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Frankreich senkt Luftverkehrsteuer auf Inlandsstrecken mit gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen

Das französische Verkehrsministerium hat eine deutliche Senkung der Passagiersteuer für Flüge auf Strecken mit gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen (Public Service Obligations, PSO) beschlossen. Gemäß einer am 31. Mai 2026 im offiziellen Amtsblatt veröffentlichten Verordnung trat die Maßnahme am 1. Juni 2026 in Kraft. Die Abgabe pro Fluggast wurde dabei um 65 Prozent von zuvor 7,40 Euro auf nunmehr 2,63 Euro reduziert. Diese steuerliche Entlastung betrifft insgesamt 26 Flugverbindungen innerhalb des französischen Festlands sowie Routen, die das Festland mit der Mittelmeerinsel Korsika verbinden. Ziel der Regierungsmaßnahme ist es, die Ticketpreise auf diesen strukturell wichtigen Wegen stabil zu halten und die regionale Erreichbarkeit abseits der Hauptverkehrsachsen zu sichern. Von der Neuregelung profitieren mehrere regionale und internationale Fluggesellschaften, die diese subventionierten Kernrouten im Rahmen staatlicher Ausschreibungen bedienen. Zu den betroffenen Akteuren gehören unter anderem die Regionalfluggesellschaften Chalair Aviation und Twin Jet sowie die auf Korsika-Flüge spezialisierte Air Corsica, deren aktuelle Verträge im November 2023 fixiert wurden. Auch die europäischen Low-Cost-Carrier Volotea und easyJet Europe, die wichtige Verbindungen zwischen französischen Großstädten und peripheren Regionen aufrechterhalten, sind von der Steuererleichterung betroffen. Eine Ausnahme im aktuellen Streckennetz bildet die traditionelle Inselflugverbindung zwischen Brest Bretagne und der Atlantikinsel Ouessant, die derzeit trotz bestehender Ausschreibung nicht aktiv betrieben wird. Die Senkung der Abgabe erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltend hohen Kostendrucks im europäischen Regionalflugverkehr, der durch gestiegene Flughafengebühren und Personalkosten geprägt ist. Da PSO-Routen oft dünner besiedelte Regionen an die wirtschaftlichen Zentren des Landes anbinden und die Passagierzahlen im Vergleich zu internationalen Routen geringer ausfallen, reagieren diese Verbindungen besonders sensibel

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Norse Atlantic Airways beschließt umfassende Kapitalerhöhung zur Stärkung der Finanzbasis

Die norwegische Langstreckenfluggesellschaft Norse Atlantic Airways hat die Details einer tiefgreifenden Kapitalmaßnahme bekannt gegeben, die der Airline frische Finanzmittel zuführen soll. Im Rahmen einer vollständig garantierten Bezugsrechtsemission plant das Unternehmen, Bruttoerlöse in Höhe von umgerechnet rund 110 Millionen US-Dollar (ca. 94 Millionen Euro) zu generieren. Die Weichen hierfür wurden auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 2. Juni 2026 gestellt, bei der die Aktionäre den Plänen des Vorstands mit der erforderlichen Mehrheit zustimmten. Die Zufuhr des neuen Kapitals soll die finanzielle Liquidität des Low-Cost-Carriers langfristig absichern und das operative Wachstum stützen. Das Sanierungs- und Finanzierungskonzept sieht die Ausgabe von bis zu 2,04 Milliarden neuen Anteilsscheinen vor. Der Bezugspreis wurde auf 0,50 norwegische Kronen je Aktie festgesetzt, wobei bestehende Aktionäre ein Bezugsrecht im Verhältnis von 1:1 erhalten, um eine Verwässerung ihrer Anteile zu kontrollieren. Bevor die neuen Aktien jedoch im regulären Handel emittiert werden können, ist die formelle Veröffentlichung sowie die Billigung des entsprechenden Wertpapierprospekts durch die norwegische Finanzaufsichtsbehörde erforderlich. Das Konsortium der begleitenden Banken hat die Platzierung des Volumens vorab komplett abgesichert. Neben der klassischen Aktienemission genehmigte die Aktionärsversammlung weitere Schritte zur Restrukturierung der Verbindlichkeiten. So wurde der Weg freigemacht, um ausstehende Wandelanleihen im Wert von 30 Millionen US-Dollar zu den gleichen Konditionen von 0,50 Kronen pro Aktie direkt in Eigenkapital umzuwandeln, was die Verschuldung der Fluggesellschaft spürbar reduziert. Zudem erhielt der Vorstand die Ermächtigung, ausstehende Gebühren an Konsortialbanken mittels neuer Aktien zu begleichen und eine gezielte Privatplatzierung an den Vorstandsvorsitzenden durchzuführen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Cashflow zu entlasten. Die

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Indische Fluggesellschaft IndiGo verringert Leasing-Flotte von Norse Atlantic Airways

Die führende indische Fluggesellschaft IndiGo wird eine ihrer sechs im sogenannten Wetlease-Verfahren betriebenen Boeing 787-9 an den Eigentümer Norse Atlantic Airways zurückgeben. Die Rückgabe des Langstreckenflugzeugs ist für den 31. August 2026 geplant. Als direkter Auslöser für diesen Schritt gilt die Entscheidung der Fluggesellschaft, das Flugangebot auf den Verbindungen zwischen dem indischen Subkontinent und der britischen Metropole Manchester anzupassen oder einzustellen. Die verbleibenden fünf Maschinen des Typs Boeing 787-9, die im Rahmen der Vereinbarung von Norse inklusive Cockpit- und Kabinenbesatzung betrieben werden, verbleiben wie vertraglich vereinbart in Diensten der indischen Airline. Hintergrund der Streckenänderungen sind erhebliche wirtschaftliche Belastungen im operativen Flugbetrieb. Nach Angaben von IndiGo verzeichneten die Flüge nach Manchester zwar ein konstant starkes Passagieraufkommen, die Rentabilität der Routen wurde jedoch durch externe Faktoren massiv beeinträchtigt. Aufgrund anhaltender internationaler Luftraumbeschränkungen mussten die Flugzeuge erhebliche Umwege in Kauf nehmen, was zu deutlich verlängerten Flugzeiten führte. Diese längeren Umlaufzeiten verursachten wiederum einen drastischen Anstieg der Treibstoff- und Personalkosten, wodurch eine wirtschaftlich tragbare Fortführung der Flüge unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr gewährleistet werden konnte. IndiGo bedient Manchester derzeit sowohl von Mumbai als auch von der Hauptstadt Delhi aus, hielt sich jedoch bezüglich der genauen Details zu einer vollständigen oder teilweisen Einstellung der Strecken noch bedeckt. Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways plant bereits die Weiterverwendung des ab September frei werdenden Großraumflugzeugs. Die Fluggesellschaft wird die Boeing 787-9 im anstehenden Winterflugplan auf ihren eigenen Strecken zwischen europäischen Metropolen und Destinationen in Thailand einsetzen, um der dort traditionell hohen saisonalen Nachfrage im Fernost-Tourismus gerecht

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Ägyptische Fluggesellschaft Pyramids Airlines nimmt kommerziellen Flugbetrieb auf

Die neu gegründete ägyptische Fluggesellschaft Pyramids Airlines hat am 1. Juni 2026 ihren offiziellen kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen. Der geschichtsträchtige Erstflug des neuen Marktteilnehmers führte von der ägyptischen Hauptstadt Kairo in die oberägyptische Kulturmetropole Luxor. Für den Eröffnungsflug wurde ein Mittelstreckenflugzeug des Typs Airbus A321-200 genutzt, das in den Luftfahrtregistern unter dem Kennzeichen SU-PAE geführt wird. Die Fluggesellschaft strebt ein hybrides Geschäftsmodell an, das eine Kombination aus festen Linienverbindungen und flexiblen Charterflügen für internationale Reiseveranstalter vorsieht, um die Kapazitäten der Flotte optimal auszulasten. Das strategische Kernziel von Pyramids Airlines liegt in der direkten Verknüpfung der wichtigsten ägyptischen Tourismuszentren mit ausländischen Quellmärkten. Neben den historischen Stätten in Luxor und Assuan sollen vor allem die stark frequentierten Badeorte auf der Sinai-Halbinsel, insbesondere Sharm El-Sheikh und Hurghada, an das Streckennetz angebunden werden. Im Fokus der internationalen Expansionspläne stehen dabei primär die Wachstumsmärkte in Asien sowie die traditionell reisefreudigen Länder Osteuropas. Durch maßgeschneiderte Charterketten will das Unternehmen den Transport von Urlaubsgruppen vereinfachen und Marktanteile im hart umkämpften nordafrikanischen Tourismussegment gewinnen. Die Neugründung fällt in eine Phase, in der die ägyptische Regierung massive Investitionen in die Infrastruktur des Landes tätigt und das Ziel verfolgt, die Zahl der ausländischen Touristen in den kommenden Jahren drastisch zu steigern. Um dieses staatliche Wachstumsprogramm zu unterstützen, wurde der Flughafen Kairo als zentrales Drehkreuz gewählt, von dem aus sowohl Inlands- als auch Auslandsflüge koordiniert werden. Branchenexperten weisen darauf hin, dass der Einsatz von Flugzeugen der Airbus A320-Familie der Fluggesellschaft eine hohe operationelle Flexibilität bietet, da dieser Flugzeugtyp für die mittleren Distanzen

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Swissport expandiert in den chinesischen Markt mit neuem Frachtterminal in Shanghai

Der weltweit tätige Bodenabfertigungs- und Luftfrachtdienstleister Swissport hat mit der Inbetriebnahme eines hochmodernen Luftfrachtterminals am Flughafen Shanghai Pudong (PVG) den operativen Einstieg in den chinesischen Markt vollzogen. Das neue „Digital & Intelligent International Cargo Terminal“ erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 144.000 Quadratmetern und wurde speziell für die Anforderungen des stark wachsenden E-Commerce-Sektors konzipiert. Bei der Realisierung und dem Betrieb des Großprojekts kooperiert das Schweizer Unternehmen mit Smarex, einem strategischen Joint Venture von Avinex Logistics und China Eastern Airlines Logistics. Durch diese Partnerschaft sichert sich der Dienstleister direkten Zugang zu einem der wichtigsten Handelsdrehkreuze in Asien. Das Terminal setzt konsequent auf digitale Steuerungstechnologien und automatisierte Sortiersysteme, um die Bearbeitungszeiten im internationalen Warenverkehr signifikant zu reduzieren. Durch die vollständige Integration der Anlage in das globale Netzwerk von Swissport, das 312 Flughäfen in 49 Ländern umfasst, wird Shanghai enger an die großen Frachtzentren in Europa und Nordamerika angebunden. Nach Unternehmensangaben ermöglicht die optimierte Prozesskette eine erhebliche Beschleunigung der Durchlaufzeiten, wodurch bestimmte Frachtgüter bis zu zwei Tage schneller als bisher ihr Zielgebiet erreichen können. Die logistische Infrastruktur umfasst zudem 15.000 Quadratmeter speziell temperaturgeführter Lagerflächen, die für den sensiblen Transport von pharmazeutischen Produkten und verderblichen Frischegütern ausgelegt sind. Ein zentrales Merkmal der Anlage ist die Implementierung künstlicher Intelligenz (KI) zur dynamischen Steuerung der gesamten Frachtabläufe im Terminalbereich. Die eingesetzten KI-Systeme überwachen und optimieren die Warenströme in Echtzeit, um Engpässe bei der Be- und Entladung von Frachtflugzeugen zu vermeiden. Für Swissport fungiert der Standort in Shanghai als technologisches Pilotprojekt und Modell für den zukünftigen Ausbau

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Swiss startet neue kulinarische Sommer-Saison mit Nidwaldner Sternekuche

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat zum 3. Juni 2026 die sommerliche Phase ihres etablierten Gastronomie-Konzepts „Swiss Taste of Switzerland“ gestartet. In den kommenden drei Monaten richtet die Fluggesellschaft den kulinarischen Fokus auf den Kanton Nidwalden. Für die Gestaltung der Menüs in der First und Business Class auf Langstreckenflügen ab der Schweiz zeichnet dieses Mal der Spitzenkoch Fabian Inderbitzin verantwortlich. Der Küchenchef des Seerestaurants Belvédère in Hergiswil am Vierwaldstättersee ist in der internationalen Gastroszene für seine mit einem Michelin-Stern und 17 Gault&Millau-Punkten ausgezeichnete Küche bekannt, die traditionelle Schweizer Rezepturen mit globalen Einflüssen kombiniert. Das Rotationsprinzip des Bordcaterings bei Swiss sieht vor, dass alle drei Monate eine andere Schweizer Region und deren landestypische Spezialitäten im Rampenlicht stehen. Laut Heike Birlenbach, Chief Customer Officer von Swiss, kehrt der Kanton Nidwalden nach acht Jahren Unterbrechung wieder als kulinarischer Gast an Bord zurück. Die Einbindung renommierter Köche ist Teil einer langfristigen Premium-Strategie der Fluggesellschaft, um sich im Segment der Langstreckenflüge durch hohe Servicequalität und ein differenziertes Bordprodukt von der internationalen Konkurrenz abzuheben. Das veränderte Speisenangebot wird in den Großraumflugzeugen der Typen Boeing 777-300ER und Airbus A330-300 umgesetzt. Für Passagiere der First Class umfasst das sommerliche Menü unter anderem Vorspeisen wie Entenleberparfait mit Quittengel und regionale Fleischwaren wie Hirsch-Mostbröckli. Im Hauptgang stehen Optionen wie ein Lammnierstück mit Kräuterkruste oder Black Cod mit Safran-Beurre-blanc zur Auswahl, gefolgt von einem Pistazienflan mit Sommerbeeren. In der Business Class werden Gerichte wie marinierte Lachsforelle mit Ponzu-Rooibos-Gel, Rinds-Brasato mit schwarzem Trüffeljus sowie eine Schokoladen-Marquise serviert. Auch die Premium Economy Class erhält

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MAK Geymüllerschlössel erweitert Veranstaltungsreihe zu Design und Kulinarik

Das Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien weitet in der Sommersaison 2026 seine im Vorjahr initiierte Programmreihe „Zeit für Kost“ erheblich aus. In Kooperation mit der Kulinarik-Plattform Popchop wird das Format zu einer monatlichen Veranstaltungsreihe weiterentwickelt. An insgesamt fünf Sonntagen zwischen Juni und Oktober verwandelt sich der Park des Geymüllerschlössels in Wien-Pötzleinsdorf in einen Ausstellungs- und Aktionsraum, der angewandte Kunst, zeitgenössisches Design und gehobene Gastronomie miteinander verbindet. Die Events finden jeweils von 12 bis 20 Uhr statt und sind als Open-Air-Veranstaltungen konzipiert, deren Durchführung an eine stabile Schönwetterlage gebunden ist. Im Zentrum jeder Veranstaltung steht eine eigens kuratierte Festtafel im Schlossgarten. Verschiedene Gestalter und Designstudios inszenieren dabei Ensembles aus historischen und zeitgenössischen Exponaten der Bereiche Keramik, Glas, Textilkunst und Floristik. Das gastronomische Konzept wird für jeden Termin individuell an das visuelle Thema des Tisches angepasst. So zeichnen beim Auftakt am 7. Juni 2026 die Designerin Liza Sočan für die Tischgestaltung sowie Gastronomen der Wiener Lokale R&Bar und Espresso Burggasse für das Menü verantwortlich. Bei den folgenden Terminen übernehmen Akteure wie Rami Ceramics und der Produktdesigner Marco Dessí die Kuration, während wechselnde kulinarische Pop-ups, darunter Maka Ramen und das Gastronomieprojekt El Reno, die Bewirtung übernehmen. Ein programmatischer Schwerpunkt liegt im Juli auf der Nachwuchsförderung durch die Museumsinitiative youngMAK. Im Rahmen des Open Calls „tabula rasa“ sind junge Kreative aufgerufen, Konzepte zum Thema Essrituale und Tischkultur einzureichen. Drei ausgewählte Projekte erhalten ein Produktionsbudget von jeweils 700 Euro und werden am 5. Juli im Rahmen der Veranstaltungsreihe präsentiert. Die ländlich geprägte Biedermeier-Architektur

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Freebird Airlines wird neues Mitglied im deutschen Airline-Verband BARIG

Die in der Türkei ansässige Fluggesellschaft Freebird Airlines ist dem Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) beigetreten. Der internationale Interessenverband repräsentiert die in Deutschland aktiven Linien-, Charter- und Frachtfluggesellschaften. Der Beitritt des Ferienfliegers erfolgt im laufenden Jahr 2026 zeitgleich mit dem 25-jährigen Bestehen des Luftfahrtunternehmens. Gemeinsam mit ihrer maltesischen Schwestergesellschaft Freebird Airlines Europe bedient die Fluggesellschaft ein Streckennetz von mehr als 120 Destinationen. In Deutschland ist der Carrier fest verankert und bietet von 16 deutschen Verkehrsflughäfen aus Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu südeuropäischen Reisezielen wie Antalya, Kreta und Fuerteventura an. Die operative Flotte der Gruppe besteht aktuell aus 14 Flugzeugen der Baureihe Airbus A320. Der deutsche Reisemarkt gilt im Segment des Urlaubsverkehrs historisch als äußerst stabil, sieht sich jedoch im internationalen Vergleich mit wachsenden strukturellen Herausforderungen konfrontiert. BARIG-Chef Michael Hoppe verwies anlässlich des Neuzugangs auf die erhebliche Belastung der Luftfahrtunternehmen durch kontinuierlich gestiegene staatliche Standortkosten in Deutschland, darunter die Luftverkehrsabgabe sowie erhöhte Luftsicherheits- und Flugsicherheitsgebühren. Der Verband setzt sich im Verbund mit anderen Branchenorganisationen intensiv für eine politische Trendwende und die Optimierung der regulatorischen Rahmenbedingungen ein, um die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaften an den deutschen Flughäfen langfristig zu sichern und Abwanderungstendenzen zu verhindern. Freebird Airlines wurde im Jahr 2001 gegründet und agiert als Tochtergesellschaft der türkischen Gözen Holding. Die Muttergesellschaft ist seit über vier Jahrzehnten im internationalen Luftfahrtgeschäft aktiv und deckt über spezialisierte Tochterfirmen ein breites Spektrum an Dienstleistungen ab, das vom General Sales Agency Service (GSA) über Passagier- und Flugzeugsicherheitsdienste bis hin zur Flugzeugbetankung und der Pilotenausbildung in eigenen Trainingszentren reicht. Durch

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Britische Frachtfluggesellschaft European Cargo meldet Insolvenz an

Die am Flughafen Bournemouth ansässige britische Frachtfluggesellschaft European Cargo Limited hat am Mittwoch, dem 3. Juni 2026, offiziell Insolvenz angemeldet. Wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilte, wurden Stuart Morris, Robert Fishman und David Soden von der Beratungsgesellschaft Teneo Financial Advisory Limited zu gemeinsamen Insolvenzverwaltern bestellt. Berichten von Mitarbeitern zufolge kam die Nachricht über das operative Aus abrupt im Rahmen einer Videokonferenz, in der auch die Entlassung der Belegschaft verkündet worden sein soll. Eine offizielle Bestätigung der genauen Mitarbeiterzahlen und der genauen Abwicklungsschritte seitens der Insolvenzverwalter steht noch aus. Das Luftfahrtunternehmen wurde vor sechs Jahren gegründet und erlangte zu Beginn der COVID-19-Pandemie im April 2020 größere Bekanntheit, als es umgebaute Passagierflugzeuge für den dringenden Transport von Schutzausrüstung für den britischen Gesundheitsdienst NHS einsetzte. In den Folgejahren spezialisierte sich das Unternehmen auf den Umbau von Passagiermaschinen des Typs Airbus A340-600 zu reinen Frachtflugzeugen (Preighter). European Cargo galt als strategischer Anker für die Ambitionen des Flughafens Bournemouth, sich als alternatives Luftfrachtdrehkreuz im Süden Englands zu etablieren. Die Fluggesellschaft arbeitete dabei eng mit der flughafeneigenen Logistikdivision Cargo First zusammen, um interkontinentale Langstreckenverbindungen abzuwickeln. Die Fluggesellschaft hatte Bournemouth im internationalen Wettbewerb stets als kosteneffiziente Alternative zu den überlasteten Großflughäfen im Großraum London positioniert, unter Verweis auf den freien Luftraum und die direkte Autobahnanbindung an die britische Hauptstadt. Die plötzliche Insolvenz wirft nun Fragen über die künftige Frachtstrategie des Regionalflughafens auf, da European Cargo der Hauptnutzer der dortigen Langstrecken-Frachtinfrastruktur war. Marktbeobachter sehen in dem Zusammenbruch ein Signal für die veränderten Marktbedingungen im globalen Luftfrachtgeschäft, wo

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Flughafen Salzburg startet neue Linienverbindung mit Skyalps nach Rom

Der Flughafen Salzburg hat sein internationales Flugangebot um eine direkte Linienverbindung in die italienische Hauptstadt Rom erweitert. Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps bedient die neue Route ab sofort zweimal wöchentlich, jeweils am Dienstag und am Samstag, zum zentralen Drehkreuz Rom-Fiumicino. Trotz regnerischen Wetters wurde die erste gelandete Maschine auf dem Rollfeld des Salzburg Airports mit der traditionellen Wassertaufe durch die Flughafenfeuerwehr empfangen. Die Verbindung ist vorerst für die gesamte Sommersaison bis Ende Oktober fest in den Flugplan integriert und richtet sich mit ihren Flugtagen gezielt an Wochenendurlauber, Städtereisende sowie den bilateralen Geschäftsreiseverkehr. Die Eröffnung dieser Flugstrecke besitzt für beide Regionen auch eine historische und kulturelle Symbolik, da Salzburg aufgrund seiner barocken Architektur im Zentrum oft als „Rom des Nordens“ bezeichnet wird. Anlässlich des Erstfluges begrüßte die Salzburger Flughafen-Geschäftsführerin Bettina Ganghofer gemeinsam mit Vertretern der Salzburger Land Tourismus GmbH die ersten ankommenden Fluggäste aus Italien. Auch die katholische Kirche zeigte Präsenz bei der Eröffnungszeremonie: Abt Johannes Perkmann von Michaelbeuern, Abtpräses der österreichischen Benediktinerkongregation, begleitete den Premierenflug in Vertretung der Erzdiözese Salzburg und hob die Bedeutung der neuen Achse hervor. Für die regionale Wirtschaft und den Incoming-Tourismus im Salzburger Land stellt Italien seit jeher einen der wichtigsten europäischen Herkunftsmärkte dar. Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, betonte, dass die Direktverbindung die Erreichbarkeit der Region für Gäste aus Mittelitalien entscheidend verbessere und die Basis für intensivierte Marketingaktivitäten auf dem italienischen Markt bilde. Hotellerie, Gastronomie sowie die Kulturlandschaft der Festspielstadt erhoffen sich durch die verbesserte Anbindung einen spürbaren Zuwachs bei den Gäste- und Übernachtungszahlen

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