane (FS) als auch der private Hochgeschwindigkeitsanbieter Italo planen, Verbindungen in Deutschland anzubieten. Dies würde den Wettbewerb im nationalen Bahnfernverkehr signifikant erhöhen. Besonders weit fortgeschritten scheinen die Planungen des privaten Konkurrenten Italo zu sein. Nach Medienberichten plant das Unternehmen, einen mittleren einstelligen Milliardenbetrag in die Beschaffung von bis zu 40 neuen Hochgeschwindigkeitszügen zu investieren. Ziel ist die Etablierung von stündlichen oder zweistündlichen Verbindungen innerhalb Deutschlands. Zur Umsetzung dieser Pläne hat Italo bereits eine Tochtergesellschaft in Deutschland gegründet und die Betriebserlaubnis als Eisenbahnverkehrsunternehmen bei den zuständigen Behörden beantragt. Um jedoch eine so massive Investition tätigen zu können, fordert Italo eine entsprechende Planungssicherheit. Diese soll in Form von langfristigen Rahmenverträgen für den Zugang zu den Bahnstrecken (Trassen) durch die Bundesnetzagentur und die Politik gewährleistet werden. Derzeit liegt der Marktanteil der Deutschen Bahn im Fernverkehr bei über 95 Prozent, abgesehen von Nischenanbietern wie Flixtrain. Das Bundesverkehrsministerium signalisierte auf Anfrage grundsätzliche Offenheit für die Einführung von mehr Wettbewerb im deutschen Fernverkehr. Ein solcher Markteintritt könnte für Reisende potenziell zu neuen Verbindungen und besseren Preisen führen, während er für die DB eine Herausforderung ihrer Quasi-Monopolstellung darstellen würde. Bereits vor den konkreten Plänen von Italo war bekannt geworden, dass auch die italienische Staatsbahn FS einen Einstieg in das deutsche Fernverkehrsgeschäft prüft. Die möglichen Aktivitäten beider italienischer Akteure unterstreichen das steigende Interesse ausländischer Bahnbetreiber am

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Medizinischer Notfall zwingt SAS-Flug nach Teneriffa zur Zwischenlandung in Amsterdam

Ein Flug der Scandinavian Airlines (SAS) musste am Sonntagmorgen unplanmäßig auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol landen. Der Flug SK7407 war von Oslo nach Teneriffa unterwegs, als sich an Bord der Airbus A320neo (Kennzeichen SE-RUD) ein medizinischer Notfall ereignete. Die Piloten setzten das Notsignal „Squawk 7700“ ab, um eine sofortige Priorität bei der Landung zu erhalten. Wie der Kommunikationsmanager von SAS, Øystein Schmidt, bestätigte, handelte es sich um eine akute Erkrankung eines Passagiers während des Fluges, weshalb die Crew in Übereinstimmung mit den normalen Verfahren eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Amsterdam durchführte. Die Entscheidung für einen medizinischen Notfall-Stopp wird getroffen, wenn die medizinische Versorgung an Bord nicht ausreichend ist oder eine sofortige notärztliche Behandlung erforderlich wird. Nach der Landung in Amsterdam erhielt der betroffene Passagier umgehend medizinische Betreuung durch Sanitäter am Boden. Der Flughafen Schiphol gilt aufgrund seiner zentralen Lage und exzellenten medizinischen Infrastruktur als häufig gewählter Ausweichflughafen für Notfälle im europäischen Luftraum. Nachdem die Situation gelöst und der Passagier versorgt war, konnte der Flug SK7407 seinen planmäßigen Weiterflug nach Teneriffa wieder aufnehmen. Die Zeitverzögerung in Amsterdam belief sich auf etwas mehr als eine Stunde am Boden. Solche unvorhergesehenen Zwischenstopps, die durch medizinische Notfälle ausgelöst werden, führen zu Verzögerungen im Flugplan, sind aber ein Ausdruck der strengen Sicherheits- und Verfahrensprotokolle in der zivilen Luftfahrt, die die Gesundheit der Passagiere als oberste Priorität sehen. Die erfolgreiche und schnelle Abwicklung des Notfalls in Amsterdam ermöglichte es den übrigen Passagieren, ihre Reise mit einer relativ geringen Verspätung fortzusetzen.

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Transavia Niederlande erhält ersten Airbus A321neo mit neuem Design

Die Low-Cost-Airline Transavia, eine Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe, hat die Auslieferung ihres vierzehnten Airbus A321neo und des ersten dieser Maschinen für Transavia Niederlande angekündigt. Das Flugzeug, das bereits in Hamburg-Finkenwerder den Lackierhangar verlassen hat, trägt das aktualisierte Design der Airline und soll Mitte Dezember an den niederländischen Teil der Fluggesellschaft übergeben werden. Die Auslieferung des neuen Airbus A321neo markiert einen wichtigen Meilenstein im laufenden Flottenerneuerungsprogramm von Transavia. Das Unternehmen ist bestrebt, seine derzeitige Flotte von Boeing-Flugzeugen schrittweise durch moderne Modelle der Airbus A320neo-Familie zu ersetzen. Dies betrifft sowohl die niederländische als auch die französische Sparte von Transavia. Die A321neo-Maschinen bieten dabei eine höhere Sitzplatzkapazität im Vergleich zu den älteren Boeing-Modellen, was zu einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit auf den Hauptstrecken beiträgt. Transavia plant, ihre Flotte in den kommenden Jahren konsequent weiter zu modernisieren. Für das Jahr 2026 erwartet die Airline die Zustellung von sieben weiteren Airbus A321neo-Flugzeugen. Mit dem Austausch der Flugzeuge verfolgt Transavia das Ziel, die operative Leistung zu verbessern und gleichzeitig den Passagierkomfort durch modernere Kabinenausstattungen zu erhöhen. Der A321neo ist bekannt für seine hohe Effizienz und trägt zur langfristigen Kostensenkung im Flugbetrieb bei. Die Umstellung der Flotte auf einheitliche Modelle innerhalb der Air France-KLM-Gruppe, zu der Transavia gehört, ist ein strategischer Schritt zur Vereinfachung der Wartung und des Betriebs.

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Flughafen Köln/Bonn investiert 25 Millionen Euro in CT-Scanner für alle Kontrollspuren

Der Flughafen Köln/Bonn (CGN) plant als erster großer Flughafen in Deutschland, seine gesamte Sicherheitskontrolle vollständig mit modernen CT-Scannern auszustatten. Die umfassende Modernisierung und Umgestaltung der Kontrollspuren in Terminal 1 hat nach den Herbstferien begonnen. Die ersten neuen Spuren sollen Anfang des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden, die gesamte Anlage mit elf Kontrollspuren soll bis zum nächsten Sommer vollständig ausgerüstet sein. Die Investition des Flughafenbetreibers in die Modernisierung des Sicherheitsbereichs beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro. Die Maßnahme erfolgt, nachdem der rheinische Flughafen die Organisation der Sicherheitskontrollen zu Jahresbeginn von der Bundespolizei übernommen hat und diese seitdem in Eigenregie steuert. Die neuen CT-Scanner (Computertomographie-Scanner) ermöglichen eine dreidimensionale Bildgebung des Handgepäcks, wodurch Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops im Handgepäck verbleiben können. Dies soll den Kontrollprozess für Passagiere deutlich beschleunigen. Der Trend zur Aufrüstung mit moderner Sicherheitstechnik zeigt sich auch an anderen deutschen Flughäfen. Der Flughafen Stuttgart (STR) bereitet sich ebenfalls auf die neue Scanner-Generation vor. Anfang November soll der Umbau der Passagierkontrollen im Terminal 3 beginnen, um die Kontrollspuren zu erweitern und für den späteren Einsatz von CT-Geräten vorzubereiten. Wegen dieser Bauarbeiten bleiben die betroffenen Spuren im Terminal 3 voraussichtlich bis Ende März 2026 geschlossen. Die Passagierkontrollen in Terminal 3 sollen pünktlich zum Beginn des Sommerflugplans wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Die Investitionen in die CT-Technologie gelten als branchenweiter Standard, um die Sicherheitsstandards zu erhöhen und gleichzeitig den Komfort für Fluggäste zu verbessern.

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Eurowings führt automatische Passkontrolle für Non-Schengen-Flüge ein

Die Fluggesellschaft Eurowings, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, hat ihren Service für Reisende auf Non-Schengen-Flügen erweitert. Ab sofort bietet die Airline eine automatisierte Dokumentenüberprüfung an. Diese neue Funktion ermöglicht es Passagieren, ihre Passdaten bereits beim Online-Check-in über die Eurowings-Webseite oder -App selbstständig einzugeben und prüfen zu lassen. Das neue System zielt darauf ab, den Check-in-Prozess zu beschleunigen und den Komfort für die Fluggäste zu erhöhen. Bei erfolgreicher Durchführung der digitalen Überprüfung entfällt für die Reisenden der zusätzliche und zeitraubende Dokumentencheck durch das Personal am Flughafen. Dies ist insbesondere bei internationalen Flügen außerhalb des Schengen-Raums von Bedeutung, wo die Prüfung von Reisedokumenten obligatorisch ist. Die automatische Überprüfung ist Teil eines größeren Trends in der Luftfahrtindustrie zur Digitalisierung von Prozessen. Experten sehen darin einen wichtigen Schritt, um Wartezeiten an den Schaltern zu reduzieren und die Effizienz des Bodenbetriebs zu steigern, insbesondere an stark frequentierten Flughäfen. Die Möglichkeit, die Gültigkeit von Pässen und Visa im Vorfeld digital prüfen zu lassen, reduziert das Risiko von Problemen am Abflugtag und unterstützt die Einhaltung internationaler Reisebestimmungen. Die automatisierte Kontrolle ist für alle Flüge von Eurowings in Länder außerhalb des Schengen-Abkommens verfügbar. Mit der Einführung dieses Dienstes folgt Eurowings dem Vorbild anderer großer internationaler Fluggesellschaften, die ähnliche digitale Lösungen zur Verifizierung von Reisedokumenten nutzen. Die Maßnahme soll die operative Abwicklung verbessern und den Passagieren einen reibungsloseren Start in ihre Reise ermöglichen.

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