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Polizeieinsatz am Flughafen Stuttgart führt zu weitreichenden Flugstreichungen

Ein Polizeieinsatz am Flughafen Stuttgart hat am heutigen Vormittag den Flugbetrieb massiv beeinträchtigt und zu zahlreichen Verspätungen sowie Flugausfällen geführt. Gegen 10:30 Uhr ordnete die Bundespolizei die vorzeitige Räumung der Gatebereiche im Sicherheitsbereich an. Grund für die behördliche Maßnahme war nach ersten Erkenntnissen eine unberechtigte Person, die eine Sicherheitsschleuse ohne die erforderliche Kontrolle durchschritten hatte. Dieser Vorfall löste das standardisierte Sicherheitsprotokoll aus, welches eine vollständige Durchsuchung der betroffenen Terminals sowie eine erneute Überprüfung aller bereits kontrollierten Passagiere und Handgepäckstücke vorschreibt. Von der Räumung waren nicht nur die Fluggäste in den Wartebereichen betroffen, sondern auch Passagiere, die sich bereits an Bord ihrer zum Abflug bereiten Maschinen befanden. Alle Personen mussten zurück in den öffentlichen Bereich des Terminals geleitet werden. Erst nach einer umfassenden Absuche der Gebäude durch Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten die Sicherheitskontrollen kurz nach 13:00 Uhr wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Während der Dauer des Einsatzes kam es in den Check-in-Hallen zu großen Menschenansammlungen und erheblichen Wartezeiten für die Reisenden. Die Auswirkungen auf den Flugplan sind beträchtlich. Laut Angaben der Flughafenleitung kam es bei rund zehn Abflügen zu Verzögerungen von mehr als zwei Stunden. Infolge der Unterbrechung der Abfertigungsprozesse mussten die Fluggesellschaften im weiteren Tagesverlauf mindestens acht Flüge vollständig streichen, da die Besatzungszeiten überschritten wurden oder die Maschinen für nachfolgende Rotationen an anderen Standorten fehlten. Der landende Flugverkehr war von den Sicherheitsmaßnahmen am Boden zwar nicht direkt betroffen, dennoch kam es vereinzelt zu Verzögerungen beim Aussteigen, da die Kapazitäten im Terminal durch die Räumung begrenzt waren. Passagiere, die für

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El Al bilanziert Geschäftsjahr 2025: Moderater Umsatzzuwachs bei sinkendem Gewinn

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihre Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und blickt auf ein Jahr zurück, das maßgeblich von geopolitischen Spannungen und operativen Herausforderungen geprägt war. Trotz der instabilen Lage am Flughafen Ben Gurion und der Auswirkungen der „Operation Rising Lion“ konnte die Airline ihren Jahresumsatz leicht um ein Prozent auf rund 3,48 Milliarden US-Dollar steigern. Dieser Zuwachs wurde durch eine kontinuierliche Ausweitung der Flugzeugflotte und eine Erhöhung der verfügbaren Sitzkilometer (ASK) um drei Prozent ermöglicht. Die Passagierauslastung verharrte mit 94 Prozent auf einem im Branchenvergleich sehr hohen Niveau, wenngleich im vierten Quartal ein Rückgang der Nachfrage im Vergleich zum außergewöhnlich starken Vorjahreszeitraum zu verzeichnen war. Auf der Ergebnisseite musste die Fluggesellschaft hingegen Einbußen hinnehmen. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingraten (EBITDAR) sank um 15 Prozent auf 947 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn belief sich am Ende des Jahres auf 410 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von etwa 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Neben den militärischen Auseinandersetzungen belasteten vor allem gestiegene Produktionskosten das Ergebnis, die unter anderem durch die Aufwertung des israelischen Schekels (NIS) gegenüber dem US-Dollar sowie höhere Einmalaufwendungen verursacht wurden. Positiv wirkte sich hingegen die deutliche Reduktion der Nettofinanzierungskosten aus, die dank hoher Zinserträge aus den gestiegenen Liquiditätsbeständen von 95 Millionen auf nur noch 4 Millionen US-Dollar fielen. Ein zentraler Pfeiler der Bilanz ist die signifikante Stärkung des Eigenkapitals, das sich zum Jahresende auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppelte. Dies ist sowohl auf den erzielten Jahresgewinn als auch auf Kapitalmaßnahmen durch Optionsscheine zurückzuführen.

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Bundesregierung lehnt Schlichtungspflicht für Reiseveranstalter ab

Die Bundesregierung hält an dem Prinzip der Freiwilligkeit bei außergerichtlichen Schlichtungsverfahren für die Reisewirtschaft fest. In einer aktuellen Stellungnahme betont die Regierung, dass Reiseveranstalter, Vermittler und Anbieter von Einzelleistungen weiterhin nicht gesetzlich zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren verpflichtet werden sollen. Damit erteilt die Koalition Forderungen nach einer Ausweitung des Modells der Luftverkehrsschlichtung, das bereits seit 2013 für Fluggesellschaften verbindlich ist, eine Absage. Als Begründung werden die strukturellen Besonderheiten der Branche angeführt, die im Gegensatz zum standardisierten Flugverkehr durch hochkomplexe und individuelle Vertragsgestaltungen sowie eine kleinteilige Unternehmensstruktur geprägt ist. Obwohl die Regierung die Vorteile der außergerichtlichen Einigung – wie Kostenfreiheit für Verbraucher und geringere Belastung für die Justiz – ausdrücklich anerkennt, sieht sie keinen Anlass für neue gesetzliche Vorgaben. Der Fokus liegt stattdessen auf der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie 2025/2647 zur alternativen Streitbeilegung. Diese verpflichtet die Mitgliedstaaten bis März 2028 dazu, Maßnahmen zur Förderung der Schlichtungsteilnahme zu ergreifen, lässt jedoch Spielraum bei der Ausgestaltung. Die Reisebranche wird künftig lediglich dazu angehalten, striktere Antwortfristen bei Beschwerden einzuhalten: Ein Eingangsbescheid muss innerhalb von sieben Tagen erfolgen, eine inhaltliche Rückmeldung binnen 60 Tagen. Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr e.V. (SRUV) verzeichnete zuletzt eine Einigungsquote von rund 90 Prozent bei den abgeschlossenen Verfahren, was die Effektivität des Instruments unterstreicht. Dennoch verweist die Regierung auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kleiner und mittlerer Betriebe mit geringen Gewinnmargen, denen durch eine Teilnahmepflicht kein zusätzlicher bürokratischer Aufwand zugemutet werden soll. Kritik an dieser Haltung kommt von der Opposition. Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen werfen der Regierung vor, den Verbraucherschutz zugunsten von

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Lufthansa präsentiert Airbus A380 im Jubiläumsdesign zum 100-jährigen Bestehen

Die Deutsche Lufthansa hat die Feierlichkeiten zu ihrem 100-jährigen Gründungsjubiläum mit einem optischen Höhepunkt auf der Langstrecke fortgesetzt. Am Mittwochabend traf der Airbus A380 mit der Registrierung D-AIMH am Flughafen München ein, nachdem das Flugzeug in Shannon, Irland, eine aufwendige Sonderlackierung erhalten hatte. Das Design wird dominiert von einem tiefblauen Rumpf, einem 47 Meter langen stilisierten Kranich sowie den markanten Jahreszahlen „1926 | 2026“. Insgesamt arbeiteten 35 Spezialisten über einen Zeitraum von 34 Tagen an der Fertigstellung der Oberfläche, die mit über 4.000 Quadratmetern die Dimension von etwa 16 Tennisplätzen umfasst. Der Airbus wird ab März 2026 wieder in den regulären Liniendienst integriert und stellt das bisher größte Flugzeug in der Jubiläumsflotte dar. Die Traditionsfluggesellschaft nutzt das Jubiläumsjahr, um insgesamt sieben Maschinen unterschiedlicher Typen mit diesem speziellen Erscheinungsbild auszustatten. Neben dem nun in München stationierten A380 befinden sich bereits ein Airbus A350-900, eine Boeing 787-9 und ein Airbus A320neo im Einsatz. In den kommenden Wochen sollen zudem eine Boeing 747-8 sowie ein fabrikneuer Airbus A350-1000 folgen. Um die wirtschaftliche Belastung für den Konzern gering zu halten, erfolgt die Umgestaltung primär im Rahmen turnusgemäßer Wartungsintervalle oder direkt bei der Erstauslieferung neuer Flugzeuge ab Werk. Damit reagiert das Management auf die Notwendigkeit einer effizienten Kostenstruktur, während gleichzeitig die Markenpräsenz an den Drehkreuzen Frankfurt und München gestärkt wird. Hintergrund der Feierlichkeiten ist die Gründung der „Luft Hansa“ am 6. Januar 1926 durch den Zusammenschluss des Deutschen Aero Lloyd und der Junkers Luftverkehr. Obwohl die heutige Lufthansa AG rechtlich erst 1953 neu gegründet wurde,

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Flugbetrieb am Flughafen Kapstadt nach Brand auf dem Gelände massiv gestört

Ein folgenschwerer Brand auf der Landseite des internationalen Flughafens Kapstadt (CPT) hat am Dienstag zu erheblichen Beeinträchtigungen im globalen Luftverkehr geführt. Der südafrikanische Flughafenbetreiber Airports Company South Africa (ACSA) sah sich gezwungen, sämtliche internationalen Abflüge vorübergehend auszusetzen. Gleichzeitig mussten ankommende Maschinen auf andere Standorte umgeleitet werden, da die Abwicklung der Passagiere vor Ort nicht mehr gewährleistet werden konnte. Obwohl die Feuerwehr den Brandherd zügig unter Kontrolle bringen und löschen konnte, blieb die Betriebsfähigkeit des Terminals aufgrund massiver Schäden an den Netzwerk- und IT-Systemen über Stunden eingeschränkt. Zusätzliche Berichte lokaler Behörden verdeutlichen das Ausmaß des technischen Ausfalls: Da die Feuerbrunst in einem Bereich ausbrach, der kritische Infrastruktur für die Datenverarbeitung beherbergte, fielen wichtige Kommunikationsleitungen zwischen den Check-in-Schaltern und den zentralen Datenbanken aus. Dies führte zu langen Warteschlangen und Chaos in den öffentlichen Hallen des Flughafens. Passagiere wurden angewiesen, sich vor der Anreise über den Status ihrer Verbindungen zu informieren, da auch die Anzeigenmonitore im Terminal zeitweise keine aktuellen Daten lieferten. Betroffene Fluggesellschaften, darunter South African Airways und internationale Partner der Star Alliance, mussten ihre Flugpläne kurzfristig anpassen. Sicherheitskräfte und Techniker der ACSA arbeiteten unter Hochdruck an der Wiederherstellung der digitalen Infrastruktur. Da die landseitige Brandentwicklung auch den Zugang zu bestimmten Bereichen des internationalen Terminals blockierte, kam es zu Verzögerungen bei der Sicherheitsüberprüfung und Gepäckabfertigung. Inzwischen laufen die Ermittlungen zur Brandursache durch die südafrikanische Polizei und die Brandschutzbehörden. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte ein technischer Defekt in einem Versorgungsraum den Brand ausgelöst haben, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus. Der wirtschaftliche Schaden

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China Airlines führt Shuttle-Bus zwischen Dresden und Prag ein

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines erweitert ihr Serviceangebot für Reisende aus dem ostdeutschen Raum. Ab April 2026 richtet die Fluggesellschaft eine direkte Shuttle-Bus-Verbindung zwischen dem Dresdner Hauptbahnhof und dem Flughafen Prag (Václav-Havel-Flughafen) ein. Der neue Transferdienst ist zeitlich präzise auf die Flugverbindungen CI67 und CI68 abgestimmt, die Prag mit dem Drehkreuz Taipeh verbinden. Die Busse verkehren an den regulären Flugtagen der Airline, jeweils mittwochs, freitags und sonntags. Um den Start des neuen Angebots zu forcieren, hat das Unternehmen angekündigt, die Nutzung des Shuttles im gesamten Monat April für Passagiere kostenfrei anzubieten. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die strategische Bedeutung dieses Schrittes für das Einzugsgebiet Sachsen. Seit der Aufnahme der Direktverbindung Prag–Taipeh im Sommer 2023 verzeichnet China Airlines eine steigende Nachfrage aus Grenznähe. Dresden gilt aufgrund der fehlenden Fernost-Anbindungen am eigenen Flughafen als wichtiger Quellmarkt für den Prager Flughafen, der sich zunehmend als zentraler osteuropäischer Knotenpunkt etabliert. Die Fahrzeit zwischen der sächsischen Landeshauptstadt und dem Prager Terminal beträgt etwa zwei Stunden, was den Transfer im Vergleich zu Fernreisen ab Frankfurt oder München für viele Fluggäste zeitlich konkurrenzfähig macht. Die Kooperation unterstreicht zudem das Bestreben von China Airlines, die Auslastung ihrer eingesetzten Flugzeuge vom Typ Airbus A350-900 auf dieser Route zu stabilisieren. Durch den Shuttle-Service entfällt für Reisende die oft komplizierte individuelle Anreise mit der Bahn oder dem eigenen PKW inklusive der Parkplatzsuche am tschechischen Flughafen. Die Einführung erfolgt in einer Phase, in der der Wettbewerb auf Strecken nach Ostasien zunimmt und Airlines verstärkt auf intermodale Verkehrslösungen setzen, um den Komfort für Passagiere außerhalb

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Embraer präsentiert modernisierte Businessjet-Modelle Praetor 500E und 600E

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat die Einführung seiner neuesten Businessjet-Varianten Praetor 500E und 600E bekannt gegeben. Diese neuen Modelle stellen die konsequente Weiterentwicklung der erfolgreichen Praetor-Serie dar, die seit ihrer Markteinführung im Jahr 2018 den Markt der Midsize- und Super-Midsize-Jets maßgeblich mitgeprägt hat. Laut Herstellerangaben liegt der Fokus der Neuerungen vor allem auf einer umfassenden Aufwertung des Kabinenerlebnisses, um den Komfort für Passagiere auf Langstreckenflügen weiter zu steigern. Branchenexperten werten diesen Schritt als Reaktion auf den zunehmenden Wettbewerb im Segment der Geschäftsreiseflugzeuge, in dem Kunden verstärkt modernste Innenausstattungen und technologische Konnektivität fordern. Die technische Basis der Praetor-Plattform bleibt auch in der E-Serie erhalten, was eine hohe Zuverlässigkeit und bewährte Leistungsdaten verspricht. Die Praetor 600 gilt als einer der leistungsfähigsten Jets ihrer Klasse und ermöglicht unter anderem Nonstop-Flüge zwischen London und New York. Die neuen E-Varianten sollen durch optimierte Schalldämmung und verbesserte Kabinensysteme eine noch leisere und angenehmere Arbeitsumgebung während des Fluges bieten. Zudem integriert Embraer fortschrittliche Avionik-Updates, welche die Arbeitsbelastung der Piloten reduzieren und die Präzision der Flugführung erhöhen. Diese Modernisierungsmaßnahmen sichern die Marktposition von Embraer gegenüber Konkurrenten wie Cessna oder Gulfstream. Wirtschaftlich betrachtet ist die Ankündigung für Embraer von strategischer Bedeutung, da das Unternehmen seine Führungsposition im Bereich der Geschäftsreiseluftfahrt weiter ausbauen möchte. Die Praetor-Serie hat sich als wichtiger Umsatzträger erwiesen, insbesondere durch die Kombination aus hoher Reichweite und vergleichsweise niedrigen Betriebskosten. Die Auslieferungen der neuen Praetor 500E und 600E werden für das kommende Jahr erwartet, wobei bestehende Auftragsbestände teilweise auf die neuen Standards umgestellt werden können. Der Hersteller

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Lufthansa zieht Buchungsfreigabe für Allegris Business Class im Dreamliner vor

Die Deutsche Lufthansa hat die Verfügbarkeit ihres neuen Kabinenkonzepts „Allegris“ an Bord der Boeing 787-9 deutlich früher als geplant ausgeweitet. Aufgrund beschleunigter Fortschritte im Teilzertifizierungsprozess der Business-Class-Sitze können Fluggäste ab sofort Plätze für Reisen ab dem 29. März 2026 buchen. Ursprünglich hatte der Konzern Mitte Februar eine Freigabe erst für Mitte April in Aussicht gestellt. Durch die Vorverlegung steht das modernisierte Angebot nun pünktlich zum Beginn des Sommerflugplans und für die bevorstehende Osterreisezeit zur Verfügung. Von den insgesamt 28 Plätzen in der Business Class sind derzeit 25 für den Verkauf freigegeben; lediglich drei Sitze in der zweiten Reihe bleiben aufgrund noch ausstehender behördlicher Genehmigungen vorerst gesperrt. Zum Start des Sommerflugplans werden voraussichtlich mindestens zehn Maschinen des Typs „Dreamliner“ von der Basis in Frankfurt aus operieren. Dies bedeutet eine Kapazitätserhöhung von täglich über 200 zusätzlichen Einheiten in der Premium-Kategorie. Die Lufthansa verfolgt mit der Einführung von Allegris eine langfristige Modernisierungsstrategie, um im internationalen Wettbewerb der Premium-Airlines wieder zur Weltspitze aufzuschließen. Das Konzept zeichnet sich durch verschiedene Sitzoptionen aus, darunter Suiten mit brusthohen Wänden, die den Passagieren eine deutlich gesteigerte Privatsphäre bieten. Bis Ende 2027 soll die Flotte der Boeing 787-9 auf insgesamt 29 Flugzeuge anwachsen, wobei derzeit neun werksneue Maschinen bereits in Frankfurt stationiert sind. Die Zielgebiete der mit Allegris ausgestatteten Boeing 787-9 umfassen zum Saisonstart wichtige Langstreckendestinationen wie Austin, Rio de Janeiro, Kapstadt und Shanghai. Im weiteren Verlauf des Jahres werden sukzessive nordamerikanische Knotenpunkte wie New York JFK und Los Angeles sowie asiatische Metropolen wie Delhi in das Streckennetz aufgenommen.

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Luftfahrtzulieferer FACC erzielt Rekordumsatz im Geschäftsjahr 2025

Der oberösterreichische Luftfahrtkonzern FACC AG hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 Rekordzahlen vorgelegt und steuert auf die Milliardenmarke beim Umsatz zu. Mit einem Erlös von 984,4 Millionen Euro verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders deutlich fiel die Steigerung beim operativen Ergebnis (EBIT) aus, das um fast 50 Prozent auf 42,3 Millionen Euro kletterte. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, da der Konzern mit massiv gestiegenen Personal- und Energiekosten am Standort Österreich konfrontiert war. Zur Kompensation dieser Belastungen setzte das Management auf das Effizienzprogramm „CORE“ sowie auf die Ausweitung der Produktion im Werk in Kroatien, wodurch die EBIT-Marge auf 4,3 Prozent verbessert werden konnte. Zusätzliche Wirtschaftsdaten verdeutlichen die breite Basis dieses Erfolgs: Alle drei Geschäftsbereiche – Aerostructures, Engines & Nacelles sowie Cabin Interiors – arbeiteten profitabel. Die hohe Nachfrage nach Langstreckenflugzeugen der Typen Airbus A350 und Boeing 787, für die FACC wichtige Komponenten wie Triebwerksverkleidungen und Flügelteile liefert, trieb die Auftragsbücher an. Auch die Erholung im Segment der Business Jets trug zur Auslastung bei. Trotz der Produktionsausweitung blieb die Mitarbeiterzahl mit rund 3.900 Vollzeitäquivalenten stabil, was auf eine signifikante Steigerung der Arbeitsproduktivität innerhalb der Fertigungsprozesse hindeutet. Für das laufende Jahr 2026 gibt sich die Konzernführung optimistisch und prognostiziert ein weiteres Umsatzwachstum zwischen 5 und 15 Prozent. Diese Schätzung gilt als konservativ, da die globale Luftfahrtindustrie weiterhin mit Lieferkettenproblemen kämpft. Insbesondere der Mangel an Triebwerken und kritischen Systemkomponenten bei den großen Flugzeugherstellern Airbus und Boeing begrenzt derzeit das maximale Auslieferungspotenzial. FACC reagiert darauf mit einer verstärkten Lagerhaltung

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Rechtsstreit um Informationsfreiheit: Ryanair wehrt sich gegen eDreams vor Hamburger Gericht

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am 25. Februar 2026 eine Schutzschrift beim Landgericht Hamburg eingereicht, um eine drohende Zensur ihrer Pressemitteilungen durch das Online-Reiseportal eDreams zu verhindern. Hintergrund ist die öffentliche Kommunikation von Ryanair über vorangegangene Gerichtsurteile, in denen die Preisgestaltung und Rabattwerbung von eDreams als irreführend eingestuft wurden. Das Reiseportal versucht nun rechtlich zu unterbinden, dass Ryanair diese für eDreams negativen Feststellungen weiter verbreitet. Ryanair sieht darin einen Versuch, die Öffentlichkeit über gerichtlich bestätigte Missstände im Unklaren zu lassen, und verteidigt das Recht, Kunden über die Praktiken von Drittanbietern zu informieren. Das Landgericht Hamburg hat in der Vergangenheit bereits mehrfach gegen eDreams entschieden und Ordnungsgelder wegen der Nichteinhaltung von Transparenzvorgaben verhängt. Die Richter stellten fest, dass die Art und Weise, wie Preise auf der Plattform dargestellt werden, den Verbraucher täuscht. Diese rechtliche Einschätzung deckt sich mit Verfahren in anderen europäischen Ländern. So verhängte die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM kürzlich ein Bußgeld in Höhe von neun Millionen Euro gegen das Unternehmen. Die Begründung der italienischen Aufseher fiel deutlich aus: Das Prime-Abonnementmodell wurde als manipulativ und irreführend bezeichnet, da Kunden teilweise höhere Preise zahlten als Nicht-Mitglieder. Auch in Spanien gerät eDreams zunehmend unter Druck. Regionale Verbraucherschutzbehörden in Madrid sowie in Kastilien und León sanktionierten das Portal wegen zahlreicher Verstöße gegen geltendes Verbraucherrecht. Ryanair nutzt diese Urteile für eine breit angelegte Kampagne gegen nicht autorisierte Online-Reisebüros (OTAs), denen die Airline systematische Übermützung vorwirft. Das Unternehmen fordert von den europäischen Regierungen verbindliche Transparenzregeln für den gesamten Sektor. Gleichzeitig verweist Ryanair auf Partnerschaften mit „Approved

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