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Flughafen Zürich erneut zum besten Flughafen Europas gekürt

Der Flughafen Zürich hat seine Spitzenposition im europäischen Luftverkehr gefestigt und wurde im Rahmen der Airport Service Quality (ASQ) Awards erneut als bester Flughafen in seiner Kategorie ausgezeichnet. In der Gruppe der Standorte mit 25 bis 40 Millionen Passagieren belegt das Schweizer Drehkreuz damit zum neunten Mal in Folge den ersten Platz. Die Auszeichnung, die vom internationalen Dachverband der Flughafenbetreiber Airports Council International (ACI) World vergeben wird, basiert auf einer umfassenden Befragung von Fluggästen direkt am Terminal. Bewertet werden dabei 34 verschiedene Leistungskriterien, die von der Effizienz bei der Sicherheitskontrolle über die Sauberkeit bis hin zur Qualität der gastronomischen Einrichtungen reichen. Lukas Brosi, CEO der Flughafen Zürich AG, führt den anhaltenden Erfolg auf das präzise Zusammenspiel der verschiedenen Partnerunternehmen am Standort zurück. Neben der reinen Infrastruktur wird vor allem die Zuverlässigkeit der Prozesse gelobt. Der Flughafen hat zudem kürzlich das dritte Level des ACI Customer Experience Programms erreicht, was eine systematische Nutzung von Kundenfeedback zur Optimierung der betrieblichen Abläufe voraussetzt. Diese Akkreditierung gilt in der Branche als wichtiger Maßstab für die Servicequalität und unterstreicht das Ziel des Flughafens, durch kurze Wege und hohe Pünktlichkeitsraten im internationalen Wettbewerb der Hub-Flughäfen zu bestehen. Zusätzliche Marktbeobachtungen zeigen, dass der Flughafen Zürich auch bei anderen renommierten Rankings, wie den Skytrax World Airport Awards, regelmäßig Spitzenplätze belegt. Im vergangenen Jahr investierte der Betreiber massiv in die Modernisierung der Terminals und die Digitalisierung der Passagierprozesse. Beispielsweise wurde die Einführung biometrischer Zugangskontrollen vorangetrieben, um die Abfertigungszeiten weiter zu reduzieren. Trotz der hohen Kosten am Standort Schweiz scheint

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Deutsche Flughäfen verzeichnen verhaltenes Passagierwachstum zum Jahresauftakt

Die deutschen Verkehrsflughäfen sind mit einer gemischten Bilanz in das Jahr 2026 gestartet. Im Januar nutzten insgesamt 12,86 Millionen an- und abfliegende Passagiere die hiesige Luftfahrtinfrastruktur, was einem moderaten Zuwachs von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Trotz dieser Steigerung bleibt die Branche weiterhin hinter den Werten aus der Zeit vor der globalen Pandemie zurück. Die aktuelle Erholungsrate im Vergleich zum Januar 2019 liegt bei 81,7 Prozent. Während das Passagieraufkommen leicht zunahm, sank die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen um 1,3 Prozent auf 117.403 Starts und Landungen. Dieser Rückgang bei den Bewegungen deutet auf ein weiterhin begrenztes Flugangebot hin, das lediglich 72,2 Prozent des Niveaus von 2019 erreicht. Innerhalb der verschiedenen Marktsegmente zeigt sich eine sehr ungleiche Entwicklung. Der innerdeutsche Flugverkehr erholte sich zwar leicht auf 1,58 Millionen Fluggäste, verharrt jedoch bei lediglich 47,4 Prozent des Vorkrisenniveaus. Im Gegensatz dazu erweist sich die Interkontinental-Nachfrage als stärkster Wachstumstreiber. Mit über 3,30 Millionen Passagieren übersteigt die Langstrecke das Niveau von 2019 bereits um 2,8 Prozent. Der europäische Flugverkehr bildet mit 7,96 Millionen Reisenden das volumensstärkste Segment, liegt aber mit einer Recovery-Rate von knapp 87 Prozent noch spürbar unter den historischen Höchstwerten. Experten führen die Schwäche im innerdeutschen und europäischen Netz vor allem auf gestiegene Standortkosten und eine Verlagerung der Verkehrsströme zurück. Das Cargo-Aufkommen an den deutschen Frachtdrehkreuzen wie Frankfurt und Leipzig/Halle blieb im Januar nahezu stabil, verzeichnete jedoch mit insgesamt 359.479 Tonnen einen leichten Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei zeigte sich eine Divergenz zwischen Import und Export: Während die Ausladungen

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Neuausrichtung der österreichischen Tourismusstrategie durch Lebensraumkonzept

Die strategische Führung österreichischer Tourismusdestinationen steht vor einem grundlegenden Strukturwandel. Auf einer gemeinsamen Veranstaltung des Destinations-Netzwerks Austria (dna) und des Travel Industry Club Tourismus Austria (TICT) diskutierten Experten über die Notwendigkeit, Tourismusverbände von reinen Marketingorganisationen zu Lebensraummanagern weiterzuentwickeln. Hintergrund dieser Debatte ist die Erkenntnis, dass wirtschaftlicher Erfolg im Tourismus zunehmend vom Rückhalt in der lokalen Bevölkerung abhängt. Das neue Leitbild sieht vor, die regionale Wertschöpfung enger mit der allgemeinen Lebensqualität vor Ort zu verknüpfen, um die Akzeptanz für touristische Infrastruktur und Gästeaufkommen langfristig zu sichern. Politisch wird dieser Kurs durch die Weiterentwicklung der nationalen Tourismusstrategie „Vision T“ gestützt. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner betonte in diesem Zusammenhang, dass Wachstum künftig nicht mehr allein über Nächtigungszahlen definiert werden soll. Vielmehr müsse der Tourismus als integraler Bestandteil des regionalen Wirtschaftsgefüges verstanden werden. Um diesen Transformationsprozess wissenschaftlich und praktisch zu begleiten, wurde das „dna Lebensraum Lab“ ins Leben gerufen. Hier erarbeiten Vertreter aus zehn Pilotregionen, darunter das Montafon, neue Rollenprofile für Destinationsmanager, die über die klassische Vermarktung hinausgehen und koordinative Aufgaben zwischen Wirtschaft, Politik und Bürgern übernehmen. Wissenschaftliche Analysen, unter anderem von Professorin Dagmar Lund-Durlacher, weisen jedoch auf erhebliche systemische Hürden hin. Viele Tourismusorganisationen sind historisch auf ökonomische Kennzahlen fixiert und verfügen oft nicht über die notwendigen Ressourcen oder Kompetenzen für sektorübergreifende Kooperationen. Der nun vorgestellte Handlungsleitfaden für ein verantwortungsvolles Destinationsmanagement soll hier Abhilfe schaffen. Er bietet Instrumente, um neue Messgrößen zu etablieren, die neben dem betriebswirtschaftlichen Erfolg auch die soziale Verträglichkeit und die infrastrukturelle Belastung der Regionen abbilden. Die Implementierung dieses Konzepts erfordert ein

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Strategische Neuausrichtung des alpinen Tourismus beim TFA in Lech

Das 35. TourismusForum Alpenregionen (TFA) versammelt vom 13. bis 15. April 2026 führende Experten und Entscheidungsträger in Lech am Arlberg, um die ökonomische Belastbarkeit des Wintertourismus zu erörtern. Unter dem Titel „Der Berg verhandelt nicht – Realitätssinn im Tourismus der Zukunft“ steht die Veranstaltung im Zeichen einer harten Bestandsaufnahme. Angesichts von auftauendem Permafrost, verkürzten Wintersaisonzeiten und zunehmenden Extremwetterereignissen fordern Branchenvertreter eine Abkehr von ideologischen Debatten hin zu einer pragmatischen Investitionspolitik. Die Tagung gilt als einer der wichtigsten unabhängigen Branchentreffs im deutschsprachigen Raum und dient als Gradmesser für die künftige Ausrichtung der Bergbahnbetreiber und Hotelbetriebe. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen den wirtschaftlichen Druck auf die Destinationen: Während die Kosten für Beschneiungsanlagen und Infrastruktursicherung durch geologische Instabilitäten steigen, fordern globale Marktbewegungen eine stärkere Konsolidierung der Betriebe. In Lech werden namhafte Referenten wie der Schweizer Tourismusökonom Thomas Bieger und Reto Gurtner von der Weissen Arena Gruppe erwartet. Sie thematisieren insbesondere die langfristige Rentabilität von Großinvestitionen und die gesellschaftliche Akzeptanz von Infrastrukturprojekten im hochalpinen Raum. Dabei wird deutlich, dass die Sicherung von Arbeitsplätzen und die regionale Wertschöpfung nur durch robuste, an die veränderten physischen Gegebenheiten angepasste Geschäftsmodelle gewährleistet werden können. Ein weiterer Fokus der Fachkonferenz liegt auf der Sicherheit und der diplomatischen Vermittlung zwischen lokalen Interessen und internationalen Gästebedürfnissen. In Zeiten, in denen die Arlberg-Region als international positioniertes Aushängeschild fungiert, müssen Lösungen gefunden werden, die sowohl die lokale Verankerung als auch die globale Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die Teilnehmer diskutieren hierbei technische Innovationen im Bereich Lawinenschutz und die Effizienzsteigerung der logistischen Abläufe am Berg. Ergänzende Forumstouren ermöglichen zudem

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Wizz Air kündigt temporäre IT-Systemwartung und Einschränkungen im Online-Service an

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird in der Nacht vom 25. Februar auf den 26. Februar 2026 eine umfassende Aktualisierung ihrer digitalen Infrastruktur vornehmen. Während des neunständigen Wartungsfensters, das um 23:00 Uhr MEZ beginnt und voraussichtlich um 08:00 Uhr MEZ des Folgetags endet, bleiben sämtliche Online-Plattformen sowie die mobile Applikation des Unternehmens außer Betrieb. Betroffen sind hiervon wesentliche Funktionen wie die Buchung von Flügen, das Verwalten bestehender Reservierungen sowie der Online-Check-in. Ziel der Maßnahme ist laut Unternehmensangaben die Erhöhung der Systemstabilität und die Optimierung der digitalen Betriebsabläufe, um künftige technische Erweiterungen vorzubereiten. Um betriebliche Verzögerungen zu vermeiden, hat die Fluggesellschaft ihre Kunden angewiesen, den Check-in-Prozess bereits vor Beginn der Wartungsarbeiten abzuschließen. Reisende, die während der Systemunterbrechung den Flughafen erreichen und noch nicht über eine Bordkarte verfügen, erhalten im Ausnahmefall einen kostenlosen Check-in am Flughafenschalter. Der Flugbetrieb selbst bleibt von den IT-Arbeiten unberührt und wird planmäßig durchgeführt. Branchenanalysen zeigen, dass solche großangelegten Systemumstellungen bei Billigfluggesellschaften notwendig sind, um die hohen Zugriffszahlen auf die Buchungssysteme auch bei steigendem Passagieraufkommen sicher bewältigen zu können. Das Upgrade erfolgt in einer Phase, in der Wizz Air verstärkt in die Automatisierung ihrer Kundenschnittstellen investiert. In der Vergangenheit kam es bei verschiedenen Fluglinien während solcher Umstellungen vereinzelt zu Verzögerungen bei der Reaktivierung der Bezahlsysteme, weshalb das Unternehmen eine zeitnahe Wiederherstellung aller Dienste nach 08:00 Uhr anstrebt. Da Wizz Air ein Geschäftsmodell verfolgt, das primär auf digitalen Vertriebskanälen basiert, ist die Zuverlässigkeit der Serverarchitektur ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor für die Abwicklung des Tagesgeschäfts und die Minimierung administrativer Kosten. Das

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Wandel der mallorquinischen Gastronomie: Tradition trifft auf moderne Kochkunst

Mallorca erlebt derzeit eine weitreichende Transformation seiner kulinarischen Identität. Abseits der klassischen Tourismuszentren etabliert sich eine Gastronomieszene, die verstärkt auf die Verbindung von historischer Substanz und innovativer Zubereitung setzt. Besonders im Tramuntana-Gebirge und in Orten wie Caimari zeigt sich dieser Trend in der Aufbereitung regionaler Erzeugnisse. Das dort ansässige Restaurant Ca Na Toneta gilt als Referenzpunkt für eine puristische Küche, die saisonale Ressourcen der Insel in den Fokus rückt. Ergänzt wird diese Entwicklung durch eine technologische Modernisierung der klassischen Tapas-Kultur, bei der traditionelle Gerichte wie Pa amb Oli durch neue Texturen und Präsentationsformen als sogenannte Tasting-Tapas rekultiviert werden. Die Küstenregionen der Insel bewahren unterdessen ihre maritime Prägung, wobei gastronomische Betriebe wie das Ca’s Patró March an der Cala Deià auf die unmittelbare Verarbeitung von tagesfrischem Fang setzen. Historisch betrachtet hat sich die mallorquinische Küche von einer reinen Selbstversorgungsstruktur zu einer differenzierten Dienstleistungsbranche entwickelt. Fachleute weisen darauf hin, dass die Qualität der heimischen Produkte, wie das mallorquinische Olivenöl mit geschützter Ursprungsbezeichnung (DO Oli de Mallorca) oder das Meersalz Flor de Sal d’Es Trenc, die Grundlage für diesen qualitativen Aufstieg bilden. Diese Produkte finden verstärkt Eingang in die gehobene Gastronomie und prägen das Profil der Insel als Ziel für Studien- und Genussreisen. Fluggesellschaften wie Corendon Airlines reagieren auf das veränderte Reiseverhalten mit einer Ausweitung ihrer Kapazitäten im Sommerflugplan 2026. Ab Ende März werden tägliche Verbindungen von Großflughäfen wie Düsseldorf sowie hochfrequente Rotationen ab Hannover und Nürnberg nach Palma de Mallorca angeboten. Diese logistische Anbindung unterstützt den Trend zu kürzeren, spezialisierten Aufenthalten, bei

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Dr. Richard Gruppe setzt erste vollelektrische Reisebusse in Österreich ein

Das österreichische Verkehrsunternehmen Dr. Richard hat als größter privater Busbetreiber im deutschsprachigen Raum die Inbetriebnahme seiner ersten drei vollelektrischen Reisebusse bekannt gegeben. Die Fahrzeuge des Typs Yutong T12E werden an den Standorten Wien und Salzburg stationiert und erweitern den Fuhrpark um eine technologische Komponente für den Gelegenheits- und Mietwagenverkehr. Mit einer Kapazität von jeweils 50 Passagiersitzplätzen sind die Einheiten primär für den Einsatz bei Stadtrundfahrten, Shuttlediensten und Tagesausflügen im regionalen Umkreis vorgesehen. Das Unternehmen nutzt hierfür die bereits bestehende Ladeinfrastruktur auf den eigenen Betriebshöfen, die zuvor für die städtischen Linienbusse und Hop-on-Hop-off-Flotten errichtet wurde. Die technische Ausstattung der neuen Modelle umfasst eine Batteriekapazität von rund 400 Kilowattstunden, was eine operative Reichweite von etwa 380 Kilometern ermöglicht. Geladen werden die Fahrzeuge mit einer Leistung von bis zu 150 Kilowatt, um die Standzeiten zwischen den Einsätzen effizient zu gestalten. Laut Unternehmensführung basierte die Entscheidung für den chinesischen Hersteller Yutong auf umfangreichen Marktanalysen und Testreihen, wobei die Konformität mit europäischen Sicherheitsstandards und die sofortige Verfügbarkeit der Technologie ausschlaggebend waren. Parallel zur Einführung dieser Modelle arbeitet die Gruppe bereits an der Konzeption eines größeren Elektro-Reisebusses, der über 60 Sitzplätze verfügen soll, um auch größere Reisegruppen bedienen zu können. Hintergrund dieser Flottenmodernisierung ist die langfristige Strategie des Familienunternehmens, den Anteil alternativer Antriebsformen im gesamten Streckennetz zu erhöhen. Während im Bereich der Linienbusse bereits 49 Elektrofahrzeuge bei der Tochtergesellschaft Albus in Salzburg im Einsatz sind, stellt der Einsatz im Reisebussegment aufgrund der höheren Anforderungen an Reichweite und Komfort eine Neuerung dar. Die Dr. Richard Gruppe, die

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EU-Förderung für modernisierte Bodeninfrastruktur am Flughafen Stuttgart

Der Flughafen Stuttgart treibt die Modernisierung seiner Vorfeldinfrastruktur durch die Teilnahme am EU-geförderten Konsortium AGENDA voran. Das Projekt „Accelerating Green Energy iNfrastructure Deployment in European Airports“ wird von der European Climate, Infrastructure and Environment Executive Agency (CINEA) unterstützt und umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro am Standort Stuttgart. Ziel der Maßnahmen ist es, die Effizienz des Flugbetriebs am Boden zu steigern und die technischen Voraussetzungen für einen emissionsärmeren Aufenthalt von Verkehrsflugzeugen an den Terminals zu schaffen. Ein zentraler Bestandteil der technischen Aufrüstung ist die Installation eines strombetriebenen Pre-conditioned Air-Systems (PCA). Diese Anlagen ermöglichen es, Flugzeuge während der Standzeit am Gate extern mit klimatisierter Luft zu versorgen. Bisher mussten für die Kühlung oder Heizung der Kabine oft die bordeigenen Hilfstriebwerke (Auxiliary Power Units, APU) betrieben werden. Durch den Einsatz der PCA-Systeme können diese Triebwerke am Boden abgeschaltet werden, was zu einer signifikanten Reduktion des Lärmpegels und des Kerosinverbrauchs führt. Der Flughafen rechnet durch diese Maßnahme mit einer jährlichen Einsparung von rund 1.500 Tonnen CO₂-Emissionen. Neben der Klimatisierungstechnik fließen die Fördermittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro in den Ausbau der Energieinfrastruktur. Geplant sind die Errichtung weiterer Solaranlagen sowie der Aufbau von Batteriespeichern auf dem Flughafengelände. Diese Komponenten sollen dazu beitragen, die Stromversorgung für die neuen Bodenanlagen lokal abzusichern. Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, betont, dass die finanzielle Unterstützung der EU insbesondere in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten den notwendigen Handlungsspielraum für technologische Innovationen schafft. Das Projekt AGENDA ist Teil einer breiteren europäischen Kooperation unter der Koordination

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RegioJet weitet Busverbindungen von Prag über Bratislava an die kroatische Küste aus

Das tschechische Verkehrsunternehmen RegioJet hat den Ticketverkauf für die Sommersaison 2026 gestartet und bedient erneut die hohe Nachfrage nach Reisen an die Adria. Ab Ende Mai werden zwei zentrale Buslinien betrieben, die von Prag über Brünn und Bratislava direkt nach Kroatien führen. Während die südliche Route Ziele wie Zadar, Šibenik und Split ansteuert, bedient die zweite Linie die nördliche Kvarner-Bucht mit Stopps in Rijeka und Crikvenica. Die Ticketpreise für diese internationalen Verbindungen beginnen bei 899 CZK, was etwa 35,90 Euro entspricht, und zielen auf Reisende ab, die eine kostengünstige Alternative zum Individualverkehr suchen. Der Betrieb der Linien ist gestaffelt konzipiert: Die Verbindung in den Süden startet am 29. Mai zunächst dreimal wöchentlich, bevor sie ab dem 12. Juni auf einen täglichen Rhythmus umgestellt wird. Die Route nach Rijeka wird hingegen durchgehend dreimal pro Woche bedient. Branchenanalysen zeigen, dass RegioJet mit diesem Angebot verstärkt auf den Wegfall der früher betriebenen saisonalen Nachtzüge nach Kroatien reagiert. Da die Eisenbahninfrastruktur in Slowenien und Kroatien aufgrund von Baustellen oft unzuverlässig war, setzt das Unternehmen nun voll auf die Flexibilität von Fernbussen, um die Reisezeiten stabil zu halten und die kroatischen Urlaubszentren bis Ende September verlässlich anzubinden. Zum Einsatz kommen moderne Doppeldeckerbusse des Typs Setra der Modellreihe S 531 DT, die in der „Fun & Relax“-Konfiguration betrieben werden. Diese Fahrzeuge zeichnen sich durch eine spezielle 2+1-Bestuhlung im Oberdeck aus, die den Fahrgästen deutlich mehr Bewegungsfreiheit bietet als herkömmliche Reisebusse. Zur technischen Standardausstattung gehören neben verstellbaren Sitzen auch individuelle Multimediasysteme, WLAN sowie Strom- und USB-Anschlüsse an

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Archäologische Schätze der Iberer erstmals in Österreich zu sehen

Das MAMUZ Museum Mistelbach präsentiert ab dem 14. März 2026 die umfassende Ausstellung „Die geheimnisvolle Welt der Iberer“. In einer großangelegten Kooperation mit dem Museu d’Arqueologia de Catalunya und dem Antikenmuseum Basel werden rund 300 Originalexponate gezeigt, die die antike Kultur der Iberischen Halbinsel beleuchten. Die Schau konzentriert sich auf die Zeitspanne vom 6. bis zum 1. Jahrhundert vor Christus und markiert die erste wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Thematik im österreichischen Museumsraum. Die Exponate dokumentieren die gesellschaftliche Struktur, das Handwerk und die religiösen Riten einer Zivilisation, die maßgeblich durch den Handel im Mittelmeerraum geprägt wurde. Im Zentrum der Ausstellung stehen bedeutende Fundkomplexe wie der Silberschatz von Tivissa, der als einer der wertvollsten Belege iberischer Metallkunst gilt. Neben kunstvoll verzierten Bechern und Schalen geben Votivstatuetten aus Bronze Einblick in die Glaubenswelt der Adoranten und Krieger. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Schau der sozialen Rolle der Frau und der Kriegerkultur. Dies wird unter anderem durch detailgetreue Repliken berühmter Skulpturen wie der „Dama de Elche“ sowie durch archäologische Befunde zur Bestattungskultur verdeutlicht. Letztere umfasst auch makabere Funde wie Schädel mit eingeschlagenen Nägeln, die auf spezifische rituelle Praktiken der Eisenzeit hindeuten. Die Iberer waren bekannt für ihre technologische Versiertheit, insbesondere in der Eisenverarbeitung und der Herstellung von Keramik. Die Ausstellung illustriert die Entwicklung von der eigenständigen Stammeskultur bis hin zur schrittweisen Integration in das Römische Reich nach den Punischen Kriegen. Historische Quellen belegen, dass die Iberer als geschätzte Söldner in den antiken Großkonflikten dienten und über ein komplexes Schriftsystem verfügten, das bis heute nicht vollständig entziffert

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