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Residenzhotel Stuttgart Airport wird Teil der Sure Hotel Collection von Best Western

Das Residenzhotel Stuttgart Airport in Steinenbronn, betrieben von der BeePartment-Gruppe, schließt sich der Sure Hotel Collection by Best Western an. Mit insgesamt 183 Apartments, die alle mit einer Kitchenette ausgestattet sind und sich sowohl an Kurzzeit- als auch an sogenannte Long-Stay-Gäste richten, erweitert das Hotel die Präsenz der BWH Hotels Central Europe im wirtschaftlich wichtigen Großraum Stuttgart. Das Haus in Steinenbronn ist bereits das vierte Hotel der BeePartment-Gruppe, das unter einer Marke von BWH Hotels Central Europe betrieben wird. Zuvor waren bereits Standorte in Wilhelmshaven, Mahlow (bei Berlin) und Mörfelden (bei Frankfurt) in die Markenfamilie integriert worden. Die Partnerschaft unterstreicht die Strategie der BeePartment-Gruppe, die sich auf flexible Übernachtungskonzepte mit Fokus auf Komfort und individuelles Wohnen spezialisiert hat, und stärkt die Marktpräsenz von BWH Hotels in Deutschland. Das Apartmenthotel wird zunächst unter dem Sure Hotel Collection by Best Western-Branding geführt, eine Marke, die sich durch ihre individuelle Freiheit und ihren Fokus auf das Gastgeberwesen auszeichnet. Im Anschluss an eine umfassende Renovierung des Hotels, die alle Zimmer, Bäder, Flure sowie öffentlichen Bereiche einschließt, ist die Überführung in die Hauptmarke Best Western geplant. Die Sanierungsarbeiten sind bereits mit der Erstellung von Musterzimmern angelaufen. Das Hotel liegt strategisch günstig in der Nähe der Messe Stuttgart und des Flughafens Stuttgart und verfügt über zusätzliche Annehmlichkeiten wie eine Sauna, einen Fitnessbereich sowie das wieder eröffnete Restaurant „Lerchengärtle“ mit mediterraner Küche.

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Alpen-Tourismus: Ötztal führt Ranking der Top-Destinationen an

Der Alpine Destination Report 2026 der Prodinger Tourismusberatung bescheinigt dem alpinen Tourismus ein wachstumsstarkes Segment und liefert eine umfassende Analyse der Leistungsfähigkeit führender Regionen. Im diesjährigen Gesamtranking konnte sich Ötztal Tourismus an die Spitze setzen und belegt Platz 1 der erfolgreichsten Destinationen. Der Bericht, der 25 österreichische Top-Winter-Destinationen anhand der Kriterien „Angebot & Nachfrage“, „Preisniveau“ und „Attraktivität“ bewertet, dient als wichtige Grundlage für strategische Entscheidungen und Investitionen in der Branche. Das Ötztal sicherte sich den Spitzenplatz im Gesamtranking durch eine besonders starke Kombination aus Nachfrage, Ertragskraft und Angebotsattraktivität. Es folgen Serfaus-Fiss-Ladis und Kitzbühel Tourismus auf den Plätzen 2 und 3. Die Analyse zeigt, dass die führenden Regionen nicht primär durch bloßes Nächtigungsvolumen dominieren, sondern durch die erzielte Wertschöpfung und hohe Angebotsqualität. Im Sub-Ranking Preisniveau belegt jedoch Lech Zürs / Warth-Schröcken den ersten Platz, was die Premium-Positionierung der Region durch höchste Umsätze pro Bett, starke Zahlungsbereitschaft der Gäste und überdurchschnittliche Immobilienpreise unterstreicht. Im mittleren Segment gelang es Regionen wie dem Achensee und Saalbach-Hinterglemm, ihre Ertragskraft kontinuierlich zu steigern. Ein zentrales Ergebnis des Reports ist die Konsolidierung der etablierten Premiumdestinationen an der Spitze, während im Mittelfeld Bewegung herrscht. Regionen wie Schladming-Dachstein und Zell am See–Kaprun zeigen eine ausgeglichene Saisonalität, was auf erfolgreiche Diversifizierungsstrategien hindeutet. Der Sommer-Tourismus gewinnt generell weiter an Bedeutung, was ein Zeichen für eine verbesserte Jahresauslastung vieler Gebiete ist. Ungeachtet der positiven Dynamik sieht der Report weiterhin große Herausforderungen für die Branche, darunter steigende Betriebskosten und der anhaltende Fachkräftemangel. Erstmals wurden in der diesjährigen Analyse auch ausgewählte Schweizer Destinationen aufgenommen,

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Österreichischer Zoll zieht Bilanz: Über 1.700 Feststellungen in den Sommermonaten

Das Zollamt Österreich hat für die Sommermonate Juli bis September 2025 eine umfangreiche Kontrollbilanz vorgelegt. Über 8.000 Personenkontrollen im Flugreiseverkehr und 128 mobile Einsätze führten zu insgesamt rund 1.700 Feststellungen von Schmuggelware, unverzolltem Bargeld und illegalen Produkten. Allein die Dienststelle Ost, zuständig unter anderem für den Flughafen Wien, verzeichnete 8.352 Kontrollen im Reiseverkehr mit 1.349 Feststellungen. Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl hob die unverzichtbare Rolle des Zolls für den Schutz der Bevölkerung und die Sicherung eines fairen Wettbewerbs hervor. Ein wesentlicher Erfolgsschwerpunkt lag im Bereich der Schmuggelbekämpfung: In den Sommermonaten konnten die Beamten rund 118 Kilogramm Suchtgift und über 390.000 geschmuggelte Zigaretten sicherstellen. Bei Tabakwaren wurden in 460 Aufgriffen insgesamt 391.122 Zigaretten, 137 Kilogramm Wasserpfeifentabak sowie E-Zigaretten und Liquids, darunter 518 Stück verbotener Ware, beschlagnahmt. Im Suchtgiftbereich entfielen die Funde hauptsächlich auf 117,95 Kilogramm Cannabis. Ergänzend dazu wurden im Kampf gegen Geldwäsche und illegale Finanzierungen bei 15 Aufgriffen insgesamt 386.966 Euro Bargeld sichergestellt, das nicht ordnungsgemäß deklariert war. Demgegenüber meldeten Reisende ordnungsgemäß 14,58 Millionen Euro an. Die Kontrollen des österreichischen Zolls umfassten auch den Kampf gegen den Schmuggel gefälschter und unverzollter Luxuswaren. Besonders hoch war der Wert der beschlagnahmten Güter bei Schmuckstücken, wo 332 Aufgriffe einen Gesamtwert von 1,69 Millionen Euro ergaben. Auch Textilien, Taschen, Uhren und Schuhe im Wert von über 192.000 Euro wurden sichergestellt. Die illegale Einfuhr von Arzneiwaren blieb ebenfalls ein wichtiges Thema: In zehn Fällen wurden 2,9 Kilogramm und 25.014 Stück nicht zugelassener Medikamente beschlagnahmt. Darüber hinaus engagierte sich der Zoll im Artenschutz, indem in 19 Fällen geschützte

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Embraer schließt Abkommen mit VAE-Firmen: Fokus auf KC-390 Militärtransporter

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer hat seine Präsenz im Nahen Osten mit der Unterzeichnung von zwei Absichtserklärungen (MoUs) mit den in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ansässigen Unternehmen AMMROC (Advanced Military Maintenance, Repair and Overhaul Center) und GAL (Global Aerospace Logistics) deutlich verstärkt. Diese strategischen Partnerschaften zielen darauf ab, gemeinsame Möglichkeiten in der Entwicklung und Unterstützung der Luftfahrt- und Verteidigungssektoren auszuloten. Im Fokus steht dabei insbesondere die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) sowie Schulungsdienstleistungen für das militärische Mehrzweck-Transportflugzeug KC-390 Millennium. Die Abkommen bilden die Grundlage für eine umfassendere Zusammenarbeit, die weit über bloße Wartungsdienste hinausgeht. In den kommenden Monaten werden Embraer, AMMROC und GAL detaillierte Arbeitspläne erarbeiten, um ihre jeweiligen Kompetenzen zu bündeln. Die Diskussionen umfassen die potenziellen Anforderungen der Endnutzer für den KC-390, die zukünftige Flottenunterstützung in der Region, Schulungsprogramme und technische Dienstleistungen für Flugzeugmodifikationen. Die Partner wollen regionale Verteidigungskunden mit umfassenden und innovativen Lösungen versorgen. Die Vereinbarung unterstreicht das erklärte Ziel der VAE, die eigenen souveränen Verteidigungs- und Luftfahrtkapazitäten zu stärken und die Position des Landes als regionales Drehkreuz für hochentwickelte Luftfahrtdienstleistungen auszubauen. Der KC-390 Millennium hat seine Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Performance seit der Indienststellung bei der brasilianischen Luftwaffe im Jahr 2019, gefolgt von der portugiesischen Luftwaffe (2023) und der ungarischen Luftwaffe (2024), unter Beweis gestellt. Die derzeitige Flotte weist eine Einsatzbereitschaftsrate von 93 Prozent und eine Missionsabschlussrate von über 99 Prozent auf. Das Flugzeug ist darauf ausgelegt, eine größere Nutzlast (bis zu 26 Tonnen) als andere mittelschwere Militärtransporter zu befördern und fliegt schneller und weiter (470

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Norwegen führt Fahrverbot für große Kreuzfahrtschiffe bei Sturm ein

Als direkte Konsequenz aus der Beinahe-Katastrophe des Kreuzfahrtschiffs „Viking Sky“ im Jahr 2019 führt Norwegen ab dem Jahr 2026 ein Fahrverbot für große Passagierschiffe in besonders exponierten Küstenabschnitten ein, sobald eine Sturmwarnung vorliegt. Die neue Vorschrift der norwegischen Küstenverwaltung (Kystverket) zielt darauf ab, die Sicherheit auf See drastisch zu erhöhen und die Rettungskräfte bei extremen Wetterlagen zu entlasten. Das Fahrverbot gilt für Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von über 150 Metern und tritt in Kraft, wenn das Norwegische Meteorologische Institut eine Sturmwarnung mit Windgeschwindigkeiten von Beaufort 8 oder mehr prognostiziert. Diese Windstärke wird als „stürmische Böen“ mit sehr hohen Wellen und überall entstehenden Schaumstreifen beschrieben. Betroffen sind insgesamt sechs als besonders gefährlich eingestufte Küstenabschnitte, darunter die für ihre Tücken bekannte Hustadvika, sowie Stad, Folda, Fugløykalven, Sørøya und Honningsvåg. Große Schiffe müssen in diesem Fall entweder abwarten oder die betroffenen Zonen großräumig umfahren. Schiffe, die sich bereits im gesperrten Gebiet befinden, dürfen ihre Fahrt jedoch fortsetzen. Der Anlass für die strengere Regulierung war der Vorfall vom März 2019, als die „Viking Sky“ mit 1.373 Menschen an Bord vor der Hustadvika in einem schweren Sturm wegen eines technischen Problems – später als Folge zu geringen Schmierölstands in den Motoren identifiziert – manövrierunfähig trieb und nur knapp an einer Strandung vorbeischrammte. Die anschließende Evakuierung per Helikopter gestaltete sich unter den extremen Bedingungen überaus schwierig und langwierig. Nur etwa 480 Personen konnten in 17 Stunden von Bord gebracht werden. Die Havarie hatte deutlich gemacht, dass Rettungsmaßnahmen für ein derart großes Schiff bei hohem Wellengang in

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British Airways baut Flugverbindung Cincinnati-London deutlich aus

British Airways wird im Sommerflugplan 2026 das Flugangebot zwischen dem Cincinnati/Northern Kentucky International Airport (CVG) und dem London Heathrow Airport (LHR) erheblich erweitern. Ab dem 29. März 2026 erhöht die britische Fluggesellschaft die Frequenz der Nonstop-Verbindung von bisher fünf auf sechs Flüge pro Woche und setzt ein größeres Flugzeugmuster ein. Diese Maßnahme erfolgt als Reaktion auf die anhaltend hohe Nachfrage auf der Transatlantikroute. Die Route, die 2023 als einzige Nonstop-Verbindung zwischen Großbritannien und den Bundesstaaten Ohio, Kentucky oder Indiana eröffnet wurde, wird in der kommenden Saison jeden Tag außer donnerstags bis in den Oktober hinein bedient. Neben der Frequenzerhöhung erfolgt ein Wechsel vom derzeit eingesetzten Flugzeugtyp Boeing 787-8 zu einer größeren Boeing 777-200. Dieser Flugzeugwechsel bedeutet eine Steigerung der Gesamtkapazität der Strecke um voraussichtlich 55 bis 60 Prozent im Jahresvergleich. Die Boeing 777-200 bietet Passagieren in drei Klassen Platz: 48 Business-Class-Suiten („Club World“), 40 Premium-Economy-Sitze („World Traveller Plus“) und 184 Economy-Sitze. Auch die Frachtkapazität für Verlader in der Region wird sich dadurch wesentlich erhöhen. Verantwortliche von British Airways betonen, dass die Erweiterung ein starkes und wachsendes Interesse der Region Cincinnati am transatlantischen Verkehr widerspiegelt. Die Verbindung ermöglicht Geschäftsreisenden und Touristen eine direktere und flexiblere Anbindung an den wichtigen europäischen Drehkreuzflughafen London Heathrow. Lokale Wirtschaftsvertreter und Flughafenfunktionäre begrüßten den Ausbau als einen bedeutenden Meilenstein für den Flughafen CVG und die regionale Wirtschaft. Sie hoben hervor, dass die erhöhte internationale Anbindung den Bedürfnissen von ansässigen Großunternehmen wie Procter & Gamble, GE Aerospace und CTI sowie dem wachsenden Interesse von Freizeitreisenden entgegenkomme. Die

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Flugzeug mit kongolesischem Bergbauminister verunfallt

Am Montag ist ein Regierungsflugzeug, das den Bergbauminister der Demokratischen Republik Kongo, Louis Watum Kabamba, und eine 20-köpfige Delegation an Bord hatte, auf dem Flughafen Kolwezi in der Provinz Lualaba verunfallt. Die Maschine schoss bei der Landung über das Ende der Landebahn hinaus und geriet in Brand. Nach offiziellen Angaben konnten alle Passagiere und die Besatzung das Flugzeug rechtzeitig und unverletzt verlassen; es wurden keine Todesopfer oder Verletzten gemeldet. Der Vorfall ereignete sich, als die Delegation von der Hauptstadt Kinshasa in die wichtige Bergbauregion Lualaba reiste, um offizielle Termine im Zusammenhang mit den strategischen Bergbauaktivitäten des Landes wahrzunehmen. Wie sich aus der Recherche ergänzend ergab, hatte Minister Watum Kabamba nur Stunden zuvor die Unglücksstelle eines tödlichen Mineneinsturzes besucht, bei dem kürzlich Dutzende Menschen ums Leben kamen. Dies unterstreicht die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Mission der Delegation. Der Kommunikationsberater des Ministers, Isaac Nyembo, bestätigte, dass das Flugzeug bei der Landung in Kolwezi von der Piste abgekommen und anschließend in Brand geraten sei. In sozialen Medien kursierende Aufnahmen zeigten Flammen und starke Rauchentwicklung vom hinteren Rumpfteil der Maschine, während Rettungskräfte versuchten, den Brand zu löschen. Mehrere Luftfahrtdatenbanken und lokale Quellen identifizierten das involvierte Flugzeug als eine Embraer ERJ-145LR mit dem Kennzeichen D2-AJB, betrieben von AirJet Angola im Charter des kongolesischen Bergbauministeriums. Die Maschine soll durch das Feuer weitgehend zerstört worden sein. Experten gehen davon aus, dass der Brand, der zum Teil der Zerstörung führte, möglicherweise im Fahrwerk ausgelöst wurde. Die exakte Ursache für das Überrollen der Landebahn wird von den zuständigen Behörden

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Virgin Atlantic erweitert Karibik-Streckennetz durch neue Partnerschaften

Virgin Atlantic verstärkt die Anbindung der Karibik erheblich durch die Einführung einer neuen Interline-Vereinbarung mit InterCaribbean Airways und die Ausweitung der bestehenden Partnerschaft mit Caribbean Airlines. Durch diese Schritte erhalten Reisende Zugang zu über 33 regionalen Zielen, was die Komplexität des Insel-Hoppings für Passagiere aus Großbritannien deutlich reduziert. Die neu geschlossene Partnerschaft mit InterCaribbean Airways ermöglicht ab den Karibikhubs Barbados und Antigua durchgehende Verbindungen mit einem einzigen Ticket und automatischem Gepäcktransfer zu elf Inseln. Dazu zählen unter anderem Dominica, St. Lucia, St. Kitts, Grenada und Jamaikas Hauptstadt Kingston sowie die Turks- und Caicosinseln. Zusätzlich wird durch diese Vereinbarung die Weiterreise nach Georgetown in Guyana erleichtert. Die erweiterte Kooperation mit Caribbean Airlines fügt dem Netzwerk weitere 16 Destinationen hinzu, darunter neue Anbindungen an Beef Island und San Juan (Puerto Rico). Caribbean Airlines ist eine wichtige Fluggesellschaft in der Region mit Drehkreuzen in Port of Spain (Trinidad und Tobago) und Kingston. Begleitend zu den Partnerschaften baut Virgin Atlantic auch das eigene Inter-Island-Flugangebot im kommenden Winter aus. Die Frequenz der Flüge zwischen Barbados, Grenada sowie St. Vincent und den Grenadinen wird von bisher zwei auf drei wöchentliche Flüge erhöht. Auf all diesen Routen setzt Virgin Atlantic das moderne Langstreckenflugzeug Airbus A330-900neo ein, welches als Teil der Flottenmodernisierung der Airline gilt. Der Flugzeugtyp verfügt über eine zeitgemäße Kabinenausstattung und dient primär zur Bedienung der Transatlantik- und Karibikstrecken der Fluggesellschaft von ihren Basen in London Heathrow und Manchester. Juha Jaervinen, Chief Commercial Officer von Virgin Atlantic, erklärte, dass die Netzwerkerweiterung die Karibik als Eckpfeiler des

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Air Senegal tätigt größte Flottenbestellung mit neun Boeing 737-Max-8

Air Senegal hat sich im Rahmen der Dubai Airshow zum Kauf von neun Flugzeugen des Typs Boeing 737-Max-8 verpflichtet. Es handelt sich um die größte Flottenanschaffung in der Geschichte der senegalesischen Fluggesellschaft und um die erste Boeing-Bestellung seit dem Jahr 2004. Diese strategische Investition soll die geplanten Expansionsbestrebungen von Air Senegal unterstützen, sowohl im regionalen Netzwerk Westafrikas als auch auf interkontinentalen Langstrecken von ihrem Drehkreuz in Dakar. Die neuen Flugzeuge des Typs 737-8 werden zum Kernstück der modernisierten Single-Aisle-Flotte (Schmalrumpfflotte). Die Reichweite und Kapazität dieser Maschinen ermöglichen es der Airline, neue Verbindungen nach Europa, in den Nahen Osten und nach Nord- und Südamerika zu eröffnen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Einführung von Direktflügen zu sekundären europäischen Städten, wodurch Passagiere die Umwege über große kontinentaleuropäische Knotenpunkte vermeiden können. Dies unterstreicht die Strategie, Dakar als wichtiges westafrikanisches Luftverkehrsdrehkreuz zu etablieren. Tidiane Ndiaye, der CEO von Air Senegal, bezeichnete die Akquisition als einen bedeutenden Meilenstein, der die Flotte stärke und modernisiere und das Wachstum in der Region und interkontinental unterstütze. Die Boeing 737-8 ist darauf ausgelegt, bis zu 178 Passagiere zu befördern und verfügt über eine Reichweite von bis zu 3.500 nautischen Meilen (rund 6.480 Kilometer). Durch die geplante Indienststellung der neuen Jets will die Airline ihre Betriebskosten auf dem wachsenden Streckennetz senken. Der Flugzeughersteller Boeing sieht in Afrika einen aufstrebenden Markt und prognostiziert, dass afrikanische Fluggesellschaften in den nächsten 20 Jahren mehr als 1.200 neue Flugzeuge benötigen werden, wobei der Großteil auf Schmalrumpfflugzeuge entfällt. Die Entscheidung von Air Senegal für

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Flughafen BER sichert 1,2 Milliarden Euro Refinanzierung vorzeitig

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat einen wichtigen Schritt in Richtung ihrer finanziellen Selbstständigkeit vollzogen. Dem Unternehmen gelang die vorzeitige und erfolgreiche Platzierung eines umfassenden Refinanzierungspakets in Höhe von 1,2 Milliarden Euro am Kapitalmarkt. Mit der neuen Finanzierung, die eine Laufzeit von fünf Jahren hat, sollen verbürgte Altverbindlichkeiten aus der Bauzeit des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) abgelöst werden. Das Konsortium für die Finanzierung setzt sich aus zwölf Banken zusammen, darunter deutsche, europäische und internationale Kreditinstitute, einschließlich Handelsbanken, Landes- und Förderbanken. An der Spitze des Konsortiums stehen die NORD/LB Norddeutsche Landesbank und die Commerzbank AG. Recherchen zufolge war das Interesse der Banken so groß, dass die Finanzierung deutlich überzeichnet war, was die gestärkte Reputation der FBB und die positive Geschäftsentwicklung des BER widerspiegelt. Die Geschäftsführung der FBB betonte, dass die Refinanzierung aus eigener Kraft, ohne die bisher notwendigen Gesellschafterbürgschaften, einen gemeinsamen Erfolg darstellt, der auf wirtschaftlicher Disziplin basiert. Der Flughafen BER wurde Ende Oktober 2020 unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie eröffnet. Als Reaktion auf die Krise erarbeitete die FBB gemeinsam mit ihren Gesellschaftern – den Ländern Berlin und Brandenburg sowie der Bundesrepublik Deutschland – ein Gesamtfinanzierungskonzept. Dieses beinhaltete Eigenkapitalzuführungen von bis zu 2,4 Milliarden Euro zur Teilentschuldung des Unternehmens und zur Erreichung der finanziellen Selbstständigkeit. Die jetzt erfolgte Refinanzierung löst einen ursprünglich im Juli 2026 fälligen Konsortialkredit ab und ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Finanzplans. Ein positiver Nebeneffekt der erfolgreichen Kapitalmarkttransaktion betrifft die letzte geplante Eigenkapitalzuführung der Gesellschafter. Diese ist für Februar 2026 vorgesehen und soll der Tilgung der

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