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Erweiterung des Meileneinsatzes: Miles & More verknüpft Prämiensystem mit Booking.com

Das Kundenbindungsprogramm der Lufthansa Group, Miles & More, baut seine Kooperation mit dem Online-Buchungsportal Booking.com aus. Ab sofort können Teilnehmende des Programms ihre gesammelten Prämienmeilen direkt auf der Plattform nutzen, um die Kosten für Hotelübernachtungen und andere Unterkünfte zu reduzieren. Es handelt sich um das erste Loyalitätsprogramm im Luftverkehr, das ein direktes Einlösen von Meilen im Rahmen des Buchungsprozesses bei dem Reiseportal ermöglicht. Bislang beschränkte sich die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen im Wesentlichen auf das Sammeln von Meilen bei Hotelbuchungen. Der Mechanismus sieht vor, dass Kunden ab einem Mindestbestand von 3.000 Meilen einen variablen Betrag einsetzen können, um den zu zahlenden Bargeldanteil zu verringern. Die Abbuchung der Meilen erfolgt in Echtzeit über eine verknüpfte Schnittstelle auf einer speziell eingerichteten Partnerseite. Aufgrund lokaler Steuern und Abgaben verbleibt bei jeder Transaktion ein Restbetrag, der mit regulären Zahlungsmitteln beglichen werden muss. Zudem ist die Meileneinlösung auf Optionstarife mit sofortiger Bezahlung beschränkt. Finanz- und Luftfahrtanalysten bewerten die Ausweitung von Meileneinlösungsmöglichkeiten im Hotelsektor als gängigen Schritt, um die hohe Zahl angesammelter Prämienmeilen auf den Konten der Kunden abzubauen. Da Meilen in der Konzernbilanz als finanzielle Verbindlichkeiten geführt werden, verringert deren Entwertung oder Einlösung für Fremdleistungen die bilanziellen Risiken der Fluggesellschaft. Dennoch verweisen Branchenbeobachter darauf, dass der Gegenwert pro eingelöster Meile bei bahnfremden oder externen Sachprämien und Hotelpartnern oft geringer ausfällt als bei der Einlösung für Prämieflüge in höheren Buchungsklassen. Für die beteiligten Unternehmen stellt die Verknüpfung eine Möglichkeit dar, Kunden stärker an das eigene Ökosystem zu binden und den Buchungsverkehr über eigene Plattformkanäle zu steuern.

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Gewaltschutz im Bahnverkehr: Gewerkschaft fordert verbindliche Meldepflicht für Übergriffe

Nach einem Ortstermin des Wiener Verkehrsministers Peter Hanke am Hauptbahnhof fordert die Verkehrsgewerkschaft Vida rasche und verbindliche Schritte gegen zunehmende Übergriffe auf das Eisenbahnpersonal. Die stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Olivia Janisch unterstützt zwar die zugesagte Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt im öffentlichen Verkehr, dringt jedoch auf die umgehende Einführung einer branchenweiten Meldepflicht für alle Sicherheitsvorfälle. Ziel sei die Erstellung eines lückenlosen und einheitlichen Lagebilds, um Schutzmaßnahmen wie gezielte Polizeistreifen oder Sicherheitsdienste punktgenau an besonders gefährdeten Bahnhöfen und auf kritischen Zugstrecken einzusetzen. Der vereinbarte Zehn-Punkte-Plan zur Erhöhung der Sicherheit im Eisenbahnsektor sieht vor, dass nicht nur physische Attacken wie Schläge oder Bespucken erfasst werden, sondern auch psychische Gewaltformen wie Beschimpfungen, Drohungen und Belästigungen. Neben der lückenlosen Registrierung umfasst das Konzept den verstärkten Einsatz von Körperkameras, verbesserte Alarmsysteme, intensivere Deeskalationsschulungen sowie eine engere Kooperation zwischen den Bahnunternehmen und den Polizeibehörden. Die Gewerkschaft betont, dass Schutzausrüstungen wie Stichschutzwesten allein das grundsätzliche Problem nicht lösen können, sondern das Arbeitsumfeld selbst strukturell sicherer gestaltet werden muss. Ein zentraler Kritikpunkt der Arbeitnehmervertretung bleibt die Personalbesetzung in den Zügen und an den Stationen. Um Konflikte bereits im Ansatz zu entschärfen, fordert die Gewerkschaft eine konsequente Doppelbesetzung von Personenzügen mit mindestens zwei Zugbegleitern. Branchenbeobachter und Personalvertreter verweisen jedoch auf die anhaltenden Personalengpässe und die hohen Personalkosten im Schienenverkehr, die einer flächendeckenden Besetzung derzeit entgegenstehen. Die Eisenbahnunternehmen stehen somit vor der Herausforderung, den Schutz der Beschäftigten mit der betrieblichen Machbarkeit abzuwägen. Die Umsetzung der Schutzmaßnahmen liegt nun bei den Entscheidungsträgern in Politik und Unternehmensführungen. Während die Ankündigung von Null-Toleranz-Maßnahmen in der Öffentlichkeit zwar

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Mangelhafte Kofferabwicklung: Analyse offenbart Unterschiede bei der Gepäckbehandlung von Fluggesellschaften

Die globale Abwicklung von Passagiergepäck im Luftverkehr bleibt eine anfällige Schnittstelle im internationalen Reisebetrieb. Eine detaillierte Auswertung von Branchendaten zeigt deutliche Unterschiede in der Zuverlässigkeit von Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern beim Transport von aufgegebenem Gepäck. Während einige Fluggesellschaften eine vergleichsweise geringe Fehlerquote aufweisen, geht bei anderen Anbietern rechnerisch auf mehreren Dutzend Flügen jeweils mindestens ein Gepäckstück verloren oder wird beschädigt. Diese Verzögerungen führen im Betrieb regelmäßig zu logistischen Problemen an den Ankunftsflughäfen. In der detaillierten Betrachtung der weltweiten Fluggesellschaften schneiden regionale und internationale Anbieter sehr unterschiedlich ab. So verzeichnet die US-amerikanische Fluggesellschaft Envoy Air in diversen Statistiken eine der höheren Quoten beim Verlust von Gepäckstücken pro tausend Passagiere, während Großkonzerne wie American Airlines oder United Airlines aufgrund ihrer hohen Passagierzahlen zwar absolute Spitzenwerte bei fehlerhaft beförderten Koffern aufweisen, prozentual jedoch stabilere Quoten halten. Auf der anderen Seite gelten Gesellschaften wie Allegiant Air oder Hawaiian Airlines laut den Auswertungen als verlässlicher im Hinblick auf die ordnungsgemäße Auslieferung des Passagierguts am Zielort. Als Hauptursachen für verspätete oder beschädigte Koffer gelten enge Umsteigezeiten an großen Drehkreuzen, personelle Engpässe beim Bodenpersonal sowie veraltete Sortieranlagen an einzelnen Verkehrsflughäfen. Wenn Gepäckstücke während des Umsteigevorgangs falsch etikettiert oder nicht rechtzeitig verladen werden, führt dies oft zu einer tagelangen Nachlieferung an die Reisenden. Branchenbeobachter bemängeln zudem, dass die Entschädigungsprozesse bei vielen Gesellschaften bürokratisch und zeitaufwendig gestaltet sind, was bei betroffenen Fluggästen zu erheblichem Unmut führt. Die Einführung moderner Tracking-Technologien über Smartphone-Apps und digitale Kofferanhänger hat die Transparenz für Passagiere in den vergangenen Jahren zwar erhöht, beseitigt die betrieblichen Ursachen

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Lärmschutzanlage für Triebwerkstests: Flughafen Brüssel investiert in neue Testeinrichtung

Am Flughafen Brüssel haben die Bauarbeiten für eine neue Lärmschutzanlage zur Erprobung von Flugzeugtriebwerken begonnen. Die U-förmige Einrichtung, eine sogenannte Ground Run-Up Enclosure (GRE), wird mit 15 Meter hohen Schallschutzwänden ausgestattet, um die Lärmbelastung bei Standläufen von Triebwerken nach Wartungsarbeiten zu reduzieren. Nach Angaben der Betreibergesellschaft ermöglicht die Konstruktion eine Verringerung des wahrnehmbaren Schallpegels um bis zu 10 Dezibel, was einer Halbierung der gefühlten Lautstärke entspricht. Das Bauprojekt umfasst eine Fläche von rund 8.000 Quadratmetern und ist für das Testen von Großraumflugzeugen wie dem Airbus A350 und der Boeing 787 ausgelegt. Die Fertigstellung der Anlage ist für Ende März 2027 geplant. Triebwerkstests unter Volllast sind nach Abschluss von Instandhaltungsarbeiten gesetzlich vorgeschrieben, um die Betriebssicherheit der Luftfahrzeuge zu gewährleisten. Bislang wurden am Brüsseler Flughafen jährlich etwa 150 bis 200 dieser Standläufe im offenen Geländebereich durchgeführt. Die Tests bleiben weiterhin auf die Tagesstunden zwischen 07:00 Uhr und 22:00 Uhr beschränkt, um nächtliche Ruhestörungen in den angrenzenden Wohngebieten zu vermeiden. Insbesondere die nahe gelegenen Gemeinden Steenokkerzeel und Humelgem sollen von den neuen Abschirmungsmaßnahmen profitieren. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf mehr als 15 Millionen Euro. Für die Freilegung des Baufeldes auf dem Rollfeld wurden im Vorfeld mehrere veraltete Gebäudestrukturen abgerissen. Der Flughafenbetreiber betont, dass der reguläre Flug- und Passagierbetrieb während der mehrstufigen Bauphase, die neben den Fundamentarbeiten auch die Pflasterung und die Errichtung der Schutzwände umfasst, uneingeschränkt weiterläuft. Fluglärmexperten und Anwohnervertretungen sehen in der Errichtung von Lärmschutzanlagen zwar einen notwendigen Schritt zur Verringerung punktueller Schallemissionen, weisen jedoch darauf hin, dass der

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Ausbau der Kooperation: Etihad Airways und Starlux Airlines verknüpfen Kundenbindungsprogramme

Die Fluggesellschaften Etihad Airways aus Abu Dhabi und die taiwanische Starlux Airlines vertiefen ihre bilaterale Zusammenarbeit im Passagiergeschäft. Seit dem 11. August 2026 können Mitglieder des Vielfliegerprogramms Etihad Guest gesammelte Prämienmeilen für Prämienflüge mit Starlux in der Economy Class sowie in der Business Class einlösen. Den Passagieren stehen dadurch Strecken im Netz der taiwanischen Fluggesellschaft über Asien bis hin zu Verbindungen nach Nordamerika und Europa offen. Eine Ausweitung der Allianz ist für den Oktober vorgesehen: Ab diesem Zeitpunkt soll das Sammeln von Meilen auf Starlux-Flügen für Etihad-Mitglieder möglich sein, während Angehörige des Starlux-Programms Cosmile reziprok Meilen auf Flügen von Etihad sammeln und einlösen können. Die operative Annäherung der beiden Unternehmen begann bereits im Juni 2025 mit der Unterzeichnung eines umfassenden Codeshare-Abkommens. Durch die schrittweise Verknüpfung der Treueprogramme versuchen beide Anbieter, Umsteigeverbindungen zwischen dem Nahen Osten, Ostasien und Transpazifikrouten attraktiv zu gestalten. Für Starlux Airlines stellt die Kooperation eine Option dar, ihr internationales Netzwerk über Abu Dhabi an die Märkte im Nahen Osten und Europa anzubinden, ohne der weltweiten Allianzen wie Star Alliance, SkyTeam oder Oneworld beizutreten. Branchenexperten betrachten die Verknüpfung von Vielfliegerprogrammen als übliches Mittel zur Erhöhung der Kundenbindung, verweisen jedoch auch auf operative Grenzen. Die gegenseitige Akzeptanz von Meilen ist oft an strikte Kontingente gebunden, was die Verfügbarkeit von Prämiensitzen auf stark nachgefragten Routen einschränken kann. Zudem bleibt abzuwarten, wie flexibel die Systeme beider Gesellschaften bei Flugplanabweichungen oder kurzfristigen Stornierungen harmonieren. Für die Fluggesellschaften bedeuten solche Partnerschaften eine vergleichend kostengünstige Möglichkeit zur Netzerweiterung, ohne eigene Flugzeuge auf parallelen Strecken

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Royal Brunei Airlines und Turkish Airlines bauen Codeshare-Abkommen aus

Die staatliche Fluggesellschaft Royal Brunei Airlines und die türkische Linienfluggesellschaft Turkish Airlines haben ihre bestehende Codeshare-Kooperation vertieft. Seit dem 7. August 2026 bieten die beiden Luftfahrtunternehmen gemeinsame Verbindungen auf der Strecke von Bandar Seri Begawan über das Drehkreuz Kuala Lumpur nach Istanbul an. Die Route ergänzt die bereits bestehende Codeshare-Verbindung, die Passagiere bisher vorwiegend über das Drehkreuz Dubai von Brunei in die Türkei führte. Im Rahmen der operativen Arbeitsteilung führt Royal Brunei Airlines die Teilstrecke zwischen dem Heimatflughafen in Brunei und dem Drehkreuz in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur durch. Den anschließenden Langstreckenflug nach Istanbul übernimmt Turkish Airlines. Das erweiterte Abkommen ermöglicht Fahrgästen durchgehend gebuchte Tickets sowie das Durchchecken des Gepäcks bis zum Zielort, was die Abwicklung von Umsteigeverbindungen zwischen Südostasien und Südeuropa vereinfacht. Die Ausweitung der Kooperation spiegelt das Bestreben kleinerer Fluggesellschaften wider, über Partnerschaften mit global aufgestellten Drehkreuz-Airlines ihre internationale Reichweite ohne den Einsatz eigener Langstreckenflugzeuge zu vergrößern. Gleichzeitig stärkt Turkish Airlines ihre Präsenz in der südostasiatischen Region. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass solche Allianzen auf stark frequentierten Umsteigerouten zu einer hohen Abhängigkeit der kleineren Partner von den Flugplänen und Kapazitäten der großen Partnerunternehmen führen können. Für Reisende ergibt sich durch die zusätzliche Route über Kuala Lumpur eine weitere Reiseoption mit geänderten Flugzeiten, allerdings bleibt das Angebot im Vergleich zu direkten Punkt-zu-Punkt-Verbindungen von der Stabilität der Umsteigezeiten an den Drehkreuzen abhängig. Finanzielle Details zu den Ausgleichsmechanismen der Ticket-Erlöse gaben beide Unternehmen nicht bekannt.

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Finanzspritze durch Teilverkauf: Investorengruppe erwirbt Beteiligung an Air Canadas Vielfliegerprogramm Aeroplan

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada veräußert eine Minderheitsbeteiligung an ihrem Kundenbindungsprogramm Aeroplan. Ein Konsortium unter der Führung der US-Beteiligungsgesellschaft Blackstone sowie des kanadischen Pensionsfonds La Caisse de dépôt et placement du Québec übernimmt einen Anteil von 25 Prozent. Der Kaufpreis beträgt 2,5 Milliarden kanadische Dollar (rund 1,56 Milliarden Euro), woraus sich eine Gesamtbewertung für das Programm von zehn Milliarden kanadischen Dollar ableitet. Neben den beiden Hauptinvestoren beteiligen sich auch die Pensionsfonds PSP Investments und die British Columbia Investment Management Corporation an der Transaktion. Air Canada behält die verbleibenden 75 Prozent der Anteile und behält die operative Kontrolle sowie die strategische Führung des Programms. Für die mehr als zehn Millionen registrierten Nutzer von Aeroplan sowie für Geschäftspartner und Beschäftigte sollen sich nach Unternehmensangaben durch den Eigentümerwechsel im Alltag keine Änderungen ergeben. Fluggesellschaften nutzen Vielfliegerprogramme zunehmend als hochrentable Geschäftsbereiche und verlässliche Einnahmequellen, da diese durch Kooperationen mit Kreditkartenanbietern, Hotels und Einzelhändlern stetige Cashflows generieren. Die Auslagerung von Anteilen ermöglicht es der Airline, Kapital freizusetzen, ohne das operative Kerngeschäft aus der Hand zu geben. Die Einnahmen aus dem Teilverkauf setzt Air Canada gezielt zur Konsolidierung ihrer Unternehmensfinanzen ein. Ein Betrag von etwa 1,2 Milliarden kanadischen Dollar ist für die Tilgung einer fällig werdenden Anleihe vorgesehen, um die Zinslast zu senken und die Bilanz zu stärken. Die verbleibenden Mittel sollen vorrangig in ein Aktienrückkaufprogramm fließen, das ein Volumen von bis zu 800 Millionen kanadischen Dollar umfasst. Dies soll den Aktienkurs stützen und den Wert für die verbleibenden Anteilseigner erhöhen. Finanzanalysten bewerten das Geschäft als

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Streckenübernahme auf dem Balkan: Air Serbia fliegt ab Oktober von Niš nach Wien

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia kündigt eine neue Direktverbindung zwischen der südserbischen Stadt Niš und der österreichischen Hauptstadt Wien an. Ab dem 25. Oktober 2026 soll die Strecke zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und sonntags, bedient werden. Für die Umläufe setzt die Airline Turboprop-Maschinen des Typs ATR 72-600 ein. Die Ankündigung folgt unmittelbar auf die Entscheidung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, ihre Flüge auf derselben Route einzustellen. Die Aufnahme der Verbindung erfolgt vor dem Hintergrund regionaler Logistikprobleme am Flughafen Niš Constantine the Great. Der Irische Billigflieger Ryanair hatte den Rückzug von dieser Strecke mit Unsicherheiten bei der Treibstoffversorgung begründet, die durch US-Sanktionen gegen den serbischen Ölkonzern NIS entstanden sind. Air Serbia nutzt als nationale Fluggesellschaft Serbiens bestehende Betankungsverträge und staatliche Rahmenbedingungen am Heimatmarkt, um die entstandene Lücke im Flugplan zu schließen. Der Einsatz der ATR 72-600 verdeutlicht die unterschiedlichen Betriebsstrategien im regionalen Passagierverkehr. Während Billigfluggesellschaften auf größere Strahlflugzeuge setzen, bietet das kleinere Turboprop-Flugzeug von Air Serbia eine geringere Sitzplatzkapazität, was das wirtschaftliche Auslastungsrisiko auf der Kurzstrecke reduziert. Dennoch bedeutet der Fluggerätewechsel für Passagiere längere Flugzeiten im Vergleich zu den bisherigen Düsenflugzeugen. Branchenbeobachter werten die schnelle Streckenübernahme durch Air Serbia als Maßnahme zur Sicherung der Anbindung der südserbischen Region an das mitteleuropäische Drehkreuz Wien. Für den Flughafen Niš bleibt die allgemeine Kerosinversorgung jedoch ein kritischer Faktor im operativen Tagesgeschäft. Ob die Frequenz bei entsprechender Nachfrage von Pendlern und Familienbesuchern in Zukunft erhöht wird, hängt maßgeblich von der Stabilisierung der Treibstofflogistik ab.

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Umstellung im Verpflegungskonzept: KLM führt kostenpflichtigen Bordservice auf Europaflügen ein

Die niederländische Fluggesellschaft KLM stellt das Verpflegungskonzept in der Economy Class auf ihren europäischen Kurz- und Mittelstreckenflügen um. Ab Oktober führt die Airline unter der Bezeichnung „Grand Café KLM“ ein System ein, bei dem Passagiere Speisen vorab kostenpflichtig reservieren oder während des Fluges aus einer Bordkarte kostenpflichtig erwerben können. Zur Vorbestellung stehen unter anderem kalte Gerichte wie Pokè-Bowls oder Caesar-Salats auf der Speisekarte. Standardgetränke wie Kaffee, Tee, Wasser und Orangensaft sowie die traditionelle Stroopwafel bleiben im Ticketpreis enthalten. Der Umstellung gingen mehrstufige Testphasen auf ausgewählten europäischen Flugstrecken voraus. Während dieser Erprobungen prüfte die Fluggesellschaft sowohl die Akzeptanz bei den Passagieren als auch die logistischen Abläufe für das Kabinenpersonal. Die Entscheidung reiht sich in einen branchenweiten Trend im europäischen Luftverkehr ein, bei dem traditionelle Netzwerkanbieter den bisher inkludierten Service in der Kabine schrittweise reduzieren und durch kostenpflichtige Speisenangebote ersetzen, um Zusatzerlöse im Wettbewerb mit Billigfluggesellschaften zu generieren. Das neue Bordservice-Modell stößt bei Verbraucherschutzorganisationen und Fahrgastverbänden jedoch auch auf Kritik. Zwar betont die Fluggesellschaft eine größere Auswahl für die Fluggäste, jedoch bedeutet der Schritt faktisch eine Entwertung des regulären Economy-Tarifs, da vollwertige Mahlzeiten fortan extra bezahlt werden müssen. Zudem stellt die Umstellung im Bordservice veränderte Anforderungen an das Kabinenpersonal dar, das nun verstärkt Verkaufsprozesse und Abrechnungen im Flugbetrieb abwickeln muss. Für die Fluggesellschaft stehen neben den direkten Einnahmen aus dem Speisenverkauf auch logistische Einsparungen bei der Cateringsplanung im Vordergrund. Durch Vorbestellungen lassen sich die mitzuführenden Mengen gezielter kalkulieren, was die Lagerung im Flugzeug vereinfacht. Ob das Konzept bei den Passagieren auf Dauer

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Drohnensichtung in Hannover: Flugbetrieb am Flughafen zeitweise unterbrochen

Am Flughafen Hannover-Langenhagen ist der Flugbetrieb in der Nacht zum Dienstag wegen der Sichtung einer unidentifizierten Drohne vorübergehend eingestellt worden. Wie eine Unternehmenssprecherin bestätigte, mussten die Start- und Landebahnen zwischen etwa 4:00 Uhr und 5:20 Uhr mehrfach kurzfristig gesperrt werden. Infolge der Sicherheitsmaßnahmen starteten sechs Passagierflugzeuge des Ferienreiseverkehrs mit Verspätung. Zudem musste eine aus Paris kommende Frachtmaschine zu einem Ausweichflughafen umgeleitet werden. Seit den Morgenstunden läuft der Betrieb wieder ohne Einschränkungen. Die zuständigen Behörden haben Ermittlungen zur Herkunft und zum Betreiber des unbemannten Luftfahrzeugs aufgenommen. Während die Flughafengesellschaft für Details zu den Hintergründen auf die Bundespolizei verwies, gab diese zunächst keine Stellungnahme zum Ermittlungsstand ab. Die Identifizierung von Drohnennutzern im Umfeld von Verkehrsflughäfen erweist sich für die Sicherheitskräfte regelmäßig als schwierig, da die Fluggeräte oft nach kurzer Zeit wieder verschwinden und die Bediener aus der Distanz agieren. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsproblemen an deutschen Verkehrsflughäfen ein. Erst wenige Tage zuvor, in der Nacht zum 5. August 2026, war am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff und Zünder präparierte Drohne nahe ukrainischer Frachtmaschinen entdeckt worden. In jenem Fall hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr übernommen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Geschehnissen in Leipzig und der Drohnensichtung in Hannover besteht, ist derzeit Gegenstand der behördlichen Prüfungen. Luftfahrtexperten und Branchenvertreter mahnen angesichts der wiederholten Störungen eine rasche Aufrüstung der Detektions- und Abwehrsysteme an deutschen Verkehrsflughäfen an. Die Unterbrechung des Flugbetriebs verdeutlicht die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen durch handelsübliche oder

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