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Advent in Niederösterreich eröffnet: Weihnachtsmärkte von Schlössern bis Kellergassen

Die Adventszeit in Niederösterreich ist offiziell eingeläutet: Zahlreiche Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen in den Regionen haben ihre Pforten geöffnet. Das Angebot reicht von traditionellen Märkten auf historischen Burgen und Schlössern wie Aggstein, Grafenegg und Schloss Hof über stimmungsvolle Inszenierungen in Gärten wie den Kittenberger Erlebnisgärten bis hin zu den typischen Kellergassen der Region. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob die kulinarische, musikalische und gesellige Einstimmung auf das Weihnachtsfest hervor, die die Märkte bieten. Die Vielfalt der Veranstaltungen soll die Besucher aus dem gesamten Bundesland und darüber hinaus ansprechen. Neben den klassischen Christkindlmärkten, die regionales Kunsthandwerk und kulinarische Besonderheiten anbieten, gibt es zahlreiche Aktivangebote. Dazu zählen die Waldviertler Werkstatt Weihnacht mit der Möglichkeit, Handwerksprodukte direkt bei den Erzeugern zu erwerben, sowie spezielle Bastelworkshops für Kinder und Erwachsene, etwa bei der Schmiedeweihnacht in Ybbsitz oder in der Backstube in Berndorf. Ein besonderes Erlebnis stellen auch die Sonderfahrten der Nostalgiebahnen wie der Wachaubahn, der Mariazellerbahn und der Waldviertelbahn dar, die Gäste direkt zu ausgewählten Adventmärkten bringen. So fährt die Wachaubahn unter anderem zum Wachauer Advent in Dürnstein. Geschäftsführer Michael Duscher von der Niederösterreich Werbung betonte die Möglichkeit, den Besuch eines Adventmarkts zu einem Kurzurlaub auszuweiten. Die sogenannten „Selected Stays“ – handverlesene Unterkünfte wie das Schloss an der Eisenstrasse in Waidhofen an der Ybbs oder das Landgut & Spa Althof Retz – sollen eine entspannte vorweihnachtliche Auszeit ermöglichen. Die touristische Strategie zielt darauf ab, die Besucher zu animieren, länger in den historischen Kleinstädten wie Baden, Krems oder Wiener Neustadt zu verweilen und deren Kultur- und Kulinarikangebot zu

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Leitwerk montiert: Lufthansa Super Star erstrahlt im Hangar One in vollem Glanz

Ein bedeutender Meilenstein im Bau des neuen „Lufthansa Group Hangar One“ am Frankfurter Flughafen ist erreicht: An der historischen Lockheed L-1649A Super Star wurde das 1,4 Tonnen schwere Leitwerk montiert, womit alle Großbauteile des Flugzeugs erfolgreich zusammengefügt sind. Die Super Star, ein Symbol für die Eleganz und Innovation der Luftfahrt in den 1950er-Jahren, erstrahlt nun wieder in ihren ursprünglichen Dimensionen, mit einer Gesamtlänge von rund 35 Metern und einer beeindruckenden Spannweite von über 45 Metern. Das historische Flugzeug wurde zuvor am Flughafen Münster/Osnabrück im klassischen Look der 1950er-Jahre lackiert und anschließend in Einzelteilen per Schwertransport nach Frankfurt gebracht. Im „Lufthansa Group Hangar One“, einem neuen Konferenz- und Besucherzentrum in direkter Nachbarschaft zum Lufthansa Aviation Center, wurden Rumpf, Tragflächen, Triebwerke und zuletzt das dreiteilige Leitwerk wieder zusammengesetzt. Die Lockheed Super Star stieß 1957 zur Lufthansa-Flotte und war insbesondere für die Nonstop-Verbindung über den Nordatlantik nach New York bekannt, wo sie als erste Reiseart die exklusive Senator-Klasse anbot. Nach ihrer Fertigstellung wird die Lockheed Super Star gemeinsam mit der legendären Junkers Ju 52 die Hauptattraktion des Hangar One bilden. Das Zentrum, dessen Eröffnung mit dem 100-jährigen Gründungsjubiläum der ersten Deutschen Luft Hansa zusammenfällt, soll Mitarbeitern neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen und zugleich Kunden, Geschäftspartnern und Luftfahrtbegeisterten zugänglich sein. Durch eine Glasfassade können Besucher die beiden Luftfahrtikonen auch von außen bewundern. Der „Lufthansa Group Hangar One“ ist nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern auch ein Schaufenster der Unternehmensgeschichte. Auf einer offenen Galerie sollen zahlreiche Exponate der Lufthansa-Historie präsentiert werden, von denen einige

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Austrian Airlines startet „Blind Booking“ mit Black Friday Sonderpreisen

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) nutzt die Zeit rund um den Black Friday für eine spezielle Ticketaktion unter dem Namen „Austrian Surprise“. Dabei bietet die AUA sogenannte Blind Booking-Flüge von Wien aus zu ungewöhnlich attraktiven Preisen an. Reisende wählen zunächst eine allgemeine Kategorie wie „Sonnenziele“ oder „Städtetrips“ und ihre Reisedaten. Das tatsächliche Ziel wird jedoch erst direkt nach der verbindlichen Buchung bekannt gegeben. Je flexibler die Kunden sind, desto günstiger gestaltet sich der Flug. Die Aktion, die vom 21. November bis zum 3. Dezember 2025 läuft, umfasst ein exklusives „Black Friday Paket“ mit besonderen Überraschungszielen. Die Flugtickets für Hin- und Rückflug in der Economy- oder Business-Klasse sind bereits ab 139 Euro pro Person erhältlich. Zu den möglichen Zielen des Sonderpakets, die sich vorrangig an Sonnenanbeter richten, gehören unter anderem Destinationen wie Larnaka (Zypern), Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa (Kanarische Inseln), Valencia, Málaga (Spanien) sowie Marrakesch (Marokko). Dieses Angebot ermöglicht spontane Kurzreisen, da Buchungen bis zu einem Tag vor Abflug getätigt werden können, während die Preise niedriger sind als auf der regulären Buchungsplattform der AUA. Die Aktion ist Teil des umfassenderen Black Friday Angebots des Mutterkonzerns Lufthansa Group, zu dem auch Swiss, Lufthansa und Eurowings gehören, die in diesem Zeitraum ebenfalls reduzierte Tarife oder Sonderaktionen anbieten. Das „Blind Booking“-Konzept der AUA zielt darauf ab, die Auslastung der Flüge in der nachfrageschwachen Zeit des Spätherbstes zu steigern und gleichzeitig unentschlossene Reisende mit dem Überraschungsfaktor anzulocken. Die Fluggesellschaft setzt bei der Bewerbung dieser Kampagne auf einen modernen Marketing-Mix, der erstmals auch intern produzierte

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Gericht in Uganda erklärt Entlassung von Uganda Airlines-Chef für unrechtmäßig

Ein Arbeitsgericht in Uganda hat die im Jahr 2022 erfolgte Entlassung des damaligen Hauptgeschäftsführers von Uganda Airlines, Cornwell Muleya, für nicht rechtmäßig erklärt. Wie lokale Medien und Branchenportale berichten, sprach das Gericht dem ehemaligen Airline-Chef eine Entschädigungszahlung in Höhe von umgerechnet rund 112.000 Euro zu. Cornwell Muleya war im Februar 2022 von seinem Posten enthoben worden, nachdem er bereits seit Mai 2021 aufgrund von Korruptionsvorwürfen im Rahmen von Untersuchungen, die vom Ministerium für Arbeit, Verkehr und öffentliche Arbeiten eingeleitet wurden, beurlaubt war. Die offizielle Entlassung erfolgte nach Abschluss einer Untersuchungskommission, die dem Management unter Muleya unter anderem Misswirtschaft und unethisches Verhalten vorwarf. Muleya wies die Anschuldigungen stets zurück und klagte gegen seine Entlassung. Die Entscheidung des Arbeitsgerichts, die die Entlassung als nicht rechtmäßig bewertet und eine signifikante Entschädigung zuspricht, könnte weitreichende Konsequenzen für das Management und die Governance-Strukturen der staatlichen Fluggesellschaft nach sich ziehen. Uganda Airlines, die seit ihrer Neugründung im Jahr 2019 versucht, sich im regionalen und internationalen Luftverkehr zu etablieren, stand in den vergangenen Jahren immer wieder im Fokus politischer und interner Auseinandersetzungen um die Unternehmensführung. Die Zahlung der Entschädigungssumme muss nun von der staatlichen Fluggesellschaft geleistet werden. Die Neugründung der Nationalairline erfolgte mit dem Ziel, die Konnektivität Ugandas zu stärken und den Tourismus zu fördern. Trotz des Betriebs von modernen Flugzeugen des Typs Airbus A330neo für Langstrecken und CRJ-900 für Regionalrouten, war die junge Airline seit ihrer Gründung von personellen und finanziellen Turbulenzen begleitet, was auch die wiederholten Wechsel an der Unternehmensspitze belegen. Die jetzige Gerichtsentscheidung bringt

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Generalstreik in Belgien legt Brüsseler Flughafen lahm – 206 Abflüge annulliert

Der Flughafen Brüssel (Brussels Airport) hat für Mittwoch, den 26. November, alle abfliegenden Passagierflüge vorsorglich gestrichen. Grund ist ein an diesem Tag geplanter landesweiter Generalstreik in Belgien, der die Abläufe des Flughafens voraussichtlich massiv beeinträchtigen wird. Insgesamt werden etwa 206 Abflüge annulliert, um die Sicherheit der Passagiere und Mitarbeiter zu gewährleisten und chaotisch lange Warteschlangen zu vermeiden, da eine hohe Beteiligung des Personals, insbesondere in der Sicherheitskontrolle und bei der Gepäckabfertigung, erwartet wird. Der Streik am 26. November ist der Höhepunkt einer dreitägigen Streikaktion der belgischen Gewerkschaften (ABVV-FGTB, ACV-CSC und ACLVB-CGSLB), die sich gegen die Sparmaßnahmen der Föderalregierung richten. Am 24. November waren bereits die Eisenbahnen zum Arbeitskampf aufgerufen, am 25. November folgte der öffentliche Dienst. Der landesweite Generalstreik am 26. November betrifft alle Sektoren des privaten und öffentlichen Lebens. Reisende, die an diesem Tag ankommen, müssen ebenfalls mit Stornierungen und Verspätungen rechnen, auch wenn der Flugbetrieb für Ankünfte nicht komplett eingestellt wird. Die Flughafenleitung und die Fluggesellschaften, darunter die stark betroffene Lufthansa-Tochter Brussels Airlines, kritisieren die wiederholte und unverhältnismäßige Belastung durch die Arbeitsniederlegungen. Der Sprecher des Flughafens, Jeffrey Franssens, wies darauf hin, dass es sich um die bereits siebte nationale Gewerkschaftsaktion in diesem Jahr handele, die den Flughafen überproportional treffe. Die vorherigen Streiks in diesem Jahr haben nach Angaben des Flughafens bereits 275.000 Passagiere betroffen und der belgischen Wirtschaft geschätzte 175 Millionen Euro gekostet. Flugreisende, die für den 26. November einen Abflug ab Brüssel gebucht haben, werden dringend gebeten, nicht zum Flughafen zu kommen. Die Airlines kontaktieren die betroffenen

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Flughafen Zürich wehrt sich gegen Initiative zur Nachtruhe

Die Flughafen Zürich AG hat die einstimmige Empfehlung der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) des Zürcher Kantonsrats begrüßt, die sogenannte „Flughafen-Nachtruhe-Initiative“ zur Ablehnung zu empfehlen. Diese Initiative, die im April 2024 eingereicht wurde, verlangt eine weitere Einschränkung der Betriebszeiten des Flughafens. Das Unternehmen sieht in der Empfehlung einen wichtigen Schritt zum Erhalt der für die Schweiz essenziellen interkontinentalen Anbindung. Lukas Brosi, CEO der Flughafen Zürich AG, betonte, dass eine Annahme der Initiative die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gezielt schwächen würde. Der Flughafen Zürich erfülle als internationales Drehkreuz und „Tor zur Welt“ einen Bundesauftrag, indem er über 200 Direktverbindungen, darunter mehr als 50 interkontinentale Destinationen, sicherstelle. Diese globale Erreichbarkeit sei für die Schweizer Wirtschaft, Wissenschaft und den Tourismus unverzichtbar. Im europäischen Vergleich verfügt der Flughafen Zürich bereits über die kürzesten Betriebszeiten, die aktuell von 6:00 bis 23:30 Uhr festgesetzt sind. Die letzte halbe Stunde des Betriebs (23:00 bis 23:30 Uhr) ist laut Flughafen für den Abbau von Verspätungen zentral. Ohne diese Möglichkeit könnten viele Langstreckenverbindungen nicht mehr durchgeführt werden und würden ersatzlos gestrichen. Eine weitere Kürzung der Betriebszeiten, wie von der Initiative gefordert, würde die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft spürbar beeinträchtigen. Experten weisen zudem darauf hin, dass eine kantonal geforderte Einschränkung der Betriebszeiten in Konflikt mit dem Bundesrecht stehen könnte, da die Flugplanbewilligung dem Bund obliegt. Die KEVU legte dem Kantonsrat mit Mehrheitsentscheid einen Gegenvorschlag zur Initiative vor, den die Flughafen Zürich AG nun kritisch prüfen wird. Das Management kündigte an, jeglichen Gegenvorschlag abzulehnen, der die

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Flughafen Paderborn/Lippstadt startet Projekt zur Automatisierung der Gepäckverladung

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und Technologieunternehmen ein neues Projekt zur Automatisierung des Gepäck-Handlings auf dem Vorfeld initiiert. Ziel ist es, die bislang rein manuelle Verladearbeit zu digitalisieren und zu automatisieren, um die Belastung der Mitarbeiter zu reduzieren und die Effizienz der Gepäckabfertigung zu steigern. Bisher erfolgt der Transport von Gepäckstücken zwar automatisiert vom Check-in bis zur Verladestelle, doch ab diesem Punkt übernehmen die Flughafenmitarbeiter die gesamte Abfertigung von Hand. Dies beinhaltet das manuelle Verladen der Koffer in die Transportwagen und später in die Frachträume der Flugzeuge. Laut Flughafenleitung stellt dies in Spitzenzeiten eine hohe körperliche Belastung dar, die bis zu zwei Tonnen Gepäck pro Mitarbeiter und Stunde betragen kann, mit Extremfällen von bis zu 16 Tonnen pro Schicht. Flughafenchef Roland Hüser sieht in dieser manuellen Tätigkeit einen potenziellen Engpass im gesamten Abfertigungsprozess. Das Projekt, an dem das Fraunhofer IEM sowie die Firmen Insensiv, Ulrich Rotte Anlagenbau und verlinked beteiligt sind, konzentriert sich auf die Entwicklung universeller Erfassungssysteme. Diese sollen jedes einzelne Gepäckstück automatisch identifizieren und präzise lokalisieren. Durch die Bereitstellung dieser intelligenten Informationen an Verladesysteme soll perspektivisch eine automatisierte Be- und Entladung der Koffer in Transportwagen und in die Flugzeugbäuche ermöglicht werden. Die angestrebten Hauptziele des Projekts umfassen die Entlastung des Personals, eine signifikante Steigerung der Effizienz, eine Senkung der Betriebskosten, präzisere logistische Abläufe sowie eine generelle Erhöhung der Kapazität in der Gepäckabfertigung. Dieses Forschungsvorhaben reiht sich in die Bemühungen der Luftfahrtindustrie ein, die Prozesse an den Flughäfen durch Automatisierung und Digitalisierung zukunftssicher zu gestalten und

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Flughafen Wien gewinnt Auszeichnung für zentralisiertes Mietwagen-Center

Die Flughafen Wien AG hat für ihr innovatives „Turnaround-Center“ im Parkhaus 4 den „Airport Parking Sustainability Award 2025“ des Airport Parking Network Event (APNE) erhalten. Der Preis würdigt herausragende Innovation, Effizienz und Digitalisierung im Flughafenparkbereich. Das Konzept, das in Zusammenarbeit mit dem Partner Assured Austria realisiert wurde, bündelt seit einem Jahr Anmietung, Rückgabe und Reinigung von Mietwagen an einem zentralen Ort. Die zentrale Abwicklung im Turnaround-Center, das rund um die Uhr zugänglich ist, optimiert die Prozesse für die Mietwagenfirmen und erhöht den Komfort für Fluggäste. Reisende gelangen über wettergeschützte Wege direkt zu den Terminals. Die Zusammenlegung der Mietwagen-Services in einer bereits bestehenden Parkhausebene machte keine zusätzlichen Bauten erforderlich. Mag. Wolfgang Scheibenpflug, Geschäftsbereichsleiter Immobilien- und Standortmanagement der Flughafen Wien AG, betonte, dass das zukunftsweisende Projekt den Mehrwert für Passagiere und Partner eindrucksvoll bestätige. Die Zentralisierung der Abläufe hat erhebliche Effizienzgewinne zur Folge. Insbesondere die Fahrzeugreinigung, die zuvor dezentral an unterschiedlichen Standorten stattfand, ist nun gebündelt und wird durch eine moderne Waschstraße unterstützt. Zudem reduziert das Konzept die Anzahl der Fahrzeugbewegungen auf dem Flughafengelände. Die Flughafen Wien AG und Assured Austria setzen ihre langjährige Partnerschaft fort, aus der bereits zuvor Services wie Valet-Parking und hochwertige Reinigungsservices hervorgegangen sind. Der Flughafen Wien erhielt mit dieser Würdigung bereits zum zweiten Mal in Folge eine Auszeichnung im Rahmen der Airport Parking Network Awards. Parallel zur Innovation im Mietwagensektor bietet der Flughafen Wien auch für private Reisende neue Services. Dazu zählen das Easy Parking Valet-Service, bei dem das Auto direkt am Terminal abgegeben wird, sowie das

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Indonesien führt weltweit ersten biometrischen Korridor für nahtlose Einreise ein

Die indonesische Generaldirektion für Immigration hat als weltweit erste Behörde sogenannte biometrische Korridore in Betrieb genommen, die auf der neuen „Biometrics-on-the Move“-Technologie von Amadeus basieren. Diese Innovation ermöglicht es berechtigten Reisenden, die Grenzkontrolle an den Flughäfen in Jakarta und Surabaya zu passieren, ohne physisch an einem Schalter anhalten oder Dokumente vorlegen zu müssen. Die Überprüfung der Identität erfolgt automatisch und in Bewegung mittels biometrischer Gesichtserkennung, was den Einreiseprozess von einem durch Warteschlangen geprägten Vorgang in ein schnelles und nahtloses Erlebnis verwandelt. Die Einführung der Technologie ist Teil der umfassenden staatlichen Initiative „All Indonesia“, die eine digitale Transformation des Einreisevorgangs für internationale Reisende vorsieht. Zunächst wurden zwei biometrische Korridore am Flughafen Jakarta und ein dritter am Flughafen Surabaya eingerichtet. Diese wurden zunächst gezielt für ältere und beeinträchtigte Reisende konzipiert, um die Inklusionsziele der Regierung zu unterstützen. Reisende dieser Gruppen können sich über die „All Indonesia“-App für die Nutzung registrieren. Die App dient als zentrale digitale Plattform, die Einreise-, Zoll-, Gesundheits- und Quarantäneerklärungen zusammenfasst. Die Passagierdaten werden bereits vor Ankunft übermittelt, was es den Einwanderungsbehörden ermöglicht, Hintergrundüberprüfungen durchzuführen. Beim Passieren des Korridors wird das Gesicht gescannt und mit den gespeicherten Daten abgeglichen, um die Identität zu bestätigen. Bevor die biometrischen Korridore für ältere und beeinträchtigte Passagiere freigegeben wurden, bewährte sich die Technologie bereits erfolgreich bei der Abwicklung der Hadsch-Pilgerfahrt, bei der Indonesien die weltweit größte Quote an Pilgern stellt. Schätzungsweise 220.000 Menschen reisten in diesem Jahr zwischen Indonesien und Saudi-Arabien. Während der Spitzenzeiten der Pilgerreise ermöglichte jeder biometrische Korridor die Abfertigung von

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Flughafen Zürich probt den Ernstfall: Großübung „Forza25“ testet Notfallorganisation

Die Flughafen Zürich AG hat am Donnerstag eine groß angelegte Notfallübung unter dem Namen „FORZA25“ durchgeführt, an der rund 700 Personen beteiligt waren. Im Fokus der Übung stand die Überprüfung der Abläufe und die Zusammenarbeit aller relevanten Flughafenpartner und Notfallorganisationen in einem komplexen Krisenszenario. Diese verpflichtenden Großübungen dienen dazu, die Einsatzkräfte auf einen möglichen Ernstfall vorzubereiten und werden von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) sowie der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) alle zwei Jahre für internationale Flughäfen vorgeschrieben. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) beaufsichtigte die Durchführung. Das realitätsnahe Szenario der Übung simulierte eine komplexe Gefahrenlage, ausgelöst durch eine Einzeltäterin, die an verschiedenen Orten des Flughafengeländes vorsätzlich mehrere sicherheitsrelevante Zwischenfälle herbeiführte. Dazu gehörten unter anderem Brandereignisse, ein Verkehrsunfall sowie eine Bedrohungslage in einem am Boden stehenden Passagierflugzeug, was zu einer hohen Anzahl von Verletzten führte. Die Verknüpfung von kriminellen Handlungen und Betriebsstörungen forderte die Einsatzkräfte in ihrer Koordination besonders heraus. An „FORZA25“ waren neben verschiedenen Organisationseinheiten der Flughafen Zürich AG zahlreiche externe Partner beteiligt, darunter die Kantonspolizei Zürich, Schutz & Rettung Zürich, die Fluggesellschaft SWISS, diverse Handling Agents sowie die Staatsanwaltschaft Zürich und die Kantonale Zivilschutzkompanie. Parallel zur Bewältigung der direkten Gefahrenlage wurde auch die gesamte rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens beübt, insbesondere der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste. Dies ist ein zentraler Bestandteil der Vorgaben, um auch die Kommunikation und die psychologische Betreuung zu testen. Insgesamt waren rund 500 Einsatzkräfte aktiv beteiligt, unterstützt von etwa 150 Statisten, die Verletzte und Betroffene realistisch darstellten. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Übung werden nun

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