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Starke Verkehrsbelastung auf den österreichischen Transitrouten und im Großraum Wien

Das bevorstehende Wochenende bringt eine erhebliche Belastung für die Hauptverkehrsadern in Österreich mit sich. Nach Angaben des Verkehrsclubs ARBÖ treffen am kommenden Samstag mehrere verkehrsintensive Faktoren aufeinander. Neben der zweiten Welle des Sommerreiseverkehrs aus den Niederlanden und dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sorgen Großveranstaltungen für zusätzliche Verzögerungen. Zu den Hauptstaupunkten zählen traditionell die Transitstrecken der Brennerautobahn (A13), der Inntalautobahn (A12), der Tauernautobahn (A10) sowie der Ostautobahn (A4) in Richtung Ungarn. Ein wesentlicher Auslöser für den dichten Verkehr gen Osten ist der Formel-1-Grand-Prix von Ungarn auf dem Hungaroring nahe Budapest. Tausende Motorsportfans, darunter eine hohe Anzahl an Besuchern aus den Niederlanden, nutzen die österreichischen Autobahnen A1, A21 und A4 zur Durchreise. Verkehrsexperten raten dazu, Ausweichzeiten außerhalb der Stoßzeiten zu wählen, da sich die Fanreisen direkt mit dem regulären Urlaubsverkehr überschneiden. Zusätzliche Zuspitzungen werden an Grenzübergängen wie Suben, Suben/Kiefersfelden und Nickelsdorf sowie in Tunnel- und Baustellenbereichen erwartet. Neben dem Fernverkehr führen auch regionale Großveranstaltungen im Osten Österreichs zu punktuellen Engpässen. In Maria Enzersdorf findet am Samstag der Austrian Bowl XLI statt, was zu Verzögerungen auf der Südautobahn (A2) und rund um den Knoten Vösendorf führen dürfte. Zeitgleich sorgt das viertägige Donauinsel Open Air in Wien mit geschätzten 100.000 Besuchern für eine veränderte Verkehrslage im Stadtgebiet. Von Stauungen betroffen sind hierbei vor allem die Donauuferautobahn (A22) und die Südosttangente (A23). Die Behörden und Verkehrsclubs empfehlen Besucherinnen und Besuchern lokaler Events die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Die angespannte Verkehrslage spiegelt das jährliche Muster der mitteleuropäischen Hauptreisezeit wider, in der die Transitrouten im Alpenraum an ihre

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Technische Störung am Flughafen Zürich: Passagiere müssen Skymetro im Tunnel verlassen

Am Flughafen Zürich hat eine technische Störung zum Stillstand der unterirdischen Personentransportbahn Skymetro geführt. Der fahrerlose Zug, der das Hauptterminal mit dem Dock E verbindet, blieb mitten in der Tunnelpassage unterhalb der Start- und Landebahn stehen. In den betroffenen Wagen saßen rund 50 Passagiere fest, die sich auf der Ankunft nach Zürich befanden. Nach Alarmierung der Einsatzkräfte traf die Flughafenfeuerwehr nach etwa 20 Minuten vor Ort ein und veranlasste den geordneten Ausstieg der Insassen. Die Passagiere wurden von den Rettungskräften über den Evakuierungsweg durch den Tunnel geführt. Der Fußmarsch bis zum nächstgelegenen Ausgang betrug rund 200 Meter und nahm weniger als zehn Minuten in Anspruch. Laut Angaben des Flughafenbetreibers befanden sich ausschließlich ankommende Fluggäste an Bord, deren Reiseziel Zürich war. Dadurch seien keine Anschlussflüge verpasst worden. Es kamen bei dem Vorfall keine Personen zu Schaden. Die Skymetro ist eine rund einen Kilometer lange, kabelgetriebene Standseilbahn, die für den Transfer zwischen den Terminalbereichen eingesetzt wird. Bekannt ist das System auch für seine visuelle und akustische Ausgestaltung im Tunnel, die Reisenden Schweizer Landschaftsmotive vermittelt. Nach dem Ausstieg der Passagiere konnte die Bahn über das Zugseil per Fernsteuerung in die Wartungsstation gezogen werden, wo Techniker mit der Überprüfung und Behebung des Defekts begannen. Betriebsstörungen bei automatisierten Passagiertransportsystemen an Großflughäfen werfen Fragen bezüglich der Redundanz und der schnellen Fahrgastinformation auf. Während der Ausfall im aktuellen Fall ohne gravierende Folgen blieb, verdeutlicht der Vorfall die Abhängigkeit moderner Flughafeninfrastrukturen von automatisierten Zubringersystemen. Bei Spitzenbelastungen können bereits kurze Unterbrechungen dieser Transportachsen zu Verzögerungen im Passagierfluss und zu

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Notlandung in Somalia: Fokker 50 landet mit Fahrwerksdefekt in Bosaso

Ein Passagierflugzeug des Typs Fokker 50 hat am Montag auf dem Flughafen der somalischen Hafenstadt Bosaso im Teilstaat Puntland eine Notlandung durchgeführt. Die zweimotorige Turboprop-Maschine befand sich auf einem Inlandsflug aus der Hauptstadt Mogadischu. Während des Anflugs auf den Zielflughafen am Golf von Aden trat eine technische Störung am Fahrwerk auf, woraufhin sich das Hauptfahrwerk nicht vollständig ausfahren oder verriegeln ließ. Die Flugbesatzung entschied sich daraufhin zu einer Bauchlandung und setzte das Flugzeug auf einem unbefestigten Sandstreifen neben der Landebahn innerhalb des Flughafengeländes auf. Bei der Notlandung kamen nach offiziellen Angaben der örtlichen Luftfahrtbehörden und Rettungsdienste keine Insassen ums Leben. An Bord der Maschine befanden sich mehrere Passagiere sowie die Besatzung, die das Flugzeug nach dem Stillstand über die Notausgänge verlassen konnten. Es wurden lediglich leichte Verletzungen und Prellungen bei einzelnen Insassen gemeldet. Am Flugzeug selbst entstand erheblicher Sachschaden, insbesondere an der Unterseite des Rumpfes und den Propellern. Die örtliche Zivilluftfahrtbehörde hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genaue Ursache für das Versagen des Fahrwerksmechanismus zu ermitteln. Der Zwischenfall lenkt den Blick erneut auf die Flugsicherheit und das hohe Durchschnittsalter der in Somalia eingesetzten Verkehrsflugzeuge. Die Fokker 50, deren Produktion Ende der 1990er Jahre eingestellt wurde, kommt im regionalen Flugverkehr in Ostafrika weiterhin häufig zum Einsatz. Aufgrund schwieriger infrastruktureller Bedingungen und teils eingeschränkter Wartungskapazitäten an regionalen Flugplätzen stehen Fluggesellschaften im Horn von Afrika vor Herausforderungen bei der Instandhaltung älterer Flugzeugmuster. Bereits in den vergangenen Jahren kam es in der Region wiederholt zu Zwischenfällen durch technisches Versagen bei älteren Turboprop-Maschinen. Der Flughafen

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Luxair: Fluggesellschaft wandelt Optionen für Boeing 737-10 in Festbestellungen um

Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair treibt die Modernisierung ihrer Flotte weiter voran und hat im Rahmen der Farnborough International Airshow zwei bestehende Optionen für Flugzeuge des Typs Boeing 737-10 in Festbestellungen umgewandelt. Zusätzlich sicherte sich das Unternehmen Optionen für zwei weitere Maschinen dieser Baureihe. Durch diese Vertragsanpassung wächst der feste Auftragsbestand der Fluggesellschaft bei dem US-amerikanischen Flugzeugbauer auf insgesamt zwölf Maschinen der 737-Max-Familie, die sich aus acht Einheiten der Variante 737-8 und vier Großraumversionen der 737-10 zusammensetzt. Die zusätzlichen Kaufoptionen sollen dem Carrier Flexibilität für künftige Kapazitätsanpassungen bieten, während die Ausrichtung auf eine einheitliche Flottenstruktur beibehalten wird. Die mit 213 Sitzplätzen ausgestatteten Flugzeuge des Typs 737-10 sollen primär auf stark frequentierten Urlaubs- und Geschäftsreise-Routen im europäischen Streckennetz zum Einsatz kommen. Die Maschinen verfügen über das veränderte Innenraumkonzept Boeing Sky Interior, überarbeitete Sitze mit einem Abstand von 76 Zentimetern sowie USB-C-Lademöglichkeiten an jedem Platz. Das Unterhaltungsangebot wird drahtlos auf die persönlichen Geräte der Passagiere übertragen. Angetrieben werden die Flugzeuge von LEAP-1B-Triebwerken des Herstellers CFM International, die eine Herabsetzung der Lärmemissionen bei Start und Landung sowie eine Verringerung der Betriebskosten ermöglichen. Mit der Einbindung der größeren 737-10 reagiert Luxair auf kapazitäre Engpässe an stark ausgelasteten europäischen Großflughäfen, an denen zusätzliche Start- und Landerechte schwer zu bekommen sind. Der Einsatz von Maschinen mit höherer Sitzplatzkapazität erlaubt es der Fluggesellschaft, das Passagiervolumen pro Flug zu steigern, ohne die Anzahl der täglichen Verbindungen erhöhen zu müssen. Gleichzeitig vereinfacht der Betrieb einer homogenen 737-Flotte die Logistik bei Instandhaltung, Ersatzteilbevorratung und Personaleinsatz im Vergleich zum Mischbetrieb unterschiedlicher Flugzeugmuster.

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Philippine Airlines: Verdopplung der Bestellung für den Airbus A350-1000

Die philippinische Nationalfluggesellschaft Philippine Airlines (PAL) hat im Rahmen der Farnborough International Airshow eine Absichtserklärung (MoU) mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus über den Kauf von neun weiteren Langstreckenflugzeugen des Typs A350-1000 unterzeichnet. Damit erhöht die Fluggesellschaft ihre Gesamtzusage für diese Baureihe auf insgesamt 18 Maschinen. Die ersten zwei Exemplare der A350-1000 hat das Unternehmen bereits im laufenden Jahr übernommen und setzt das Modell als zentrales Fluggerät auf den ertragsstarken Langstreckenverbindungen ein. Mit den neu hinzugekommenen Flugzeugen plant die Airline vor allem den weiteren Ausbau von Direktflügen zwischen Manila und Nordamerika, darunter Nonstop-Verbindungen an die Ostküste der USA und nach Kanada. Die Kabine der A350-1000 von Philippine Airlines wird in einer Drei-Klassen-Konfiguration für insgesamt 382 Passagiere ausgestattet. Der Flugzeuginnenraum teilt sich auf in 42 Business-Class-Suiten mit verschließbaren Türen, 24 Sitzplätze in der Premium Economy sowie 316 Plätze in der regulären Economy Class. Alle Plätze werden mit modernen Unterhaltungssystemen und Internetverbindungen versehen. Der Einsatz dieses Großraumflugzeugs ermöglicht es der Fluggesellschaft, höhere Passagier- und Frachtkapazitäten auf den extremen Langstrecken über den Pazifik hinweg bereitzustellen, ohne Zwischenstopps zum Auftanken einlegen zu müssen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist der Ausbau der Langstreckenflotte mit Herausforderungen verbunden. Die Strecken zwischen Südostasien und Nordamerika gehören zu den längsten Flugrouten im internationalen Luftverkehr, was hohe Anforderungen an die Flottenzuverlässigkeit und Treibstoffeffizienz stellt. Durch die Aufstockung der A350-1000-Bestellung vereinheitlicht Philippine Airlines ihre Langstreckenflotte schrittweise und löst ältere Großraumflugzeuge wie die Boeing 777-300ER ab. Dies verringert Komplexität und Kosten bei Instandhaltung und Personaleinsatz, erfordert jedoch erhebliche Kapitalinvestitionen, die durch stabile Ticketpreise und

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Aufträge auf der Farnborough Airshow: Uganda Airlines und Luxair bestellen bei Boeing

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat auf der Farnborough International Airshow weitere Verträge mit Fluggesellschaften bekannt gegeben. Der afrikanische Staatscarrier Uganda Airlines hat erstmals Flugzeuge der Typen 737 Max und 787 Dreamliner direkt beim Hersteller geordert. Die Festbestellung umfasst je vier Maschinen der Baureihen 737 Max 8 und 787-9. Zeitgleich nutzte die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair die Gelegenheit, um bestehende Kaufoptionen auszuüben. Das europäische Unternehmen wandelte zwei Optionen für das größte Modell der Serie, die 737 Max 10, in Festbestellungen um, nachdem es bereits im Jahr 2024 zwei Exemplare dieses Typs geordert hatte. Für Uganda Airlines markiert der Vertrag einen Schritt bei der Modernisierung und dem Ausbau der staatlichen Flotte. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit primär Airbus A330-800 auf Langstrecken sowie CRJ900-Regionalflugzeuge für afrikanische Verbindungen. Die Einführung von Boeing-Maschinen führt zu einer Diversifizierung des Flugzeugparks, was jedoch zusätzliche Herausforderungen bei der Wartung, Ersatzteilversorgung und der Ausbildung des Flugpersonals mit sich bringt. Die neuen Boeing 787-9 sollen auf Strecken nach Europa, Asien und in den Nahen Osten eingesetzt werden, während die 737 Max 8 die Kapazitäten auf stark frequentierten Regionalstrecken erhöhen soll. Bei der luxemburgischen Luxair verdichtet sich mit der Bestellung der Wandel hin zu einer reinen Boeing-Flotte im Bereich der Schmalrumpfflugzeuge. Die Airline befindet sich im Austausch ihrer älteren Boeing 737-700 und 737-800 durch modernere Varianten. Die gewählte 737 Max 10 bietet die höchste Sitzplatzkapazität innerhalb der Max-Familie und ist für dicht bediente europäische Strecken vorgesehen. Allerdings wartet die Version 737 Max 10 nach diversen Verzögerungen und strengeren Prüfauflagen US-amerikanischer und europäischer Luftfahrtbehörden

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Flottenausbau bei AerCap: Leasingkonzern bestellt 15 weitere Boeing 787-9

Der Flugzeugleasingkonzern AerCap hat auf der Farnborough International Airshow einen Festauftrag über 15 zusätzliche Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 787-9 Dreamliner bekannt gegeben. Durch die Vereinbarung wächst der Gesamtbestand der 787-Flotte im Portfolio des Unternehmens auf rund 140 Maschinen. Das Abkommen räumt dem Leasinggeber zudem das Recht ein, Aufträge flexibel auf die größere Variante 787-10 umzustellen. Damit reagiert das Unternehmen auf die veränderten Kapazitätsanforderungen internationaler Fluggesellschaften, die ihren eigenen Kapitalbedarf für Direktkäufe beim Hersteller reduzieren wollen. Der Markt für Großraumflugzeuge verzeichnet nach der pandemiebedingten Erholungsphase wieder eine stabilere Nachfrage. Fluggesellschaften weltweit setzen verstärkt auf geleastes Fluggerät, um Streckennetze auf der Langstrecke flexibel anzupassen und Risiken bei der Flottenerneuerung auszulagern. Die Vereinbarung zwischen Boeing und AerCap unterstreicht diesen Branchentrend, bei dem Leasinggesellschaften eine zentrale Rolle als Abnehmer für Flugzeughersteller einnehmen. Der erste Dreamliner an AerCap wurde bereits im Jahr 2013 ausgeliefert, was die langjährige Zusammenarbeit beider Unternehmen verdeutlicht. Trotz des Auftragszuwachses steht der Flugzeughersteller Boeing weiterhin vor operativen Herausforderungen bei der Produktion und Auslieferung der 787-Reihe. Qualitätskontrollen, behördliche Vorgaben sowie Verzögerungen in den internationalen Lieferketten führten in der Vergangenheit wiederholt zu Stauungen im Fertigungsprozess. Für Leasinggesellschaften und deren Kunden bedeuten solche Lieferverzögerungen oft erhebliche Planungsunsicherheiten bei der Bereitstellung von Kapazitäten für den Flugbetrieb. Die ökonomische Effizienz der bestellten Einheiten bleibt im internationalen Flugbetrieb ein entscheidender Faktor. Mit der Option auf die größere 787-10, die rund 50 Passagiere mehr befördern kann als die Basisvariante, erhalten Airlines zusätzliche Flexibilität auf stark frequentierten Strecken. Wie rasch die neu georderten Flugzeuge in den aktiven Dienst bei

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SunExpress nimmt Direktverbindungen nach Kasachstan und Usbekistan auf

Die türkische Fluggesellschaft SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, erweitert ihr Flugangebot in Richtung Zentralasien. Ab Ende Juli beziehungsweise Anfang August bedient die Airline neue Direktverbindungen vom Drehkreuz Izmir in die kasachische Metropole Almaty sowie in die usbekische Hauptstadt Taschkent. Beide Routen werden jeweils zweimal wöchentlich beflogen. Zum Einsatz kommen Flugzeuge der Baureihen Boeing 737-800 sowie auf der Strecke nach Almaty auch die neuere Boeing 737 Max 8. Mit diesem Schritt baut die Fluggesellschaft ihr Routennetz über das klassische Kerngeschäft mit Ferienflügen zwischen Europa und der Türkei hinaus aus. Die Anbindung Zentralasiens zielt darauf ab, neue Passagiersegmente im ethnischen Verkehr, bei Geschäftsreisen sowie im Städtetourismus zu erschließen. Izmir dient dabei als Umsteigepunkt für Reisende aus westeuropäischen Ländern, die über das Drehkreuz an der Ägäisküste weiter nach Osten fliegen. Durch die Kooperation mit den Muttergesellschaften nutzt SunExpress zudem bestehende Vertriebsstrukturen in den Herkunftsmärkten. Die Aufnahme der Strecken erfolgt vor dem Hintergrund eines wachsenden Wettbewerbs auf den Flugrouten zwischen der Türkei und den zentralasiatischen Staaten. Neben staatlichen Gesellschaften wie Air Astana und Uzbekistan Airways bauen auch andere türkische Anbieter wie Pegasus Airlines ihre Präsenz in der Region kontinuierlich aus. Für die Fluggesellschaften bietet der Markt Potenzial, bringt jedoch auch operative Herausforderungen mit sich. Dazu gehören schwankende Nachfragen außerhalb der Hauptreisezeiten sowie eine komplexe Überflug- und Landerechtsvergabe in den Zielgebieten. Die langfristige Wirtschaftlichkeit der neuen Verbindungen hängt maßgeblich davon ab, wie stabil die Auslastung der Maschinen auf den Routen nach Almaty und Taschkent außerhalb der Sommersaison gehalten werden kann. Das gewählte

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Flottenwechsel bei Hawaiian Airlines: Boeing 737-800 löst Boeing 717 im Inselverkehr ab

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Hawaiian Airlines wird ihre veralteten Passagierflugzeuge des Typs Boeing 717 schrittweise ausmustern und im regionalen Inselverkehr durch Maschinen des Typs Boeing 737-800 ersetzen. Das gab die Muttergesellschaft Alaska Air Group bekannt, die die Übernahme von Hawaiian Airlines vor Kurzem abgeschlossen hat. Die in Honolulu zu stationierenden Flugzeuge sollen nach der operativen Integration weiterhin von lokal ansässigen Cockpit- und Kabinenbesatzungen geflogen werden. Die Bestuhlung der Boeing 737-800 bringt eine deutliche Veränderung der Kabinenaufteilung mit sich, darunter eine vergrößerte First Class, erweiterte Premium-Sitzbereiche sowie die Bereitstellung von Starlink-WLAN-Zugängen und Stromanschlüssen an den Sitzen. Die Ausmusterung der Boeing 717 markiert den Abschied von einem Flugzeugtyp, der über zwei Jahrzehnte hinweg das Rückgrat der Transportverbindungen zwischen den hawaiianischen Inseln bildete. Die zweistrahligen Maschinen wurden speziell für kurze Flugdauern und eine hohe Frequenz von täglichen Starts und Landungen geschätzt. Allerdings erschweren das hohe Alter der Flotte, gestiegene Aufwände bei der Ersatzteilbeschaffung und die Einstellung der Triebwerksproduktion den wirtschaftlichen Weiterbetrieb. Mit dem Einsatz der größeren Boeing 737-800 reagiert der Mutterkonzern auf die Nachfrageentwicklung im regionalen Flugverkehr und erweitert zudem die Frachtkapazitäten für Güter und Gepäckstücke. Trotz der angekündigten Modernisierung verweisen Luftfahrtexperten auf betriebliche Herausforderungen, die mit der Umstellung verbunden sind. Der Betrieb der Boeing 737-800 auf extremen Kurzstrecken mit Flugzeiten von teils unter 30 Minuten führt durch die hohe Anzahl an Zyklusbelastungen zu einer beschleunigten Abnutzung von Fahrwerk und Zelle, was angepasste Instandhaltungsintervalle erfordert. Zudem bedeutet der Einsatz größerer Flugzeuge mit mehr Sitzplätzen eine Veränderung der Taktung, da die Auslastung der einzelnen Abschnitte

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Rückzug internationaler Hotelketten: Tourismussektor auf Kuba vor dem Zusammenbruch

Der Tourismussektor auf Kuba erlebt einen tiefgreifenden Einbruch. Die spanische Hotelkette Iberostar hat zum 20. Juli 2026 den Betrieb ihrer letzten sechs verbliebenen Hotels auf der Karibikinsel bis auf Weiteres eingestellt. Lediglich das Hotel Havana Parque Central bleibt geöffnet, wird jedoch künftig direkt von der staatlichen kubanischen Cubanacan Group betrieben. Damit endet vorerst das Engagement der Kette, die noch zu Jahresbeginn 18 Häuser auf der Insel führte. Auch der Wettbewerber Meliá, der zuletzt 35 Hotels auf Kuba betrieb, hat sein Portfolio drastisch reduziert und steht Berichten zufolge vor dem vollständigen Rückzug. Auslöser für das Aussteigen der internationalen Betreiber sind verschärfte US-Sanktionen, die Anfang Juni 2026 in Kraft traten. Diese zielen direkt auf ausländische Unternehmen ab, die mit dem kubanischen Militärkonglomerat GAESA und dessen Tourismussparte Gaviota S.A. zusammenarbeiten. Da ein Großteil der touristischen Infrastruktur auf der Insel unter der Kontrolle dieser staatlich-militärischen Einheiten steht, sahen sich die Hotelkonzerne gezwungen, Verträge aufzulösen, um Sanktionsrisiken für das eigene globale Geschäft zu vermeiden. Neben rechtlichen Risiken erschweren die anhaltend schwierige Wirtschaftslage, Versorgungsengpässe sowie steigende Betriebskosten den laufenden Hotelbetrieb. Die Entwicklungen haben unmittelbare Auswirkungen auf den internationalen Reisemarkt. Große deutsche Reiseveranstalter und Online-Buchungsportale wie TUI, Dertour, Booking.com, Check24 und Opodo haben Angebote auf Kuba nahezu vollständig aus ihren Systemen entfernt. Auch hier stehen die Vermeidung rechtlicher Konsequenzen durch US-Behörden sowie die unzureichende Versorgungssicherheit für Urlaubsgäste im Vordergrund. Als Ausweichmöglichkeit für individuelle Reisen verbleiben derzeit primär private Unterkünfte über Vermittlungsplattformen wie Airbnb, da diese nicht unter die direkten Beschränkungen der staatlichen Infrastruktur fallen. Der Ausfall ausländischer

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