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Transavia erweitert Bordverpflegung um niederländische Spezialitäten-Box

Die niederländische Fluggesellschaft Transavia hat zum 15. April 2026 ihr gastronomisches Angebot an Bord grundlegend überarbeitet und setzt dabei verstärkt auf nationale Markenprodukte. Herzstück der Neuerung ist eine Snackbox, die in Zusammenarbeit mit dem Catering-Spezialisten Foodcase entwickelt wurde und klassische Komponenten der niederländischen Zwischenmahlzeit kombiniert. Das Sortiment umfasst Produkte bekannter Hersteller, darunter Gewürzgurken der Amsterdamer Traditionsmanufaktur Kesbeke sowie würzigen Käse von Old Amsterdam. Ergänzt wird die Auswahl durch Rosmarin-Cracker und Cervelatwurst, wobei das Unternehmen gezielt auf einen hohen Wiedererkennungswert der Marken setzt, um die Identifikation der Passagiere mit dem kulinarischen Angebot zu steigern. Die Einführung der neuen Snackbox erfolgt zeitgleich auf allen Flugverbindungen der Airline und wird zu einem Festpreis von 6,95 Euro angeboten. Mit diesem Schritt reagiert die Tochtergesellschaft von Air France-KLM auf aktuelle Marktanalysen im Low-Cost-Segment, die eine steigende Zahlungsbereitschaft für qualitativ hochwertige und regional verankerte Lebensmittel während des Fluges belegen. Branchenbeobachter sehen darin zudem eine Fortführung der Strategie, das sogenannte Buy-on-Board-Konzept durch exklusive Kooperationen mit lokalen Produzenten aufzuwerten und sich so von Mitbewerbern im Kurz- und Mittelstreckenbereich abzuheben. Die Logistik hinter der Einführung stellt sicher, dass die frischen Komponenten der Box täglich an den Hauptdrehkreuzen Amsterdam-Schiphol, Rotterdam und Eindhoven bereitgestellt werden. Neben der neuen Snackbox plant Transavia eine sukzessive Erweiterung der Bordkarte um weitere erkennbare Markenprodukte, wobei das Prinzip der „Gezelligheid“, einer für die Niederlande typischen Form der Gemütlichkeit, als Leitmotiv dient. Die Zusammenarbeit mit Foodcase ermöglicht es der Airline, flexibel auf Saisonalitäten zu reagieren und gleichzeitig die Prozesskette der Beladung effizient zu gestalten. Da die Box

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Reaktivierung der Embraer E195-E2-Flotte bei KLM Cityhopper eingeleitet

Die regionale Fluggesellschaft KLM Cityhopper hat mit der schrittweisen Reaktivierung ihrer Embraer E195-E2-Flotte begonnen, nachdem Teile der Maschinen über ein Jahr lang am Flughafen Twente eingelagert waren. Grund für die vorübergehende Stilllegung waren massive Engpässe bei der Lieferung und Wartung der Triebwerke vom Typ Pratt & Whitney Geared Turbofan (GTF). Diese technischen Herausforderungen betrafen nicht nur die niederländische Fluggesellschaft, sondern führten weltweit bei verschiedenen Betreibern zu Flugzeugmangel. Insgesamt vier Maschinen mussten in den Langzeitspeicher überführt werden, wobei Triebwerke, Hilfstriebwerke und Batterien demontiert wurden, um die begrenzten Ressourcen für den restlichen Flugbetrieb zu nutzen. Um die Flugzeuge während der Standzeit vor Witterungseinflüssen und Korrosion zu schützen, kam ein spezielles Konservierungsverfahren zum Einsatz. Die Jets wurden vollständig in eine schützende Kunststofffolie eingehüllt, ein Prozess, der in der Branche als „Cocooning“ bezeichnet wird. Diese Versiegelung umfasste sowohl die Außenhülle als auch empfindliche Innenbereiche und wurde nach strengen Vorgaben des Herstellers Embraer durchgeführt. Die Vorbereitung jeder einzelnen Maschine für diese Lagerung nahm etwa sechs Wochen in Anspruch, um die Integrität der Flugzeugstruktur und der verbliebenen Systeme während der Standzeit im Freien zu gewährleisten. Der Prozess der Wiederinbetriebnahme ist nun angelaufen, da sich die Verfügbarkeit der benötigten Triebwerkskomponenten stabilisiert hat. Das erste Flugzeug, registriert unter dem Kennzeichen PH-NXA, wird derzeit am Flughafen Twente ausgepackt und für den Überführungsflug vorbereitet. Die Reaktivierung ist ein zeitaufwendiges Unterfangen, das pro Maschine etwa zwei Monate in Anspruch nimmt. Neben der Entfernung der Schutzfolien und der Neuinstallation von Fahrwerken und Triebwerken müssen die Maschinen umfassende technische Inspektionen durchlaufen. Zusätzlich nutzt

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Easyjet erweitert Flugangebot von Zürich nach Marokko

Die Billigfluggesellschaft Easyjet baut ihre Präsenz am Flughafen Zürich weiter aus und nimmt zum Winterflugplan 2026 eine neue Direktverbindung nach Marrakesch auf. Ab dem 28. Oktober 2026 wird die marokkanische Metropole zweimal wöchentlich bedient. Die Flüge finden jeweils mittwochs und samstags statt und ergänzen das bestehende Portfolio der Airline ab der Schweiz, die bereits von Genf und Basel aus zahlreiche Ziele in Nordafrika anfliegt. Durch die Bedienung am Wochenende und zur Wochenmitte zielt die Fluggesellschaft sowohl auf Kurzurlauber als auch auf Reisende mit längerer Aufenthaltsdauer ab. Die Aufnahme dieser neuen Route ist eine direkte Folge der strategischen Expansion von Easyjet in Nordafrika. Im April 2026 nahm die Fluggesellschaft eine neue operative Basis am Flughafen Marrakesch-Menara in Betrieb, wo mehrere Flugzeuge fest stationiert wurden. Diese lokale Präsenz ermöglicht es dem Unternehmen, Flugpläne effizienter zu gestalten und die Kapazitäten auf Strecken nach Europa deutlich zu erhöhen. Marrakesch hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte für europäische Low-Cost-Carrier entwickelt, was durch bilaterale Luftverkehrsabkommen zwischen der EU, der Schweiz und Marokko begünstigt wird. Parallel zum reinen Fluggeschäft forciert das Unternehmen den Absatz über seine Tochtergesellschaft Easyjet Holidays. Das Angebot umfasst kombinierte Pauschalreisen, bei denen neben dem Flug auch Hotelunterkünfte, Transferleistungen und Freigepäckmengen in einem Paket gebündelt werden. Branchenanalysen zeigen, dass das Segment der Pauschalreisen für Billigflieger zunehmend an Bedeutung gewinnt, um die Margen pro Passagier zu erhöhen und die Kundenbindung zu stärken. Marrakesch dient dabei als strategischer Ankerpunkt, um von der steigenden Nachfrage nach kulturellen Städtereisen im Winterhalbjahr zu profitieren.

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Corendon Airlines führt neues vierstufiges Tarifmodell ein

Die Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines hat eine umfassende Neugestaltung ihrer Tarifstruktur vorgenommen, um die Transparenz ihres Angebots zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Luftverkehr zu stärken. Wie das Unternehmen im April 2026 bekannt gab, ersetzt ein neues Modell mit den vier Kategorien Lite, Eco, Comfort und Premium die bisherigen Tarife. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Differenzierung zwischen den einzelnen Buchungsklassen deutlicher hervorzuheben und den Passagieren eine gezieltere Auswahl der benötigten Serviceleistungen zu ermöglichen. Der Einstiegstarif „Lite“ beschränkt sich dabei auf die Mitnahme eines kleinen persönlichen Gegenstands, während die höheren Tarife gestaffelt Handgepäck, Aufgabestücke und zusätzliche Bordleistungen beinhalten. Ein zentraler Aspekt der neuen Struktur ist die Förderung des „Comfort“-Tarifs, bei dem Kunden zugunsten eines größeren Aufgabegepäckstücks auf ein klassisches Handgepäckstück in der Kabine verzichten. Durch diese Regelung beabsichtigt die Airline, die Belegung der Gepäckfächer zu reduzieren und die Prozesse beim Ein- und Aussteigen zu beschleunigen, was die operative Effizienz im Turnaround-Management steigern soll. Im Gegensatz dazu umfasst der „Premium“-Tarif das umfangreichste Paket, welches neben einer Freigepäckmenge von bis zu 30 Kilogramm auch Zusatzleistungen wie Sitzplatzauswahl, Verpflegung sowie Priority-Services beim Check-in und Boarding abdeckt. Trotz der Standardisierung bleibt eine Besonderheit bei den Gepäckregeln für Flüge nach Anatolien bestehen. Corendon Airlines berücksichtigt auf diesen Strecken die traditionell höhere Nachfrage nach Frachtkapazität und gewährt dort in den Tarifen Eco, Comfort und Premium deutlich höhere Freigepäckmengen als auf den klassischen europäischen Urlaubsstrecken. Dies ermöglicht es Reisenden in den türkischen Raum, je nach Tarifklasse bis zu 35 Kilogramm Gepäck ohne Zusatzgebühren aufzugeben. Branchenanalysen deuten darauf

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Neun Jahrzehnte Flugverbindung zwischen Wien und Amsterdam

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines begeht im April 2026 das 90-jährige Bestehen ihrer Flugverbindung zwischen Wien und Amsterdam. Die historische Route wurde erstmals am 20. April 1936 eingeweiht und operierte vor dem Zweiten Weltkrieg unter der Bezeichnung „Blue Danube Express“. Nach einer kriegsbedingten Unterbrechung nahm die Fluggesellschaft den Betrieb am 31. Juli 1949 wieder auf. Seither ist die Strecke ein fester Bestandteil des europäischen Netzwerkes der KLM, die als älteste unter ihrem ursprünglichen Namen operierende Airline der Welt gilt. Die strategische Bedeutung der Verbindung für den Wirtschaftsstandort Österreich wird durch die hohe Frequenz im aktuellen Sommerflugplan unterstrichen. KLM bedient die Strecke derzeit bis zu viermal täglich und nutzt dabei das Drehkreuz Amsterdam Schiphol, um Passagiere aus Wien an ihr globales Netzwerk von über 160 Destinationen anzubinden. Bevor der heutige Flughafen Wien-Schwechat im Jahr 1954 seinen Betrieb in der aktuellen Form aufnahm, nutzte KLM bereits die vorhandene Infrastruktur in der Region und gilt somit als einer der Pioniere des zivilen Luftverkehrs in Österreich. In der Geschichte der Zusammenarbeit zwischen der Airline und dem Flughafen Wien hat sich die Kapazität kontinuierlich gesteigert. Während in den Anfangsjahren Propellermaschinen wie die Douglas DC-2 und DC-3 zum Einsatz kamen, wird die Route heute mit modernen Jets der Airbus-A320-Familie sowie Embraer-Maschinen der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper bedient. Diese Entwicklung spiegelt den technischen Fortschritt und die steigende Nachfrage im innereuropäischen Flugverkehr wider. Der Flughafen Wien bezeichnet KLM heute als einen der verlässlichsten Partner am Standort, der maßgeblich zur internationalen Konnektivität des Landes beiträgt. Neben dem Passagiertransport

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Erfolgreicher Saisonauftakt für die Donauschifffahrt in der Wachau

Das Traditionsunternehmen DDSG Blue Danube ist pünktlich zum Einsetzen der Marillenblüte Ende März 2026 mit einer positiven Bilanz in die neue Schifffahrtssaison gestartet. Nach dem wirtschaftlich erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte, in dem allein in der Wachau rund 140.000 Passagiere befördert wurden, setzt die Reederei im Eigentum der Wien Holding und des Verkehrsbüros auf eine Ausweitung des Angebots. Ab dem 25. April 2026 wird die tägliche Frequenz erhöht, wobei drei Schiffe – die MS Austria, die MS Dürnstein und die MS Wachau – im Linienverkehr zwischen Krems und Melk im Einsatz sind. Die Modernisierung der Flotte über die Wintermonate sowie Investitionen in die landseitige Infrastruktur sollen einen reibungslosen Betriebsablauf und hohen Servicekomfort sicherstellen. Das Programm für das Jahr 2026 zeichnet sich durch eine starke thematische Vielfalt aus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kooperation mit internationalen Großereignissen; so fungiert die DDSG als Partner des 70. Eurovision Song Contest und bietet spezielle Themenfahrten an. Weitere Fixpunkte im Kalender sind die traditionellen Sonnwendfahrten im Juni sowie die „Starnacht in der Wachau“ im September. Die Bordgastronomie unter der Leitung von Patrick Fürst setzt dabei auf die Verarbeitung regionaler Produkte und Weine aus den umliegenden Anbaugebieten, um die lokale Wertschöpfung zu fördern und das touristische Erlebnis kulinarisch abzurunden. Strategisch setzt die Unternehmensführung verstärkt auf die Vernetzung mit regionalen Partnern aus den Bereichen Kultur und Mobilität. Neben der Fortführung der Zusammenarbeit mit der Oper Burg Gars unter der Intendanz von Clemens Unterreiner wurden die Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern optimiert. Kooperationen mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und

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Pilotenstreiks bei Lufthansa führen zu massiven Flugausfällen und Entschädigungsforderungen

Die Tarifauseinandersetzung zwischen der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und der Lufthansa-Gruppe hat im April 2026 einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die Piloten der Kernmarke Lufthansa sowie der Tochtergesellschaft Cityline wurden erneut zu zweitägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen, was den Flugbetrieb an zentralen deutschen Drehkreuzen zeitweise fast vollständig zum Erliegen brachte. Nach aktuellen Daten des Fluggastrechtportals AirHelp waren allein am 10. April rund 140.000 Reisende weltweit von massiven Störungen betroffen. Die Ausfallquote lag an diesem Tag bei etwa 78 Prozent, wobei regionale Flughäfen wie Bremen, Dresden, Nürnberg und Leipzig eine Störungsrate von 100 Prozent verzeichneten. Hintergrund der Streikwelle sind festgefahrene Verhandlungen über die Vergütung und die Arbeitsbedingungen des Cockpitpersonals. Die Gewerkschaft fordert deutliche Gehaltssteigerungen, um die Inflation der vergangenen Jahre auszugleichen, sowie eine Verbesserung der Dienstplangestaltung zur Reduzierung der Arbeitsbelastung. Das Management der Lufthansa verweist hingegen auf die Notwendigkeit der Kostendisziplin angesichts des harten internationalen Wettbewerbs und hoher Investitionen in die Flottenmodernisierung. Seit Beginn des Monats waren insgesamt fast eine Million Passagiere von Unregelmäßigkeiten betroffen, wovon über 330.000 Personen einen rechtlichen Anspruch auf Ausgleichszahlungen gemäß der EU-Fluggastrechteverordnung geltend machen können. Die finanziellen Folgen für den Konzern sind erheblich, da die Entschädigungssummen je nach Flugstrecke zwischen 250 und 600 Euro pro Passagier liegen. Rechtsexperten betonen, dass Streiks des eigenen Personals nach aktueller Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs nicht als „außergewöhnliche Umstände“ gelten, weshalb die Fluggesellschaft zur Zahlung verpflichtet ist. Neben den direkten Entschädigungen muss die Airline für Ersatzbeförderungen, Verpflegung und gegebenenfalls Hotelübernachtungen aufkommen. An den Großflughäfen Frankfurt und München kam es infolge der Streiks zu erheblichen

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Korean Air schließt Modernisierung der Lounges am Flughafen Incheon ab

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air hat ein langjähriges Infrastrukturprojekt am internationalen Flughafen Incheon erfolgreich beendet. Nach einer Bauzeit von 42 Monaten wurden am 16. und 17. April 2026 die renovierten Flaggschiff-Lounges der First Class und Prestige Class West im Terminal 2 wiedereröffnet. Mit einer Gesamtinvestition von 110 Milliarden Südkoreanischen Won (KRW) hat das Unternehmen sein gesamtes Lounge-Netzwerk modernisiert und die Kapazitäten am Standort massiv ausgeweitet. Die Gesamtfläche der exklusiven Wartebereiche vergrößerte sich von ehemals rund 5.100 auf nun über 12.200 Quadratmeter, was eine Steigerung der Sitzplatzkapazität auf über 1.500 Plätze bedeutet. Diese strategische Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund der geplanten Fusion mit Asiana Airlines, durch die Korean Air ihre Position als globale Mega-Airline festigen will. Die neuen Räumlichkeiten folgen einem Gestaltungskonzept, das private Rückzugsorte und hochwertige Materialien in den Vordergrund stellt. In der First Class Lounge, die flächenmäßig um das Zweieinhalbfache gewachsen ist, stehen den Fluggästen nun elf private Suiten zur Verfügung. Das Interieur greift mit Holzelementen und traditionellen Texturen gezielt Motive der koreanischen Architektur auf. Ergänzt wird das Ambiente durch eine Kunstsammlung, die Werke des renommierten Künstlers Anish Kapoor sowie bedeutender koreanischer Maler umfasst. Im gastronomischen Bereich setzt die Fluggesellschaft auf eine Kombination aus internationalem Luxus und regionaler Tradition. Während in der First Class Lounge Gerichte à la carte auf Porzellan von Bernardaud und Lee Ki-jo serviert werden, bietet die Prestige Class West Lounge – die nun größte Einzeleinhoit am Flughafen Incheon – Live-Kochstationen und Buffets mit Speisen des Grand Hyatt. Für Geschäftsreisende wurden spezielle Technikzonen eingerichtet, während Wellnessbereiche

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Dortmund feiert hundertjähriges Bestehen der Flughafengesellschaft

Die Flughafen Dortmund GmbH begeht am heutigen Tag ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum. Die Geburtsstunde des organisierten Flugverkehrs in der Westfalenmetropole schlug im Jahr 1926 am ursprünglichen Standort in Dortmund-Brackel. In der Anfangsphase prägten spektakuläre Ereignisse das öffentliche Interesse, wie etwa die Landung des Luftschiffs „Graf Zeppelin“ im Jahr 1930, die Schätzungen zufolge über 100.000 Menschen anzog. Nach der vollständigen Einstellung des zivilen Flugbetriebs während des Zweiten Weltkriegs und der anschließenden Nutzung durch die britischen Streitkräfte verlagerte sich der Schwerpunkt in den 1960er-Jahren an den heutigen Standort an der Wickeder Chaussee. Dort entwickelte sich das Areal von einem Landeplatz für Sportflugzeuge schrittweise zu einem bedeutenden Regionalflughafen. Ein entscheidender Wendepunkt in der jüngeren Geschichte war das Jahr 2000, in dem das aktuelle Terminalgebäude in Betrieb genommen wurde. Diese Infrastrukturmaßnahme ermöglichte eine massive Ausweitung des Flugplans und führte dazu, dass bereits 2001 die Marke von einer Million Fluggästen pro Jahr überschritten wurde. Durch die Ansiedlung von Low-Cost-Carriern, allen voran der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air, die Dortmund als eine ihrer wichtigsten Basen in Deutschland nutzt, spezialisierte sich der Standort erfolgreich auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen innerhalb Europas. Heute bildet das Ruhrgebiet das primäre Einzugsgebiet für den Airport, der insbesondere für Ziele in Mittel- und Osteuropa eine führende Rolle im deutschen Luftverkehr einnimmt. Wirtschaftlich blickt das Unternehmen auf ein Rekordjahr zurück: Mit 3,24 Millionen Passagieren erreichte der Flughafen im vergangenen Geschäftsjahr den höchsten Wert seit seiner Gründung. Um dieses Wachstum langfristig abzusichern, wurden in den letzten Jahren umfangreiche Investitionen in die Betriebssicherheit und Effizienz getätigt. Dazu gehört die technische

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ÖBB-Regionalzug (Foto: Jan Gruber).

Sechste Ausgabe der Öffi-Tourenführer-Reihe für die Steiermark erschienen

Die Organisation Protect Our Winters (POW) und der Verein Bahn zum Berg haben in Zusammenarbeit mit dem Kompass Karten Verlag den sechsten Band ihrer spezialisierten Tourenführer-Reihe veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe widmet sich umfassend der Steiermark und präsentiert 75 ausgewählte Wanderungen, die konsequent auf die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgelegt sind. Das Werk deckt verschiedene Regionen zwischen dem Dachsteingletscher und der südsteirischen Weinstraße ab und legt einen besonderen Schwerpunkt auf Streckenwanderungen und Überschreitungen, die bei einer Anreise mit dem eigenen PKW aufgrund der unterschiedlichen Start- und Endpunkte logistisch nur schwer umsetzbar wären. Ein technisches Merkmal des neuen Handbuchs ist die hybride Gestaltung. Jede beschriebene Tour verfügt über einen QR-Code, der die Leser direkt auf die digitale Plattform von Bahn zum Berg leitet. Dort stehen ergänzende Planungswerkzeuge wie GPX-Tracks für die mobile Navigation sowie tagesaktuelle Fahrplanvorschläge für Bus und Bahn zur Verfügung. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Barrieren für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Freizeitbereich abzubauen und den Planungsprozess für Bergsteiger und Wanderer zu vereinfachen. Die Kooperation zwischen den Vereinen und dem Verlag besteht bereits seit mehreren Jahren und hat zuvor schon Regionen in Oberösterreich und Wien abgedeckt. Politische Unterstützung erfährt das Projekt durch Vertreter des Verkehrsausschusses im Nationalrat, die den Ausbau des öffentlichen Verkehrs als essenzielle Grundlage für einen zukunftsfähigen Tourismus betrachten. Angesichts hoher Verkehrsbelastungen in alpinen Tälern wird die Schaffung niederschwelliger Angebote als notwendiges Instrument zur Entlastung der lokalen Infrastruktur und der ansässigen Bevölkerung gesehen. Ein dichter Taktverkehr sowie attraktive Tarifstrukturen im Verbund mit Informationsangeboten wie dem neuen

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