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Nürnberg rechnet mit Anstieg der Passagierzahlen in den Sommerferien 2024

Der Flughafen Nürnberg erwartet während der bayerischen Sommerferien vom 26. Juli bis zum 9. September 2024 rund 730.000 Fluggäste, was einem Anstieg von etwa 18.000 Passagieren im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt werden 24 Fluggesellschaften über 60 Ziele anfliegen, wobei der Schwerpunkt auf Sonnenzielen wie Antalya, Mallorca und Kreta liegt. Die beliebtesten Reisedestinationen ab Nürnberg sind Antalya, Mallorca und Kreta. Auch wichtige internationale Drehkreuze wie Frankfurt, Istanbul und Amsterdam spielen eine zentrale Rolle im Flugangebot. Der verkehrsreichste Tag wird der 7. September 2024 sein, an dem der Flughafen etwa 19.500 Passagiere erwartet. Flughafenbetreiber empfehlen Passagieren, ihre Parkplätze im Voraus zu buchen und auf die Gültigkeit ihrer Reisedokumente zu achten. Neu hinzugekommene Gepäckautomaten für ausgewählte Airlines sollen den Check-in-Prozess erleichtern.

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Air Montenegro sucht neuen CEO

Air Montenegro hat nach der Kündigung von Mark Anžur eine öffentliche Ausschreibung für die Position des Chief Executive Officers (CEO) veröffentlicht. Die Fluggesellschaft, die 2021 gegründet wurde, sucht nun ihren sechsten CEO. Gesucht wird eine Führungspersönlichkeit mit Erfahrung und Englischkenntnissen, wobei sich sowohl montenegrinische als auch ausländische Staatsangehörige bewerben können. Die Bewerbungsfrist endet am 7. August. Weitere Informationen zur Ausschreibung sind öffentlich zugänglich.

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Ausnahme für Landungen am Flughafen Zürich zum Schweizer Nationalfeiertag

Am 1. August 2024, dem Schweizer Nationalfeiertag, gelten am Flughafen Zürich abweichende Regelungen für Landungen. Aufgrund der traditionellen Feuerwerke wird die übliche abendliche Beschränkung für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben. Anstelle der vorgeschriebenen Landungen von Osten auf der Piste 28, wird ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16 gelandet. Der Startverkehr erfolgt bis 22:00 Uhr in westliche und südliche Richtungen, danach in Richtung Norden. Diese Maßnahme erfolgt in Abstimmung mit den deutschen Luftfahrtbehörden. Es wird darauf hingewiesen, dass wetterbedingte Abweichungen kurzfristig möglich sind.

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CVC übernimmt HiSERV

CVC Capital Partners, ein Manager für Private Markets, hat über seine Infrastrukturstrategie CVC DIF die Übernahme von HiSERV angekündigt, dem deutschen Marktführer im Leasing von Flugzeug-Bodengeräten (GSE). HiSERV bietet über ein Netzwerk von Werkstätten an mehr als 30 europäischen Flughäfen Leasing-, Wartungs- und Reparaturdienstleistungen für GSE an und betreut über 60 Kunden, darunter unabhängige Bodenabfertiger, Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber. Die Flotte des Unternehmens umfasst über 5.000 Einheiten, darunter motorisierte Pushback-Schlepper und Bandlader. Das 2017 von Roland Ückert gegründete Unternehmen, das aus der WISAG Aviation Service ausgegliedert wurde, hat sich auf die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Ausrüstungen und Dienstleistungen konzentriert und konnte dank der Erholung des Luftfahrtsektors ein starkes Wachstum verzeichnen. Die Übernahme von HiSERV durch CVC DIF soll das Unternehmen als eigenständige, paneuropäische GSE-Plattform in die nächste Wachstumsphase führen. Die Transaktion bedarf noch der behördlichen Genehmigung und wird voraussichtlich im dritten Quartal 2024 abgeschlossen.

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Emirates erweitert Vorbestellungs-Service für Bordmahlzeiten

Emirates bietet nun allen Business-Class-Passagieren auf Flügen ab Deutschland die Möglichkeit, ihre Hauptmahlzeit zwischen 14 Tagen und 24 Stunden vor Abflug vorzubestellen. Diese Serviceerweiterung, die zunächst auf besonders frequentierten Strecken wie Hamburg getestet wurde, ist nun auf allen Abflügen aus Hamburg, Frankfurt, München und Düsseldorf verfügbar und umfasst mehr als 100 Strecken weltweit. Ziel ist es, den Passagieren die bevorzugte Speisenauswahl zu garantieren. Seit der Einführung wurden bereits über 135.000 Vorbestellungen auf mehr als 30.000 Flügen getätigt. Das kulinarische Angebot umfasst regionale und internationale Gerichte, darunter auch spezielle Mahlzeiten für diätische oder religiöse Bedürfnisse. Passagiere können ihre Auswahl online über emirates.de oder die Emirates-App treffen. Neben den Mahlzeiten werden auch vegane Optionen angeboten, die wöchentlich wechseln. Emirates nutzt KI-gestützte Daten zur Optimierung der Menüplanung und der Beladung der Flugzeuge. Das Kabinenpersonal erhält über eine spezielle App Zugriff auf die Vorbestellungen, um den Gästen ihre gewünschten Gerichte zu servieren.

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Southwest schafft freie Sitzplatzwahl ab

Southwest Airlines, bekannt für ihre Praxis der freien Platzwahl, plant eine grundlegende Änderung ihres Boardingsystems. Ab 2025 wird die US-amerikanische Fluggesellschaft auf Sitzreservierungen umstellen und dabei auch Sitze mit mehr Beinfreiheit gegen Aufpreis anbieten. Diese Entscheidung markiert eine Abkehr von der seit 1970 bestehenden Tradition des „Open Seating“. Der Airlinechef Bob Jordan bezeichnete diese Änderung als eine wesentliche Neuausrichtung des Unternehmens. Hintergrund für die Entscheidung ist auch der Druck seitens des Hedgefonds Elliott Investment, der auf eine Steigerung der Erlöse und Ergebnisse drängt. Die Umstellung bedarf noch der Genehmigung durch die US-Luftfahrtaufsicht FAA.

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Flughafen Basel neuerlich evakuiert

Der Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg wurde dieser Tage neuerlich kurzzeitig evakuiert, nachdem Sicherheitsbedenken aufkamen. Die Maßnahme führte zu einer vorübergehenden Einstellung des Flugverkehrs. Gegen Mittag konnte Entwarnung gegeben und der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Evakuierung erfolgte vor dem Hintergrund der bevorstehenden Olympischen Spiele in Paris, was zu erhöhter Sicherheitsvorsicht führte. Zudem kam es in Frankreich zu erheblichen Störungen im Zugverkehr, nachdem Unbekannte Brandanschläge auf Anlagen des Schnellzugnetzes verübt hatten. Die Hintergründe der Anschläge sind derzeit noch unklar.

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KLM und ZeroAvia planen Demonstrationsflug mit wasserstoffbetriebenem Flugzeug

KLM und das britische Unternehmen ZeroAvia planen für 2026 einen Demonstrationsflug mit einem wasserstoffbetriebenen Flugzeug. Dieser Flug zwischen zwei Flughäfen soll die Machbarkeit und Effizienz von Wasserstoff-Elektromotoren in der Luftfahrt unter Beweis stellen. Die Technologie nutzt Wasserstoff in Brennstoffzellen zur Stromerzeugung, um Elektromotoren anzutreiben, die die Propeller des Flugzeugs bewegen. Als einziges Abfallprodukt entsteht dabei Wasserdampf, was eine um bis zu 90 % geringere Klimabelastung im Vergleich zu herkömmlichen Kerosin-Flügen ermöglicht. KLM und ZeroAvia arbeiten gemeinsam an der notwendigen Infrastruktur für die Betankung und Wartung der Flugzeuge. KLM strebt an, eine nachhaltigere Fluggesellschaft zu werden und unterstützt verschiedene Technologien zur Emissionsreduktion, darunter Elektro-, Wasserstoff- und Hybridantriebe.

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Flughafen London Luton führt neue Sicherheitsscanner ein

Der Flughafen London Luton hat ein 20-Millionen-Pfund-Projekt zur Einführung moderner Sicherheitsscanner abgeschlossen, durch das Passagiere nun Flüssigkeiten und elektronische Geräte nicht mehr aus ihren Taschen nehmen müssen. Diese Innovation soll die Abfertigungszeiten verkürzen, obwohl die 100-ml-Beschränkung für Flüssigkeiten weiterhin gilt. Dieser Airport ist einer der ersten großen Flughäfen, der diese Technologie rechtzeitig vor den Sommerferien eingeführt hat. Der Flughafen, der kürzlich bei den ACI EUROPE Best Airport Awards als bester europäischer Flughafen (10-25 Millionen Passagiere) ausgezeichnet wurde, erwartet in den Ferien über 2,5 Millionen Passagiere. Zusätzlich bietet LLA die Möglichkeit, einen Sicherheitscheck im Voraus zu buchen, um die Wartezeiten weiter zu minimieren.

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Ryanair gewinnt Rechtsstreit gegen eDreams wegen überhöhter Gebühren

Ryanair hat in einem Rechtsstreit vor dem Landgericht Berlin gegen die spanische Online-Reiseagentur eDreams einen bedeutenden Sieg errungen. Das Gericht entschied, dass eDreams durch das Erheben überhöhter „Servicegebühren“ in Höhe von 3,88 € sowie durch irreführende Werbung für den „Flexfare“-Tarif gegen das Gesetz verstoßen hat. Diese Entscheidung folgt einem ähnlichen Urteil in den USA gegen Booking.com, das feststellte, dass die Plattform illegal Daten von Ryanair abgegriffen hatte. Ryanair kritisierte eDreams scharf und forderte die Agentur auf, ihre Verbrauchertäuschungen zu beenden und sich den „Approved OTA“-Vereinbarungen anzuschließen, wie es andere europäische Online-Reiseagenturen bereits getan haben. Diese Vereinbarungen sollen sicherstellen, dass Verbraucher transparente und tatsächliche Preise für Ryanair-Flüge erhalten.

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