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Tui startet Direktflug von Wien nach Bodrum im Sommer 2026

Der Reiseveranstalter Tui erweitert sein Flugangebot in die Türkei und führt im Sommer 2026 erstmals eine Direktverbindung von Wien (VIE) nach Bodrum ein. Die neue Strecke, die in Kooperation mit der türkischen Fluggesellschaft AJet realisiert wird, startet am 26. Juni 2026. Bis zum 19. Oktober 2026 wird jeweils montags ein Flug in die als „St. Tropez der Türkei“ bekannte Ägäis-Destination angeboten. Die Aufnahme des Direktfluges ergänzt das bereits umfangreiche Türkeiprogramm von Tui optimal, das auch Verbindungen nach Antalya, Dalaman und Izmir umfasst. Bodrum gilt als vielseitiges Urlaubsziel an der türkischen Ägäis, das mit türkisblauen Buchten, einer charmanten Altstadt, einem lebendigen Nachtleben sowie hochwertigen All-inclusive-Angeboten Reisende anzieht. Die Region wird besonders für ihre Mischung aus Entspannung, Lifestyle und kulturellem Flair geschätzt. Tui bietet eine breite Palette an Unterkünften für unterschiedliche Zielgruppen in der Region Bodrum. Für aktive Paare und Singles wird der Fünf-Sterne-Club Tui Magic Life Bodrum hervorgehoben, der ein umfangreiches All-inclusive-Angebot mit Sport und Entertainment bietet. Familien finden im Xanadu Island auf einer privaten Halbinsel exklusiven Komfort. Luxusreisende können das Six Senses Kaplankaya buchen, das als Hideaway der Extraklasse mit preisgekrönten Spa-Angeboten und spektakulärem Ausblick beworben wird. Die Preise für eine siebentägige All-inclusive-Reise beginnen beispielsweise bei 1.476 Euro pro Person mit Flug ab Wien. Die Kooperation mit AJet, einer Marke, die in der Regel auf das türkische Inlands- und Kurzstreckennetz spezialisiert ist, ermöglicht Tui, die Kapazitäten für den österreichischen Markt zu erhöhen und die Reisezeit für Urlauber deutlich zu verkürzen. Die neue Verbindung unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Türkei als

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Erste Direktverbindung Graz-London gestartet: BA Euroflyer nimmt Strecke auf

Am 21. November 2025 ist die erste Maschine der BA Euroflyer, der Tochtergesellschaft von British Airways, aus London am Flughafen Graz gelandet. Die neue Flugverbindung, die Graz und London Gatwick direkt miteinander verbindet, wurde von rund 70 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Tourismus feierlich empfangen. Die Strecke wird dreimal wöchentlich, jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag, bedient und gilt als einziger Direktflug zwischen den beiden Städten. Die Aufnahme der Verbindung wird von den regionalen Vertretern als bedeutender Gewinn für alle Passagiersegmente gewertet. BA Euroflyer-Geschäftsführerin Karen Hilton betonte, dass der Flug mehr Auswahl biete, sei es für Geschäftsreisen, private Reisen oder das Besuchssegment („visit friends & relatives“). Die britische Botschafterin in Österreich, Lindsay Skoll, hob hervor, dass direkte Flugverbindungen die ohnehin hervorragenden bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und dem Vereinigten Königreich in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur stärken. Für den Wirtschaftsstandort Steiermark wird die regelmäßige Anbindung an die Finanzmetropole London als großer Pluspunkt gesehen. Landesrat Stefan Hermann und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom unterstrichen die Wichtigkeit der internationalen Erreichbarkeit für die exportorientierte Wirtschaft der Steiermark. Wirtschafts- und Tourismusstadtrat Kurt Hohensinner sieht in der Verbindung eine Positionierung von Graz als dynamische Drehscheibe zwischen Südosteuropa und einer der bedeutendsten Metropolen der Welt. Tourismusverbände planen bereits gezielte Kampagnen zur Erschließung des britischen Marktes. Wolfgang Malik, Eigentümervertreter des Graz Airports, betonte, dass die Direktverbindung ein lange verfolgtes Ziel darstelle und im Jubiläumsjahr der Übernahme des Airports durch die Holding Graz einen wichtigen Schritt darstelle. Die neue Linie soll die Standortqualität des Flughafens für die steirische Wirtschaft stärken.

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All Nippon Airways bietet kostenlose Inlandsflüge für Europareisende

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) hat in Zusammenarbeit mit der Japan National Tourism Organization (JNTO) eine zeitlich begrenzte Kampagne gestartet, die Reisenden aus Österreich und Europa kostenlose Inlandsflüge innerhalb Japans ermöglicht. Die Aktion, die vom 24. November 2025 bis zum 31. Jänner 2026 für Buchungen gilt, zielt darauf ab, Touristen über die Hauptmetropolen hinaus in die regionalen Präfekturen des Landes zu locken. Kern der Initiative ist der „Stopover & Add-on Free Fare“, der es Kunden und Reisebüros erlaubt, maßgeschneiderte Reiserouten zu erstellen, ohne dass für bis zu zwei zusätzliche Zwischenstopps in der Economy Class im ANA-Inlandsnetz zusätzliche Tarifkosten anfallen. Passagiere können so nahtlos und kostengünstig zwischen den großen Eingangsstädten wie Tokio oder Kyoto und weniger bekannten Zielen wählen. Dies umfasst Regionen wie die raue Landschaft von Tohoku, die Onsen-Städte von Kyushu oder die tropischen Inseln von Okinawa. Die Flugdienstleistung selbst ist kostenlos, jedoch können Steuern und andere Gebühren anfallen. Die Kampagne reagiert auf den jüngsten Tourismus-Boom in Japan, das 2024 knapp 37 Millionen internationale Besucher verzeichnete. Trotz des Rekordzustroms konzentriert sich die Masse der Reisenden weiterhin stark auf eine Handvoll bekannter Städte. Obwohl über 90 Prozent der Einreisenden angegeben haben, regionale Gebiete besuchen zu wollen, haben dies tatsächlich weniger als 10 Prozent getan. ANA möchte durch den Zugang zu ihrem Inlandsnetz mit über 40 Zielen die Erkundung der Regionen einfacher und erschwinglicher gestalten, um den Tourismusstrom ausgeglichener zu verteilen. Die Aktion bietet eine befristete Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt Japans ausführlicher zu erkunden. Nach dem 31. Jänner 2026 wird

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Lufthansa sichert FMO-Verbindung nach München – Bundesregierung greift bei Standortkosten ein

Die größte deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat entschieden, die innerdeutsche Flugstrecke vom Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) zum Drehkreuz München (MUC) auch im Jahr 2026 fortzuführen. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem Lufthansa zuvor öffentlich über die Einstellung der Verbindung diskutiert hatte. Als Hauptgrund für die drohende Streichung nannte die Airline die im europäischen Vergleich zu hohen hoheitlichen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Die Sicherung der seit über 40 Jahren bestehenden Verbindung ist das Resultat einer konzertierten Aktion von regionalen Politikern, Wirtschaftsführern und Verbänden, die sich massiv bei der Bundesregierung für den Erhalt der Strecke einsetzten. Daraufhin beschloss die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur Entlastung der Luftfahrtbranche. Dieses Paket sieht die Rücknahme der im Jahr 2024 erfolgten Erhöhung der Luftverkehrsteuer vor und setzt die geplante Erhöhung der Flugsicherungskosten aus. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des FMO, und der designierte Geschäftsführer Andrés Heinemann bedankten sich ausdrücklich für das Engagement der Region. Sie hoben hervor, dass die breite Unterstützung von Politik und Wirtschaft maßgeblich dazu beigetragen habe, die Wirtschaftsregion weiterhin über das wichtige Drehkreuz München mit der Welt verbunden zu halten. Nun sei es entscheidend, dass die vier Mal täglich mit Airbus A319/320 bediente einstündige Flugverbindung auch weiterhin intensiv genutzt wird. Die Entscheidung der Lufthansa und die Reaktion der Bundesregierung unterstreichen die kritische Bedeutung der hohen Betriebskosten für die Luftfahrt in Deutschland. Die Luftverkehrsteuer, die in Deutschland höher ist als in vielen europäischen Nachbarländern, wurde von Branchenverbänden lange als Wettbewerbsnachteil angeprangert, der insbesondere regionale Verbindungen gefährde. Die nun erfolgte Entlastung soll dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen, insbesondere

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Johann Strauss Festjahr 2025 geht mit Gala und Kino-Retrospektive zu Ende

Das Festjahr Johann Strauss 2025 Wien, eine Initiative der Wien Holding, tritt mit dem Programmschwerpunkt „Wien in Strauss und Braus“ in seine letzte Phase ein. Der abschließende Veranstaltungsreigen im Dezember beleuchtet die Facetten des Walzerkönigs von Filmgeschichte bis zur zeitgenössischen Tanzinterpretation. Höhepunkt ist die feierliche Abschlussgala am Silvesterabend im Theater an der Wien. Zwischen dem 11. und 30. Dezember lädt das Filmarchiv Austria ins METRO Kinokulturhaus zur Retrospektive „Walzerkönig & Kino“ ein. Die filmhistorische Reise zeigt, welche Spuren Johann Strauss im internationalen Kino hinterlassen hat. Die Auswahl reicht von Klassikern wie Alfred Hitchcocks Waltzes from Vienna und Willi Forsts Wiener Blut bis hin zu Stanley Kubricks Einsatz des Walzers in 2001: A Space Odyssey. Ein weiteres zentrales Ereignis ist die österreichische Erstaufführung des Tanzstücks „Imperial Ball“ von Star-Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui ab dem 3. Dezember in der Halle E im MuseumsQuartier Wien. Die Produktion, die nach erfolgreicher Premiere in Genf nach Wien kommt, wird gemeinsam mit dem Ensemble des Ballet du Grand Théâtre de Genève und live begleitet vom Wiener KammerOrchester unter der Leitung von Constantin Trinks inszeniert. Das Stück soll festliche Traditionen befragen und neu beleuchten. Der offizielle Abschluss des Jubiläumsjahres findet am 31. Dezember 2025 im Theater an der Wien statt. Unter dem Titel „By(e) Strauss“ wird mit prominenten Künstlern wie Nikolaus Habjan, Martin Grubinger und Ankathie Koi, die bereits die Eröffnung gestalteten, sowie weiteren Gästen wie Max Emanuel Cencic und Miriam Kutrowatz, ein musikalischer Abschiedsgruß gefeiert. Das Programm umfasst zudem letzte Vorstellungen von Strauss-Operetten wie Aschenbrödels Traum

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Lufthansa und Deutsche Bahn planen Gepäckservice für intermodales Reisen

Die Fluggesellschaft Lufthansa und die Deutsche Bahn (DB) arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung ihres intermodalen Reiseangebots. Ziel ist es, die Vernetzung von Flug- und Bahnreisen für Passagiere deutlich zu verbessern und so den Komfort zu erhöhen. Im Fokus der aktuellen Gespräche steht die Einführung eines durchgehenden Service für das Aufgabegepäck. Lufthansa-Chef Jens Ritter äußerte gegenüber der Funke-Mediengruppe den Wunsch, dass Passagiere künftig ihr Gepäck bereits an Fernverkehrsbahnhöfen wie Hamburg oder Köln einchecken könnten, um es erst am Zielflughafen ihres Langstreckenfluges wieder in Empfang zu nehmen. Dies würde den Umstieg am Flughafen, insbesondere am Drehkreuz Frankfurt, erheblich vereinfachen und die Attraktivität der kombinierten Reisekette steigern. Bereits im vergangenen Jahr nutzten über 500.000 Passagiere das Express-Rail-Angebot von Lufthansa und DB für ihre An- und Abreise zum Flughafen Frankfurt am Main. Die Kooperation zwischen den beiden Unternehmen hat in jüngster Zeit bereits zur Ausweitung der Gültigkeit des Express-Rail-Tickets auf den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) seit März 2025 geführt, was die letzte Meile der Reise erleichtert. Neben der Gepäcklösung erneuerte Ritter auch die Forderung nach einer besseren Bahnanbindung für das zweite große Drehkreuz der Lufthansa. Er forderte explizit, das Schienennetz um einen ICE-Anschluss an den Flughafen München zu erweitern. Die Bemühungen um einen durchgängigen Gepäckservice sind in der Luftfahrtbranche nicht neu und gelten als wichtiger Schritt zur Optimierung des Kundenerlebnisses im intermodalen Verkehr. Die Umsetzung der Gepäcklogistik gilt als technisch und organisatorisch anspruchsvoll, könnte aber das Reisen von und zu Regionalstandorten in Deutschland deutlich komfortabler gestalten und das Langstreckenangebot von Lufthansa für Reisende aus ganz

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Entlastung durch Bundesregierung: Lufthansa verzichtet vorerst auf weitere Streckenstreichungen

Die Lufthansa hat infolge einer angekündigten Senkung der Luftverkehrsteuer durch die Bundesregierung entschieden, vorerst auf weitere Streckenstreichungen im innerdeutschen Flugplan zu verzichten. Diese Entscheidung stabilisiert das aktuelle Netz und verhindert weitere Angebotsrücknahmen, die zuvor aufgrund der hohen hoheitlichen Standortkosten in Deutschland erwogen wurden. Lufthansa-Airlines-Chef Jens Ritter erklärte gegenüber der Funke-Mediengruppe, dass die Airline im Sommerflugplan keine weiteren innerdeutschen Strecken streichen werde. Von dieser Entscheidung profitiert insbesondere der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO), dessen wichtige Anbindung an das Langstreckendrehkreuz München (MUC) somit gesichert bleibt. Auch für die Standorte Dresden, Bremen und Hannover plant die Lufthansa vorerst keine weiteren Angebotskürzungen. Parallel dazu wird auch die Konzerntochter Eurowings ihren innerdeutschen Flugplan nicht weiter reduzieren. Hintergrund der Kehrtwende ist die politische Reaktion auf die anhaltende Kritik der Luftfahrtbranche an den hohen Standortkosten. Die Bundesregierung plant, die Ticketsteuer für Flugreisen zum 1. Juli 2026 zu senken. Dieses Entlastungspaket soll die Branche um rund 350 Millionen Euro entlasten und soll auch mögliche Entlastungen bei den Gebühren umfassen. Die Fluggesellschaften argumentieren seit langem, dass die hohen Abgaben und Gebühren im internationalen Vergleich die innerdeutschen Flüge unrentabel gemacht hätten. Die angekündigte Entlastung kommt in letzter Minute, da der innerdeutsche Flugverkehr der Lufthansa-Gruppe bereits massiv dezimiert wurde. Seit 2019 sind rund 50 Prozent der innerdeutschen Flüge weggefallen, was etwa 1.000 Starts pro Woche entspricht. Die Flughäfen Friedrichshafen und Paderborn haben ihren Lufthansa-Anschluss in diesem Zeitraum komplett verloren. Die nun in Aussicht gestellte Senkung der Luftverkehrsteuer soll eine weitere schleichende Reduzierung des deutschen Flugnetzes verhindern und die Konnektivität für die Wirtschaft sichern.

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Pakistan treibt Privatisierung von Nationalairline PIA voran

Die pakistanische Regierung hat angekündigt, die Privatisierung der stark verschuldeten Staatsfluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) bald abschließen zu wollen. Im Zentrum der geplanten Veräußerung steht der Verkauf eines Mehrheitsanteils von 75 Prozent an der Nationalairline an private Investoren. Die Bemühungen um die Privatisierung stehen unter dem Druck internationaler Geldgeber, insbesondere des Internationalen Währungsfonds (IWF), der die Sanierung verlustbringender staatlicher Unternehmen zur Bedingung für weitere Hilfsprogramme gemacht hat. Die Privatisierungsbestrebungen von PIA sind ein langwieriges Projekt und wurden in der Vergangenheit durch gescheiterte Anläufe und Verzögerungen bei der Restrukturierung immer wieder behindert. Im aktuellen Prozess wurde jedoch eine neue Dynamik geschaffen: Vier Firmen sind bereits für das Bieterverfahren zur Übernahme der 75-prozentigen Beteiligung vorqualifiziert. Zu den Interessenten zählen sowohl pakistanische Luftfahrtunternehmen als auch Finanzkonsortien. Ein erfolgreicher Käufer muss sich voraussichtlich dazu verpflichten, eine beträchtliche Summe in die Airline zu investieren. Frühere Berichte nannten eine Investition von mindestens 500 Millionen US-Dollar innerhalb der ersten drei Jahre. Die Regierung verfolgt die Strategie, einen Großteil der enormen Altschulden der PIA von über 2 Milliarden US-Dollar in eine staatlich kontrollierte Holdinggesellschaft auszulagern, um die Fluggesellschaft für Investoren attraktiver zu machen. Durch diese finanzielle Bereinigung und die Fokussierung auf das Kerngeschäft soll PIA, die lange Zeit Verluste in Milliardenhöhe anhäufte, auf eine wettbewerbsfähige Basis gestellt werden. Zudem ist die Regierung bereit, Steuererleichterungen für neue Flugzeugkäufe zu gewähren, um eine dringend notwendige Flottenerneuerung zu ermöglichen. Eine weitere Bedingung für die Privatisierung ist, dass der Markenname und das Branding der PIA unverändert bleiben sollen. Ein Ziel des Verkaufs

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Royal Jordanian Airlines erweitert Flotte: Zwei Airbus A321neo von Avolon geleast

Die Leasinggesellschaft Avolon hat auf der Dubai Airshow die Unterzeichnung eines Leasingvertrags mit Royal Jordanian Airlines (RJ) bekannt gegeben. Der Vertrag umfasst die Bereitstellung von zwei Flugzeugen des Typs Airbus A321neo. Die Auslieferung der Maschinen ist für die Jahre 2027 und 2028 geplant. Mit den neuen Schmalrumpfflugzeugen setzt die jordanische Nationalairline ihre Flottenerneuerung fort und strebt den weiteren Ausbau ihres Streckennetzes an. Die Airbus A321neo gehört zur Familie der A320neo-Flugzeuge, die sich in der Luftfahrtindustrie großer Beliebtheit erfreuen. Die „New Engine Option“ bietet den Betreibern eine erhöhte Reichweite und verbesserte Betriebskosten. Für Royal Jordanian ist die Akquisition neuer Flugzeuge ein wesentlicher Bestandteil einer umfassenden Wachstumsstrategie. Die Airline plant, ihre Flotte bis zum Ende des Jahrzehnts auf über 40 Flugzeuge zu erweitern, um ihr regionales und interkontinentales Streckennetz zu stärken. Die A321neo-Flugzeuge sind dabei ideal, um die Kapazität auf wichtigen Nah- und Mittelstreckenverbindungen zu erhöhen. Die Partnerschaft mit Avolon, einem der weltweit größten Flugzeug-Leasinggeber mit Sitz in Irland, unterstreicht die finanzielle Strategie von Royal Jordanian, die sich auf Leasingverträge stützt, um die Flottenexpansion zu finanzieren. Avolon hatte bereits in den vergangenen Jahren eine Reihe von Leasingvereinbarungen mit der Airline getroffen. Die Ausweitung der Flotte von Royal Jordanian ist für den Drehkreuzbetrieb am Queen Alia International Airport in Amman von strategischer Bedeutung. Die Fluggesellschaft spielt eine wichtige Rolle bei der Anbindung Jordaniens an Europa, den Nahen Osten und Nordafrika. Die zwei geleasten A321neo werden voraussichtlich in einer Konfiguration eingesetzt, die sowohl den Komfort der Passagiere als auch die Effizienz auf den geplanten

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Swiss A350 startet Erstflug auf der Langstrecke nach Boston

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, hat am Donnerstagabend einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Der fabrikneue Airbus A350-900 mit der Kennung HB-IFA hob um 18:37 Uhr in Zürich zum ersten kommerziellen Langstreckenflug nach Boston (Flug LX52) ab. Dieser Flug markiert den offiziellen Start einer neuen Ära in der Langstreckenflotte der Airline. An Bord der Maschine feierte das neue Kabinen- und Servicekonzept der Swiss, genannt „Swiss Senses“, seine vollständige Premiere über alle vier Reiseklassen hinweg. Das neue Erlebnis umfasst eine komplett neugestaltete Kabine mit neuen Sitzen, modernisierten Materialien und einem erweiterten Servicekonzept. Die Kabine des A350 ist in einer Vierklassenkonfiguration eingerichtet und verfügt unter anderem über drei Suiten in der First Class, 45 Business-Class-Sitze mit direktem Gangzugang und 38 Premium-Economy-Sitze, was eine deutliche Gewichtung auf Premium-Bereiche darstellt. Die Einführung des A350 war ursprünglich erst für Anfang 2026 vorgesehen, wurde aber vorgezogen. Swiss-CEO Jens Fehlinger hob bei der Premiere die Bedeutung des A350 als technologischen Fortschritt hervor, das Flugzeug sei leiser und komfortabler als frühere Muster. Bis 2030 plant die Swiss, insgesamt zehn A350-900 in ihre Flotte zu integrieren. Zudem sollen ab 2026 schrittweise auch die bestehenden Airbus A330- und Boeing 777-Flotten mit dem neuen „Swiss Senses“-Interieur nachgerüstet werden. Die Strecke Zürich – Boston gilt traditionell als wichtige Verbindung für Geschäftsreisende und Touristen. Montreal ist bereits als nächste Langstreckendestination für das neue Flugzeugmuster angekündigt. Die Airline betont, dass „Swiss Senses“ den Premiumanspruch der Marke stärken soll. Die neue Kabine bietet zahlreiche technische Neuerungen, darunter 4K-OLED-Bildschirme, Bluetooth-Konnektivität und kabellose Ladestationen

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