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RegioJet verstärkt Angebot in Polen – Zweites Zugpaar zwischen Krakau und Warschau

Das tschechische Privatbahnunternehmen RegioJet baut seine Aktivitäten auf dem polnischen Schienennetz aus. Ab Montag, dem 17. November, verkehrt täglich ein zweites Zugpaar zwischen den beiden größten Städten Polens, Krakau und Warschau. Mit dieser Erweiterung des Fahrplans reagiert RegioJet auf die gestiegene Nachfrage und zielt darauf ab, Pendlern und Geschäftsreisenden mehr Flexibilität und Komfort auf dieser wichtigen innerpolnischen Korridorstrecke zu bieten. Die neue Frühverbindung startet bereits um 5:14 Uhr am Hauptbahnhof Krakau (Kraków Główny) und erreicht den Bahnhof Warschau Gdańska um 7:59 Uhr. Diese Fahrzeit von unter drei Stunden macht den Service zu einer attraktiven Option für Reisende, die ihren Zielort vor neun Uhr morgens erreichen müssen. Michał Plaza, RegioJet-Manager für Polen, hob hervor, dass der Morgenservice ideal für Geschäftstreffen, offizielle Termine oder Universitätsvorlesungen sei. Das Unternehmen wirbt weiterhin mit hohen Servicestandards und bietet den Passagieren unter anderem kostenlosen Kaffee und viel Platz zum Arbeiten oder Entspannen. Die neue Verbindung ergänzt den bestehenden Zugservice, der Krakau um 9:19 Uhr verlässt und mehrere Stationen in Warschau anfährt. Bemerkenswert ist, dass RegioJet zur Einführung des neuen Angebots Tickets zu einem außergewöhnlich günstigen Preis ab 9 PLN anbietet. Diese Preisaktion gilt voraussichtlich bis zum 13. Dezember 2025. Die Expansion von RegioJet in Polen ist Teil einer größeren Strategie, die den Wettbewerb auf dem polnischen Schienenmarkt fördert und Reisenden eine Alternative zu den staatlichen polnischen Bahngesellschaften bietet.

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Flughafen Zürich verzeichnet höchsten Passagiertag der Geschichte

Der Flughafen Zürich verzeichnete im Oktober 2025 einen weiteren Monat mit starkem Wachstum. Insgesamt reisten 3.168.118 Passagiere über den größten Flughafen der Schweiz, was einer Steigerung von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Das Passagieraufkommen wurde maßgeblich von den Lokalpassagieren getragen, deren Zahl bei 2.302.670 lag. Die Umsteigepassagiere machten mit 860.832 Reisenden einen Anteil von 27,2 Prozent aus. Der ungebrochene Reisetrend im Jahr 2025 setzte sich fort und bestätigt die Stellung des Flughafens als wichtiges internationales Drehkreuz. Ein besonderes Highlight war der 5. Oktober 2025, an dem mit 122.668 Passagieren der verkehrsreichste Tag in der gesamten Geschichte des Flughafens registriert wurde. Damit wurde der erst im August desselben Jahres aufgestellte Tageshöchstwert von 115.587 Fluggästen deutlich übertroffen. Die starke Nachfrage führte auch zu einer höheren Auslastung der Flugzeuge: Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug stieg um 2,3 Prozent auf 143,3. Die Sitzplatzauslastung erhöhte sich leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 83,2 Prozent, was auf eine effiziente Nutzung der Kapazitäten hindeutet. Parallel zum Passagierwachstum nahm auch die Anzahl der Flugbewegungen zu. Im Oktober wurden insgesamt 24.625 Starts und Landungen gezählt, was einem Zuwachs von 3,4 Prozent entspricht. Im Frachtbereich gab es hingegen nur eine minimale Veränderung: Mit 39.831 Tonnen verzeichnete der Güterumschlag lediglich eine geringfügige Zunahme von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Monatszahlen des Flughafens Zürich fügen sich in eine Serie von Rekordmonaten ein, die seit Jahresbeginn verzeichnet wurden, was darauf hindeutet, dass der Flughafen 2025 auf dem Weg zu einem neuen Passagierjahresrekord ist.

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Flughafen Frankfurt verzeichnet deutliches Passagierwachstum im Oktober 2025

Der Flughafen Frankfurt (FRA) verzeichnete im Oktober 2025 einen merklichen Anstieg der Passagierzahlen. Mit rund 6,0 Millionen Fluggästen wurde ein Zuwachs von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat registriert. Die Herbstferien wirkten sich als wesentlicher Treiber auf die Passagierstatistik aus, was sich insbesondere am 5. Oktober widerspiegelte, dem zweitstärksten Tag des Jahres mit etwa 221.000 abgefertigten Reisenden. Im innereuropäischen Verkehr waren Urlaubsziele hoch frequentiert; die Nachfrage nach Italien (+16,5 Prozent), Griechenland (+11,8 Prozent), Norwegen und Österreich war besonders hoch. Im interkontinentalen Verkehr verzeichneten Ziele in Südkorea (+23,9 Prozent), dem Nahen Osten (+22,8 Prozent) und Thailand (+20,3 Prozent) überdurchschnittliche Zuwächse. Währenddessen blieb das Frachtvolumen in Frankfurt (Luftfracht und Luftpost) nahezu stabil und stagnierte bei 179.543 Tonnen, was einem geringfügigen Rückgang von 0,1 Prozent entspricht. Die Anzahl der Flugbewegungen erhöhte sich jedoch um 6,6 Prozent auf 42.478 Starts und Landungen, und die kumulierten Höchststartgewichte (MTOWs) stiegen um 3,7 Prozent auf rund 2,6 Millionen Tonnen. Auch das globale Flughafennetzwerk des Betreibers Fraport verbuchte im Oktober mehrheitlich Zuwächse. Besonders auffällig war die Steigerung am Flughafen Ljubljana in Slowenien (+18,1 Prozent). In Brasilien stiegen die kombinierten Passagierzahlen der Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) um beachtliche 70,3 Prozent auf 1,2 Millionen Fluggäste, was jedoch auf den mehrmonatigen Ausfall von Porto Alegre im Vorjahr zurückzuführen ist. Der Flughafen Antalya an der türkischen Riviera registrierte 5,0 Millionen Passagiere (+9,3 Prozent). Lediglich der Flughafen Lima (LIM) in Peru verzeichnete einen leichten Rückgang der Passagierzahlen um 2,4 Prozent. Insgesamt wuchs die Passagierzahl an allen aktiv von Fraport gemanagten Flughäfen

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Finnair erweitert Europa-Netzwerk um zwölf neue Ziele

Die finnische Fluggesellschaft Finnair baut ihr europäisches Streckennetz massiv aus und nimmt für den Sommerflugplan 2026 insgesamt zwölf neue Destinationen von ihrem Drehkreuz Helsinki auf. Neben den bereits angekündigten Zielen wie Alta, Catania, Florenz, Kos und Valencia umfasst die Erweiterung nun auch Flüge nach Kuressaare (Estland), Luxemburg, Stavanger (Norwegen), Thessaloniki (Griechenland), Tirana (Albanien), Turin (Italien) und Umeå (Schweden). Mit dieser Expansion reagiert Finnair auf wachsende Marktchancen und unterstreicht die zentrale Rolle des Helsinki Airport als wichtiges Bindeglied zwischen Europa, Asien und Nordamerika. Die neuen Verbindungen stärken strategisch die Präsenz der Airline in Nordeuropa und im Baltikum. Die neue Route nach Stavanger in Norwegen ist besonders auf Geschäftsreisende ausgerichtet und wird über Arlanda (Schweden) betrieben, um auch den Verkehr zwischen Schweden und Norwegen zu erfassen. Umeå verstärkt die Präsenz in Schweden, während Kuressaare (Estland) das Baltikum-Angebot für Urlauber erweitert, die Naturerlebnisse und kulturelles Erbe suchen. Zudem wird das Mittelmeer-Angebot durch Thessaloniki (Griechenland) und Tirana (Albanien) ergänzt, wobei Tirana ein neues Länderziel für Finnair markiert. Neben den europäischen Zielen stärkt Finnair auch die Verbindung nach Lappland: Im Winter 2026 werden neue Direktflüge von den europäischen Hauptstädten Brüssel, Paris und Zürich in das finnische Lappland aufgenommen. Mit wöchentlichen Verbindungen nach Kittilä (dem Tor zum Levi-Skigebiet) und Rovaniemi (der Hauptstadt der Arktis) ergänzen diese Direktrouten die bestehenden täglichen Verbindungen über Helsinki. Durch diese Zusätze umfasst das gesamte Streckennetz von Finnair für 2026 nun 93 europäische, elf asiatische, sieben nordamerikanische (inklusive Toronto) und zwei Ziele im Nahen Osten.

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Anteil der getöteten Motorradfahrer an allen Verkehrstoten auf 25 Prozent gestiegen

Die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer in Österreich liegt im Jahr 2025 auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr. Bis zum 10. November 2025 kamen 77 Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben, verglichen mit 82 Getöteten im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club) weist darauf hin, dass Motorradfahrer damit fast 25 Prozent aller Verkehrstoten ausmachen. Das Durchschnittsalter der Verunglückten beträgt 46 Jahre, wobei neun von zehn Betroffenen Männer sind. Die Analyse der Unfallstatistik zeigt eine Verschiebung der Unfallschwerpunkte. Während die Zahl der Unfälle an Kreuzungen in den letzten zwei Jahrzehnten zurückging, stieg die Zahl der Alleinunfälle sowie der Unfälle im Richtungsverkehr (etwa beim Überholen) um jeweils mehr als 50 Prozent an. In 88 Prozent der Fälle waren die Motorradfahrer selbst Hauptverursacher des tödlichen Unfalls. Falsche Einschätzung des eigenen Fahrkönnens, erhöhte Risikobereitschaft und nicht angepasstes Tempo spielen bei 40 Prozent der Alleinunfälle und 27 Prozent der Unfälle im Begegnungsverkehr eine tragende Rolle, so die Analyse der ÖAMTC-Experten. Besonders gefährdet sind Wiedereinsteiger und Fahrer mit wenig Routine. Ein kleiner Fahrfehler kann aufgrund der fehlenden schützenden Karosserie zu Unfällen mit schwersten Folgen führen. Der Mobilitätsclub betont, dass im Gegensatz zu anderen Mobilitätsformen, bei denen die Zahl der Verkehrstoten sinkt, die Unfallzahlen im Motorradverkehr stagnieren. Obwohl die absolute Zahl der getöteten Motorradfahrer seit dem Höchstwert im Jahr 2000 leicht gesunken ist, hat sich der Anteil der getöteten Motorradfahrer an allen Verkehrstoten von sieben Prozent (1995) auf aktuell fast 25 Prozent vervierfacht. Der ÖAMTC empfiehlt daher dringend, die Fahrtechnik

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ADV fordert verlässliche Finanzierung für Flughafeninfrastruktur

Der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) hat im Rahmen der 30. UN-Klimakonferenz in Belém, Brasilien, eine stärkere finanzielle Unterstützung für Investitionen in die Flughafeninfrastruktur gefordert. Im Mittelpunkt der Konferenz steht die internationale Finanzierung, deren Beschlüsse der Verband in konkrete, verlässliche und finanzierbare Umsetzungsmaßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene überführt sehen will. Der ADV drängt auf die Einführung verlässlicher Finanzierungsinstrumente, um Infrastrukturprojekte, die auf die Reduzierung des Energieverbrauchs und die Modernisierung der Anlagen abzielen, zu unterstützen. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärte, die internationale Finanzierung sei ein zentrales Instrument, um die notwendige Transformation in der Flughafeninfrastruktur zu beschleunigen. Er forderte, dass Investitionen in neue Technologien zur Energieerzeugung und in moderne Kraftstoffe weltweit ermöglicht und langfristig abgesichert werden. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Flughäfen zu erhalten. Die Forderung des Verbandes steht in direktem Zusammenhang mit dem auf der Vorgängerkonferenz in Baku vereinbarten globalen Finanzierungsziel. Demnach sollen bis 2035 jährlich 300 Milliarden US-Dollar (rund 260 Millionen Euro) in die globale Infrastruktur gelenkt werden. Der ADV verlangt, dass die EU hierfür einheitliche Rahmenbedingungen schafft, um Wettbewerbsnachteile für die Betreiber zu verhindern. Ungeachtet der politischen Forderungen haben die deutschen Flughäfen nach eigenen Angaben ihre betriebsbedingten CO₂-Emissionen seit 2010 bereits um 56 Prozent reduziert und setzen auf eigene Energieerzeugung, die Elektrifizierung der Fahrzeugflotten und modernisierte Terminalgebäude.

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Führungswechsel bei der Malaysia Aviation Group

Die Malaysia Aviation Group (MAG), Dachgesellschaft der nationalen Fluggesellschaft Malaysia Airlines, hat eine wichtige personelle Entscheidung getroffen. Nasaruddin A. Bakar wird neuer Präsident und Konzernchef der Gruppe. Er tritt die Nachfolge von Izham Ismail an, der nach jahrelanger Tätigkeit an der Spitze des Unternehmens zum 31. Januar 2026 in den Ruhestand geht. Die Führung der MAG ist von strategischer Bedeutung für Malaysia, da die staatlich gehaltene Gruppe neben der Flaggschiff-Airline auch die Regionalgesellschaften Firefly und MASwings sowie die Bereiche Fracht und Wartung umfasst. Der scheidende Konzernchef Izham Ismail, ein ehemaliger Berufspilot, hatte die Leitung der MAG im Jahr 2017 übernommen. Seine Amtszeit war maßgeblich von der Umsetzung einer tiefgreifenden finanziellen und operativen Restrukturierung der Malaysia Airlines geprägt. Diese Maßnahmen waren notwendig, um die Fluggesellschaft nach den schweren Krisenjahren (2014) und der anschließenden Bewältigung der globalen Luftfahrtkrise durch die Pandemie zu stabilisieren. Unter seiner Führung konnte die Gruppe ihre Kostenstrukturen anpassen und die betriebliche Stabilität im herausfordernden asiatischen Luftverkehrsmarkt sichern. Mit Nasaruddin A. Bakar, dessen Hintergrund oft in den Bereichen Finanzen und Unternehmensführung liegt, übernimmt eine neue Führungskraft die Gruppe in einer Phase der Erholung. Die Hauptaufgaben des neuen Konzernchefs werden die Konsolidierung der jüngsten Restrukturierungserfolge sein, die strategische Planung für eine weitere Modernisierung der Flotte, insbesondere im Langstreckensegment, sowie die Steigerung der langfristigen Rentabilität der gesamten Unternehmensgruppe. Der Führungswechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die gesamte Branche weltweit wieder wachsende Passagierzahlen verzeichnet, die MAG jedoch weiterhin vor der Aufgabe steht, ihre ehrgeizigen finanziellen Ziele zu erreichen.

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Thai Airways rüstet Boeing-787-Flotte mit Highspeed-WLAN aus

Thai Airways hat in Zusammenarbeit mit der Neo Space Group ein neues Konnektivitätssystem namens „Skywaves in-flight connectivity“ in ihrer gesamten Flotte von Boeing 787-Flugzeugen eingeführt. Damit reagiert die thailändische Fluggesellschaft auf die steigende Nachfrage von Fluggästen und ermöglicht auf ihren Langstreckenflügen nun den Zugriff auf Highspeed-WLAN an Bord. Die Airline, die traditionell eine starke Präsenz im asiatischen und interkontinentalen Premiumsegment hat, untermauert mit dieser Investition ihren Anspruch auf eine führende Position in diesem Markt. Die Boeing 787 „Dreamliner“ ist ein zentrales Element in der Flotte von Thai Airways, insbesondere auf wichtigen Routen, die Europa, Australien oder Japan mit Thailand verbinden. Auf diesen Premium-Strecken ist die Verfügbarkeit von schnellem und zuverlässigem Internet zu einem entscheidenden Kriterium für Geschäftsreisende und anspruchsvolle Privatkunden geworden. Wirush Theparak, Leiter Customer Experience und Product bei Thai Airways, betonte, dass der neue Service darauf abzielt, die Flugerfahrung der Passagiere zu verbessern und ein hohes Serviceniveau zu gewährleisten. Die Installation des satellitengestützten „Skywaves“-Systems in der 787-Flotte ist ein bedeutender Schritt zur Modernisierung der Kabinentechnologie. Durch die Nutzung moderner Satellitentechnik kann das System auch auf transkontinentalen Routen die notwendige Bandbreite bereitstellen. Mit dieser Aufrüstung positioniert sich Thai Airways im Wettbewerb mit anderen führenden internationalen und asiatischen Fluggesellschaften, wie etwa Singapore Airlines oder Cathay Pacific, die ebenfalls stark in die Bordkonnektivität investiert haben, um ihren Status als Premium-Carrier zu halten.

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US-B-52-Bomber in Spanien stationiert für NATO-Übung

Die US Air Force hat strategische Langstreckenbomber vom Typ B-52 Stratofortress von der Barksdale Air Force Base (Louisiana) zur Morón Air Base in Spanien verlegt. Die Verlegung ist Teil der multinationalen Trainingsmission Bomber Task Force (BTF) Europe 26-1, deren Ziel die Verstärkung der NATO-Verteidigungsbereitschaft in Europa ist. Von Spanien aus werden die B-52, die als wichtige sichtbare Komponenten der US-Machtprojektion gelten, Trainingsflüge über den gesamten Kontinent durchführen. Die Mission unterstreicht das Bekenntnis der Vereinigten Staaten und der NATO zur kollektiven Verteidigung und Abschreckung, insbesondere entlang der Ostflanke und in der Arktis. Im Rahmen der Übung wird die Koordinierung mit den alliierten und Partner-Luftstreitkräften, darunter Finnland, Litauen und Schweden, gestärkt. Die Einbeziehung dieser Nationen ist angesichts der veränderten geopolitischen Lage von besonderer Bedeutung und dient der Steigerung der Interoperabilität, um im Ernstfall schnell und geschlossen agieren zu können. Die Einsätze im Norden Europas werden durch das neue Combined Air Operations Centre (CAOC) Bodø in Norwegen koordiniert. Das im Oktober 2025 eingeweihte Kommandozentrum verbessert die Führung und Kontrolle über den gesamten nordischen und arktischen Raum und ergänzt die bestehenden CAOC-Standorte in Uedem (Deutschland) und Torrejón (Spanien). Die Besatzungen der Bomber trainieren fortschrittliche Zielerfassungs- und Bedrohungsabwehr-Szenarien in simulierten, umkämpften Umgebungen. Das Training zielt darauf ab, die Fähigkeit zur Luftüberlegenheit zu gewährleisten und die integrierte, multidimensionale Abschreckungsfähigkeit des Bündnisses zu demonstrieren.

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Türkisches Militärflugzeug in Ostgeorgien abgestürzt – 20 Tote

Ein Transportflugzeug des türkischen Militärs ist am Dienstag in Ostgeorgien abgestürzt. Bei dem Unglück kamen alle 20 türkischen Militärangehörigen ums Leben, die sich an Bord der Maschine vom Typ C-130E Hercules befanden. Das türkische Verteidigungsministerium bestätigte den Absturz, der sich in der Gemeinde Sighnaghi, nahe der Grenze zu Aserbaidschan, ereignete. Das viermotorige Propellerflugzeug war nach dem Start in Aserbaidschan auf dem Rückweg in die Türkei. Die C-130 Hercules dient den türkischen Luftstreitkräften als wichtigstes Arbeitstier für logistische Einsätze und den Truppentransport. Die Nachricht von der Tragödie löste in der Region tiefe Bestürzung aus. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan sprach den Familien der Opfer sein tiefstes Beileid aus. Auch der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev kondolierte und bezeichnete den Verlust als eine gemeinsame Tragödie beider Brudernationen. Diese politische Anteilnahme unterstreicht die enge militärische und strategische Allianz, die Ankara und Baku seit Langem pflegen und im Rahmen derer solche Flüge zwischen den Ländern routinemäßig stattfinden. Such- und Rettungsteams aus der Türkei, Aserbaidschan und Georgien arbeiten vor Ort eng zusammen, um das Wrack zu sichern. Die genaue Unfallursache ist derzeit Gegenstand umfassender Ermittlungen der georgischen Behörden. Auf von lokalen Medien verbreitetem Bildmaterial war zu sehen, wie die Maschine spiralförmig zu Boden ging und eine weiße Rauchfahne hinter sich herzog. Dies deutet auf einen möglichen technischen Defekt oder ein Feuer kurz vor dem Aufprall hin. Die C-130E ist zwar ein bekannt robustes Modell, die in der türkischen Luftwaffe eingesetzten Flugzeuge stammen jedoch teils aus älteren Baujahren und werden kontinuierlich modernisiert. Die georgischen Behörden betonten,

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