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US-B-52-Bomber in Spanien stationiert für NATO-Übung

Die US Air Force hat strategische Langstreckenbomber vom Typ B-52 Stratofortress von der Barksdale Air Force Base (Louisiana) zur Morón Air Base in Spanien verlegt. Die Verlegung ist Teil der multinationalen Trainingsmission Bomber Task Force (BTF) Europe 26-1, deren Ziel die Verstärkung der NATO-Verteidigungsbereitschaft in Europa ist. Von Spanien aus werden die B-52, die als wichtige sichtbare Komponenten der US-Machtprojektion gelten, Trainingsflüge über den gesamten Kontinent durchführen. Die Mission unterstreicht das Bekenntnis der Vereinigten Staaten und der NATO zur kollektiven Verteidigung und Abschreckung, insbesondere entlang der Ostflanke und in der Arktis. Im Rahmen der Übung wird die Koordinierung mit den alliierten und Partner-Luftstreitkräften, darunter Finnland, Litauen und Schweden, gestärkt. Die Einbeziehung dieser Nationen ist angesichts der veränderten geopolitischen Lage von besonderer Bedeutung und dient der Steigerung der Interoperabilität, um im Ernstfall schnell und geschlossen agieren zu können. Die Einsätze im Norden Europas werden durch das neue Combined Air Operations Centre (CAOC) Bodø in Norwegen koordiniert. Das im Oktober 2025 eingeweihte Kommandozentrum verbessert die Führung und Kontrolle über den gesamten nordischen und arktischen Raum und ergänzt die bestehenden CAOC-Standorte in Uedem (Deutschland) und Torrejón (Spanien). Die Besatzungen der Bomber trainieren fortschrittliche Zielerfassungs- und Bedrohungsabwehr-Szenarien in simulierten, umkämpften Umgebungen. Das Training zielt darauf ab, die Fähigkeit zur Luftüberlegenheit zu gewährleisten und die integrierte, multidimensionale Abschreckungsfähigkeit des Bündnisses zu demonstrieren.

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Türkisches Militärflugzeug in Ostgeorgien abgestürzt – 20 Tote

Ein Transportflugzeug des türkischen Militärs ist am Dienstag in Ostgeorgien abgestürzt. Bei dem Unglück kamen alle 20 türkischen Militärangehörigen ums Leben, die sich an Bord der Maschine vom Typ C-130E Hercules befanden. Das türkische Verteidigungsministerium bestätigte den Absturz, der sich in der Gemeinde Sighnaghi, nahe der Grenze zu Aserbaidschan, ereignete. Das viermotorige Propellerflugzeug war nach dem Start in Aserbaidschan auf dem Rückweg in die Türkei. Die C-130 Hercules dient den türkischen Luftstreitkräften als wichtigstes Arbeitstier für logistische Einsätze und den Truppentransport. Die Nachricht von der Tragödie löste in der Region tiefe Bestürzung aus. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan sprach den Familien der Opfer sein tiefstes Beileid aus. Auch der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev kondolierte und bezeichnete den Verlust als eine gemeinsame Tragödie beider Brudernationen. Diese politische Anteilnahme unterstreicht die enge militärische und strategische Allianz, die Ankara und Baku seit Langem pflegen und im Rahmen derer solche Flüge zwischen den Ländern routinemäßig stattfinden. Such- und Rettungsteams aus der Türkei, Aserbaidschan und Georgien arbeiten vor Ort eng zusammen, um das Wrack zu sichern. Die genaue Unfallursache ist derzeit Gegenstand umfassender Ermittlungen der georgischen Behörden. Auf von lokalen Medien verbreitetem Bildmaterial war zu sehen, wie die Maschine spiralförmig zu Boden ging und eine weiße Rauchfahne hinter sich herzog. Dies deutet auf einen möglichen technischen Defekt oder ein Feuer kurz vor dem Aufprall hin. Die C-130E ist zwar ein bekannt robustes Modell, die in der türkischen Luftwaffe eingesetzten Flugzeuge stammen jedoch teils aus älteren Baujahren und werden kontinuierlich modernisiert. Die georgischen Behörden betonten,

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18 Verletzte nach Unfall mit „Mobiler Lounge“ am Flughafen Washington Dulles

Am Montagnachmittag (10. November 2025, 16:30 Uhr) ereignete sich am Washington Dulles International Airport (IAD) ein Unfall mit einer sogenannten „Mobile Lounge“, einem spezialisierten Großraumfahrzeug zum Passagiertransport. Der als „People Mover“ bekannte Bus, der Fluggäste zwischen dem Terminal und den Flugzeugen oder den Satelliten-Bereichen befördert, prallte beim Anfahren des Docks an einem Gebäude gegen die Andockstelle. Nach Angaben der Metropolitan Washington Airports Authority (MWAA) ereignete sich der Aufprall, als das Fahrzeug Passagiere zum Flugsteig D bringen sollte und schräg auf das Gebäude zufuhr. Bei dem Vorfall wurden insgesamt 18 Personen verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die MWAA betonte, dass es sich ausschließlich um nicht lebensbedrohliche Verletzungen handelte. Die Passagiere konnten das 16,5 Meter lange und 4,9 Meter breite Großraumfahrzeug, das bis zu 102 Personen befördern kann, über Treppen verlassen und wurden vor Ort von den Rettungskräften des Flughafens erstversorgt. Der Flughafen Dulles, der über eine Flotte von 19 dieser Mobile Lounges verfügt, blieb trotz des Zwischenfalls voll funktionsfähig, der Flugbetrieb lief nach Angaben der Behörde normal weiter. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand einer Untersuchung durch die zuständigen Behörden. Die Mobile Lounges sind eine historische Besonderheit des Flughafens Dulles, da sie seit der Eröffnung in den 1960er Jahren verwendet werden, um den Passagieren weite Wege zu ersparen. Trotz ihrer Retro-Anmutung sind sie weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Passagiertransports, insbesondere zum Flugsteig D und für internationale Ankünfte. Medienberichten zufolge waren ähnliche Vorfälle, wenn auch meist geringfügigerer Natur, in der Vergangenheit bereits aufgetreten. Die MWAA hatte 2023 ein

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RegioJet fordert nach Beinahe-Unfall rasche ETCS-Einführung in der Slowakei

Die private Bahngesellschaft RegioJet hat das slowakische Verkehrsministerium und den staatlichen Infrastrukturbetreiber ŽSR (Železnice Slovenskej republiky) eindringlich aufgefordert, die Einführung des modernen Sicherheitssystems ETCS (European Train Control System) auf allen slowakischen Hauptstrecken zu beschleunigen. Hintergrund der Forderung ist ein gefährlicher Vorfall, der sich am Freitag, dem 7. November 2025, am Bahnhof Bratislava–Rača ereignete. Dort fuhr ein Personenzug der staatlichen ZSSK trotz eines Haltesignals in den Fahrweg eines RegioJet-Zuges (RJ 1045) ein. Nach Angaben von RegioJet konnte ein schwerer Unfall nur durch das schnelle Eingreifen des RegioJet-Lokführers verhindert werden, der den Zug umgehend zum Stehen brachte. Der betroffene Bahnhof Bratislava–Rača ist bisher noch nicht mit dem modernen ETCS-System ausgestattet. Das Fehlen dieser Technologie erhöhe die Sicherheitsrisiken im slowakischen Schienennetz erheblich, so das Unternehmen. ETCS ist ein standardisiertes europäisches Zugsicherungssystem, das im Falle eines Überfahrens eines Haltesignals automatisch eingreift und Züge bremst, wodurch menschliches Versagen kompensiert wird. RegioJet verlangt daher nicht nur die vollständige Ausrüstung aller slowakischen Haupt- und Nebenstrecken mit ETCS, sondern auch, dass auf diesen Linien ausschließlich Schienenfahrzeuge zugelassen werden, die ebenfalls mit diesem System ausgestattet sind. Radim Jančura, Eigentümer von RegioJet, betonte, die Sicherheit der Fahrgäste und Mitarbeiter habe absolute Priorität. Die Slowakei hinkt im internationalen Vergleich bei der flächendeckenden Implementierung von ETCS auf Korridorstrecken oft hinterher, was von europäischen Bahnsicherheitsbehörden kritisch gesehen wird. Ohne die rasche Umsetzung dieser Maßnahmen bleibe der slowakische Eisenbahnbetrieb laut RegioJet einem ernsten Risiko tragischer Folgen ausgesetzt.

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Salzburger Bergdorf Filzmoos wird 2026 Austragungsort der Gasballon-Weltmeisterschaft

Das Salzburger Bergdorf Filzmoos wird im Spätsommer 2026 zum Zentrum der internationalen Luftfahrtelite. Vom 27. August bis zum 5. September findet dort der Coupe Aéronautique Gordon Bennett statt, die offizielle Weltmeisterschaft im Langstrecken-Gasballonfahren. Dieser Wettbewerb gilt als der älteste und prestigeträchtigste im Ballonsport und zieht traditionell die besten Ballonfahrer aus mehr als 20 Ländern an. Für Filzmoos, das sich seit Jahrzehnten als „Ballondorf“ etabliert hat und regelmäßig internationale Ballonwochen ausrichtet, ist die Wahl durch die World Air Sports Federation (FAI) eine besondere Ehre und logistische Herausforderung. Die Austragung der 69. Auflage des Rennens in Österreich ist dem spektakulären Sieg des österreichischen Duos Christian Wagner und Stefanie Liller im Jahr 2024 zu verdanken. Gemäß dem Reglement der Fédération Aéronautique Internationale hat das Heimatland der amtierenden Weltmeister das Recht, das übernächste Rennen auszurichten. Wagner und Liller siegten 2024 mit einer Distanz von 2.111 Kilometern von Münster (Deutschland) bis ins portugiesische Sagres. Österreich kann generell auf eine lange und erfolgreiche Tradition in diesem Sport zurückblicken; so gewann der Österreicher Josef Starkbaum den Bewerb zwischen 1985 und 1997 insgesamt sieben Mal und zählt zu den erfolgreichsten Teilnehmern weltweit. Der Coupe Aéronautique Gordon Bennett wurde 1906 vom amerikanischen Luftfahrtenthusiasten und Verleger James Gordon Bennett junior ins Leben gerufen und wird jährlich ausgetragen. Der Wettbewerb ist ein reines Langstreckenrennen, bei dem Zweierteams in Gasballons – im Gegensatz zu Heißluftballons – antreten, um die größtmögliche Distanz zum Startort zurückzulegen. Die Regulierung der Höhe erfolgt dabei klassisch durch das Abwerfen von Ballast (meist Sand), was den Wettkampf zu

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Corendon Airlines stationiert zweites Flugzeug in Nürnberg

Corendon Airlines, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, baut ihr Engagement am Albrecht Dürer Airport Nürnberg (NUE) signifikant aus. Ab Mai 2026 wird die Fluggesellschaft ein zweites Flugzeug am Standort stationieren. Dieser Schritt gilt als starkes Bekenntnis zum fränkischen Flughafen und positioniert Corendon Airlines voraussichtlich als größten touristischen Anbieter in Nürnberg für den Sommerflugplan 2026. Seit der Eröffnung der Nürnberger Basis im Oktober 2019 hat Corendon bereits mehr als zwei Millionen Passagiere von und nach Nürnberg befördert. Die Erweiterung der Kapazitäten zielt darauf ab, die hohe Nachfrage nach Ferienzielen zu bedienen, wobei Corendon besonders den ägyptischen Markt in den Fokus rückt. Der Erstflug nach Sharm el-Sheikh markierte den Auftakt für ein erweitertes Winterprogramm, das neben weiteren Verbindungen nach Hurghada auch Klassiker wie Gran Canaria, Fuerteventura und Antalya umfasst. Traditionell spielt Corendon Airlines auch eine wichtige Rolle bei den Flugverbindungen in die Türkei, die sowohl für den Pauschaltourismus als auch für Menschen mit familiären Wurzeln in der Region eine wichtige Brücke darstellen. Die Stationierung eines zweiten Flugzeugs ist nicht nur operativ von Bedeutung, sondern löst laut Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe eine Wertschöpfung von rund 100 Millionen Euro für die Region aus. Corendon, die in ihrer zwanzigjährigen Geschichte rund 37,5 Millionen Fluggäste befördert hat, unterstreicht damit die langfristige Strategie, den Standort Nürnberg als zentralen Abflughafen in Nordbayern zu etablieren. Die enge Kooperation zwischen Corendon und dem Albrecht Dürer Airport ermöglicht der Metropolregion eine größere Auswahl an bequemen Direktverbindungen. Corendon arbeitet dabei sowohl mit Reiseveranstaltern zusammen als auch zunehmend im Direktvertrieb

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Thomas Dorfer erkocht fünfte Haube – Vitus Winkler ist Koch des Jahres

Der Gault&Millau Restaurantguide 2026 für Österreich ist erschienen und würdigt die anhaltende Qualitätssteigerung in der heimischen Spitzengastronomie. Als herausragende Leistung erhält Thomas Dorfer mit seinem Landhaus Bacher in Mautern (Niederösterreich) die Höchstbewertung von 19 Punkten und damit die begehrte fünfte Haube. Dorfer, der bereits 2009 als Koch des Jahres ausgezeichnet wurde, führt den Familienbetrieb mit seiner Frau Susanne Bacher-Dorfer und beeindruckt mit kulinarischen Meisterleistungen, die klassische österreichische Küche mit Inspirationen aus Japan und Südamerika verbinden. Insgesamt zählen nun neun Betriebe in Österreich zur Elite mit fünf Hauben. Zum Koch des Jahres 2026 kürte die Jury Vitus Winkler vom Restaurant Kräuterreich in St. Veit im Pongau (Salzburg). Winkler, der das familieneigene Vier-Sterne-Haus in vierter Generation betreibt, gilt als einer der spannendsten Küchenchefs des Landes. Seine klare kulinarische Philosophie konzentriert sich auf die Leidenschaft für die Natur und die Verwendung regionaler Zutaten und Wildkräuter. Darüber hinaus hebt der Guide die zunehmende Präsenz weiblicher Führungskräfte hervor: Gleich vier wichtige Auszeichnungen gingen an Frauen, darunter Theresia Palmetzhofer (vierte Haube), Lisa Morent (Newcomerin des Jahres), Julia Knoll (Patissière des Jahres) und Gloria Conti (Service Award). Insgesamt wurden 780 Restaurants in Österreich mit Hauben ausgezeichnet. Regional gesehen unterstreicht der Westen des Landes seine Dichte an Top-Betrieben: Tirol verzeichnet den größten Zuwachs bei Restaurants mit 17 oder mehr Punkten und führt die Hitparade der Spitzenbetriebe (25) an. Wien bleibt jedoch mit 168 Haubenlokalen die Region mit der höchsten Gesamtzahl. Abseits der Restaurants führt der Gault&Millau Weinguide 2026 eine bedeutende Neuerung ein: Das bisherige 20-Punkte-Schema wird durch das

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Flughafen Klagenfurt: Eurowings erhöht Frequenzen nach Köln

Der Flughafen Klagenfurt (KLU) verzeichnet im Hinblick auf den Sommerflugplan 2026 eine deutliche Kapazitätssteigerung auf einer der wichtigsten Deutschland-Routen. Die Fluggesellschaft Eurowings stockt die bestehende Verbindung zwischen Köln/Bonn und Klagenfurt von bisher zwei auf drei wöchentliche Flüge auf. Dies entspricht einem Zuwachs von 50 Prozent an Flugfrequenzen auf dieser Strecke und stellt dem Markt insgesamt 23.400 Sitzplätze zur Verfügung, das sind 7.800 Sitze mehr als im Vorjahr. Die Aufstockung ist strategisch begründet, da Nordrhein-Westfalen (NRW) einen der bedeutendsten Herkunftsmärkte für den Kärntner Tourismus darstellt. Geschäftsführer Maximilian Wildt vom Flughafen Klagenfurt betonte, dass die verstärkte Anbindung ein wichtiges Signal an den Tourismusstandort sei und die Erreichbarkeit für Gäste aus dem bevölkerungsreichen und wirtschaftlich starken Raum um Köln verbessere. Das Einzugsgebiet der Route reicht dabei grenzüberschreitend bis in die Niederlande, von wo aus bereits eine spürbare Nachfrage verzeichnet wird. Darüber hinaus profitiert die Verbindung auch von der wachsenden Rolle des Flughafens Köln/Bonn als Umsteigeknotenpunkt im Streckennetz von Eurowings. Fluggäste aus Kärnten erhalten durch die zusätzliche Frequenz attraktivere Anschlussmöglichkeiten zu weiteren europäischen Metropolen wie Berlin, Zürich, London-Heathrow oder auch touristischen Zielen wie Barcelona und Heraklion. Die erhöhte Frequenz am Montag, Mittwoch und Freitag steigert somit die Relevanz der Klagenfurter Anbindung auch für Geschäfts- und Städtereisende und fördert die Gesamtkonnektivität Kärntens mit Zentraleuropa.

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Wiener Christkindlmarkt öffnet mit Schwerpunkt Barrierefreiheit

Der Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz steht unmittelbar vor der Eröffnung und läutet damit die Adventzeit in der Bundeshauptstadt ein. Bürgermeister Michael Ludwig besuchte heute die finalen Aufbauarbeiten und kündigte die offizielle Eröffnung für Freitag, den 14. November 2025, an. Die feierliche Illuminierung des traditionellen Christbaumes aus Tirol sowie der zentralen Lichtinstallationen, darunter der beliebte Herzerlbaum und der Herzerlflug, erfolgt am Samstag, den 15. November, ab etwa 17:30 Uhr. Der Christkindlmarkt gilt als einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Welt und wird regelmäßig in internationalen Medien unter den Top-Märkten gelistet. Das Erfolgsrezept des Marktes liegt in seiner bewährten Dreiteilung des Areals: Der eigentliche Christkindlmarkt mit 96 Hütten auf dem Rathausplatz, der Eistraum am Christkindlmarkt mit einer 3.000 Quadratmeter großen Eisfläche im südlichen Rathauspark und die festlich beleuchtete Weihnachtswelt im nördlichen Park. Der Eistraum, der auch nach Marktschluss bis zum 6. Jänner 2026 geöffnet bleibt, bietet ein beliebtes Wintervergnügen. Die Weihnachtswelt präsentiert sich heuer mit einem neu konzipierten, begehbaren Gesamterlebnis. Anstelle der bisherigen Kinderhütte laden nun zehn neu gestaltete Figuren und Objekte zum spielerischen Entdecken der Adventssymbolik ein. In diesem Jahr legt die Stadt Wien einen besonderen Fokus auf Inklusion und Barrierefreiheit. Als Vorreitermaßnahme tragen die Punschhäferl erstmals die Aufschrift „Wiener Christkindlmarkt“ in Brailleschrift, um blinde und sehbehinderte Besucher zu adressieren. Zahlreiche weitere Maßnahmen wurden umgesetzt, darunter Informationstafeln in Braille, ein barrierefreies WC mit Eurokey, höhenangepasste Tische in der Gastronomie sowie rollstuhlgerechte Geldautomaten. Bürgermeister Ludwig betonte, dass Barrierefreiheit ein Grundprinzip der Stadt sei und der Markt Inklusion eindrucksvoll lebe. Das kulturelle Angebot wird

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden bekommt neuen Geschäftsführer

Der Aufsichtsrat des Flughafens Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) hat Claus Grunow zum neuen Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH bestellt. Grunow, der seine Position spätestens zum 1. Mai 2026 antreten wird, folgt auf Uwe Kotzan, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft. Mit dieser Neubesetzung setzt der Flughafen, der in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 2,2 Millionen Passagiere zählen wird, auf eine Stärkung seiner strategischen und digitalen Ausrichtung. Claus Grunow bringt umfassende Expertise aus der Mobilitäts- und Luftfahrtbranche mit. Er ist aktuell als Vice President Corporate Strategy & Digitalization bei der Fraport AG tätig. Zuvor verantwortete der studierte Betriebswirt mehrere Jahre die Konzernentwicklung bei der Deutschen Bahn AG und war im Bereich Geschäftsfeldentwicklung bei der DB Connect GmbH leitend tätig. Der Aufsichtsratsvorsitzende Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, betonte, dass Grunows Kenntnisse in Unternehmensentwicklung und Digitalisierung eine hervorragende Grundlage für die Weiterentwicklung des Baden-Airparks darstellten. Der scheidende Geschäftsführer Uwe Kotzan wurde für sein Engagement in einer herausfordernden Zeit gewürdigt, insbesondere für die Führung des Flughafens durch die Pandemiejahre. Bis zum Amtsantritt des neuen Geschäftsführers im kommenden Jahr übernimmt Andreas Schweizer, Bereichsleiter Finance der Flughafen Stuttgart GmbH, gemeinsam mit den Bereichsleitern des Baden-Airparks interimistisch die Geschäftsführung. Der Baden-Airpark umfasst nicht nur den Flughafenbetrieb, sondern auch einen Gewerbepark mit rund 130 Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die insgesamt über 3.000 Mitarbeitende beschäftigen und die regionale Wirtschaftskraft stärken.

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