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Dortmund feiert hundertjähriges Bestehen der Flughafengesellschaft

Die Flughafen Dortmund GmbH begeht am heutigen Tag ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum. Die Geburtsstunde des organisierten Flugverkehrs in der Westfalenmetropole schlug im Jahr 1926 am ursprünglichen Standort in Dortmund-Brackel. In der Anfangsphase prägten spektakuläre Ereignisse das öffentliche Interesse, wie etwa die Landung des Luftschiffs „Graf Zeppelin“ im Jahr 1930, die Schätzungen zufolge über 100.000 Menschen anzog. Nach der vollständigen Einstellung des zivilen Flugbetriebs während des Zweiten Weltkriegs und der anschließenden Nutzung durch die britischen Streitkräfte verlagerte sich der Schwerpunkt in den 1960er-Jahren an den heutigen Standort an der Wickeder Chaussee. Dort entwickelte sich das Areal von einem Landeplatz für Sportflugzeuge schrittweise zu einem bedeutenden Regionalflughafen. Ein entscheidender Wendepunkt in der jüngeren Geschichte war das Jahr 2000, in dem das aktuelle Terminalgebäude in Betrieb genommen wurde. Diese Infrastrukturmaßnahme ermöglichte eine massive Ausweitung des Flugplans und führte dazu, dass bereits 2001 die Marke von einer Million Fluggästen pro Jahr überschritten wurde. Durch die Ansiedlung von Low-Cost-Carriern, allen voran der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air, die Dortmund als eine ihrer wichtigsten Basen in Deutschland nutzt, spezialisierte sich der Standort erfolgreich auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen innerhalb Europas. Heute bildet das Ruhrgebiet das primäre Einzugsgebiet für den Airport, der insbesondere für Ziele in Mittel- und Osteuropa eine führende Rolle im deutschen Luftverkehr einnimmt. Wirtschaftlich blickt das Unternehmen auf ein Rekordjahr zurück: Mit 3,24 Millionen Passagieren erreichte der Flughafen im vergangenen Geschäftsjahr den höchsten Wert seit seiner Gründung. Um dieses Wachstum langfristig abzusichern, wurden in den letzten Jahren umfangreiche Investitionen in die Betriebssicherheit und Effizienz getätigt. Dazu gehört die technische

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ÖBB-Regionalzug (Foto: Jan Gruber).

Sechste Ausgabe der Öffi-Tourenführer-Reihe für die Steiermark erschienen

Die Organisation Protect Our Winters (POW) und der Verein Bahn zum Berg haben in Zusammenarbeit mit dem Kompass Karten Verlag den sechsten Band ihrer spezialisierten Tourenführer-Reihe veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe widmet sich umfassend der Steiermark und präsentiert 75 ausgewählte Wanderungen, die konsequent auf die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgelegt sind. Das Werk deckt verschiedene Regionen zwischen dem Dachsteingletscher und der südsteirischen Weinstraße ab und legt einen besonderen Schwerpunkt auf Streckenwanderungen und Überschreitungen, die bei einer Anreise mit dem eigenen PKW aufgrund der unterschiedlichen Start- und Endpunkte logistisch nur schwer umsetzbar wären. Ein technisches Merkmal des neuen Handbuchs ist die hybride Gestaltung. Jede beschriebene Tour verfügt über einen QR-Code, der die Leser direkt auf die digitale Plattform von Bahn zum Berg leitet. Dort stehen ergänzende Planungswerkzeuge wie GPX-Tracks für die mobile Navigation sowie tagesaktuelle Fahrplanvorschläge für Bus und Bahn zur Verfügung. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Barrieren für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Freizeitbereich abzubauen und den Planungsprozess für Bergsteiger und Wanderer zu vereinfachen. Die Kooperation zwischen den Vereinen und dem Verlag besteht bereits seit mehreren Jahren und hat zuvor schon Regionen in Oberösterreich und Wien abgedeckt. Politische Unterstützung erfährt das Projekt durch Vertreter des Verkehrsausschusses im Nationalrat, die den Ausbau des öffentlichen Verkehrs als essenzielle Grundlage für einen zukunftsfähigen Tourismus betrachten. Angesichts hoher Verkehrsbelastungen in alpinen Tälern wird die Schaffung niederschwelliger Angebote als notwendiges Instrument zur Entlastung der lokalen Infrastruktur und der ansässigen Bevölkerung gesehen. Ein dichter Taktverkehr sowie attraktive Tarifstrukturen im Verbund mit Informationsangeboten wie dem neuen

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Festspielhaus St. Pölten präsentiert vielfältiges Programm zum 30. Jubiläum

Das Festspielhaus St. Pölten feiert in der kommenden Spielzeit 2026/2027 sein 30-jähriges Bestehen unter dem Motto „Fest im Moment“. Die Jubiläumssaison bietet ein umfangreiches Programm aus internationalem Tanz und hochkarätigen Konzerten. Geplant sind insgesamt 30 spezielle Jubiläumsereignisse, die über den regulären Vorstellungsbetrieb hinausgehen, darunter Flashmobs, Community-Projekte und ein Circus-Festival in der Innenstadt. Seit der Eröffnung im März 1997 hat sich das Haus als eine der führenden Institutionen für zeitgenössischen Tanz und symphonische Musik in Österreich etabliert und setzt diese Tradition mit zahlreichen Österreich-Premieren fort. Im Bereich des Tanzes liegt ein Schwerpunkt auf renommierten Compagnien und Choreografen. Unter anderem werden Werke der flämischen Ikone Anne Teresa De Keersmaeker durch das Opera Ballet Vlaanderen sowie Kreationen von Ohad Naharin mit der Batsheva Dance Company gezeigt. Auch das Nederlands Dans Theater gastiert mit Arbeiten von Jiří Kylián und Crystal Pite. Ein besonderes Highlight bildet das Projekt des französischen Choreografen Mourad Merzouki, der ein Community-Tanzprojekt mit 60 Bürgern initiiert, das zum Saisonabschluss im Juni 2027 im öffentlichen Raum zur Aufführung gelangt. Weitere Gastspiele führen Ensembles aus Marseille, Taipeh und Vancouver nach Niederösterreich. Die musikalische Gestaltung der Saison wird maßgeblich vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Chefdirigent Fabien Gabel geprägt. Das Orchester eröffnet die Saison im September 2026 mit einem skandinavisch orientierten Open-Air auf dem Domplatz. Im weiteren Verlauf der Spielzeit werden Genregrenzen überschritten, etwa bei gemeinsamen Auftritten mit dem Herbert Pixner Projekt oder in Form von Orchesterkaraoke, bei dem das Publikum selbst aktiv werden kann. Das Weltmusikprogramm umfasst Auftritte internationaler Künstler wie Eliades

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Zertifizierung neuer Flugsimulatoren für die Pilatus PC-12 PRO abgeschlossen

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus hat einen wichtigen Schritt bei der Markteinführung seines neuesten Modells, der PC-12 PRO, vollzogen. Die neu entwickelten Flugsimulatoren für diesen einmotorigen Turboprop-Typ wurden offiziell durch die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) und die US-amerikanische Federal Aviation Administration (FAA) zertifiziert. Diese Trainingsgeräte stehen ab sofort an den Standorten des Ausbildungspartners SIMCOM in der Schweiz und in den USA zur Verfügung. Die Zertifizierung umfasst unter anderem die Einstufung als „Level 2 Flight Training Device“ nach EASA-Normen sowie als „Level 6“ nach FAA-Richtlinien, was eine hochgradig realitätsgetreue Abbildung der Flugphysik und der Systeme garantiert. Im Zentrum der neuen Ausbildungstechnologie steht das „Pilatus Advanced Cockpit Environment“ (ACE), das auf der hochmodernen Avionik Garmin G3000 PRIME basiert. Die Simulatoren dienen dabei nicht nur dem Erlernen grundlegender Flugmanöver, sondern fungieren als komplexe Systemtrainer. Piloten können in einer geschützten Umgebung spezifische Funktionen des smarten Cockpits sowie Verfahren für Notfälle und extreme Wetterbedingungen trainieren. Ein wesentlicher Vorteil dieser Technik ist die Möglichkeit, Differenzschulungen für Umsteiger von den Vorgängermodellen PC-12 NG und NGX vollständig im Simulator durchzuführen, was den operativen Aufwand für Flugbetriebe erheblich reduziert. Zusätzliche Brancheninformationen bestätigen, dass Pilatus mit dieser Investition in die Ausbildungsinfrastruktur auf die steigende Komplexität moderner Cockpitsysteme reagiert. Die PC-12 PRO verfügt über innovative Sicherheitsmerkmale wie eine „Safety Autoland“-Funktion, die im Notfall eine automatische Landung einleiten kann. Um solche Systeme sicher zu beherrschen, ist ein intensives Training im Simulator unerlässlich. Fachleute weisen darauf hin, dass die Integration von webbasiertem Training und physischen Simulatoren den Standard in der allgemeinen

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Gewerkschaft Vida weist Kritik an Personalkosten im Tourismus zurück

Der Konflikt um die Lohnverhandlungen im österreichischen Tourismus verschärft sich nach der Veröffentlichung des „Gastronomie-Fitness-Checks“ der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (OeHT). Während der Fachverband Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die steigenden Personalkosten als erhebliche Belastung für die Betriebe und deren Betriebsergebnisse darstellt, weist die Gewerkschaft Vida diese Argumentation entschieden zurück. Gewerkschaftsvorsitzender Roman Hebenstreit betont, dass das Problem nicht bei den Löhnen, sondern bei veralteten Geschäftsmodellen liege. Er verweist dabei auf Daten der Statistik Austria, wonach die Produktivität der Beschäftigten im Jahr 2025 um 5 Prozent gestiegen sei, was die Klagen über zu hohe Arbeitskosten entkräfte. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren insbesondere die Diskrepanz zwischen den öffentlichen Erfolgsmeldungen über Rekordumsätze und der Darstellung der Branche während der Kollektivvertragsverhandlungen. Laut Gewerkschaftangaben liegt der Netto-Einstiegslohn für Hilfskräfte in der Gastronomie mit 1.640,86 Euro derzeit unter der aktuellen Armutsschwelle von 1.661 Euro. Im Vergleich dazu verdienen Beschäftigte in der Reinigungsbranche oder im öffentlichen Dienst bereits zum Einstieg deutlich mehr. Diese niedrige Entlohnung bei gleichzeitig hoher Arbeitsbelastung und unsicheren Dienstplänen wird als Hauptgrund für den anhaltenden Personalmangel angeführt, da immer mehr Fachkräfte in andere Wirtschaftsbereiche abwandern. Für die laufenden Verhandlungen fordert die Vida eine Reallohnerhöhung, die deutlich über der Inflationsrate liegt. Das aktuelle Angebot der Arbeitgeberseite von durchschnittlich 3 Prozent wird als inakzeptabel abgelehnt. Neben der finanziellen Aufwertung fordert die Gewerkschaft strukturelle Verbesserungen im Rahmenrecht, wie etwa 12 garantierte freie Sonntage pro Jahr und die Einführung bezahlter Mittagspausen. Trotz der geopolitischen Lage prognostizieren Experten und Regierungsstellen eine positive Sommersaison 2026, weshalb die Gewerkschaft die Betriebe auffordert,

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Expansion des Bustransfers: Neue Direktverbindung zwischen Stuttgart, Ulm und dem Allgäu Airport

Der Allgäu Airport Memmingen erweitert ab dem 1. Juni 2026 seine Anbindung an das benachbarte Baden-Württemberg. Der spezialisierte Mobilitätsdienstleister Allgäu Airport Express führt eine neue Linie ein, die bis zu neunmal täglich die Landeshauptstadt Stuttgart sowie das Oberzentrum Ulm direkt mit dem Terminal in Memmingerberg verbindet. Bisher konzentrierte sich der Zubringerdienst primär auf die Achse München-Memmingen, auf der jährlich rund 300.000 Passagiere befördert werden. Mit der neuen Route reagiert das Unternehmen auf das wachsende Einzugsgebiet des Flughafens, der sich als zentraler Knotenpunkt für Billigfluggesellschaften im süddeutschen Raum etabliert hat. Der operative Betrieb wird durch die Mindelheimer Busunternehmer Wolfgang und Manuel Steber sichergestellt, die für diesen Dienst klimatisierte Fernreisebusse mit Bord-WLAN und Toiletten einsetzen. Die Fahrpläne sind dabei eng auf die Flugpläne der am Standort dominierenden Fluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air abgestimmt. So startet der erste Bus in Stuttgart bereits um 03:00 Uhr am Busterminal des dortigen Flughafens (SAB), erreicht Ulm gegen 04:00 Uhr und ermöglicht so das Erreichen der frühen Abflugwellen ab Memmingen. In der Gegenrichtung wird der Dienst ebenfalls ab 03:00 Uhr angeboten, um ankommende Fluggäste zeitnah in die Ballungsräume zurückzubringen. Die Preisgestaltung folgt einem dynamischen Modell, das Frühbucher belohnt. Online-Tickets für die einfache Fahrt ab Ulm sind ab 14,90 Euro erhältlich, während die Strecke von Stuttgart ab 28,90 Euro angeboten wird. Im Fahrpreis ist die Mitnahme eines Gepäckstücks inkludiert. Diese Neuerung stellt eine direkte Konkurrenz zur individuellen Anreise per PKW dar, da Reisende durch den Umstieg auf den Bus hohe Parkgebühren am Flughafengelände sowie Treibstoffkosten einsparen können.

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Kanada setzt Kraftstoffsteuern angesichts geopolitischer Spannungen aus

Die kanadische Regierung unter Premierminister Mark Carney hat eine vorübergehende Aussetzung der Bundessteuer auf Benzin und Diesel angekündigt. Diese Maßnahme tritt in der kommenden Woche in Kraft und soll bis zum 7. September 2026 gelten. Hintergrund dieser Entscheidung sind die massiv gestiegenen Energiepreise infolge der militärischen Eskalation im Nahen Osten, insbesondere durch den anhaltenden Iran-Konflikt. Durch den Steuerverzicht sinkt der Preis für Benzin um bis zu zehn kanadische Cent pro Liter, während Diesel um etwa vier Cent entlastet wird. Die Regierung reagiert damit auf einen Anstieg der Kraftstoffpreise um rund 27 Prozent seit Beginn der jüngsten Angriffe auf iranisches Staatsgebiet. Neben dem Straßenverkehr profitiert auch die Luftfahrtindustrie von der Neuregelung. Die Steuersenkung gilt explizit für Flugbenzin, was Fluggesellschaften wie Air Canada und WestJet eine finanzielle Atempause verschafft. Die Branche kämpft derzeit weltweit mit drastisch erhöhten Betriebskosten durch die Verteuerung von Kerosin auf den internationalen Märkten. Premierminister Carney bezeichnete die Maßnahme als notwendigen Schritt, um die allgemeine Erschwinglichkeit für die Bevölkerung sicherzustellen und die wirtschaftliche Stabilität des Landes in Krisenzeiten zu gewährleisten. Marktanalysten weisen darauf hin, dass die Senkung der Treibstoffkosten zudem einen dämpfenden Effekt auf die Inflationsrate haben könnte, die durch die Energiekosten angeheizt wurde. Geopolitische Experten beobachten die Situation mit Sorge, da die Spannungen am Persischen Golf die globalen Lieferketten für Rohöl weiterhin stark belasten. Kanada, selbst ein bedeutender Ölproduzent, sieht sich dennoch mit den Auswirkungen der Weltmarktpreise auf die heimische Raffineriekapazität konfrontiert. Während die Opposition in Ottawa teilweise weitergehende dauerhafte Steuersenkungen fordert, betont die Regierung den vorübergehenden Charakter

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Amazon forciert Satelliten-Internet durch Milliardenübernahme von Globalstar

Der US-amerikanische Technologiekonzern Amazon steht vor einer strategischen Erweiterung seiner Raumfahrtaktivitäten und plant die Übernahme des Satelliten-Spezialisten Globalstar. Mit einem Transaktionsvolumen von mehr als elf Milliarden Dollar zielt der Online-Versandhändler darauf ab, seinen geplanten Satelliten-Internetdienst „Project Kuiper“ – im Text als „Leo“ bezeichnet – massiv zu beschleunigen. Amazon bietet den Anteilseignern von Globalstar wahlweise 90 Dollar in bar pro Aktie oder den Tausch in eigene Wertpapiere an. Dies entspricht einem Aufschlag von über 23 Prozent gegenüber dem letzten Börsenschlusskurs vor Bekanntgabe der Pläne und unterstreicht die Dringlichkeit, mit der Amazon eine konkurrenzfähige Infrastruktur im erdnahen Orbit aufbauen möchte. Ein zentraler Aspekt dieser Akquisition ist der Zugriff auf die wertvollen Frequenzbänder und die bestehende Satellitenflotte von Globalstar. Diese Ressourcen ermöglichen es Amazon, die Kommunikation zwischen Satelliten und Endgeräten wie Smartphones künftig ohne spezielle Empfangsanlagen oder zusätzliche Hardware zu realisieren. Durch diese sogenannte „Direct-to-Cell“-Technologie will der Konzern eine Marktlücke schließen und sich gegenüber dem derzeitigen Marktführer Starlink von SpaceX positionieren. Während Elon Musks Unternehmen bereits tausende Satelliten im All betreibt, verschafft der Zukauf Amazon den notwendigen technologischen Vorsprung bei der Frequenznutzung, um die Entwicklungszeit für das eigene Netzwerk entscheidend zu verkürzen. Die Übernahme erfolgt in einer Phase intensiven Wettbewerbs im Bereich der Satellitenkonnektivität. Globalstar verfügte bereits vor der Amazon-Offerte über Kooperationen mit namhaften Technologieunternehmen wie Apple, um Notruffunktionen via Satellit auf Mobilgeräten bereitzustellen. Durch die Integration in das Ökosystem von Amazon können diese Dienste auf eine globale Cloud-Infrastruktur und ein weitreichendes Logistiknetzwerk zurückgreifen. Branchenexperten werten den Deal als notwendigen Befreiungsschlag, da Amazon

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Air France-KLM führt kostenpflichtigen Status Match bei Flying Blue ein

Das Vielfliegerprogramm Flying Blue der Fluggesellschaften Air France und KLM hat ein neues Verfahren zur Statusübertragung gestartet. Mit diesem sogenannten „Status Match“ erhalten Mitglieder anderer Treueprogramme die Möglichkeit, ihren bestehenden Status direkt in das System der SkyTeam-Allianz zu überführen. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern, die solche Programme oft kostenlos als zeitlich begrenzte Werbeaktion anbieten, verlangt Flying Blue für die Umstellung eine einmalige Bearbeitungsgebühr. Das Angebot richtet sich an Kunden zahlreicher Konkurrenzunternehmen, darunter Mitglieder von Miles & More der Lufthansa oder des Executive Club von British Airways, die einen Wechsel zu den französisch-niederländischen Carriern in Erwägung ziehen. Die Gebührenstruktur für die Statusumwandlung ist nach der Wertigkeit der jeweiligen Stufe gestaffelt. Für die Anerkennung des Silver-Status wird eine Zahlung von 89 Euro fällig, während die Gold-Stufe mit 199 Euro zu Buche schlägt. Das höchste verfügbare Level im Rahmen dieser Aktion, der Platinum-Status, kostet 349 Euro. Nach erfolgreicher Prüfung und Zahlung wird der neue Status in der Regel für einen Zeitraum von zwölf Monaten gewährt. Um die Qualifikation darüber hinaus aufrechtzuerhalten, müssen die Mitglieder innerhalb dieses Zeitraums die regulären Schwellenwerte an Erfahrungspunkten, den sogenannten XP (Experience Points), durch entsprechende Flugaktivitäten bei Air France, KLM oder deren Partnern erreichen. Je nach erreichtem Statuslevel bietet das Programm den Reisenden umfangreiche Privilegien, die den Komfort am Boden und in der Luft erhöhen sollen. Dazu gehören insbesondere der Zugang zu exklusiven Flughafen-Lounges, eine bevorzugte Abfertigung am Check-in-Schalter und bei der Sicherheitskontrolle (SkyPriority) sowie die Nutzung von bevorzugtem Boarding. Zudem profitieren Statusinhaber von einer erhöhten Freigepäckgrenze und einer

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Flughafen-Wien-Gruppe meldet Passagierwachstum trotz regionaler Kriseneinflüsse

Die Flughafen-Wien-Gruppe hat das erste Quartal des Jahres 2026 mit einer positiven Bilanz abgeschlossen. Im Berichtsmonat März stieg die Zahl der Reisenden im gesamten Konzernnetzwerk, zu dem neben dem Standort Wien auch die Beteiligungen am Malta Airport und am Flughafen Kosice gehören, um 5,1 Prozent auf insgesamt 3.146.473 Personen. Während der Standort Wien ein moderates Plus von 1,9 Prozent verzeichnete, entwickelten sich die internationalen Standorte deutlich dynamischer. Malta meldete einen Zuwachs von 12,5 Prozent, und am Flughafen Kosice stieg das Aufkommen um über 50 Prozent an. Insgesamt fertigte die Gruppe von Januar bis März rund 8,35 Millionen Passagiere ab. Am Standort Wien wurde die Entwicklung maßgeblich durch geopolitische Faktoren beeinflusst. Der Nahost-Konflikt führte seit Ende Februar zu massiven Einschränkungen im Flugverkehr der Region, was sich in einem Rückgang der Passagierzahlen in den Nahen und Mittleren Osten um etwa 90 Prozent widerspiegelte. Dennoch konnte der Flughafen Wien durch Zuwächse in anderen Sektoren, insbesondere in den Fernen Osten (+41,5 Prozent) und nach Afrika (+10,6 Prozent), ein positives Gesamtergebnis erzielen. Ein signifikanter Teil des Wachstums in Wien resultierte zudem aus transitbedingten Zwischenlandungen von Air India zur Betankung, bei denen die Fluggäste an Bord bleiben. Die betriebliche Effizienz am Wiener Drehkreuz verbesserte sich im März spürbar. Trotz eines leichten Rückgangs der Flugbewegungen um 1,4 Prozent auf 17.585 Starts und Landungen stieg der Sitzladefaktor um 4,0 Prozentpunkte auf 78,4 Prozent an. Dies deutet auf eine höhere Auslastung der eingesetzten Maschinen hin. Im Frachtbereich verzeichnete der Standort hingegen einen Rückgang um 8,0 Prozent auf 26.221 Tonnen,

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