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Sicherheitslandung nach Startgeräuschen: Airbus A330 von Swiss kehrt nach Zürich zurück

Ein Flugzeug des Typs Airbus A330 der Schweizer Fluggesellschaft Swiss ist am Freitag, dem 17. Juli 2026, auf dem Weg von Zürich nach Mumbai vorsorglich zum Ausgangsflughafen zurückgekehrt. Der Flug mit der Flugnummer LX154 drehte kurz nach dem Abflug im Luftraum über Innsbruck ab und flog anschließend mehrere Warteschleifen über der Ostschweiz, um Kerosin für das zulässige Landegewicht abzubauen. Die Maschine landete danach ohne weitere Zwischenfälle sicher auf dem Flughafen Zürich-Kloten. Grund für die Umkehr war nach Unternehmensangaben ein ungewöhnliches, rumpelndes Geräusch, das die Cockpitbesatzung während des Startvorgangs in Zürich wahrgenommen hatte. Da in solchen Situationen die Ursache von der Besatzung in der Luft nicht zweifelsfrei geklärt werden kann, bestand initial der Verdacht auf eine Heckberührung des Rumpfes mit der Startbahn, einen sogenannten Tailstrike. Dieser Verdacht konnte nach einer ersten Untersuchung am Boden jedoch ausgeschlossen werden. Die Entscheidung zur Rückkehr erfolgte aus Sicherheitsgründen, um den Airbus mit dem Luftfahrzeugkennzeichen HB-JHJ einer eingehenden technischen Inspektion durch das Wartungspersonal zu unterziehen. Für die betroffenen Passagiere organisierte die Fluggesellschaft am selben Abend eine Ersatzmaschine des Typs Airbus A330, die den Flug nach Mumbai mit mehrstündiger Verzögerung durchführte. Vorfälle dieser Art verdeutlichen die strengen Sicherheitsvorgaben im zivilen Luftverkehr, bei denen die Piloten auch bei unklaren Indikatoren oder akustischen Auffälligkeiten standardisierte Sicherheitsverfahren einleiten. Das Ablassen oder Verbrennen von Treibstoff in Warteschleifen gehört dabei zu den regulären Maßnahmen, um die Struktur des Flugzeugs bei einer vorzeitigen Landung nicht durch ein zu hohes Gesamtgewicht zu belasten. Die genaue Ursache für das ungewöhnliche Geräusch beim Start wird von

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Eröffnung der Luftfahrtmesse: Farnborough Airshow 2026 verzeichnet Zuwachs bei Ausstellern

Am Montag, dem 20. Juli 2026, hat im britischen Farnborough die diesjährige Farnborough International Airshow begonnen. Die fünftägige Luftfahrtmesse verzeichnet im Vergleich zur letzten Austragung im Jahr 2024 einen Anstieg der Ausstellerzahlen um 15 Prozent auf insgesamt 1636 beteiligte Unternehmen. Mehr als ein Fünftel der Aussteller nimmt zum ersten Mal an der Branchenveranstaltung teil. Der Anteil internationaler Unternehmen liegt bei 63 Prozent, verteilt auf 28 Länderpavillons. Um den gestiegenen Platzbedarf zu decken, wurde die Ausstellungsfläche auf dem mehr als 500.000 Quadratmeter großen Gelände um 5000 Quadratmeter erweitert, unter anderem durch den Bau einer zusätzlichen Messehalle und neuer Kunden-Chalets. Der Aufbau der Messeinfrastruktur nahm einen Zeitraum von 140 Tagen in Anspruch, in denen über 4000 Auftragnehmer rund 65.000 Arbeitstage leisteten. Allein US-amerikanische Unternehmen belegen mit ungefähr 20.500 Quadratmetern mehr als ein Drittel der gesamten Ausstellungsfläche. Neben den Flugzeugbauern und Zulieferbetrieben haben sich über 600 Investoren für die Messe angekündigt. Parallel zu den kommerziellen Präsentationen dient die Großveranstaltung traditionell als Plattform für Verhandlungen über militärische Beschaffungsprogramme und bilaterale Abkommen im Verteidigungssektor. Trotz des Ausbaus und der hohen Teilnehmerzahl steht die Luftfahrtmesse vor veränderten Rahmenbedingungen. In den vergangenen Jahren prägten weltweite Engpässe in den Lieferketten und Verzögerungen bei der Auslieferung von Passagierflugzeugen die Branche. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass Ankündigungen von Großaufträgen während der Messe im Vorfeld oft intensiv verhandelt werden und die tatsächliche Abwicklung der Aufträge durch kapazitäre Grenzen bei Triebwerks- und Bauteilherstellern verzögert werden kann. Auch die Teilnahme internationaler Delegationen wird regelmäßig vor dem Hintergrund weltpolitischer Spannungen bewertet. Für die regionale Wirtschaft

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Kapazitätsausbau im Winter: Ryanair legt Flugplan für die Saison 2026/2027 vor

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihr Flugprogramm für die kommende Wintersaison 2026/2027 vorgestellt. Das Unternehmen plant ein Angebot von insgesamt 80 Millionen Sitzplätzen auf rund 1.700 Strecken in 35 Ländern. Darunter befinden sich nach Angaben der Fluggesellschaft mehr als 140 neue Verbindungen. Das Programm deckt neben klassischen Zielen für Winterurlauber in Südeuropa auch europäische Städteverbindungen sowie Destinationen in Skigebieten ab. Die Flüge sind für Verbraucher ab sofort über die digitalen Vertriebskanäle des Anbieters buchbar. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die Verteilung der Kapazitäten im neuen Flugplan deutliche regionale Unterschiede aufweist. Während Ryanair das Angebot in Ländern mit niedrigeren Flughafengebühren wie Spanien, Italien, Polen und Marokko ausbaut, kommt es in Ländern mit hohen staatlichen Abgaben zu spürbaren Kürzungen. Insbesondere auf dem deutschen Markt hat die Fluggesellschaft ihre Präsenz an mehreren Standorten, darunter am Flughafen Berlin Brandenburg, wegen der gestiegenen Luftverkehrsteuer und hoher Luftsicherheitsgebühren drastisch reduziert und Flugzeuge in kostengünstigere Regionen verlagert. Die angekündigten Wachstumspläne der Fluggesellschaft stehen jedoch unter dem Vorbehalt anhaltender Lieferprobleme beim US-amerikanischen Flugzeughersteller Boeing. Die verzögerte Auslieferung neuer Maschinen des Typs Boeing 737 MAX hat Ryanair in der laufenden Periode bereits mehrfach gezwungen, die prognostizierten Passagierzahlen und Wachstumsziele nach unten zu korrigieren. Luftfahrtexperten äußern daher Skepsis, ob alle angekündigten Umläufe im Winter tatsächlich plangemäß durchgeführt werden können oder ob anhaltende Verzögerungen beim Hersteller zu kurzfristigen Flugstreichungen führen werden. Zudem steht die Preispolitik des Marktführers im europäischen Billigsegment weiterhin in der Kritik von Verbraucherschutzorganisationen. Es wird bemängelt, dass die beworbenen niedrigen Einstiegspreise durch Zusatzgebühren für Handgepäck, Sitzplatzreservierungen und andere

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Flugplanänderung ab Berlin: Eurowings kündigt neue Verbindung nach Rom an

Die Fluggesellschaft Eurowings plant für den kommenden Winterflugplan 2026/2027 eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg und dem Flughafen Rom-Fiumicino. Ab dem 2. November 2026 soll die italienische Hauptstadt viermal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient werden. Vorgesehen sind Umläufe an den Verkehrstagen Montag, Freitag, Samstag und Sonntag. Im verkehrsarmen Zeitraum zwischen dem 3. und 29. Januar 2027 wird das Angebot vorübergehend auf drei wöchentliche Flüge reduziert. Mit dieser neuen Route begibt sich die Lufthansa-Tochter auf eine Strecke, die bereits durch eine hohe Anbieterdichte und intensiven Preiswettbewerb geprägt ist. Neben der italienischen ITA Airways bedienen vor allem die etablierten Billigfluggesellschaften Ryanair und EasyJet die Verbindung zwischen der deutschen und der italienischen Hauptstadt regelmäßig. Für Eurowings bedeutet der Markteintritt auf dieser klassischen Städtereiseroute die Notwendigkeit, sich gegen Konkurrenten zu behaupten, die über eingespielte Vertriebsstrukturen und oft niedrigere Kostenstrukturen verfügen. Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund der fortlaufenden Anpassung des Streckennetzes von Eurowings am Flughafen Berlin Brandenburg. Die Fluggesellschaft hat ihre dortige Präsenz in den vergangenen Jahren ausgebaut, um Marktanteile zu sichern, die nach dem Rückzug anderer Anbieter frei geworden waren. Allerdings zeigt die geplante Frequenzreduzierung im Januar 2027, dass die Nachfrage auf europäischen Städtestrecken im Hochwinter traditionell schwankt und die Fluggesellschaften gezwungen sind, ihre Kapazitäten sehr flexibel zu steuern, um unrentable Flüge zu vermeiden. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass der europäische Luftverkehrsmarkt weiterhin von volatilen Betriebsbedingungen und steigenden Standortkosten an deutschen Flughäfen geprägt ist. Die Aufnahme neuer Verbindungen wie Berlin–Rom birgt für Fluggesellschaften das Risiko, in einen Verdrängungswettbewerb

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Rückkehr nach Pannenserie: Kreuzfahrtschiff Vasco da Gama nimmt Betrieb wieder auf

Das Kreuzfahrtschiff Vasco da Gama des Stuttgarter Veranstalters Nicko Cruises hat nach einer mehr als zehnwöchigen Zwangspause im französischen Brest seinen Betrieb wieder aufgenommen. Am 16. Juli 2026 startete das einzige Hochseeschiff des Anbieters von Kiel aus zu einer elftägigen Ostsee-Kreuzfahrt. Die Betriebsunterbrechung war durch eine Kette technischer Probleme notwendig geworden, die zu weitreichenden Absagen im Sommerprogramm der Reederei geführt hatten. Erst nach umfangreichen Reparaturarbeiten an den Antriebssystemen und Hauptmaschinen konnte die Freigabe für den regulären Passagierdienst erteilt werden. Die Pannenserie begann bereits Ende April 2026, als die laufende Weltreise des Schiffes kurz vor dem Zielhafen Hamburg wegen eines Schadens am steuerbordseitigen Verstellpropeller vorzeitig in Lissabon abgebrochen werden musste. Nach ersten Instandsetzungsarbeiten im Trockendock von Brest schien das Schiff fahrbereit, erlitt jedoch kurz nach dem Auslaufen im Ärmelkanal einen schweren Defekt an einer der Hauptmaschinen. Diese erneute Havarie zwang das Schiff zur sofortigen Umkehr und zog langwierige Reparaturarbeiten nach sich. In der Folge musste Nicko Cruises mehrere aufeinanderfolgende Reisen absagen, darunter eine exklusive Charterfahrt sowie eine mehrwöchige Nordland-Kreuzfahrt. Für den Reiseveranstalter bedeutete der ungeplante Ausfall nicht nur logistische Probleme, sondern auch erhebliche finanzielle Belastungen und einen Imageschaden. Tausende Passagiere mussten kurzfristig umgebucht oder entschädigt werden, wobei Reiserechtler auf potenzielle Ansprüche wegen entgangener Urlaubsfreude verwiesen. Nicko Cruises nutzte die verlängerte Liegezeit in der Werft immerhin für kosmetische Arbeiten wie Malerarbeiten, den Austausch von Teppichen und kleinere Renovierungen im Wellnessbereich. Dennoch bleibt die Zuverlässigkeit des über dreißig Jahre alten, ehemals als Statendam in Dienst gestellten Schiffes nach den jüngsten Vorfällen unter genauer

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Verhandlungen über Großauftrag: Airbus vor möglichem Abschluss mit saudi-arabischer Flynas

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus verhandelt Branchenberichten zufolge mit der saudi-arabischen Billigfluggesellschaft Flynas über den Verkauf von weiteren Großraumflugzeugen des Typs A330neo. Wie aus Insiderkreisen verlautet, könnte eine entsprechende Vereinbarung bereits auf der bevorstehenden Farnborough Airshow in England offiziell bekannt gegeben werden. Konkret soll es sich um die Umwandlung von bestehenden Optionen über acht Flugzeuge dieses Typs in Festbestellungen handeln. Weder Airbus noch Flynas wollten die laufenden Gespräche bislang offiziell kommentieren. Flynas verfolgt seit einiger Zeit einen deutlichen Wachstumskurs, um von der staatlich geförderten Öffnung des saudi-arabischen Luftfahrtsektors zu profitieren. Das Land investiert im Rahmen staatlicher Entwicklungsprogramme erheblich in den Ausbau der Infrastruktur und des Tourismus. Für Billigfluggesellschaften in der Region bietet dies die Möglichkeit, neue Marktanteile auf Mittel- und Langstrecken zu gewinnen. Die Fluggesellschaft betreibt bereits eine Flotte, die primär aus Airbus-Modellen der A320-Familie besteht, und nutzt größere Maschinen wie den A330 für kapazitätsstarke Routen, insbesondere für den Pilgerverkehr nach Mekka und Medina. Branchenanalysten betrachten die Expansionspläne der arabischen Fluggesellschaften jedoch auch mit einer gewissen Skepsis. Der Markt im Nahen Osten droht durch den Markteintritt neuer Akteure und das zeitgleiche Wachstum etablierter Anbieter zu überhitzen, was zu einem harten Preiskampf führen könnte. Zudem leidet die gesamte Luftfahrtindustrie unter anhaltenden Engpässen in den globalen Lieferketten. Airbus kämpft wie die Konkurrenz mit Verzögerungen bei Zulieferern von Triebwerken und Kabinenkomponenten, weshalb zugesagte Liefertermine für Neubestellungen oft nicht eingehalten werden können. Dies erschwert den Fluggesellschaften die verlässliche Flugplanplanung. Sollte der Vertrag auf der Farnborough Airshow unterzeichnet werden, würde dies die Position von Airbus auf

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Anpassungen im Streckennetz: Aer Lingus kürzt Flugplan ab Dublin im Winterhalbjahr

Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus reduziert im kommenden Winterhalbjahr ihr Flugangebot ab dem Drehkreuz Dublin deutlich. Wie das Unternehmen mitteilte, werden mehrere Lang- und Kurzstreckenverbindungen ab Ende September entweder vollständig eingestellt oder auf einen reinen Sommerbetrieb umgestellt. Zu den betroffenen Destinationen gehören transatlantische Verbindungen nach Denver, Minneapolis und Las Vegas sowie europäische Ziele wie Split. Auch die deutschen Flughäfen Frankfurt am Main und Hamburg werden ab Anfang November im Winter nicht mehr bedient, sondern auf eine saisonale Sommerbedienung reduziert. Branchenbeobachter führen diese Maßnahmen auf mehrere interne und externe Faktoren zurück. Zum einen leidet die Fluggesellschaft unter den Nachwirkungen des Tarifkonflikts mit den Piloten, der zu finanziellen Einbußen führte und eine Neubewertung der Rentabilität einzelner Strecken erzwang. Zum anderen belastet die anhaltende Diskussion um die Passagierobergrenze von 32 Millionen Passagieren am Flughafen Dublin die Entwicklungsmöglichkeiten der Fluglinie. Da die irische Luftfahrtbehörde gezwungen ist, Start- und Landerechte zu deckeln, müssen Fluggesellschaften ihre Kapazitäten auf ertragsstarke Routen konzentrieren. Hinzu kommen Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A321XLR, die für den Betrieb von Sekundärmärkten in den USA vorgesehen waren. Ohne dieses Fluggerät ist der Betrieb von Routen wie nach Denver oder Seattle mit größeren Maschinen im Winter wirtschaftlich kaum darstellbar. Gleichzeitig steht Aer Lingus auf den Kurzstrecken unter starkem Konkurrenzdruck durch Mitbewerber wie Ryanair, was die Margen auf Strecken nach Deutschland und Südeuropa zusätzlich drückt. Die Fluggesellschaft kündigte an, betroffene Kunden direkt oder über die jeweiligen Reiseveranstalter zu kontaktieren, um Umbuchungen oder Erstattungen abzuwickeln. Kritiker weisen darauf hin, dass die Streichung

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Kooperationen und Rabatte: Eurowings weitet Serviceangebote für reisende Familien aus

Die Fluggesellschaft Eurowings hat zum Beginn der Hauptreisesaison neue Angebote für Familien und Kinder an Bord ihrer Maschinen vorgestellt. Zu den Neuerungen gehören unter anderem altersgerechte Beschäftigungsmaterialien wie ein in Kooperation mit dem Tessloff-Verlag gestaltetes Sachheft der Reihe „Was ist was“ sowie Malbücher des Europa-Parks. Zudem wird ein Plüschflugzeug im Design der Tourismusregion Salzburger Land an junge Fluggäste verteilt. Für die Verpflegung an Bord kündigte das Luftfahrtunternehmen einen Rabatt von zehn Prozent auf Speisen und Getränke im bordeigenen Bistro an, sofern ein Mindestbestellwert von 20 Euro erreicht wird. Bei Buchungen über ein kostenfreies Kundenkonto wird zudem ein Nachlass auf den Ticketpreis für Kinder gewährt. Aus verbraucherschutzrechtlicher Perspektive und mit Blick auf das Marketing weisen Branchenbeobachter darauf hin, dass es sich bei den Verteilaktionen an Bord um gezielte Markenplatzierungen von Kooperationspartnern handelt. Sowohl die Freizeitparks als auch die Tourismusverbände nutzen die Präsenz im Flugzeug als Werbefläche. Zudem schränkt die Fluggesellschaft selbst ein, dass der Erhalt der Spielsachen und Hefte nur gewährleistet ist, solange der Vorrat der jeweiligen Kabinenbesatzung reicht. Auch der angepriesene Bistro-Vorteil ist zeitlich auf die Monate August bis Oktober befristet und durch die Mindestbestellgrenze reglementiert, was den tatsächlichen Spareffekt für Familien relativiert. Hintergrund dieser Serviceoffensive ist der anhaltende Wettbewerb unter den europäischen Ferienfliegern um die Zielgruppe der Familien. Zwar erlaubt Eurowings neuerdings neben Kinderwagen und Autositzen auch die kostenfreie Aufgabe von faltbaren Bollerwagen als zusätzliches Reisegepäck, doch steht die Preispolitik von Billigfliegern und Ferien-Airlines generell in der Kritik von Verbraucherschützern. So hat der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Unterlassungsklage gegen Eurowings

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Rechtliche Regelungen bei Erkrankung im Urlaub: Gewerkschaft klärt über Nachweispflichten auf

In der laufenden Sommerreisesaison sehen sich zahlreiche Beschäftigte mit dem Problem konfrontiert, dass eine unerwartete Erkrankung die geplante Erholung beeinträchtigt. Der Österreichische Gewerkschaftsbund verzeichnet aus diesem Grund derzeit eine hohe Zahl an Beratungsanfragen verunsicherter Arbeitnehmer. Nach der geltenden Rechtslage dient der gesetzliche Urlaub primär der Regeneration. Ist diese durch eine physische Beeinträchtigung nicht möglich, sieht der Gesetzgeber unter bestimmten Bedingungen vor, dass die entfallenen Urlaubstage nicht verbraucht werden, sondern dem Urlaubskonto wieder gutgeschrieben werden. Die Durchsetzung dieser Ansprüche ist jedoch an strenge formelle Vorgaben gebunden. Gemäß dem österreichischen Urlaubsgesetz greift diese Regelung erst, wenn die Erkrankung länger als drei Kalendertage andauert, wobei auch arbeitsfreie Tage wie das Wochenende in diese Frist eingerechnet werden. Zudem muss der Arbeitnehmer den Arbeitgeber unverzüglich über den Krankenstand informieren und nach der Rückkehr unaufgefordert eine ärztliche Bestätigung vorlegen. Diese Drei-Tage-Regel unterscheidet sich deutlich von den gesetzlichen Bestimmungen in anderen Ländern wie beispielsweise Deutschland, wo bereits ein einziger nachgewiesener Krankheitstag ausreicht, um den Urlaubsanspruch zu sichern. Kritiker bemängeln, dass diese Hürde im österreichischen Recht oft zu Unklarheiten und Benachteiligungen bei kürzeren Krankheitsverläufen führt. Besondere administrative Erfordernisse bestehen bei Erkrankungen während eines Auslandsaufenthalts. Während bei einer stationären Behandlung in einem Krankenhaus oder innerhalb der Europäischen Union die Europäische Krankenversicherungskarte ausreicht, verlangen Arbeitgeber bei ambulanten Behandlungen in Drittstaaten oft eine zusätzliche behördliche Beglaubigung über die Zulassung des behandelnden Arztes. Dieser bürokratische Aufwand wird von Arbeitsrechtlern als unzeitgemäß bewertet, da die Beschaffung solcher Nachweise im Ausland für akut erkrankte Personen eine erhebliche Belastung darstellt. Zudem verlängert sich der vereinbarte

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Ferienbeginn in Nordeuropa: Asfinag prognostiziert massive Verkehrsbelastungen auf den Transitrouten

Mit dem Beginn der Sommerferien im bevölkerungsreichen deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie in den zentralen Regionen der Niederlande steht dem österreichischen Straßennetz ein Wochenende mit erheblichem Reiseverkehr bevor. Die Betreibergesellschaft Asfinag rechnet bereits ab Freitagnachmittag mit einer Überlastung der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen sowie der West-Ost-Achse in Richtung Ungarn. Als primäre Staubereiche gelten Baustellenabschnitte, Mautstellen und Grenzübergänge, an denen es zu stundenlangen Verzögerungen kommen kann. Zu den am stärksten betroffenen Nadelöhren zählen die Tunnelbaustelle auf der Pack an der Süd Autobahn (A2), die Mautstelle St. Michael an der Tauern Autobahn (A10) sowie der Karawankentunnel an der Karawanken Autobahn (A11). Verzögerungen werden zudem vor der Luegbrücke auf der Inntal Autobahn (A12) und im Großraum Wien erwartet. Aufgrund einer Baustelle auf slowenischer Seite ist am Grenzübergang Spielfeld ebenfalls mit Rückstaus zu rechnen. Auf der Ost Autobahn (A4) führt eine Baustelle im Bereich der Simmeringer Haide zu Verkehrsbehinderungen, wobei die Zufahrt zum Flughafen Wien laut Betreiberangaben gewährleistet bleibt. Zusätzlich erschweren nächtliche Vollsperrungen auf der West Autobahn (A1) und der Süd Autobahn (A2) wegen dringender Sanierungsarbeiten die Routenplanung. Um den Ausweichverkehr in den umliegenden Gemeinden zu verhindern, gelten im Bundesland Salzburg bis zum 13. September strenge Abfahrtssperren auf der Tauern Autobahn (A10) für den reinen Transitverkehr. Fahrzeuglenker ohne konkretes Ziel in der Region dürfen die Autobahn an zahlreichen Anschlussstellen, darunter Hallein, Golling und Flachau, nicht verlassen. Die Einhaltung dieser behördlichen Verordnungen wird durch die Exekutive kontrolliert. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass diese regionalen Sperren den Druck auf die Hauptfahrbahnen weiter erhöhen und zu einer Verschärfung der Staulängen

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