Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Handgreifliche Auseinandersetzung um Fensterplatz auf Flug nach Oslo

Auf einem Flug der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle von Málaga nach Oslo kam es zu einer physischen Konfrontation zwischen zwei Passagieren. Die beiden Männer, beide in ihren Zwanzigern und Mitglieder derselben Reisegruppe, gerieten während des Fluges in einen heftigen Streit über die Sitzordnung. Auslöser der Eskalation war die Uneinigkeit darüber, wer von beiden den Platz am Fenster beanspruchen durfte. Trotz der Bemühungen des Kabinenpersonals, die Situation verbal zu klären, weitete sich der Disput in eine handgreifliche Auseinandersetzung aus, die ein direktes Eingreifen der Flugbegleiter erforderte, um die Kontrahenten voneinander zu trennen. Zusätzliche Recherchen zu dem Vorfall ergaben, dass das Verhalten der Männer nicht nur das Unbehagen der umliegenden Fluggäste und der Besatzung auslöste, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich zog. Um die Situation an Bord zu beruhigen, wurde einer der Beteiligten für den Rest der Flugdauer auf einen anderen Sitzplatz umgesetzt. Die Flugkapitänin entschied, den Flug wie geplant zum Flughafen Oslo-Gardermoen fortzusetzen, verständigte jedoch bereits während des Fluges die norwegische Polizei. Nach der Landung warteten Beamte unmittelbar am Gate, um die beiden Störenfriede in Empfang zu nehmen und für weitere Befragungen in Gewahrsam zu nehmen. Gegen einen der Männer wurde mittlerweile Anzeige wegen Verstoßes gegen die Luftverkehrsordnung und Störung der öffentlichen Ordnung erstattet. Die Behörden prüfen zudem, inwieweit das Verhalten eine Gefährdung der Sicherheit des Flugzeugs und der übrigen Passagiere darstellte. Norwegian Air Shuttle bestätigte den Vorfall offiziell und betonte, dass Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften an Bord konsequent zur Anzeige gebracht werden. In Norwegen drohen bei derartigen Delikten empfindliche Geldstrafen

weiterlesen »

Axel Schefe übernimmt zum März die Führung der griechischen Sky Express

Der bisherige Geschäftsführer der Fluggesellschaft Marabu, Axel Schefe, wird ab März 2026 neuer Chief Executive Officer der griechischen Airline Sky Express. Dieser Wechsel folgt auf die bereits im November 2025 erfolgte Ankündigung, dass Schefe die Condor-Schwestergesellschaft Marabu zum Ende Januar verlassen werde, um sich beruflich neu zu orientieren. Sky Express, die als eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften in Südosteuropa gilt, verfügt derzeit über eine Flotte von knapp 30 Maschinen. Das Portfolio umfasst moderne Turboprops der Typen ATR 42 und 72 sowie Kurz- und Mittelstreckenjets der Airbus A320-Familie, darunter auch die kapazitätsstarken A321neo. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen die strategische Bedeutung dieser Personalie. Sky Express hat in den vergangenen Jahren eine aggressive Expansionsstrategie verfolgt und sich von einer rein regionalen griechischen Fluggesellschaft zu einem ernsthaften internationalen Wettbewerber entwickelt. In Deutschland bedient der Carrier bereits die wichtigen Drehkreuze Frankfurt und München sowie die Standorte Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Mit Schefe gewinnt das Unternehmen einen Manager, der über umfassende Erfahrung im Aufbau und der Konsolidierung von Ferienfluggesellschaften verfügt, was insbesondere für die Stärkung des Ganzjahresverkehrs zwischen Deutschland und Griechenland von Bedeutung sein dürfte. Wirtschaftlich gesehen steht Sky Express vor der Herausforderung, die operative Effizienz bei gleichzeitigem Flottenwachstum zu sichern. Das Unternehmen hat in der jüngeren Vergangenheit massiv in die Modernisierung seiner Flotte investiert und unterhält enge Kooperationen mit internationalen Schwergewichten wie Air France-KLM, Emirates und Delta Air Lines über Interline-Abkommen. Dieser Ausbau der internationalen Konnektivität wird voraussichtlich einer der Schwerpunkte unter Schefes Führung sein. Ziel ist es, den Marktanteil im lukrativen Transitverkehr

weiterlesen »

Luxair nimmt Direktflüge nach Abu Dhabi im Winter 2026/27 wieder auf

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair bereitet die Rückkehr in die Vereinigten Arabischen Emirate vor. Ab dem 26. Oktober 2026 plant das Unternehmen, die Verbindung zwischen dem Flughafen Luxemburg-Findel und Abu Dhabi erneut in das Streckennetz aufzunehmen. Laut einem Bericht von Aeroroutes.com wird die Route zunächst einmal wöchentlich bedient. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737 Max 8, die für die Langstrecke mit einer modernen Kabinenkonfiguration ausgestattet ist. Die Flugzeiten sehen einen morgendlichen Start in Luxemburg vor, wobei die Ankunft in Abu Dhabi am späten Nachmittag erfolgt. Der Rückflug ist für den darauffolgenden Tag angesetzt, sodass die Maschine am frühen Nachmittag wieder den Heimatflughafen erreicht. Diese Wiederaufnahme markiert eine strategische Neuausrichtung nach einer längeren Pause, da die Strecke zuletzt im Frühjahr 2025 bedient wurde. Damals umfasste das Programm noch bis zu vier wöchentliche Umläufe. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass Luxair mit dieser Verbindung vor allem auf den gehobenen Freizeitverkehr und Geschäftsreisende abzielt, die eine Direktverbindung in die Golfregion bevorzugen. Abu Dhabi hat sich in den letzten Jahren massiv als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum entwickelt, was die Nachfrage nach Direktflügen aus dem Einzugsgebiet Großregion (Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Lothringen und Wallonien) stabilisiert. Technisch stellt der Flug nach Abu Dhabi eine der längsten Routen im Flugplan der Boeing 737 Max-Flotte von Luxair dar. Die Flugdauer von etwa sechs bis sieben Stunden erfordert eine präzise Treibstoffkalkulation und nutzt die gesteigerte Reichweite dieses Flugzeugtyps voll aus. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde die Frequenz für den kommenden Winter vorsichtiger angesetzt, was Marktbeobachter als Testphase für eine mögliche spätere Kapazitätsausweitung

weiterlesen »

Beond pausiert Flugverbindung zwischen den Malediven, Saudi-Arabien und Italien

Die auf das Luxussegment spezialisierte Fluggesellschaft Beond hat ihren Flugbetrieb auf der Strecke von Malé über den Red Sea International Airport in Saudi-Arabien nach Mailand-Malpensa vorübergehend unterbrochen. Nach Informationen von Aeroroutes.com umfasst die Betriebspause den Zeitraum vom 11. bis zum 30. Januar 2026. Während dieser zwei Wochen finden keine Rotationen auf der transkontinentalen Route statt. Die Wiederaufnahme des Dienstes ist für den 31. Januar 2026 terminiert, wobei die Airline für den ersten Flug nach der Pause eine Kapazitätsanpassung vornimmt und einen Airbus A319 mit 44 Sitzplätzen einsetzt. Zusätzliche Recherchen im operativen Umfeld der Airline verdeutlichen die Hintergründe solcher Kapazitätssteuerungen. Beond operiert mit einer reinen Business-Class-Konfiguration, was die Wirtschaftlichkeit der Flüge stark von einer stabilen Auslastung im Hochpreissegment abhängig macht. Der Januar gilt in der Luftfahrtbranche nach den Feiertagen oft als volatiler Monat für Luxusreisen aus Europa in Richtung Indischer Ozean. Die Entscheidung, den Betrieb kurzzeitig einzustellen, wird in Fachkreisen als Maßnahme zur Optimierung der Flottennutzung und zur Durchführung fälliger Wartungsintervalle gewertet. Nach dem Erstflug Ende Januar plant die Gesellschaft, zeitnah wieder auf den größeren Airbus A321 umzustellen, der über 68 luxuriös ausgestattete Plätze verfügt. Der Red Sea International Airport in Saudi-Arabien fungiert bei dieser Verbindung als strategischer Zwischenstopp. Dieser Flughafen ist Teil der großangelegten Tourismusoffensive des Königreichs und dient als Tor zu den neuen Luxusresorts am Roten Meer. Für Beond ist dieser Standort technisch als Tankstopp sowie kommerziell zur Erschließung neuer Kundenpotenziale in der Golfregion von Bedeutung. Die Fluggesellschaft verfolgt das Ziel, Nischenmärkte zwischen Europa, dem Nahen Osten und den

weiterlesen »

Ausweitung der Zugangsgebühren für Tagestouristen in Venedig und Rom

Die Verwaltung der italienischen Lagunenstadt Venedig hat eine signifikante Ausweitung des Eintrittsgeldes für das Jahr 2026 beschlossen. Nachdem das System im Vorjahr in einer Testphase an 29 Tagen erprobt wurde, verdoppelt die Stadt die Anzahl der gebührenpflichtigen Tage nun auf insgesamt 60 Termine zwischen dem 3. April und dem 26. Juli. Betroffen sind alle Tagestouristen ab 14 Jahren, die das historische Zentrum in der Kernzeit von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr betreten möchten. Der Standardpreis für den Zugang wurde auf zehn Euro festgesetzt. Reisende können die Kosten jedoch halbieren, indem sie ihr Ticket mindestens drei Tage vor dem geplanten Besuch online buchen und sich registrieren, um einen verpflichtenden QR-Code zu erhalten. Übernachtungsgäste, die in Hotels oder Ferienwohnungen innerhalb der Stadt registriert sind, bleiben von der direkten Eintrittsgebühr befreit, müssen jedoch ebenfalls einen QR-Code zur Identifikation bei Kontrollen vorweisen. Die Stadtverwaltung reagiert mit dieser Maßnahme auf die anhaltend hohen Besucherströme an Wochenenden und Feiertagen. Zusätzliche Recherchen im kommunalen Haushalt Venedigs zeigen, dass die Einnahmen zweckgebunden für die Instandhaltung der Infrastruktur und die Reinigung der Kanäle verwendet werden sollen. Kritiker innerhalb der Stadt bemängeln jedoch, dass die Gebühr bisher kaum zu einer spürbaren Reduzierung des Andrangs geführt hat, weshalb der Preis für kurzentschlossene Besucher nun angehoben wurde. Auch in der italienischen Hauptstadt Rom gibt es Neuerungen für Besucher bekannter Sehenswürdigkeiten. Am Trevi-Brunnen wird im Jahr 2026 eine Zugangsgebühr in Höhe von zwei Euro eingeführt. Diese Maßnahme dient der Regulierung der Menschenmassen an dem barocken Monument, an dem das traditionelle Werfen von Münzen

weiterlesen »

Eurowings erzielt Spitzenplatzierung beim Deutschen Kunden-Award 2026

Die Kölner Fluggesellschaft Eurowings wurde im Rahmen des „Deutschen Kunden-Awards 2026“ als Branchensiegerin unter den Discount-Airlines ausgezeichnet. In der aktuellen Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) belegte die Lufthansa-Tochter in allen drei Hauptkategorien – Kundenzufriedenheit, Kundenservice sowie Preis-Leistungs-Verhältnis – den ersten Platz. Das Ergebnis basiert auf einer umfangreichen Befragung, in die rund 589.000 Kundenurteile zu Unternehmen aus über 250 Branchen eingeflossen sind. Die Auszeichnung stützt die Marktpositionierung des Unternehmens als Value-Carrier, der sich preislich im Wettbewerb behauptet, gleichzeitig aber einen höheren Servicestandard als klassische Billigflieger anstrebt. Zusätzliche Marktanalysen der Branche zeigen, dass Eurowings insbesondere durch die Flexibilität ihrer Buchungsoptionen und das dichte Streckennetz an deutschen Flughäfen punktet. Mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen bedient die Airline zirka 150 Ziele und unterhält 13 internationale Basen. Besonders die starke Präsenz am Flughafen Palma de Mallorca festigt die Rolle des Unternehmens als einer der führenden Ferienflieger in Europa. Laut Branchenexperten ist die positive Wahrnehmung des Preis-Leistungs-Verhältnisses auch auf die Integration in das Miles & More Programm sowie die verfügbaren Tarifklassen zurückzuführen, die von Basisleistungen bis hin zu Business-Class-Optionen auf Kurzstrecken reichen. Der wirtschaftliche Erfolg der Airline spiegelt sich in den Passagierzahlen wider, die sich stabil bei über 20 Millionen Fluggästen pro Jahr bewegen. Das Unternehmen beschäftigt aktuell etwa 5.500 Mitarbeiter und profitiert operativ von der Zugehörigkeit zur Lufthansa Group, dem größten Luftverkehrskonzern Europas. Diese Einbindung ermöglicht Synergieeffekte bei Wartung, Bodenabfertigung und Vertrieb, die letztlich zur Stabilität des Kundenservice beitragen. Der dreifache Sieg beim Kunden-Award wird in Fachkreisen als Beleg dafür gewertet,

weiterlesen »

Emirates forciert pflanzliche Bordverpflegung durch Verzicht auf Fleischersatz

Die Fluggesellschaft Emirates kündigt eine strategische Neuausrichtung ihres kulinarischen Angebots an, die ab dem Jahr 2027 vollständig umgesetzt sein soll. Im Zentrum der Entwicklung steht ein „Back-to-Basics“-Ansatz, der konsequent auf den Einsatz industriell hergestellter Fleischersatzprodukte verzichtet. Stattdessen setzt das Team um Doxis Bekris, Vice President Food & Beverage Design, auf vollwertige pflanzliche Zutaten wie Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und saisonales Gemüse. Diese Philosophie soll die wachsende Nachfrage nach gesundheitsbewusster Ernährung und unverarbeiteten Lebensmitteln bedienen, wobei kulinarische Traditionen aus dem Mittelmeerraum, Asien und Afrika als Inspiration dienen. Bereits heute verzeichnet die Airline ein massives Wachstum im Segment der veganen Bordverpflegung. Mit 488 verfügbaren Rezepten auf Flügen zu 140 Destinationen hat sich das Angebot im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent erhöht. Jährlich serviert Emirates rund eine halbe Million pflanzliche Mahlzeiten, wobei insbesondere auf Strecken nach London, Sydney und Frankfurt eine überdurchschnittliche Nachfrage registriert wird. Interessant ist hierbei die Beobachtung des Bordpersonals, dass sich zunehmend auch Passagiere ohne veganen Lebensstil für diese Optionen entscheiden, da pflanzliche Gerichte während langer Flugreisen oft als leichtere und besser bekömmliche Alternative wahrgenommen werden. Ein wesentlicher Pfeiler für die Qualitätssicherung der neuen Menüs ist die Einbindung regionaler Produktionskapazitäten. Emirates nutzt für die Verpflegung Erzeugnisse von Bustanica, der weltweit größten hydroponischen vertikalen Farm in Dubai. Das Gemeinschaftsprojekt liefert chemiefreies Blattgemüse direkt an die Cateringbetriebe der Fluggesellschaft und sichert so die Frische der Zutaten für alle Reiseklassen. In der First und Business Class werden künftig komplexe Kreationen wie Kürbis-Graupen-Risotto oder geschmorte Pilze in Sojasauce serviert, während in der Economy Class

weiterlesen »

Rechtsstreit um Grand Hotel Wien: Eigentümer Al Jaber kündigt Widerstand gegen Verkauf an

Der langjährige Eigentümer des traditionsreichen Grand Hotel Wien am Kärntner Ring, Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber, geht juristisch gegen den gerichtlich genehmigten Verkauf des Hauses vor. Nach Angaben des Unternehmers weist die Entscheidung zur Veräußerung gravierende wirtschaftliche und rechtliche Mängel auf. Al Jaber argumentiert, dass der operative Betrieb des ältesten Fünf-Sterne-Hotels der Stadt im Jahr 2025 trotz technischer Refinanzierungsschwierigkeiten der Holdinggesellschaft EWH AG stabil geblieben sei und hohe Überschüsse erwirtschaftet habe. Er sieht in der gerichtlichen Freigabe einen unzulässigen Notverkauf, der den tatsächlichen Marktwert des Luxushotels massiv unterschätze und alternative Sanierungsoptionen vorzeitig abgeschnitten habe. Ein zentraler Kritikpunkt Al Jabers richtet sich gegen die Bewertungsgrundlage des Verfahrens. Laut dem Eigentümer habe sich das herangezogene Gutachten lediglich auf den Immobilienwert konzentriert und den Wert des laufenden Betriebs – einschließlich der renommierten Markenrechte und des Inventars – ausgeblendet. Zudem wird die Geschwindigkeit des Verkaufsprozesses moniert, der ausgerechnet in die Ferienzeiten im Sommer und Winter gelegt worden sei, was einen Fokus auf ein rasches Closing statt auf den Werterhalt vermuten lasse. Al Jaber verweist darauf, dass er sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen über ein Finanzierungspaket von 220 Millionen Euro befunden habe, welches alle Gläubigerforderungen vollständig abgedeckt und Mittel für Renovierungen bereitgestellt hätte. Zusätzliche Recherchen im Wiener Hotelmarkt verdeutlichen die Tragweite des Falls für den Tourismusstandort. Das Grand Hotel, das 1870 eröffnet wurde, gilt als Flaggschiff der Wiener Luxushotellerie. Branchenexperten verfolgen mit Skepsis, dass die Käuferseite Berichten zufolge einer spanischen Hotelgruppe nahesteht, die bisher vornehmlich im Drei- bis Vier-Sterne-Segment agiert. Al Jaber warnt davor,

weiterlesen »

Hotelkongress der Österreichischen Hotelvereinigung kehrt 2027 nach Bregenz zurück

Der Hotelkongress der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) wird im Frühjahr 2027 erneut im Festspielhaus Bregenz stattfinden. Die Veranstalter legten den Zeitraum für das Branchentreffen auf den 25. bis 27. April 2027 fest. Damit kehrt das Event nach sieben Jahren an den Bodensee zurück, nachdem bereits im Jahr 2020 eine erfolgreiche Durchführung in der Vorarlberger Landeshauptstadt verzeichnet wurde. ÖHV-Präsident Walter Veit begründet die Standortwahl mit der hohen Qualität der Infrastruktur und der kulturellen Bedeutung der Region, die den passenden Rahmen für die Diskussion über touristische Perspektiven und wirtschaftliche Herausforderungen biete. Erwartet werden mehrere hundert Entscheidungsträger aus der Beherbergungsindustrie, der Politik und angrenzenden Dienstleistungsbereichen. Der Kongress gilt als wichtigste Netzwerkplattform der privaten Hotellerie in Österreich und dient dem Austausch über aktuelle Markttrends sowie betriebswirtschaftliche Strategien. Für den Tourismusstandort Vorarlberg bedeutet die Ausrichtung eine signifikante Stärkung des regionalen Veranstaltungswesens. Oswald Jäger, ÖHV-Landesvorsitzender für Vorarlberg, wertet die Entscheidung als Bestätigung für die Kompetenz des Bundeslandes bei der Abwicklung hochkarätiger Fachentwicklungen im Kongresswesen. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass der Hotelkongress 2027 voraussichtlich einen Schwerpunkt auf die fortschreitende Digitalisierung im Gastgewerbe und die Bewältigung des Arbeitskräftemangels legen wird. Branchenexperten gehen davon aus, dass auch die Preisgestaltung in der Ferienhotellerie angesichts volatiler Betriebskosten ein zentrales Thema der Fachvorträge sein wird. Das Festspielhaus Bregenz, das für seine Lage direkt am See bekannt ist, bietet neben den Plenarsälen auch umfangreiche Ausstellungsflächen für Partnerunternehmen aus der Zulieferindustrie, wodurch der Kongress auch eine wichtige wirtschaftliche Funktion für Messeaussteller übernimmt. Die lokale Tourismusorganisation Bodensee Vorarlberg betont die Wertschöpfung, die durch die Unterbringung und Verpflegung

weiterlesen »

Flughafen Münster/Osnabrück weitet Flugangebot für den Sommer 2026 aus

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat seinen Sommerflugplan für das Jahr 2026 vorgestellt, der eine deutliche Kapazitätsausweitung und die Einbindung neuer Destinationen vorsieht. Ab Ende März werden insgesamt zehn Fluggesellschaften zwölf verschiedene Ziele bedienen. Ein wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist die Kooperation mit der Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation. Das Unternehmen fungiert als neuer Home Carrier am Standort und stationiert einen Airbus A320 am FMO. Damit werden erstmals regelmäßige Verbindungen nach Fuerteventura und Rhodos angeboten sowie die Kapazitäten nach Kreta ausgebaut. Durch die Stationierung vor Ort können für diese Strecken attraktivere Abflugzeiten in den frühen Morgenstunden realisiert werden. Im Bereich des touristischen Charterverkehrs bleibt die Nachfrage nach Zielen rund um das Mittelmeer stabil hoch. Besonders die Verbindung nach Antalya wird massiv bedient: Bis zu sieben tägliche Flüge durch Anbieter wie SunExpress, Corendon und Pegasus gewährleisten eine hohe Flexibilität für Pauschalreisende. Auch Mallorca bleibt mit fünf täglichen Rotationen durch Ryanair, Eurowings und Condor eine tragende Säule des Flugplans. Ergänzt wird das Angebot durch Ryanair-Verbindungen nach Málaga, Alicante, Korfu und Zadar sowie die Strecke nach Pristina, die bereits seit fünf Jahren erfolgreich durch GP Aviation betrieben wird. Für Städtereisende bleibt die Verbindung nach London-Stansted fester Bestandteil des Portfolios. Ein strategischer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Anbindung an das internationale Luftverkehrsnetz über das Drehkreuz München. Die Deutsche Lufthansa bedient diese Strecke viermal täglich. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass über 40 Prozent der Passagiere auf dieser Route in München auf Langstreckenflüge umsteigen. Um die Konnektivität zu verbessern, wurden die Flugzeiten optimiert, wodurch sich die Transitzeiten zu globalen

weiterlesen »