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Flughafen Brüssel investiert in neue Löschfahrzeuge und Simulator

Der Flughafen Brüssel hat die technische Ausstattung seiner flughafeneigenen Feuerwehr umfassend erneuert. Für knapp sechs Millionen Euro erwarb der Flughafenbetreiber vier neue Flugfeldlöschfahrzeuge des österreichischen Spezialherstellers Rosenbauer sowie einen Fahrsimulator für Ausbildungszwecke. Die 39 Tonnen schweren Einsatzfahrzeuge ersetzen insgesamt fünf bisher genutzte, veraltete Einheiten. Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h und wurden speziell dafür konstruiert, innerhalb der von internationalen Luftfahrtbehörden vorgegebenen Reaktionszeiten jeden Punkt des Rollfeldes zu erreichen. Die technischen Spezifikationen der Neuanschaffungen sind auf die Bekämpfung von Großbränden im Luftverkehr ausgelegt. Jedes Fahrzeug verfügt über Kapazitäten für 12.500 Liter Wasser, 1.500 Liter Löschschaum und 225 Kilogramm Trockenpulver. Über die verbauten Dachwerfer können bis zu 5.200 Liter Löschmittel pro Minute abgegeben werden. Ein Fahrzeug der Flotte ist zudem mit einem Ausleger samt Penetrationsdüse ausgerüstet, wodurch der Rumpf von Flugzeugen durchstoßen werden kann, um Löschmittel direkt in den Passagier- oder Frachtraum einzubringen. Die Flotte erfüllt die Anforderungen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) und der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Ergänzend zu den Fahrzeugen nutzt die 150 Personen starke Flughafenfeuerwehr künftig einen Simulator, der mit der Fahrerkabine der neuen Löschfahrzeuge identisch ist. Das System ermöglicht das Training von Notfällen und Einsatzfahrten unter schwierigen Witterungsbedingungen ohne Verschleiß am Fuhrpark. Um die Einhaltung der gesetzlichen Richtlinie zu garantieren – nach der bei Flugunfällen spätestens drei Minuten nach Alarmierung drei Großlöschfahrzeuge am Einsatzort eintreffen müssen –, betreibt die Feuerwehr zwei Wachen an gegenüberliegenden Seiten des Geländes. Insgesamt umfasst der Fuhrpark am Standort Brüssel rund 25 Spezialfahrzeuge, darunter auch einen Löschroboter. Die Anschaffung unterstreicht den hohen

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Kooperation bei Triebwerkswartung: Lufthansa Technik und Unison schließen 15-Jahre-Vertrag

Die GE-Aerospace-Tochter Unison und der Hamburger Instandhaltungskonzern Lufthansa Technik haben eine auf 15 Jahre angelegte Vereinbarung im Bereich der Triebwerkswartung unterzeichnet. Im Rahmen des Abkommens übernimmt Lufthansa Technik als exklusiver, von Unison autorisierter Partner in Europa die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) von Zündsystemen für die Triebwerksserie CFM Leap. Die Arbeiten betreffen die Varianten Leap-1A, Leap-1B sowie Leap-1C, die unter anderem in Verkehrsflugzeugen der Baureihen Airbus A320neo, Boeing 737 Max und Comac C919 verbaut sind. Die Instandsetzung von Komponenten wie Zündgeräten und Zündkabeln wird in den Werkstätten von Lufthansa Technik in Hamburg durchgeführt. Unison liefert für die Abwicklung der Serviceaufträge Originalteile sowie die benötigten technischen Daten und berechtigt Lufthansa Technik zur eigenständigen Garantieabwicklung für die bearbeiteten Bauteile. Die Kooperation stärkt die MRO-Kapazitäten für die weltweiten Leap-Flotten, die mit zunehmendem Alter der Flugzeuge häufigere Wartungsintervalle bei Komponenten der Zündsysteme erfordern. Trotz der vertraglichen Bindung bei den genannten Baugruppen betonen beide Unternehmen, dass sie in anderen Geschäftsfeldern der Flugzeuginstandhaltung weiterhin als eigenständige Wettbewerber am Markt agieren. Das Abkommen fällt in eine Phase hoher Auslastung im zivilen Triebwerksmarkt. Das CFM-Leap-Triebwerk, das vom Joint Venture CFM International zwischen GE Aerospace und Safran Aircraft Engines produziert wird, gehört zu den meistgenutzten Antrieben der modernen Mittelstreckenluftfahrt. Durch die hohe Anzahl im Einsatz befindlicher Flugzeuge steigt der Bedarf an verlässlichen Überholungskapazitäten in Europa. Die Bündelung von Herstellerkompetenz und regionaler Werkstattkapazität soll Engpässe in der Lieferkette abfedern und die Standzeiten der Maschinen am Boden verkürzen. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die langfristige Sicherung von Wartungsverträgen für MRO-Dienstleister essenziell

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Maersk Air Cargo tritt deutschem Airline-Verband BARIG bei

Die dänische Frachtfluggesellschaft Maersk Air Cargo ist dem Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) beigetreten. Mit dem Beitritt der Tochtergesellschaft des globalen Logistikkonzerns A.P. Moller-Maersk baut die Interessensvertretung der in Deutschland operierenden Fluggesellschaften ihren Frachtbereich weiter aus. Die Airline betreibt eine Flotte von 19 Frachtflugzeugen und bedient Strecken in Europa, Asien und Nordamerika. Neben ihrem Hauptdrehkreuz im dänischen Billund nutzt das Unternehmen den Flughafen Köln/Bonn als zentralen Frachtknotenpunkt für den deutschen Markt. Der Beitritt erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen über die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftfrachtstandorts. Branchenverbände wie das BARIG und der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) kritisieren seit Längerem die im internationalen Vergleich hohen Gebühren sowie staatlich bedingte Zusatzkosten an deutschen Verkehrsflughäfen. Hinzu kommen bürokratische Hürden bei Zollabwicklungen und behördlichen Freigabeverfahren, die nach Einschätzung von Logistikexperten die Effizienz zeitkritischer Lieferketten belasten und Verkehr auf benachbarte europäische Drehkreuze verlagern können. Durch die Bündelung der Interessen im Verband streben die Mitgliedsunternehmen Anpassungen der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie eine Vereinfachung der administrativen Abläufe an. Für Logistikanbieter wie Maersk Air Cargo ist die Vertretung gegenüber Politik und Flughafenbetreibern von Bedeutung, um verlässliche Flugpläne und Abfertigungszeiten an deutschen Standorten zu sichern. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Luftfrachtkapazitäten enger mit den bestehenden See- und Landtransportnetzen des Mutterkonzerns zu verzahnen. Kritiker verweisen darauf, dass die Durchsetzung von Standortvergünstigungen für Luftfrachtgesellschaften in einem komplexen regulatorischen Umfeld stattfindet. Während der globale Bedarf an flexiblen Transportwegen hoch bleibt, stehen Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber vor der Aufgabe, die Abfertigungseffizienz trotz steigender Betriebskosten und strenger Sicherheitsvorgaben aufrechtzuerhalten. Die künftige Entwicklung des Segments

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Ausbau des Auftragsbestands: Embraer schließt Lieferverträge mit drei Fluggesellschaften

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat im Rahmen der Farnborough International Airshow drei neue Liefervereinbarungen über insgesamt 28 Passagierflugzeuge der E-Jets-E2-Familie bekannt gegeben. Der lateinamerikanische Luftfahrtkonzern Abra Group zeichnete eine Absichtserklärung über 20 Maschinen des Typs E195-E2, wobei dieser Vertrag noch unter dem Vorbehalt bestimmter Vollzugsbedingungen steht. Zudem erwarb die spanische Regionalfluggesellschaft Binter fünf weitere E195-E2, während die luxemburgische Luxair drei Flugzeuge des kleineren Typs E190-E2 fest bestellte. Alle Festaufträge werden im Auftragsbestand des Unternehmens für das dritte Quartal 2026 verbucht. Zusätzlich zu den Festbestellungen beinhalten die drei Verträge zusammen 30 Kaufoptionen und Erwerbsrechte. Sollten diese vollständig ausgeübt werden, erhöht sich das Gesamtvolumen der Transaktionen auf bis zu 58 Flugzeuge. Für Embraer bedeutet dieser Fahndungserfolg auf der Luftfahrtmesse in Großbritannien eine Festigung der Marktposition im Segment der Regional- und Mittelstreckenflugzeuge bis 150 Sitzplätze. Die E2-Familie konkurriert in diesem Segment direkt mit dem A220 des europäischen Rivalen Airbus. Die Besteller nutzen die Maschinen für unterschiedliche betriebliche Anforderungen. Die Abra Group, zu der unter anderem die Airlines Avianca und GOL gehören, plant den Einsatz der E195-E2 zur Bedienung regionaler Märkte in Südamerika, um Feeder-Dienste für ihre Hauptstrecken aufzubauen. Binter baut mit den neuen Einheiten ihre bestehende E-Jet-Flotte auf den Kanarischen Inseln weiter aus, während Luxair das Muster zur Erneuerung ihrer Kurzstreckenflotte im europäischen Streckennetz einsetzt. Trotz der gemeldeten Aufträge steht die zivile Luftfahrtsparte von Embraer vor Herausforderungen bei der Abwicklung. Die weltweiten Lieferketten der Luftfahrtindustrie sind weiterhin durch Engpässe bei Zulieferern und Verzögerungen bei der Triebwerksbeschaffung belastet. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die

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Leasinggesellschaft Azorra bestellt bis zu 30 E-Freighter bei Embraer

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer und die US-amerikanische Leasinggesellschaft Azorra haben eine Vereinbarung über die Lieferung von umgebauten Passagier-Frachtflugzeugen der E-Jet-Familie geschlossen. Der Vertrag umfasst 20 Festbestellungen sowie Optionen für zehn weitere Maschinen des Typs E190F. Mit diesem Abkommen steigt das Leasingunternehmen direkt in das Marktsegment der Frachtflugzeugvermietung ein. Der E-Freighter basiert auf der Passagiervariante des Herstellers und soll als Frachtversion eine Nutzlast von bis zu 13,5 Tonnen bei einem Ladevolumen von über 100 Kubikmetern transportieren. Die Flottenerweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer veränderten Nachfrage im globalen Logistiksektor. Durch das stetige Wachstum im Bereich des Expressfracht- und Onlinehandels suchen Logistikdienstleister nach flexibleren Transportlösungen für dezentrale Flugrouten. Die E190F ist preislich und kapazitativ zwischen kleineren Turboprop-Maschinen und größeren Standardrumpfflugzeugen wie der Boeing 737 angesiedelt. Das Modell zielt darauf ab, ältere, betriebsintensive Frachtmaschinen im Kurz- und Mittelstreckenbereich abzulösen und den Transportbedarf auf regionalen Handelsrouten in Märkten wie Lateinamerika, Südostasien und Afrika abzudecken. Der Großauftrag fügt sich in eine Serie von Transaktionen zwischen beiden Unternehmen ein. Erst im Juni 2026 erweiterte Azorra seinen Bestand an Passagierflugzeugen der E2-Serie um 15 Einheiten, womit das E2-Programm des Herstellers die Marke von 500 Festbestellungen überschritt. Für Embraer stellt die Umrüstung gebrauchter Passagiermaschinen zu Frachtflugzeugen ein zentrales Geschäftsfeld dar, um die Einsatzdauer der E-Jet-Flotte zu verlängern. Der Erfolg dieses Konzepts hängt jedoch von der Verfügbarkeit von Gebrauchtflugzeugen für den Umbau sowie der Preisentwicklung auf den Gebrauchtmärkten ab. Branchenkenner verweisen darauf, dass der Markt für regionale Frachtflugzeuge durch schwankende Treibstoffpreise und unbeständige Frachtraten geprägt ist. Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit der

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Erweiterung der Wartungskapazitäten: Embraer und SkyWest verlängern Servicevereinbarung

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer und die US-amerikanische Regionalfluggesellschaft SkyWest Airlines haben eine langfristige Verlängerung ihrer Vereinbarung über Wartungs- und Reparaturarbeiten unterzeichnet. Der Vertrag umfasst die technische Betreuung der gesamten E175-Flotte von SkyWest, die derzeit 271 Flugzeuge zählt. Die Arbeiten werden in den Embraer-eigenen Serviceeinrichtungen in Nashville (Tennessee), Macon (Georgia) sowie Fort Worth (Texas) durchgeführt. Mit der Vereinbarung erhöhen beide Partner die Kapazitäten für die Instandhaltung, um die betrieblichen Anforderungen und die Flottenplanung des größten Betreibers dieses Flugzeugtyps abzusichern. Parallel zur Vertragsverlängerung treibt der Flugzeugbauer den Ausbau seiner MRO-Infrastruktur (Maintenance, Repair and Overhaul) in den Vereinigten Staaten voran. Am Perot Field Alliance Airport in Fort Worth investiert der Konzern rund 70 Millionen US-Dollar in ein neues Wartungszentrum für die zivile Luftfahrt. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Anlage ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Nach Unternehmensangaben wird dieser Schritt die Servicekapazitäten für Kunden der E-Jets-Baureihe in Nordamerika um mehr als 50 Prozent steigern. Die neue Niederlassung ergänzt die seit Mitte 2025 bestehenden Aktivitäten des Herstellers am Standort Texas. Für Regionalfluggesellschaften wie SkyWest ist die Anbindung an OEM-geführte Wartungsnetzwerke ein wichtiger Faktor zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebs. Die Fluggesellschaft führt als Kapazitätsanbieter Zubringerflüge im Auftrag großer US-Netzwerk-Carrier wie American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines durch. Flugausfälle oder Verzögerungen bei der Instandhaltung wirken sich direkt auf die Termintreue der Partnergesellschaften aus. Die vertragliche Absicherung von Wartungsslots mindert das Risiko ungeplanter Bodenzeiten und hilft den Airlines, strengen betrieblichen Zuverlässigkeitsvorgaben gerecht zu werden. Dennoch stehen Hersteller und Betreiber im Wartungssektor vor anhaltenden Herausforderungen. Der weltweite

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Bündelung im Kurzfristsegment: Alltours führt neue Veranstaltermarke ein

Der Düsseldorfer Reisekonzern Alltours bündelt seine Last-Minute-Angebote unter einem neuen Namen und hat den Vertrieb der Veranstaltermarke „a&b kurzfristreisen“ gestartet. Unter dem Kürzel ABK fasst das Unternehmen künftig kurzfristige Urlaubsangebote der beiden konzerneigenen Marken Alltours und Byebye zusammen. Das Produktportfolio richtet sich an Reisende mit einem Buchungshorizont von maximal 90 Tagen vor dem geplanten Abreisedatum. Das Sortiment umfasst zunächst Flugpauschalreisen in stark nachgefragte europäische Zielgebiete und soll in den kommenden Wochen um weitere Destinationen sowie reine Hotelkontingente ausgebaut werden. Die Angebote sind über Reisebüros, Online-Reiseportale sowie über die konzerneigenen Direktvertriebskanäle buchbar. Mit der Einführung der neuen Marke reagiert das Reiseunternehmen auf Veränderungen im Buchungsverhalten deutscher Urlauber. Zwar verzeichnen Reiseveranstalter nach wie vor eine hohe Nachfrage bei Frühbuchern, gleichzeitig setzt sich jedoch der Trend zu spontanen Reiseentscheidungen fort, der durch schwankende Flugkapazitäten und flexible Stornierungsbedingungen verstärkt wird. Durch die Konzentration der Restplätze unter einer separaten Vertriebsmarke versucht der Konzern, freie Kontingente bei Fluggesellschaften und Hotelpartnern effizienter zu vermarkten und die Auslastung zu sichern. Aus Branchensicht birgt der Ausbau des Kurzfristsegments für Reiseveranstalter allerdings auch wirtschaftliche Risiken. Während Last-Minute-Produkte bei Verbrauchern die Erwartung günstiger Preise wecken, stehen Reisekonzerne vor der Herausforderung, trotz hoher Treibstoffkosten und gestiegener Hotelpreise auskömmliche Margen zu erzielen. Zudem führt der Trend zu kurzfristigen Buchungen für die Veranstalter zu geringerer Planungssicherheit bei der Abnahme von Flug- und Bettenkapazitäten. Marktbeobachter verweisen darauf, dass die Eröffnung einer spezialisierten Untermarke vor allem dazu dient, den Preisdruck im regulären Kataloggeschäft von Alltours abzufedern. Der Erfolg des neuen Angebots wird maßgeblich davon abhängen, wie

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Sommer 2026: Nürnberg rechnet mit knapp 788.000 Passagieren

Mit dem Beginn der bayerischen Sommerferien steht dem Flughafen Nürnberg die verkehrsreichste Phase des laufenden Jahres bevor. Die Flughafenbetreibergesellschaft rechnet für den Ferienzeitraum mit einem Passagieraufkommen von etwa 788.000 ankommenden und abfliegenden Gästen. Damit bewegt sich das Verkehrsaufkommen im fränkischen Luftverkehrszentrum auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt bedienen 21 Fluggesellschaften rund 55 Direktziele von Nürnberg aus, wobei die am stärksten nachgefragten Routen nach Antalya in der Türkei, Palma de Mallorca sowie Heraklion auf Kreta führen. Zusätzlich verzeichnen internationale Drehkreuze wie Istanbul, Frankfurt, Paris und Amsterdam hohe Buchungszahlen für Umsteigeverbindungen. Um die Abfertigung von Spitzenwerten von bis zu 20.000 Passagieren an einzelnen Ferientagen zu bewältigen, greift das Unternehmen auf zusätzliches Personal zurück. Neben der Stammbelegschaft in der Passagier- und Gepäckabfertigung kommen rund 180 Leiharbeitskräfte zum Einsatz. Damit umfasst das eingesetzte Personal im Terminal-, Vorfeld- und Abfertigungsbereich während der Hauptreisezeit mehr als 500 Beschäftigte. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die temporäre Aufstockung durch externe Dienstleister in der Luftfahrtbranche notwendig ist, um personelle Engpässe bei Urlaubsspitzen zu vermeiden, jedoch gleichzeitig organisatorische Anforderungen an die Dienstplanung stellt. Technisch hat der Flughafen für die Spitzenzeiten Anpassungen in den Abfertigungskazitäten vorgenommen. Die Sicherheitskontrollen wurden mit CT-Scannern ausgestattet, die ein Belassen von elektronischen Geräten und größeren Flüssigkeitsmengen im Handgepäck ermöglichen und so die Kontrollzeiten pro Fluggast senken sollen. Ergänzend stehen automatisierte Stationen zur selbstständigen Gepäckaufgabe für Passagiere ausgewählter Fluggesellschaften zur Verfügung. Zudem wurde der gewerbliche Bereich im Terminal nach der Sicherheitskontrolle vor kurzem flächenmäßig ausgebaut und neu konzipiert. Trotz der modernisierten Kontrolltechnik und zusätzlicher Personalkapazitäten hängen reibungslose Betriebsabläufe

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Starke Verkehrsbelastung auf den österreichischen Transitrouten und im Großraum Wien

Das bevorstehende Wochenende bringt eine erhebliche Belastung für die Hauptverkehrsadern in Österreich mit sich. Nach Angaben des Verkehrsclubs ARBÖ treffen am kommenden Samstag mehrere verkehrsintensive Faktoren aufeinander. Neben der zweiten Welle des Sommerreiseverkehrs aus den Niederlanden und dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sorgen Großveranstaltungen für zusätzliche Verzögerungen. Zu den Hauptstaupunkten zählen traditionell die Transitstrecken der Brennerautobahn (A13), der Inntalautobahn (A12), der Tauernautobahn (A10) sowie der Ostautobahn (A4) in Richtung Ungarn. Ein wesentlicher Auslöser für den dichten Verkehr gen Osten ist der Formel-1-Grand-Prix von Ungarn auf dem Hungaroring nahe Budapest. Tausende Motorsportfans, darunter eine hohe Anzahl an Besuchern aus den Niederlanden, nutzen die österreichischen Autobahnen A1, A21 und A4 zur Durchreise. Verkehrsexperten raten dazu, Ausweichzeiten außerhalb der Stoßzeiten zu wählen, da sich die Fanreisen direkt mit dem regulären Urlaubsverkehr überschneiden. Zusätzliche Zuspitzungen werden an Grenzübergängen wie Suben, Suben/Kiefersfelden und Nickelsdorf sowie in Tunnel- und Baustellenbereichen erwartet. Neben dem Fernverkehr führen auch regionale Großveranstaltungen im Osten Österreichs zu punktuellen Engpässen. In Maria Enzersdorf findet am Samstag der Austrian Bowl XLI statt, was zu Verzögerungen auf der Südautobahn (A2) und rund um den Knoten Vösendorf führen dürfte. Zeitgleich sorgt das viertägige Donauinsel Open Air in Wien mit geschätzten 100.000 Besuchern für eine veränderte Verkehrslage im Stadtgebiet. Von Stauungen betroffen sind hierbei vor allem die Donauuferautobahn (A22) und die Südosttangente (A23). Die Behörden und Verkehrsclubs empfehlen Besucherinnen und Besuchern lokaler Events die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Die angespannte Verkehrslage spiegelt das jährliche Muster der mitteleuropäischen Hauptreisezeit wider, in der die Transitrouten im Alpenraum an ihre

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Technische Störung am Flughafen Zürich: Passagiere müssen Skymetro im Tunnel verlassen

Am Flughafen Zürich hat eine technische Störung zum Stillstand der unterirdischen Personentransportbahn Skymetro geführt. Der fahrerlose Zug, der das Hauptterminal mit dem Dock E verbindet, blieb mitten in der Tunnelpassage unterhalb der Start- und Landebahn stehen. In den betroffenen Wagen saßen rund 50 Passagiere fest, die sich auf der Ankunft nach Zürich befanden. Nach Alarmierung der Einsatzkräfte traf die Flughafenfeuerwehr nach etwa 20 Minuten vor Ort ein und veranlasste den geordneten Ausstieg der Insassen. Die Passagiere wurden von den Rettungskräften über den Evakuierungsweg durch den Tunnel geführt. Der Fußmarsch bis zum nächstgelegenen Ausgang betrug rund 200 Meter und nahm weniger als zehn Minuten in Anspruch. Laut Angaben des Flughafenbetreibers befanden sich ausschließlich ankommende Fluggäste an Bord, deren Reiseziel Zürich war. Dadurch seien keine Anschlussflüge verpasst worden. Es kamen bei dem Vorfall keine Personen zu Schaden. Die Skymetro ist eine rund einen Kilometer lange, kabelgetriebene Standseilbahn, die für den Transfer zwischen den Terminalbereichen eingesetzt wird. Bekannt ist das System auch für seine visuelle und akustische Ausgestaltung im Tunnel, die Reisenden Schweizer Landschaftsmotive vermittelt. Nach dem Ausstieg der Passagiere konnte die Bahn über das Zugseil per Fernsteuerung in die Wartungsstation gezogen werden, wo Techniker mit der Überprüfung und Behebung des Defekts begannen. Betriebsstörungen bei automatisierten Passagiertransportsystemen an Großflughäfen werfen Fragen bezüglich der Redundanz und der schnellen Fahrgastinformation auf. Während der Ausfall im aktuellen Fall ohne gravierende Folgen blieb, verdeutlicht der Vorfall die Abhängigkeit moderner Flughafeninfrastrukturen von automatisierten Zubringersystemen. Bei Spitzenbelastungen können bereits kurze Unterbrechungen dieser Transportachsen zu Verzögerungen im Passagierfluss und zu

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