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Jet2 eröffnet neue Basis am London Gatwick Airport

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird den London Gatwick Airport (LGW) ab März 2026 zu ihrer neuesten Basis in Großbritannien machen. Der drittgrößte britische Carrier nimmt den Betrieb mit insgesamt sechs Flugzeugen auf, darunter fünf fabrikneue Airbus A321neo. Mit einem Netzwerk von 29 Destinationen in Europa und dem Mittelmeerraum erweitert Jet2 seine Präsenz auf insgesamt 14 britische Flughäfen. Der Start der neuen Basis in Gatwick gilt als die größte Neugründung einer Airline-Basis an diesem Londoner Flughafen in diesem Jahrhundert. Der Erstflug von Gatwick ist für den 26. März 2026 nach Teneriffa angesetzt und fällt zeitlich mit dem Beginn der Osterferien zusammen. Das Streckennetz konzentriert sich auf gefragte Urlaubsziele. Dazu gehören Destinationen in Spanien, Griechenland, der Türkei, Portugal, Malta, Italien, Kroatien, Bulgarien und Zypern. Die Stationierung der modernen Airbus A321neo Flotte unterstreicht das langfristige Engagement von Jet2 am Standort. Der strategische Schritt in den hart umkämpften Londoner Markt soll über 300 direkte Arbeitsplätze in der Region schaffen, darunter Stellen für Piloten, Kabinenpersonal, Ingenieure und Bodenpersonal. Darüber hinaus werden Hunderte indirekter Rollen bei lokalen Zulieferern erwartet. Pierre-Hugues Schmit, CEO von London Gatwick, begrüßte die Ankunft der Airline, da sie die Auswahl für Passagiere im Südosten Englands vergrößere und das regionale Wirtschaftswachstum unterstütze. Die Geschäftsführung von Jet2 begründete die Entscheidung mit der starken Kundennachfrage und der erwiesenen Beliebtheit ihres Pauschalreiseprodukts (Jet2holidays).

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WienTourismus startet Kulinarik-Themenjahr 2026 mit Starkoch Tim Mälzer

Der WienTourismus hat zur Bewerbung seines kommenden kulinarischen Themenjahres 2026 den bekannten deutschen Fernsehkoch Tim Mälzer nach Wien eingeladen. Mälzer drehte im Oktober gemeinsam mit dem Wiener Michelin-Koch und Host Lukas Mraz eine Episode der YouTube-Serie „Hungry for More“. Die Folge wird als Auftakt des Themenjahres „Vienna Bites. Küche. Kultur. Charakter.“ Anfang 2026 veröffentlicht und soll die gastronomische Vielfalt der österreichischen Hauptstadt ins Rampenlicht rücken. Geschäftsführer Norbert Kettner vom WienTourismus betonte, dass Kulinarik neben Kunst und Kultur ein immer wichtigeres Reisemotiv darstelle. Das Jahresmotto „Vienna Bites“ zielt darauf ab, die gesamte Bandbreite der Wiener Küche abzubilden – von der Spitzengastronomie, die aktuell 14 Guide Michelin Sterne in Wiener Betrieben zählt (Recherche), bis zum klassischen Wiener Würstelstand. Tim Mälzer beschrieb die Wiener Küche als eine „großzügige Küche“, die historisch durch die multikulturellen Einflüsse der ehemaligen Donaumonarchie geprägt wurde und dadurch einen eigenständigen Speisenstil etabliert hat, den es weltweit nur in Wien gibt. Sternekoch Lukas Mraz hob insbesondere das Wiener Wirtshaus als einen einzigartigen Ort hervor, der alle Gesellschaftsschichten und Altersstufen zum Austausch vereine und qualitativ hochwertige, vergleichsweise günstige Küche biete. Mälzer und Mraz erkundeten für die vierte Staffel der Serie „Hungry for More“ Mraz‘ Lieblingslokale. Die Initiative wird durch eine eigens kuratierte Website und die City Guide App ivie begleitet, die Gästen in fünf Sprachen einen umfassenden Überblick über Wiens vielfältige Gastronomie-Szene mit rund 500 Lokalitäten bietet.

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Air Baltic meldet beliebte Winterziele und verstärkt Frequenzen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic, die führende Airline in den baltischen Staaten, hat die meistgebuchten Destinationen für die aktuelle Wintersaison bekannt gegeben. Die Passagiere wählen demnach hauptsächlich eine Mischung aus warmen Zielen, Städtetrips und wichtigen Geschäftszentren. Vom Hauptdrehkreuz Riga aus sind Barcelona, Dubai, London, München, Paris und Prag am stärksten nachgefragt. Ab Vilnius zählen Amsterdam, Dubai und Teneriffa zu den Favoriten, während von Tallinn vor allem Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen und München frequentiert werden. Die Fluggesellschaft reagiert auf die Nachfrage mit einer gezielten Verstärkung ihres Netzwerks. Air Baltic erhöht die Flugfrequenzen nach Amsterdam von allen drei baltischen Hauptstädten und baut die Verbindungen nach Dubai von Riga und Vilnius aus. Diese Frequenzerhöhungen dienen der besseren Anbindung der baltischen Staaten an zentrale europäische und interkontinentale Drehkreuze. Insgesamt bedient Air Baltic in diesem Winter über 90 Direktverbindungen und hat vier neue Strecken eröffnet, darunter Faro (Portugal) ab Riga sowie Madeira und Gran Canaria ab Tallinn. Air Baltic, die die Region mit insgesamt rund 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus verbindet, spielt eine entscheidende Rolle als Infrastrukturträger. Durch das umfassende Streckennetz und die täglichen Flüge in die wichtigsten europäischen Metropolen wird sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch der Incoming-Tourismus in den baltischen Staaten gefördert. Darüber hinaus ermöglicht die Zusammenarbeit mit mehr als 20 Codeshare-Partnern eine nahtlose Weiterreise mit nur einem Zwischenstopp zu über 200 weltweiten Destinationen.

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Kulinarische Spitze: Niederösterreich mit 99 Hauben-Lokalen im „Gault&Millau“

Niederösterreich festigt seine Position als Zentrum der Spitzengastronomie in Österreich. In der neuesten Ausgabe des renommierten Restaurantführers „Gault&Millau“ werden insgesamt 99 Hauben-Betriebe aus dem Bundesland gelistet. Als herausragendes Ergebnis in diesem Jahr erreichte das „Landhaus Bacher“ in Mautern mit Spitzenkoch Thomas Dorfer erstmals die Höchstwertung von 19 Punkten und gehört damit zu einem Kreis von nur neun Fünf-Hauben-Lokalen in ganz Österreich. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gratulierte dem „Landhaus Bacher“ zur Erreichung der fünften Haube und betonte die hohe Dichte an kulinarischer Qualität im Bundesland. Neben der Top-Bewertung für Thomas Dorfer gab es weitere Erfolge: Theresia Palmetzhofer vom „Gasthaus zur Palme“ in Neuhofen an der Ybbs wurde mit 17 Punkten und ihrer vierten Haube ausgezeichnet und erhielt einen Sonderpreis unter dem Motto „young female power“. Ebenfalls mit 17 Punkten und vier Hauben stieg das neu eröffnete Restaurant „Zimmerl“ in Waidhofen an der Thaya ein. Die Auszeichnungen erstrecken sich über die gesamte Kulinarik: Der Sekt des Jahres 2026 kommt aus dem Keller des Weingut Malat im Kremstal für den „Blanc de Blancs Große Reserve 2016“. Der alljährliche „Future Award“ von Gault&Millau und der Verbund AG ging in Niederösterreich an den Naturhotel Steinschalerhof in Rabenstein an der Pielach. Die Vielzahl der Auszeichnungen belegt die kontinuierliche Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots und die kreative Küche der Region.

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Ryanair kritisiert österreichische Regierung wegen Luftverkehrsteuer – Lob für Deutschlands Steuersenkung

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihre Kritik an der österreichischen Luftfahrtpolitik verschärft und die Regierung zur Abschaffung der 12-Euro-Luftverkehrsteuer aufgefordert. Ryanair-Manager Andreas Gruber behauptet, die Abgabe sei ein Fehlschlag, der Österreich jährlich Milliarden an entgangenem Tourismus und Arbeitsplätzen koste, während sie dem Staat weniger als 160 Millionen Euro einbringe. Die Fluggesellschaft droht damit, Flugzeuge, Verkehr und Arbeitsplätze aus Wien zugunsten kostengünstigerer Nachbarländer wie die Slowakei, Ungarn und Italien abzuziehen. Gleichzeitig begrüßte Ryanair die Entscheidung der deutschen Koalitionsspitzen, die Erhöhung der deutschen Luftverkehrsteuer von 15 Euro auf 12 Euro pro Ticket zurückzunehmen. Dieser Schritt, der ab dem 1. Juli 2026 wirksam werden soll, wurde von Ryanair-Chef Michael O’Leary als „Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet. Dennoch kritisierte O’Leary, Deutschland gehe nicht weit genug und verschiebe die Senkung auf einen zu späten Zeitpunkt. Er forderte die vollständige Abschaffung der Steuer bereits ab Januar 2026. Ryanair begründet seine Kritik an beiden Ländern mit der verlorenen Wettbewerbsfähigkeit. Während Märkte wie Italien und Spanien, laut O’Leary, bereits wieder 120 Prozent ihres Flugverkehrs vor der COVID-Pandemie erreicht hätten, liege Deutschland nur bei 83 Prozent. Dies sei auf erhebliche Steuern und Gebührenerhöhungen (Flugsicherung, Flughafengebühren) zurückzuführen. Länder wie Schweden, Ungarn, die Slowakei und einige italienische Regionen hätten ihre Flugverkehrsteuern bereits abgeschafft, um Wachstum und Tourismus anzukurbeln. Ryanair bekräftigt sein Angebot, einen Investitionsplan im Wert von einer Milliarde US-Dollar umzusetzen, der in Österreich ein Verkehrswachstum von 70 Prozent, zehn neue Flugzeuge, 40 neue Strecken und Tausende von Arbeitsplätzen schaffen würde. Dies sei jedoch nur möglich, wenn die österreichische Regierung

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Iberia forciert Expansion in Brasilien mit neuen Zielen

Iberia setzt ihre Strategie fort, die Konnektivität zwischen Europa und Lateinamerika auszubauen, wobei Brasilien im Jahr 2025 der Hauptfokus ist. Die spanische Fluggesellschaft meldete für 2025 einen Kapazitätszuwachs von 27 Prozent auf dem brasilianischen Markt im Vergleich zum Vorjahr, wobei über 591.000 Sitzplätze angeboten wurden. Dieser Expansionskurs wird im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt, in dem Iberia weitere 72.000 zusätzliche Sitzplätze bereitstellen will. Die Pläne wurden von Iberia-Präsident Marco Sansavini im Rahmen der offiziellen Eröffnung des temporären Werbezentrums „Espacio Iberia“ in São Paulo bekannt gegeben. Die Expansion konzentriert sich auf die Aufnahme von zwei neuen, ganzjährigen Routen, womit sich die Zahl der Direktziele in Brasilien auf vier verdoppelt. Der erste Flug nach Recife im Nordosten Brasiliens startet am 13. Dezember, gefolgt von Fortaleza am 19. Januar. Beide Routen werden dreimal wöchentlich bedient und sollen in den ersten sechs Monaten 2026 rund 56.000 Reisende befördern. Damit stärkt Iberia ihre Präsenz über die traditionellen Wirtschaftszentren hinaus. Zusätzlich wird die Route nach Rio de Janeiro, die fünfmal wöchentlich bedient wird, saisonal mit dem Flaggschiff der Langstreckenflotte, dem Airbus A350, beflogen. Insgesamt steigt die Sitzplatzkapazität im ersten Halbjahr 2026 um 72.000 Plätze. Neben São Paulo (zwei tägliche Flüge) und Rio de Janeiro (fünf wöchentliche Flüge) tragen die neuen Destinationen Recife und Fortaleza wesentlich zu diesem Wachstum bei. Die enge Verzahnung mit dem lokalen Markt wird zudem durch Codeshare-Abkommen mit LATAM und Interline-Vereinbarungen mit GOL gewährleistet, die es den Passagieren ermöglichen, insgesamt etwa 50 Inlandsziele zu erreichen. Das „Espacio Iberia“ in São Paulo dient als temporäre

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Lufthansa Group gründet Beirat zur Verbesserung der Barrierefreiheit

Die Lufthansa Group hat in Frankfurt das erste Treffen ihres neu gegründeten Accessibility Customer Advisory Committee abgehalten. Ziel des Gremiums ist es, das Reiseerlebnis für Fluggäste mit körperlichen oder kognitiven Beeinträchtigungen und Behinderungen zu verbessern. Das Komitee setzt sich aus Mitgliedern mit unterschiedlichen Einschränkungen zusammen – darunter Mobilitätseinschränkung, Sehbehinderung, Hörschädigung und kognitive Beeinträchtigung –, die die Lufthansa Group mit ihren direkten Erfahrungen und Ideen unterstützen sollen. Im Fokus steht die ganzheitliche Betrachtung der gesamten Reisekette, um Angebote, Produkte und Services weiterzuentwickeln. Bei der Initiative wird die Lufthansa Group vom Landesbehindertenrat NRW (LBR), dem Dachverband der Selbsthilfevertretungen, unterstützt. Die Kooperation wird vom LBR als ein Meilenstein für die Barrierefreiheit gewertet, da sie die erste dieser Art zwischen einer Selbsthilfevereinigung und einem privaten Unternehmen ist. Geschäftsführerin Ann-Christin Rauch vom LBR betonte, dass Barrierefreiheit nicht nur für Menschen mit Behinderung zwingend notwendig sei, sondern auch der Allgemeinheit Entlastung und Komfort biete. Zusätzlich unterstützen die beiden paralympischen Athleten Johanna Recktenwald und Nico Dreimüller den Beirat mit ihrer Expertise. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Group, erklärte, man wolle das Reiseerlebnis so einfach und selbstbestimmt wie möglich gestalten. Der Fokus liege auf allen Hebeln, die der Konzern selbst in der Hand habe, um das Flugerlebnis stetig zu verbessern. Als Teil dieses umfassenden Ansatzes führt die Lufthansa Group konzernweit die „Hidden Disabilities Sunflower“ Initiative ein. Dieses globale Programm soll es Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen (weltweit bis zu 80 Prozent aller Betroffenen) ermöglichen, diskret durch das Tragen eines Symbols (einer gelben Sonnenblume) auf ihre besonderen

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Mitteldeutsche Flughäfen melden Passagierwachstum im Oktober 2025

Die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle haben im Oktober 2025 deutlich höhere Passagierzahlen als im Vorjahresmonat verzeichnet, was auf die starke Reisetätigkeit während der Herbstferien zurückzuführen ist. Der Flughafen Leipzig/Halle erreichte mit 301.500 Passagieren das zweithöchste Oktober-Aufkommen seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 und übertraf das Vorjahresergebnis um mehr als sieben Prozent. Lediglich im Oktober 2019 wurden mehr Fluggäste gezählt, was die nahezu abgeschlossene Erholung des Passagierverkehrs in Mitteldeutschland unterstreicht. Der Flughafen Dresden verzeichnete mit über 116.200 Reisenden einen noch stärkeren Zuwachs von rund 17 Prozent im Vergleich zum Oktober 2024. Das Wachstum an beiden Standorten, die zur Mitteldeutschen Flughafen AG gehören und die Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt bedienen, wurde hauptsächlich durch den touristischen Verkehr getragen. Beide Flughäfen meldeten ein erhöhtes Angebot an Flugzielen für die Herbstferien, das die Frequenzen der vorangegangenen Sommerferien sogar übertraf. Ab Leipzig/Halle zählten die Betreiber während der Ferienzeit bis zu 236 wöchentliche Abflüge, von Dresden bis zu 113. Die Strategie, verstärkt auf Städte- und Sonnenziele zu setzen, hat sich damit ausgezahlt. Die Rückkehr zu historisch hohen Passagierzahlen belegt die anhaltend hohe Nachfrage und die Bedeutung der Flughäfen für die regionale Anbindung an europäische und touristische Zentren. Die Betreiber streben die Stabilisierung des Verkehrs auf diesem Vorkrisenniveau an.

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Brussels Airlines, Beobank und Mastercard lancieren Geschäftsreisekarte

Brussels Airlines, die Beobank und Mastercard haben in Belgien eine neue Debitkarte mit aufgeschobener Zahlung auf den Markt gebracht, die sich gezielt an Selbstständige und Unternehmer richtet. Die „Beobank Brussels Airlines Navigator Mastercard“ positioniert sich als das erste Produkt in Belgien mit einem speziell auf Geschäftskunden zugeschnittenen Meilenprogramm und soll eine umfassende Lösung für das Management von Geschäftsausgaben und den Cashflow bieten. Die Karte ist ausschließlich für berufliche Transaktionen vorgesehen. Im Zentrum des Angebots steht die unbegrenzte Möglichkeit zum Sammeln von Miles & More Meilen. Für jeden ausgegebenen Euro bei qualifizierten Geschäftsausgaben, wie Geschäftsessen oder Hotelbuchungen, wird eine Meile gutgeschrieben. Diese können bei Brussels Airlines, der belgischen Tochtergesellschaft der Lufthansa Gruppe, für Flugtickets, Upgrades und den Zugang zu Lounges eingelöst werden. Dieses Angebot soll die Loyalität der Vielreisenden aus dem Unternehmenssektor stärken, was für die Fluggesellschaft ein strategisch wichtiges Ziel ist. Ergänzt wird das Angebot durch ein umfassendes Versicherungspaket, das neun Policen umfasst, darunter Reiseversicherungen sowie Schutz für geschäftlich unverzichtbare Geräte wie Telefon und Computer. Yannick Willems von der Beobank betonte, das Ziel sei es, den Geschäftskunden den Alltag durch praktische Finanzlösungen zu erleichtern und ihnen mehr Sicherheit zu geben. Die Karte, die das weltweit akzeptierte Mastercard-Netzwerk nutzt, wird von den Partnern als „Business Class“ unter den Zahlungslösungen für das wachsende Segment der Freiberufler und Kleinunternehmer positioniert.

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Ryanair stellt auf digitale Bordkarten um – Erster Tag erfolgreich abgeschlossen

Ryanair hat am Mittwoch einen erfolgreichen Start der Umstellung auf rein digitale Bordkarten (Digital Boarding Pass, DBP) vermeldet. Bis zum frühen Nachmittag starteten über 700 Flüge in ganz Europa ohne jegliche Verzögerung oder Störung im Abfertigungsprozess. Das Unternehmen hatte die neue Regelung eingeführt, um Prozesse zu rationalisieren und die Effizienz an den Flughäfen zu erhöhen. Die Akzeptanz der neuen digitalen Verfahren war hoch: Über 98 Prozent der Fluggäste nutzten ihren digitalen Boardingpass auf dem Mobiltelefon, um die Sicherheitskontrollen und die Boarding-Gates zu passieren. Das Unternehmen betonte, dass auch die restlichen zwei Prozent der Passagiere – die alle bereits online eingecheckt waren – problemlos abfertigt werden konnten. Diese Fluggäste erhielten kostenlos Bordkarten an den Ticketschaltern am Flughafen. Die Abwicklung von Passagieren mit technischen Problemen mit ihren Mobiltelefonen sei ebenfalls ohne Schwierigkeiten verlaufen, da die Gate-Mitarbeiter auf die Online-Check-in-Daten zugreifen konnten. Die primäre Motivation hinter der Umstellung ist die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Ryanair erwartet durch die konsequente Digitalisierung der Abfertigungsprozesse erhebliche finanzielle Vorteile. Marketingchef Dara Brady bezifferte die erwarteten jährlichen Einsparungen auf bis zu 40 Millionen Euro. Diese signifikante Reduktion der Betriebskosten soll das Unternehmen in die Lage versetzen, seine Ticketpreise weiter zu senken und somit seine aggressive Preisstrategie im hart umkämpften europäischen Luftverkehrsmarkt zu festigen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

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