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Asfinag registriert anhaltend hohes Niveau bei Fahrzeug- und Böschungsbränden in Österreich

Die Zahl der Brände auf dem hochrangigen Straßennetz in Österreich verbleibt auf einem hohen Niveau. Nach einer aktuellen Statistik der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (Asfinag) wurden im ersten Halbjahr 2026 bereits 151 Fahrzeugbrände registriert. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die in den vergangenen Jahren eine deutliche Steigerung erfahren hat: Wiesen die Behörden für das Jahr 2020 noch 226 brennende Kraftfahrzeuge aus, stieg diese Zahl in den Jahren 2024 und 2025 auf jeweils rund 300 Vorfälle an. Da die statistisch belasteten Sommermonate Juli und August mit durchschnittlich jeweils 20 Bränden noch bevorstehen, rechnet der Infrastrukturbetreiber mit einer weiteren Verschärfung der Lage im laufenden Geschäftsjahr. Parallel zu den Vorfällen im fließenden Verkehr verzeichnen die Einsatzkräfte eine Zunahme von Bränden im direkten Umfeld der Verkehrswege. Im laufenden Jahr mussten die Feuerwehren und der Streckendienst der Asfinag bereits zu 20 Böschungsbränden ausrücken, nachdem im gesamten Vorjahr 39 derartige Einsätze dokumentiert worden waren. Die Auswertung der Brandursachen verdeutlicht, dass nur in sieben aktuellen Fällen ein übergreifendes Feuer von einem brennenden Personenkraftwagen oder Lastkraftwagen der Auslöser war. Ein Großteil dieser Brandereignisse im Straßenraum wird stattdessen auf menschliches Fehlverhalten, wie das ordnungswidrige Entsorgen von glimmenden Zigarettenstummeln oder Glasflaschen während der Fahrt, zurückgeführt. Verkehrsexperten und Automobilclubs betonen, dass klimatische Hitzeperioden zwar als Katalysator wirken, die primären Ursachen für Fahrzeugbrände jedoch meist im technischen Bereich liegen. Zu den häufigsten Auslösern zählen überhitzte Motoren, festsitzende Bremsanlagen, Defekte in der Elektrik sowie poröse Leitungen, durch die Kraftstoff oder Öl auf heiße Motorteile gelangt. Der Asfinag-Verkehrssicherheitsexperte Bernhard Lautner rät Fahrzeughaltern daher zu

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Cathay Pacific reduziert Treibstoffzuschläge für Passagierflüge

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific mit Sitz in Hongkong passt ihre Tarifstruktur an die veränderten Bedingungen auf den internationalen Rohölmärkten an. Wie die Airline mitteilte, wird der Treibstoffzuschlag für einen Großteil der weltweiten Passagierverbindungen mit Wirkung zum 16. Juli 2026 gesenkt. Auf zahlreichen Strecken beläuft sich die Preiskorrektur auf eine Reduzierung von rund 17 Prozent. Diese Maßnahme markiert bereits die dritte Absenkung der flugplanbezogenen Treibstoffabgaben seit dem Beginn der geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten, die zuvor zu zeitweisen Preissprüngen im Jet-A1-Kerosinmarkt geführt hatten. Luftfahrtanalysten betrachten die Preisreduktion als Reaktion auf die allgemeine Stabilisierung der globalen Rohölnotierungen, die nach den anfänglichen spekulativen Höchstständen der Nahost-Krise wieder nachgegeben haben. Cathay Pacific orientiert sich bei der Festlegung ihrer Zuschläge an den behördlichen Vorgaben und den durchschnittlichen monatlichen Treibstoffkosten-Indizes der Luftfahrtbehörde von Hongkong (Civil Aviation Department). Da Kerosinkosten je nach Absicherungsstrategie der Fluggesellschaften bis zu einem Drittel der gesamten operativen Aufwendungen ausmachen, schlagen sich sinkende Beschaffungspreise mit einer gewissen Verzögerung in den Endkundenpreisen nieder. Wirtschaftsökonomen bewerten den Schritt der Fluggesellschaft jedoch auch vor dem Hintergrund des harten Wettbewerbs im asiatisch-pazifischen Raum mit kritischen Untertönen. Die Senkung der Zuschläge dient demnach nicht nur der Weitergabe von Kostenvorteilen, sondern ist ein wichtiges Instrument zur Ankurbelung der Passagiernachfrage in einem volatilen Marktumfeld. Die Konkurrenz durch chinesische Festland-Airlines und regionale Billigfluganbieter setzt etablierte Full-Service-Netzwerkcarrier zunehmend unter Druck. Indem die Airline die Zusatzgebühren senkt, versucht das Management, die preisliche Attraktivität der Langstreckenverbindungen über das Drehkreuz Hongkong zu sichern, ohne die eigentlichen Basistarife offiziell herabsetzen zu müssen. Verbraucherschützer geben zudem zu

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Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg öffnet erst Ende Juli 2026

Die Deutsche Bahn hat die geplante Wiederinbetriebnahme der viel befahrenen Schienenstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg kurzfristig verschoben. Wie die Infrastrukturgesellschaft InfraGO mitteilte, kann der durchgehende Zugverkehr nach der seit Februar andauernden Vollsperrung nicht wie vorgesehen an diesem Freitag aufgenommen werden. Als neuer Eröffnungstermin wurde der 31. Juli festgesetzt. Grund für die Verzögerung sind Probleme bei der Sicherheitsüberprüfung der neuen Stellwerkstechnik. Bis Ende des Monats müssen Fahrgäste und Güterverkehrsunternehmen weiterhin auf Ersatzverkehre mit Bussen sowie weiträumige Umleitungen zurückgreifen. Der Vorfall markiert im laufenden Jahr bereits die zweite erhebliche Verzögerung bei den großangelegten Modernisierungsprojekten des Bundeskonzerns. Zuvor war bereits die Sanierung der wichtigen Verbindung Hamburg–Berlin wegen witterungsbedingter Verzögerungen im Tiefbau mit einer mehrwöchigen Verspätung abgeschlossen worden. Das laufende Sanierungskonzept der Bahn sieht vor, bis Mitte der Dreißigerjahre mehr als 40 zentrale Korridore durch monatelange Totalsperrungen grundlegend zu erneuern, um die Pünktlichkeit des Gesamtnetzes zu stabilisieren. Ein parallel verlaufendes Bauprojekt auf der Achse Hagen–Wuppertal–Köln soll hingegen termingerecht an diesem Wochenende wieder für den Verkehr freigegeben werden. In der Politik und bei privaten Wettbewerbern der Deutschen Bahn stößt das Verfahren der vollständigen Korridorsperrungen auf anhaltende Kritik. Wirtschafts- und Logistikverbände bemängeln, dass die Ausweichrouten für die betroffenen Fracht- und Fernzüge oft unzureichend dimensioniert sind. Auf der gesperrten Route in Bayern verkehren regulär mehr als 350 Züge pro Tag, weshalb die dreiwöchige Verlängerung der Sperrung beträchtliche logistische Probleme und wirtschaftliche Mehrkosten für die Güterbahnen nach sich zieht. Kritiker fordern seit langem eine präzisere Planung der Bauphasen und den vorherigen Ausbau von Redundanzen im Schienennetz, um das

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Urteil wegen irreführender Werbung: Geldstrafe für niederländische Fluggesellschaft KLM in Dänemark

Ein Gericht in Kopenhagen hat die niederländische Fluggesellschaft KLM wegen irreführender Werbeaussagen zu einer Geldstrafe in Höhe von drei Millionen Dänischen Kronen verurteilt, was umgerechnet rund 402.000 Euro entspricht. Gegenstand des Verfahrens waren Werbekampagnen aus dem Jahr 2023. Darin hatte das Luftfahrtunternehmen seine Flüge im Zusammenhang mit der Verwendung von alternativen Treibstoffen als maßgeblichen Schritt zu angeblich verbesserten Reiseoptionen dargestellt. Die dänischen Richter folgten der Argumentation der Klägerseite und stuften die Werbemaßnahmen als unlauteren Wettbewerb und Täuschung der Verbraucher ein. Das Unternehmen erklärte in einer ersten Stellungnahme, das Urteil zur Kenntnis zu nehmen und die juristische Begründung prüfen zu wollen. Die rechtliche Auseinandersetzung drehte sich im Kern um den tatsächlichen Anteil von alternativem Kerosin, im Branchenjargon als Sustainable Aviation Fuel (SAF) bezeichnet. Das Gericht stellte fest, dass die Marketingkampagnen von KLM beim Verbraucher Erwartungen weckten, die in keinem Verhältnis zur Realität standen. Die Untersuchungen ergaben, dass das am Hauptdrehkreuz Amsterdam-Schiphol genutzte Treibstoffgemisch lediglich einen Anteil von einem Prozent des alternativen Kraftstoffs enthielt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der behauptete Vorteil im regulären Flugbetrieb faktisch kaum messbar war und die Kampagne somit die wirtschaftlichen Entscheidungen der Kunden auf Basis falscher Annahmen beeinflusste. Das Urteil in Kopenhagen fügt sich in eine Reihe von juristischen Verfahren gegen die Fluggesellschaft ein. Bereits in den Niederlanden gab es ähnliche Verfahren durch Verbraucherschutzorganisationen wie die Initiative „Fossielvrij NL“, die der Fluggesellschaft systematisches Greenwashing und Intransparenz bei den Produktangaben vorwarfen. Luftfahrt- und Wirtschaftsexperten weisen darauf hin, dass die Verfügbarkeit von alternativen Treibstoffen auf dem

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Spanien prognostiziert steigende Besucherzahlen und wachsende Einnahmen

Die spanische Regierung hat ihre offiziellen Prognosen für die laufende Sommersaison vorgelegt. Nach Berechnungen des staatlichen Fremdenverkehrsamts Turespaña erwartet das Land für den Zeitraum von Juni bis September eine Zunahme der internationalen Ankünfte auf rund 43 Millionen Personen. Dies entspricht einer Steigerung um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Parallel dazu sollen die nominalen Ausgaben der ausländischen Urlauber im Sommer um zehn Prozent zulegen und ein Gesamtvolumen von knapp 64 Milliarden Euro erreichen. Tourismusminister Jordi Hereu und Staatssekretärin Rosario Sánchez Garau verwiesen bei der Präsentation der Daten auf die anhaltende Widerstandsfähigkeit des Sektors angesichts anhaltender geopolitischer Unsicherheiten im internationalen Reiseverkehr. Die statistische Entwicklung zeigt, dass die finanziellen Aufwendungen der Gäste pro Kopf stärker ansteigen als die reinen Besucherzahlen. Die spanische Administration führt dies auf eine staatliche Modernisierungs- und Investitionsoffensive zurück, für die im Rahmen des Programms zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ein Budget von 3,4 Milliarden Euro bereitgestellt wurde. Ein zentrales Element der aktuellen Entwicklung ist zudem eine räumliche Verschiebung der Touristenströme: Während die klassischen Destinationen wie Andalusien, Katalonien, die Balearen und die Kanaren ein moderates Einnahmenwachstum von fünf bis sechs Prozent verzeichnen, wird für die historisch weniger frequentierten Regionen im Landesinneren und an der Nordküste ein Zuwachs der Ausgaben von acht bis zehn Prozent prognostiziert. Wirtschaftsanalysten betrachten die vorgelegten Daten und das proklamierte Wachstum jedoch mit differenzierter Skepsis. Der deutliche Anstieg der Urlauberausgaben um zehn Prozent spiegelt zu einem erheblichen Teil die anhaltende Inflation im europäischen Beherbergungs- und Gastgewerbe wider, die durch gestiegene Energie-, Logistik- und Personalkosten getrieben wird. Zudem

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Deutscher Reiseverband korrigiert Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten

Die deutsche Tourismusbranche blickt trotz eines leichten Umsatzplus auf eine verlangsamte Wachstumsdynamik. Nach der aktuellen Marktprognose des Deutschen Reiseverbandes (DRV), die in Zusammenarbeit mit den Analysehäusern Dr. Fried & Partner sowie Travel Data + Analytics erstellt wurde, steigen die Erlöse in der laufenden Sommersaison voraussichtlich um lediglich ein Prozent auf knapp 57 Milliarden Euro. Für das gesamte Touristikjahr 2025/26 rechnet der Verband mit einem Gesamtvolumen von rund 85 Milliarden Euro, was ebenfalls einem Zuwachs von einem Prozent entspricht. Damit revidierte der DRV seine zu Jahresbeginn veröffentlichte Prognose, die noch von einem branchenweiten Umsatzwachstum von drei Prozent ausging, deutlich nach unten. Als Hauptursachen für das abgeflachte Wachstum nennt der Branchenverband die anhaltenden geopolitischen Verwerfungen, die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit in den Kernmärkten sowie das allgemein gestiegene Preisniveau bei Transport und Unterkünften. Das Konsum- und Buchungsverhalten der Verbraucher zeigt sich infolge dieser Faktoren spürbar volatiler. Während der Frühbucherstrom Ende 2025 zunächst stark angelaufen war, führten die Eskalationen der Nahostkrise im Frühjahr zu einer temporären, aber deutlichen Zurückhaltung bei den Neubuchungen. Zwar verzeichnen die Reiseveranstalter seit Ende Mai wieder anziehende Buchungszahlen, diese Entwicklung verlagert sich jedoch zunehmend in das kurzfristige und margenärmere Last-Minute-Geschäft. Innerhalb der einzelnen Reisesegmente zeigt sich eine deutliche Zweiteilung des Marktes. Während klassische Urlaubsziele auf der Flug-Mittelstrecke wie Spanien, die Türkei und Griechenland sowie der Kreuzfahrtsektor eine stabile Nachfrage aufweisen, verharrt das Geschäft mit Fernreisen auf einem niedrigen Niveau. Die Erholung in diesem Segment wird durch die Nachwirkungen der offiziellen Reisewarnungen aus dem Frühjahr für mehrere arabische Länder gebremst, was zeitweise zu

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Amtsgericht Geldern verurteilt Fluggesellschaft zu Schadenersatz für Mietwagen-Zuschlag

Das Amtsgericht Geldern hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass Fluggesellschaften unter bestimmten Voraussetzungen für Folgekosten aufkommen müssen, die Fluggästen durch verspätete Landungen entstehen. Im konkreten Fall (Az.: 4 C 448/25) forderte ein Passagier die Erstattung eines Säumniszuschlags in Höhe von 65 Euro von einer Fluggesellschaft. Weil der Abendflug mit einer Verspätung von über einer Stunde gelandet war, konnte der Kläger seinen im Voraus gebuchten Mietwagen erst nach dem offiziellen Ende der regulären Öffnungszeiten der Verleihstation entgegennehmen. Das Gericht gab der Klage statt und stufte die Zusatzgebühr als erstattungsfähigen Verzugsschadenersatz ein. In der juristischen Begründung, über welche die Fachzeitschrift „ReiseRecht aktuell“ berichtet, betont das Gericht die Wesentlichkeit von vereinbarten Flugzeiten. Für Reisende sei die Einhaltung des Flugplans von zentraler Bedeutung, da Folgelogistik wie die Übernahme von Mietwagen, Hotelreservierungen oder das Erreichen von Anschlussverkehrsmitteln wie Kreuzfahrtschiffen direkt an die Ankunftszeit gekoppelt sind. Die vertraglich zugesicherte Flugzeit stellt demnach eine wesentliche Pflicht des Luftfahrtunternehmens dar, deren schuldhafte Verletzung zu einer gesetzlichen Schadensersatzpflicht führt. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Durchsetzung solcher Ansprüche an strenge Beweislasten geknüpft ist. Eine Erstattungspflicht entfällt, wenn die Fluggesellschaft nachweisen kann, dass die Verspätung auf außergewöhnlichen Umständen wie extremen Wetterbedingungen, Streiks des Flugsicherungspersonals oder unvorhersehbaren Sicherheitsrisiken beruhte. Zudem muss der geschädigte Fluggast den kausalen Zusammenhang zwischen der Verspätung und den Zusatzkosten lückenlos dokumentieren. Es muss nachweisbar sein, dass die regulären Geschäftszeiten des Drittanbieters exakt während der Verspätungszeit endeten und der Aufpreis ausschließlich auf die verspätete Ankunft zurückzuführen ist. Das Urteil stärkt zwar die Verbraucherrechte im Bereich der Passagierlogistik,

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Swiss streicht Position des Chief Commercial Officer nach Abgang von Heike Birlenbach

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) ordnet ihre Führungsstruktur grundlegend neu. Wie die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns bekannt gab, wird Heike Birlenbach, die bisherige kommerzielle Leiterin (Chief Commercial Officer, CCO), das Unternehmen Ende September 2026 nach einer insgesamt 36-jährigen Laufbahn innerhalb der Lufthansa-Gruppe verlassen. Anstatt die frei werdende Führungsposition neu zu besetzen, hat sich der Verwaltungsrat der Airline dazu entschlossen, das Ressort komplett aufzulösen und die bisherigen Aufgabenbereiche auf andere bestehende Vorstandsabteilungen aufzuteilen. Im Zuge dieser internen Reorganisation übernimmt der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft, Jens Fehlinger, die direkte Verantwortung für den Bereich Kundenerfahrung (Customer Experience). Parallel dazu wird die Luftfrachtdivision Swiss World Cargo, die zuvor ebenfalls dem kommerziellen Ressort unterstellt war, dem Finanzressort der Fluggesellschaft unter der Leitung von Finanzchef Dennis Weber zugeordnet. Die Swiss begründet die Verkleinerung des Führungsgremiums und die Straffung der Managementebenen mit dem Ziel, administrative Prozesse innerhalb der Unternehmensführung zu vereinfachen und die Entscheidungswege zu verkürzen. Branchenanalysten bewerten die Streichung des kommerziellen Vorstandsressorts bei der nationalen Fluggesellschaft der Schweiz mit kritischem Blick. Die Zusammenlegung zentraler operativer und strategischer Aufgaben direkt beim Konzernchef sowie im Finanzressort deutet auf einen verschärften Spardruck hin, dem die Tochtergesellschaften innerhalb des Lufthansa-Konzerns ausgesetzt sind. Der Luftverkehrsmarkt im Jahr 2026 ist durch anhaltend hohe Betriebskosten, inflationsbedingte Belastungen und einen intensiven Wettbewerb auf den europäischen und interkontinentalen Routen geprägt. Die Reduzierung von Spitzenpositionen ist in diesem Umfeld ein bewährtes Mittel, um Personalkosten im administrativen Überbau einzusparen. Gleichzeitig weisen Marktbeobachter darauf hin, dass die direkte Zuweisung des Frachtgeschäfts zum Finanzressort Risiken bergen kann. Das

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Absolventen am Dortmund Airport beenden Ausbildung im Luftverkehr

Am Flughafen Dortmund haben vier Nachwuchskräfte ihre dreijährige Ausbildung zu Servicekaufleuten im Luftverkehr erfolgreich abgeschlossen. Die Absolventen wurden nach Bestehen der Prüfungen von der Flughafengeschäftsführung unter Ludger van Bebber sowie dem Betriebsrat übernommen und treten fortan feste Stellen in den operativen Bereichen des Airports an. Das Ausbildungsprogramm umfasste neben der Berufsschule praktische Stationen in der Passagier- und Flugzeugabfertigung, der Verkehrsleitung, der Buchhaltung und dem Marketing. Die neuen Fachkräfte werden künftig als Check-in- und Gate-Agents, als Ramp Agents in der Flugzeugabfertigung, in der Ausweisstelle sowie im Rahmen von Projektarbeiten zu den europäischen Bodenabfertigungsrichtlinien (EASA Groundhandling) eingesetzt. Arbeitsmarktexperten und Branchenanalysten betrachten die betriebliche Ausbildung an kleineren Regionalflughäfen vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels in der Luftfahrtindustrie. Seit den personellen Verwerfungen während derコロナ-Pandemie leidet die gesamte Branche unter strukturellen Engpässen beim Boden- und Servicepersonal, was insbesondere in den Hauptreisezeiten zu Verzögerungen führt. Die direkte Übernahme von selbst ausgebildeten Fachkräften ist für Flughafenbetreiber eine gängige Methode, um den operativen Betrieb abzusichern. Gleichzeitig verweisen Ökonomen darauf, dass die Spezialisierung auf den Beruf des Servicekaufmanns im Luftverkehr stark an die konjunkturelle Entwicklung des Luftverkehrssektors gebunden ist, wodurch die Arbeitnehmer von der wirtschaftlichen Stabilität ihrer jeweiligen Arbeitgeber abhängig bleiben. Kritisch zu bewerten ist in diesem Zusammenhang die wirtschaftliche Situation von Regionalflughäfen wie Dortmund, die in hohem Maße von Billigfluggesellschaften und deren unbeständiger Routenplanung geprägt sind. Personalplanungen gestalten sich an dezentralen Standorten schwierig, da plötzliche Kapazitätsstreichungen von Großkunden wie Ryanair oder Wizz Air direkte Auswirkungen auf den Bedarf an Bodenpersonal haben. Gewerkschaften weisen zudem regelmäßig darauf hin, dass

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Crystal Cruises belegt erneut vorderen Platz in US-Leserabstimmung

Die Reederei Crystal Cruises ist bei der jährlichen Umfrage des US-amerikanischen Fachmagazins Travel + Leisure im Segment der mittelgroßen Hochseeschiffe ausgezeichnet worden. Die Erhebung basiert auf einer Leserbefragung, die seit dem Jahr 1995 durchgeführt wird. Für die Betreibergesellschaft A&K Travel Group, welche die Marke im Jahr 2022 nach einer Insolvenzphase der vormaligen Muttergesellschaft Genting Hong Kong mitsamt den Schiffen Crystal Serenity und Crystal Symphony übernommen hatte, bedeutet das Resultat eine Konsolidierung im Premiumsegment. Die Ergebnisse werden in der kommenden August-Ausgabe des Magazins publiziert. Das Management nutzt das mediale Echo, um auf anstehende Flottenprojekte aufmerksam zu machen. Nach Angaben von CEO Cristina Levis ist für das Jahr 2028 die Indienststellung eines Hotelneubaus unter dem Namen Crystal Grace projektiert. Um sich im margenstarken Luxussektor gegen Mitbewerber wie Seabourn oder Silversea zu behaupten, setzt das Unternehmen an Bord auf ein Betreuungsverhältnis zwischen Personal und Passagieren von nahezu eins zu eins sowie auf Kooperationen mit bekannten Gastronomiemarken wie der Restaurantkette Beefbar und dem Koch Nobuyuki Matsuhisa. Der Vertrieb im deutschsprachigen Raum erfolgt über spezialisierte Reisebüros und Agenturen. Branchenanalysten bewerten die wirtschaftliche Entwicklung von Crystal Cruises nach dem Neustart unter veränderten Eigentumsverhältnissen mit differenziertem Blick. Die Kreuzfahrtindustrie operiert im Jahr 2026 in einem von hohen Treibstoff- und Werftkosten geprägten Marktumfeld. Um die enormen Investitionen in Schiffsrenovierungen und die ambitionierten Neubauprogramme zu amortisieren, sind die Reedereien im Ultra-Luxussegment auf eine dauerhaft maximale Auslastung bei sehr hohen Ticketpreisen angewiesen. Verbraucherschützer weisen zudem darauf hin, dass die Exklusivität an Bord durch Zusatzangebote wie landseitige Ausflüge des Schwesterunternehmens Abercrombie

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