Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Mit A321XLR: Air Canada nimmt Kurs auf Berlin

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada, der größte Carrier und Flaggschiff des Landes, nimmt im Sommer 2026 eine neue, strategisch wichtige Langstreckenverbindung in die deutsche Hauptstadt auf. Ab dem 3. Juli bis zum 11. Oktober 2026 wird die Nonstop-Route zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg (ber) und Montréal (yul), dem bedeutenden Wirtschaftszentrum Kanadas, dreimal wöchentlich bedient. Die Einführung dieser Strecke ist nicht nur eine Stärkung der interkontinentalen Konnektivität des ber, sondern markiert zugleich eine technologische Premiere in Deutschland: Air Canada wird für diese Verbindung den Airbus A321XLR (Extra Long Range) einsetzen, ein Flugzeugtyp, der erstmals im Liniendienst am ber operiert. Technologischer Sprung: Der A321XLR am BER Der Airbus A321XLR ist das Kernelement der neuen Berlin-Montréal-Verbindung. Der Einsatz dieses modernen Schmalrumpf-Flugzeugs auf einer transatlantischen Route unterstreicht einen globalen Trend in der Luftfahrtindustrie: die Nutzung von hochmodernen, effizienten Narrow Bodies für längere, dünner besetzte Langstreckenmärkte. Die A321XLR ermöglicht es Air Canada, die fast neunstündige Flugzeit (8 Stunden und 40 Minuten ab BER) nach Montréal mit einer für diesen Flugzeugtyp außergewöhnlichen Effizienz zu bedienen. Das Flugzeug wird mit 182 Sitzplätzen konfiguriert, aufgeteilt in: Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, betonte die Bedeutung der Neuerung: „Zugleich kommt zum ersten Mal der neue Airbus A321XLR in Deutschland und am ber im Liniendienst zum Einsatz. Dieser Flugzeugtyp ermöglicht es, Verbindungen auf der Langstrecke mit großer Effizienz zu bedienen. Darin liegt eine große Chance für den Ausbau der Konnektivität der Hauptstadtregion.“ Der A321XLR, der in der Branche als „Game Changer“ gilt, erlaubt es Airlines,

weiterlesen »

Deutsche Flughäfen rüsten sich für den Winter: Spezialtechnik und Automatisierung im Einsatz

Die deutschen Flughäfen haben die ersten Einsätze ihrer Winterdienste erfolgreich absolviert und signalisieren damit ihre hohe Bereitschaft für die bevorstehende Kälteperiode. Trotz der Witterung lief der Flugbetrieb an den Standorten bislang reibungslos. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, hob den enormen finanziellen und personellen Aufwand hervor, mit dem die Flughäfen den Flugverkehr auch bei Schnee und Eis so störungsfrei wie möglich aufrechterhalten. Die ersten erfolgreichen Einsätze belegten, dass die Winterdienste auf höchstem Niveau arbeiteten. Zur Bewältigung der Winterbedingungen steht an Deutschlands Flughäfen eine hochspezialisierte Flotte von mehr als 1.100 Winterdienstfahrzeugen bereit. Dazu gehören Streuer, leistungsstarke Kehrblasgeräte und Fräsen, die Flächen von der Größe eines Fußballfeldes in wenigen Minuten vollständig räumen können. Ergänzt wird die Technik durch eingespielte Personalstrukturen: Ein fester Mitarbeiterstamm wird bei Bedarf kurzfristig durch mehrere hundert zusätzliche Kräfte verstärkt, um Sonderschichten abzudecken. Im Fokus der Winterdienste stehen die Flächenenteisung von Start- und Landebahnen, Rollwegen, Vorfeldern und Betriebsstraßen sowie die Flugzeugenteisung ab Außentemperaturen von +5°C. Neben dem Einsatz konventioneller Fahrzeuge positionieren sich Flughäfen als Innovationshotspots. Die zunehmende Integration von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz in die Betriebsprozesse ist hier ein wichtiger Trend. Insbesondere autonome Winterdienstfahrzeuge, die GPS-gesteuert und rund um die Uhr einsatzbereit sind, gelten als großer Vorteil. Sie könnten in den klar strukturierten, kontrollierten Umgebungen der Flughäfen das Personal entlasten, besonders bei schlechter Sicht. Wenn sich diese Technologien als wirtschaftlich und zuverlässig erweisen, könnten autonome Winterdienste in wenigen Jahren zum Standard an deutschen Flughäfen werden, wobei neue Arbeitsfelder in Wartung und Überwachung entstehen. Trotz aller intensiven, ganzjährigen Vorbereitung durch

weiterlesen »

Lufthansa Cargo und CEVA Logistics besiegeln umfangreiche SAF-Zusammenarbeit

Lufthansa Cargo und der Logistikdienstleister CEVA Logistics haben das im Sommer angekündigte Memorandum of Understanding (MoU) über den Einsatz von Sustainable Aviation Fuel (SAF) in eine verbindliche Rahmenvereinbarung überführt. Die Unterzeichnung des Vertrags erfolgte am 21. November in Paris. Mit der Einigung verpflichtet sich CEVA Logistics zu einem SAF-Einsatz, der dem Unternehmen für das Jahr 2025 eine Reduktion von 8.000 Tonnen CO₂ anrechnen lässt. Der nun bis Ende 2028 ausgerichtete Rahmenvertrag baut auf einer langjährigen, vertrauensvollen Zusammenarbeit beider Unternehmen auf und soll die Partnerschaft im Bereich der Logistiklösungen langfristig stärken. Loic Gay, Global Air & Ocean Products VP bei CEVA Logistics, betonte, dass die Vereinbarung einen bedeutenden Schritt darstellt, um den CO₂-Ausstoß messbar zu verringern und die Lieferketten effizienter zu gestalten. Besonders wichtig sei dabei die Zusammenarbeit mit einem Partner, der höchste Transparenz und klare Standards bei der Zertifizierung gewährleistet. Auch für Lufthansa Cargo ist der Vertrag ein Zeichen für die enge und konstruktive Partnerschaft, die sich besonders bei strategischen Zukunftsthemen bewährt. Anand Kulkarni, Head of Global Markets bei Lufthansa Cargo, hob den klaren Willen von CEVA Logistics hervor, einen wirksamen Beitrag zur Dekarbonisierung der Luftfracht zu leisten. Er betonte, dass Klimaschutz entschlossenes Handeln und starke Partnerschaften erfordere und die nun geschlossene Vereinbarung eine solide Grundlage für weitere gemeinsame Fortschritte schaffe. Der Rahmenvertrag strukturiert zudem die künftige Zusammenarbeit im SAF-Bereich und ermöglicht weitere Maßnahmen. Das eingesetzte SAF wird ausschließlich aus Abfall- und Reststoffen gewonnen und ist palmölfrei. Die Emissionsminderungen werden CEVA Logistics transparent durch auditierte „Emission Mitigation Certificates“ bestätigt, basierend

weiterlesen »

Reisetrends 2026: Authentizität und Entdeckung des Unbekannten im Fokus

Das Reisejahr 2026 wird von einem bewussteren Reiseverhalten der Konsumenten geprägt sein, die Sinn, kulturellen Austausch und aktive Entschleunigung suchen. Dies geht aus aktuellen Umfragen und Analysen hervor, die eine Verschiebung der Präferenzen hin zu authentischen und tiefgreifenden Erlebnissen aufzeigen. Der Spezialist für Wander-Erlebnisreisen, Weltweitwandern, identifiziert auf dieser Grundlage vier zentrale Reisetrends, die das kommende Jahr bestimmen werden. Einer der Haupttrends ist der Wunsch nach „Detour Destinations“ – inspirierenden Reisezielen abseits der überlaufenen Touristenpfade. Christian Hlade, Gründer von Weltweitwandern, empfiehlt in diesem Zusammenhang besonders Kasachstan und Kirgistan für Reisende, die Ursprünglichkeit und Weite erleben möchten. Als weiteres Segment gewinnen sogenannte „Once-in-a-Lifetime-Reisen“ an Bedeutung, bei denen kulturelles Eintauchen und tiefe Einblicke im Vordergrund stehen. Hlade nennt hier Japan als Beispiel, wo Pilgerwanderungen und der Austausch mit lokalen Führern unvergessliche Erinnerungen schaffen. Ein weiterer starker Trend ist das Bedürfnis nach „Off the Grid“-Erlebnissen, um dem digitalen Dauerstress zu entkommen und bewusst abzuschalten. Laut Hlade bietet das Wandern in abgelegenen Regionen eine wohltuende mentale Entschleunigung. Seine Empfehlung hierfür ist die Wüste von Marokko, die fernab des digitalen Alltags zur Ruhe einlädt. Dieser Wunsch nach Abschalten und Stille wird durch den ungebrochenen Trend zu Naturerlebnisreisen ergänzt. Studien belegen, dass Zeit in der Natur Stress reduziert und neue Energie liefert. Hier wird die Atlantikinsel Madeira als ideales Ziel hervorgehoben, die mit ihrer spektakulären Küste, den Levada-Wanderwegen und der Pflanzenvielfalt lockt. Zusammenfassend zeigen die ermittelten Reisetrends, dass Reisende im Jahr 2026 weniger an oberflächlichem Sightseeing und mehr an persönlichen, unvergesslichen und achtsamen Erfahrungen interessiert sind. Der

weiterlesen »

Wiener Hotellerie meldet Vollauslastung zu den Adventwochenenden

Die Wiener Hotellerie startet mit exzellenten Aussichten in die diesjährige Weihnachtssaison. Die Beherbergungsbetriebe der österreichischen Hauptstadt verzeichnen für das erste Adventwochenende und die folgenden Wochenenden bis zum 24. Dezember eine nahezu komplette Auslastung. Laut Felix Neutatz, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien (WKW), betrifft diese Hochsaison alle Hotelkategorien, von einfachen Unterkünften bis hin zum Luxussegment. Neutatz bestätigte, dass die aktuelle Buchungslage für die Adventwochenenden über dem Niveau des Vorjahres liegt und eine Vollauslastung der Hotels erwartet wird. Auffällig sei der Trend, dass Wochenend-Gäste vermehrt bereits am Donnerstag anreisen. Dies ist für die Branche besonders vorteilhaft, da die traditionell starke Nachfrage von Geschäftsreisen im Dezember typischerweise zurückgeht. Die hohe Beliebtheit der Wiener Adventmärkte hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die vormals schwächere zweite Novemberhälfte und die Weihnachtszeit im Dezember zu einer der stärksten Perioden für die Hotellerie avanciert sind. Die Gäste, die den Wiener Advent besuchen, sind international geprägt. Der Obmann der Hotellerie-Fachgruppe spricht vom klassischen Wiener Touristen-Mix, bestehend aus Amerikanern, Gästen aus Deutschland und der Schweiz sowie dem übrigen Europa. Aufgrund dieser hohen Nachfrage konnten die lukrierten Zimmerpreise in einem zufriedenstellenden Rahmen gehalten werden. Dies sei ein wichtiger Faktor für die Hotels, um das Geschäftsjahr 2025 mit einem soliden Ergebnis abschließen zu können. Der Tourismus in der Bundeshauptstadt ist somit weiterhin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der gerade in den kalten Monaten für Stabilität sorgt. Die Stadt Wien setzt auch in diesem Jahr stark auf das touristische Potenzial der Weihnachtsmärkte. Zusätzliche Quellen bestätigen, dass die Hotelpreise in Wien im Dezember traditionell

weiterlesen »

Asiana Airlines setzt ab Januar 2026 auf Airbus A350 für Frankfurt-Strecke

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines führt ab dem 1. Januar 2026 auf der Nonstop-Verbindung zwischen der koreanischen Hauptstadt Seoul (Incheon) und Frankfurt am Main (FRA) das Langstreckenflugzeug Airbus A350 ein. Die moderne und effiziente zweistrahlige Maschine wird die Strecke vier Mal pro Woche bedienen, jeweils an den Wochentagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die Entscheidung für den Einsatz der A350 unterstreicht die Bedeutung der Deutschland-Route für Asiana Airlines. Das Flugzeug ist mit einer Kapazität von 301 Sitzplätzen ausgestattet und verfügt über eine Drei-Klassen-Bestuhlung: Business Class, Economy Class und die Zwischenklasse Economy Smartium. Letztere, die sich direkt hinter der Business Class befindet, ist besonders auf die Bedürfnisse von Vielfliegern zugeschnitten und bietet einen größeren Sitzabstand von 91,44 cm. Passagiere dieser Klasse profitieren zudem von einem Express-Gepäckservice beim Check-in, bevorzugtem Boarding und, auf der Langstrecke nach Frankfurt, dem freien Zugang zur Business Class Lounge am Heimatflughafen Incheon. Parallel zur Einführung des neuen Flugzeugtyps verlagert Asiana Airlines ihre Operationen an ihrem Heimatflughafen in Seoul. Ab dem 14. Januar 2026 zieht die Fluggesellschaft in das moderne Terminal 2 am Incheon International Airport um. Das neue Terminal bietet Smart Check-in und Smart Security Services, die schnellere Abfertigungs- und Boardingzeiten versprechen, um das gesamte Reiseerlebnis vor dem Flug zu optimieren. Die Fluggesellschaft passt auch die Flugzeiten an, um bessere Anschlussverbindungen sowohl in Korea als auch in Frankfurt zu gewährleisten. Durch eine rund zwei Stunden spätere Abflugzeit in Incheon und eine anderthalb Stunden spätere Abflugzeit in Frankfurt werden die globalen Netzwerke effektiver miteinander verknüpft.

weiterlesen »

Tourismus als unterschätzter Wirtschaftsmotor: Studie belegt hohe Wertschöpfung in alpinen Regionen

Eine aktuelle Wertschöpfungsstudie der Prodinger Tourismusberatung, in Auftrag gegeben von der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), zeigt die immense volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für regionale Kommunen und Volkswirtschaften auf. Am Beispiel der Gemeinde Zell am See wird aufgezeigt, dass die Rolle der Branche für Wohlstand, Beschäftigung und die lokale Infrastrukturentwicklung oft massiv unterschätzt wird. Die Studie belegt, dass touristische Aktivitäten weit über die direkten Umsätze von Hotellerie und Gastronomie hinaus eine Kette indirekter und induzierter Effekte auslösen. Dieser gesamtwirtschaftliche Impuls verflechtet den Hospitality-Sektor eng mit anderen lokalen Branchen wie dem Handwerk, der Bauwirtschaft, der Landwirtschaft und dem Handel. Laut der Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Mag. Susanne Kraus-Winkler, fungiert der Tourismus gerade in alpinen Räumen als „entscheidender wirtschaftlicher Stabilitätsanker“. Die konkreten Zahlen aus Zell am See unterstreichen diese Dynamik eindrucksvoll für das Jahr 2024. Die Hotellerie und Gastronomie in der Gemeinde erwirtschafteten einen Branchenumsatz von insgesamt 140 Millionen Euro (102 Mio. Euro in der Hotellerie, 38 Mio. Euro in der Gastronomie). Diese Umsätze sichern rund 990 Vollzeitäquivalente an Arbeitsplätzen. Zudem fließen jährlich 28,8 Millionen Euro an Steuern, Abgaben und weiteren Einnahmen an die öffentliche Hand zurück. Von jedem in Hotellerie und Gastronomie ausgegebenen Euro verbleiben 74 Cent direkt in der Region, was die starke regionale Verankerung belegt. Darüber hinaus spielen Investitionen des Tourismussektors eine wichtige Rolle: Ein Investitionsvolumen von 21,4 Millionen Euro aus Hotellerie und Gastronomie fließt zu etwa 70 Prozent in die Region und löst einen unmittelbaren Wertschöpfungsimpuls von rund 15 Millionen Euro im Umkreis

weiterlesen »

Analyse: Fluggesellschaften lassen Milliarden an Einnahmen durch Währungsumrechnung ungenutzt

Fluggesellschaften weltweit könnten jährlich bis zu 9,6 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Einnahmen generieren, wenn sie die Währungsumrechnung bei Ticketkäufen auf ihren eigenen Websites übernehmen würden. Dies ist das zentrale Ergebnis einer neuen Analyse, die die Amadeus-Tochtergesellschaft Outpayce in Auftrag gegeben und das Centre for Economics and Business Research (Cebr) durchgeführt hat. Die Studie beleuchtet das ungenutzte Potenzial von Devisendienstleistungen im Online-Vertrieb von Flugtickets. Laut Analyse sind bereits heute etwa vier von zehn Tickets, die über Airline-Websites erworben werden, sogenannte Cross-Currency-Tickets. Die dafür notwendige Währungsumrechnung wird in der Regel automatisch von der Bank des Passagiers im Hintergrund vorgenommen. Durch die Einführung des sogenannten Multi-Currency Pricing (MCP) auf ihren Plattformen könnten Fluggesellschaften diese margenstarke Dienstleistung selbst anbieten. Bereits jetzt nutzen einige wenige Airlines diese Möglichkeit, verbessern dadurch das Buchungserlebnis für Passagiere, die in ihrer bevorzugten Währung zahlen können, und erschließen sich eine neue Einnahmequelle. Das derzeit konservativ geschätzte Umsatzpotenzial für die gesamte Branche liegt bei 1,74 Milliarden US-Dollar pro Jahr, basierend auf der aktuellen Akzeptanzrate von MCP-Lösungen. Würden jedoch alle Passagiere, die ein Cross-Currency-Ticket kaufen, die Währungsumrechnung durch die Airline wählen, steigt das Gesamtpotenzial auf die genannten 9,6 Milliarden US-Dollar jährlich. Die größten Potenziale für diese zusätzlichen Deviseneinnahmen werden in den Regionen Asien-Pazifik (APAC) sowie Europa, Naher Osten und Afrika (WEMEA) gesehen, da dort eine hohe Währungsdiversität besteht. Der geringe Anteil, den Fluggesellschaften bisher an diesem Geschäft erzielen, ist laut Damian Alonso, Head of Product and Partnerships bei Outpayce, auf die Dominanz der Finanzinstitute bei der Umrechnung zurückzuführen. Dabei sei die Margenmarge

weiterlesen »

Flugbetrieb in Vilnius zweimal wegen mutmaßlicher Schmuggelballons unterbrochen

Der Flugverkehr am Flughafen Vilnius musste zwischen Sonntagabend und dem frühen Montagmorgen zweimal vorübergehend eingestellt werden. Grund dafür waren mutmaßliche Schmugglerballons, die in den Luftraum des Flughafens eindrangen und zu einer vorübergehenden Sperrung des Luftraums führten. Die Störungen unterstreichen die anhaltenden Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Aktivitäten aus der benachbarten Region. Die erste Betriebseinstellung dauerte von 18:55 Uhr bis 00:25 Uhr, gefolgt von einer zweiten Unterbrechung von 01:40 Uhr bis 03:25 Uhr. Die litauische Flughafenverwaltung warnte im Anschluss an die Vorfälle vor weiteren Verspätungen im Tagesverlauf, da die Crews und Flugzeuge die Verzögerungen aufarbeiten müssen. Bereits in der vergangenen Woche hatte ein ähnlicher Vorfall mit Ballons zu einer temporären Schließung des Flughafens geführt, wovon mehr als 1.100 Passagiere betroffen waren. Die litauischen Behörden sehen in den wiederholten Vorfällen eine mögliche hybride Taktik des Nachbarstaates, die darauf abzielt, die öffentliche Ordnung und die kritische Infrastruktur zu stören. Die mutmaßlichen Schmuggelballons stammen wahrscheinlich aus dem Grenzgebiet, das Litauen vor kurzem wegen Sicherheitsbedenken für drei Wochen geschlossen hatte. Obwohl die Grenze wieder geöffnet ist, verhindern die Behörden weiterhin, dass litauische Lastwagen aus der benachbarten Region in ihr Heimatland zurückkehren können. Die anhaltenden Spannungen an der Grenze und die wiederholten Warnungen der Premierministerin, dass weitere Grenzschließungen möglich bleiben, verdeutlichen die fragile Sicherheitslage. Experten sehen die Verwendung von Ballons als eine kostengünstige und schwer zu verfolgende Methode für Schmuggelaktivitäten. Gleichzeitig stellen sie eine ernsthafte Gefahr für den zivilen Luftverkehr dar, weshalb Flughäfen bei ihrem Auftauchen umgehend den Betrieb einstellen müssen. Die Wiederholung der Zwischenfälle in

weiterlesen »

Streik in Belgien: Maastricht Aachen Airport erwartet starken Anstieg des Flugverkehrs

Der Flughafen Maastricht Aachen Airport (MST) bereitet sich auf einen ungewöhnlich starken Anstieg des Flugverkehrs zu Beginn dieser Woche vor. Grund dafür ist ein dreitägiger Streik belgischer Gewerkschaften, der Fluggesellschaften dazu zwingt, ihre Flüge umzuleiten, da der belgische Luftraum von Montag bis einschließlich Mittwoch betroffen ist. Der kleine niederländische Regionalflughafen fungiert in diesen Tagen als wichtiger Ausweichstandort für internationale Verbindungen. Von den Umleitungen sind sowohl Passagier- als auch Frachtflüge betroffen. Bereits am Montag erwartet Maastricht Aachen Airport die Zwischenlandung von vier Flügen der Qatar Airways aus Las Vegas. Am Mittwoch wird die Situation noch angespannter: Es werden acht Passagierflüge von Wizz Air sowie zusätzlich acht Frachtflüge erwartet, die von Qatar Airways Cargo und LATAM Cargo durchgeführt werden. Diese unplanmäßige Zunahme des Flugbetriebs erfordert eine erhebliche Anstrengung in der logistischen Abwicklung. Um den ungewöhnlichen Zustrom an Flugzeugen und die damit verbundenen Abfertigungsprozesse zu bewältigen, mobilisiert der Flughafen eigenen Angaben zufolge Personal aus allen Abteilungen. Dazu zählen nicht nur die üblichen Bodenabfertigungsteams, sondern auch Feuerwehrleute und Büroangestellte, die zur Unterstützung der operativen Abteilungen eingesetzt werden. Dies unterstreicht die Flexibilität des Regionalflughafens, der durch seine geographische Lage nahe der belgischen Grenze oft als Ausweichflughafen dient. Der Streik in Belgien betrifft die Kontrolle des Luftraums und zwingt die Airlines, auf alternative Routen und Flughäfen auszuweichen. Während Großflughäfen wie Amsterdam Schiphol oder Frankfurt ebenfalls Kapazitäten bereitstellen, entlastet Maastricht Aachen Airport die größeren Drehkreuze durch die Übernahme dieser kurzfristigen Flüge und sichert damit die Fortführung wichtiger Fracht- und Passagierrouten in der Region.

weiterlesen »