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Marabu Airlines erweitert Flotte mit vier geleasten Airbus A320neo von CDB Aviation

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines hat im Rahmen der Dubai Airshow einen Leasingvertrag mit der Leasinggesellschaft CDB Aviation über vier zusätzliche Flugzeuge des Typs Airbus A320neo abgeschlossen. Die neuen Maschinen sollen die Wachstumsstrategie der jungen Airline absichern und ihre Kapazitäten auf wichtigen Strecken erweitern. Marabu Airlines, mit Sitz in Tallinn, konzentriert sich hauptsächlich auf den deutschen Urlaubsmarkt und bedient Flüge von deutschen Flughäfen wie Hamburg, Leipzig und Nürnberg zu beliebten Ferienzielen. Mit der Übernahme der vier zusätzlichen A320neo wird die Flotte der Fluggesellschaft auf insgesamt zwölf Flugzeuge des gleichen Typs wachsen. Laut Marabu-Chef Axel Schefe sind die neuen Jets entscheidend für die Expansion des Netzwerks und die Steigerung der betrieblichen Flexibilität. Die Leasinggesellschaft CDB Aviation betonte, dass der Airbus A320neo aufgrund seiner Effizienz und modernen Technologie ideal dafür geeignet sei, die steigende Nachfrage im Markt zu bedienen und gleichzeitig die Betriebskosten der Airline zu senken. Die A320neo-Familie ist in der Luftfahrtbranche als Standard für Kurz- und Mittelstreckenflüge etabliert und wird von vielen Ferienfluggesellschaften eingesetzt. Marabu Airlines hatte den Flugbetrieb erst im Frühjahr 2023 aufgenommen und nutzt seither Leasingmodelle, um ihren schnellen Flottenaufbau zu realisieren. Die strategische Partnerschaft mit CDB Aviation und die Flottenaufstockung signalisieren die ambitionierten Pläne von Marabu Airlines, sich als fester Bestandteil im europäischen Charter- und Ferienflugsegment zu etablieren. Die zusätzliche Kapazität ist notwendig, um in dem wettbewerbsintensiven Marktsegment, das stark saisonalen Schwankungen unterliegt, Marktanteile zu gewinnen und die Nachfrage der Reiseveranstalter und Endkunden effizient zu bedienen.

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Waldviertelbahn: Modernisierung am Bahnhof Groß Gerungs durch Altmaterial

Die niederösterreichische Waldviertelbahn führt im Bahnhofsbereich Groß Gerungs umfassende Modernisierungsarbeiten durch. In der betriebsfreien Zeit bis April 2026 stehen Gleisbauarbeiten sowie der Austausch von zwei Weichen auf dem Programm. Die Arbeiten sollen den weiteren Betrieb der historischen Schmalspurbahn sichern, die als wichtiges Kulturgut und touristischer Anziehungspunkt für die Region gilt. Die seit Anfang November laufenden Bauarbeiten zeichnen sich durch ein besonderes Verfahren aus, die sogenannte Gleisaltlage. Hierbei werden Schienen, Schwellen und Weichen, die zuvor auf der Strecke der Mariazellerbahn ausgebaut wurden, wiederverwendet und auf der Waldviertelbahn neu verlegt. Auch altbrauchbare Weichen kommen zum Einsatz. Die Geschäftsführer der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) begründen diesen Ansatz damit, dass die Komponenten im Saisonbetrieb der Waldviertelbahn wesentlich geringeren Belastungen ausgesetzt sind und somit ein erneuter Einsatz möglich sei. Für die Durchführung der Gleisaltlage wird zunächst das bestehende Gleisbett inklusive Schotter und Weichen abgetragen. Anschließend wird frischer Gleisschotter eingebracht. Das altbrauchbare Material wird maschinell neu verlegt, verdichtet und gestopft. Die Maßnahmen umfassen abschließend die Wiederherstellung der Erdbahnsteige. Diese Methode der Materialwiederverwendung ermöglicht eine kosteneffiziente Erneuerung der Infrastruktur. Der niederösterreichische Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer betonte, dass die laufenden Modernisierungen den zukunftsfähigen Betrieb der Waldviertelbahn garantieren. Die Schmalspurbahn, die für ihre touristischen Freizeitfahrten bekannt ist, soll auch weiterhin für die lokale Bevölkerung und Gäste als besonderes Ausflugsziel auf Schiene erhalten bleiben. Die Arbeiten in Groß Gerungs sind Teil der fortlaufenden Bemühungen der NÖVOG, die historischen Bahnen in Niederösterreich betriebsfähig zu halten und ihre Funktion als regionaler Wirtschaftsfaktor zu sichern.

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Ferienmesse Wien mit einigen Neuerungen

Die Messekombination aus der Ferien-Messe Wien und der Sonderschau Vienna Drive findet vom 15. bis 18. Jänner 2026 in der VIECON Messe Wien erneut statt. Die Veranstaltung, die 2025 erstmals unter der Regie der Austrian Exhibition Experts GmbH (AEE) durchgeführt wurde, gilt als Österreichs größte Messe für Urlaub, Reise, Freizeit und individuelle Mobilität. Der Erfolg des ersten gemeinsamen Auftritts, der über 71.000 Besucher zählte, führte zur Fortsetzung des Konzepts, welches die Themen Reiselust und Mobilitätsbegeisterung miteinander verbindet. Die Ferien-Messe Wien präsentiert sich einmal mehr als umfassende Entdeckungsreise um die Welt. Besucher können sich über internationale Urlaubsziele, Kreuzfahrtangebote, Abenteuer- und Genussreisen informieren. Einen besonderen Fokus legt die Messe auf die Präsentation der beliebtesten österreichischen Regionen. Als Partnerland wird Sri Lanka inszeniert, dessen bunte Farben und Traditionen die Vorfreude auf ferne Reisen wecken sollen. Das Programm wird durch informative Reisevorträge auf der „ReiseArena-Showbühne“ ergänzt, die Einblicke von Nordlichtern in Lappland bis zu Kulturen in Kambodscha und Japan bieten. Segelurlauber finden zudem neue Angebote, darunter auch Destinationen wie Madagaskar. Ein tägliches Reisequiz des Medienpartners Kurier bietet die Möglichkeit, Reisewissen unter Beweis zu stellen und Preise zu gewinnen. Neben den Reisezielen spielt auch die Kulinarik eine zentrale Rolle. Auf der „Flavours-Kochbühne“ können Besucher Klassiker der österreichischen Küche ebenso wie internationale Gerichte, darunter indische Curry-Küche und Spezialitäten aus Sri Lanka, verkosten. Kochshows und Schüler-Competitions des MODUL-Instituts sowie eine Wein- und Käseverkostung runden das Genussangebot ab. Für eine zusätzliche immersive Erfahrung sorgt das „Reisekino und Silent Cinema“, bei dem Besucher mitten im Messegeschehen mit Kopfhörern zu

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Ethiopian Airlines erweitert Flotte mit elf zusätzlichen Boeing 737 Max 8

Ethiopian Airlines, die größte Fluggesellschaft Afrikas, hat im Rahmen der Dubai Airshow eine zusätzliche Festbestellung für elf Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 bekannt gegeben. Diese Aufstockung der Bestellung wurde vom Flugzeughersteller Boeing bestätigt. Die strategische Anschaffung dient der weiteren Stärkung und dem Ausbau des weitreichenden Streckennetzes der Airline, das vom Hauptdrehkreuz in Addis Abeba ausgeht. Mit der Erweiterung der Flotte an Schmalrumpfflugzeugen setzt Ethiopian Airlines ihre aggressive Wachstumsstrategie fort. Die zusätzlichen Boeing 737 Max 8 sind dazu bestimmt, die Kapazitäten sowohl auf regionalen Strecken innerhalb des afrikanischen Kontinents als auch auf internationalen Routen zu erhöhen. Derzeit setzt die Airline die 737 Max auf Verbindungen in den Nahen Osten, nach Indien und in Länder Südeuropas ein. Das Flugzeugmuster gilt für diese Art von Mittel- bis Langstrecken aufgrund seiner Reichweite und seiner Betriebseffizienz als gut geeignet. Die Bestellung unterstreicht das Vertrauen von Ethiopian Airlines in den Flugzeugtyp, insbesondere nach den globalen Herausforderungen, die der Jet in den vergangenen Jahren erlebt hatte. Die Airline gehört zu den Schlüsselkunden der Boeing 737 Max in Afrika und setzt das Flugzeug seit der Wiederzulassung im regulären Flugbetrieb ein. Die gesamte Flottenstrategie der äthiopischen Staatsfluggesellschaft ist auf eine Mischflotte aus Airbus- und Boeing-Maschinen ausgerichtet und zielt auf die Führungsposition im Luftverkehr auf dem afrikanischen Kontinent ab. Experten sehen in dieser erneuten Bestellung ein klares Signal für das langfristige Wachstumspotenzial des afrikanischen Luftverkehrsmarktes. Boeing selbst prognostiziert für Afrika eine starke Nachfrage nach neuen Flugzeugen, insbesondere nach Schmalrumpfflugzeugen wie der 737 Max. Für Ethiopian Airlines sind diese

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Mexiko-Stadt: Fluggesellschaft Mexicana tritt Slots an US-Airlines ab

Die mexikanische Regierung hat im anhaltenden Streit um die Verteilung von Flugzeiten (Slots) am überlasteten Hauptflughafen Mexiko-Stadt (Benito Juárez International Airport, AICM) eine bedeutende Konzession gemacht. Präsidentin Claudia Sheinbaum gab bekannt, dass die staatliche Fluggesellschaft Mexicana de Aviación zugestimmt habe, bestimmte Slots an US-amerikanische Fluggesellschaften abzutreten. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund massiver Spannungen im bilateralen Luftverkehr. Die Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf Vergeltungsmaßnahmen der Vereinigten Staaten. Im Vormonat hatte die US-Regierung Genehmigungen für mehr als ein Dutzend Strecken widerrufen, die von mexikanischen Fluggesellschaften betrieben wurden. Die Begründung dafür war, dass Mexiko zuvor illegal Flüge von US-amerikanischen Airlines nach Mexiko gestrichen oder behindert habe. Präsidentin Sheinbaum machte keine genauen Angaben zur Anzahl der betroffenen Slots, aber die Maßnahme zielt darauf ab, die von den USA geforderte faire Zuteilung von Kapazitäten am stark frequentierten Flughafen AICM wiederherzustellen und den Konflikt zu entschärfen. Der Slot-Streit schwelt bereits seit Längerem und hat sich in den letzten Monaten weiter zugespitzt. Die US-Behörden kritisieren seit geraumer Zeit die mexikanische Regierung dafür, die Kapazitäten am AICM nicht transparent zu verwalten und US-Carriern Nachteile zu verschaffen. Die Situation wurde durch die von Mexiko einseitig angeordnete Verlegung von Frachtflügen an den neuen und weniger frequentierten Flughafen Felipe Ángeles (AIFA) sowie durch die zeitweise Herabstufung des mexikanischen Flugsicherheitsratings weiter verkompliziert. Auch das Joint Venture zwischen Delta Air Lines und Aeroméxico geriet in den Fokus der US-Aufsichtsbehörden, die dessen Auflösung angeordnet hatten, wogegen die Fluggesellschaften jedoch Berufung eingelegt haben. Die jetzige Entscheidung zur Übergabe von Slots durch Mexicana de

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Miles & More weitet dynamische Meilenpreise auf Discover Airlines und Air Dolomiti aus

Das Vielfliegerprogramm Miles & More der Lufthansa Group setzt die Umstellung auf ein dynamisches Preissystem für Flugprämien fort. Ab März 2026 werden die benötigten Meilenwerte für Prämienflüge bei den Konzerngesellschaften Discover Airlines und Air Dolomiti ebenfalls flexibel berechnet. Damit wird das System des sogenannten dynamischen Pricings, das im Sommer 2025 bei anderen Kern-Airlines der Gruppe eingeführt wurde, auf zwei weitere wichtige Töchter ausgeweitet. Die Umstellung bedeutet das Ende der bisher geltenden festen Meilenwert-Tabellen für Flüge mit Discover Airlines und Air Dolomiti. Zukünftig orientieren sich die benötigten Meilen analog zur kommerziellen Preisgestaltung regulärer Tickets an verschiedenen Faktoren. Dazu zählen der gewählte Tarif, die Reiseklasse, die spezifische Flugstrecke, der Zeitpunkt der Reise und die zeitliche Nähe zur Buchung. Dies führt dazu, dass die Meilenwerte je nach Nachfrage und Saisonalität variieren können. Lufthansa verspricht, dass Prämienflüge in Reisezeiten mit geringer Nachfrage potenziell günstiger ausfallen sollen als in Hauptreisezeiten, was dem Grundgedanken dynamischer Preismodelle entspricht. Die schrittweise Einführung des dynamischen Prämiensystems wurde von der Lufthansa Group im Juni 2025 begonnen. Zu diesem Zeitpunkt stellten bereits die Kerngesellschaften Austrian Airlines, Lufthansa, Lufthansa City Airlines und Swiss ihre Prämienflüge auf die neuen flexiblen Meilenwerte um. Der Wechsel weg von statischen Meilen-Tabellen hin zu flexiblen Werten ist ein Trend, der sich in den Vielfliegerprogrammen vieler großer internationaler Airline-Gruppen, insbesondere in den USA, bereits durchgesetzt hat. Beobachter sehen darin den Versuch der Fluggesellschaften, die Nachfrage besser zu steuern und die Preisgestaltung ihrer Prämiensitze flexibler an die tatsächlichen Ticketpreise und die Auslastung anzupassen. Air Dolomiti ist primär auf den

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Lufthansa muss Flüge ab Kapstadt wegen Treibstoffknappheit zwischenlanden

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa sieht sich gezwungen, aufgrund einer unregelmäßigen Treibstoffversorgung am Flughafen Kapstadt (CPT) auf ihren Südafrika-Strecken zusätzliche Tankstopps auf dem afrikanischen Kontinent einzulegen. Diese präventive Maßnahme betrifft Flüge von Kapstadt zurück nach Deutschland und führt zu einer deutlichen Verlängerung der Reisezeit für Passagiere. Konkret handelt es sich um die Lufthansa-Flüge von Kapstadt nach Frankfurt und von Kapstadt nach München. Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, werden die Abflüge von Kapstadt in Richtung Frankfurt im Zeitraum vom 19. bis 24. November und die Flüge nach München vom 21. bis 24. November vorsorglich eine außerplanmäßige Zwischenlandung zur Betankung vornehmen. Als alternative Tankstopps sind die Flughäfen Windhoek (Namibia) oder Johannesburg (Südafrika) vorgesehen. Lufthansa legt nach eigenen Angaben höchste Priorität auf die Verlässlichkeit des Flugbetriebs und hat die entsprechenden Flugplanänderungen bereits vorgenommen. Die Entscheidung der Lufthansa steht im Zusammenhang mit anhaltenden logistischen Problemen und Versorgungsengpässen bei Flugturbinenkraftstoff (Jet Fuel) am Kapstadt International Airport. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass Kapstadt seit geraumer Zeit mit Unterbrechungen in der Kerosinversorgung kämpft, die durch Probleme in der Lieferkette und in der Hafeninfrastruktur ausgelöst wurden. Diese Situation hat bereits in der Vergangenheit andere internationale Fluggesellschaften dazu gezwungen, ähnliche operative Anpassungen vorzunehmen, um die volle Betankung ihrer Langstreckenflugzeuge sicherzustellen. Die Passagiere der betroffenen Flüge werden von Lufthansa über die entstandenen Umstände und die verlängerte Flugdauer informiert. Flüge von Kapstadt nach Frankfurt, die bis einschließlich Dienstag abfliegen, sowie Flüge nach München, die bis einschließlich Donnerstag starten, sollen nach dem regulären Flugplan ohne Zwischenstopp durchgeführt werden. Die Airline entschuldigt sich bei

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Lufthansa bewertet Strecke Münster/Osnabrück – München nach Steuersenkung neu

Die Lufthansa Group prüft die Zukunft ihrer innerdeutschen Verbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und München (MUC) erneut. Die Neubewertung erfolgt vor dem Hintergrund der kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen für die Luftverkehrsbranche in Deutschland. Die Strecke stand zuvor monatelang auf dem Prüfstand, da die Rentabilität durch hohe Standort- und Betriebskosten belastet war. Die Spitzen der Bundesregierung einigten sich darauf, die Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 auf das Niveau vor der Erhöhung vom Mai 2024 zurückzuführen. Diese Maßnahme soll die Branche insgesamt um rund 350 Millionen Euro entlasten. Ein Sprecher der Lufthansa City Airlines, welche die Zubringerstrecke aktuell bedient, bestätigte, dass nun alle zur Disposition stehenden Routen unter Einbeziehung dieser Entlastungen und weiterer angekündigter Gebührensenkungen weiter geprüft werden. Lufthansa City Airlines betonte dabei, dass insbesondere die zügige Umsetzung der angekündigten Gebührensenkungen an den Flughäfen entscheidend sei, um eine positive Neubewertung zu ermöglichen. Die Verbindung Münster/Osnabrück–München spielt eine wichtige Rolle als Zubringerflug für das Langstreckennetz der Lufthansa an ihrem Drehkreuz München. Derzeit wird diese und weitere Zubringerstrecken von der jungen Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines durchgeführt, die sukzessive die Rolle der Lufthansa Cityline übernehmen soll. Die Airline baut ihre Flotte aus, um das Wachstum zu stemmen. Ab dem kommenden Jahr soll die Flotte um neue Airbus-A220-Flugzeuge ergänzt werden. Aktuell betreibt Lufthansa City Airlines eine Flotte aus Airbus A319 und A320 Neo und bedient Ende dieses Jahres 16 europäische sowie sechs innerdeutsche Ziele, zu denen auch Münster/Osnabrück gehört. Vertreter der Oppositionspartei Union begrüßten die Steuersenkung, forderten jedoch gleichzeitig, dass die Entlastungen in

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Betrunkener Dienstleister beschädigt ATR 72 von Utair in Ufa schwer

Ein ungewöhnlicher und kostspieliger Zwischenfall hat die russische Regionalfluggesellschaft Utair am Flughafen Ufa getroffen. Am 4. November beschädigte ein Mitarbeiter der externen Reinigungsfirma Avia-Klin eine ATR 72 (Kennzeichen RA-67695) des Carriers schwer, indem er im alkoholisierten Zustand mit einer Stehleiter gegen das Heck des Flugzeugs stieß. Der Vorfall zog nicht nur eine technische Untersuchung nach sich, sondern legte die Turboprop-Maschine auch für mehrere Tage still. Nach dem Zusammenstoß musste die betroffene ATR 72 der Utair für Reparaturen am Boden bleiben, wodurch sie erst rund eine Woche später wieder in den regulären Liniendienst zurückkehren konnte. Die russischen Ermittlungsbehörden stellten nach dem Vorfall eine Kette von Verstößen fest, die zu dem Schaden führten: Der Reinigungskraft der Fremdfirma hatte sowohl seine Arbeitsanweisungen missachtet als auch in stark alkoholisiertem Zustand gearbeitet. Des Weiteren wurde festgestellt, dass eine ordnungsgemäße Aufsicht durch den zuständigen Vorarbeiter komplett fehlte. Solche Zwischenfälle am Boden sind in der Luftfahrt zwar selten, können jedoch erhebliche finanzielle Kosten und weitreichende operative Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Als direkte Folge des fahrlässigen Handelns und der mangelnden Aufsicht wurden der betrunkene Reiniger sowie der zuständige Vorarbeiter umgehend von ihren Aufgaben entbunden. Der Vorfall lenkt den Fokus auf die Sicherheitsstandards und die Überwachung des Bodenpersonals an russischen Flughäfen, insbesondere bei externen Dienstleistern. Utair ist eine der größten Regionalfluggesellschaften Russlands und betreibt eine große Flotte an Flugzeugen und Hubschraubern, darunter auch eine Reihe von ATR 72-Maschinen für Kurz- und Mittelstrecken. Jeder ungeplante Ausfall eines Flugzeugs stellt eine Herausforderung für den stabilen Flugbetrieb dar.

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Ski Guide Austria 2026 veröffentlicht: Zauchensee und Katschbergbahnen erhalten Awards

Der neu erschienene Ski Guide Austria 2026 bietet die umfassendste Übersicht über den Wintersport in Österreich und präsentiert neben über 200 Skigebieten auch die Gewinner der jährlichen Ski Guide Austria Awards. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Investitionen, kreative Aktionen und innovative Ideen im alpinen Skisport. Preisträger sind in diesem Jahr die Region Zauchensee für ihre qualitätsvolle und eigenständige Positionierung sowie die Katschbergbahnen für ihre kontinuierliche Weiterentwicklung von Infrastruktur und Angebot. Die 17. Ausgabe des Ski Guide Austria beleuchtet auch die aktuelle Preisentwicklung im österreichischen Wintersport. Eine repräsentative Exklusivumfrage zeigt auf, dass mit dem Überschreiten der 80-Euro-Grenze für Tagestickets eine breite Mehrheit von 85 Prozent der Österreicher das Skifahren als Luxussport für Wohlhabende betrachtet. Ungeachtet dieser Wahrnehmung wird der Schneesport jedoch weiterhin von 42 Prozent der Bevölkerung ausgeübt und als Allgemeingut angesehen. Der Guide reagiert auf diese Entwicklung, indem er einen Überblick über preisgünstige Skigebiete für Familien sowie eine detaillierte Erläuterung des wachsenden Trends Dynamic Pricing und die aktuellen Preise der überregionalen Kartenverbünde liefert. Die Awards prämieren in diesem Jahr zudem eine Persönlichkeit: Martin Dolezal wird für seine leidenschaftliche Rolle als Botschafter für das Element „Schnee“ und den alpinen Skisport geehrt. Die Region Zauchensee wurde namentlich durch Geschäftsführerin Veronika Scheffer und Hotelier Michael Walchhofer, Abfahrts-Weltmeister, für die erfolgreiche Etablierung des Weltcup-Ortes innerhalb der Salzburger Sportwelt ausgezeichnet. Die Katschbergbahnen erhielten den Award für ihre stetige Weiterentwicklung des grenzüberschreitenden Kärntner Skigebiets. Auf 420 Seiten präsentiert der Guide rund 70 Top-Wintersportregionen ausführlich und deckt neben dem Pistenskilauf auch Trends wie Langlauf, Skitouren, Tiefschnee- und Funparkerlebnisse

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