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Gewerkschaftsfreiheit in Serbien in Gefahr: Fluglotsen entlassen

Nach einem Streik der serbischen Fluglotsengewerkschaft SKL Ende September kam es zu weitreichenden Konsequenzen. Drei Fluglotsen der serbischen Flugsicherung SMATSA, von denen zwei führende Gewerkschaftsfunktionen innehatten, wurden entlassen. Serbische Medienberichte legen nahe, dass ihnen die für den Beruf notwendige Zuverlässigkeit entzogen wurde. Als Begründung werden geheimdienstliche Informationen über die Teilnahme der Betroffenen an Protesten gegen den serbischen Präsidenten Vucic genannt. Der Entzug der Sicherheitsfreigabe führte direkt zum Verlust des Arbeitsplatzes. Die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) und der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) verurteilen die Entlassungen scharf und fordern die sofortige Rücknahme der Entscheidungen. Daniel Liebhart, stellvertretender Vorsitzender des Flugsicherungsausschusses der ETF und Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt der österreichischen Gewerkschaft vida, bezeichnete den Entzug der Sicherheitsfreigabe als politisch motiviert und als schwerwiegenden Verstoß gegen die Vereinigungs- und Gewerkschaftsfreiheit. Die ETF sieht darin einen Versuch, unbequeme Verfechter von Arbeitnehmerrechten zum Schweigen zu bringen. Die europäischen Gewerkschaften appellieren an die EU und die EASA (Europäische Agentur für Flugsicherheit), dringend Maßnahmen zum Schutz der Gewerkschaftsrechte in Serbien zu ergreifen. Sie betonen, dass das Vorgehen Serbiens gegen grundlegende Verpflichtungen aus den Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und den Anforderungen an einen EU-Beitrittskandidaten verstoße. Serbien, das offiziell den Status eines EU-Beitrittskandidaten innehat (Recherche), muss die Achtung der Demokratie und der Arbeitnehmerrechte gewährleisten, um seinen Weg in die Europäische Union fortzusetzen. Die Debatte um die Zuverlässigkeitsprüfung wird auch in Österreich geführt, wo die Sicherheitsfreigabe ebenfalls aufgrund geheimdienstlicher Informationen entzogen werden kann und die Grundlage für eine Entlassung von Airline- und Flughafenpersonal bildet. Die Gewerkschaft vida kritisiert, dass Betroffene derzeit kein

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Bundestag sichert Flugsicherungskosten für Regionalflughäfen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner jüngsten Bereinigungssitzung einen weiteren wichtigen Beschluss zur Stabilisierung des deutschen Luftverkehrs getroffen. Es wurde die Fortführung der Übernahme der Flugsicherungskosten für kleinere, regionale Flughäfen in Höhe von 50 Millionen Euro für das Jahr 2026 sichergestellt. Diese hoheitliche Aufgabe wird an diesen Standorten nicht zentral von der Deutschen Flugsicherung (DFS) wahrgenommen, sondern muss eigenständig von den Regionalflughäfen organisiert und finanziert werden. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen), betonte die Bedeutung dieser Entscheidung. Ohne die finanzielle Unterstützung des Bundes wäre an den Regionalflughäfen eine massive Verzerrung des europäischen Wettbewerbs entstanden, da diese Kosten die Konkurrenzfähigkeit der kleineren Standorte empfindlich belasten. Die Flugsicherung ist ein essenzieller Betriebsfaktor, dessen Kosten die Regionalflughäfen in Deutschland in Relation zu Wettbewerbern in der EU stark benachteiligen (Recherche). Der Beschluss des Haushaltsausschusses erfolgte kurz nach dem Koalitionsausschuss, der bereits weitreichende Maßnahmen zur Entlastung des Luftverkehrsstandortes Deutschland beschlossen hatte. Darin enthalten sind unter anderem die Rücknahme der jüngsten Luftverkehrsteuererhöhung ab Mitte 2026 sowie ein umfassendes Paket zur Senkung staatlich verursachter Kosten. Die Branche verbindet mit den nun getroffenen Entscheidungen die Hoffnung, den jahrzehntelangen Teufelskreis aus stetig steigenden Abgaben und Gebühren zu durchbrechen und die Verlagerung von Flugzeugen und den Verlust von Strecken zu stoppen. Die nun gesicherten 50 Millionen Euro gelten als wichtiger, ergänzender Baustein dieser Trendwende.

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FACC Academy eröffnet neues Zentrum zur Stärkung der Arbeitssicherheit

Der Luftfahrtzulieferer FACC hat in der vor einem Jahr eröffneten FACC Academy ein FACC Safety Center in Betrieb genommen. Ziel der neuen Schulungs- und Testeinrichtung ist es, das Sicherheitsbewusstsein der gesamten Belegschaft im Rahmen der Aus- und Weiterbildung nachhaltig zu verankern. Die Initiative baut auf dem hohen Sicherheitsstandard der Luftfahrtindustrie auf, die als sicherstes Verkehrsmittel weltweit gilt, und zielt darauf ab, die bereits strengen Standards und Abläufe weiter zu optimieren. In dem neuen Zentrum werden die Mitarbeitenden mittels spezifischer Fallbeispiele und interaktiver Trainingsinhalte in Sicherheitsfragen geschult. Der Fokus liegt dabei auf dem sogenannten „Human Factor“ und der individuellen Verantwortung jedes Einzelnen für sichere Prozesse. Ein wesentlicher Bestandteil des Schulungskonzeptes ist die Betonung einer offenen Gesprächskultur sowie einer „Just Culture“ (gerechten Fehlerkultur), da der Mensch alle Prozesse steuert und somit der entscheidende Faktor für die Sicherheit in der Luftfahrt ist. CEO Robert Machtlinger hob hervor, dass FACC mit dem neuen Safety Center weltweit zu den Vorreitern unter den Zulieferern der internationalen Luftfahrtindustrie zähle. Die Einrichtung markiert eine Verschiebung des Fokus: Während in Herstellungs- und Instandhaltungsbetrieben lange die Konformität von Produkten und Prozessen im Vordergrund stand, wird nun ein systematisches Sicherheitsmanagement ergänzt. Entwicklungs- und Produktionsorganisationen wie FACC übernehmen damit eine erweiterte Verantwortung, indem sie sicherheitsrelevante Einflüsse, wie Teamfähigkeit und menschliches Versagen, systematisch selbst bewerten und über die reine Erfüllung bestehender Zulassungskriterien hinausgehen.

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Koalitionsausschuss beschließt Entlastungen für den Luftverkehr

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Jahr 2026 ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland beschlossen. Der ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) begrüßte die Entscheidung, die eine Entlastung von rund 400 Millionen Euro im Bundeshaushalt 2026 vorsieht. Im Zentrum steht die Rücknahme der jüngsten Erhöhung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 auf das Niveau vor dem 1. Mai 2024, was ein Entlastungsvolumen von jährlich 350 Millionen Euro darstellt. Die Luftfahrtbranche steht laut ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel seit Jahren unter starkem Wettbewerbsdruck, primär durch international hohe Standortkosten von über vier Milliarden Euro, die zur Verlagerung von Flugzeugen und dem Verlust von rund 200 Strecken in den letzten zehn Jahren geführt haben. Das beschlossene Maßnahmenpaket adressiert diese Wettbewerbsnachteile. Neben der Steuersenkung umfasst es strukturelle Änderungen bei staatlich verursachten Kosten: Es soll keinen weiteren Anstieg der Flugsicherungskosten geben; stattdessen ist eine Gebührensenkung von mehr als 10 Prozent bis 2029 geplant. Auch bei den Luftsicherheitskosten sind Senkungen durch Effizienzsteigerungen vorgesehen. Darüber hinaus wurde die Umstellung der Einfuhrumsatzsteuer (EUST) auf das Verrechnungsmodell beschlossen, um die Bürokratie abzubauen. Ein weiterer Punkt betrifft die Power-to-Liquid (PtL)-Quote, deren nationale Umsetzung gestrichen wird, sodass künftig nur die europäischen Mindeststandards gelten. Die Flughäfen sehen in diesen Beschlüssen einen ersten, richtigen Schritt und hoffen auf den Beginn einer echten Trendwende, um dem Luftverkehrsstandort Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit zurückzugeben. Als zentrale Ziele des Pakets wurden die Stärkung der Konnektivität und die Umsetzung einer umfassenden Luftfahrtstrategie genannt.

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Singapore Airlines meldet Umsatzrekord und Gewinneinbruch

Die Singapore Airlines (SIA) Group hat für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 eine starke operative Leistung und einen Rekordumsatz von 9,675 Milliarden US-Dollar (+1,9 Prozent) bekannt gegeben. Der operative Gewinn stieg marginal um 0,9 Prozent auf 803 Millionen US-Dollar. Die Nachfrage nach Flugreisen blieb robust, wobei die Gruppe, bestehend aus SIA und Scoot, 20,8 Millionen Passagiere beförderte (+8,0 Prozent). Die Auslastung (PLF) verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 87,7 Prozent. Der Nettogewinn der Gruppe brach im ersten Halbjahr jedoch deutlich um 67,8 Prozent auf 239 Millionen US-Dollar ein. Dieser Rückgang war hauptsächlich auf die strategische Investition und deren buchhalterische Behandlung zurückzuführen. Der Anteil am Ergebnis assoziierter Unternehmen fiel um 417 Millionen US-Dollar niedriger aus als im Vorjahr. Dies reflektiert insbesondere die Verluste von Air India, die nach der vollständigen Integration von Vistara und dem Beginn der Equity-Bilanzierung im Dezember 2024 berücksichtigt werden mussten. Zusätzlich wirkten sich gesunkene Zinserträge negativ aus. Trotz des Nettogewinneinbruchs stärkt die SIA Group ihre Bilanz und treibt die Flotten- und Netzwerkerweiterung voran. Die Schuldenquote sank von 0,82 auf 0,70. Die Fluggesellschaft kündigte zudem eine Sonderdividende von 10 Cent pro Aktie über drei Geschäftsjahre an, was die starke Finanzlage der Gruppe unterstreicht. Im Hinblick auf das Netzwerk erhöht SIA die Frequenzen zu Zielen wie Auckland, Tokio (Haneda) und Busan, um die hohe Nachfrage der Hauptreisezeit zum Jahresende zu bedienen. Die Tochtergesellschaft Scoot erweitert ihre Präsenz in Südostasien mit neuen Routen nach Da Nang und Kota Bharu sowie Frequenzerhöhungen. Die SIA Group setzt damit ihre Multi-Hub-Strategie fort,

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Air Astana meldet Umsatzwachstum trotz externer Herausforderungen

Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat für die ersten neun Monate des Jahres 2025 eine robuste Geschäftsentwicklung gemeldet. Trotz Widrigkeiten wie dem ungeplanten Ausbau von Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney und der Schwäche der kasachischen Währung Tenge konnte die Airline ihren Gesamtumsatz und sonstige Erträge um 10,1 Prozent auf 1,0968 Milliarden US-Dollar steigern. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres belief sich der Umsatz auf 996,5 Millionen US-Dollar. Die Airline verzeichnete einen deutlichen Anstieg der beförderten Passagierzahlen, die um 10,5 Prozent auf 7,5 Millionen Reisende kletterten (Vorjahr: 6,8 Millionen). Die durchschnittliche Auslastung der Flüge (Load Factor) blieb mit 83 Prozent stabil auf hohem Niveau. Air Astana konnte auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingkosten (EBITDAR) um 3,5 Prozent verbessern, was CEO Peter Foster auf dynamische Kapazitätszuweisung und effektives Yield Management zurückführte. Die Profitabilität wurde jedoch im saisonal stärksten dritten Quartal durch mehrere externe Faktoren beeinträchtigt. Neben der währungsbedingten Schwäche wirkten sich auch unplanmäßige Triebwerkswartungen (Grounding von Flugzeugen) des US-Herstellers Pratt & Whitney aus, was die verfügbare Kapazität reduzierte. Solche Triebwerksprobleme betreffen derzeit weltweit mehrere Fluggesellschaften (Recherche). Darüber hinaus beeinflussten zeitweise Flughafenschließungen den Geschäftsbetrieb. Trotz dieser externen Einflüsse zeigte sich CEO Peter Foster zuversichtlich und hob die Flexibilität des Unternehmens hervor, mit der man solchen Einflüssen erfolgreich begegne. Air Astana spielt eine strategische Rolle für die Anbindung Kasachstans an Europa, den Nahen Osten und Asien (Recherche).

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Frankfurt: Condor nimmt London Gatwick dreimal täglich ins Streckennetz auf

Die Fluggesellschaft Condor erweitert ihr Streckennetz um eine der wichtigsten Metropolen Europas: Ab April 2026 wird die britische Hauptstadt London erstmals in den Flugplan aufgenommen. Condor verbindet dann dreimal täglich den Flughafen Frankfurt (FRA) mit London Gatwick (LGW). Die neue Route ist strategisch sowohl auf Geschäftsreisende als auch auf Städteurlauber ausgerichtet und unterstreicht die Wachstumsambitionen des Carriers im innereuropäischen Markt. Die Verbindung zwischen Frankfurt, einem der wichtigsten Finanzzentren des Kontinents, und London Gatwick, dem zweitgrößten Londoner Flughafen (Recherche), schafft eine signifikante neue Anbindung für Passagiere aus der Rhein-Main-Region und dem Südosten Englands. Peter Gerber, CEO von Condor, betonte, dass die Aufnahme dieser Verbindung ein klares Zeichen für das Wachstum der Airline im europäischen Markt setze und das City-Netzwerk ergänze. Jonathan Pollard, Chief Commercial Officer von London Gatwick, hob die Bedeutung der dreimal täglichen Frequenz hervor, da sie eine optimale Flexibilität für Tages- und Kurzaufenthalte biete. Neben der neuen London-Verbindung kündigte Condor zwei weitere Routen an: Ab Dezember 2025 nimmt die Fluggesellschaft wieder wöchentliche Nonstop-Flüge von Düsseldorf nach Sulaymaniyah (ISU) im Nordirak auf, eine wichtige Verbindung für den ethnischen Verkehr. Zudem wird ab Juni 2026 die georgische Hauptstadt Tiflis (TBS) wieder ins Programm aufgenommen und dann täglich ab Frankfurt angeflogen. Die gezielte Ausweitung auf London, den Nahen Osten und den Kaukasus zeigt die Strategie Condors, ihre Präsenz in verschiedenen wachstumsstarken Märkten zu stärken.

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Aena-Flughäfen verzeichnen Rekordmonat im Oktober 2025

Die zur Aena Group gehörenden Flughäfen haben ihren Aufwärtstrend im Oktober 2025 fortgesetzt und einen der stärksten Monate ihrer Geschichte verzeichnet. Insgesamt wurden 35,1 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Anstieg von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 4,3 Prozent auf nahezu 296.000, während das Frachtvolumen mit 150.175 Tonnen sogar um 9,3 Prozent zunahm. In der Periode von Januar bis Oktober 2025 zählten die Aena-Flughäfen insgesamt 329,2 Millionen Reisende. Besonders stark war das Wachstum in Spanien, wo die Aena-Flughäfen 29,5 Millionen Passagiere begrüßten (+4,4 Prozent). Bemerkenswert ist, dass 21 spanische Flughäfen im Oktober neue Monatsrekorde beim Passagieraufkommen erzielten. Den Spitzenwert erreichte der Flughafen Madrid-Barajas (MAD) mit 6,03 Millionen Passagieren (+6,3 Prozent), gefolgt von Barcelona-El Prat (BCN) mit 5,24 Millionen. Auch der Frachtverkehr in Spanien boomte, wobei Madrid-Barajas mit 80.497 Tonnen und einem Zuwachs von 10,7 Prozent ein historisches Hoch für das gesamte Netzwerk verbuchte. Auch die internationalen Beteiligungen der Aena Group trugen zum positiven Gesamtergebnis bei. Die 17 Flughäfen von Aena Brasil verzeichneten 4,04 Millionen Passagiere (+4,7 Prozent), obwohl die Zahl der Flugbewegungen um 5,1 Prozent sank. Das Frachtvolumen in Brasilien stieg mit 18,1 Prozent signifikant. Ebenfalls positive Entwicklungen meldete der London Luton Airport (LTN), der im Oktober 1,57 Millionen Passagiere abfertigte, was einem Anstieg von 5,7 Prozent entspricht. Der Cargo-Bereich in Luton hingegen verzeichnete einen leichten Rückgang.

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Airline-Verband BARIG begrüßt geplante Entlastung des Luftverkehrs

Der internationale Airline-Verband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) hat die am 13. November 2025 vom Koalitionsausschuss beschlossenen Maßnahmen zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland grundsätzlich begrüßt. Im Zentrum des Pakets steht die Rücknahme der im Jahr 2024 beschlossenen Erhöhung der Luftverkehrsteuer, womit die Bundesregierung ein wichtiges Signal an die Branche sendet. Die insgesamt veranschlagte Entlastung von rund 400 Millionen Euro wird von BARIG als „Schritt in die richtige Richtung“ bewertet. BARIG-Chairman und Executive Director Michael Hoppe betonte, dass die Regierung damit ihrem Versprechen aus dem Koalitionsvertrag nachkomme, den Luftverkehr von den hohen staatlich verursachten Gebühren zu entlasten. Die Airline-Industrie hatte in den vergangenen Monaten wiederholt darauf hingewiesen, dass die hohe Gebührenlast zu einer nachweislichen Schwächung des Luftverkehrsstandortes und zu massiven negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen geführt habe (Recherche). Dennoch sei das Maßnahmenpaket nur ein Anfang. Der Verband unterstreicht, dass die aktuell beschlossenen Entlastungen lediglich eine Reduzierung der gegenwärtigen Gesamtgebührenlast von geschätzten vier Milliarden Euro um etwa zehn Prozent darstellen. Daher seien weitere Schritte erforderlich, um den negativen Trend vollständig zu stoppen und die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Konkret umfasst das Paket fünf Punkte, darunter die Senkung der Flugsicherungskosten um mehr als zehn Prozent bis 2029, die Reduzierung der Luftsicherheitskosten durch Effizienzverbesserungen, die Umstellung der Einfuhrsteuer auf das Verrechnungsmodell und die schnellstmögliche Streichung der nationalen Power to Liquid (PtL)-Quote.

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28 Meter hohe Fichte aus Tirol erleuchtet den Wiener Rathausplatz

Der Wiener Rathausplatz erstrahlt in festlichem Glanz: Eine 28 Meter hohe Fichte aus Hopfgarten im Brixental in Tirol bildet das Zentrum des Wiener Christkindlmarktes. Der rund 50 Jahre alte Baum mit einem Stammdurchmesser von 65 Zentimetern wurde am Samstag in Anwesenheit von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und dem Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle feierlich illuminiert. Die Fichte, die Ende Oktober von Tirol in die Bundeshauptstadt transportiert wurde, ist die bereits siebte Baumspende aus dem Bundesland Tirol für Wien. Die jährliche Übergabe eines Christbaumes von einem österreichischen Bundesland an Wien ist eine langjährige Tradition, die seit 1959 besteht. Bürgermeister Ludwig hob die symbolische Bedeutung der Spende hervor, die für den starken Zusammenhalt in Österreich über Bundesländergrenzen hinweg stehe. Landeshauptmann Mattle betonte ebenfalls, der Tiroler Baum solle daran erinnern, „das Miteinander vor das Trennende zu stellen“. Der Wiener Christkindlmarkt, der seit Freitag geöffnet ist, ist einer der ältesten und traditionsreichsten Weihnachtsmärkte des Landes. Für die Illumination des imposanten Baumes wurden rund 1.000 rote und goldene Weihnachtskugeln sowie 2.000 LED-Lichter montiert. Mit der feierlichen Aktivierung des Christbaums wurde auch die gesamte Weihnachtsbeleuchtung der Wiener Weihnachtswelt im Rathauspark in Betrieb genommen. Zu den weiteren Attraktionen zählen der bekannte „Herzerlbaum“ und der „Herzerlflug“, ein leuchtendes Herz, das alle 30 Minuten für ein besonderes Lichtspiel sorgt. Der Wiener Christkindlmarkt hat bis einschließlich 26. Dezember geöffnet, während der angeschlossene „Eistraum“ (Eislauffläche) bis zum 6. Januar 2026 zugänglich ist.

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