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Pakistan International Airlines baut Flüge nach London-Heathrow aus

Die staatliche Fluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) kündigt für den bevorstehenden Winterflugplan 2026/2027 eine Aufstockung ihrer Flugverbindungen nach Großbritannien an. Ab dem 25. Oktober 2026 erhöht die Airline die Anzahl der wöchentlichen Flüge von der Hauptstadt Islamabad nach London-Heathrow von drei auf fünf Verbindungen. Gleichzeitig wird die Frequenz ab der ostpakistanischen Metropole Lahore verdoppelt, wodurch künftig zwei wöchentliche Aufflüge nach London angeboten werden. Zum Einsatz kommen auf beiden Routen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777-200ER. Die Kapazitätserweiterung erfolgt vor dem Hintergrund der schrittweisen Normalisierung des internationalen Flugbetriebs der Airline nach Europa. Nach mehrjährigen Einschränkungen und Überprüfungen durch internationale Luftfahrtaufsichtsbehörden versucht die Fluggesellschaft, verloren gegangene Marktanteile auf den wichtigen Langstreckenrouten nach Westeuropa zurückzugewinnen. Insbesondere die Verbindungen nach Großbritannien gelten aufgrund der großen pakistanischen Diaspora in der Region als wirtschaftlich bedeutende Einnahmequelle für das Staatsunternehmen. Luftfahrtanalysten bewerten den Ausbau der Flugeinzahl zwar als logischen Schritt zur Konsolidierung des Streckennetzes, verweisen jedoch gleichzeitig auf die anhaltenden finanziellen und operativen Belastungen des Unternehmens. PIA kämpft seit Jahren mit hoher Verschuldung, Altlasten und Verzögerungen bei der Restrukturierung sowie Privatisierung der Gesellschaft. Die Bereitstellung von betriebsbereiten Großraumflugzeugen wie der Boeing 777 erfordert eine verlässliche Flottenwartung und Ersatzteilversorgung, was die operative Stabilität des Flugplans im Winterbetrieb auf die Probe stellen dürfte. Darüber hinaus steht die Fluggesellschaft im Wettbewerb mit etablierten Netzwerk-Airlines aus der Golfregion, die erhebliche Passagieranteile auf den Strecken zwischen Pakistan und Europa halten. Ob die Aufstockung der Direktverbindungen nach London-Heathrow ausreicht, um die Ertragslage nachhaltig zu verbessern, hängt maßgeblich von der Auslastung der Maschinen und der

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Personalengpässe nach Übernahme: Sun Country Airlines streicht Flüge in Minneapolis

Der US-Billigflieger Sun Country Airlines sieht sich gezwungen, sein Flugangebot an der Heimatbasis auf dem Flughafen Minneapolis/St. Paul voraussichtlich bis Ende des Jahres 2026 weiter einzuschränken. Grund für die Streichungen ist ein plötzlicher Mangel an Cockpitpersonal, der nach der Übernahme der Fluggesellschaft durch den Konkurrenten Allegiant Air im Mai ausgelöst wurde. Nach Angaben der Konzernleitung lag die Kündigungsrate unter den Pilotinnen und Piloten zeitweise dreimal höher als im Vorfeld prognostiziert. Vor allem jüngere Flugzeugführer nutzten den Übergang, um zu größeren Netzwerkgesellschaften wie der am selben Standort stark vertretenen Delta Air Lines zu wechseln. Die personellen Engpässe haben unmittelbare Auswirkungen auf den Flugbetrieb im späten Sommer und Herbst. Bereits für den Monat September streicht das Unternehmen etwa ein Drittel des geplanten Flugprogramms in Minneapolis. Auch für die darauffolgenden Monate werden weitere Kapazitätskürzungen geprüft, um einen stabilen Restbetrieb ohne kurzfristige Flugausfälle zu gewährleisten. Im Vergleich zum Verkehrsaufkommen des Jahres 2024 rechnet die Führung der Fluggesellschaft für das Gesamtjahr 2026 mit einem Rückgang der angebotenen Sitzplatzkapazitäten am Hauptstandort um rund 15 Prozent. Die Reduzierung des Streckennetzes trifft das Unternehmen in einer ohnehin angespannten Marktsituation. Während Sun Country Kapazitäten abbauen muss, nutzen Mitbewerber wie Delta Air Lines und der Low-Cost-Konkurrent Frontier Airlines die Situation, um ihre Marktanteile und das Flugangebot am Drehkreuz Minneapolis/St. Paul gezielt auszubauen. Dem Branchenumfeld zufolge verdeutlicht der Fall die strukturellen Risiken bei Übernahmen in der Luftfahrtbranche, wenn Piloten aufgrund von Gehaltsunterschieden oder Unsicherheiten bezüglich der Senioritätslisten zu Konkurrenzunternehmen abwandern. Die Muttergesellschaft Allegiant versucht derweil, die Lage zu beruhigen, und verweist

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Ryanair stellt Verbindung zwischen Wien und Niš ein

Die irische Fluggesellschaft Ryanair setzt ihre Linienverbindung zwischen dem Flughafen Wien-Schwechat und der serbischen Stadt Niš für den kommenden Winterflugplan 2026/2027 aus. Wie das Unternehmen bestätigte, ist der Stopp des Ticketverkaufs auf anhaltende Probleme bei der Kerosinversorgung am Flughafen Niš Constantine the Great zurückzuführen. Die Streichung betrifft eine etablierte Regionalroute, die insbesondere von Pendlern sowie im VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) genutzt wurde. Die Ursache für die Treibstoffengpässe liegt in internationalen Wirtschaftssanktionen. Die USA hatten Maßnahmen gegen den serbischen Ölkonzern NIS (Petroleum Industry of Serbia) verhängt, der mehrheitlich im Besitz russischer Energieunternehmen steht. NIS betreibt die einzige Raffinerie des Landes und stellt den Großteil des in Serbien benötigten Flugtreibstoffs bereit. Die Sanktionen führen seit Sommer zu erheblichen Unsicherheiten und logistischen Hürden in den Lieferketten der serbischen Luftverkehrsinfrastruktur, wovon nun auch internationale Fluggesellschaften betroffen sind. Die Einstellung der Flugverbindung verdeutlicht die Anfälligkeit des regionalen Luftverkehrs für geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Sanktionsmaßnahmen. Für den Flughafen Niš bedeutet der vorübergehende Rückzug von Ryanair einen spürbaren Rückgang des Passagieraufkommens und des Streckenangebots im kommenden Winter. Fluggesellschaften sind an kleineren Flughäfen darauf angewiesen, dass eine kontinuierliche und vertraglich zugesicherte Betankung der Flugzeuge gewährleistet ist, da ungeplante Zwischenstopps zum Auftanken die Betriebskosten deutlich erhöhen. Branchenexperten beurteilen den Schritt von Ryanair als konsequente Risikominimierung im operativen Flugbetrieb. Solange die rechtlichen und logistischen Unwägbarkeiten rund um die Kerosinlieferungen in Serbien fortbestehen, bleibt unklar, wann eine Wiederaufnahme der Route nach Wien erfolgen kann. Für betroffene Passagiere, die bereits Tickets für die Winterperiode gebucht hatten, bedeutet die Absage organisatorische Umstellungen

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Rückgang der Passagierzahlen: Russische Fluggesellschaften verzeichnen leichten Einbruch im ersten Halbjahr

Die russische Luftfahrtbranche sieht sich trotz staatlicher Stützungsmaßnahmen weiterhin mit operativen und wirtschaftlichen Dämpfern konfrontiert. Nach aktuellen Daten der nationalen Luftfahrtaufsichtsbehörde Rosaviatsiya beförderten die Fluggesellschaften des Landes im ersten Halbjahr knapp 50 Millionen Passagiere. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag das Aufkommen noch bei 50,8 Millionen Reisenden. Dieser Rückgang verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen, mit denen der zivile Luftverkehr in Russland unter dem Eindruck internationaler Sanktionen und geopolitischer Spannungen konfrontiert ist. Der leichte Einbruch der Passagierzahlen betrifft sowohl das nationale Streckennetz als auch das verbliebene internationale Flugangebot. Während Inlandsverbindungen nach wie vor das Rückgrat des Flugverkehrs bilden, schränken gesperrte Lufträume sowie verhängte Sanktionen westlicher Staaten die Ausweichmöglichkeiten stark ein. Viele Routen in den europäischen Raum bleiben für russische Carrier versperrt, weshalb sich die Verkehrsströme verstärkt auf Zielgebiete in Asien, dem Nahen Osten und der Türkei verlagern. Dennoch reicht das verbleibende Auslandsangebot nicht aus, um das frühere Gesamtniveau vollständig zu kompensieren. Branchenbeobachter verweisen zudem auf die zunehmend schwierige Flotteninstandhaltung als maßgeblichen Einflussfaktor auf das Flugangebot. Aufgrund von Ersatzteilengpässen und dem Ausschluss aus offiziellen Wartungsnetzwerken westlicher Flugzeughersteller stehen zahlreiche Maschinen für den regulären Flugbetrieb nicht zur Verfügung. Zwar versucht die russische Luftfahrtindustrie, Ersatzteile über Drittstaaten zu beschaffen und die Eigenproduktion von Flugzeugen anzukurbeln, jedoch reichen die Kapazitäten kurzfristig nicht aus, um den alternden Flugzeugpark vollständig zu erneuern oder auszuweiten. Die künftige Entwicklung des russischen Luftverkehrssektors bleibt vor diesem Hintergrund von Unsicherheiten geprägt. Experten rechnen damit, dass der Druck auf die Fluggesellschaften durch steigende Betriebskosten und begrenzte Flottenkapazitäten weiter anhalten wird. Um das Passagieraufkommen

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Vulkanausbruch auf Sizilien: Ätna-Aschewolken führen zu massivem Reisechaos am Flughafen Catania

Ein erneuter Ausbruch des Vulkans Ätna auf Sizilien sorgt mitten in der Sommerhochfahrzeit für erhebliche Beeinträchtigungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr. Seit Beginn der Eruptionsphase speit der mit über 3.300 Metern höchste aktive Vulkan Europas große Mengen Vulkanasche sowie glühendes Gestein aus. Das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) registrierte mehrere aktive Schlote, darunter eine neu geöffnete Spalte auf rund 1.900 Metern Höhe sowie anhaltende Lavaströme. Wegen der dichten Aschewolken verhängten die Luftfahrtbehörden für die Region um den Flughafen Catania-Fontanarossa die höchste flugbetriebliche Warnstufe Rot. Der Flugbetrieb am betriebsamen Inselflughafen Catania musste zeitweise fast vollständig eingestellt werden, da aufgewirbelte Aschepartikel erhebliche Risiken für die Triebwerke und Flugzeugsysteme darstellen. Über 200 Flüge wurden bis Mitte August gestrichen oder zu regionalen Flughäfen wie Palermo, Trapani oder Comiso umgeleitet. Am Boden bemühen sich Wartungsteams, die auf dem Rollfeld geparkten Maschinen mit Abdeckungen vor dem feinen Ascheregen zu schützen und die Start- und Landebahnen fortlaufend zu reinigen. Dennoch konnten über Tage hinweg nur vereinzelt Inlandsflüge abheben, während der Anflugverkehr weitgehend ausgesetzt blieb. Die Unterbrechungen führen zu einer prekären Lage für schätzungsweise 30.000 betroffene Passagiere und Urlauber. Da Ausweichflüge sowie Bahnverbindungen zum italienischen Festland im August nahezu komplett ausgebucht sind, sitzen Tausende Reisende im Terminalgebiet oder in rasch organisierten Notunterkünften fest. Das Flughafenpersonal steht angesichts der Überlastung und kurzfristiger Flugplanänderungen unter starkem Druck. Reiseveranstalter und Fluggesellschaften organisieren schrittweise Ersatzbeförderungen, wobei Ausweichrouten über den Landweg erhebliche Zeitverzögerungen nach sich ziehen. Vulkanologen überwachen die seismische Aktivität des Vulkans kontinuierlich, da die Dauer der Eruptionen und die

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Zunahme von Drohnenaktivitäten: Bundeswehr und Sicherheitsbehörden registrieren vermehrt unbefugte Überflüge

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verzeichnet die Bundeswehr eine anhaltend hohe Zahl von Drohnensichtungen über militärischen Einrichtungen in Deutschland. Wie ein Sprecher des Operativen Führungskommandos mitteilte, wurden in den vergangenen Jahren mehrere Hundert mutmaßliche Überflüge erfasst. Das Meldeaufkommen betrifft vorrangig einzelne Unbemannte Luftfahrzeuge, in Einzelfällen wurden jedoch auch Formationen mehrerer Drohnen registriert. Die Bundeswehr ordnet diese Vorfälle in das erweiterte Spektrum hybrider Bedrohungen wie Spionage, Sabotage und Cyberangriffe ein. Die jüngsten Vorfälle verdeutlichen die anhaltende Sicherheitsrelevanz der Thematik. Über einem Militärstützpunkt im nordrhein-westfälischen Mechernich wurden zwei unidentifizierte Drohnen gesichtet, woraufhin die Bundeswehr die Ermittlungen an die zuständigen Polizeibehörden übergab. Zudem sorgte der Fund einer mit Sprengstoff und Zünder bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle für Aufsehen. Der Fundort lag in zeitlicher und räumlicher Nähe zu ukrainischen Transportflugzeugen. Aufgrund des Verdachts einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Sicherheitsexperten und Militäranalysten weisen darauf hin, dass die Abwehr von Kleindrohnen für die Streitkräfte und zivile Sicherheitsbehörden weiterhin eine erhebliche technische und rechtliche Herausforderung darstellt. Zwar veranlassten die zuständigen Stellen verstärkte Schutzmaßnahmen und den Einsatz moderner Detektionssysteme, jedoch erschweren unklare Zuständigkeiten zwischen Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr im Inlandsbereich oft ein schnelles Durchgreifen. Kritiker mahnen daher eine zügigere Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Drohnenabschuss über kritischer Infrastruktur an. Zusätzlich zur militärischen Spionagegefahr beeinträchtigen unbefugte Überflüge zunehmend den Betrieb von Flughäfen und logistischen Drehkreuzen. Die systematische Erfassung und Auswertung von Drohnensichtungen erfordert eine engere Vernetzung der Nachrichtendienste und Ermittlungsbehörden auf Bundes- und Landesebene. Wie

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Lufthansa Technik startet Ausbildungsjahr 2026 mit 287 Nachwuchskräften

Der Instandhaltungsbetrieb Lufthansa Technik hat zum Beginn des Ausbildungsjahres 2026 insgesamt 287 neue Auszubildende und dual Studierende an seinen deutschen Standorten aufgenommen. Alle angebotenen Ausbildungs- und Studienplätze konnten nach Unternehmensangaben vollständig besetzt werden. Die Nachwuchskräfte verteilen sich auf technische, logistische und kaufmännische Berufe sowie auf praxisintegrierte Studiengänge. Der Ausbildungsstart fällt mit dem 70-jährigen Jubiläum der betrieblichen Ausbildung des Unternehmens zusammen, die 1956 mit 40 Lehrlingen am Standort Hamburg begann. Der Hauptstandort Hamburg bleibt mit 220 Neuaufnahmen – darunter 191 Auszubildende und 29 dual Studierende – das operative Zentrum der betrieblichen Bildung innerhalb der Unternehmensgruppe. An den weiteren Standorten verzeichnet das Unternehmen geringere Einstellungszahlen: In Frankfurt beginnen 26 Nachwuchskräfte, bei der Tochtergesellschaft AERO Alzey treten 20 Personen ihren Dienst an, und am Joint-Venture-Standort N3 Engine Overhaul Services in Arnstadt nehmen 19 Jugendliche eine Ausbildung auf. Am Standort München wurden zwei Ausbildungsplätze im Bereich Lagerlogistik besetzt. Die Eigenausbildung dient dem Instandhaltungsunternehmen primär zur Abdeckung des langfristigen Bedarfs an qualifizierten Fachkräften in Spezialbereichen wie Fluggerät-, Triebwerks- und Elektroniktechnik. Arbeitsmarktexperten verweisen jedoch darauf, dass der Aufwand für die Ausbildung angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels im gesamten Flugzeugwartungssektor hoch bleibt. Die Konkurrenz durch andere Industriebranchen sowie der demografische Wandel erhöhen den Druck auf Industrieunternehmen, Ausbildungsangebote kontinuierlich an veränderte technologische Anforderungen und Anforderungsprofile anzupassen. Parallel zum Beginn des neuen Jahrgangs hat das Unternehmen bereits das Bewerbungsverfahren für den Ausbildungsstart im Jahr 2027 eröffnet. Trotz der stabilen Besetzungsquoten im aktuellen Jahrgang steht die Branche vor der Aufgabe, die Abbrecherquoten während der mehrjährigen Ausbildungszeit gering zu halten und den

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Ryanair vereinbart fünfjährige Partnerschaft mit Google Cloud

Der irische Billigflieger Ryanair hat am 12. August 2026 eine auf fünf Jahre angelegte Zusammenarbeit mit dem US-Technologiekonzern Google Cloud bekannt gegeben. Im Rahmen der Vereinbarung stellt die Fluggesellschaft ihre digitale Infrastruktur für rund 35.000 Mitarbeiter im gesamten Streckennetz auf die Anwendungen Google Workspace und Google Cloud um. Ziel der Umstellung ist die Unterstützung des angestrebten Wachstums auf jährlich 300 Millionen Passagiere bis zum Jahr 2034 durch den Einsatz künstlicher Intelligenz und automatisierter Datenverarbeitung. Teil des Vertrages ist die Nutzung der Plattform Gemini Enterprise, mit der betriebliche Entscheidungen automatisiert und die Logistik der Flugbesatzungen gesteuert werden sollen. Zudem plant die Airline, Analysemodelle der Alphabet-Tochter Google DeepMind zu nutzen, um die Flottensteuerung und die Wartungsintervalle prädikativ anzupassen. Durch den Aufbau einer Multi-Cloud-Struktur, bei der mehrere Cloud-Anbieter parallel genutzt werden, soll das Ausfallrisiko kritischer Flug- und Kundensysteme bei IT-Störungen verringert werden. Der Schritt verdeutlicht den zunehmenden Trend im europäischen Luftverkehrssektor, operative Kernprozesse an externe Cloud-Anbieter auszulagern. Gleichzeitig verweisen Branchenbeobachter auf die damit verbundenen Herausforderungen hinsichtlich des Datenschutzrechts und der Abhängigkeit von US-amerikanischen Hyperscalern. In der Vergangenheit führten IT-Ausfälle bei zentralen Systemdienstleistern wiederholt zu flächendeckenden Verspätungen und Flugstreichungen im europäischen Luftraum, weshalb die Stabilität sogenannter Dual-Cloud-Lösungen im regulären Dauerbetrieb kritisch hinterfragt wird. Zudem erfordert der Wechsel auf eine neue Kollaborationsinfrastruktur erhebliche Schulungsmaßnahmen für das fliegende und bodengebundene Personal. Ob die angestrebten Effizienzgewinne und Kostensenkungen im operativen Alltag vollständig realisiert werden können, hängt von der störungsfreien Integration der KI-Agenten in die bestehenden Flugbetriebssysteme ab. Weder Ryanair noch Google Cloud machten finanzielle Angaben zum genauen

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Verkehrs- und Notfalleinsätze: Zwei Unfälle mit Verletzten im Umfeld des Frankfurter Flughafens

Im Umfeld des Flughafens Frankfurt am Main haben sich am vergangenen Wochenende zwei unabhängige Verkehrsunfälle ereignet, bei denen vier Personen verletzt wurden. Wie das Polizeipräsidium Frankfurt mitteilte, spielten sich die Vorfälle im Bereich von Terminal 3 sowie im Umfeld eines Betriebstors ab. Rettungskräfte und Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr waren im Einsatz, um die medizinische Erstversorgung zu übernehmen und den Verkehr an den betroffenen Straßenabschnitten zu regeln. Der erste Vorfall trug sich am Freitagnachmittag im Fahrbahnbereich vor dem neu gebauten Terminal 3 zu. Ein vierjähriges Kind trat nach Ermittlungsstand der Polizei überraschend zwischen zwei am Straßenrand geparkten Fahrzeugen auf die Fahrbahn. Ein 43-jähriger Autofahrer reagierte mit einer Notbremsung, konnte eine Kollision mit dem Kind jedoch nicht mehr verhindern. Das Kind erlitt Verletzungen am Bein und wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein weiterer Unfall folgte am Samstagnachmittag im Bereich der Zufahrt zu Tor 3 auf dem Flughafengelände. Nach bisherigen Erkenntnissen passierte ein Linienbus eine automatische Zufahrtsschranke, als sich diese überraschend vor dem Fahrzeug wieder absenkte. Um eine Kollision der Windschutzscheibe mit der Schrankenanlage zu vermeiden, leitete der Busfahrer eine Vollbremsung ein. Durch das abrupte Bremsmanöver stürzten Fahrgäste im Innenraum des Busses, wobei sich drei Personen verletzten. Eine Person erlitt schwere Verletzungen, zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. Die Betroffenen wurden per Rettungswagen in umliegende Kliniken transportiert. Die Frankfurter Polizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Im Fall des Busunfalls steht insbesondere die technische Überprüfung der Schrankensteuerung sowie die Auswertung von

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Ausweichlandung in Rom: Passagiere von Biman Bangladesh Airlines wegen Visabestimmungen im Flughafen gestrandet

Ein Langstreckenflug der staatlichen Fluggesellschaft Biman Bangladesh Airlines von Toronto nach Dhaka hat für 259 Passagiere zu einer fast 40-stündigen Verzögerung geführt. Der eingesetzte Boeing 787-9 Dreamliner mit dem Kennzeichen S2-AJY musste wegen eines technischen Defekts eine außerplanmäßige Sicherheitslandung am italienischen Flughafen Rom-Fiumicino einlegen. Die Maschine landete am Freitagmorgen um 07:20 Uhr Ortszeit auf dem europäischen Drehkreuz, woraufhin sich die Abwicklung der Notsituation für die Insassen zu einer erheblichen Belastung entwickelte. Nach Angaben von Betroffenen verbrachten die Passagiere zunächst rund acht Stunden im stehenden Flugzeug auf dem Rollfeld, während die Kabinenbelüftung und die Klimaanlage nur eingeschränkt funktionierten. Anschließend traten beim Verlassen des Flugzeugs bürokratische Hürden auf: Den italienischen Grenzkontrollbehörden zufolge fehlten etwa 170 Passagieren die für die Einreise in den Schengen-Raum erforderlichen Transitvisa, weshalb ihnen das Verlassen des Transitbereichs verweigert wurde. Lediglich Passagiere mit kanadischem oder US-amerikanischem Pass durften die Einreisekontrolle passieren und wurden in Hotels untergebracht. Die Betreuung im Terminal gestaltete sich angesichts des plötzlichen Anströms als unzureichend. Besonderes Unverständnis rief die fehlende Versorgung von älteren Menschen und Familien mit Kleinkindern hervor, da der Zugang zu benötigten Medikamenten und Spezialnahrung stundenlang erschwert war. Die Reparaturarbeiten an der Boeing 787 dauerten bis Samstagabend an, da die vor Ort anwesenden Techniker das technische Problem zunächst nicht beheben konnten und Ersatzteile sowie zwei Ingenieure aus der Hauptbasis in Dhaka eingeflogen werden mussten. Erst nach dem erfolgreichen Abschluss der Reparaturen und der Freigabe durch die Luftfahrtbehörden konnte die Maschine am Samstagabend gegen 23:00 Uhr Ortszeit den Weiterflug nach Bangladesch antreten. Der Flug landete

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