
Thai Airways plant Flottenstabilisierung durch Leasing von Boeing-Großraumjets
Die nationale Fluggesellschaft Thailands, Thai Airways, befindet sich derzeit in fortgeschrittenen Verhandlungen über das Leasing von zehn Flugzeugen des Typs Boeing 787 Dreamliner. Wie aus thailändischen Branchenkreisen und Medienberichten hervorgeht, hat der Verwaltungsrat des Unternehmens bereits die notwendige Zustimmung erteilt, um die Kapazitätsplanung für das Jahr 2026 abzusichern. Ziel ist es, die Gespräche mit den Leasinggebern bis Mitte Februar dieses Jahres abzuschließen. Die Auslieferung der Maschinen ist für die Monate Juni und Juli 2026 vorgesehen. Dieser Schritt ist notwendig, um die kurzfristige Einsatzbereitschaft auf Langstreckenverbindungen zu gewährleisten, während das Unternehmen auf die Auslieferung eigener Großbestellungen wartet. Zusätzliche Recherchen zur Flottenstrategie zeigen, dass Thai Airways vor einer erheblichen Kapazitätslücke steht, da im aktuellen Geschäftsjahr etwa zehn ältere Großraumflugzeuge das Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreichen und ausgemustert werden müssen. Zwar hat die Fluggesellschaft bereits einen Festauftrag über 45 neue Boeing 787 bei dem US-amerikanischen Hersteller platziert, doch die ersten Auslieferungen aus diesem Kontingent werden nicht vor Anfang 2028 erwartet. Das nun angestrebte Leasingmodell dient somit als Übergangslösung, um den Flugplan stabil zu halten und die steigende Nachfrage im internationalen Tourismusgeschäft sowie im Frachtbereich bedienen zu können. Experten weisen darauf hin, dass die Verfügbarkeit von freien Slot-Kapazitäten auf dem Leasingmarkt derzeit begrenzt ist, was den Zeitdruck für den Abschluss der Verhandlungen erklärt. Die wirtschaftliche Konsolidierung von Thai Airways nach dem Sanierungsverfahren zielt darauf ab, bis Ende 2026 eine aktive Gesamtflotte von rund 100 Flugzeugen zu betreiben. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Management nicht nur auf Boeing-Modelle, sondern hat zur Überbrückung auch








