Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Sun Express erweitert Deutschland-Angebot: Memmingen neu im Programm

Die Fluggesellschaft Sun Express, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, baut ihr Flugangebot ab Deutschland im kommenden Sommerflugplan 2026 deutlich aus. Die Airline nimmt insgesamt zehn neue europäische Verbindungen in ihr Streckennetz auf, wovon vier neue Routen Deutschland betreffen. Mit diesem Wachstum wird Sun Express insgesamt 23 Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 21 Zielen in der Türkei verbinden. Erstmals fliegt Sun Express ab März 2026 den Flughafen Memmingen (Allgäu Airport) an. Die neue Verbindung wird die Region fünfmal pro Woche mit dem türkischen Urlaubszentrum Antalya verknüpfen. Während der Hauptsaison, konkret vom 11. Mai bis 24. Juni 2026 sowie vom 2. August bis 19. September 2026, wird die Strecke sogar täglich bedient. Darüber hinaus erweitert die Fluggesellschaft ihr Angebot an weiteren deutschen Flughäfen. Neu sind jeweils zwei wöchentliche Flüge von Hannover und München in die westtürkische Stadt Edremit. Ab Düsseldorf nimmt Sun Express eine wöchentliche Verbindung in die anatolische Stadt Hatay in den Flugplan auf. Commercial Director Helmut Wölfel erklärte, dass die neuen Strecken nach Edremit und Hatay insbesondere auf die hohe Nachfrage im sogenannten ethnischen Reiseverkehr zwischen Deutschland und der Türkei reagieren. Diese gezielte Erweiterung des Streckennetzes unterstreicht die Strategie von Sun Express, die Marktpräsenz im europäischen Ferienflugsegment gezielt auszubauen. Die Airline profitiert dabei von der starken Präsenz beider Mutterkonzerne in ihren jeweiligen Kernmärkten. Neben den vier neuen Routen ab Deutschland werden im Sommer 2026 unter anderem drei weitere Verbindungen ab Großbritannien hinzukommen. Mit den neuen Routen positioniert sich Sun Express als eine der wichtigsten Airlines

weiterlesen »

KitzSki startet Wintersaison mit Schneegarantie und KI-gestütztem Preissystem

Die Wintersportsaison in der Region Kitzbühel hat offiziell begonnen. Am 7. November 2025 öffnete KitzSki, Betreiber des Skigebiets Kitzbühel–Kirchberg–Jochberg–Pass Thurn, die ersten Pisten auf dem Resterkogel. Der Saisonauftakt erfolgte auf konserviertem Altschnee. Bei einer Veranstaltung in München gab das Unternehmen zudem einen Ausblick auf die kommenden Monate und präsentierte eine Premiere für Nicht-Gletscherskigebiete in den Alpen: eine Schneegarantie für die Hauptsaison. Die neu eingeführte KitzSki-Schneegarantie sichert Skifahrern im Premium-Zeitraum vom 21. Dezember 2025 bis zum 14. März 2026 zu, dass Skibetrieb möglich ist. Bei unzureichendem Schnee während dieser Zeit, der das Skifahren über die gesamte Skipassdauer verhindert, wird der Kaufpreis anteilig rückerstattet. Dieses Versprechen gilt für Skipässe mit einer Gültigkeit von bis zu 14 Tagen, die bis zum 20. Dezember 2025 online erworben werden. Basis für dieses Versprechen ist das umfangreiche technische System des Gebiets, welches eines der modernsten Beschneiungssysteme der Alpen umfasst. Das Gebiet verfügt über 1.260 Schneeerzeuger, die von zehn Speicherseen versorgt werden. Zudem investiert KitzSki zwischen 2022 und 2026 rund 30 Millionen Euro in den Ausbau und die Effizienzsteigerung der Beschneiungsanlagen, inklusive eines neuen Speichersees mit 85.000 Kubikmetern Fassungsvermögen. Eine weitere Neuerung ist das intelligente Preis- und Buchungssystem, das gemeinsam mit dem Know Center Graz entwickelt wurde und mit dem renommierten Ailevator Award 2025 ausgezeichnet wurde. Dieses KI-basierte System analysiert Buchungsverhalten und Nachfrage, um variable Skipasspreise zu ermöglichen. Online-Käufer können dadurch bis zu 20 Prozent Frühbucher-Rabatt auf Mehrtageskarten erhalten. Der Vorstandsvorsitzende der Bergbahn Kitzbühel, Mag. Anton Bodner, betonte, dass der technologische Einsatz der besseren Kundenorientierung und Effizienz

weiterlesen »

Boeing investiert eine Milliarde Dollar in Ausbau der 787-Produktion in South Carolina

Der Flugzeughersteller Boeing hat den ersten Spatenstich für eine umfassende Erweiterung seines Werks in North Charleston, South Carolina, vollzogen. An dem Standort, der das Endmontagewerk für das Langstreckenflugzeug 787 Dreamliner ist, plant das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren eine Investition von über einer Milliarde US-Dollar. Ziel der Maßnahme ist die deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten, um der starken weltweiten Nachfrage nach dem 787-Modell gerecht zu werden. Mit der Expansion will Boeing die Fertigungsrate des 787 Dreamliner bis zum Jahr 2026 auf zehn Flugzeuge pro Monat erhöhen. Die Investition umfasst mehrere Bauprojekte, darunter eine neue Endmontagehalle mit einer Fläche von rund 111.500 Quadratmetern (1,2 Millionen Quadratfuß), zusätzliche Einrichtungen für die Teilevorbereitung, eine Anlage für die Lackierung von Seitenleitwerken sowie Erweiterungen des sogenannten Interiors Responsibility Center, in dem viele Komponenten der Flugzeugkabine hergestellt werden. Die Bauarbeiten, die von einem Joint Venture aus HITT Contracting und BE&K Building Group geleitet werden, sollen mehr als 2.500 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft schaffen und ein Arbeitsvolumen von 6,2 Millionen Arbeitsstunden umfassen. Die Schaffung von mehr als 1.000 neuen, langfristigen Arbeitsplätzen bei Boeing selbst wird ebenfalls erwartet. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer äußerst robusten Auftragslage. Boeing hat bereits mehr als 1.200 Dreamliner ausgeliefert und verzeichnet einen Auftragsbestand von annähernd 1.000 Flugzeugen. Allein im Jahr 2025 kamen mehr als 300 neue Bestellungen für die 787-Familie hinzu. Das Unternehmen prognostiziert, dass in den nächsten 20 Jahren ein Bedarf von etwa 7.800 neuen Großraumflugzeugen (Widebody Aircraft) bestehen wird. Stephanie Pope, CEO von Boeing Commercial Airplanes, betonte, die Investition

weiterlesen »

Beinahe-Kollision am LAX: Flugzeuge mussten nach Start Ausweichmanöver fliegen

Am 31. Oktober 2025 kam es am Los Angeles International Airport (LAX) kurz nach dem Start zu einem schwerwiegenden Zwischenfall, bei dem zwei Passagierjets nur durch rasches Eingreifen der Fluglotsen eine Beinahe-Kollision vermeiden konnten. Beteiligt waren Flug AZ621 der ITA Airways (Airbus A330-900) auf dem Weg nach Rom Fiumicino (FCO) und Flug AA4 von American Airlines (Airbus A321) mit Ziel New York JFK. Der Vorfall ereignete sich, als die ITA-Maschine unmittelbar nach dem Abheben eine unerwartete Linkskurve über den Dockweiler Beach flog. Beobachter beschrieben das Manöver als höchst ungewöhnlich, da es offensichtlich ohne die erforderliche Freigabe der Flugverkehrskontrolle (Air Traffic Control, ATC) erfolgte und direkt in den Flugweg des ebenfalls startenden American Airlines Jets führte. Die Fluglotsen am LAX reagierten unverzüglich und entschieden die Situation durch Ausweichbefehle zu entschärfen. Der ITA-Pilot wurde angewiesen, den Kurs sofort zu korrigieren, während die American Airlines Crew ebenfalls Anweisungen erhielt, den eigenen Kurs zu ändern. Nachdem die Gefahr gebannt war, fragten die Controller die ITA-Besatzung nach der Ursache für die Abweichung, woraufhin der Pilot lediglich mit „Entschuldigung“ antwortete. American Airlines bestätigte den Vorfall, bei dem 90 Passagiere und sieben Crew-Mitglieder an Bord des Fluges AA4 waren. Die Fluggesellschaft dankte der eigenen Besatzung und den Fluglotsen für ihr professionelles Handeln. Auch ITA Airways bestätigte den Vorfall und kündigte an, eine interne Untersuchung gemäß den regulatorischen Verfahren einzuleiten. Die Maschine der ITA landete plangemäß und sogar vor der geplanten Zeit in Rom. Eine detaillierte Stellungnahme der zuständigen US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) steht derzeit noch aus.

weiterlesen »

Frühzeitige Ferienplanung für den Sommer 2026 dringend empfohlen

Die Organisation der Kinderbetreuung für die Sommerferien 2026 beginnt für viele berufstätige Eltern bereits im November, um Engpässe zu vermeiden. Mit durchschnittlich neun Wochen schulfreier Zeit stehen Eltern vor der Herausforderung, die Betreuungslücke zu schließen, da der eigene Urlaubsanspruch oft nur fünf Wochen beträgt. Eine Erhebung der Arbeiterkammer aus dem Jahr 2024 zeigte, dass sechs von zehn Eltern die Ferienplanung als große Belastung empfinden. Experten raten Eltern, bei der Auswahl von Feriencamps besonderen Wert auf die pädagogische Qualität und ein nachweislich gelebtes Kinderschutzkonzept zu legen. Der österreichische Bildungsminister hat sich in diesem Zusammenhang für einen Ausbau der Betreuungsangebote im Sommer ausgesprochen, um Familien zu entlasten. Da die beliebtesten Ferienplätze schnell vergeben sind, wird eine frühzeitige Buchung empfohlen. Der Ferienhort am Wolfgangsee, der auf eine über 130-jährige Tradition zurückblickt, gilt in Österreich als Vorreiter für sichere und strukturierte Ferienbetreuung. Er bietet unter anderem ein durchdachtes vierwöchiges „Classic-Camp“ an, das einen Großteil der Betreuungszeit im Juli abdeckt. Um die Qualität im Bereich Kinderschutz zu sichern, hat die österreichische Bundesregierung eine Qualitätssicherungsstelle beim Bundeskanzleramt eingerichtet. Diese bietet Organisationen die Möglichkeit, ihre Kinderschutzkonzepte zertifizieren zu lassen. Diese Zertifizierung prüft nicht nur die Existenz des Konzepts, sondern auch dessen aktive Umsetzung in der Praxis. Der Ferienhort am Wolfgangsee befindet sich aktuell im Prozess dieser Zertifizierung, was die Priorität der Sicherheit unterstreicht. Geschäftsführer Jakob Walter betonte die regelmäßige Schulung der Betreuer und die laufende Überprüfung des Konzepts. Die Anmeldung für die Camps des Jahres 2026 läuft bereits.

weiterlesen »

Ryanair-Chef attackiert Österreichs Regierung: Investitionsangebot von Milliarden ignoriert

FPÖ-Generalsekretär und Verkehrssprecher Christian Hafenecker hat die scharfe Kritik von Ryanair-Chef Michael O’Leary an der österreichischen Bundesregierung, bestehend aus ÖVP, SPÖ und NEOS, als „Offenbarungseid“ bezeichnet. O’Leary hatte Kanzler Christian Stocker (ÖVP) und Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) in einem Interview schwere Vorwürfe gemacht. Die irische Airline wirft der Regierung vor, ein umfassendes Investitionsangebot von einer Milliarde Euro zur massiven Stärkung des Standorts Wien durch pure Untätigkeit zu ignorieren. Laut O’Leary, der Kanzler Stocker als „faul“ und Minister Hanke als „Lügner“ bezeichnete, hatte Ryanair der Regierung einen konkreten Wachstumsplan präsentiert. Dieser sah vor, bis zum Jahr 2030 das Passagieraufkommen am Flughafen Wien um 70 Prozent auf zwölf Millionen Reisende pro Jahr zu steigern und dafür zehn neue Boeing 737 am Standort zu stationieren. Trotz eines Treffens mit dem Bundeskanzler und dessen Zusage, bis Ende September 2025 eine Rückmeldung zu geben, sei keine Antwort erfolgt. Der Hauptgrund für die harsche Kritik und die nun von Ryanair angekündigten Kürzungen des Angebots in Wien sind die aus Sicht der Airline überhöhte Luftverkehrssteuer von zwölf Euro sowie hohe Flughafengebühren, die im internationalen Vergleich die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts schmälern. Ryanair hatte bereits Flugzeuge aus Wien abgezogen und weitere Streichungen für den Sommer 2026 angekündigt. Diese Kapazitäten sollen in Länder wie die Slowakei, Italien oder Ungarn verlagert werden, wo die Regierungen Flugabgaben abgeschafft oder gesenkt haben, um den Luftverkehr zu fördern. FPÖ-General Hafenecker wertete die Untätigkeit der Regierung als „wirtschaftsfeindliche Sabotage-Politik“ und als Gefahr für den Wirtschaftsstandort. Er betonte, das verpasste Milliarden-Investitionspaket hätte tausende Arbeitsplätze schaffen und

weiterlesen »

Studie zeigt große Unterschiede bei Pünktlichkeit im US-Ferienflugverkehr

Eine aktuelle Analyse von Daten des US-Verkehrsministeriums (Department of Transportation) zu Flugverspätungen und fehlerhaft behandeltem Gepäck der letzten vier US-amerikanischen Reisesaisons zu Thanksgiving und Weihnachten (November und Dezember 2021 bis 2024) hat erhebliche Unterschiede in der Zuverlässigkeit der großen Fluggesellschaften aufgezeigt. Während der betrachteten Zeiträume wurden mehr als 3,3 Millionen Flüge durchgeführt. Die Auswertung ergab, dass mehr als jeder fünfte Flug – insgesamt 18,89 Prozent aller Flüge – verspätet war oder annulliert werden musste. Als zuverlässigster Carrier in der Ferienzeit erwies sich Delta Air Lines. Delta wies mit nur 13,73 Prozent die mit Abstand niedrigste Verspätungsrate auf und lag mit einer Annullierungsquote von lediglich 0,67 Prozent deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 1,43 Prozent. Andere große US-Fluggesellschaften wie American Airlines und United Airlines verzeichneten ebenfalls vergleichsweise niedrige Annullierungsraten von 0,85 Prozent beziehungsweise 0,94 Prozent. Am anderen Ende der Skala stand JetBlue, bei der 27,51 Prozent der Flüge verspätet waren – der höchste Wert aller analysierten Fluglinien. Bei JetBlue dauerten die Verspätungen im Durchschnitt rund 70 Minuten, was ebenfalls zu den längsten Wartezeiten in der Branche zählt. Auch die sogenannten Ultra-Low-Cost-Carrier Allegiant Air (26,62 %) und Frontier Airlines (25,64 %) fielen mit sehr hohen Verspätungsquoten auf. Bei den Annullierungen verzeichneten Alaska Airlines (2,49 %) und Southwest Airlines (2,36 %) die schlechtesten Ergebnisse. Die Analyse untersuchte auch die Handhabung von Gepäck. Insgesamt wurden in den letzten vier Ferienzeiten über 320 Millionen Gepäckstücke von den großen US-Airlines abgefertigt. Von diesen wurden fast 1,9 Millionen beschädigt oder kamen abhanden, was einer Quote von 0,58 Prozent

weiterlesen »

ICAO-Übung am Flughafen Münster/Osnabrück erfolgreich beendet

Am Samstag, den 8. November 2025, hat der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) eine umfangreiche Notfallübung durchgeführt, die der Überprüfung der Sicherheitsabläufe dient. Die Übung, welche alle zwei Jahre gemäß den strengen Vorgaben der International Civil Aviation Organization (ICAO) und den EASA-Richtlinien (EU-Verordnung Nr. 139/2014) für internationale Flughäfen verpflichtend ist, simulierte einen gravierenden Flugunfall. Trotz der Großveranstaltung lief der reguläre Flugbetrieb am FMO unbeeinträchtigt weiter, was die Funktionsfähigkeit des Flughafens auch im Krisenfall unter Beweis stellte. Das anspruchsvolle Szenario sah vor, dass ein Flugzeug mit 50 Personen an Bord etwa 400 Meter vor der Start- und Landebahn aufschlug. Die Annahme umfasste Verletzte und Todesopfer, was einen umfassenden Rettungseinsatz erforderte. Insgesamt nahmen etwa 600 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdiensten und verschiedenen Hilfsorganisationen aus der Region aktiv an der Übung teil. Hinzu kamen über 90 Statisten und professionelle Krisenmanagement-Beauftragte, die für eine möglichst realitätsnahe Darstellung der Situation sorgten. Ein wichtiger Fokus der Übung lag nicht nur auf dem Einsatzgeschehen am Unglücksort, sondern auch auf den Abläufen hinter den Kulissen. So wurden die Arbeit der Krisenstäbe des Flughafens sowie die Betreuung der Betroffenen – ein wesentlicher Aspekt des Krisenmanagements – intensiv geprobt. Ziel dieses Praxistests ist es, das strukturierte Zusammenspiel der zahlreichen Organisationen zu optimieren und somit die Handlungsfähigkeit im Ernstfall sicherzustellen. Die Beteiligten äußerten sich in einer ersten Einschätzung zufrieden über die Abläufe und die Zusammenarbeit der verschiedenen Helfer. Die detaillierte Ergebnisanalyse der Übung beginnt nun und wird allen teilnehmenden Organisationen als Grundlage für die Weiterentwicklung ihrer Notfallpläne dienen. Solche umfassenden Sicherheitsübungen sind ein essenzieller

weiterlesen »

Großübung am Köln Bonn Airport testet Krisenmanagement

Am Samstag fand am Flughafen Köln/Bonn eine umfassende Notfallübung nach den Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) statt. Zahlreiche Einsatzkräfte des Flughafens, der Berufsfeuerwehr Köln, der Bundeswehrfeuerwehr, der Bundes- und Landespolizei sowie weiterer Partner probten dabei das koordinierte Vorgehen im Ernstfall. Solche ICAO-Übungen sind für internationale Verkehrsflughäfen verpflichtend und müssen mindestens alle zwei Jahre durchgeführt werden, um die Betriebsgenehmigung zu erhalten und die Abläufe im Notfall- und Krisenmanagement zu überprüfen. Das anspruchsvolle Szenario simulierte einen Vogelschlag während der Landephase eines Flugzeugs, der eine massive Triebwerksbeschädigung zur Folge hatte. Nach der Notlandung entwickelte sich ein Brand, der in einer Explosion mündete und die Evakuierung des Flugzeugs notwendig machte. Unter realistischen Bedingungen, zu denen auch geschminkte Darsteller der Verletzten gehörten, retteten und versorgten die rund 350 beteiligten Personen die Betroffenen. Neben den Kräften vor Ort wurden auch der Krisenstab und das Special Assistance Team des Flughafens in das Szenario eingebunden. Die Übung fand auf einem gesperrten Abschnitt der kleineren Start- und Landebahn statt, sodass der reguläre Flugbetrieb auf den anderen Bahnen planmäßig und ohne Beeinträchtigung weiterlaufen konnte. Nicolas Novacek, Geschäftsbereichsleiter Aviation bei der Flughafen Köln/Bonn GmbH, betonte die Wichtigkeit derartiger Praxistests: „Nur durch das organisierte und strukturierte Zusammenspiel vieler Beteiligter lässt sich sicherstellen, dass wir im Ernstfall schnell, abgestimmt und effektiv handeln können.“ Obwohl die Übung zu einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen mit Sondersignal auf den Zufahrtsstraßen führte, wurde der Flugbetrieb selbst nicht beeinträchtigt. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Großübung werden nun von allen beteiligten Stellen detailliert ausgewertet, um die Notfall- und Krisenmanagementprozesse

weiterlesen »

Wizz Air setzt Wachstumskurs fort: Über 6,3 Millionen Passagiere im Oktober 2025

Die Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air setzt ihren Expansionskurs im europäischen Luftverkehr ungebremst fort. Im Monat Oktober 2025 beförderte die Airline rund 6,36 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Fluggesellschaft konnte damit im Spätherbst ihren Wachstumstrend beibehalten. Parallel zur erhöhten Passagierzahl steigerte Wizz Air auch ihre Sitzplatzkapazität um 13,0 Prozent auf rund 6,85 Millionen Sitze. Trotz dieser massiven Kapazitätserweiterung konnte die durchschnittliche Auslastung (Load Factor) mit 92,9 Prozent auf dem sehr hohen Niveau des Vorjahresoktobers gehalten werden. Dieses Ergebnis unterstreicht die starke Nachfrage nach den Flugangeboten von Wizz Air, die vor allem im zentral- und osteuropäischen Raum (CEE) sowie auf Strecken in den Nahen Osten stark präsent ist. Die Strategie, verstärkt auf moderne Flugzeuge wie den Airbus A321neo zu setzen – bei dem Wizz Air der größte Betreiber in Europa ist – ermöglicht diesen aggressiven Kapazitätsausbau. Auch die längerfristige Entwicklung der Fluggesellschaft zeigt eine positive Dynamik. In den zurückliegenden zwölf Monaten beförderte Wizz Air insgesamt rund 67,39 Millionen Passagiere, was einem Wachstum von 7,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Die durchschnittliche Auslastung verbesserte sich über diesen Zeitraum ebenfalls um 1,1 Prozentpunkte auf 91,2 Prozent. Beobachter des Sektors sehen in den veröffentlichten Zahlen eine Bestätigung der anhaltenden Stärke des Low-Cost-Segments in Europa, auch wenn Wizz Air an einigen Standorten wie Wien strategische Anpassungen im Streckennetz vornimmt.

weiterlesen »