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Ablenkung am Steuer: Asfinag meldet besorgniserregenden Anstieg von Unfällen auf Österreichs Autobahnen

Die Ablenkung durch Smartphones, Navigationsgeräte und andere elektronische Geräte entwickelt sich auf den Autobahnen in Österreich zu einer der dominierenden Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. Wie die staatliche Infrastrukturgesellschaft Asfinag mitteilt, ist der Anteil der durch Unachtsamkeit verursachten Unfälle mit Personenschaden weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr ließen sich 669 von insgesamt 2.173 Unfällen mit Verletzten auf diese Ursache zurückführen, was nahezu einem Drittel aller Vorfälle entspricht. Bei diesen durch Ablenkung verursachten Kollisionen verloren im Berichtszeitraum 20 Menschen ihr Leben. Besonders kritisch stellt sich die Situation in Arbeitsbereichen und Baustellen auf den Schnellstraßen dar. Hier liegt der Anteil der Ablenkungsunfälle bei fast 40 Prozent. Ein tragischer Unfall in Kärnten, bei dem vor wenigen Wochen ein Straßenmitarbeiter tödlich verletzt wurde, unterstreicht das hohe Risiko für das auf der Fahrbahn tätige Personal. Nach Analysen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit führt bereits der kurze Blick auf ein Display bei Autobahngeschwindigkeit zu einem gefährlichen Blindflug von mehreren Dutzend Metern. Trotz gesetzlicher Verbote und der Erhöhung von Strafen für das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung greifen zahlreiche Fahrzeuglenker während der Fahrt weiterhin zum Mobiltelefon. Als Reaktion auf diese Entwicklung hat die Asfinag in Kooperation mit dem Verkehrsclub ÖAMTC eine Informationskampagne gestartet. Zudem wird derzeit ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Kollisionswarnsystem erprobt, das herannahende Fahrzeuge analysiert und abgelenkte Autofahrer mittels akustischer Signale vor einer drohenden Kollision warnen soll. Kritische Stimmen aus der Verkehrspsychologie weisen jedoch darauf hin, dass technische Hilfsmittel und Plakatkampagnen die Eigenverantwortung der Fahrer nicht ersetzen können. Angesichts der Entwicklung, bei der im bisherigen Jahresverlauf 2026 fast die Hälfte

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Erhalt des eigenen Betreiberzeugnisses: DAL Aviation operiert eigenständig unter österreichischer Lizenz

Das private Luftfahrtunternehmen DAL Aviation hat von der österreichischen Luftfahrtbehörde Austro Control ein eigenes Luftbetreiberzeugnis erhalten. Unter der Zertifikatsnummer A-180 führt die in Salzburg ansässige DAL Aviation GmbH ihre Flüge nun in eigener Regie und nach den Vorgaben der Europäischen Agentur für Flugsicherheit durch. Bisher wickelte das im Jahr 2016 gegründete Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Genf befindet, den operativen Flugbetrieb über die Lizenz des deutschen Partners ProAir Aviation GmbH ab. Die Erteilung des Zertifikats ist das Ergebnis eines anderthalbjährigen Prüfungsverfahrens durch die österreichische Aufsichtsbehörde. Im Zuge dieses Prozesses mussten sämtliche Betriebshandbücher, Schulungsprogramme für die Besatzungen, Wartungsabläufe und das Sicherheitsmanagementsystem an die strengen gesetzlichen Standards für den gewerblichen Personentransport angepasst werden. Vorerst wurden zwei Flugzeuge des Typs Cessna Citation CJ2+ in das neue Register übertragen. Die verbleibenden drei Maschinen der Bestandsflotte sollen in den kommenden Monaten folgen. Branchenanalysten werten den Schritt als logische Konsequenz im Wachstumsprozess kleinerer Charteranbieter, weisen jedoch auch auf die damit verbundenen Risiken hin. Der Aufbau einer eigenen Betriebsorganisation mit verantwortlichen Postenhaltern für Flugbetrieb, Ausbildung und Lufttüchtigkeit erhöht die fixen Betriebskosten und die administrative Last des Unternehmens erheblich. DAL Aviation muss sich nun in einem stark fragmentierten und hart umkämpften europäischen Markt für Geschäftsreiseflüge behaupten, ohne auf die administrative Struktur eines größeren Partners zurückgreifen zu können. Die operative Führung der österreichischen Gesellschaft liegt künftig in den Händen von Stefan Wuske als verantwortlichem Betriebsleiter, während das Gesamtunternehmen weiterhin von Genf aus durch den Gründer Nicolas Trefeil gesteuert wird. Im vergangenen Jahr absolvierte der Dienstleister mit einer Flotte von

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Zunehmende Probleme bei Mietwagenanbietern: AK warnt vor fragwürdigen Nachforderungen

Die Arbeiterkammer (AK) verzeichnet aktuell einen deutlichen Anstieg an Beschwerden im Bereich der Mietwagenverleihung. Reisende berichten vermehrt von unerwarteten Abbuchungen nach der Fahrzeugrückgabe, die oft erst Tage später erfolgen. Häufige Streitpunkte sind dabei Forderungen für angeblich verursachte Schäden, wie Kratzer oder Verschmutzungen, die von den Kunden nicht anerkannt werden. Auch intransparente Strafgebühren für angebliche Verkehrsverstöße oder zusätzlich erhobene Pauschalen nach Grenzübertritten sorgen für eine steigende Zahl an Beratungsanfragen. Ein typisches Fallbeispiel aus der Beratungspraxis der AK verdeutlicht die Problematik: Ein Mieter wurde mit einer Forderung in Höhe von 260 Euro für einen Schaden konfrontiert, dessen Entstehung er bestritt. Erst durch die Intervention der Konsumentenberatung konnte die Forderung des Vermieters storniert werden. Konsumentenberater Mario Pataki weist darauf hin, dass es sich dabei keineswegs um Einzelfälle handelt. Problematisch ist dabei oft die Haltung der Unternehmen, die bei Rückfragen häufig auf ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen verweisen und die Kommunikation mit den Kunden erschweren. Die Strategien der Anbieter sind vielfältig und reichen von der sogenannten „No-Show-Falle“, bei der bereits bei geringer Verspätung die Fahrzeugreservierung verfällt, bis hin zum Verkauf zusätzlicher Versicherungen bei der Abholung, obwohl das Fahrzeug bereits vorab umfassend versichert wurde. Um derartigen Situationen vorzubeugen, raten Experten zu einer lückenlosen Dokumentation des Fahrzeugzustands durch Fotos oder Videos bei Übergabe und Rückgabe. Zudem sollte die Seriosität der Anbieter im Vorfeld durch das Studium unabhängiger Bewertungsportale überprüft werden. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen bleiben Reisende bei unberechtigten Abbuchungen oft in einer schwierigen Beweissituation. Der AK-Berater empfiehlt daher, bei unklarer Rechtslage und strittigen Forderungen umgehend rechtlichen Beistand zu suchen.

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Reiseveranstalter setzen verstärkt auf Last-Minute-Angebote für Selbstanreiser

Die Haupturlaubszeit im Sommer 2026 ist in vollem Gange, und viele Kurzentschlossene stehen vor der Frage, wie sie kurzfristig noch eine Reise realisieren können. Nach Angaben des Reiseveranstalters Alltours weisen die klassischen Urlaubsgebiete für Selbstanreiser in Deutschland, Österreich, Italien und Südfrankreich derzeit noch gute Kapazitäten auf. Viele dieser Destinationen sind je nach Ausgangspunkt in weniger als acht Autostunden erreichbar. Die Nachfrage nach Reisen mit dem eigenen Personenkraftwagen nimmt zu, da kurzfristig verfügbare Flugkapazitäten in der Feriensaison oft knapp und hochpreisig sind. Der Veranstalter verweist auf Preisbeispiele wie eine Woche in einer Ferienunterkunft an der Ostsee ab 749 Euro oder am italienischen Gardasee ab 949 Euro pro Familie. Auch alpine Regionen wie das Tiroler Zillertal oder das Salzburger Land bieten entsprechende Kontingente an. Für Familien bietet die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug eine hohe Flexibilität beim Gepäcktransport und der Zeitplanung. Branchenbeobachter geben jedoch zu bedenken, dass die vermeintlich preiswerten Angebote durch erhebliche Nebenkosten wie Kraftstoffpreise, Mautgebühren in Österreich und Italien sowie Parkgebühren vor Ort im Endeffekt deutlich teurer werden können. Ein kritischer Blick auf die Verkehrsinfrastruktur zeigt zudem erhebliche Hürden für Autofahrer. Während der Sommerferien kommt es auf den Hauptverkehrsadern, wie der Brennerautobahn oder den Routen in Richtung Nord- und Ostsee, regelmäßig zu langen Staus und Blockaden. Die geplante Erholung kann sich so bereits bei der Anreise zu einer Geduldsprobe entwickeln. Zudem sind die Übernachtungspreise in den gefragten Ferienregionen trotz kurzfristiger Nachlässe im Vergleich zu den Vorjahren spürbar gestiegen, da Beherbergungsbetriebe mit gestiegenen Personal- und Betriebskosten kalkulieren müssen. Die Fokussierung der

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United Airlines: Verändertes Sitzplatzkonzept im Airbus A321XLR

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines führt mit der Einführung des Airbus A321XLR ein verändertes Kabinenlayout in ihrer Economy Plus ein. In jeweils einer Reihe pro Flugzeug wird der Mittelsitz durch einen fest installierten Tisch ersetzt, um Fluggästen auf den verbleibenden Fenster- und Gangplätzen mehr Ablagefläche und Bewegungsfreiheit zu bieten. Diese Konfiguration soll in allen 50 bestellten Maschinen dieses Typs umgesetzt werden. Der Verkaufsstart für diese Plätze ist noch für dieses Jahr vorgesehen, während die konkreten Tarife erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Zudem prüft das Unternehmen eine Übertragung dieses Konzepts auf andere Flugzeugmuster. Nach Angaben von Andrew Nocella, Chief Commercial Officer bei United Airlines, zielt die Maßnahme darauf ab, das Angebot in den verschiedenen Buchungsklassen zu diversifizieren. Der Airbus A321XLR, der ab Herbst im Liniendienst eingesetzt werden soll, wird im vorderen Bereich zudem mit 32 Premium-Plätzen der Business Class ausgestattet. Die Flugzeuge erhalten unter anderem größere Handgepäckfächer, eine im Heck platzierte Snackbar sowie Bildschirme mit Bluetooth-Verbindung an jedem Platz. United Airlines setzt damit als voraussichtlich einzige US-Fluggesellschaft auf diese Dreier-Zweier-Konvertierung in der Mittelstreckenflotte, nachdem bereits für Anfang 2027 ein Liegeflächen-Konzept für Langstreckenmaschinen der Typen Boeing 787 und Boeing 777 angekündigt wurde. Branchenexperten bewerten die Einführung von blockierten Mittelsitzen auf der Langstrecke als den Versuch, das europäische Geschäftsreise-Modell auf den amerikanischen Markt zu übertragen. Während in Europa der freie Mittelsitz in der Business Class auf Kurzstrecken Standard ist, versucht United Airlines hier, eine neue Zwischenklasse für preissensible Geschäftsreisende und anspruchsvolle Privatzahler im Transatlantikverkehr zu etablieren. Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf

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Erhöhtes Passagieraufkommen am Flughafen Köln/Bonn zum Beginn der Sommerferien

Mit dem Ferienstart in Nordrhein-Westfalen am 18. Juli 2026 stellt sich der Flughafen Köln/Bonn auf eine erhebliche Reisewelle ein. Für die kommenden sechseinhalb Wochen prognostiziert die Flughafengesellschaft ein Aufkommen von rund 1,8 Millionen Fluggästen. Als verkehrsreichster Zeitraum wird das vierte Ferienwochenende Mitte August erwartet, wobei der 9. August mit kalkulierten 42.000 Passagieren als Spitzentag gilt. Insgesamt bedienen 26 Fluggesellschaften während der Sommermonate 115 internationale Ziele. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung, verwies auf ein erweitertes Flugangebot mit 14 zusätzlichen Destinationen im Vergleich zum Vorjahr. Die Rangliste der beliebtesten Reiseländer wird weiterhin von der Türkei und Spanien angeführt, gefolgt von Griechenland und Italien. Bei den Einzelzielen verzeichnen Antalya und Palma de Mallorca die stärkste Nachfrage, während im Bereich der Städtereisen Istanbul, London und Barcelona dominieren. Um den Passagierfluss in den Spitzenzeiten zu bewältigen, wurden in den Terminals neue Computertomographie-Scanner (CT-Scanner) an den Sicherheitskontrollen installiert, die eine schnellere Überprüfung des Handgepäcks ermöglichen sollen. Trotz der angekündigten Modernisierungen im Kontrollbereich raten die Flughafenbetreiber und die Bundespolizei den Reisenden zu einer sorgfältigen Vorbereitung, um Verzögerungen im Betriebsablauf zu vermeiden. Empfohlen werden die Nutzung des Online-Check-ins, die Reduzierung des Handgepäcks sowie die Vorabreservierung von Parkplätzen und festen Zeitfenstern für die Sicherheitskontrolle. Die Bundespolizei warnt zudem vor den Konsequenzen unbeaufsichtigter Koffer. Herrenlose Gepäckstücke führen im Terminal regelmäßig zu polizeilichen Sperrmaßnahmen, die erhebliche Verzögerungen im Flugplan verursachen und für die Verursacher erhebliche Regressforderungen nach sich ziehen können. Luftfahrtexperten betrachten das hohe Passagieraufkommen an Regionalflughäfen wie Köln/Bonn im Sommergeschäft mit einer gewissen Skepsis. Zwar deutet die steigende Nachfrage auf

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Kabinettsbeschluss zum Bürokratieabbau: Flughafenverband fordert weitergehende Entlastungen

Das Bundeskabinett hat ein Gesetzes- und Verordnungspaket zum Bürokratierückbau im Verkehrsbereich beschlossen, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr vorgelegt wurde. Die Regierungsinitiative zielt darauf ab, Verwaltungsverfahren im Transportsektor zu vereinfachen, bestehende Berichtspflichten abzubauen, nationale Sonderregelungen im Vergleich zu europäischen Vorgaben zurückzufahren sowie digitale Prozesse in der Verwaltung zu stärken. Damit soll eine spürbare Entlastung für Wirtschaftsunternehmen und Verwaltungsbehörden erreicht werden. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen begrüßt den Vorstoß der Bundesregierung als einen Schritt in die richtige Richtung, sieht jedoch erheblichen weiteren Handlungsbedarf. Insbesondere der Fokus auf den Abbau nationaler Übererfüllungen europäischer Richtlinien, das sogenannte Gold-Plating, wird von den Flughafenbetreibern positiv bewertet. Dennoch reichen die beschlossenen Maßnahmen nach Ansicht des Verbandes nicht aus, um die deutsche Luftfahrtindustrie im internationalen Vergleich nachhaltig von administrativen Lasten zu befreien. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel fordert daher eine systematische und ressortübergreifende Ausweitung des Bürokratieabbaus. Ein zentraler Kritikpunkt der Flughafenbetreiber betrifft die zunehmend komplexen Regelungsvorgaben der Europäische Agentur für Flugsicherheit. Um der Flut an europäischen Vorschriften wirksam zu begegnen, verlangt die Luftfahrtbranche von der Bundesregierung ein engagierteres Auftreten auf EU-Ebene sowie eine stärkere nationale Koordinierung bei der Auslegung des EU-Rechts. Nur so könnten bundesweit einheitliche Standards garantiert und bestehende Spielräume konsequent genutzt werden. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Umsetzung der Entlastungsverfahren in der Praxis oft an langwierigen Abstimmungsprozessen zwischen Bund und Ländern scheitert. Während das Bundesverkehrsministerium administrative Erleichterungen anstrebt, verbleibt der konkrete Vollzug der Sicherheits- und Luftverkehrsvorschriften weitgehend bei den Landesbehörden. Ohne eine grundlegende Harmonisierung der föderalen Kontrollpraxis und eine spürbare Beschleunigung digitaler Schnittstellen drohen die beschlossenen

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Jubiläumskampagne im österreichischen Seilbahnsektor: Werbetour im öffentlichen Raum

Der Fachverband der Seilbahnen Österreichs feiert im Jahr 2026 das hundertjährige Bestehen der heimischen Seilbahnbranche mit einer großflächigen Werbekampagne. Eine goldene Seilbahngondel reist im Rahmen dieser Aktion als Werbebotschafterin durch das gesamte Bundesgebiet. Die Tour startete im Frühjahr im Wiener Schloss Schönbrunn und machte seither an verschiedenen Stationen Halt, darunter bei den beiden historischen Seilbahnanlagen auf der Rax und an der Zugspitze, die in diesem Jahr ihr hundertjähriges Betriebsjubiläum begehen. Zuletzt wurde die Gondel bei der Radrundfahrt Tour of Austria in St. Johann im Pongau als Kulisse für Publikumsaktionen genutzt. Die vom Branchenverband konzipierte Kampagne zielt darauf ab, die Relevanz der Seilbahnwirtschaft außerhalb der klassischen alpinen Regionen im alltäglichen Umfeld der Bevölkerung zu demonstrieren. Durch die Platzierung der Kabine im städtischen Raum und bei Großveranstaltungen sollen Bürger direkt angesprochen und zur Teilnahme an einem begleitenden Gewinnspiel animiert werden. Bei diesem Gewinnspiel wird ein sogenanntes „Jahrhundertticket“ verlost, dessen genaue Konditionen und Nutzungsmöglichkeiten vom Fachverband bisher jedoch nicht im Detail veröffentlicht wurden. In den kommenden Jahren stehen weitere Jahrestage an, darunter die Jubiläen der Pfänderbahn und der Feuerkogelbahn im Jahr 2027 sowie der Gerlitzen-Kanzelbahn im darauffolgenden Jahr. Branchenanalysten betrachten die aufwendige Werbekampagne auch vor dem Hintergrund aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen für die österreichischen Bergbahnen. Die Betreiber stehen unter erheblichem Druck, die steigenden Betriebskosten durch hohe Energiepreise und die notwendigen Investitionen in Beschneiungsanlagen und Modernisierungen zu kompensieren. Gleichzeitig führt die spürbare Verteuerung der Lifttickets zu anhaltenden Diskussionen über die soziale Verträglichkeit des alpinen Tourismus für die einheimische Bevölkerung. Kritiker merken an, dass öffentlichkeitswirksame PR-Aktionen

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Miles & More wird namentlich an die Lufthansa Group gebunden

Die Deutsche Lufthansa unterzieht ihr Kundenbindungsprogramm einer optischen und namentlichen Veränderung. Bis zum Ende des Jahres 2026 soll die bekannte Marke „Miles & More“ in „Lufthansa Group Miles & More“ umbenannt werden. Mit diesem Schritt bindet der Luftfahrtkonzern sein Loyalitätsprogramm enger an die übergeordnete Konzernmarke. Die Umstellung geht mit einer veränderten visuellen Gestaltung und dem neuen Leitspruch „Moments that move you“ einher, der den emotionalen Charakter des Programms betonen soll. Laut Dieter Vranckx, Vorstandsmitglied und Chief Commercial Officer der Lufthansa Group, soll die Zugehörigkeit der Konzerngesellschaften durch den neuen Namen deutlicher sichtbar werden. Das Vielfliegerprogramm dient künftig als gemeinsames Loyalitätssystem für alle Fluggesellschaften der Gruppe, zu der unter anderem Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings gehören. Trotz der stärkeren optischen Anbindung an die Konzernmutter sollen die individuellen Identitäten der einzelnen Fluggesellschaften im täglichen Betrieb jedoch gewahrt bleiben. In der Luftfahrtbranche wird dieser Schritt von Analysten differenziert betrachtet. Die stärkere Integration spiegelt den Trend wider, Kundenbindungsprogramme nicht mehr nur als Zusatzleistung für Vielflieger zu verstehen, sondern als hochprofitable Finanzinstrumente innerhalb einer Airline-Gruppe. Miles & More generiert erhebliche Umsätze durch Kooperationen mit Banken bei Kreditkarten sowie mit Partnern im Einzelhandel. Kritiker geben jedoch zu bedenken, dass reine Namensänderungen und neue Slogans die tatsächlichen Herausforderungen des Programms nicht lösen. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Unmut unter den Teilnehmern über veränderte Bedingungen bei der Meilenvergabe, die Entwertung von Prämienmeilen und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Freiflügen auf beliebten Strecken. Ob das neue Design und der veränderte Markenauftritt die Attraktivität des Programms

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Personalwechsel an der Spitze des Stuttgarter Flughafen-Aufsichtsrats

Bei der Aufsichtsratssitzung der Flughafen Stuttgart GmbH am 14. Juli 2026 wurde Nicole Razavi, Ministerin für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, zur neuen Vorsitzenden des Kontrollgremiums gewählt. Sie übernimmt das Amt von Winfried Hermann, der die Position seit Oktober 2011 innehatte und nun aus dem Amt geschieden ist. Mit diesem Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats leitet die Flughafengesellschaft eine neue Phase in ihrer Führungsebene ein. In ihrer neuen Funktion betonte Razavi die Bedeutung des Landesairports für die internationale Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs. Sie hob hervor, dass ein moderner Flughafen eine enge Verzahnung der Verkehrsträger Straße, Schiene und Luftfahrt benötigt, um seine Funktion als überregionaler Verkehrsknotenpunkt optimal zu erfüllen. Diese intermodale Vernetzung soll ein Schwerpunkt ihrer künftigen Arbeit im Aufsichtsrat werden. Die Neubesetzung markiert einen historischen Einschnitt in der Geschichte des Stuttgarter Flughafens, da Winfried Hermann das Gremium über eine Dauer von fast 15 Jahren und damit über mehrere Legislaturperioden hinweg leitete. Razavi ist nach Persönlichkeiten wie Arnulf Klett und Manfred Rommel die zehnte Person auf diesem Posten seit der Nachkriegszeit. Auf die neue Vorsitzende warten komplexe Aufgaben, da der Flughafen Stuttgart wie viele Regionalflughäfen vor der Herausforderung steht, die Passagierzahlen im europäischen Kurzstreckennetz zu stabilisieren und gleichzeitig die Schienenanbindung durch das Großprojekt Stuttgart 21 operativ zu integrieren. Kritische Stimmen aus der Luftfahrtbranche weisen darauf hin, dass die traditionelle Besetzung des Aufsichtsratsvorsitzes mit dem jeweils amtierenden Landesverkehrsminister eine starke politische Einflussnahme auf das operative Geschäft des Flughafens zementiert. Dies kann im Spannungsfeld zwischen regionalen Wirtschaftsinteressen, kommunalen Lärmschutzforderungen und den betriebswirtschaftlichen Realitäten der Luftfahrtgesellschaft

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