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Supernova Airlines startet neue Frachtverbindung zwischen Lüttich und Ostrava

Der Flughafen Lüttich (LGG) hat eine neue, regelmäßige Frachtverbindung der ukrainischen Fluggesellschaft Supernova Airlines bekannt gegeben. Die Route verbindet Lüttich viermal wöchentlich mit dem Flughafen Ostrava (OSR) in der Tschechischen Republik. Diese neue Linie stärkt die Rolle des Lütticher Flughafens als wichtiges europäisches Logistik-Tor und erweitert gleichzeitig die Präsenz von Supernova Airlines in Mitteleuropa. Supernova Airlines, die während einer globalen Umbruchphase gegründet wurde, hat ihr Geschäftsmodell auf betriebliche Widerstandsfähigkeit und flexible Routenführung ausgerichtet. Die neue Verbindung zwischen Lüttich und Ostrava schafft zusätzliche Kapazitäten für zeitkritische Sendungen, E-Commerce-Pakete und Industriefracht. Dies verbessert den Zugang zu zentralen Verteilerkorridoren, die West-, Mittel- und Osteuropa verbinden. Frederic Brun, Head of Commercial am Flughafen Lüttich, betonte, dass die Entscheidung der Airline für LGG die Position des Flughafens als Schlüsseltor zu Mittel- und Osteuropa festige. Die Wahl des Flughafens Lüttich durch Supernova Airlines ist strategisch begründet. Natalia Holynskaya, Deputy CCO und Head of Sales der Fluggesellschaft, bezeichnete die neue Route als wichtigen Meilenstein für die europäische Expansion des Carriers. Lüttich ist bekannt für seine 24/7-Frachtbetriebsgenehmigung und seine robuste Infrastruktur, die für das Wachstum von Frachtfluggesellschaften essenziell ist. Lüttich zählt zu den führenden Frachtzentren der Welt. Die neue Verbindung unterstreicht das Engagement beider Partner, die regionale Lieferkettenresilienz zu erhöhen und die Entwicklung des Flughafens Lüttich als globalen Frachthub voranzutreiben.

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Türkische Fluggesellschaft Onur Air offiziell insolvent: Liquidationsverfahren eingeleitet

Die türkische Fluggesellschaft Onur Air ist nach einer Entscheidung des Handelsgerichts erster Instanz Bakırköy 2. Instanz offiziell für insolvent erklärt worden. Das Unternehmen, das 1992 gegründet wurde und lange Zeit zu den führenden Akteuren im türkischen Charterflugverkehr zählte, hatte seinen Flugbetrieb bereits im Jahr 2022 eingestellt. Mit dem Urteil vom 5. November 2025 wurde das Liquidationsverfahren eingeleitet, um das verbleibende Vermögen zu sichern und die Schulden des Unternehmens abzuwickeln. Das Gericht hat nach der Insolvenzentscheidung eine Insolvenzverwaltung bestellt, die nun für die Sicherung und die Abwicklung der Insolvenzmasse zuständig ist. Im Rahmen des Verfahrens werden nun alle Immobilien und Vermögenswerte von Onur Air sowie zuvor durchgeführte Beschlagnahmungs- und Hypothekentransaktionen neu bewertet. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Finanztransaktionen der letzten fünf Jahre. Dokumente im Zusammenhang mit Vermögensübertragungen, Immobilienverkäufen oder Änderungen in der Eigentümerstruktur werden einer umfassenden Prüfung unterzogen. Ziel ist es, die Ursachen für die Insolvenz zu klären und alle verfügbaren Mittel für die Gläubiger zu sichern. Die Insolvenz betrifft insbesondere die ehemaligen Mitarbeiter von Onur Air. Seit 2020 hatte die Fluggesellschaft mit Gehaltszahlungs-Unregelmäßigkeiten zu kämpfen. Bis zum 14. Oktober 2024 standen nach vorliegenden Informationen die Gehälter und Abfindungen von rund 1.800 Mitarbeitern aus. Die Beschäftigungsverträge waren mit Wirkung vom 10. April 2023 beendet worden, wobei die Kündigungen als „Kündigung durch den Arbeitnehmer aus wichtigem Grund“ dokumentiert wurden. Forderungen der Arbeitnehmer fallen nun in die Insolvenzmasse. Im Zuge der Liquidation werden die Vermögenswerte verkauft und die Forderungen sequenziell verteilt, wobei die Forderungen der Mitarbeiter priorisiert bewertet werden sollen. Die einstige Marktstellung von

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Tui Airways setzt auf Boeing 737 Max und will Direktvertrieb in Großbritannien ausbauen

Tui Airways, die Fluggesellschaft der Tui Group, plant, durch die Beschleunigung der Auslieferung neuer Boeing 737 Max-Flugzeuge ihren Fokus stärker auf den Einzelticketverkauf zu legen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Pauschalreiseangeboten der Konzerntochter zu verringern und den Direktvertrieb zu stärken, insbesondere in Großbritannien. Dies erklärte Marco Ciomperlik, Chief Airline Officer der Tui Group, auf einer Branchenkonferenz in Großbritannien. Aktuell verkauft Tui Airways in Großbritannien rund 90 Prozent ihrer Sitzplätze im Rahmen von Pauschalreisepaketen. Dieses Verhältnis ist bei den kontinentaleuropäischen Airlines der Tui Group deutlich anders. Die Fluggesellschaften Tui fly (Deutschland), Tui fly (Belgien), Tui fly (Niederlande) und Tui fly Nordic sind weniger stark auf Pauschalangebote fixiert. Ciomperlik führte an, dass etwa in Belgien der Anteil der einzeln verkauften Sitze zwischen 40 und 70 Prozent liege. Die Tui Group beabsichtigte bereits im aktuellen Jahr, das Einzelticketgeschäft in Großbritannien zu erweitern, sah sich jedoch aufgrund von Lieferverzögerungen bei Boeing bei ihren Flottenerneuerungsplänen behindert. Die Situation soll sich nun entspannen: Tui erwartet von diesem Winter an bis zu 20 Auslieferungen neuer Boeing 737 Max-Flugzeuge für die gesamte Gruppe. Allein in Großbritannien plant Tui Airways, im kommenden Sommer sechs bis sieben zusätzliche Flugzeuge einzusetzen. Diese neuen Maschinen des Typs B737-8 sollen hauptsächlich ältere Boeing 737-800-Modelle sowie nass geleaste Flugzeuge ersetzen. Nach Konzernangaben wird dadurch die Gesamtkapazität der Gruppe weitgehend konstant gehalten, während gleichzeitig das Volumen in bestimmten Märkten, wie dem britischen Direktvertrieb, wachsen soll. Die britische AOC von Tui Airways betreibt derzeit 23 Boeing 737-8 und 32 Boeing 737-800, ergänzt durch Dreamliner (B787-8

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Geopolitische Sicherheitsbedenken verzögern F-35-Verkauf an Saudi-Arabien

Die US-Regierung hat die Verhandlungen über die mögliche Lieferung von F-35-Tarnkappenjets an Saudi-Arabien wieder aufgenommen. Berichten der „New York Times“ zufolge geht es um die Beschaffung von bis zu 48 F-35-Kampfflugzeugen für das Königreich. Bislang ist der hochentwickelte Stealth-Fighter strikt auf NATO-Staaten und Israel begrenzt. Obwohl Saudi-Arabien bereits gegen Ende der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump im Jahr 2020 kurz vor einem Deal stand, hatte die Biden-Regierung die Verkaufsabsichten aufgrund verschiedener Bedenken wieder auf Eis gelegt. Die Wiederaufnahme der Gespräche ist in Washington höchst umstritten. Das Pentagon hegt Berichten zufolge erhebliche Einwände gegen die geplante Transaktion. Topmilitärs befürchten einen Abfluss geheimer F-35-Fähigkeiten an China und auf Umwegen möglicherweise an Russland. Diese Sorge wird durch die jüngst vertiefte sicherheitspolitische Partnerschaft zwischen Saudi-Arabien und China verstärkt. Bereits 2020 hatte die US-Regierung als Kompromiss eine Lieferung nur mit einer Abschaltfunktion, einem sogenannten „Kill Switch“, in Aussicht gestellt, was Riad damals ablehnte. Die F-35 spielt eine zentrale Rolle in der NATO, da ihre Tarnkappenfähigkeiten – die extrem reduzierte Radarsignatur im Stealth-Modus – streng geheim sind und ihr Überraschungsmoment im Kriegsfall unentbehrlich machen. Die Brisanz der Technologieweitergabe zeigt sich in der strengen Geheimhaltung rund um die F-35. Bei Trainingsflügen oder Einsätzen in der Nähe feindlicher Aufklärungstechnik, etwa russischer oder chinesischer Radarsysteme, werden die tatsächlichen Stealth-Fähigkeiten des Jets bewusst verschleiert. Zu diesem Zweck starten F-35 oft mit physischen Reflektoren, die an Rumpf und Tragflächen montiert sind, um das Tarnkappenprofil aufzubrechen und die Flugzeuge für die feindliche Aufklärung sichtbar zu machen. Selbst Israel verzichtete bei militärischen Schlägen

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Flydubai bestellt 60 GEnx-Triebwerke für neue Boeing 787-9 Flotte

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai und GE Aerospace haben auf der Dubai Airshow 2025 einen Großauftrag über 60 GEnx-1B-Triebwerke bekannt gegeben. Die Triebwerke sind für die neue Flotte von 30 Großraumflugzeugen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner bestimmt, die Flydubai erstmals im Jahr 2023 bestellt hatte. Der Vertrag umfasst zusätzlich Ersatztriebwerke sowie einen langfristigen Servicevertrag, um den geplanten Start des Langstreckenbetriebs der Fluggesellschaft zu unterstützen. Die Entscheidung für die GEnx-1B-Triebwerke und die Einführung der Boeing 787-9 markieren einen strategischen Wendepunkt für Flydubai. Die 2008 gegründete Airline hat ihr Netz bisher primär mit Boeing 737-Maschinen aufgebaut und bedient aktuell über 135 Ziele in 57 Ländern. Mit den neuen Dreamlinern, die als hocheffizient gelten, wird Flydubai ihre Kapazität auf bestehenden Routen erhöhen und erstmals echte Langstreckenverbindungen in ihr Streckennetz aufnehmen können. Ghaith Al Ghaith, CEO von Flydubai, betonte, dass die Leistung und Langlebigkeit der Triebwerke entscheidend für den Erfolg der Flottenerweiterung und das weitere Wachstum der Fluggesellschaft seien. Die Boeing 787-9 ermöglicht es Flydubai, ihr Produktangebot zu diversifizieren und flexibel auf die Nachfrage im globalen Luftfahrtdrehkreuz Dubai zu reagieren. GE Aerospace festigt mit diesem Großauftrag seine starke Marktposition im Bereich der Großraumflugzeuge. Die GEnx-Triebwerksfamilie gilt als das meistverkaufte Hochleistungstriebwerk von GE Aerospace und hat seit ihrer Einführung 2011 über 62 Millionen Flugstunden absolviert. Zwei Drittel aller derzeit im Einsatz befindlichen Boeing 787-Flugzeuge werden vom GEnx-Triebwerk angetrieben. Die Wahl von Flydubai unterstreicht das Vertrauen in die Zuverlässigkeit, Effizienz und Langlebigkeit der GE-Technologie, die für die besonderen Betriebsbedingungen der Region optimiert ist. GE Aerospace

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Staaten fordern Abgabe auf Business-Class und Privatjets zur Finanzierung von Klimaresilienz

Auf der derzeit stattfindenden Weltklimakonferenz in Belém, Brasilien, werben Frankreich und Spanien zusammen mit sieben weiteren Staaten für die Einführung einer neuen internationalen Abgabe. Ziel ist eine zusätzliche Steuer auf Flugtickets der Business- und First-Class sowie auf Reisen mit Privatjets. Die Befürworter argumentieren, dass die Einnahmen aus dieser sogenannten Solidaritätssteuer in Milliardenhöhe zur Finanzierung von Maßnahmen zur Klimaresilienz, Anpassung und nachhaltigen Entwicklung in Staaten mit geringerem Einkommen beitragen könnten. Die spanische Botschafterin in Brasilien, María del Mar Fernández-Palacios, bekräftigte in Belém das Prinzip, dass jene, „die mehr verschmutzen, auch mehr beitragen“ sollten, um Normalbürger nicht übermäßig zu belasten. Der französische Klimabotschafter Benoît Faraco sieht in dieser Steuer ein Instrument, das dem Geist des Pariser Klimaabkommens entspricht. Die Forderung der „Premium Flyers Solidarity Coalition“ stützt sich auf Zahlen, wonach nur ein Prozent der Weltbevölkerung für mehr als die Hälfte der Treibhausgasemissionen der kommerziellen Luftfahrt verantwortlich ist. Die Emissionen der privaten Luftfahrt sind demnach zwischen 2019 und 2023 um 46 Prozent gestiegen, was die Notwendigkeit einer Besteuerung des Luxusflugverkehrs unterstreiche. Das deutsche Bundesumwelt- und das Bundesfinanzministerium zeigten sich der Idee einer solchen Abgabe auf Premium-Flüge grundsätzlich offen. Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums von Carsten Schneider (SPD) kommentierte, dass jeder, der First Class oder im Privatflieger unterwegs sei, „ohne Probleme darauf eine Abgabe zahlen können“ werde. Dem schloss sich das Finanzministerium von Lars Klingbeil (SPD) an. Allerdings steht diese grundsätzliche Befürwortung im Widerspruch zu einem kürzlich gefassten innenpolitischen Beschluss: Die schwarz-rote Koalition hatte erst in der vergangenen Woche entschieden, die nationale Luftverkehrsteuer zum 1.

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Koalition senkt Luftverkehrsteuer: Forderung nach günstigeren Flugtickets an Airlines

Die Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD plant die Senkung der Luftverkehrsteuer ab dem 1. Juli 2026. Durch diese Maßnahme soll die Luftverkehrsbranche in Deutschland jährlich um rund 350 Millionen Euro entlastet werden. Unions-Verkehrsexperte Stephan Stracke (CSU) knüpft die Steuerreduzierung an die klare Erwartung, dass die Fluggesellschaften, allen voran die Lufthansa, diese Entlastung in Form von Ticketpreissenkungen an die Verbraucher weitergeben, um Flugreisen wieder erschwinglicher zu machen. Die Luftverkehrsteuer, welche 2011 zur Etatsanierung eingeführt wurde, war zuletzt im Mai 2024 von der Vorgängerregierung deutlich angehoben worden. Die Steuersätze stiegen damals je nach Flugdistanz auf 15,53 Euro (Kurzstrecke), 39,34 Euro (Mittelstrecke) und 70,83 Euro (Langstrecke) pro Ticket. Diese Steuer wird von den Airlines entrichtet und spült aktuell jährlich rund zwei Milliarden Euro in den Staatshaushalt. Die Branche hatte die Erhöhung scharf kritisiert, da sie deutsche Flughäfen im internationalen Wettbewerb benachteiligt sah. Der nun von der Koalition beschlossene Schritt zur Rücknahme der Erhöhung ist als Reaktion auf diese Wettbewerbsnachteile und die finanzielle Belastung der Branche zu verstehen. Die Airlines, insbesondere die Lufthansa, hatten angesichts der gestiegenen Abgaben und mangelnder Wirtschaftlichkeit unrentable Inlandsflüge gestrichen. Mehrere regionale Anbindungen an Interkontinental-Hubs, wie beispielsweise die Verbindung von Münster/Osnabrück, standen zuletzt zur Disposition. Stracke erwartet von der Lufthansa nicht nur günstigere Tickets, sondern auch eine Überprüfung des Flugangebots und die Wiederaufnahme der zuvor gestrichenen Verbindungen. Die Koalition beabsichtigt, die Steuerausfälle im Verkehrsetat zu verbuchen. Die Luftfahrtbranche begrüßt die geplante Senkung als wichtigen Schritt zur Stärkung des Standortes Deutschland, wobei die Umsetzung der Preissenkungen durch die Airlines von

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Royal Jordanian Frachter landet nach Triebwerkschaden außerplanmäßig in Düsseldorf

Eine Frachtmaschine der Fluggesellschaft Royal Jordanian Airlines musste am Montagvormittag außerplanmäßig auf dem Flughafen Düsseldorf landen, nachdem es kurz nach dem Start zu einem Triebwerksausfall gekommen war. Der Frachtflieger, der sich auf dem Weg vom niederländischen Maastricht in die jordanische Hauptstadt Amman befand, landete nach Angaben der Bundespolizei und des Flughafens sicher und kontrolliert. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei wurde der Triebwerksschaden durch einen Vogelschlag ausgelöst, der kurz nach dem Start vom Maastricht Aachen Airport auftrat. Der Vorfall führte zu einer erheblichen Beschädigung des betroffenen Triebwerks. Die Besatzung entschloss sich daraufhin zu einer sogenannten Sicherheitslandung auf dem nächstgelegenen großen Flughafen, der für solche Notfälle die notwendige Infrastruktur bietet. Die Landung in Düsseldorf wurde von einem Sprecher des Flughafens als „sicher und kontrolliert“ beschrieben. Gemäß den obligatorischen Sicherheitsvorschriften wurde die Flughafenfeuerwehr vorsorglich bereitgestellt. Das Flugzeug, bei dem es sich Recherchen zufolge um eine Maschine des Typs Airbus A310-300F oder Boeing 767-300ERF handeln könnte, steht nun am Düsseldorfer Flughafen für eine umfassende technische Untersuchung und Reparatur. Royal Jordanian betreibt eine kleine Flotte von Frachtflugzeugen für ihre Cargo-Operationen, die von Europa und anderen internationalen Drehkreuzen aus den Nahen Osten versorgen. Die Art der geladenen Fracht der verunfallten Maschine wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Die sofortige und kontrollierte Reaktion der Piloten auf den Triebwerksausfall verhinderte eine gefährlichere Situation.

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Blitzschlag im Anflug: Swiss-Airbus in Newark außer Dienst gestellt

Ein Airbus A330-300 der Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) ist am Flughafen Newark Liberty International in den USA nach einem Blitzschlag im Anflug vorübergehend außer Betrieb. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, dem 15. November 2025, als Flug LX18 aus Zürich im Sinkflug auf den Zielflughafen ein Gewitter durchquerte und dabei von einem Blitz getroffen wurde. Die Piloten der Maschine mit der Kennung HB-JHA meldeten den Blitzschlag umgehend der Flugverkehrskontrolle und konnten das Großraumflugzeug planmäßig und sicher in Newark landen. Trotz der sicheren Landung musste der für den Rückflug nach Zürich geplante Flug LX19 gestrichen werden, da die Maschine aus dem Verkehr gezogen wurde, um eine detaillierte technische Inspektion zu durchlaufen. Standardverfahren nach einem Blitzschlag sehen umfassende Überprüfungen des Rumpfes, der Tragflächen, der Triebwerke und insbesondere der elektronischen und navigationsrelevanten Systeme vor, um eventuelle Schäden auszuschließen. Flugzeuge sind so konstruiert, dass sie Blitzeinschläge in der Regel ohne größere strukturelle Schäden überstehen, da der Blitzstrom meist über die äußere Aluminiumhaut oder die eingebauten Blitzableiter von den Eintritts- zu den Austrittspunkten geleitet wird. Dennoch kann die enorme elektrische Energie empfindliche elektronische Komponenten vorübergehend stören oder dauerhaft beschädigen. Die Betreiber, wie Swiss, führen nach solchen Ereignissen gemäß den Vorschriften des Herstellers Airbus und den Luftfahrtbehörden wie der EASA oder FAA umfassende Wartungsprotokolle durch. Die HB-JHA, die zur Langstreckenflotte der Swiss gehört, bleibt vorerst in Newark, bis die Techniker das Flugzeug vollständig freigegeben haben. Der Ausfall führt zu kurzfristigen operativen Anpassungen im Flugplan der Airline.

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ILA Berlin 2026 fast ausgebucht: Hohe Nachfrage für Luft- und Raumfahrtmesse am BER

Die Internationale Luft- und Raumfahrtmesse ILA Berlin verzeichnet bereits frühzeitig eine enorme Nachfrage. Für die kommende Ausgabe, die vom 10. bis 14. Juni 2026 am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) stattfindet, sind nach Angaben des Veranstalters, des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), bereits rund 90 Prozent der Ausstellungsflächen vergeben oder reserviert. Dies sei ein halbes Jahr früher als in den Vorjahren. Die Messe, welche Akteure aus Industrie, Politik, Forschung und Streitkräften zusammenbringt, wird auch von politischer Seite unterstützt. Die ILA Berlin, die 2024 rund 95.000 Besucher zählte, wird sich erneut in vier Hauptsegmente gliedern: Aviation, Space, Defence und Supplier. Bereits jetzt haben sich renommierte internationale Branchengrößen wie Airbus, Boeing, Bombardier, Dassault, Lufthansa Technik, MTU Aero Engines und Rolls-Royce als Aussteller angekündigt. Die Bundeswehr tritt traditionell als größter Einzelaussteller auf. Die Besucher können ein umfangreiches Programm erwarten, das sowohl ein Static und Flying Display mit zivilen und militärischen Fluggeräten als auch ein breites Vortragsprogramm auf verschiedenen Bühnen umfasst. Die Messe dient als zentrale Plattform, um Produkte und Innovationen in Hallen, Chalets und auf dem Freigelände zu präsentieren. Im Segment Aviation werden technologische Entwicklung, neue Antriebssysteme und digitale Fertigungsprozesse im Mittelpunkt stehen. Bereits die ILA 2024 hatte einen Schwerpunkt auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gelegt, der auch 2026 weiter vertieft werden soll. Zu den relevanten Themen zählen auch die Entwicklung von elektrischen Senkrechtstartern (eVTOLs) für die urbane Mobilität sowie der Einsatz von Wasserstofftechnologien in der Luftfahrt. Diese Ausrichtung spiegelt die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsrichtungen der globalen Luftfahrtindustrie wider. Die frühzeitige

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