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Intermodale Anbindung: Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Flughafen Brüssel

Die Deutsche Bahn und Brussels Airlines erweitern ab September 2026 ihr internationales Angebot durch eine neue Hochgeschwindigkeitsverbindung. Ab dem 7. September wird Köln direkt mit dem Flughafen Brüssel verbunden, wobei die Fahrzeit etwa zwei Stunden beträgt. Die Züge verkehren über Aachen, Lüttich und Leuven bis zum Brüsseler Airport und setzen ihre Fahrt anschließend nach Antwerpen fort. Diese Kooperation ist Teil einer umfassenden Strategie der Lufthansa Group, zu der Brussels Airlines gehört, um die Schiene stärker in das globale Flugnetz zu integrieren und Zubringerdienste effizienter zu gestalten. Durch ein neues Codeshare-Abkommen wird die Zugstrecke unter Flugnummern von Brussels Airlines geführt. Passagiere können somit ihre gesamte Reise von Deutschland aus in einem einzigen Buchungsvorgang organisieren. Dies beinhaltet Vorteile wie eine Anschlussgarantie bei Verspätungen, die Möglichkeit zum Sammeln von Meilen im Miles & More-Programm sowie den Zugang zu DB-Lounges für Statuskunden. Besonders für Reisende aus Westdeutschland eröffnet diese Verbindung den direkten Zugriff auf das afrikanische Streckennetz der Fluggesellschaft, das über 180 Destinationen weltweit umfasst. Die Einbindung des Brüsseler Flughafens in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz stärkt dessen Rolle als zentraler intermodaler Knotenpunkt. Während Brüssel bereits über gute Schienenverbindungen innerhalb Belgiens und nach Frankreich verfügt, verbessert die neue Route die Erreichbarkeit für das bevölkerungsreiche Nordrhein-Westfalen erheblich. Brussels Airlines zielt mit diesem Schritt insbesondere auf die afrikanische Diaspora in Westdeutschland ab, um diesen Fluggästen eine nahtlose Anreise zu ihren Langstreckenflügen in Richtung Subsahara-Afrika zu ermöglichen. Die Deutsche Bahn reagiert mit diesem Ausbau auf die steigende Nachfrage nach grenzüberschreitenden Bahnreisen. Der erste Zug startet am Premierentag um 6:11

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Strategische Allianz zwischen R2 Hotels und Summum Hotel Group zur Marktexpansion

Die zur Schauinsland-Reisen Gruppe gehörende Hotelkette R2 Hotels hat eine weitreichende strategische Allianz mit der Summum Hotel Group geschlossen. Durch diese Partnerschaft entsteht eine schlagkräftige Allianz, die insgesamt 46 Beherbergungsbetriebe mit einer Kapazität von rund 5.450 Zimmern umfasst. Das Hauptziel der Zusammenarbeit besteht darin, die Marktposition im internationalen Feriensegment zu festigen und durch die Zusammenführung von Ressourcen operative Synergien zu heben. Während R2 Hotels seine starke Präsenz in beliebten Urlaubsregionen einbringt, liefert die Summum Hotel Group als spezialisierte Multimarken-Plattform die notwendige strategische und operative Expertise zur Professionalisierung der Strukturen. Die operative Unterstützung durch die Summum Hotel Group erstreckt sich auf zentrale Unternehmensbereiche wie das Hotelmanagement, kommerzielle Dienstleistungen, Personalwesen und den zentralen Einkauf. Durch die Optimierung dieser Prozesse soll eine solide Basis für zukünftiges Wachstum in touristischen Kernmärkten geschaffen werden. Aktuell betreibt R2 Hotels zwölf Häuser, wobei der Schwerpunkt mit sieben Objekten auf Fuerteventura liegt. Weitere Standorte befinden sich auf Lanzarote und Mallorca, wo derzeit zudem ein neues Hotelprojekt realisiert wird. Trotz der engen Kooperation bleiben die Identität und die Markenführung von R2 Hotels vollständig erhalten. Gerald Kassner, Geschäftsführer von schauinsland-reisen, betont die Bedeutung dieser strukturellen Weichenstellung für die langfristige Entwicklung der Hotelkette. Die Allianz ermöglicht es dem Unternehmen, flexibler auf Marktveränderungen zu reagieren und die Managementkompetenzen gezielt auszubauen. Die Summum Hotel Group bringt hierbei Erfahrungen ein, die insbesondere bei der Skalierung des Portfolios in wettbewerbsintensiven Regionen wie den Kanaren und Balearen von Vorteil sind. Die Bündelung der Einkaufsmacht und die Vereinheitlichung der Personalstandards gelten als wesentliche Faktoren zur Steigerung der

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Hieserhof in Heiligenblut als bestbewertete Unterkunft Österreichs ausgezeichnet

Der traditionsreiche Hieserhof in Heiligenblut am Großglockner hat bei den Traveller Review Awards 2026 von Booking.com eine außergewöhnliche Platzierung erreicht. Mit der seltenen Höchstnote von 10 von 10 Punkten wurde der Familienbetrieb zur bestbewerteten Unterkunft in ganz Österreich gekürt. Global betrachtet gehört der Hof damit zum obersten ein Prozent aller gelisteten Betriebe. Berücksichtigt man zusätzlich die hohe Anzahl an abgegebenen Rezensionen, positioniert sich das Haus sogar unter den weltweit besten 0,01 Prozent der Preisträger. Die Auszeichnung unterstreicht die Relevanz von persönlicher Gästebetreuung in der alpinen Hotellerie gegenüber großflächigen Hotelstrukturen. Die Geschichte des Hieserhofs ist eng mit der touristischen Erschließung der Region Oberkärnten verknüpft. Der Hof befindet sich seit dem Jahr 1688 im Familienbesitz und leistete bereits in den 1960er-Jahren Pionierarbeit, als dort die ersten Gästezimmer des Ortes mit integriertem Bad entstanden. Nach einer Phase der Unsicherheit über die Fortführung kehrte der jetzige Inhaber Hermann Tribuser aus Wien zurück, um das Erbe anzutreten. Im Jahr 2020 wurde das Gebäude einer umfassenden Modernisierung unterzogen, wobei die Arbeiten durch die globalen Einschränkungen der Pandemie erschwert wurden. Der Umbau zielte darauf ab, den historischen Charme des Hauses mit modernem Komfort für gehobene Ansprüche zu verbinden. Hermann Tribuser verfolgt eine klare Qualitätsstrategie, die den Fokus auf Exzellenz und individuelle Gastfreundschaft legt. Der Erfolg des Hauses wird in der Branche als Beispiel für eine gelungene Betriebsnachfolge im ländlichen Raum gewertet. In einer Zeit, in der viele traditionelle Gasthöfe mangels Nachfolgelösungen schließen müssen, zeigt der Hieserhof, dass sich hohe Investitionen und eine Neupositionierung wirtschaftlich auszahlen können. Der

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Flydubai meldet Rekordgewinn und massiven Ausbau des Streckennetzes

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Fluggesellschaft Flydubai hat für das Geschäftsjahr 2025 eine beeindruckende Bilanz vorgelegt. Mit einem Vorsteuergewinn von 2,2 Milliarden AED (rund 591 Millionen USD) verzeichnet das Unternehmen das fünfte Jahr in Folge eine starke Profitabilität. Der Gesamtumsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 13,6 Milliarden AED. Getragen wird dieses Ergebnis vor allem durch eine Rekordzahl von 15,7 Millionen beförderten Passagieren und eine strategische Expansion in bisher unterversorgte Märkte. Besonders das Segment der Business Class erwies sich mit einem Nachfrageplus von 19 Prozent als wesentlicher Wachstumstreiber. Um die Marktposition als zentrales Bindeglied am Luftfahrtstandort Dubai zu festigen, investierte Flydubai massiv in die Flottenmodernisierung. Im Jahr 2025 wurden zwölf neue Maschinen des Typs Boeing 737 MAX 8 übernommen, womit die Gesamtflotte auf 97 Flugzeuge anwuchs. Das Durchschnittsalter der Maschinen liegt bei lediglich 5,5 Jahren, was eine hohe operative Effizienz garantiert. Ein weitreichendes Modernisierungsprogramm für ältere Bestandsmaschinen wurde zudem erfolgreich abgeschlossen, um ein einheitliches Passagiererlebnis über die gesamte Flotte hinweg sicherzustellen. Mit der Bestellung von insgesamt 225 weiteren Flugzeugen bei Airbus und Boeing auf der Dubai Airshow hat die Airline zudem die Weichen für das nächste Jahrzehnt gestellt. Das Streckennetz wuchs im abgelaufenen Jahr auf 140 Ziele in 58 Ländern an. Zu den neuen Destinationen gehören unter anderem Nairobi, Antalya, Riga und Vilnius. Durch die enge Partnerschaft mit Emirates konnten über 2,5 Millionen Passagiere nahtlose Verbindungen über das gemeinsame Netzwerk nutzen. Parallel zur physischen Expansion trieb Flydubai die Digitalisierung voran: Ab 2026 soll eine schnelle

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Linz: Subventionierte Frankfurt-Flüge mit DAT nun buchbar

Ab dem 29. März 2026 wird der Flughafen Linz wieder an das internationale Drehkreuz Frankfurt angebunden. Die dänische Fluggesellschaft Danish Air Transport (DAT) übernimmt diese strategisch wichtige Route und stellt damit die direkte Erreichbarkeit eines der bedeutendsten Luftfahrtknotenpunkte Europas sicher. Hierfür lässt das Land Oberösterreich Subventionen springe. Für den Betrieb wird eine Maschine des Typs ATR 72 mit einer Kapazität von 72 Sitzplätzen fest am Linz Airport stationiert. Diese Entscheidung folgt auf eine Phase, in der die Verbindung nach dem Rückzug der Lufthansa-Gruppe vakant war, was insbesondere für den oberösterreichischen Wirtschaftsstandort eine Herausforderung darstellte. Die Flugplanung sieht eine schrittweise Ausweitung der Frequenzen vor. Während in der ersten Betriebswoche aufgrund der Osterferien täglich ein Flug durchgeführt wird, steigt das Angebot von April bis Juni auf zwölf wöchentliche Verbindungen. Ab Juli wird die Frequenz auf 14 Flüge erhöht, was zwei täglichen Rotationen entspricht. Eine weitere Intensivierung erfolgt ab September 2026, wenn die Strecke auf bis zu 17 wöchentliche Flüge aufgestockt wird. In den Spitzenzeiten bedeutet dies bis zu drei tägliche Verbindungen, womit DAT insbesondere auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden reagiert, die auf flexible Tagesrandverbindungen angewiesen sind.

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Hohes Passagieraufkommen zum Start der Hamburger Märzferien am Flughafen

Mit dem Beginn der Märzferien verzeichnet der Hamburg Airport einen deutlichen Anstieg der Fluggastzahlen. Die Reiselust der Norddeutschen konzentriert sich dabei vor allem auf zwei gegensätzliche Segmente: Sonnenziele und klassische Wintersportregionen. Nach Angaben des Flughafenbetreibers werden an den Spitzentagen zum Ferienauftakt, insbesondere am Freitag, den 27. Februar, sowie am Sonntag, den 1. März, jeweils über 40.000 Passagiere in den Terminals erwartet. Mit rund 300 Flugbewegungen pro Tag erreicht der Betrieb damit ein Niveau, das die anhaltend starke Nachfrage im Privatreisesektor unterstreicht. In der Gunst der Urlauber stehen die Kanarischen Inseln und Ägypten aufgrund ihrer Wetterbeständigkeit an erster Stelle. Parallel dazu bleibt die Anbindung an alpine Regionen ein wesentlicher Faktor des Hamburger Flugplans. Mit etwa 220 wöchentlichen Direktverbindungen zu Zielen wie Innsbruck, Salzburg, Klagenfurt, Bozen, Graz und Zürich bedient der Flughafen die unvermindert hohe Nachfrage von Skifahrern und Bergsportlern. Für den Transport der entsprechenden Ausrüstung hält der Flughafen spezialisierte Sperrgepäckschalter in beiden Terminals bereit, wobei eine vorherige Anmeldung bei den jeweiligen Fluggesellschaften empfohlen wird. Ein deutlicher Trend zeigt sich zudem im Bereich der Fernreisen, die über die großen Drehkreuze im Nahen Osten abgewickelt werden. Verbindungen über Dubai und Doha ermöglichen Reisenden den Zugang zu einem globalen Streckennetz mit Zielen in Asien, Afrika und Australien. Um den erhöhten Andrang in den Ferienzeiten effizient zu bewältigen, setzt der Hamburg Airport verstärkt auf digitale und automatisierte Lösungen. Dazu gehören über 30 Automaten für die selbstständige Gepäckabgabe (Self Bag Drop) sowie der Service „Slot & Fly“. Letzterer erlaubt es Passagieren, vorab kostenfrei ein Zeitfenster für

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Emirates feiert zwei Jahrzehnte Flugbetrieb am Standort Hamburg

Die Fluggesellschaft Emirates begeht am 1. März 2026 das 20-jährige Jubiläum ihrer Präsenz am Flughafen Hamburg. Seit der Aufnahme des Linienverkehrs im Jahr 2006 hat sich die Verbindung zum Drehkreuz Dubai zu einer tragenden Säule des norddeutschen Luftverkehrs entwickelt. W as mit einem täglichen Flug eines Airbus A330-200 begann, wurde aufgrund der hohen Nachfrage bereits im September 2011 auf zwei tägliche Rotationen ausgeweitet. In den vergangenen zwei Jahrzehnten beförderte die Airline auf rund 22.500 Flügen insgesamt 6,2 Millionen Passagiere und schlug über 750.000 Frachtsendungen um. Hamburg nimmt dabei eine strategische Sonderrolle ein: Im Jahr 2018 wählte Emirates die Hansestadt als ersten deutschen Standort für den Einsatz der technologisch fortschrittlichen „Gamechanger“-Kabine in der Boeing 777 aus. Aktuell bedient Emirates die Strecke Hamburg–Dubai zweimal täglich mit Flugzeugen des Typs Boeing 777-300ER. Diese Maschinen verfügen über eine Drei-Klassen-Konfiguration und bieten pro Flug eine Beiladekapazität von 17 Tonnen Fracht, was den Standort Hamburg eng mit globalen Warenströmen verknüpft. Neben der direkten Anbindung an die Vereinigten Arabischen Emirate nutzen Reisende die Verbindung vor allem als Zugang zu Zielen in Asien und dem Indischen Ozean. Besonders gefragt sind Destinationen wie Bangkok, Mauritius, die Malediven sowie Singapur. Auch die Hamburger Partnerstädte Shanghai, Osaka und Dar es Salaam sind über das Drehkreuz Dubai für Urlauber und Geschäftsreisende aus Norddeutschland effizient erreichbar. Die Partnerschaft zwischen dem Hamburger Flughafen und der in Dubai ansässigen Airline zeigt sich auch in der Infrastruktur vor Ort. Seit 2009 betreibt Emirates am Hamburg Airport eine eigene Lounge, die mit 900 Quadratmetern zu den größten

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Air Astana festigt Kooperation mit Airbus

Die kasachische Air Astana Group markiert im Februar 2026 das zwanzigjährige Bestehen ihrer operativen Partnerschaft mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus. Seit der Übernahme der ersten Maschine vom Typ A320 im Jahr 2006 hat sich die Flotte der Unternehmensgruppe massiv vergrößert und umfasst heute 59 Flugzeuge der Airbus-Familie. Diese Entwicklung unterstreicht die Transformation der Airline zur marktführenden Kraft in Zentralasien und dem Kaukasus. Um das künftige Wachstum abzusichern, gaben die Aktionäre erst kürzlich grünes Licht für die Beschaffung von weiteren 25 Maschinen der A320-Familie. Dieser Schritt ist Teil einer langfristigen Strategie zur Modernisierung der Flotte und zur Erhöhung der betrieblichen Effizienz im internationalen Wettbewerb. Die Zusammenarbeit zwischen der Airline und dem Hersteller gilt als wegweisend für die zivile Luftfahrt in Kasachstan. Mit der ersten Direktbestellung bei Airbus im Jahr 2008 setzte Air Astana ein deutliches Signal für die Unabhängigkeit der nationalen Luftfahrtindustrie nach 1991. Ein technischer Meilenstein war zudem die Einführung des Airbus A320neo im November 2016, womit die Fluggesellschaft zu den weltweit ersten Betreibern dieser technologisch optimierten Variante gehörte. Die Flottenstruktur der Gruppe ist heute dual aufgestellt: Während die Full-Service-Airline Air Astana Langstrecken und Transitflüge bedient, nutzt die 2019 gegründete Günstigtochter FlyArystan die Airbus-Kapazitäten für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen im Regionalverkehr. Besondere Bedeutung für das Streckennetz hat der Airbus A321LR, der seit September 2019 im Einsatz ist. Mit diesem Schmalrumpfflugzeug für Langstrecken operiert Air Astana auf einer der weltweit längsten Nonstop-Verbindungen für diesen Typ zwischen Almaty und London, die eine Flugzeit von rund neun Stunden beansprucht. Diese Reichweite ermöglicht es der Gruppe, Ziele

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Lufthansa Technik und Embraer forcieren Kooperation bei Business-Jets

Die Unternehmen Lufthansa Technik und Embraer haben eine signifikante Erweiterung ihrer strategischen Partnerschaft bekannt gegeben. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Ausrüstung der neuen Business-Jet-Modelle Praetor 500E und Praetor 600E mit hochmodernen Kabinensystemen. Lufthansa Technik fungiert hierbei als zentraler Entwicklungs- und Zulieferpartner für die nächste Generation der Innenausstattung. Die Kooperation deckt den gesamten Prozess von der ersten Konzeptphase über das Industriedesign bis hin zur Serienreife ab. Damit festigt der Hamburger Instandhaltungskonzern seine Position als führender Anbieter von Premium-Komponenten für die internationale Geschäftsluftfahrt. Technisches Kernstück der neuen Kabine ist das sogenannte „Smart Window™“, ein 42-Zoll großes, gebogenes OLED-Touchdisplay, das bündig in die Seitenwand der Flugzeuge integriert wird. Dieses System dient als multifunktionale Schnittstelle, über die Passagiere sowohl Außenkameras ansteuern als auch die gesamte Kabinenumgebung – inklusive Beleuchtung, Klima und Konnektivität – regulieren können. Ergänzt wird die Ausstattung durch die „Omni-Fi“-Lautsprechertechnologie. Diese Membranlautsprecher sind unsichtbar in der Kabinenverkleidung verbaut und nutzen eine spezielle Ring-Mode-Converter-Technologie, um trotz ihrer flachen Bauweise eine omnidirektionale Klangabstrahlung zu gewährleisten. Die Digitalisierung des Flugbetriebs wird durch ein neues Bodenportal von Lufthansa Technik unterstützt, das Over-the-Air-Updates und Fernkonfigurationen der Kabinensysteme ermöglicht. Dies soll die betriebliche Effizienz der Praetor-Flotte steigern und Anpassungen an individuelle Kundenanforderungen erleichtern. Embraer setzt bei der Praetor-Familie zudem auf technologische Alleinstellungsmerkmale wie ein vollständiges Fly-by-Wire-System mit aktiver Turbulenzreduktion. Die Praetor 600E erreicht als Super-Midsize-Jet eine interkontinentale Reichweite von über 7.400 Kilometern, was Nonstop-Verbindungen zwischen Wirtschaftszentren wie London und New York ermöglicht. Die Kooperation zwischen dem brasilianischen Flugzeughersteller und dem deutschen Technik-Dienstleister basiert auf früheren erfolgreichen Projekten

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Eurowings weitet Flugangebot ab Berlin-Brandenburg aus

Die Fluggesellschaft Eurowings kündigt eine umfangreiche Expansion am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) an. Für den Sommerflugplan 2026 wird das Portfolio auf insgesamt 47 Destinationen aufgestockt, was einem Volumen von über 230 wöchentlichen Starts entspricht. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist die ganzjährige Anbindung an die Golfregion. Erstmals werden die Flüge nach Dubai über die klassische Wintersaison hinaus verlängert. Bis Ende April bedient die Airline das Emirat elfmal pro Woche, während in den Monaten Mai und Juni sechs wöchentliche Verbindungen aufrechterhalten werden. Auch von anderen deutschen Standorten wie Stuttgart, Köln/Bonn und Hannover wird das Dubai-Angebot bis Mitte Mai verlängert, womit die Fluglinie ihre Position im Verkehr mit den Vereinigten Arabischen Emiraten festigt. Neben der Langstrecke liegt ein deutlicher Fokus auf der Vernetzung europäischer Metropolen. Eurowings etabliert neue Nonstop-Verbindungen von Berlin nach London, Lissabon und Sarajevo. Ab dem 2. November 2026 wird zudem Rom viermal wöchentlich in den Flugplan aufgenommen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Wirtschafts- und Städtereiseverkehr ab der deutschen Hauptstadt zu stärken. Parallel dazu werden die Kapazitäten zu klassischen Urlaubszielen signifikant erhöht. Die Route nach Palma de Mallorca bleibt mit bis zu 28 Flügen pro Woche die wichtigste Verbindung im Streckennetz, wobei jährlich über 150.000 Passagiere auf dieser Strecke befördert werden. Auch Ziele wie Olbia, Neapel und Kavala erfahren eine Frequenzsteigerung oder werden neu in das Programm integriert. Die Wachstumsstrategie am BER spiegelt sich in einer Erhöhung des Sitzplatzangebots auf insgesamt 2,3 Millionen Plätze für das laufende Jahr wider – eine Steigerung um rund 700.000 Plätze im Vergleich zu

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