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Ausbau der Wartungskapazitäten: Lufthansa Technik beginnt Bau einer neuen Anlage auf den Philippinen

Das Gemeinschaftsunternehmen Lufthansa Technik Philippines, ein Joint Venture von Lufthansa Technik und der lokalen MacroAsia Corporation, hat mit den Bauarbeiten für eine neue Instandhaltungsanlage am Clark International Airport begonnen. Auf einem 157.000 Quadratmeter großen Gelände entsteht ein Zentrum für die Wartung, Reparatur und Überholung von Großraumflugzeugen. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen im dreistelligen Millionen-Dollar-Bereich soll nach Angaben des Unternehmens rund 1.200 Arbeitsplätze schaffen. Die Inbetriebnahme des Standorts, der die bestehenden Kapazitäten am rund 100 Kilometer entfernten Flughafen Manila ergänzen wird, ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Die neue Infrastruktur in Clark beinhaltet unter anderem eine Lackierhalle sowie spezialisierte Werkstätten für zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Bislang konzentriert sich Lufthansa Technik Philippines in Manila auf die Wartung der Muster Airbus A330, A340, A380 sowie der Boeing 777. Mit der Fertigstellung der Hangars in Clark plant das Unternehmen, die Betreuung auf modernere Flugzeugtypen wie den Airbus A350 und die Boeing 787 auszuweiten. Der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Technik, Sören Stark, verwies im Rahmen des Baubeginns auf die steigende Nachfrage nach Überholungskapazitäten für Großraumflugzeuge im asiatisch-pazifischen Raum. Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund weltweiter Engpässe bei Werftkapazitäten für Flugzeughalter. Lieferverzögerungen bei Neumaschinen zwingen viele Fluggesellschaften dazu, ältere Flugzeugmuster länger zu betreiben, was den Aufwand für regelmäßige Schwerwartungen (D-Checks) erhöht. Asien hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Standort für derartige personalintensive Arbeiten entwickelt. Neben den Philippinen bauen auch Konkurrenten wie SIA Engineering in Singapur oder HAECO in Hongkong ihre Wartungskapazitäten aus, um den Marktbedarf in der Region zu decken. Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass die Vergrößerung

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Rückreiseverkehr und Baustellen: Dichter Ferienverkehr auf den österreichischen Transitrouten erwartet

Mit dem Ende der Sommerferien in den deutschen Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland stellt sich der österreichische Autobahnbetreiber Asfinag auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den Haupttransitachsen ein. Neben dem Rückreiseverkehr in Richtung Deutschland hält auch die Reisewelle in Richtung Süden unvermindert an. Dies führt zu einer Überlagerung beider Verkehrsströme. Besondere Stauschwerpunkte bilden die Nord-Süd-Verbindungen wie die A 9 Pyhrn, A 10 Tauern, A 12 Inntal und A 13 Brenner Autobahn, wobei auch an Grenzübergängen wie dem Karawankentunnel an der A 11 und bei Spielfeld mit zeitweisen Verzögerungen zu rechnen ist. Ein zentraler Brennpunkt liegt im Land Salzburg auf der A 10 Tauern Autobahn im Bereich der Tunnelbaustellen zwischen Werfen und Golling. Um Überlastungen im Tunnel Helbersberg zu vermeiden, behält sich der Betreiber den Einsatz von Blockabfertigungen vor. Ergänzend greifen auf dem Abschnitt zwischen Salzburg und der Mautstelle St. Michael temporäre Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 100 Kilometer pro Stunde sowie Überholverbote für Lkw über 7,5 Tonnen und Fahrzeuge mit schweren Anhängern. Zur Dämpfung des Ausweichverkehrs durch nachgelagerte Ortschaften bleiben zudem zahlreiche Autobahnanschlussstellen bis Mitte September für den reinen Transitverkehr gesperrt. Aufgrund von Bauarbeiten und verengten Fahrstreifen bestehen weitere Verzögerungsrisiken an Nadelöhren wie der Luegbrücke auf der A 13 sowie im Bereich der Packabschnitte auf der A 2 Süd Autobahn. Der Pfandertunnel auf der A 14 im Rheintal sowie Abschnitte der S 16 Arlberg Schnellstraße gelten bei hohen Frequenzspitzen ebenfalls als stauanfällig. Um die Verkehrslage transparent zu gestalten, setzt die Asfinag auf digitale Informationssysteme, die Verkehrsdaten in Echtzeit verarbeiten und Verkehrsbeschränkungen an den Zulaufstrecken

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Gerichtsentscheidung in Polen: Ryanair-Passagier nach Vorfall an Bord zu Geldstrafe verurteilt

Das polnische Bezirksgericht Poznań–Grunwald und Jeżyce hat einen Passagier wegen fehlerhaften Verhaltens an Bord eines Ryanair-Fluges verurteilt. Der Vorfall ereignete sich am 8. Juni 2025 auf dem Flug FR954 von Palma de Mallorca nach Posen. Das Gericht verhängte gegen den Mann eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Złoty (rund 700 Euro). Zusätzlich wurde der Verurteilte verpflichtet, dem betroffenen Mitglied der Kabinenbesatzung eine direkte Entschädigung von 2.500 Złoty zu zahlen. Die Fluggesellschaft begrüßte den Gerichtsentscheid und verwies auf ihre Regelungen im Umgang mit Störungen des Flugbetriebs durch Passagiere. Der Fall reiht sich in eine steigende Anzahl rechtlicher Auseinandersetzungen ein, die Fehlverhalten von Fluggästen, sogenannte Unruly Passengers, betreffen. Nach Angaben der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung IATA nehmen Vorfälle von verbaler und physischer Gewalt sowie die Missachtung von Sicherheitsanweisungen im internationalen Luftverkehr seit Jahren zu. Fluggesellschaften reagieren darauf zunehmend mit strafrechtlichen Anzeigen, der Verhängung interner Beförderungsverbote und der zivilrechtlichen Einforderung von Schadensersatz, etwa im Falle von ungeplanten Ausweichlandungen. Für Fluggesellschaften wie Ryanair bedeuten Störungen des Bordbetriebs erhebliche operative Risiken und zusätzliche Kosten. Neben Verzögerungen im Flugplan können Zwischenfälle die Sicherheit der Insassen gefährden und Besatzungsmitglieder belasten. Gesetzliche Initiativen auf europäischer und internationaler Ebene zielen darauf ab, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Strafverfolgung im Ankunftsland zu schärfen, da die Zuständigkeit bei Vorfällen in internationalen Lufträumen in der Vergangenheit häufig Unklarheiten aufwies. Kritische Branchenbeobachter merken an, dass gerichtliche Strafen zwar ein Signal setzen, die konsequente Durchsetzung von Maßnahmen am Boden jedoch entscheidend bleibt. Dazu zählen strengere Kontrollen des Alkoholkonsums in den Gate-Bereichen der Flughäfen sowie Schulungen des

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Schauinsland-Reisen ordnet die Führungsspitze neu

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen vollzieht eine grundlegende Umstrukturierung seiner Führungsebene. Wie das Familienunternehmen mitteilte, ist Sascha Leutner zum 1. Juli 2026 in die Geschäftsführung eingetreten. Er soll nach einer Einarbeitungsphase zum 1. Januar 2027 die Funktion des Chief Executive Officer (CEO) von Gerald Kassner übernehmen. Gerald Kassner, der den Betrieb über viele Jahre leitete, zieht sich zum Jahresende 2026 aus dem operativen Tagesgeschäft zurück und wechselt gemeinsam mit Steffen Kassner in den Beirat des Unternehmens. Steffen Kassner legt sein Amt als Geschäftsführer bereits zum 1. September 2026 nieder, um Tätigkeiten außerhalb des Reiseveranstalters aufzunehmen. Die künftige Geschäftsführung setzt sich ab 2027 aus Sascha Leutner (CEO), Markus Förster als Chief Commercial Officer (CCO) und Detlef Schroer als Chief Sales Officer (CSO) zusammen. Im Zuge des Übergangs übernimmt Leutner Schritt für Schritt die operative Verantwortung für zentrale Querschnittsbereiche wie die Informationstechnologie, das Personalwesen sowie das Asset Management. Durch den geplanten Führungswechsel soll die Trennung zwischen der strategischen Aufsicht durch die Eigentümerfamilie und der operativen Steuerung durch ein angestelltes Management vollzogen werden. Die Personalentscheidung fällt in eine Phase veränderten Wettbewerbs auf dem deutschen Touristikmarkt. Schauinsland-Reisen behauptet sich als einer der größten unabhängigen Reiseveranstalter Deutschlands, steht jedoch im harten Konkurrenzkampf mit Konzernen wie TUI, der DERTour Group sowie digitalen Buchungsplattformen. Zudem stellen die kontinuierliche Digitalisierung der Vertriebskanäle und Schwankungen in der Nachfrage nach Pauschalreisen die gesamte Branche vor betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Branchenbeobachter werten den Rückzug der Familie Kassner aus dem operativen Geschäft als markanten Einschnitt für den Duisburger Traditionsveranstalter. Der Übergang von einer inhabergeführten Struktur

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Lüttich: Flughafen bringt Akteure der Fracht- und E-Commerce-Logistik zusammen

Vom 8. bis 10. September 2026 findet auf dem Gelände des Flughafens Lüttich in Belgien die Logistikmesse EU CBEC 2026 statt. Das dreitägige Treffen richtet sich an Akteure aus den Bereichen Luftfracht, grenzüberschreitender Online-Handel und internationale Lieferketten. Nach Veranstalterangaben werden rund 1.000 Branchenvertreter erwartet, darunter Repräsentanten von etwa 60 Frachtfluggesellschaften, mehr als 100 Speditionen sowie führenden E-Commerce-Plattformen. Im Zentrum der Konferenz stehen Fachvorträge und Podiumsdiskussionen von über 50 Referenten. Die Themenpalette der Veranstaltung reicht von rechtlichen Anpassungen im europäischen Zollrecht über die Neuordnung globaler Handelsrouten bis hin zur digitalen Transformation von Logistikabläufen durch Künstliche Intelligenz und Datenmanagement. Der Tagungsort Lüttich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der zentralen Umschlagplätze für Luftfracht im europäischen Binnenland entwickelt, insbesondere durch die Ansiedlung großer Handels- und Logistikzentren für Warenströme aus Asien. Die Konferenz findet vor dem Hintergrund eines dynamischen, aber auch von regulatorischen Herausforderungen geprägten Marktumfeldes statt. Der europäische Luftfrachtsektor sieht sich mit veränderten Freimengenregelungen bei Importen aus Nicht-EU-Staaten, Schwankungen bei den Transportkapazitäten sowie logistischen Engpässen an den Abfertigungsknotenpunkten konfrontiert. Durch die Zusammenführung von Verladern, Flughafenbetreibern und Technologieanbietern soll die Transparenz in den internationalen Lieferketten erhöht werden. Kritische Stimmen aus der Branche weisen darauf hin, dass der physische Güterumschlag an spezialisierten Frachtflughäfen wie Lüttich zunehmend an kapazitative und infrastrukturelle Grenzen stößt. Während Branchenveranstaltungen den Wissensaustausch fördern, verlangen operative Engpässe bei der Zollabwicklung sowie Verzögerungen in den Vor- und Nachlaufverkehren auf der Straße praktische Lösungen im alltäglichen Abfertigungsbetrieb, die über Diskussionsforen hinausgehen.

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Verkehrszahlen im Sommerreiseverkehr: Flughafen Berlin Brandenburg meldet Passagierplus im Juli 2026

Am Flughafen Berlin Brandenburg  wurden im Juli 2026 insgesamt 2,46 Millionen Passagiere gezählt. Dies entspricht einem Anstieg um rund 95.000 Fluggäste beziehungsweise vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der verkehrsreichste Tag im Juli war Freitag, der 31. Juli, an dem 88.381 Passagiere die Terminals des Hauptstadtflughafens nutzten. Trotz der gestiegenen Fluggastzahlen lag die Zahl der Flugbewegungen leicht unter dem Niveau des Vorjahres: Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 17.000 Maschinen am BER, was einen Rückgang von 0,6 Prozent bedeutet. Im Frachtbereich verzeichnete der Standort hingegen ein rückläufiges Volumen. Das Umschlagaufkommen im Bereich Luftfracht belief sich im Juli auf 4.532 Tonnen, was einem Rückgang von 6,4 Prozent im Vergleich zum Juli 2025 entspricht. Der Zuwachs bei den Fluggastzahlen trotz leicht gesunkener Flugbewegungen deutet auf eine höhere durchschnittliche Sitzplatzauslastung der Flugzeuge sowie den Einsatz größerer Maschinen durch die am Platz operierenden Fluggesellschaften hin. Die Verkehrsentwicklung am Hauptstadtflughafen zeigt im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau weiterhin einen deutlichen Nachholbedarf. Während viele europäische Drehkreuze und süddeutsche Standorte ihre Passagierzahlen aus dem Jahr 2019 bereits wieder erreichen oder überschreiten, verharrt das Gesamtaufkommen am BER unter den damaligen Werten der Vorgängerflughäfen Tegel und Schönefeld. Dies wird in der Luftfahrtbranche primär auf das Fehlen einer großen Heimatfluggesellschaft mit starkem Drehkreuzverkehr sowie auf gestiegene Standortkosten und Abgaben im deutschen Flugverkehr zurückgeführt. Luftfahrtanalysten betonen, dass der Fokus am Flughafen BER weiterhin stark auf dem Punkt-zu-Punkt-Verkehr sowie auf touristischen Strecken liegt, die ausgeprägten saisonalen Schwankungen unterworfen sind. Während der Sommerreiseverkehr für eine hohe Auslastung der Terminalkapazitäten sorgt, dämpft das verhaltene Erholungsverhalten

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Ganzjähriger Basisbetrieb: Volotea erweitert Sitzplatzangebot ab Olbia für den Winterflugplan

Die spanische Fluggesellschaft Volotea erweitert ihr Angebot am Flughafen Olbia auf Sardinien für die Wintersaison 2026/2027 spürbar. Wie das Unternehmen mitteilte, steigt die Zahl der angebotenen Sitzplätze im Vergleich zum Vorwinter um 75 Prozent. Mit diesem Schritt bleibt die stationierte Basis in Olbia erstmals über das gesamte Jahr hinweg durchgehend geöffnet. Neu in den Winterflugplan aufgenommen wird eine Direktverbindung nach Madrid, während die Strecke nach Bologna wieder ins Programm zurückkehrt. Zudem bleiben Strecken nach Barcelona, Paris-Orly sowie zu den italienischen Festlandszielen Venedig, Verona und Turin ganzjährig im Flugplan verankert. Für die Weihnachtsfeiertage sind darüber hinaus temporäre Flüge nach Neapel vorgesehen, womit das Gesamtnetz ab Olbia auf 27 Verbindungen in Italien, Frankreich und Spanien ansteigt. Die Ausweitung des Flugangebots fügt sich in die verkehrspolitischen Bemühungen der autonomen Region Sardinien ein, die Anbindung der Insel außerhalb der traditionellen Sommersaison zu verbessern. Bislang verzeichnen die sardischen Verkehrsflughäfen in den Sommermonaten hohe Passagierzahlen durch den Ferientourismus, während das Flugangebot im Winter stark reduziert wird. Neben Volotea bieten auch andere Fluggesellschaften wie AeroItalia oder Ryanair Strecken im Rahmen von öffentlichen Dienstleistungsverpflichtungen (Public Service Obligations) oder auf kommerzieller Basis an, um die Grundversorgung und die Erreichbarkeit des sardischen Festlandes zu sichern. Mit der Beibehaltung des Ganzjahresbetriebs in Olbia versucht Volotea, ihre Marktposition gegenüber der Konkurrenz zu festigen und das Fluggerät auch in den gewöhnlich nachfrageschwächeren Monaten auszulasten. Die Erhöhung der Kapazitäten zielt darauf ab, sowohl den lokalen Reisebedarf der Inselbevölkerung als auch den Städtetourismus abzudecken. Dazu setzt die Fluggesellschaft auf ihrer Basis in Olbia Flugzeuge der

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Volaris steigert Passagieraufkommen und Sitzplatzauslastung

Die mexikanische Low-Cost-Fluggesellschaft Volaris hat für den Monat Juli 2026 ein Passagieraufkommen von insgesamt 3,3 Millionen Personen ausgewiesen. Im Zuge der Sommerreisesaison erhöhte die Fluggesellschaft das angebotene Sitzmeilenkontingent (ASM) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,4 Prozent. Die tatsächlich erbrachten Passagierkilometer (RPM) stiegen im selben Zeitraum um 18,5 Prozent, womit der Nachfragezuwachs die Kapazitätsausweitung übertraf. Als Folge verbesserte sich der Sitzladefaktor um 3,0 Prozentpunkte auf durchschnittlich 87,9 Prozent. Die Steigerungsraten fielen auf den internationalen Flugrouten höher aus als im mexikanischen Inlandsnetz. Während die internationalen Passagierkilometer ein Plus von 22,4 Prozent verzeichneten, wuchs der Binnenverkehr um 16,0 Prozent. Enrique Beltranena, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Volaris, begründete die Kapazitätserhöhung mit der zeitweisen Spitzennachfrage in den Sommermonaten. Nach der Sommerperiode beabsichtigt die Fluggesellschaft, das Wachstumstempo im Herbst anzupassen, um das Angebot an das veränderte Nachfrageniveau im Vorfeld des Jahresendes anzugleichen. Die positive Verkehrsentwicklung von Volaris fügt sich in die Erholung des lateinamerikanischen Luftverkehrsmarktes ein, in dem Billigfluggesellschaften Marktanteile halten. Neben Volaris verzeichnen auch regionale Mitbewerber wie Viva Aerobus oder Aeroméxico Auslastungssteigerungen auf Strecken zwischen Mexiko und den USA. Die Marktstellung auf grenzüberschreitenden Strecken wird zudem durch bilaterale Verkehrsrechte und das Wiedererlangen von Flugsicherheitsratings durch die mexikanischen Luftfahrtbehörden gestützt. Branchenanalysten weisen jedoch darauf hin, dass das starke Kapazitätswachstum im Billigflugsegment mittelfristig zu Preiskonzessionen führen kann, um die hohe Auslastung abseits der Hauptreisezeiten zu halten. Zudem belasten schwankende Treibstoffkosten und veränderte Währungskurse zwischen dem Mexikanischen Peso und dem US-Dollar die Ertragslage. Das Vorhaben, das Angebot im Herbst zu drosseln, verdeutlicht das Erfordernis, einer Überkapazität auf dem

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Riyadh Air nimmt Flugverbindung zwischen Riad und Mumbai auf

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air hat eine tägliche Direktverbindung zwischen der Hauptstadtdrehscheibe Riad und der indischen Finanzmetropole Mumbai eingerichtet. Der Erstflug fand am 4. August statt und verbindet den King Khalid International Airport mit dem Chhatrapati Shivaji Maharaj International Airport. Mumbai bildet damit das achte Ziel im Streckennetz der Fluggesellschaft seit der Aufnahme ihres regulären Flugbetriebs am 10. Juni 2026. Auf der Route kommt ein Flugzeug des Typs Boeing 787-9 Dreamliner mit vier unterschiedlichen Beförderungsklassen zum Einsatz. Die Aufnahme des Kurses erfolgt vor dem Hintergrund einer hohen Nachfrage im Flugverkehr zwischen Saudi-Arabien und Indien. Daten des Luftfahrtdatenanbieters OAG weisen Saudi-Arabien für den Juli 2026 als zweitgrößten internationalen Markt für den indischen Luftverkehr aus, mit einem monatlichen Kontingent von rund 308.000 angebotenen Sitzplätzen. Mumbai zählt im Nahen Osten zu den bedeutendsten Destinationen im Passagier- und Frachtbereich; der Flughafen verarbeitete im Jahr 2025 insgesamt 55,5 Millionen Passagiere, davon 16,3 Millionen im internationalen Segment. Mit der neuen Linie versucht die von saudi-arabischen Staatsfonds finanzierte Airline, Marktanteile im lukrativen Transfer- und Pendlerverkehr zwischen Südasien und dem Nahen Osten zu gewinnen. Die Flugzeiten sind auf Anschlüsse über das Drehkreuz Riad nach Europa und in die Golfregion abgestimmt. Um Kunden zu binden, setzt das Unternehmen unter anderem auf das Kundenbindungsprogramm Sfeer sowie ein integriertes Unterhaltungssystem. Die Flüge treten in direkte Konkurrenz zu etablierten Anbietern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Indien, die diesen Flugkorridor seit Jahren dominieren. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der rasche Netzausbau von Riyadh Air operativ anspruchsvoll bleibt. Die Profitabilität auf stark umkämpften

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Flugsicherheitsvorfall in Washington: FAA untersucht Annäherung zwischen Marine One und Linienflugzeugen

Die US-amerikanische Bundesluftfahrtbehörde FAA hat eine Untersuchung zu einem Zwischenfall im Luftraum über der US-Hauptstadt eingeleitet, an dem der Hubschrauber des US-Präsidenten, Marine One, beteiligt war. Der Vorfall ereignete sich am 5. August nahe dem Ronald Reagan Washington National Airport (DCA), nachdem der Präsidentenhubschrauber vom Weißen Haus in Richtung des Militärflugplatzes Joint Base Andrews gestartet war. Nach ersten Angaben der Behörde bestand keine unmittelbare Kollisionsgefahr, da die Flugpfade der beteiligten Maschinen nicht direkt aufeinander zuliefen. Dennoch steht der Verdacht im Raum, dass die vorgeschriebenen Mindestabstände im stark frequentierten Luftraum unterschritten wurden. In das Geschehen war unter anderem ein von Envoy Air für American Airlines durchgeführter Regionalflug auf dem Weg nach Pensacola eingebunden. Das Flugzeug des Typs Embraer E170 startete kurz nach dem Abheben von Marine One, wobei die gesetzlich festgelegte Mindestdistanz zwischen beiden Luftfahrzeugen mutmaßlich nicht eingehalten werden konnte. Ein zweites Passagierflugzeug der Republic Airways im Anflug aus Raleigh-Durham musste vorsorglich ein Durchstartmanöver einleiten, bevor es wenig später sicher landen konnte. Die Bestimmungen verlangen in diesem Luftraumbereich einen horizontalen Abstand von mindestens 2,4 Kilometern sowie einen vertikalen Sicherheitsabstand von rund 150 Metern. Der Vorfall sorgt insbesondere deshalb für Aufmerksamkeit, weil am Flughafen Reagan National nach einer schweren Kollision im Januar 2025 strengere Flugregeln eingeführt worden waren. Damals stießen ein Regionaljet und ein Militärhubschrauber zusammen, was zu 67 Todesopfern führte und umfassende Sicherheitsempfehlungen der Unfalluntersuchungsbehörde NTSB nach sich zog. Seitdem gilt die Vorgabe, den kommerziellen Start- und Landebetrieb vorübergehend komplett einzustellen, sobald Marine One im Nahbereich des Flughafens operiert, um simultane

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