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Austrian Airlines setzt Großraumflugzeug auf Route nach Berlin ein

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines nimmt im Herbst des Jahres 2026 eine temporäre Änderung ihrer Flottenplanung auf den kontinentalen Kernrouten vor. Wie aus aktuellen Branchendaten des Flugplandienstes Aero Routes hervorgeht, wird die Lufthansa-Tochter auf ausgewählten Umläufen zwischen ihrem Drehkreuz Wien-Schwechat und dem Flughafen Berlin-Brandenburg ein Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 787-9 einsetzen. Das unter dem Beinamen „Dreamliner“ bekannte Großraumflugzeug soll im kommenden Oktober die regulären Kurzstreckenmaschinen auf dieser stark frequentierten Verbindung ersetzen, um auf die veränderten Passagierströme und saisonale Nachfragespitzen im mitteleuropäischen Luftraum zu reagieren. Der Einsatz des Großraumgeräts ist exakt terminiert und beschränkt sich auf den Zeitraum vom 7. bis zum 21. Oktober 2026. An insgesamt drei aufeinanderfolgenden Mittwochen wird die Maschine die Flugpaarung mit den Flugnummern OS227 und OS228 übernehmen. Der Flugplan sieht vor, dass der Dreamliner jeweils um 11:30 Uhr in Wien abhebt und die deutsche Bundeshauptstadt um 12:40 Uhr erreicht. Nach einer kurzen Bodenabfertigungszeit am Terminal in Berlin erfolgt der Rückflug nach Österreich mit dem planmäßigen Start um 13:55 Uhr. Normalerweise bedient Austrian Airlines diese Strecke mit deutlich kleineren Flugzeugtypen der Airbus-A320-Familie oder mit Embraer-Regionaljets. Solche temporären Großraumflugzeug-Einsätze auf europäischen Kurzstrecken, in der Fachsprache als „Up-Gauging“ bezeichnet, werden von Netzwerk-Airlines aus unterschiedlichen operativen Erwägungen durchgeführt. Zum einen ermöglicht der Wechsel auf die Boeing 787-9 eine erhebliche Steigerung der Sitzplatz- und Frachtkapazitäten ohne zusätzliche Nutzung knapper Start- und Landerechte an den ausgelasteten Flughäfen. Zum anderen dienen diese Umläufe dem regelmäßigen Training der Cockpit- und Kabinencrews, die im Rahmen von Umschulungen oder zum Erhalt ihrer gesetzlichen Fluglizenzen eine vorgeschriebene

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Kabinenpersonal von Horizon Air stimmt für Streikfreigabe

Die Flugbegleiter der US-Regionalfluggesellschaft Horizon Air haben mit einer deutlichen Mehrheit für eine offizielle Streikfreigabe gestimmt. Mit diesem Schritt erhöht das Kabinenpersonal den Druck auf die Muttergesellschaft Alaska Air Group in den bereits seit mehr als zwei Jahren andauernden Tarifverhandlungen. Die zuständige Gewerkschaft Association of Flight Attendants-CWA (AFA-CWA) wirft der Konzernführung vor, bislang kein Gehaltsangebot vorgelegt zu haben, das den gestiegenen Lebenshaltungskosten an den Hauptbasen der Fluglinie gerecht wird. Insbesondere an den großen Drehkreuzen wie Seattle-Tacoma an der US-Westküste sind die Mieten und allgemeinen Lebenshaltungskosten in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Ein unmittelbarer Ausstand steht im amerikanischen Luftverkehr trotz des Votums rechtlich noch nicht bevor. Nach dem komplexen US-Arbeitsrecht für die Transportbranche (Railway Labor Act) müssen vor einem legalen Streik langwierige Vermittlungsschritte durch die nationale Schlichtungsstelle (National Mediation Board) durchlaufen werden. Ein Streik ist erst dann zulässig, wenn die Behörde die Verhandlungen offiziell für gescheitert erklärt und eine darauffolgende gesetzliche Abkühlungsphase von 30 Tagen ergebnislos verstreicht. Die Gewerkschaft nutzt die Streikfreigabe daher primär als strategisches Druckmittel, um das Management zu substanziellen Zugeständnissen am Verhandlungstisch zu bewegen. Horizon Air operiert als hundertprozentige Regionaltochter im Verbund der Alaska Air Group und bedient ein Streckennetz von 45 Städten im Nordwesten der USA sowie in angrenzenden Regionen, darunter auch grenzüberschreitende Verbindungen nach Kanada. Die Fluggesellschaft führt ihre Flüge ausschließlich unter der Dachmarke Alaska Airlines durch. Während das operative Fluggeschäft und das Personal von Horizon Air gestellt werden, liegen die übergeordneten Bereiche wie Flugplanung, Ticketvermarktung und Preisgestaltung komplett in den Händen der Muttergesellschaft. Ein potenzieller

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Riyadh Air erhält Einflugrechte für die USA

Die neue saudi-arabische Staatsfluggesellschaft Riyadh Air hat einen bedeutenden regulatorischen Meilenstein im Hinblick auf ihre weltweite Netzwerkexpansion erreicht. Das Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten (USDOT) erteilte dem Luftfahrtunternehmen die offizielle Genehmigung für die Durchführung von Linienflügen in die und aus den USA. In seiner Begründung erklärte das Ministerium, dass die Vergabe dieser Verkehrsrechte im öffentlichen Interesse liege und die bilateralen Luftverkehrsbeziehungen stärke. Für die Fluglinie, die sich vollständig im Besitz des staatlichen saudi-arabischen Public Investment Funds (PIF) befindet, stellt diese Erlaubnis eine zentrale Voraussetzung für den Aufbau ihres geplanten interkontinentalen Streckennetzes dar. Die Erteilung der US-Einflugrechte erfolgt unmittelbare Zeit nach dem offiziellen operativen Betriebsstart der Fluggesellschaft. Erst in der vergangenen Woche absolvierte Riyadh Air ihren historischen ersten kommerziellen Linienflug, der von der saudi-arabischen Hauptstadt Riad nach London führte. Das Unternehmen wurde im Jahr 2023 mit dem strategischen Ziel gegründet, Riad als globales Luftverkehrsdrehkreuz zu etablieren und die wirtschaftliche Diversifizierung des Königreichs im Rahmen der nationalen Entwicklungsstrategie voranzutreiben. Riyadh Air fungiert dabei als zweite staatliche Fluggesellschaft des Landes neben der bereits etablierten Fluglinie Saudia. Durch die US-Genehmigung kann die Fluggesellschaft nun konkrete Vorbereitungen für die Aufnahme von Flugverbindungen zu wichtigen nordamerikanischen Wirtschaftszentren und Metropolen wie New York, Washington D.C. und Los Angeles einleiten. Zur Bewältigung dieser Langstreckenrouten hatte das Management bereits umfangreiche Flottenbestellungen platziert, darunter Großaufträge für Großraumflugzeuge der Typen Boeing 787 Dreamliner und Airbus A350. Der Eintritt von Riyadh Air in den transatlantischen Markt verschärft den Wettbewerb im Premium-Segment des internationalen Luftverkehrs, insbesondere im direkten Vergleich mit den etablierten Golf-Airlines aus

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Southwest Airlines verlagert IT-Infrastruktur vollständig zu AWS

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines hat eine umfassende Modernisierung ihrer technologischen Systeme angekündigt und Amazon Web Services (AWS) zum bevorzugten Cloud-Anbieter ernannt. Bis zum Jahr 2028 plant das Großunternehmen, seine gesamte bisher weitgehend lokale Server-Infrastruktur auf eine cloudbasierte und durch künstliche Intelligenz gestützte Architektur umzustellen. Ziel dieses strategischen IT-Projekts ist es, die Ausfallsicherheit zu erhöhen, operative Prozesse zu optimieren und die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Verarbeitung von Massendaten im täglichen Flugbetrieb zu steigern. Die Migration zu AWS betrifft auch die digitalen Kundenplattformen der Fluggesellschaft. Die Modernisierung der unternehmenseigenen Website erfolgt unter Einsatz des AWS-Entwicklungswerkzeugs Kiro. Dieses Tool wird bereits von mehr als 2.700 Software-Entwicklern bei Southwest genutzt, um veralteten Legacy-Code effizient zu überarbeiten und automatisierte Systemtests zu implementieren. Die Fluggesellschaft reagiert mit diesem tiefgreifenden Umbau auf schwerwiegende IT-Ausfälle in der jüngeren Vergangenheit, die zu massiven Flugstreichungen und logistischen Engpässen führten, und investiert nun massiv in die Stabilität ihrer Netzwerke. Durch die Partnerschaft mit dem Marktführer im Bereich Cloud-Computing sichert sich Southwest Airlines Zugriff auf hochentwickelte Datenanalyse- und Speicherkapazitäten. Branchenexperten betonen, dass der Wechsel von physischen Rechenzentren hin zu elastischen Cloud-Strukturen für Fluggesellschaften entscheidend ist, um unvorhersehbare Lastspitzen – etwa bei extremen Wetterlagen oder Buchungswellen – ohne Systemabstürze abzufangen. Das Projekt reiht sich ein in einen allgemeinen Trend der globalen Luftfahrtindustrie, bei dem etablierte Fluglinien ihre historisch gewachsenen, oft fragmentierten Softwaresysteme durch zentralisierte Cloud-Lösungen ersetzen. Finanzielle Details des langfristigen Vertrages zwischen der Fluggesellschaft und der Amazon-Tochter wurden nicht offiziell mitgeteilt, Analysten schätzen das Investitionsvolumen jedoch auf einen dreistelligen Millionenbetrag. Neben der reinen

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Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps nimmt Kurs auf Prag

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps feiert im Juni 2026 das fünfjährige Bestehen ihres operativen Flugbetriebs. Seit dem Erstflug, der am 17. Juni 2021 von Bozen nach Ibiza führte, hat das Luftfahrtunternehmen sein Streckennetz konsequent ausgebaut. Mittlerweile bedient die Fluglinie rund 30 Destinationen in ganz Europa direkt vom Flughafen Bozen (BZO) aus. Die Airline hat sich damit zu einem wesentlichen Faktor für die regionale Mobilität sowie für die Anbindung der norditalienischen Provinz an den europäischen Wirtschafts- und Tourismusraum entwickelt. Die Entstehung von Skyalps geht auf das Jahr 2019 zurück, als die ABD Holding unter der Führung des Südtiroler Unternehmers und heutigen Airline-Präsidenten Josef Gostner den bis dahin defizitären Regionalflughafen Bozen von der Autonomen Provinz Bozen übernahm. Nach einer pandemiebedingten Verzögerung wurde das Geschäftsmodell einer eigenen Regionalfluglinie realisiert. Die Akzeptanz in der lokalen Bevölkerung hat sich seither spürbar gewandelt: Laut Erhebungen des Meinungsforschungsinstituts rcm solutions bewertet eine deutliche Mehrheit der Südtiroler den Flughafen und die Flugverbindungen mittlerweile als klaren wirtschaftlichen Vorteil für das Land. Für die kommende Wintersaison 2026/27 kündigte das Management eine weitere Expansion des Flugplans an. Ab Dezember wird Skyalps eine neue Direktverbindung in die tschechische Hauptstadt Prag aufnehmen. Die Strecke soll bis März zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und sonntags, bedient werden. Das Unternehmen nutzt für seine Flüge eine standardisierte Flotte von hocheffizienten Turboprop-Maschinen des Typs De Havilland DHC-8-Q400, die für die kurzen Start- und Landebahnen des alpinen Flughafens in Bozen optimal geeignet sind. Präsident Josef Gostner betonte, dass der strategische Fokus für die kommenden Jahre auf der Anbindung weiterer großer

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Mietwagenanbieter Sixt platziert Riesenfigur am Flughafen Düsseldorf

Der Mobilitätsdienstleister Sixt hat am Flughafen Düsseldorf eine ungewöhnliche und großdimensionierte Werbeinstallation in Betrieb genommen. Im Zentrum des Terminals wurde eine rund acht Meter hohe Skulptur aufgestellt, die ein Erdmännchen darstellt. Die monumentale Tierfigur hält gut sichtbar einen Fahrzeugschlüssel der Marke BMW in der Hand. Die Installation ist als Blickfang konzipiert und soll die Aufmerksamkeit der ankommenden und abfliegenden Passagiere im zentralen Publikumsbereich des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen auf die Präsenz des Autovermieters lenken. Das Besondere an dieser Werbekonstruktion ist ihre architektonische Integration in das Flughafengebäude, da sich die Skulptur über zwei separate Ebenen des Terminals erstreckt. Das Fundament sowie der Körper der Erdmännchen-Figur stehen auf einem massiven Podest im stark frequentierten Ankunftsbereich. Der obere Teil der Skulptur, insbesondere der Kopf des Tieres, ragt durch eine eigens dafür genutzte Deckenöffnung eine Etage höher direkt in die Abflughalle. Durch diese vertikale Zweiteilung ist die Werbebotschaft für Reisende sowohl beim Verlassen der Flugzeuge als auch vor dem Boarding unübersehbar. Die Platzierung am Flughafen Düsseldorf erfolgt im Rahmen der langfristigen Marketingstrategie von Sixt, die für humorvolle und auffällige Kampagnen an internationalen Verkehrsknotenpunkten bekannt ist. Düsseldorf zählt mit jährlich vielen Millionen Fluggästen zu den wichtigsten Standorten für das europäische Mietwagengeschäft, insbesondere im Segment der Geschäftsreisen und des Premium-Tourismus. Für den Flughafen stellt die Genehmigung solcher raumgreifenden Installationen eine lukrative Einnahmequelle im Bereich des sogenannten Non-Aviation-Geschäfts dar, da Sonderwerbeformen auf zentralen Terminalflächen zu den teuersten Marketing-Arealen gehören. Die technische Umsetzung der tonnenschweren Großskulptur erforderte im Vorfeld eine präzise statische Prüfung sowie die Einhaltung strenger Brandschutz-

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Air Europa nimmt neue Verbindung von Madrid nach Düsseldorf auf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa erweitert ihr mitteleuropäisches Streckennetz ab dem kommenden Spätherbst und nimmt eine neue Direktverbindung nach Deutschland in ihren Flugplan auf. Wie aus aktuellen Branchendaten des Flugplandienstes Aeroroutes hervorgeht, wird die Airline ab dem 30. November eine regelmäßige Linienverbindung zwischen ihrem zentralen Drehkreuz Madrid-Barajas und dem Flughafen Düsseldorf einrichten. Die Strecke soll mit einer Frequenz von zwei täglichen Flügen bedient werden, was insbesondere für den Geschäftsreiseverkehr sowie für Umsteigepassagiere mit Zielen in Lateinamerika eine erhebliche Kapazitätsaufstockung bedeutet. Die Durchführung der neuen Flüge ist nach derzeitigem Planungsstand zeitlich befristet konzipiert. Das Unternehmen hat die Verbindung für die gesamte Dauer der anstehenden Winterflugperioden ausgelegt, womit die Flüge bis zum Ende des Winterflugplans fest im System verankert sind. Für die Abfertigung in Düsseldorf nutzt die Fluggesellschaft die bestehende Flughafeninfrastruktur der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt, die nach Frankfurt und München zu den wichtigsten deutschen Zielorten für spanische Fluglinien zählt. Zum Einsatz kommen auf dieser Kurz- und Mittelstreckenroute voraussichtlich moderne Jets aus der Bestandsflotte der Fluggesellschaft, die für ein standardisiertes europäisches Kabinenprodukt ausgelegt sind. Mit der Aufnahme der Düsseldorf-Route intensiviert Air Europa den Wettbewerb auf den Flugkorridoren zwischen Deutschland und der iberischen Halbinsel. Bislang wird die Verbindung zwischen der Rhein-Metropole und der spanischen Hauptstadt primär von der konkurrierenden IAG-Tochter Iberia sowie von verschiedenen Low-Cost-Carriern bedient. Die zwei täglichen Umläufe von Air Europa sind zeitlich so getaktet, dass in Madrid eine nahtlose Anbindung an das traditionell starke Transatlantiknetz der Fluggesellschaft gewährleistet ist. Passagiere aus Westdeutschland erhalten dadurch zusätzliche Reiseoptionen nach Süd- und Mittelamerika, wo Air

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Flughafen Malta verzeichnet signifikantes Passagierwachstum im Frühjahr 2026

Der internationale Flughafen von Malta setzt seinen wirtschaftlichen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2026 fort und festigt seine Position als einer der am schnellsten wachsenden Luftverkehrsknotenpunkte im europäischen Raum. Nach den aktuellen Daten des Dachverbandes der europäischen Flughäfen, Airports Council International (ACI), registrierte der Inselstaat bereits im April einen Zuwachs des Passagieraufkommens um 13,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit positioniert sich der Flughafen in der Spitzengruppe der leistungsstärksten Verkehrsflughäfen innerhalb der Europäischen Union und der assoziierten Staaten. Dieser Aufwärtstrend beschleunigte sich im darauffolgenden Monat Mai weiter, als der Flughafen erstmals in diesem Jahr die Marke von einer Million Fluggästen innerhalb eines Monats durchbrach und insgesamt 1,08 Millionen Passagiere abfertigte. Getragen wird diese Entwicklung von einem stark erweiterten Sommerflugplan, der über 110 Destinationen umfasst und durch die Einführung dreier neuer Linienverbindungen ergänzt wurde. Trotz einer gleichzeitigen Erhöhung der angebotenen Sitzplatzkapazität um 18,6 Prozent meldeten die Betreiber eine durchschnittliche Sitzladequote von 83,5 Prozent, was die anhaltend hohe Nachfrage im europäischen Tourismussektor unterstreicht. Der britische Markt bildet im Jahr 2026 weiterhin das stärkste Segment für den maltesischen Luftverkehr und zeichnet für 21,3 Prozent des gesamten Passagieraufkommens verantwortlich. Auf den weiteren Plätzen der wichtigsten Herkunftsländer folgen Italien, Polen, Deutschland und Frankreich. Sämtliche dieser Kernmärkte verzeichneten im Vorjahresvergleich deutliche Zuwächse bei den Fluggastzahlen, wobei die Wachstumsraten je nach Region zwischen 8 und 62,5 Prozent lagen. Branchenanalysten führen das überdurchschnittliche Abschneiden des Flughafens auf die allgemeine Marktverschiebung hin zu südeuropäischen Destinationen sowie auf die strategische Expansion von Low-Cost-Carriern im Mittelmeerraum zurück. Malta profitiert hierbei von seiner

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Österreichs Sommer-Bergbahnen blicken optimistisch auf die Saison

Der Sommerbetrieb im hochalpinen Raum hat sich für die österreichischen Seilbahnunternehmen zu einem tragfähigen und eigenständigen Geschäftsmodell entwickelt. Zum Auftakt der aktuellen Reisesaison verzeichnet die Qualitätsinitiative „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“, die im Jahr 2026 ihr 25-jähriges Bestehen feiert, eine stabile wirtschaftliche Ausgangslage. Eine aktuelle Branchenbefragung unter den Mitgliedsbetrieben belegt eine hohe Zuversicht: Rund 50 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer Buchungslage auf dem soliden Niveau des Vorjahres, während knapp ein Viertel der Betriebe mit spürbaren Zuwächsen kalkuliert. Die sommerliche Nutzung der Infrastruktur fungiert im Rahmen des Ganzjahrestourismus mittlerweile als verlässliches Gegengewicht zum traditionellen Wintergeschäft. Die inhaltliche Ausrichtung der Seilbahnbetreiber konzentriert sich in diesem Jahr primär auf den Ausbau von maßgeschneiderten Angeboten für Familien und Aktivurlauber. Laut den Erhebungen des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich fokussieren sich 92 Prozent der Betriebe auf Familien mit Kindern, gefolgt von spezifischen Angeboten für Tagestouristen und Bergsportler. Ein dominierender Markttrend ist dabei die steigende Nachfrage nach der sogenannten Sommerfrische. Angesichts hoher Temperaturen in den urbanen Ballungsräumen nutzen immer mehr Inlandstouristen und internationale Gäste die kühlere Höhenlage der Bergwelt für Kurzaufenthalte. Digitale Services wie Online-Ticketing und Informations-Apps werden dabei flächendeckend als Komfortstandard vorausgesetzt. Für die laufende Periode investieren die Seilbahngesellschaften in den einzelnen Bundesländern massiv in den Ausbau der Erlebnis- und Transportinfrastruktur. In Vorarlberg wird im Brandnertal mit der neuen Loischkopfbahn eine moderne 10er-Gondelbahn in Betrieb genommen, die als erste Anlage dieser Art in Europa mit speziellen Vorrichtungen für den Biketransport ausgestattet ist. In Tirol und Salzburg entstehen neue interaktive Themenwege, Ninja-Parks und alpine Wasserspielwelten,

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Österreicher bevorzugen das eigene Auto als Reisemittel

Das Automobil bleibt für den Großteil der österreichischen Bevölkerung das wichtigste Transportmittel für die Fahrt in den Sommerurlaub. Laut einer aktuellen repräsentativen Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent im Auftrag der Helvetia Versicherungs-AG planen in der laufenden Reisesaison 56 Prozent der Österreicher, ihre Urlaubsdestination mit dem eigenen Fahrzeug anzusteuern. Als Hauptmotive für diese Entscheidung werden in der Versicherungswirtschaft die Flexibilität und Unabhängigkeit vor Ort genannt. Zudem spielt das subjektive Sicherheitsempfinden eine erhebliche Rolle: 54 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich bei der Anreise mit dem Pkw sicherer fühlen als an Bord eines Verkehrsflugzeugs. Trotz der Bevorzugung des eigenen Autos ist die Fahrt in den Urlaub für viele Menschen mit psychischen Belastungen verbunden. Das Fahren auf unbekannten Strecken verursacht bei 44 Prozent der Studienteilnehmer Stress. Besonders ausgeprägt ist diese Unsicherheit bei der jüngeren Generation Z, wo 51 Prozent der Befragten das Befahren neuer Routen als belastend empfinden. Um diesem Stress entgegenzuwirken, bereiten sich 89 Prozent der Autofahrer vorab intensiv durch eine Routenplanung vor. Unterschiede zwischen den Altersgruppen zeigen sich auch beim technischen Fahrzeugcheck vor der Abfahrt: Während 84 Prozent der Generation der Babyboomer Parameter wie Reifendruck und Flüssigkeitsstände kontrollieren, tun dies bei der Generation Z lediglich 70 Prozent. Das Smartphone hat sich mittlerweile zu einem zentralen Sicherheits- und Unterhaltungsinstrument während langer Autofahrten entwickelt. Für 86 Prozent der Umfrageteilnehmer besitzt ein geladener Akku vor der Abfahrt eine hohe Priorität, wobei Frauen mit 93 Prozent diesen Aspekt noch deutlicher gewichten als Männer mit 80 Prozent. Neben der klassischen Navigationsfunktion dient das

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