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Museen der Wien Holding präsentieren Ferien- und Konzertprogramme

Die Kulturbetriebe der Wien Holding passen ihr Angebot für die Sommermonate 2026 gezielt an die Bedürfnisse von Familien, Touristen und der lokalen Bevölkerung an. Mit dem Start der Ferienzeit initiieren das Mozarthaus Vienna, das Haus der Musik, das KunstHausWien und das Jüdische Museum Wien eine Reihe von Sonderformaten. Diese umfassen neben themenspezifischen Führungen und interaktiven Workshops für verschiedene Altersgruppen auch exklusive Konzertreihen und zeitlich begrenzte Rabattaktionen bei den Eintrittspreisen. Die Institutionen nutzen damit die besucherstarke Saison, um sowohl kulturgeschichtliche als auch künstlerische Inhalte in den Fokus zu rücken. Im Jüdischen Museum Wien kombiniert das sommerliche Programm historische Vermittlung mit kulinarischen Angeboten. Das exklusive Format „Boker tov!“ ermöglicht es Erwachsenen, an ausgewählten Sonntagen von Juni bis August bereits vor den regulären Öffnungszeiten an geschichtlichen Rundgängen teilzunehmen, gefolgt von einem orientalischen Frühstück im museumseigenen Bistro. Für die jüngere Zielgruppe wurden in Kooperation mit der Initiative WienXtra und der KinderuniKunst mehrtägige Design- und Gestaltungsworkshops entwickelt. Um die lokale Bindung zu stärken, bietet das Museum in der ersten Julihälfte zudem eine gezielte Preisreduktion auf seine Jahreskarten an. Das KunstHausWien stellt die Architektur und das Schaffen von Friedensreich Hundertwasser in den Mittelpunkt seiner Sommeraktivitäten. Neben wöchentlichen Dienstagsführungen für Erwachsene durch die permanente Sammlung werden im August spezielle Stadtraum-Exkursionen unter dem Titel „Architektour“ für Kinder angeboten. Parallel dazu widmen sich museumspädagogische Praxis-Workshops der Erforschung von Lebensformen und gestalterischen Prozessen. Die aktuellen Sonderausstellungen des Hauses werden durch regelmäßige Kuratoren- und Themenführungen an den Wochenenden für das Fachpublikum vertieft. Die musikalisch ausgerichteten Institutionen der Holding setzen primär auf

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Steigender Wettbewerbsdruck im osteuropäischen Luftraum: Ryanair kritisiert österreichische Luftverkehrsabgabe

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Bundesregierung angesichts aktueller Verkehrsstatistiken am Flughafen Wien im Mai 2026 zu einer umfassenden Reform der Standortkosten aufgefordert. Nach Angaben der Fluggesellschaft verzeichnete das Passagieraufkommen am Wiener Drehkreuz einen Rückgang um über fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Luftfahrtunternehmen sieht darin eine Bestätigung für seine Prognose, wonach dem Standort Wien im gesamten Kalenderjahr 2026 ein Verlust von rund drei Millionen Passagieren droht. Als Hauptursache für diese Entwicklung nennt die Airline-Führung die Beibehaltung der nationalen Luftverkehrssteuer in Höhe von zwölf Euro pro abfliegendem Passagier sowie die drastisch gestiegenen Infrastruktur- und Flugsicherungsgebühren in Österreich. Im direkten Kontrast dazu verweist Ryanair auf die Entwicklung am Flughafen Bratislava in der benachbarten Slowakei, der nur eine Autostunde von der österreichischen Bundeshauptstadt entfernt liegt. Der dortige Airport registrierte im Mai 2026 ein massives Passagierwachstum von 131 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und entwickelte sich damit zu einem der am schnellsten wachsenden Regionalflughäfen in Europa. Die slowakische Regierung hatte zuvor ihre Luftverkehrsabgaben komplett abgeschafft und die Gebühren für die Flugsicherung sowie die Flughafeninfrastruktur spürbar gesenkt, um gezielt Verkehre aus dem hochpreisigen österreichischen Markt abzuziehen und den heimischen Tourismussektor zu stärken. Ryanair kritisiert, dass die österreichische Politik, insbesondere im Zuge der jüngsten Budgetrede der Regierung unter der Führung des Finanzministers eine wichtige Gelegenheit zur Entlastung des Luftverkehrsstandortes verpasst hat. Seit der Covid-Pandemie seien die Flughafengebühren in Wien um rund 30 Prozent und die Gebühren für die österreichische Flugsicherung Austro Control sogar um etwa 60 Prozent gestiegen. Ein bereits vor einem Jahr

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Historisches Gipfeltreffen auf 2.400 Metern: Großglockner Hochalpenstraße startet kaiserliches Jubiläumsjahr

Die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) hat am 17. Juni 2026 auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ein umfassendes Erlebnis- und Ausstellungsjahr eröffnet. Anlass ist das 170-jährige Jubiläum einer historisch bedeutsamen Reise: Im September 1856 besuchten Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth („Sisi“) das Hochgebirgsareal am Fuße von Österreichs höchstem Berg. Das von der Passstraße und regionalen Tourismusverbänden initiierte Kulturprogramm beleuchtet die damalige, logistisch äußerst beschwerliche Reise des jungen Monarchenpaares durch die südlichen Kronländer Kärnten und Tirol aus einer modernen, wissenschaftlich differenzierten Perspektive. Zur feierlichen Eröffnung reiste unter anderem Markus Emanuel Salvator von Habsburg-Lothringen, ein direkter Urenkel des kaiserlichen Paares, in die Hohen Tauern. Im Zentrum des Programms steht die neue historische Fachausstellung „Gipfeltreffen Eurer Majestäten“, die in Zusammenarbeit mit der Sektion „Kulturelles Erbe“ des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft konzipiert wurde. Die Schau verzichtet bewusst auf eine rein verklärte Habsburg-Romantik und rückt stattdessen die realen politischen, gesellschaftlichen und logistischen Rahmenbedingungen monarchischer Reisen im 19. Jahrhundert in den Vordergrund. Ergänzt wird der geschichtliche Schwerpunkt durch die kulinarische Kulturpräsentation „Tafeln wie ein Kaiser“, die Einblicke in die Esskultur am Wiener Hof gewährt. Ein besonderes historisches Fundstück der begleitenden Recherchen ist eine barocke Kasel aus der Sakristei von Heiligenblut – ein liturgisches Messgewand, das Kaiserin Elisabeth der Pfarre einst nach ihrer Expedition zum Großglockner schenkte. Für Besucher wurde zudem der neue, rund 1,4 Kilometer lange Kaiser-Franz-Josef-Panoramaweg fertiggestellt. Der leicht begehbare Rundweg führt von der Aussichtsplattform auf knapp 2.400 Metern Höhe hinauf zum Aussichtspunkt Kaiserstein und vermittelt an mehreren Stationen biografische Details über das Herrscherpaar und

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Emirates führt Reiseschutz inklusive Konfliktdeckung ein

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates hat in Zusammenarbeit mit dem internationalen Assekuranzkonzern Travel Guard ein neues Versicherungsprodukt auf dem Markt etabliert. Der sogenannte „Comprehensive Travel Cover“ soll Reisenden weitreichende finanzielle und logistische Sicherheit bei unvorhersehbaren Ereignissen bieten. Das wesentliche Alleinstellungsmerkmal dieses Versicherungskonzepts ist die Integration einer medizinischen Versorgung bei kriegerischen oder konfliktbedingten Vorfällen im Ausland. Emirates reagiert damit als erste Fluggesellschaft weltweit direkt auf die weltweit gestiegenen geopolitischen Risiken und Luftraumsperrungen, die den internationalen Flugverkehr in den vergangenen Jahren wiederholt vor massive Herausforderungen gestellt haben. Das Leistungsspektrum der neuen Police umfasst bewährte Standards wie eine Reiserücktrittsversicherung, Entschädigungen bei Gepäckverlust sowie eine weltweite Übernahme medizinischer Notfallkosten. Im Rahmen der neuartigen Konfliktdeckung werden im Ernstfall medizinische Behandlungskosten von bis zu 25.000 US-Dollar übernommen, ergänzt durch eine kostenlose Verlängerung des Aufenthalts von bis zu 30 Tagen. Ein entscheidender Faktor für Geschäfts- und Urlaubsreisende ist zudem, dass dieser spezifische Versicherungsschutz explizit unbeeinflusst von offiziellen staatlichen Reisewarnungen bleibt, die bei herkömmlichen Reiseversicherungen in der Regel zu einem sofortigen Ausschluss der Haftung führen. Flankiert wird das Versicherungsprodukt durch erweiterte Serviceleistungen der Fluggesellschaft selbst. Bei unvorhergesehenen Flugstreichungen infolge von Krisen oder behördlichen Luftraumsperrungen übernimmt Emirates die Organisation und Kosten von Hotelunterkünften. Zudem garantiert das Luftfahrtunternehmen eine kostenlose Umbuchung der Passagiere auf andere Fluglinien, falls eigene Kapazitäten oder Anschlussverbindungen nicht zeitnah verfügbar sind. Tim Clark, Präsident von Emirates Airline, begründete den strategischen Schritt mit einer signifikanten Marktlücke im Bereich des Passagierschutzes, da die Nachfrage nach internationalen Fernreisen trotz volatiler Sicherheitslagen im Nahen Osten und anderen Regionen unverändert

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Fortsetzung der Jubiläumsaktion nach IT-Problemen: Condor startet gestoppte Ticket-Auktion neu

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor nimmt ihre in der vergangenen Woche abrupt abgebrochene Verkaufsaktion anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens wieder auf. Das Luftfahrtunternehmen musste die groß angelegte Rückwärtsauktion für Flugtickets überraschend stoppen, nachdem massive IT-Probleme den regulären Ablauf blockiert hatten. Nach offiziellen Angaben des Unternehmens waren ungewöhnliche Aktivitäten auf der speziell eingerichteten Auktionsplattform der Auslöser für den Ausfall. Ob es sich dabei um einen gezielten Cyberangriff, den Einsatz automatisierter Bots oder schlicht um einen unvorhergesehenen Server-Ansturm von Kaufinteressenten handelte, ist Gegenstand einer laufenden internen und externen Sicherheitsuntersuchung. In den vergangenen Tagen unterzog die IT-Abteilung des Ferienfliegers das gesamte technische System einer umfassenden Überprüfung und implementierte zusätzliche Sicherheitsmechanismen. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Tests gab das Management grünes Licht für den Neustart des Online-Verfahrens. Condor betonte, dass das digitale Bietverfahren exakt an dem Preisniveau fortgesetzt wird, das unmittelbar vor dem Systemausfall registriert wurde. Für die verbleibenden Teilnehmer der Sonderaktion stehen laut Unternehmensangaben noch insgesamt 60 Flugscheine für verschiedene Destinationen im Streckennetz zur Verfügung. Das Prinzip der Rückwärtsauktion, auch als holländische Auktion bekannt, unterscheidet sich grundlegend von klassischen Versteigerungen. Der Angebotspreis sinkt in festgelegten Zeitintervallen kontinuierlich ab, bis ein Bieter den aktuellen Betrag akzeptiert und damit den Zuschlag für das Ticket erhält. Das Risiko für die Kaufinteressenten besteht darin, zu lange auf einen extrem niedrigen Preis zu warten, da andere Nutzer ihnen zuvorkommen könnten. Branchenexperten weisen darauf hin, dass solche unkonventionellen Vertriebsaktionen im Luftverkehr zwar die Kundenbindung stärken, die IT-Infrastruktur von Fluggesellschaften bei hoher Serverlast jedoch regelmäßig vor enorme Kapazitätsherausforderungen stellen. Condor, die im Jahr

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Neuer Flughafen Montreal Metropolitan feierlich eröffnet

Der Großraum der kanadischen Metropole Montreal verfügt seit dem 15. Juni 2026 über ein erweitertes Infrastrukturangebot im zivilen Luftverkehr. Mit der feierlichen Inbetriebnahme des neuen Passagierteffs am Montreal Metropolitan Airport (MET), dem vormaligen Regionalflughafen Saint-Hubert (YHU) an der Südküste der Stadt, wurde der kommerzielle Linienbetrieb offiziell gestartet. Der Erstflug der kanadischen Fluggesellschaft Porter Airlines in Richtung Vancouver wurde auf dem Vorfeld mit der traditionellen Wassertaufe durch die Flughafenfeuerwehr empfangen. An der anschließenden feierlichen Banddurchtrennung nahmen zahlreiche Vertreter der Kommunalpolitik sowie hochrangige Abgesandte der Provinzregierung von Québec teil, die das Projekt als strukturellen Meilenstein für die gesamte Region würdigten. Das neue Terminal soll primär als Entlastungsflughafen für den stark frequentierten internationalen Flughafen Montréal-Trudeau dienen und ist technisch speziell auf die Abfertigung von Standardrumpfflugzeugen (Single-Aisle) ausgelegt. Durch die Schaffung dieses Zwei-Flughafen-Systems, wie es in vielen internationalen Metropolen üblich ist, erhoffen sich die Betreiber eine erhebliche Steigerung der Gesamtkapazität auf dem regionalen Luftverkehrsmarkt. Das Konzept des Terminals verspricht den Passagieren durch optimierte Wegeführungen und modernste Logistiksysteme eine spürbar schnellere und unkompliziertere Abfertigung bei den Sicherheitskontrollen und der Gepäckausgabe, während gleichzeitig die inländischen und kontinentalen Fluganbindungen für die Wirtschaft der Provinz ausgebaut werden. Als Erstnutzer und wichtigster Ankermieter hat Porter Airlines zum Betriebsstart ein umfassendes Streckennetz mit insgesamt 11 Direktverbindungen von MET aus etabliert. Um auch abgelegenere Gemeinden und kleinere Wirtschaftszentren in der Provinz Québec nahtlos an die kanadischen Großstädte anzubinden, nutzt die Fluggesellschaft eine intensivierte Kooperation mit dem regionalen Partner Pascan Aviation. Wirtschaftlich betrieben wird das neue Terminal von der Betreibergesellschaft YHU Infrastructure

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Norwegian Air Shuttle übernimmt Nordic Leisure Travel Group

Die norwegische Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme der Nordic Leisure Travel Group (NLTG) getroffen. Durch diesen strategischen Zusammenschluss entsteht einer der größten vertikal integrierten Reisekonzerne Nordeuropas. Das neue Firmenkonstrukt vereint etablierte skandinavische Veranstaltermarken wie Ving, Spies, Tjäreborg und Globetrotter sowie die Fluggesellschaften Norwegian, Widerøe und Sunclass Airlines unter einem gemeinsamen Dach. Nach Angaben der beteiligten Unternehmen wird die fusionierte Gruppe jährlich rund 30 Millionen Passagiere und Reisekunden betreuen sowie eine Gesamtflotte von fast 160 Flugzeugen betreiben. Das Angebot reicht künftig von der reinen Flugbuchung bis hin zu komplexen Pauschalreisen und eigenen Hotelresorts. Die Übernahme markiert eine fundamentale Neuausrichtung des Geschäftsmodells von Norwegian, das bislang primär auf den reinen Linienflugverkehr fokussiert war. Durch die Integration der NLTG übernimmt die Fluggesellschaft nicht nur führende Reiseveranstalter in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland, sondern auch eine Flotte von 12 Airbus-Maschinen der Sunclass Airlines sowie konzerneigene Hotelanlagen in touristischen Schwerpunktregionen wie Spanien, Griechenland, Zypern, der Türkei und Thailand. Ebenfalls Teil des Pakets ist das gewinnbringende Bord- und Reiseeinzelhandelsgeschäft Airshoppen. Das Management von Norwegian prognostiziert durch die Transaktion eine Steigerung des jährlichen Konzernumsatzes um fast 50 Prozent und erwartet ab dem Jahr 2027 positive Auswirkungen auf den Gewinn sowie eine Verbesserung der operativen Marge um rund zwei Prozentpunkte. Der finanzielle Gesamtwert der Nordic Leisure Travel Group wird im Rahmen der Transaktion mit rund 7,94 Milliarden schwedischen Kronen bewertet. Die Gegenleistung setzt sich aus einer Barzahlung in Höhe von 3,5 Milliarden schwedischen Kronen und der Ausgabe von 300 Millionen neuen Norwegian-Aktien zusammen,

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Wizz Air stationiert drittes Flugzeug am Flughafen Varna

Der Billigflieger Wizz Air hat seine Präsenz am bulgarischen Flughafen Varna an der Schwarzmeerküste maßgeblich ausgeweitet. Wie die Flughafengesellschaft und die Fluglinie im Rahmen eines Festaktes bekannt gaben, wurde Mitte Juni 2026 ein drittes Flugzeug fest an der dortigen Basis stationiert. Der Neuzugang traf im Rahmen eines feierlichen Erstfluges aus der ungarischen Hauptstadt Budapest in Varna ein. Die Aufstockung der Flotte vor Ort markiert einen wichtigen Meilenstein in der neunjährigen Geschichte der operativen Basis des Low-Cost-Carriers an diesem strategisch wichtigen Tourismusstandort. Durch die Stationierung des zusätzlichen Airbus-Mittelstreckenflugzeugs vergrößert Wizz Air ihr Flugangebot ab Varna auf einen historischen Höchststand von insgesamt 22 Flugzielen im Sommerflugplan. Das erweiterte Streckennetz verbindet die bulgarische Hafenstadt direkt mit zahlreichen europäischen Metropolen und wichtigen Wirtschaftsregionen. Zu den angeflogenen Destinationen gehören unter anderem sieben Flughäfen in Deutschland, darunter Berlin, Dortmund, Hamburg und Memmingen, sowie internationale Ziele wie London-Luton, Rom, Paris-Beauvais, Barcelona und Tel Aviv. Mit dieser Angebotserweiterung soll die Konnektivität des Schwarzmeergebietes für den internationalen Ferien- und Geschäftsreiseverkehr signifikant gestärkt werden. Parallel zur Flottenexpansion wurde am Flughafen Varna eine tiefgreifende technologische Transformation der betrieblichen Abläufe auf dem Vorfeld eingeleitet. Bei der Abfertigung des Erstfluges kam erstmals auf einem bulgarischen Verkehrsflughafen ein weitgehend elektrifiziertes Verfahren bei der Bodenabfertigung zum Einsatz. Die Umstellung der Vorfeldgeräte, Schlepper und Abfertigungsfahrzeuge auf moderne elektrische Antriebssysteme ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms für die Flughafeninfrastruktur. Verantwortlich für die Umsetzung und die operativen Prozesse vor Ort ist die Betreibergesellschaft Fraport Twin Star Airport Management AD, ein Joint Venture unter Führung des deutschen Flughafenbetreibers Fraport. Michael

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Hotelvereinigung begrüßt messbare Zielvorgaben der Regierungsstrategie

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) hat die Weiterentwicklung der nationalen Tourismusstrategie der Bundesregierung unter dem Titel „Vision T next generation“ positiv aufgenommen. ÖHV-Präsident Walter Veit kritisierte rückblickend frühere Regierungsprogramme für deren rein quantitative und unzureichend ambitionierte Nächtigungsziele sowie tourismuspolitische Konzepte ohne klare Steuerungsinstrumente. Die reformierte Strategie basiere nun auf überprüfbaren wirtschaftlichen, sozialen und strukturellen Kennzahlen. Diese Abkehr von rein abstrakten Absichtserklärungen hin zu einem konkreten Kennzahlensystem schaffe laut Branchenvertretung die notwendige Orientierung für Betriebe sowie für die Wirtschaftspolitik, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes langfristig zu sichern. Im Zentrum der Neuausrichtung stehen anspruchsvolle wirtschaftliche Zielvorgaben, die eine erhebliche Steigerung der branchenspezifischen Kennwerte vorsehen. So soll die reale wirtschaftliche Wertschöpfung des Tourismus in Österreich um zehn Prozent von bisher 22,6 Milliarden Euro auf über 25 Milliarden Euro gesteigert werden. Bei den internationalen Reiseverkehrseinnahmen wird ein nomineller Zuwachs um mehr als 10 Milliarden Euro auf über 36 Milliarden Euro angestrebt. Zur Stärkung der betriebswirtschaftlichen Stabilität der Qualitätshotellerie ist eine Erhöhung der durchschnittlichen Eigenkapitalquote von derzeit unter 18 Prozent auf über 20 Prozent vorgesehen. Zudem soll die Zahl der Ganzjahresbeschäftigten in Beherbergung und Gastronomie von rund 134.600 auf mehr als 160.000 Mitarbeiter ausgebaut werden, um den Arbeitsmarkt im Tourismussektor zu stabilisieren. Ein wesentlicher Hebel zur Erreichung dieser Zuwächse ist die gezielte Entzerrung der saisonalen Verkehrs- und Buchungsströme. Der Anteil der Übernachtungen in den traditionellen Nebensaisonen – definiert für die Monate März bis Juni sowie September bis Dezember – soll von aktuell 53,5 Prozent auf über 60 Prozent angehoben werden. Im sozialen Bereich definiert die Strategie

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ufthansa Technik Philippines errichtet neuen Großstandort am Flughafen Clark

Das Luftfahrtunternehmen Lufthansa Technik Philippines, ein Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Lufthansa Technik AG und der philippinischen MacroAsia Corporation, erweitert seine operativen Kapazitäten in Südostasien erheblich. Im Rahmen des offiziellen Staatsbesuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Manila gaben die Partner den Bau eines neuen Wartungs- und Überholungsbetriebs am Clark International Airport bekannt. Das Projekt wurde bei einem Treffen im Malacañan-Palast von Steinmeier und dem philippinischen Präsidenten Ferdinand R. Marcos Jr. als bedeutender Schritt für die bilaterale Wirtschaftskooperation gewürdigt. Der Baubeginn auf dem neuen Areal ist für das Jahr 2028 terminiert. Die geplante Großanlage wird eine Fläche von mehr als 157.000 Quadratmetern umfassen und ist baulich für die gleichzeitige Aufnahme von bis zu neun Großraumflugzeugen konzipiert. Für das Vorhaben ist ein Investitionsvolumen in dreistelliger Millionenhöhe veranschlagt, wodurch in den kommenden Jahren rund 1.200 neue Arbeitsplätze für hochqualifiziertes technisches Personal auf den Philippinen entstehen sollen. Der neue Betrieb in Clark fungiert als zweites strategisches Standbein des Unternehmens im Land und ergänzt die seit über 25 Jahren bestehende Hauptbasis am Ninoy Aquino International Airport in Manila, für die kürzlich eine langfristige Verlängerung des Mietvertrags vereinbart wurde. Mit der Standorterweiterung reagiert der Hamburger Mutterkonzern auf das rasant steigende Verkehrsaufkommen im asiatisch-pazifischen Raum. Sören Stark, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Technik, betonte die Schlüsselrolle des Inselstaates für die globale Wachstumsstrategie des Konzerns. Bislang ist der Betrieb in Manila innerhalb des weltweiten Netzwerks als Kompetenzzentrum für die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) der Airbus-Modelle A330, A340, A350 und A380 sowie der Boeing 777 etabliert. Durch die zusätzlichen Kapazitäten in Clark

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